{"id":9538,"date":"2020-01-19T11:00:00","date_gmt":"2020-01-19T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=9538"},"modified":"2022-11-18T12:20:39","modified_gmt":"2022-11-18T11:20:39","slug":"predigt-johannes-1415-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-johannes-1415-26\/","title":{"rendered":"Predigt: Johannes 14,15 \u2013 26"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2019-Joh_14-1526-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">&#8222;Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.&#8220;<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Johannes 14,15.16)<\/p>\n<p>Wir betrachten zur Zeit Jesu Rede an seine J\u00fcnger am letzten Abend vor seiner Kreuzigung, das sogenannte Obergemachgespr\u00e4ch. Wie wir letzte Woche geh\u00f6rt haben, waren die J\u00fcnger wegen der Ank\u00fcndigung von Jesu Weggang erschrocken und hatten keine Orientierung, wie sie weiter leben sollten. Jesus hat sie zum Glauben an Gott und an ihn ermutigt und hat sich ihnen selbst offenbart: \u201eIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben\u201c (14,6a). Im heutigen Text setzt Jesus seine Hilfe f\u00fcr die J\u00fcnger fort. Er ermutigt sie dazu, aus Liebe zu ihm seine Gebote zu halten, und verhei\u00dft ihnen einen Tr\u00f6ster, der sie begleiten und in Ewigkeit bei ihnen sein wird. M\u00f6ge Gott uns helfen, Jesu Worte zu verstehen und zu beherzigen und unser Leben unter der Leitung des Heiligen Geistes zu f\u00fchren!<\/p>\n<p>Betrachten wir den Text. Jesus beginnt mit den Worten: \u201eLiebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit\u201c (15.16). Schon in diesen beiden ersten S\u00e4tzen finden wir die zwei Themen, die sich durch den ganzen Text ziehen: zum einen ermutigt Jesus die J\u00fcngern dazu, aus Liebe zu ihm seine Gebote zu halten. Zum anderen verhei\u00dft er ihnen den Heiligen Geist, der sie tr\u00f6sten und immer bei ihnen sein wird.<\/p>\n<p>1. Jesus gab ihnen die Orientierung, dass sie aus Liebe zu ihm seine Gebote halten sollten<\/p>\n<p>Immer wieder hat Jesus die J\u00fcnger dazu ermutigt, seine Gebote zu halten. Im Vers 21 sagt er: \u201eWer meine Gebote hat und h\u00e4lt sie, der ist\u2019s der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.\u201c Und im Vers 23 sagt er weiter: \u201eWer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.\u201c Um Jesu Worte richtig zu verstehen, m\u00fcssen wir bedenken, in welcher Lage die J\u00fcnger waren. Bisher war Jesus immer bei ihnen gewesen und hatte ihnen durch seine Lehre und durch sein Vorbild gezeigt, wie und wof\u00fcr sie leben sollten. Wenn sie seine Lehre nicht verstanden, konnten sie ihn immer fragen, und Jesus erkl\u00e4rte es ihnen noch genauer. Wenn ihr Denken oder ihr Verhalten seiner Lehre widersprachen, sprach Jesus sie an und half ihnen. Die J\u00fcnger waren Jesus drei Jahre lang nachgefolgt und hatten auf diese Weise Gottes Evangelium und in der Nachfolge Jesu eine entsprechende Lebensweise gelernt. Es war f\u00fcr sie unvorstellbar, wie sie in der Zukunft leben sollten, wenn Jesus weggehen w\u00fcrden. Sie f\u00fchlten sich wie Kinder, die auf einmal ihre beiden Eltern verlieren, obwohl sie noch viel von ihnen h\u00e4tten lernen und ihre Hilfe gebraucht h\u00e4tten.<br \/>\nJesus gab ihnen nun die Orientierung, dass sie nach seinem Weggang seine Gebote halten sollten. Was meinte er mit seinen Geboten? Eigentlich hat Jesus nur an zwei Stellen ausdr\u00fccklich von einem Gebot gesprochen \u2013 als er vom h\u00f6chsten Gebot sprach und als er den J\u00fcngern das neue Gebot gab, dass sie sich untereinander lieben sollten, wie er sie geliebt hat. Weil Jesus diese beiden Worte als \u201eGebote\u201c bezeichnet hat, sind sie besonders wichtig und hier wohl auch besonders gemeint. Aber Jesus gab ihnen auch viele andere Aufforderungen und lehrte sie durch Gleichnisse, Erkl\u00e4rungen und Gespr\u00e4che. Als Jesus ihnen sagte, dass sie seine Gebote halten sollten, k\u00f6nnen wir deshalb darunter seine ganze Botschaft an sie verstehen, das ganze Evangelium einschlie\u00dflich seiner Lehre, wie sie danach leben sollten. Die J\u00fcnger sollten Jesu Worte nicht nur irgendwo im Kopf abspeichern und ab und zu daran denken, sondern sie im Herzen behalten und praktisch danach leben.<\/p>\n<p>Dabei ist es wichtig, dass Jesus die J\u00fcnger hier nicht einfach zum Halten seiner Gebote auffordert, sondern sagt: \u201eLiebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.\u201c Auch in den Versen 21 und 23 sagt er, dass ihre Liebe zu Jesus der Grund ist, aus dem sie Jesu Worte halten. Die Verse 17 und 23 erwecken sogar den Eindruck, dass wer Jesus liebt, fast unweigerlich seine Gebote halten wird. Das ist auch wahr. Wer Jesus wirklich liebt, wird auf seine Worte genau h\u00f6ren und sein Bestes tun, seinen darin ausgedr\u00fcckten Willen zu tun. Das Halten von Jesu Geboten kommt also aus der Liebe zu Jesus. Woher kommt aber die Liebe der J\u00fcnger zu Jesus? Niemand ist in der Lage, von sich aus Jesus treu zu lieben und deshalb seine Gebote zu halten. Ganz am Anfang des langen Gespr\u00e4chs im Obergemach haben wir gelesen: \u201eWie er die Seinen geliebt hatte, die er in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende\u201c (13,1). Die bedingungslose Liebe Jesu war die Grundlage ihrer Reinigung und ihrer Beziehung zu Jesus. So ist Jesu Liebe der Ausgangspunkt und die Grundlage davon, dass sie als J\u00fcnger Jesu seine Geboten halten.<\/p>\n<p>Warum sagte Jesus aber dreimal, dass sie seine Gebote halten sollten, wenn sie ihn lieben? Wir Menschen haben die angeborene Neigung, zu leben, wie wir wollen. Auch wenn wir Jesus kennen gelernt haben, haben wir immer noch die Neigung, unser Leben so zu gestalten, wie wir es m\u00f6chten. Aber wie wir unsere Liebe zu Jesus ausdr\u00fccken, ist nicht beliebig. Wenn ein Kind zu seinem Vater freundlich sagt: \u201aDu bist der beste Papa der Welt, ich hab dich so lieb\u2018, aber f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter die Worte des Vaters ignoriert und einfach seine Schwester schl\u00e4gt, stimmt etwas nicht. Jesus will, dass wir unsere Liebe zu ihm dadurch ausdr\u00fccken, dass wir seine Gebote halten. Das ist die von ihm gew\u00fcnschte Antwort auf seine Liebe und der richtige Ausdruck unserer Liebe zu ihm.<\/p>\n<p>Aber es gibt noch einen Grund, warum Jesus das mehrfach wiederholt hat. Denn Jesus will uns, wenn wir seine Worte halten, reich segnen. Betrachten wir nochmals Vers 21: \u201eWer meine Gebote hat und h\u00e4lt sie, der ist\u2019s der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.\u201c Im ersten Moment kann dieses Wort so klingen, als ob unser Halten von Jesu Geboten eine Bedingung daf\u00fcr w\u00e4re, dass Gott uns liebt. Das ist nat\u00fcrlich nicht gemeint. Jesus hat im Kap. 3 gelehrt, dass Gott die Welt, also die Menschen in ihrer S\u00fcnde und Ablehnung gegen Gott, so geliebt hat, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gott liebt uns trotz unserer S\u00fcnde. Was meint Jesus dann? Wenn wir Jesu Liebe ernsthaft erwidern, indem wir seine Gebote halten, dann entsteht eine richtige, feste Liebesbeziehung zwischen ihm und uns. Wenn wir in seiner Liebe bleiben, kann Gott uns seine Liebe richtig erweisen, und Jesus wird sich uns offenbaren. In Vers 23 verhei\u00dft Jesus, dass der Vater und Er zu uns kommen und Wohnung bei uns nehmen. Gott will nicht nur ab und zu kurz mit uns Kontakt haben oder uns nur besuchen. Die Worte \u201eWohnung bei ihm nehmen\u201c besagen, dass Er dauerhaft bei uns bleiben und eine selige Gemeinschaft mit uns haben will. Diese Gemeinschaft ist das, wonach unser Innerstes eigentlich verlangt, was unseren Hunger nach Leben stillt. Dass Gott Wohnung bei uns nimmt ist sein inst\u00e4ndiger Wille nach Gemeinschaft mit uns, und es bedeutet f\u00fcr uns den Himmel auf Erden. Diese Gemeinschaft erfolgt praktisch durch den Heiligen Geist. Damit kommen wir zum zweiten Hauptpunkt.<\/p>\n<p>2. Jesus verhei\u00dft ihnen den Heiligen Geist<\/p>\n<p>Jesus Ermutigung, dass die J\u00fcnger aus Liebe zu ihm seine Gebote halten sollen, ist verwoben mit seeiner Verhei\u00dfung des Heiligen Geistes. Im Vers 16 sagt er: \u201eUnd ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.\u201c Jesus vesprach den J\u00fcngern, die er bald verlassen w\u00fcrde, einen andern Tr\u00f6ster, der bis in Ewigkeit bei ihnen bleibt. Die Menschen in der Welt k\u00f6nnen ihn nicht empfangen, weil sie ihn wegen ihres Unglaubens nicht sehen und nicht kennen. Jesus sagt: \u201eIhr aber kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein\u201c (17b). Die J\u00fcnger hatten eigentlich vor Pfingsten kaum Erfahrung mit dem Heiligen Geist. Aber Jesus sagte, dass sie ihn kannten. Sie w\u00fcrden ihn durch die Erfahung kennen lernen, weil er bei ihnen bleiben und in ihnen sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das griechische Wort, das hier mit Tr\u00f6ster \u00fcbersetzt ist, kann auch mit Beistand oder F\u00fcrsprecher \u00fcbersetzt werden, was auch f\u00fcr einen Anwalt vor Gericht gebraucht wurde. Damit bringt Jesus zum Ausdruck, dass der Heilige Geist immer bei uns ist und uns beisteht. So wie wichtige Leiter in der Politik oder Wirtschaft immer einen Anwalt in ihrer N\u00e4he haben, der sie ber\u00e4t und sie vor Gefahren und Fehltritten warnt, so ist der Heilige Geist bei uns und begleitet uns und will uns allezeit leiten, um uns bei unseren Entscheidungen zu helfen und uns vor Gefahren zu bewahren.<\/p>\n<p>Der Heilige Geist ist auch ein Tr\u00f6ster. Die J\u00fcnger brauchten Trost, weil sie bald ohne Jesu sichtbare Anwesenheit in einer sehr unchristlichen Umgebung Jesus bezeugen und f\u00fcr die Ausbreitung seines Reiches leben sollten. Als sie den Juden und den Heiden Jesus bezeugten, erfuhren sie von allen Seiten Widerstand und Ablehnung. Aber in der Apostelgeschichte erfahren wir, wie sie trotz aller Widerst\u00e4nde mit Freude im Glauben lebten und Jesus mutig bezeugten, weil der Heilige Geist bei ihnen war und sie t\u00e4glich tr\u00f6stete.<\/p>\n<p>Auch wenn wir in unserem Glaubensleben in Deutschland kaum Widerstand erleben, k\u00f6nnen auch wir in unserem Leben manches haben, was uns Sorgen macht oder uns traurig macht. Wenn wir Nachrichten lesen, erfahren wir t\u00e4glich von Verbrechen und Kriegen, die scheinbar nie aufh\u00f6ren, und von Problemen, die kein Mensch l\u00f6sen kann. Wenn wir unsere N\u00e4chsten in der Schule, an der Uni oder am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde sehen, die unter der S\u00fcnde leiden, wir ihnen aber nicht helfen k\u00f6nnen, brauchen wir den Tr\u00f6ster, der uns tr\u00f6stet und uns ermutigt, weiter zu Gott zu beten und auf die richtige Zeit zu warten. Vielleicht brauchen wir seinen Trost aber auch f\u00fcr uns selbst, weil wir von anderen entt\u00e4uscht worden sind und uns allein gelassen f\u00fchlen, weil wir von anderen verletzt oder ungerecht behandelt wurden; oder weil sich bestimmte W\u00fcnsche in unserem Leben nicht erf\u00fcllt haben; oder wir sind dar\u00fcber bek\u00fcmmert \u00fcber eigenes Versagen oder weil wir geistlich noch nicht so weit gewachsen sind, wie wir es gerne wollten, und es in unserem Leben nur wenig sichtbare Frucht gibt. Es gibt so vieles, was uns bek\u00fcmmern und uns die Freude rauben und uns zerm\u00fcrben kann. Aber Dank sei Gott, der uns den Tr\u00f6ster geschickt hat, der uns wirklich kennt und uns tief im Innern tr\u00f6sten kann. Was immer uns betr\u00fcbt: der Heilige Geist ist da, um uns zu helfen und uns so zu tr\u00f6sten. Und wenn wir schon so in die Probleme verstrickt sind, dass wir seine Liebe gar nicht wahrnehmen k\u00f6nnen, hilft uns der Heilige Geist auch dabei, wenn wir darum bitten.<\/p>\n<p>Der Heilige Geist auch der Geist der Wahrheit (17). Er ist Gottes Geist, der alle Wahrheit kennt und innehat. Das ist eine gute Nachricht f\u00fcr uns. Wir leben so leicht mit einem falschen Bild von Gott, mit einem falschen Bild von uns selbst und unserem Leben. Aber der Geist der Wahrheit zeigt uns, wer Gott wirklich ist, wie sehr er uns liebt, was er f\u00fcr uns schon getan hat und was er Gutes f\u00fcr uns in der Zukunft vorgesehen hat. Er will uns auch die Wahrheit \u00fcber uns selbst zeigen, was f\u00fcr S\u00fcnder wir in Wirklichkeit vor ihm sind, wie sehr wir von ihm aber wertgesch\u00e4tzt sind, sodass wir von grundlosem Stolz und von Minderwertigkeitsgef\u00fchl befreit werden und f\u00fcr Jesu Gnade dankbar in der Beziehung zu ihm leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist es das Wichtigste in unserem Leben, dass wir die Wahrheit erkennen. Solange wir die Wahrheit nicht oder nicht genug erkannt haben, leben wir noch in einer Art Scheinwelt und leiden unter allen m\u00f6glichen S\u00fcnden wie Undankbarkeit, Begierden, Neid, Hass, Hochmut oder Verzweiflung. Ohne die Hilfe des Heiligen Geistes k\u00f6nnen wir nicht von dort herauskommen. Aber der Geist der Wahrheit will uns helfen, die Wahrheit zu erkennen und von allem Verkehrtem frei zu werden und unser Leben im Licht in der Gemeinschaft mit Gott zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wie tut der Geist das? Jesus sagt: \u201eDas habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tr\u00f6ster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe\u201c (25.26) F\u00fcr die J\u00fcnger war die Vorstellung, dass Jesus bald nicht mehr physisch bei ihnen sein w\u00fcrde, wie eine Horrorvorstellung. Tats\u00e4chlich w\u00fcrde Jesus schon am n\u00e4chsten Tag am Kreuz sterben und auferstehen und zum Himmel fahren. Aber sie brauchten sich nicht zu f\u00fcrchten. Denn Gott w\u00fcrde ihnen im Namen Jesu den Heiligen Geist senden, der sie alles lehren und sie an alle Worte Jesu erinnern w\u00fcrde. So half der Heilige Geist ihnen, Jesu Worte mehr und mehr zu verstehen und danach zu leben und in immer vollkommener Gemeinschaft mit ihm zu leben.<\/p>\n<p>Diese Verhei\u00dfung gilt auch uns. Der Heilige Geist will uns alles lehren und uns an alles erinnern, was Jesus uns gesagt hat. Wann immer wir die Bibel aufschlagen und lesen oder dar\u00fcber nachsinnen oder Stellungnahme schreiben, ist er da und bereit, uns die tiefe Bedeutung des Wortes zu lehren und uns Jesus zu offenbaren. Der Heilige Geist ist der vollkommene Bibellehrer. Unter seiner Leitung kann das Ma\u00df und die Klarheit unserer Erkenntnis Jesu schier unendlich weiter wachsen. Der Geist will uns auch an Jesu Worte erinnern, falls wir sie wieder vergessen und von der Wahrheit abirren. Er wird uns geduldig helfen, Jesus, seinen Willen und sein Werk immer klarer zu erkennen und unser Leben in einer seligen Gemeinschaft mit ihm zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Lesen wir noch einmal die Verse 15 und 16: \u201eLiebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebotehalten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.\u201c<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, Jesu Liebe jeden Tag neu so tief anzunehmen, dass wir aus Liebe zu ihm nach seinen Worten leben k\u00f6nnen. Gott helfe uns, dass wir beim Bibelstudium, Stellungnahme schreiben und beim Gebet vom Heiligen Geist lernen k\u00f6nnen, sodass er uns in alle Wahrheit leitet und unser Leben mit seinem Wort \u00fcbereinstimmt und wir Gott verherrlichen k\u00f6nnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben &#8222;Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.&#8220; (Johannes 14,15.16) Wir betrachten zur Zeit Jesu Rede an seine J\u00fcnger am letzten Abend vor seiner Kreuzigung, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[16,4],"tags":[],"class_list":["post-9538","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-johannes","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9538"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9540,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9538\/revisions\/9540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}