{"id":9720,"date":"2020-06-21T11:00:48","date_gmt":"2020-06-21T09:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=9720"},"modified":"2022-11-18T12:19:52","modified_gmt":"2022-11-18T11:19:52","slug":"predigt-1-korinther-1535-58-sonderlektion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-1-korinther-1535-58-sonderlektion\/","title":{"rendered":"Predigt: 1. Korinther 15,35 \u2013 58 (Sonderlektion)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SL-1Kor-15_3558-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Was Gott mit seinen Kindern vor hat<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Es wird ges\u00e4t in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird ges\u00e4t in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(1. Korinther 15,43)<\/p>\n<p>Ein ungeborenes Zwillingsp\u00e4rchen unterh\u00e4lt sich im Bauch der Mutter.<br \/>\n\u201eSag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?\u201c fragt der eine Zwilling.<br \/>\n\u201eJa, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden gro\u00df und stark f\u00fcr das was drau\u00dfen an der frischen Luft kommen wird.\u201c antwortet der andere Zwilling.<br \/>\n\u201eIch glaube, das hast du eben erfunden!\u201c sagt der erste. \u201eEs kann kein Leben nach der Geburt geben \u2013 und wie soll den \u201afrische Luft\u2018 bitte sch\u00f6n aussehen?\u201c<br \/>\n\u201eSo ganz genau wei\u00df ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir mit den Beinen herumlaufen k\u00f6nnen und mit dem Mund tolle Sachen essen?\u201c<br \/>\n\u201eSo einen Schwachsinn habe ich ja noch nie geh\u00f6rt! Mit dem Mund essen, was f\u00fcr eine verr\u00fcckte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns n\u00e4hrt. Und wie willst du herumlaufen? Daf\u00fcr ist doch die Nabelschnur viel zu kurz.\u201c<br \/>\n\u201eDoch, das geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders sein.\u201c<br \/>\n\u201eDu tr\u00e4umst wohl! Es ist doch noch nie einer zur\u00fcckgekommen von \u2019nach der Geburt\u2018. Mit der Geburt ist das Leben einfach zu Ende! Punktum!\u201c<br \/>\n\u201eIch gebe ja zu, dass keiner genau wei\u00df, wie das Leben \u2019nach der Geburt\u2018 aussehen wird. Aber ich wei\u00df, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird sicher f\u00fcr uns sorgen.\u201c<br \/>\n\u201eMutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo soll denn die nun sein, bittesch\u00f6n?\u201c<br \/>\n\u201eNa hier \u2013 \u00fcberall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie k\u00f6nnten wir gar nicht sein!\u201c<br \/>\n\u201eSo ein Bl\u00f6dsinn! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht! Schluss damit!\u201c<br \/>\n\u201eDoch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie leise singen h\u00f6ren. Oder sp\u00fcren, wenn sie unsere Welt ganz sanft und liebevoll streichelt \u2026\u201c<\/p>\n<p>Wie wir an dieser Geschichte sehen k\u00f6nnen, h\u00e4lt es der eine Zwilling f\u00fcr eine Dummheit, an einem Leben nach der Geburt zu glauben. Damit beschreibt diese Geschichte genau ein Problem, was einige Korinther mit dem Glauben an die Auferstehung hatten. Im Vers 35 von Kapitel 15 erfahren wir, dass einige fragten: \u201eWie werden die Toten auferwecken? Und mit was f\u00fcr einem Leib werden sie kommen?\u201c Bevor Paulus auf diese Frage eingeht, sagte er zu diesen: Tor!, was soviel bedeutet, wie \u201eDummkopf\u201c. Und es ist sehr verwunderlich, dass Paulus so antwortet. Wir kennen ja den Spruch: \u201eEs gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!\u201c Sah das etwa Paulus anders? Dass Paulus so antwortete, hat einen ganz bestimmten Grund. Hinter diesen Fragen erkennt Paulus ein kritisches Hinterfragen der Auferstehung, wohl ungef\u00e4hr so: \u201eWie sollen denn die Toten auferstehen, ihre Leiche ist doch schon verwest? Wird denn etwa ihre Leiche wiederhergestellt werden? Das glaubst du doch selbst nicht! Wir k\u00f6nnen uns nicht vorstellen, wie die Auferstehung von den Toten geschieht, also gibt es sie auch nicht!\u201c Also, ganz \u00e4hnlich wie der eine Zwilling. Die Korinther waren ja Griechen. Und die Griechen waren ja bekanntlich weise, gebildete Menschen. Als gebildete Menschen hatten diese Korinther ein intellektuelles Problem mit der Auferstehung. Sie waren einfach zu intelligent, um an die Auferstehung zu glauben. Sie waren zu schlau daf\u00fcr. Wie der Zwilling hielten sie es f\u00fcr eine Dummheit, an die Auferstehung zu glauben. Nun verstehen wir, warum Paulus zu ihnen sagte: \u201eTor!\u201c Dieses Wort sollte ihnen helfen, es nicht f\u00fcr intelligent zu halten, die Auferstehung zu hinterfragen, sondern es als Dummheit erkennen.<br \/>\nDass aber Paulus in Wirklichkeit kein ungeduldiger, sondern ein sehr liebevoller Lehrer war, k\u00f6nnen wir daran sehen, dass er ein langes Kapitel der Auferstehung gewidmet hat. Man k\u00f6nnte ja meinen, dass Paulus diesen Gebildeten ihre Fragen auf einem ganz hohen Niveau beantworten m\u00fcsste. Aber die Ironie ist, dass Paulus ganz simple Bilder aus der Natur verwendet, um diesen Weisen die Auferstehung zu veranschaulichen. Gerade die Einfachheit dieser Bilder sollte ihnen helfen, die Dummheit hinter ihren kritischen Fragen zu erkennen.<br \/>\nAuch wir, von denen die meisten einen akademischen Bildungshintergrund haben, k\u00f6nnen der Gefahr laufen, ein intellektuelles Problem mit der Auferstehung zu haben. Und ebenso ist auch Heidelberg voll von intellektuellen Menschen, die nicht an die Auferstehung glauben. Auf dieses Problem geht der heutige Text aus Korinther 15,35-58 ein. Wir werden uns mit dem Text anhand von drei Fragen auseinandersetzen:<br \/>\n1. Welche Bilder gibt Paulus als Hilfen zum Glauben an die Auferstehung?<br \/>\n2. Wie wird die Auferstehung geschehen?<br \/>\n3. Welches Leben folgt aus der Tatsache der Auferstehung?<\/p>\n<p><strong>Teil 1: Bilder zur Auferstehung (V.35-49)<\/strong><br \/>\nBetrachten wir Vers 36: Das erste Bild, das Paulus verwendet, ist ein Bild aus der Landwirtschaft, das Bild des Samenkorns. Es ist ein Bild, das den Korinthern aus dem Alltag sehr vertraut gewesen sein muss. Das wusste einfach jeder: Bevor eine Pflanze entsteht, muss der Same zuerst aufgehen, sich sozusagen aufl\u00f6sen. Ansonsten kann keine Pflanze entstehen. Das Sterben des Samenkorns ist also die Voraussetzung daf\u00fcr, dass \u00fcberhaupt eine Pflanze entstehen kann. Und ebenso ist es auch mit der Auferstehung. Unser Sterben ist nicht ein Beweis gegen die Auferstehung, sondern die Voraussetzung f\u00fcr die Auferstehung. Konkret die Voraussetzung daf\u00fcr, einen neuen Leib zu bekommen. Unsere Erfahrungen mit dem Tod, Alterungsprozess, Leid und Krankheit sollten uns nicht daran hindern, an die Auferstehung zu glauben, sondern sollen in ihnen vielmehr Schritte zur Auferstehung sehen.<br \/>\nWie setzt Paulus das Bild des Samenkorns fort? Betrachten wir Vers 37. Man s\u00e4t ja nicht die k\u00fcnftige Pflanze aus. Wenn man zum Beispiel einen Kirschbaum in seinem Garten haben m\u00f6chte, dann nimmt man ja nicht einen alten Kirschbaum und buddelt ihn in die Erde ein, damit ein neuer daraus wird. Man s\u00e4t ja nur dessen Samen aus. Und was geschieht dann? Dann geschieht das Wunder. Aus dem Kirschkern entsteht etwas v\u00f6llig Neues. Was hat ein Kirschbaum noch gemeinsam mit einem Kirschkern? Die Farbe ist anders, die Gr\u00f6\u00dfe ist anders, die Form ist anders, der Duft ist anders, beide f\u00fchlen sich ganz anders an. Die Existenzweise des Kirschkerns ist v\u00f6llig anders als die Existenzweise des Kirschbaums.<br \/>\nWie kann das sein? Im Vers 38 sagt Paulus: Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib. Gott erschafft dem Samen einen Leib. Man k\u00f6nnte auch sagen eine neue Existenzweise. Wie diese neue Existenzweise gestaltet ist, h\u00e4ngt einzig und allein davon ab, wie Gott es will. In 1. Mose 1,11 gab Gott den Befehl: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare B\u00e4ume, die ein jeder nach seiner Art Fr\u00fcchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde. Dieser Sch\u00f6pfungsbefehl Gottes wird bis heute immer und immer wieder aufs Neue ausgef\u00fchrt. Jedes Mal wenn aus einem Kirschkern ein Kirschbaum wird, ist das ein Sch\u00f6pfungsakt Gottes. Der erschaffende Gott ist hier am Werk.<br \/>\nUnd was m\u00f6chte Paulus damit sagen? Was hat das Ganze nun mit der Auferstehung zu tun? Wie am Anfang schon gesagt, gab es in der Korinthergemeinde einige Leute, die es sich offenbar nicht vorstellen konnten, wie man auferstehen kann, wenn doch die Leiche schon verwest ist. Das Bild vom Samenkorn macht aber deutlich, dass es f\u00fcr Gott \u00fcberhaupt kein Problem ist, einen neuen Leib zu erschaffen. Derselbe Gott, der aus einem Samenkorn etwas v\u00f6llig Neues erschaffen kann, kann auch aus unserem alten K\u00f6rper einen v\u00f6llig anderen und sch\u00f6neren K\u00f6rper machen. Wer Schwierigkeiten damit hat, sich das vorzustellen. Oder wer Schwierigkeiten damit hat, an die Sch\u00f6pfungsmacht Gottes zu glauben, der schaue einfach in die Natur. Dort geschieht es immer wieder aufs Neue, dass Gott aus alte v\u00f6llig andere Existenzweisen erschafft.<br \/>\nIn den Versen 39-41 stellt Paulus weitere Vergleiche zur Natur her: Unter den Lebewesen gibt es eine unglaublich gro\u00dfe Vielfalt. Das Aussehen der Menschen ist ganz anders als das Aussehen der Herdentiere und das Aussehen der Herdentiere ist nochmal anders als das der V\u00f6gel und das Aussehen der V\u00f6gel ist noch mal ganz anders als das Aussehen der Fische. Und selbst innerhalb dieser Arten von Lebewesen gibt es ja gro\u00dfe Unterschiede. Es gibt zum Beispiel so viele verschiedene Menschen: Kurz, klein, dick, d\u00fcnn, schwarz, wei\u00df, blonde Haare, schwarze Haare, braune Haare, rote Haare, gr\u00fcne Augen, blaue Augen, braune Augen, schwarze Augen usw. Aber das ist noch nicht alles. Bisher hat Paulus von irdischen Lebewesen gesprochen. Es gibt ja auch noch die himmlische Welt. Dort sind die K\u00f6rper der Gesch\u00f6pfe noch mal ganz anders. Im Gegensatz zu unseren K\u00f6rpern haben sie Lichtglanz. Aber auch der Blick ins Firmament zeigt uns eine gro\u00dfe Vielfalt: Der Lichtglanz der Sonne ist anders als der des Mondes und der Lichtglanz des Mondes nochmal anders als der der Sterne. Und man braucht nur einen Blick in den Sternenhimmel zu werfen, um zu sehen, dass auch die Sterne untereinander sehr unterschiedlich sind. Alle diese Beispiele zeigen, was f\u00fcr einen Reichtum und was f\u00fcr eine Vielfalt die Sch\u00f6pfung hat. Die Korinther, die an der Auferstehung zweifelten, zweifelten letztendlich an der Sch\u00f6pfungsmacht Gottes. An dem Reichtum und Vielfalt der Sch\u00f6pfung sollten sie aber erkennen, wie gewaltig Gottes Sch\u00f6pfungsmacht ist. F\u00fcr Gott, der die Welt so kreativ und vielf\u00e4ltig erschaffen kann, ist es gar kein Problem einen Auferstehungsleib zu erschaffen. Wie Gott aus einem leblosen Samenkorn etwas v\u00f6llig neues und Lebendiges erschaffen kann, so kann auch Gott aus dem alten K\u00f6rper einen v\u00f6llig neuen und besseren K\u00f6rper machen.<br \/>\nDieser K\u00f6rper ist in jeglicher Hinsicht besser als der alte K\u00f6rper.<br \/>\nIn den Versen 42 bis 44 nennt Paulus vier Punkte: Erstens ist der neue K\u00f6rper unverg\u00e4nglich. Unsere jetzigen Leiber sind verg\u00e4nglich. Im Laufe unseres Lebens altern wir, Falten machen sich breit, die grauen Haare werden immer mehr oder fallen vorher aus, die Kraft l\u00e4sst nach, dann der Tod und schlie\u00dflich die W\u00fcrmer, und aus ist es dann mit unserem irdischen Leib. Doch ganz anders verh\u00e4lt es sich mit dem himmlischen Leib. Er ist unverg\u00e4nglich. Er unterliegt keinem Zerfallsprozess. Dort gilt \u201eSch\u00f6nheit vergeht\u201c nicht mehr. Wir sind dann von einer Ewigkeit in die andere sch\u00f6n. Im Gegensatz zu den irdischen Leibern werden unsere himmlischen Leiber herrlich sein. Unsere Leiber werden voller Lichtglanz sein. Sie werden hell leuchten. Dabei ist sicherlich mit dem Wort \u201eHerrlichkeit\u201d noch mehr gemeint als dass wir leuchten werden. Der dritte Unterschied ist, dass der neue Leib im Vergleich zu unserem jetzigen Leib kraftvoll sein wird. Unsere irdischen Leiber sind schwach. Wie schwach wir sind, merken wir jeden Tag: Kaum haben wir uns angestrengt, sind wir erm\u00fcdet und brauchen eine Pause. Und einen nicht unerheblichen Teil des Tages verwenden wir f\u00fcr den Schlaf. Kaum haben wir eine Mahlzeit hinter uns, haben wir schon nach ein paar Stunden wieder Hunger und haben es n\u00f6tig, dass wir wieder Energie zu uns f\u00fchren. Weil sich vieles so anstrengend f\u00fcr uns f\u00fchlt, haben Menschen Maschinen erfunden, die ihnen das Leben erleichtern. Vieles w\u00fcrde unser K\u00f6rper ohne Maschinen gar nicht leisten kann, weil er eben zu schwach ist. Der himmlische K\u00f6rper aber wird anders sein. Vielleicht wird er nicht einmal Schw\u00e4chephasen kennen. Wahrscheinlich wird man sich jeden Tag wie neugeboren f\u00fchlen und so, als ob man B\u00e4ume ausrei\u00dfen k\u00f6nnte. Wir werden uns so richtig topfit f\u00fchlen. Wie lange ist es her, dass du dich so richtig topfit gef\u00fchlt hast? Im Vers 44 nennt Paulus den vierten Unterschied: Unser jetziger K\u00f6rper ist ein nat\u00fcrlicher K\u00f6rper. Er steht im Einklang mit unseren nat\u00fcrlichen Bed\u00fcrfnissen, essen, trinken, schlafen usw. Aber er steht nicht im Einklang mit den Bed\u00fcrfnissen des Geistes, der uns durch die Wiedergeburt geschenkt geworden ist. Vielmehr erfahren wir, dass unser K\u00f6rper den geistlichen Bed\u00fcrfnissen im Wege steht. Ein sch\u00f6nes Beispiel hierf\u00fcr sehen wir im Garten Gethsemane. Die J\u00fcnger wollten mit Jesus wachen, schliefen aber ein. Jesus sagte hierzu: Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Was Jesus hier sagt, kennen sicherlich die meisten von uns. Sobald wir uns vornehmen, geistlich zu leben, merken wir bald, dass unser K\u00f6rper nicht mitmachen will. Unser K\u00f6rper f\u00e4ngt an zu streiken. Zum Beispiel abends, wenn wir noch vor dem Schlafengehen beten wollen. Im Kapitel 9 dieses Briefes sprach Paulus sogar davon, dass er seinen Leib bezwingen und schinden muss, um nicht verwerflich zu leben. Auch das zeigt, wie sehr unser Leib einem geistlichen Leben im Wege steht. Wir empfinden ihn als regelrecht st\u00f6rend. Bitte nicht falsch verstehen. Es ist nicht so, dass unser K\u00f6rper an sich gottfeindlich ist. Aber unser s\u00fcndhaftes, ichhaftes Wesen gebraucht die Schwachheiten und Bed\u00fcrfnisse unseres K\u00f6rpers gegen unsere geistlichen W\u00fcnsche. Die Bibel nennt das Fleisch. Nach Galater 5 streitet das Fleisch gegen den Geist. Wir merken das, sobald wir im Geist leben wollen. Beide, Fleisch und Geist streiten gegeneinander. Wenn wir aber einen himmlischen Leib bekommen werden, wird dieser Kampf aufh\u00f6ren. Weil der himmlische Leib selber geistlich ist, wird er in v\u00f6lliger Harmonie mit dem Geist Gottes in uns stehen. Ist das nicht wunderbar? Wenn ich diese Verse lese, kommt mir nur ein Gedanke: Wow, Gott hat mit uns echt was Gro\u00dfartiges vor!<br \/>\nBisher hatte Paulus den Korinthern mit Hilfe verschiedener Bilder geholfen, an einen neuen Auferstehungsleib zu glauben. In den n\u00e4chsten Versen 44 bis 49 gebraucht Paulus nicht Bilder, sondern zwei logische Argumente f\u00fcr einen Auferstehungsleib. Das erste logische Argument finden wir am Ende von Vers 44: Wenn es einen nat\u00fcrlichen Leib gibt, dann muss es auch einen geistlichen Leib geben. Warum aber muss das so sein? Als Gott Adam erschuf, wurde Adam zu einer lebendigen Seele. Gott gab ihm einen Leib, der zur Seele passt und den seelischen Bed\u00fcrfnissen entspricht. Aber seitdem Menschen wiedergeboren werden k\u00f6nnen und den Geist Gottes in sich haben, haben sie einen Leib, der nicht zu ihrer geistlichen Natur passt. Paulus argumentiert also so: Wenn Gott damals einen Leib gab, der zu unserer Seele passt, warum sollte er uns dann nicht einen Leib geben, der zu unserer geistlichen Natur passt?<br \/>\nDas zweite logische Argument finden wir in Vers 49: Wenn wir das Bild des Irdischen getragen haben, dann werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Warum ist das aber so? Wie die vorherigen Verse zeigen, meint Paulus mit dem Irdischen Adam und mit dem Himmlischen Christus. Christus wird auch als letzter Adam bezeichnet. Es gibt sozusagen zwei Adams. Jeder dieser beiden Adams hat eine Menschheit hervorgebracht &#8211; Adam durch die Fortpflanzung und Christus durch die Wiedergeburt. Zwischen dem jeweiligen Adam und der Menschheit, die aus dem Adam hervorgegangen ist, besteht eine Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit: Sie haben dasselbe Wesen. So wie wir dasselbe Wesen wie Adam haben, so werden wir auch in der Ewigkeit voll und ganz das Bild Christi tragen. Gerade wegen dieser Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit k\u00f6nnen die Gl\u00e4ubigen sicher sein, dass sie in der Ewigkeit einen neuen Leib bekommen werden. In Phillipper 3, 21 hei\u00dft es: der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.<br \/>\nEinige Korinther hatten die Frage gestellt: mit was f\u00fcr einem Leib kommen sie? Paulus ist auf diese Frage 15 Verse lang eingegangen. Er hat viele Bilder und logische Argumente hierzu gegeben. Aber es gab noch eine andere Frage, die die Korinther gestellt hatten: wie werden die Toten auferweckt? Diese Frage spielt auf das Wie der Auferstehung ab. Wie geschieht die Auferstehung? Auf das Geschehen der Auferstehung geht Paulus in den nachfolgenden Versen ein. Wir wollen das im zweiten Teil der Predigt betrachten.<\/p>\n<p><strong>Teil 2: Das Geschehen der Auferstehung (V. 50 \u2013 58)<\/strong><br \/>\nBetrachten wir Vers 50. Paulus greift hier ein Missverst\u00e4ndnis \u00fcber die Auferstehung auf, das wohl einige Korinther hatten. Einige gingen wohl davon aus, dass bei der Auferstehung die Leiche des Gl\u00e4ubigen wiederhergestellt wird. Paulus aber sagt ihnen: Fleisch und Blut k\u00f6nnen das Reich Gottes nicht erben. Denn Verg\u00e4ngliches kann nicht Unverg\u00e4ngliches erben. Eigentlich hatte ja Paulus dieses Missverst\u00e4ndnis schon mit dem Bild des Samenkorns widerlegt gehabt. In Vers 37 hatte Paulus erkl\u00e4rt, dass man nicht eine alte Pflanze auss\u00e4ht, um eine neue Pflanze zu bekommen. Dass also eine neue Pflanze entsteht hat rein gar nichts damit zu tun, dass eine tote Pflanze wiederhergestellt wird. Und genauso ist es auch mit der Auferstehung: Die Auferstehung hat nichts mit der Wiederherstellung der Leiche zu tun. Dass aber Paulus dieses Missverst\u00e4ndnis noch einmal aufgreift, macht deutlich, wie wichtig es ist ihm ist, dieses Missverst\u00e4ndnis aus dem Weg zu r\u00e4umen. Paulus beginnt mit den Worten: Das sage ich aber, liebe Br\u00fcder \u2013 Diese Worte lassen anklingen, dass Paulus hier etwas mit Nachdruck vermitteln wollte. Warum war es Paulus so wichtig, nicht solch ein Missverst\u00e4ndnis \u00fcber die Auferstehung zu haben? Mit Fleisch und Blut meint Paulus nicht nur unsere K\u00f6rperlichkeit, sondern unser ganzes jetziges Wesen. Wenn Fleisch und Blut das Reich Gottes erben k\u00f6nnten, w\u00fcrde das bedeuten, dass man nicht ver\u00e4ndert werden muss. Es w\u00fcrde bedeuten, dass man sein s\u00fcndhaftes, ichhaftes Wesen mit in das Reich Gottes nehmen k\u00f6nnte. Gerade f\u00fcr die Korinther, von denen viele fleischlich lebten, w\u00e4re solch ein Missverst\u00e4ndnis verh\u00e4ngnisvoll.<br \/>\nWir m\u00fcssen verstehen, die Auferstehung ist nicht dasselbe wie ein Weiterleben nach dem Tod. Der Glaube an einem Weiterleben nach dem Tod gibt es in anderen Religionen. Zum Beispiel im Alten \u00c4gypten. Man hat die Leichen von Verstorbenen mumifiziert, um den K\u00f6rper des Verstorbenen f\u00fcr das Leben nach dem Tod zu erhalten. Aber nicht nur das. Man hat den Verstorbenen auch bestimmte Gegenst\u00e4nde ins Grab gelegt, die sie f\u00fcr das Leben nach dem Tod brauchen w\u00fcrden. Man hat wirklich versucht, sein altes Leben mit in das Jenseits zu bringen. Und was sagt Paulus dazu? Im Grund genommen zwei Worte: \u201eVergiss es!\u201c oder: \u201eMache dir keine falsche Hoffnung!\u201c Denn: \u201eFleisch und Blut k\u00f6nnen das Reich Gottes nicht erben.\u201c Da wo Gott regiert, hat unser ichhaftes Wesen einfach kein Platz. Wer kein Problem damit hat, so zu sein, wie er ist und gar nicht den Wunsch hat, ver\u00e4ndert zu werden, kann sich auch gar nicht wirklich auf die Auferstehung freuen. Er will ja gerne das Alte noch an sich behalten. Diejenigen hingegen, die Leid \u00fcber ihr verdorbenes Wesen tragen, empfinden die Auferstehung als Erl\u00f6sung.<br \/>\nWenn Fleisch und Blut nicht das Reich Gottes erben werden, wie geschieht denn dann die Auferstehung? Betrachten wir Vers 51. Das Schl\u00fcsselwort ist hier \u201eVerwandlung\u201c. Nicht alle werden sterben, in der Endzeit werden viele Gl\u00e4ubige auch entr\u00fcckt werden. Aber ob gestorben oder entr\u00fcckt, alle werden verwandelt werden. Wie k\u00f6nnen wir uns diese Verwandlung vorstellen? Es gibt in der Natur ein sch\u00f6nes Beispiel. Es ist das Beispiel des Schmetterlings. Wenn wir die Metamorphose im Unterricht behandeln, lasse ich die Kinder die Gestalt der Raupe mit der Gestalt des Schmetterlings vergleichen. Beim Tagpfauenauge ist die Raupe schwarz und haarig, mit wei\u00dfen Punkten. Eigentlich \u00fcberhaupt nicht sch\u00f6n. Aber der Schmetterling ist dagegen wundersch\u00f6n. Sch\u00f6ne kr\u00e4ftige rote Farben mit blauen, schwarzen und wei\u00dfen Flecken. Was bei der Metamorphose geschieht ist also folgendes: Gott verwandelt einen K\u00f6rper von geringer Herrlichkeit in einen K\u00f6rper von gro\u00dfer Herrlichkeit. Und genau dasselbe geschieht bei der Auferstehung. Also, wenn du eine bessere Vorstellung davon haben m\u00f6chtest, wie die Auferstehung geschieht, dann besorge dir ein Glas, tue ein Brennnesselblatt mit der Raupe oder einem Raupenei hinein, dann beobachte und siehe, was f\u00fcr ein Wunder Gott tut.<br \/>\nDoch in einer Sache hinkt der Vergleich mit der Metamorphose. Solch eine Metamorphose dauert zwei bis drei Wochen. Wie lange aber dauert die Verwandlung in der Auferstehung? Im Vers 52 sagt Paulus: in einem Nu, in einem Augenblick. Und wann wird dieser Augenblick sein? Im Vers 52 hei\u00dft es weiter: bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unverg\u00e4nglich sein, und wir werden verwandelt werden. Die Gl\u00e4ubigen entschlafen, wobei ihnen Gott verspricht, sie zu Seiner Zeit aufzuerwecken. Und dann, wenn es Zeit ist, klingelt der gro\u00dfe Wecker, die letzte Posaune. Wie ergeht es euch, wenn ihr diese Zeilen liest? Es ist so, wie wenn Eltern ihre Kinder schlafen legen und ihnen versprechen aufzuwecken, wenn das besondere Ereignis kommt, zum Beispiel Silvester. F\u00fcr die Kinder sind das Momente voller Vorfreude. Und f\u00fcr uns sollten diese Verse auch Vorfreude erwecken.<br \/>\nWas wird als N\u00e4chstes geschehen? Lesen wir die Verse 54 \u2013 55 gemeinsam: 54&nbsp;Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erf\u00fcllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): \u201eDer Tod ist verschlungen vom Sieg.&nbsp;55&nbsp;Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?\u201c Mit der Verwandlung der Gl\u00e4ubigen wird auch der Tod besiegt sein. Im Grunde genommen wurde der Tod schon besiegt, als Jesus am Kreuz f\u00fcr unsere S\u00fcnden starb. Am Kreuz hat Jesus den entscheidenden Schlag gegen den Tod vollbracht. Seitdem ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Tod endg\u00fcltig entfernt wird. Aber noch stellt der Tod eine bittere Realit\u00e4t in unserem Alltag dar. Immer wieder erfahren wir davon, dass Menschen gestorben sind, sei es aus Alter, Unfall, Krankheit usw. Gerade in dieser Zeit, wo der Corona-Virus herum geht, ist immer wieder von Todeszahlen die Rede. Aber wenn die Auferstehung geschieht, wird der Tod voll und ganz besiegt sein, endg\u00fcltig der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Triumphierend werden wir sagen: \u201eDer Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?\u201c<br \/>\nWie schlie\u00dft Paulus das Thema der Auferstehung ab? Lasst uns das im dritten Teil der Predigt betrachten.<\/p>\n<p><strong>Teil III: Praktische Konsequenzen aus der Auferstehung (V. 58)<\/strong><br \/>\nIm Grunde genommen hatte Paulus mit V. 57 alles gesagt, was er \u00fcber die Auferstehung sagen wollte. Er h\u00e4tte an dieser Stelle schlie\u00dfen k\u00f6nnen. Aber Paulus bleibt an dieser Stelle nicht stehen. Eine Frage musste unbedingt noch gekl\u00e4rt werden. \u201eWas bedeutet das Ganze nun f\u00fcr das Leben im Hier und Jetzt?\u201c, \u201eWas bedeutet das Ganze nun in Bezug auf die Praxis?\u201c Auferstehung und allt\u00e4gliche Praxis waren f\u00fcr Paulus unzertrennbar miteinander verbunden. F\u00fcr Paulus war es selbstverst\u00e4ndlich, dass beide zusammengeh\u00f6ren. Das sehen wir bspw. im Vers 32: Habe ich nur im Blick auf dieses Leben in Ephesus mit wilden Tieren gek\u00e4mpft, was hilft&#8217;s mir? Wenn die Toten nicht auferstehen, dann \u00bblasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!<br \/>\nMan kann eben nicht genug \u00fcber die Auferstehung gesprochen haben, ohne auch den Praxisbezug hergestellt zu haben. So kommt Paulus am Ende darauf konkret zu sprechen. Also, was sind die praktischen Konsequenzen aus dem Glauben an die Auferstehung? Lesen wir gemeinsam V. 58: Darum, meine lieben Br\u00fcder, seid fest, unersch\u00fctterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn. Fest und unersch\u00fctterlich sein; zunehmen in dem Werk des Herrn und sich nicht frustrieren lassen &#8211; das sind die Konsequenzen aus der Auferstehung.<br \/>\nWenn in uns der Glaube an die Auferstehung lebendig ist, dann k\u00f6nnen wir fest und unersch\u00fctterlich sein. Fest und unersch\u00fctterlich sein in der Lehre, nicht abweichen vom reinen Evangelium (weder von der gesetzlichen Seite noch von der liberalen Seiten her). Fest und unersch\u00fctterlich sein bedeutet aber auch, unabh\u00e4ngig von den Umst\u00e4nden und Situationen dem Herrn zu folgen. Die Corona-Situation hat bei manchen von uns das Leben erschwert. Aber durch einen lebendigen Glauben an die Auferstehung kann ich sagen: \u201eSelbst wenn uns die Umst\u00e4nde so hart treffen, dass wir sterben, k\u00f6nnen wir doch getrost sein, weil wir auferstehen werden.\u201c<br \/>\nWenn der Glaube an die Auferstehung in uns lebendig ist, k\u00f6nnen und wollen wir in dem Werk des Herrn zunehmen. Von der Auferstehung her bekommen wir einen ganz anderen Blick auf unser Leben und verstehen, dass das, was in diesem Leben wirklich z\u00e4hlt, das Kommen des Reiches Gottes ist. Wir werden dann nicht weniger, sondern mehr machen f\u00fcr Gott. Nicht zur\u00fcckschrauben, sondern aktiv dem Herrn dienen, Gott mit Eifer und Leidenschaft dienen. Und hier ist nicht blinder Aktionismus gemeint. Paulus sagt: in dem Werk des Herrn &#8211; also nicht im eigenem Werk, sondern in dem Werk des Herrn. Das tun, was Gott f\u00fcr einen im Rahmen Seines Werkes vorgesehen hat. Wenn es bei mir in dem Dienst f\u00fcr den Herrn st\u00e4ndig hei\u00dft: \u201eich habe keine Zeit\u201c, oder \u201edas ist gerade zu viel f\u00fcr mich\u201c usw., dann muss ich mich fragen, wie lebendig mein Glaube an die Auferstehung ist. Wie schon erw\u00e4hnt, sind bei Paulus Auferstehung und das allt\u00e4gliche Leben unzertrennbar miteinander verbunden. Wie lebendig der Glaube an die Auferstehung in uns ist, zeigt sich darin, wie wir leben.<br \/>\nWenn der Glaube an die Auferstehung in uns lebendig ist, k\u00f6nnen wir die Gewissheit haben, dass unsere Arbeit nicht vergeblich ist. Mit anderen Worten: Kraft der Auferstehung lassen wir uns nicht so leicht frustrieren. Im Glaubensleben haben wir extrem viel mit Frustration zu k\u00e4mpfen. Ich glaube, dass Frustration zu eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen unseres Glaubenslebens geh\u00f6rt. Eines Abends kam ich in die Gemeinde. Dort war zuf\u00e4llig noch jemand aus der Gemeinde. Er sah ziemlich frustriert aus. Er erz\u00e4hlte mir davon, dass sein Bibelsch\u00fcler trotz mehrerer Jahre Bibellesens unver\u00e4ndert sei. Was ist das? Es ist sehr frustrierend. Aber weil es eine Auferstehung gibt, wird das, was wir f\u00fcr den Herrn getan haben, nicht vergeblich sein. Es wird in der Ewigkeit belohnt werden. Hiervon spricht 1. Kor 3,13f: Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Die Belohnung ist unabh\u00e4ngig davon, ob wir hier schon die Fr\u00fcchte unserer Arbeit sehen oder nicht. Weil es die Auferstehung gibt, gibt es immer einen Grund zu hoffen.<br \/>\nLasst uns an dieser Stelle fragen: Wie ist es uns bei der Betrachtung von Kapitel 15 ergangen? Haben wir dieses Kapitel mit dem Kopf oder auch mit dem Herzen aufgenommen? Wenn nur Ersteres der Fall ist, dann studiere dieses Kapitel noch einmal. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Kapitel uns f\u00fcr die Auferstehung begeistern will. Es will in uns Vorfreude erwecken. Es will in uns Gedanken erwecken wie: \u201eWow, Gott hat einen gewaltigen Plan. Gott hat mit uns was Gro\u00dfes vor! Ich freue mich schon drauf!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Was Gott mit seinen Kindern vor hat Es wird ges\u00e4t in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird ges\u00e4t in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. (1. Korinther 15,43) Ein ungeborenes Zwillingsp\u00e4rchen unterh\u00e4lt sich im Bauch der Mutter. \u201eSag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?\u201c fragt der eine Zwilling. 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