Predigt: Galater 5,13-21

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Freiheit und das Fleisch

„Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt, sondern durch die Liebe diene einer dem andern.“

(Galater 5,13)

An den letzten zwei Sonntagen haben wir erfahren, wie Paulus den Christen in Galatien die christliche Freiheit verkündigt hat. Wie wir letzte Woche von H. gelernt haben, bedeutet Freiheit nicht, dass wir einfach alles tun können, wozu wir Lust haben, ohne irgendwelche Konsequenzen davon zu tragen. Vielmehr hat Jesus uns von unserer Schuld vor Gott und vom Urteil des Gesetzes frei gemacht, damit wir von dieser Knechtschaft befreit werden und damit wir nun nach Gottes Willen für seine Ehre leben können. Aber es ist nicht leicht, dass wir diese Freiheit richtig begreifen und dauerhaft darin leben. Angesichts der judaistischen Lehrer, die die Galater beharrlich lehrten, dass sie auch das Gesetz von Mose halten müssten, um gerettet zu werden, hat Paulus an die Gläubigen appelliert: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Paulus hat sie gewarnt, dass wer sich beschneiden ließ und durch das Halten des Gesetzes vor Gott gerecht werden wollte, Christus verloren hatte und von ihm nichts erwarten konnte.

Aber der Abfall in ein gesetzliches Leben ist nur eine der beiden großen Gefahren, durch die wir die christliche Freiheit verlieren können. In unserem heutigen Text geht es um die andere Gefahr. Paulus drückt darin seine Sorge aus, dass die Christen die Freiheit dafür missbrauchen würden, „nach dem Fleisch“ bzw. nach ihrer alten sündigen Natur zu leben. Für uns Christen heute besteht auch die Gefahr, dass wir unseren alten sündigen Begierden nachgeben, uns dadurch wieder in Sünde verstricken, die Freiheit verlieren und unser ewiges Heil aufs Spiel setzen. Paulus beschreibt aber nicht nur diese Gefahr, sondern gibt uns zwei Anweisungen, wie wir diese schlimme Gefahr vermeiden und dauerhaft in der von ihm geschenkten Freiheit leben können. Diese zwei Punkte sind auch die Themen der zwei Teile der Predigt: 1. Frei, um einander in Liebe zu dienen (13–15), und 2. Lebt im Geist! (16–21)

1. Frei, um einander in Liebe zu dienen (13–15)

Paulus beginnt diesen Abschnitt, indem er nochmal an die Christen appelliert, dass sie zur Freiheit berufen sind. Er schreibt im Vers 13: „Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen …“ Jesus hat uns von unserer Schuld vor Gott und von unserer Verurteilung zum Tod durch das Gesetz befreit, indem er am Kreuz für unsere Sünden starb. Dadurch sind wir Gottes Kinder und wirklich frei geworden und können nun zu Gottes Ehre mit der Hoffnung auf das ewige Leben mit ihm leben! Jesus hat uns befreit, dass wir das Gute, das wir eigentlich tun wollen, wirklich tun können und so durch unser Leben Gott ehren und für unsere Mitmenschen ein Segen werden können, wie Gott es will. Paulus wollte, dass die Galater-Christen diese Freiheit festhielten und sie auf keinen Fall wieder verlören.

Was war Paulus‘ Sorge, wie sie die Freiheit verlieren könnten? Er schrieb weiter: „Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt“ (13b). Paulus‘ Sorge war, dass sie „dem Fleisch“ Raum geben würden. Während der Begriff „Fleisch“ im Alten Testament neutral für den ganzen Menschen als leiblich-seelische Einheit steht, hat er hier bei Paulus eine negative Bedeutung. Er meint die verdorbene geistliche Innerlichkeit des Menschen mit seinen sündigen Wünschen und Begierden, die Gottes heiligem Willen zuwider sind. In den Versen 19–21 sehen wir eine Aufzählung, die uns eine konkrete Vorstellung davon geben, was Paulus damit meint.

Auch wir Christen, die durch den Glauben an Jesus Gottes Kinder geworden sind und seinen Geist empfangen haben, haben auch noch das Fleisch bzw. die alte, sündige Natur in uns. Paulus Sorge war, dass die Christen den sündigen Begierden Raum geben und sich ihnen hingeben würden. Denn dadurch könnten sie die von Gott empfangene Liebe und Vergebung verachten und seinen Segen der persönlichen Annahme von Gott und der ewigen Gemeinschaft mit ihm in seinem ewigen Reich wieder verlieren.

Welche Anweisung gab Paulus ihnen, was sie tun sollten, um das Nachgeben gegenüber ihren sündigen Begierden zu vermeiden? Der letzte Teil von Vers 13 sagt: „sondern durch die Liebe diene einer dem andern.“ Was bedeutet das? Wie wir bereits wissen, ist Liebe viel mehr als ein Gefühl, das manchmal in uns aufkommt und auch wieder verschwinden kann. Im griechischen Urtext steht an der Stelle das Wort „Agape“. Wie manche wissen, meint Agape eine hingebungsvolle, tatkräftige, uneigennützige Liebe. Agape beschreibt eine bewusste Willensentscheidung zum Wohl des anderen. Diese Liebe beruht auf der vollkommenen Agape-Liebe Gottes zu uns, durch die er seinen einzigen Sohn für uns auf die Erde gesandt und am Kreuz hingegeben hat.

Die Aufforderung, dass wir einander durch Liebe dienen sollen, bedeutet, dass wir diese göttliche Liebe gegenüber den anderen in der Gemeinde ausüben sollen (im weiteren Sinn auch gegenüber Menschen außerhalb der Gemeinde). Wir sollen also einander nicht nur grundsätzlich theoretisch lieben, sondern wirklich von Herzen, sodass die Liebe auch praktisch zum Ausdruck kommt. Wenn wir Gottes Liebe angenommen haben und dieses Wort ernst nehmen, finden wir Tausende Möglichkeiten, wie wir das machen können. Zum Beispiel, indem wir uns nachher beim Essen mal neben jemanden setzen, mit dem sonst kaum reden, ihm zuhören und sein Anliegen kennen lernen; indem wir mit anderen nicht nur reden, sondern ihnen auch praktische Hilfe anbieten, wenn wir den Eindruck haben, dass sie sie vielleicht benötigen; oder indem wir andere zu uns nach Hause einladen und sie so etwas mehr an unserem Leben teilhaben lassen.

Warum fordert uns Paulus hier gerade zur Liebe auf und nicht zu etwas anderem? Der Vers 14 sagt: „Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Einfach gesagt ist Gott die Liebe am wichtigsten. Wenn wir unseren Nächsten wirklich lieben, tun wir gerade das, worum es Gott vor allem geht; damit erfüllen wir praktisch das ganze Gesetz. Wenn wir einander wahrhaft lieben, erfüllen auch das neue Gebot von Jesus, das wir für dieses Jahr als Gemeindeleitwort haben. Wenn wir einander aus Liebe dienen, hilft das auch uns selbst, weil es uns davon abhält, dem Verlangen unserer alten sündigen Natur Raum zu geben und wieder danach zu leben. Gott möge uns helfen, die Freiheit, die Jesus uns geschenkt hat, richtig zu gebrauchen, indem wir einander in Liebe dienen!

Betrachten wir noch den 15: „Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.“ Hier spielt Paulus auf den schädlichen Einfluss der Judenchristen aus Judäa auf die Galater-Gemeinden an. Denn durch ihre hartnäckige Forderung, dass sie sich auch beschneiden lassen und das Gesetz halten müssten, haben sie heftigen Streit in den Gemeinden verursacht, der einen zerstörerischen Einfluss auf die Gläubigen hatte. Paulus‘ Kritik an ihrem Verhalten hat hier umso mehr Gewicht, da sie in starkem Kontrast zum Gebot der Nächstenliebe steht, das er gerade zitiert hat. Letztendlich zeigt das, dass die Leute, die so sehr auf das Halten des Gesetzes pochten, selbst nicht nach dem Gesetz leben konnten.

In diesem Teil haben wir gelernt, dass wir die Freiheit, die Jesus uns erkauft hat, nicht dafür missbrauchen sollen, nach unseren sündigen Wünschen zu leben. Stattdessen sollen wir mit Jesu Liebe den anderen dienen. Paulus wusste aber, dass das allein nicht ausreicht, um dem Verlangen der sündigen Natur erfolgreich zu widerstehen. Lasst uns im zweiten Teil lernen, welchen Weg er dazu noch aufzeigt!

2. Wandelt im Geist! (16–21)

Paulus sagt im Vers 16: „Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.“ Was bedeutet das? Hier steht „der Geist“ für Gottes Geist bzw. den Heiligen Geist. Andere Übersetzungen lauten: „Lebt im Geist!“ (Luther 1984); „Wandelt im Geist“ (Elberfelder und Schlachter 2000); „Live by the Spirit“ (NIV), oder „Walk in the Spirit“ (KJV). Alle Übersetzungen sagen letztlich das gleiche: dass wir als Christen in der Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist und unter seiner Leitung leben sollen. Und dass wir dann die Begierden unserer sündigen Natur nicht erfüllen werden.

Wie können wir das verstehen? Im Johannesevangelium lesen wir, dass Jesus am Abend vor seiner Kreuzigung den Jüngern die Sendung des Heiligen Geistes angekündigt hat. Dabei wird der Geist als „Parakletos“ bezeichnet, was mit „Beistand“, „Helfer“, „Fürsprecher“, „Anwalt“ oder „Tröster“ übersetzt werden kann (Johannes 14,16; 15,26; 16,7). Damit hat Jesus gesagt, dass der Heilige Geist, obwohl er Gott ist, unser Helfer ist, der uns treu begleitet und uns in allen Lagen beisteht und für uns eintritt. Jesus hat auch ausdrücklich gesagt, dass der Heilige Geist uns an Jesu Worte erinnern und uns in alle Wahrheit leiten wird (Johannes 14,26). Damit wir im Geist wandeln können, ist es also wichtig, dass wir seine Gegenwart bewusst anerkennen und auf ihn hören mit der Bereitschaft, Jesu Worten zu gehorchen. Dazu ist es wichtig, dass wir uns nicht ständig von Informationen, Bildern, Musik berieseln oder mit eigenen Gedanken beschäftigen, sondern Zeiten einräumen, in denen wir auf Gottes Wort hören, beten und hören können, was der Geist uns sagen will. Im Geist zu wandeln, bedeutet, dass wir wichtige Entscheidungen nicht einfach nach unseren Gedanken oder unserem Bauchgefühl treffen, sondern suchen, was Jesus uns durch den Geist sagen will, und ihm folgen.

Warum ist das wichtig? Jesus gibt jedem, der ihn als seinen Retter und seinen Herrn ernsthaft annimmt, den Heiligen Geist. Aber das bedeutet nicht, dass der Geist in uns bewirkt, dass wir in jeder Situation automatisch tun, was vor Gott richtig ist. Der Geist steuert uns nicht, wie ein Programmierer einen Roboter. Gott lässt uns den freien Willen, weil er von seinen Kindern ja freiwillig geliebt werden will. Er will, dass wir von uns aus danach suchen, was Gott in den verschiedenen Situationen in unserem Leben gefällt, und das freiwillig tun. Das zu erkennen ist für uns oft zu schwer, aber gerade dabei hilft uns der Heilige Geist! Wir sollen lernen, auf sein Reden zu hören und seiner Führung zu folgen. Dann hilft uns der Geist, Gottes Willen zu erkennen und ihm zu folgen und nicht dem sündigen Verlangen unserer alten Natur.

Die Aufforderung „Wandelt im Geist!“ bedeutet aber noch mehr. Sie ist Gottes Einladung unser Leben in einer intimen Gemeinschaft mit ihm zu führen, und zwar nicht nur, wenn wir morgens auf sein Wort hören und zu ihm beten, sondern in unserem ganzen Leben. Der Geist will uns begleiten, wenn wir in der Schule sind, studieren oder in der Firma arbeiten oder uns zu Hause um die Kinder kümmern (dabei brauchen wir den Heiligen Geist manchmal am meisten), wenn wir Sport machen oder spazieren gehen. Der Geist steht uns bei und tröstet uns, wenn wir von Problemen, Menschen oder bösen Mächten bedrängt werden. Er freut sich und feuert uns an, wenn wir ihm danken und ihn preisen. Das Leben im Geist ist nicht nur etwas für im Glauben weit Fortgeschrittene oder für charismatisch orientierte Christen. Es ist das Leben, das Gott für alle seine Kinder vorgesehen hat.

Es ist schwierig zu sagen, was von all diesem wunderbaren Wirken des Geistes in uns am wichtigsten ist. Aber unser Text betont, dass wir, wenn wir im Geist leben, die Begierden unseres Fleisches nicht erfüllen, was für uns von lebenswichtiger Bedeutung ist. Wie können wir uns das vorstellen? Der Geist schützt uns und hilft uns dabei in vielfältiger Weise. Aber einfach gesagt folgen wir, wenn wir im Geist wandeln, nicht den sündigen Wünschen, weil wir kein Interesse daran haben. Unser Leben im Geist macht uns gegen die Versuchung des Fleisches „immun“, weil wir etwas viel Besseres tun und erleben.

Warum ist das so wichtig? Der Vers 17 sagt: „Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.“ Dieser Vers besagt, dass unser Fleisch, unsere sündige Natur mit ihren Forderungen gegen Gottes Geist gerichtet ist und gegen seine Herrschaft aufbegehrt. In uns findet also ständig ein geistlicher Kampf statt. Unsere sündige Natur verleitet uns dazu, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht tun wollten. Im Römerbrief schreibt Paulus dazu, dass fleischlich gesinnt sein, d. h. wenn man seiner sündigen Natur Raum gibt und danach lebt, „Feindschaft gegen Gott“ ist und dass die Menschen, die fleischlich sind, Gott nicht gefallen können (Römer 8,7.8). Der einzige Ausweg ist, dass wir im Geist leben. Dann werden wir die sündigen Begierden nicht erfüllen.

Eine weitere Folge vom Leben im Geist sagt uns Vers 18: „Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.“ Auf den ersten Blick erscheint dieser Vers vielleicht schwer zu verstehen. Aber eigentlich ist der Sinn recht einfach. Wenn wir von Gottes Geist regiert werden, stehen unser Wollen, Denken, Reden und Tun mit Gottes Willen im Einklang. Dann brauchen wir keine Anweisungen mehr vom Gesetz, denn wir leben bereits nach Gottes Willen.

In den Versen 19–21 listet Paulus die Dinge auf, die im Gegensatz dazu unsere sündige Natur hervorbringt: „Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.“ Diese Liste beginnt mit den Worten „Offenkundig sind …“, weil jeder diese Dinge kennt, aus den Nachrichten, von Menschen in seiner Umgebung oder auch aus eigener Erfahrung. Die ersten drei Werke, die das Fleisch produziert, sind Vergehen im sexuellen Bereich. Wie schon früher gesagt wurde, bezeichnet die Bibel das sexuelle Verlangen des Menschen an sich nicht als sündig. Gott hat für die Menschen die Ehe gestiftet, in der die Sexualität einen geschützten Raum und ihre wichtige Bedeutung hat. Aber das Verlangen der sündigen Natur nach unbedingter, beliebiger Befriedigung zerstört unzählige Familien und verursacht bei zahllosen Menschen unsagbares Leid. Götzendienst und Zauberei sind Verstöße gegen das erste und zweite der Zehn Gebote und richten sich direkt gegen Gott. Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen und Neid beziehen sich auf negative Einstellungen und Taten gegenüber anderen Menschen und hängen mit dem sechsten und dem zehnten Gebot zusammen. Saufen und Fressen und dergleichen meinen ein maßloses Befriedigen von Bedürfnissen, was zu Zwängen und Süchten führt (zehntes Gebot).

Wenn wir diese Liste betrachten, wird uns schnell klar, dass die Werke, die das Fleisch hervorbringt, wirklich schlimm und zerstörerisch sind. Sie schädigen die Menschen seelisch und körperlich, zerstören ihre Beziehungen untereinander und ihre Beziehung zu Gott. Diese Gefahr besteht, wie schon vorhin erwähnt, auch für uns Christen, da die alte sündige Natur uns wie ein Stehaufmännchen immer wieder ansprechen kann. Dabei leben wir in einer Welt, in der das Leben nach dem Fleisch als normal gilt und sogar angepriesen wird. Wir sollen uns davon nicht verwirren lassen. In so einer Umgebung können wir versucht werden zu denken, dass ein Leben im Geist zu heilig oder zu extrem wäre und dass kleine Kompromisse mit dem Fleisch nicht so schlimm wären. Solche Gedanken sind aber eine glatte Lüge. Wenn wir als Christen dem Fleisch Raum geben, werden auch wir zu allen möglichen hässlichen Sünden verführt, die unsere Nächsten, unsere Seele und unsere Beziehung zu Gott schwer beschädigen und unser Leben zerstören können, wenn wir davon nicht abkehren. Denn wer den sündigen Neigungen und Begierden nachgibt, verstrickt sich immer mehr in die Sünde und wird darin gefangen, bis sie für ihn zur Normalität werden. Vers 21b sagt über diejenigen, die dauerhaft so leben: „Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.“ Diese Worte sind eine starke Warnung der Bibel. Sie zeigen, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt – entweder im Geist in Freiheit zu leben und Gottes Reich zu erben oder den Begierden zu folgen und alles, wirklich alles zu verlieren. Es existiert kein Mittelweg, deshalb gibt es auch keinen Raum für Kompromisse.

Darum müssen uns klar entscheiden, in der Gnade und Freiheit, die Jesus uns erkauft hat, zu leben, unserem Fleisch vor dem Kreuz Jesu eine klare Absage erteilen und lernen, im Geist zu leben. Nur wenn wir im Geist leben, können wir die Begierden des Fleischs überwinden und die kostbare Freiheit behalten. Dann können wir das Gute, das wir eigentlich wollen, auch tun und so leben, dass wir Gott ehren und für andere ein Segen werden können. Möge Gott uns allen helfen, im Geist zu leben und einander wahrhaft zu lieben, sodass wir Gott ehren und das Reich Gottes erlangen können!