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Sklaven und Kinder
„Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen.“
(Galater 4,4.5)
- Kurzer Exkurs in das römische Sorgerecht: Jungen galten mit 14 Jahren als volljährig und fingen an, eine Toga zu tragen (bei Mädchen war es bereits mit zwölf Jahren). Paulus erwähnt, dass ein unmündiger Erbe sich nicht von Sklaven unterschied. Was bedeutet das?
- Paulus verwendet diese Situation, um unser altes Leben zu beschreiben, bevor wir in Jesus waren (Vers 3). Erläutere und diskutiere. Was könnte mit „Mächte der Welt“ gemeint sein? Verse 4 und 5 beschreibt den Wendepunkt. Was bedeutet „als aber die Zeit erfüllt war …“? Warum war es wichtig, dass Jesus von einer Frau geboren wurde? Inwiefern war Jesus unter das Gesetz gestellt?
- Die Konsequenz dessen, dass Jesus dem Gesetz unterstellt worden ist und uns freigekauft hat, ist, dass wir Söhne sein dürfen (Verse 6 und 7). Viele modernere Übersetzungen schreiben, dass wir „Kinder Gottes“ sind. Warum ist hier das Wort „Sohn“ doch wichtig und angebracht? Wie wirkt sich die Sohnschaft auf unsere Beziehung zu Gott aus?
- Welche „rechtlichen“ Folgen hat das für uns? Wann besteht für dich die größte Gefahr, als Sklave statt als Sohn zu leben?