{"id":9922,"date":"2020-11-01T11:00:55","date_gmt":"2020-11-01T10:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=9922"},"modified":"2022-11-18T12:19:16","modified_gmt":"2022-11-18T11:19:16","slug":"predigt-1-mose-241-67","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-1-mose-241-67\/","title":{"rendered":"Predigt: 1.Mose 24,1 &#8211; 67"},"content":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020Gen-17_2401-2467-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a>\r\n<h2 style=\"text-align: center;\">\u200b Ja, ich will es<\/h2>\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eUnd sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will es.\u201c<\/h3>\r\n<p style=\"text-align: center;\">(1.Mose 24,58)<\/p>\r\nHeute m\u00f6chte ich \u00fcber die Heirat von Rebekka und Isaak sprechen. Das Thema \u201eHeirat\u201c k\u00f6nnte heutzutage \u2013 insbesondere bei jungen Menschen \u2013 umstrittenen sein. Vor einigen Tagen habe ich in der Zeitschrift \u201eDer Spiegel\u201c gelesen, dass eine 30-j\u00e4hrige Frau im Interview folgende Worte sagte: \u201eMit 30 war meine Mutter verheiratet und hatte bereits zwei Kinder. Aber ich bin zufrieden mit meinem Leben: Ich liebe meine Schwester und Eltern, habe tolle Freunde, mein Job macht mir Spa\u00df, ich wohne in einer Altbauwohnung mit Garten. Ich bin gerne Single. Ich hatte noch nie Probleme damit, allein zu sein. Im Gegenteil: Ich genie\u00dfe die Zeit mit mir selbst.\u201c\r\nSie ist damit sicherlich kein Einzelfall. Ein Jobportal in Korea ver\u00f6ffentlichte im M\u00e4rz 2020 die Ergebnisse einer Umfrage. Es wurden hierzu Leute befragt, die unter 40 Jahre alt und entweder besch\u00e4ftigt oder arbeitssuchend waren. Sie geh\u00f6ren zur MZ-Generation. Sie gaben an, dass f\u00fcr sie der Job und Hausbesitz wichtiger sind als die Heirat und die Geburt von Kindern. F\u00fcr 85% der Befragten ist der Job ein Muss. 75% davon waren der Meinung, dass Heirat oder Geburt von Kindern nicht essentiell sei. Nur 24 % halten eine Ehebeziehung f\u00fcr wichtig. Die Ergebnisse der Umfrage k\u00f6nnen folgenderma\u00dfen interpretiert werden: Die Befragten neigen dazu, pers\u00f6nliche Entwicklung oder ein sorgloses und stabiles Leben mehr zu verfolgen als das Gl\u00fcck durch Heirat oder Geburt der Kinder.\r\nEs k\u00f6nnte sein, dass die Heiratsthematik gerade f\u00fcr die Eltern der heutigen Generation wichtig ist, weil sie sich f\u00fcr die Heirat ihrer Kinder interessieren. Jedoch w\u00fcnsche ich mir, dass sich auch die jungen Leute f\u00fcr das Thema \u201eHeirat\u201c interessieren. Zurzeit f\u00fchlt sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland durch die Corona-Krise gestresst. Das geht auch aus einer Umfrage hervor.\r\nIn der Pandemie-Situation bangen viele Leute um ihre Jobs und haben Angst vor der Arbeitslosigkeit. Darum ist es verst\u00e4ndlich, dass die Heiratsthematik v\u00f6llig in den Hintergrund ger\u00e4t. Auch im Hinblick auf den heutigen Bibeltext k\u00f6nnen wir uns fragen: Was hat Rebekkas und Isaaks Eheschlie\u00dfung mit mir zu tun? Ist dieser Text im Allgemeinen noch relevant f\u00fcr uns? Darauf hat die Bibel eine Antwort: Ja, es hat etwas mit uns zu tun und bleibt relevant, weil Heirat zu einer der Hauptthemen der Bibel geh\u00f6rt. Die Geschichte der Bibel beginnt mit der Familie Adam und Eva. Und sie erreicht ihren H\u00f6hepunkt durch die Hochzeit des Lammes. Offenbarung 19,7: \u201eLasst uns freuen und fr\u00f6hlich sein und ihm Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.\u201c Wiederum sagt Offb. 19,9: \u201eSelig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.\u201c Also geht es heute nicht nur um die Heirat Isaaks, sondern auch um unsere Hochzeit mit dem Lamm Gottes. Da sich die Heiratsthematik scheinbar wie ein roter Faden durch die Bibel zieht, sollten wir diesen nicht unter den Tisch kehren.\r\nWir schauen uns nun gemeinsam den Heiratsprozess von Rebekka und Isaak an. Kapitel 24 gibt an, dass Abraham alt und hochbetagt war. Diese Information k\u00fcndigt an, dass seine \u00c4ra sich dem Ende neigt. Seine Frau Sarah war bereits verstorben. Isaak war ca. 40 Jahre alt und hatte noch keine Frau. Darum beauftragte Abraham seinen \u00e4ltesten Knecht, in seinem Vaterland eine Frau f\u00fcr Isaak zu suchen.\r\nDenn Isaak sollte auf keinen Fall eine Kanaaniterin heiraten. Abraham wusste, dass die Kanaaniter keine Gottesfurcht hatten. 1.Mose 15,16 sagt voraus, was Gott mit den Kanaanitern vorhatte und es nur eine Frage der Zeit war bis er seinen Plan vollzog, \u201edenn die Missetat der Amoriter ist noch nicht voll.\u201c Die Amoriter bzw. Kanaaniter hatten keine Gottesfurcht und waren moralisch gesehen ein verdorbener Stamm. Darum waren sie wegen ihrer Gottlosigkeit zur Vernichtung bestimmt. F\u00fcr Abraham war eine Verbindung zwischen ihnen und Isaak inakzeptabel. Er wusste, dass der Glaube an Gott bei seinen Verwandten noch vorhanden war. Darum entsandte er seinen Knecht, um unter seinen Verwandten eine Braut f\u00fcr seinen Sohn zu finden.\r\nAbrahams Knecht wusste, dass es keine leichte Aufgabe wird. Darum erw\u00e4gte er die M\u00f6glichkeit, falls die Frau nicht mitkommen wollte, ob er nicht Isaak ins Vaterland mitnehmen d\u00fcrfte. Aber Abraham warnte seinen Knecht davor, seinen Sohn dahin zu bringen. Dar\u00fcber hinaus ermutigte er ihn: \u201eDer HERR, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat, der mir zugesagt und mir auch geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben \u2013, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst.\u201c Abraham glaubte, dass Gott seinem Knecht den Weg zeigen w\u00fcrde.\r\nDer Knecht machte sich auf die lange und m\u00fchsame Reise und nahm dabei 10 Kamele mit. Einige davon waren schwer beladen mit Geschenken. Endlich kam der Knecht in der Stadt an. Vor der Stadt machte er am Brunnen eine Pause. Dort bat er Gott um F\u00fchrung: \u201eHERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn! Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die T\u00f6chter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu sch\u00f6pfen. Wenn nun ein M\u00e4dchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tr\u00e4nken \u2013, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast.\u201c\r\nDer Knecht wollte damit pr\u00fcfen, ob die Frau ein gutes Herz hat und hilfsbereit ist, denn kein Mensch kann in das Herz des M\u00e4dchens sehen. Das kann nur Gott! Der Knecht konnte nicht einmal fertig beten, da kam eine junge, sch\u00f6ne Frau auf den Brunnen zu, mit einem Krug auf ihrer Schulter. Sie sch\u00f6pfte Wasser aus dem Brunnen und wollte sofort in die Stadt zur\u00fcck. Da lief ihr der Knecht entgegen und fragte: \u201eDarf ich etwas Wasser aus deinem Krug trinken?\u201c Die junge Frau drehte sich um, nahm schnell den Krug von ihrer Schulter und gab ihm zu trinken. Dann schaute sie die Kamele an und sagte: \u201eIch will deinen Kamelen auch sch\u00f6pfen, bis sie alle genug getrunken haben.\u201c Und eilte und goss den Krug aus in die Tr\u00e4nke. Mehrere Mal musste sie sch\u00f6pfen und laufen, bis alle Kamele getr\u00e4nkt worden waren. Der Knecht h\u00e4tte ihr sicherlich helfen k\u00f6nnen, aber er blieb schweigend stehen und schaute ihr zu. Warum? Denn erst wenn diese Frau alle Kamele getr\u00e4nkt hatte, dann wusste der Knecht ganz bestimmt: Das ist die Frau f\u00fcr Isaak. Nach der Tr\u00e4nkung ging der Knecht auf sie zu und beschenkte sie reich mit Schmuck aus echtem Gold! Er fragte sie: \u201eWessen Tochter bist du? Das sage mir doch! Haben wir auch Raum in deines Vaters Hause, um zu herbergen?\u201c\r\nDie Frau antwortete: \u201eIch bin die Tochter Betu\u00ebls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat.\u201c Der Knecht konnte nur Staunen! Nahor ist ja der Bruder von Abraham. Und diese Frau ist Rebekka. Der Knecht fiel auf die Knie und lobte Gott: \u201eGelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Barmherzigkeit und seine Treue von meinem Herrn nicht hat weichen lassen; denn der HERR hat mich geradewegs gef\u00fchrt zum Hause des Bruders meines Herrn.\u201c So ging er zu Rebekkas Haus und erz\u00e4hlte Abrahams Verwandten, wie Gott ihn zu ihnen gef\u00fchrt hat.\r\nAls sie die ganze Geschichte erz\u00e4hlt bekamen, antworteten sie: \u201eDas kommt vom HERRN, darum k\u00f6nnen wir nichts dazu sagen, weder B\u00f6ses noch Gutes. Da ist Rebekka vor dir, nimm sie und zieh hin, dass sie die Frau sei des Sohnes deines Herrn, wie der HERR geredet hat.\u201c\r\nSchon am n\u00e4chsten Morgen wollte der Knecht sich mit Rebekka auf den Heimweg machen. Doch w\u00fcnschte sich Rebekkas Familie noch mit ihr einige Tage zu verbringen. Aber der Knecht wollte sofort gehen. Da wurde Rebekka gefragt, ob sie mitgehen wollte. \u201eWillst du mit diesem Mann mitgehen?\u201c Ohne zu z\u00f6gern antwortete Rebekka: \u201eJa, ich will es.\u201c Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: \u201eDu, unsere Schwester, wachse zu vieltausendmal tausend, und dein Geschlecht besitze die Tore seiner Feinde.\u201c\r\nEines Abends sah Isaak die Karawane kommen und sein Herz klopfte. Wahrscheinlich ging es Rebekka genauso! Die beiden gingen aufeinander zu. Der Knecht konnte nun jedem erz\u00e4hlen, wie es ihnen ergangen war. Ja, Gott hat sie gef\u00fchrt! Isaak brachte Rebekka in seines Mutters Zelt. Rebekka wurde seine Frau. Isaak gewann sie lieb und wurde \u00fcber den Tod seiner Mutter hinweggetr\u00f6stet.\r\nDies war die Geschichte, wie Abraham eine Braut f\u00fcr seinen Sohn Isaak fand und sie zu diesem f\u00fchrte. Nun m\u00f6chte ich die Heirat Isaaks mit Rebekka aus zwei Aspekten betrachten.\r\nDer erste Aspekt: Die Heirat Isaaks mit Rebekka geschah nach dem Willen Gottes.\r\nZweiter Aspekt: Rebekka erkannte den Willen Gottes und folgte willig seiner F\u00fchrung.\r\n\r\n<strong>1. Erster Aspekt: Die Heirat Isaaks mit Rebekka geschah nach dem Willen Gottes.<\/strong>\r\nAbraham scheint auf dem ersten Blick die Heirat Isaaks geplant zu haben. Tats\u00e4chlich hat er den Heiratsplan Isaaks mithilfe seines Knechts durchgef\u00fchrt. Aber wenn wir auf seine Geschichte zur\u00fcckblicken, kommen wir zu dem Schluss, dass dies zum Plan Gottes dazugeh\u00f6ren muss. Als Gott Abraham berief, gab er ihm die Verhei\u00dfung: \u201eIch will dich zum gro\u00dfen Volk machen.\u201c Als er Gottes Pr\u00fcfung bestand, gab Gott ihm wiederholt die Verhei\u00dfung: \u201eWeil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; und durch dein Geschlecht sollen alle V\u00f6lker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.\u201c Es war der Wille Gottes, dass ein gro\u00dfes Volk aus Abraham stammen sollte. Wie er verhei\u00dfen hatte, gab er Abraham seinen Sohn Isaak. Nun sollte Isaak heiraten, damit die Verhei\u00dfung Gottes in Erf\u00fcllung gehen konnte.\r\nDarum ermutigte Abraham auch seinen Knecht: \u201eDer Herr, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat , der mir zugesagt hat und mir geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben -, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst.\u201c Als Gott Abraham berief, sah Gott in ihm schon ein gro\u00dfes Volk voraus. Abraham vertraute auch auf die Verhei\u00dfung Gottes. Durch die F\u00fchrung Gottes konnte die Braut f\u00fcr Isaak gefunden werden. Die Heirat Isaaks mit Rebekka geschah ganz nach dem Willen Gottes.\r\n\r\n<strong>2. Zweiter Aspekt: Rebekka erkannte den Willen Gottes und folgte willig seiner F\u00fchrung.<\/strong>\r\nAls Abrahams Knecht entsandt wurde, fragte er, wie er darauf reagieren sollte, falls die Frau ihm nicht folgen wollte. Das zeigt, dass Rebekka die Freiheit hatte, sich zu entscheiden, ob sie mit ihm gehen wollte oder nicht. Als ihre Familie mit der Heirat mit Isaak einverstanden war, hatte sie auch die Freiheit, ihre Entscheidung zu f\u00e4llen. Ihre Familie fragte sie: \u201eWillst du mit diesem Manne ziehen? Da antwortete sie: Ja, ich will es.\u201c Wie konnte sie so mutig das Ja-Wort sprechen? Das war kein blinder Gehorsam. Oder ihre Entscheidung war auch kein Wagnis wie beim Lottospiel, wo sie ihre Zukunft aufs Spiel setzt. Viel mehr h\u00f6rte sie zu, was Abrahams Knecht erz\u00e4hlte. Durch die Zeugnisse des Knechts kam sie selbst zur \u00dcberzeugung, dass es Gottes Wille war, dass sie Isaaks Frau wird.\r\n\r\nZum Schluss m\u00f6chte ich \u00fcber zwei Anwendungen nachdenken.\r\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Erste Anwendung: Gott will uns f\u00fcr seinen Sohn als Braut vorbereiten.<\/em><\/span>\r\nWir als Christen haben verschiedene Identit\u00e4ten: Wir sind Gottes Kinder, die Br\u00fcder Jesu, Gottes Knecht, Gottes Schafe, Gottes Volk, Jesu J\u00fcnger, Miterben Christi, und die Braut Christi. Heute schenken wir der Identit\u00e4t \u201eBraut Christi\u201c einen besonderen Augenmerk. Als Gott Eva zu Adam f\u00fchrte, wurde Adam mit Eva ein Fleisch. Eine Ehebeziehung ist, ein Fleisch zu sein. Gott will uns f\u00fcr seinen Sohn als Braut vorbereiten. Die Offenbarung sagt: \u201eDie Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit sch\u00f6nem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.\u201c Die Braut f\u00fcr Isaak war sehr sch\u00f6n von Angesicht, eine Jungfrau, die noch von keinem Manne wusste. Gott will f\u00fcr seinen Sohn uns als die Braut sch\u00f6n und rein vorbereiten.\r\nWas macht uns sch\u00f6n und rein? Offenbarung 7,14 sagt: \u201eDiese sind\u2019s, die gekommen sind aus der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.\u201c Das Blut des Lammes macht unsere Kleider hell, damit wir als Braut sch\u00f6n und rein vorbereitet werden k\u00f6nnen. Gott setzt alles daf\u00fcr ein, uns zu finden und als Braut Christi vorzubereiten. Er will, dass wir zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen werden.\r\nWer bin ich? Auf diese Frage haben wir eine Antwort: Ich bin eine Braut Christi, die vor Gott sch\u00f6n und rein ist. Bin ich eine sch\u00f6ne und reine Braut Christi? Ja, das stimmt. Der Heilige Geist sagt zu mir: Du bist sch\u00f6n und rein.\r\n\u201eIst Gott f\u00fcr uns, wer kann wider uns sein? Wer will die Auserw\u00e4hlten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.\u201c (R\u00f6mer 8) Im Blut des Lammes sind wir sch\u00f6n und rein geworden. Mit der Identit\u00e4t als Braut Christi k\u00f6nnen wir durch die Zeiten von Tr\u00fcbsal, Angst, Verfolgung oder Hunger oder Gefahr gehen. Aber der Br\u00e4utigam, der uns liebt, wartet sehns\u00fcchtig auf uns.\r\n\r\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Zweite Anwendung: Wir m\u00fcssen eine Entscheidung treffen, eine Braut Christi zu werden.<\/em><\/span>\r\nGott will, dass wir zum Hochzeitsmahl berufen werden. Aber er kann uns nicht zwingen. Der Heilige Geist kann uns nur Zeugnis \u00fcber Jesus geben, damit wir ihm folgen wollen. Rebekka sagte: Ja, ich will es. Darum wurde sie zur Frau Isaaks. Jesus Christus will mit uns eine Ehebeziehung haben. Der Sohn Gottes ist bereit, uns zu seiner Braut zu nehmen. Wer ist w\u00fcrdig genug, ihn als Ehemann zu heiraten? Niemand ist genug, aber in der Liebe Gottes k\u00f6nnen wir ihm mutig das Ja-Wort geben: Ja, ich will es.\r\nWie oft haben die Israeliten den Bund mit Gott gebrochen? Wie oft folgten sie den G\u00f6tzen, anstatt Gott, ihrem Ehemann zu folgen? Johannes 1,11 sagt: \u201eEr kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.\u201c Offenbarung 3,20 sagt: \u201eSiehe, ich stehe vor der T\u00fcr und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme h\u00f6ren wird und die T\u00fcr auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.\u201c\r\nUnser Herr wurde von seinem Eigentum abgelehnt. Er steht drau\u00dfen. Aber er h\u00f6rte nicht auf, sein Eigentum zu lieben. Er klopft die T\u00fcr an, weil er jeden von uns zu seinem Hochzeitmahl einladen will. Die Bibel sagt, dass jeder kommen soll, weil alles vorbereitet ist. Er will, dass wir ihm freiwillig und gerne das Ja-Wort geben und der F\u00fchrung des Heiligen Geistes folgen. Weil Gott uns liebt, will er, dass wir alle mit Jesus eins werden. Daf\u00fcr wirkt Gott ohne Unterlass. Er will alles f\u00fcr uns tun, aber wir m\u00fcssen selbst eine Entscheidung treffen, mit Jesus die Beziehung einzugehen.\r\nObwohl Jesus auch heutzutage wie der von den Bauleuten verworfene Stein behandelt wird, macht Gott den zum Eckstein, mit dem er alle Menschen messen wird. Wer sich f\u00fcr die Beziehung zu ihm entscheidet, der wird selig werden: \u201eSelig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.\u201c Was kann uns scheiden von der Liebe Gottes? R\u00f6mer 8,38 und 39 sagen uns: \u201eWeder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges k\u00f6nnen uns von der Liebe Gottes scheiden, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.\u201c Es mag sein, dass das Alte noch unsre Herzen qu\u00e4len will. Unsere Missetat kann uns noch schwer dr\u00fccken. Aber wie Bonhoeffer in seinem Psalm schrieb, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen das Ja-Wort sprechen: Ja, ich will es. Wir k\u00f6nnen zuversichtlich sein, dass wir vor Gott sch\u00f6n und rein sind, weil Gott uns durch das Blut des Lammes rein gemacht hat. Die Ehebeziehung mit Jesus Christus ist das A und O.\r\n\u201eHalleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allm\u00e4chtige, hat das Reich eingenommen! Lasst uns freuen und fr\u00f6hlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.\u201c (Offenbarung 19,6-7)\r\n\r\n<!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download \u200b Ja, ich will es \u201eUnd sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will es.\u201c (1.Mose 24,58) Heute m\u00f6chte ich \u00fcber die Heirat von Rebekka und Isaak sprechen. Das Thema \u201eHeirat\u201c k\u00f6nnte heutzutage \u2013 insbesondere bei jungen Menschen \u2013 umstrittenen sein. 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