{"id":701,"date":"2010-02-22T10:03:28","date_gmt":"2010-02-22T09:03:28","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=701"},"modified":"2023-01-29T20:33:28","modified_gmt":"2023-01-29T19:33:28","slug":"predigt-johannes-131-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-johannes-131-17\/","title":{"rendered":"Predigt: Johannes 13,1-17"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/Johannes-131-17-6a.doc\">Download<\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: normal;\">So liebte er sie bis ans Ende<\/span><\/h2>\n<address style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-weight: normal;\">\u201eVor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.\u201c (13,1)<\/span><\/em><\/address>\n<p><em><span style=\"font-style: normal;\"><span style=\"font-weight: normal;\">Wir Menschen, ob wir uns nun als modern oder altmodisch bezeichnen, f\u00fcr konservativ oder progressiv halten, haben eine Eigenschaft seit Jahren, Jahrhunderten und Jahrtausenden gemeinsam, n\u00e4mlich das unersch\u00f6pfliche Verlangen nach unendlicher Liebe. Eine Liebe, die uns vollkommen und vollst\u00e4ndig begl\u00fccken soll. In unz\u00e4hligen Liedern, Gedichten, M\u00e4rchen, Romanen und Filmen suchen Menschen nach der gl\u00fccklich machenden Liebe ihres Lebens. Doch genauso viele Geschichten handeln vom Scheitern dieses Ziels. Liebe scheint eines der gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Bed\u00fcrfnisse der Menschheit zu sein. Doch das Problem ist, dass wir das Richtige an falscher Stelle suchen. Menschen suchen das Vollkommene bei den Unvollkommenen. Selbstverst\u00e4ndlich ist dieses Vorhaben von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die vollkommene Liebe kann nur bei der vollkommenen Person gefunden werden, die reine Liebe nur bei der reinen Pers\u00f6nlichkeit und das Unendliche nur beim Unendlichen.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das Sch\u00f6ne ist, dass diese Liebe in Perfektion weder Legende ist noch Fiktion. Sie ist niemandem vorenthalten, im Gegenteil, wer m\u00f6chte, ist dazu eingeladen. M\u00f6ge Gott uns durch den heutigen Text Zugang zur wahren Liebesquelle verschaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teil I Unendliche Liebe (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welche Liebe fanden die J\u00fcnger bei Jesus? Lesen wir Vers 1: \u201eVor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war Passafest, ein Lob- und Dankfest der Juden, an dem sie sich an Gottes Erl\u00f6sung ihres Volkes erinnerten. Doch das anstehende Passafest war ein besonderes. Nicht irgendein Passalamm w\u00fcrde geopfert werden und sein Leben verlieren, sondern das wahre und einzigartige Lamm Gottes. So unermesslich gro\u00df die Bedeutung dieses Passafestes in der Geschichte auch war, so gro\u00df waren auch die k\u00f6rperlichen und seelischen Schmerzen, die auf Jesus warteten. Jesu Gebetskampf im Garten und sein schmerzvoller Ausruf am Kreuz sind Zeugnisse seines Leidens, von seinen leiblichen Schmerzen ganz abgesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber tat Jesus, der vor den dunkelsten und bittersten Stunden seines Lebens stand? Vers 1 bezeugt: \u201eund wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.\u201c Dieser Satz stammt von einem J\u00fcnger, der das Ende miterlebt hatte. Er hatte gesehen, wer Jesus bis zum letzten Atemzug war. Jesus war keiner, der Liebe ausstrahlte, solange es ihm gut ging. Seine Liebe war nicht bedingt, von seiner jeweiligen Laune. Johannes, der J\u00fcnger und Verfasser, erlebte einen Jesus, der die Seinen selbst dann liebte, als diese ihn verrieten, als sie ihn dreimal in \u00d6ffentlichkeit verleugneten, auch dann, als er in tiefster Not von ihnen im Stich gelassen wurde und selbst dann, als ihn Metall mit dem Kreuz verband. Trotz unertr\u00e4glichen Peines liebte Jesus die Seinen. Als Johannes diese Worte schrieb, tat er es als einer, der die unver\u00e4nderliche Liebe Jesu bis ans Ende pers\u00f6nlich erfahren hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die grenzenlose Liebe Jesu ist dabei nicht nur zeitlich, sondern auch qualitativ zu verstehen. \u201eBis ans Ende\u201c kann auch als vollkommene oder vollbrachte Liebe \u00fcbersetzt werden. Sie ist keine oberfl\u00e4chliche Sympathie. Sie ist keine auf Gegenseitigkeit beruhende \u201eWie du mir, so ich dir\u201c Liebe. Sie ist auch kein leeres Lippenbekenntnis. Sie ist weder unsicher noch droht sie mit der Zeit zu versinken. Jesu Liebe hat nachhaltige Wirkung und nur wer ihr begegnet, wird erkennen, wie einzigartig und unvergleichlich sie ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sehr unterscheidet sich menschliche Liebe von der Liebe Christi? Jesus sagte einmal: \u201eUnd weil die Ungerechtigkeit \u00fcberhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.\u201c (Mt. 24,12) Diese Aussage ist traurig aber leider wahr. So hei\u00df gl\u00fchend menschliche Liebe manchmal auch sein kann, so rapide erleidet sie einen W\u00e4rmeverlust. Oftmals reichen Banalit\u00e4ten aus, um die Liebe einzufrieren. Wer von pochenden Kopfschmerzen geplagt wird, hat in der Regel wenig f\u00fcr die Belange anderer \u00fcbrig. Viel lieber m\u00f6chte der oder diejenige in Ruhe gelassen werden. Die pers\u00f6nliche Not ist ein wunderbares Alibi f\u00fcr fehlende Liebe. Oftmals reicht auch nur ein einziges, un\u00fcberlegtes Wort und die n\u00e4chste Eiszeit bricht an. Die menschliche Liebe ist also unbest\u00e4ndig und wetterwendig. Wehe dem, der darauf baut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aber sieht Jesu Liebe aus? Dar\u00fcber sagte er einmal: \u201eNiemand hat gr\u00f6\u00dfere Liebe als die, dass er sein Leben l\u00e4sst f\u00fcr seine Freunde.\u201c (Joh. 15,13) Und nichts anderes hat Jesus getan. Er hat sein Leben f\u00fcr die Seinen gelassen. Er vollbrachte die Liebe grade durch seine Agonie, ihren H\u00f6hepunkt erreichte sie durch seinen Tod. Er hat den Seinen somit den aller gr\u00f6\u00dften Liebensdienst erwiesen. Dieser ist nicht zu \u00fcbertreffen. Paulus sagt: \u201eNun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen\u201c. (R\u00f6m. 5,7) Jesus aber gab sein Leben f\u00fcr Ungerechte, f\u00fcr Unvollkommene, f\u00fcr S\u00fcnder. Selig ist, wer diese Liebe Jesu begreift und pers\u00f6nlich erlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Apostel Paulus, der die F\u00fclle der Liebe Gottes pers\u00f6nlich erfahren hatte, trug einen gro\u00dfen Segenswunsch f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen in Ephesus im Herzen, n\u00e4mlich: \u201edass (\u2026) ihr in der Liebe eingewurzelt und gegr\u00fcndet seid. So k\u00f6nnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die L\u00e4nge und die H\u00f6he und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis \u00fcbertrifft, damit ihr erf\u00fcllt werdet mit der ganzen Gottesf\u00fclle.\u201c (Eph. 3,17-19) Nichts anderes w\u00fcnschte Paulus dieser Gemeinde, als dass sie die Liebe Christi erfahren sollten, die um vieles breiter, l\u00e4nger, h\u00f6her und tiefer ist, als jegliche Erkenntnis. Erst durch diese Liebe Jesu wird der Mensch von der ganzen Gottesf\u00fclle erfasst und ergriffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum aber f\u00fchren wir nicht ein Leben in stetiger Gl\u00fcckseligkeit? Warum sind wir oft traurig und wie abgeschnitten von der Liebe Jesu? Die Antwort finden wir bereits bei den ersten Menschen. Als Adam gegen Gott s\u00fcndigte, versteckte er sich unter den B\u00e4umen vor Gott. Auch wir verstecken uns vor Jesus, wenn wir s\u00fcndigen. Unsere Schuld wirkt in dem Augenblick gr\u00f6\u00dfer als die Liebe Christi. Dieser Zweifel an der Liebe Jesu f\u00fchrt uns in gro\u00dfe Versuchungen und Anfechtungen. Worin besteht das Problem? Das Problem liegt darin, dass wir von unserer subjektiven Wahrnehmung ausgehen. Die S\u00fcnde in uns verzerrt dabei das Bild der Liebe Christi. Was aber gilt in Bezug auf Christi Wesen? Hebr. 13,8 verk\u00fcndet: \u201eJesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.\u201c Menschliche Worte vergehen, auch Flora und Fauna werden vergehen, sogar Himmel und Erde werden eines Tages vergehen, aber die Liebe Jesu nicht! Sie ist ein absolut konstanter Faktor. Demnach gilt: Wer schlau sein und klug handeln will, baut sein Haus des Lebens auf das einzig stabile Fundament, n\u00e4mlich der Liebe Christi. Die Liebe Jesu ist nicht nur eine stabile Basis, sondern auch eine sehr fruchtbare. Wenn wir unser Leben auf Jesus bauen, gleicht es einem sch\u00f6nes Haus, der felsenfest steht und von einem sch\u00f6nen und fruchtbaren Garten umgeben ist. Die Fr\u00fcchte, die wir ernten werden, sind k\u00f6stlich und anschaulich. Wir ernten wahre Liebe und wahres Gl\u00fcck. Wir empfangen Licht und Leben. Wir verweilen in Freude und Dank. \u201eVon nun an, bis in Ewigkeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teil II Die dienende Liebe Jesu (2-5)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welches bedauerliche Ereignis ist zutiefst tragisch, betont aber umso mehr die Liebe Christi? Betrachten wir den Vers 2: \u201eUnd beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten\u201c. Jesus liebte auch Judas, seinen Verr\u00e4ter. Doch der Teufel war am Werk und hatte Judas bereits seinen teuflischen Plan eingefl\u00f6\u00dft. Konnte Judas nicht anders, als nachzugeben? Waren die 11 \u00fcbrigen J\u00fcnger nicht genauso anfechtbar? B\u00f6se Gedanken schwirren hin und wieder in unseren K\u00f6pfen. Doch entscheidend ist nicht ob wir versucht werden, sondern ob wir der Versuchung Folge leisten. Die \u00fcbrigen J\u00fcnger widerstanden. Sie kannten die Liebe Jesu nicht nur, sondern \u00f6ffneten sich daf\u00fcr und gaben sie wieder. Judas Herz war aber, wie wir aus Kapitel 12 noch wissen, bei den klirrenden M\u00fcnzen. Diese liebte er mehr als seinen Herrn und Meister.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Judas liefert allen Christen ein heikles Warnbeispiel. Er geh\u00f6rte der besten Gemeinschaft, der besten Gemeinde an, er hatte den besten Pastor der Welt, den besten Prediger aller Zeiten. Dennoch kann ein Mensch verloren gehen, wenn er Jesus sein Herz verschlie\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum war Jesus dennoch kein Spielball schicksalhafter Intrigen? Werfen wir einen Blick auf Vers 3: \u201eJesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine H\u00e4nde gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging.\u201c Jesus wusste einfach alles, er wusste von Judas Verrat, von seiner bevorstehenden Festnahme, vom dem\u00fctigenden Verh\u00f6r, von seiner ungerechten Verurteilung und seinen erbarmungslosen Misshandlungen. Doch weder Judas, noch die religi\u00f6sen Leiter, auch nicht Pilatus, nicht einmal der Teufel hatten die Kontrolle \u00fcber die Geschehnisse. Der Vater hatte Jesus alles in seine H\u00e4nde gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was w\u00fcrde ein Mensch, der am Ende seines Lebens steht, aber die absolute Vollmacht besitzt, tun? Wenn er b\u00f6se gesinnt w\u00e4re, k\u00f6nnte er jeden bestrafen, der ihm etwas zu Leide getan hatte. Bei einer wohlwollenden Gesinnung k\u00f6nnte er die vielen Probleme des Landes wie Armut, Hunger, Besatzung, Ungerechtigkeit usw. durch eine fundamentale Strukturreform angehen. Doch was tat Jesus mit seiner Vollmacht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen wir die Verse 4 und 5: \u201eda stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umg\u00fcrtete sich. Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umg\u00fcrtet war.\u201c Was wir in diesen Versen antreffen ist keine Machtdemonstration im klassischen Sinne. Matthew Henry kommentiert, dass wir an dieser Stelle keinem Wunder im gew\u00f6hnlichen Sinne begegnen, sondern einem Wunder der Demut. An dieser Stelle, vor den F\u00fc\u00dfen der 12 J\u00fcnger, geschah etwas, das die Welt in keinster Weise gesehen, geh\u00f6rt oder erlebt hatte. Der Herr der Herrlichkeit ging vor den F\u00fc\u00dfen seiner J\u00fcnger auf die Knie. Ein unbegreifliches Schauspiel ereignete sich an jenem Abend! Unfassbar war nicht nur die Haltung, die Jesus einnahm, ungeheuerlich war auch der darauf folgende Dienst, den er an den J\u00fcngern vollbrachte. Seine Vollmacht \u00fcber Himmel und Erde gebrauchte Jesus, um 24 schmutzige F\u00fc\u00dfe zu waschen, die er im Anschluss auch einzeln wieder abgetrocknet hat. So finden wir an dieser Stelle nicht nur ein einzigartiges Beispiel an Demut, sondern auch an dienender Liebe. Von keinem anderen w\u00fcrden die J\u00fcnger je wieder auf vergleichbare Weise geliebt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer Jesus kennen lernen m\u00f6chte, findet gerade an dieser Stelle gute Gelegenheit, denn Jesu Wesen wird besonders durch die Fu\u00dfwaschung offbar. Er ist der Herr der Herren, der K\u00f6nig aller K\u00f6nige, herrscht aber in Demut und Liebe. Die Fu\u00dfwaschung ist charakteristisch f\u00fcr das Wirken Jesu, das in einem noch viel gr\u00f6\u00dferen Liebesdienst gipfelte. Jesu Liebe und Dienst reichten noch viel weiter, n\u00e4mlich bis an das Kreuz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teil III Jesus half Simon aus Liebe (6-11)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist die Fu\u00dfwaschung eigentlich reibungslos verlaufen? Betrachten wir Vers 6: \u201eDa kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, solltest du mir die F\u00fc\u00dfe waschen?\u201c Was hat Simon verstanden und was hat er nicht verstanden? Er verstand die Unbegreiflichkeit der Situation. Sollte Jesus ihm die F\u00fc\u00dfe waschen? Konnte Simon seine F\u00fc\u00dfe nicht selber waschen? Ausgerechnet Jesus? Sein Unverst\u00e4ndnis ist verst\u00e4ndlich, denn Jesu Tat \u00fcbertraf jegliche Vorstellungskraft. Wie half ihm Jesus weiter? Betrachten wir Vers 7: \u201eJesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht, du wirst es aber hernach verstehen.\u201c Weil Jesus wusste, dass Petrus ihn nicht verstand, appellierte er an sein Vertrauen. \u201eDu hast keine Ahnung was ich jetzt tue, aber eines Tages, da wirst du es verstehen, eines Tages wird dir ein Licht aufgehen, eines Tages, da wirst du auf deine Knie fallen und Gott loben, danken und preisen, f\u00fcr den Dienst, der an dir und deinen Br\u00fcdern geschehen ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hat Simon es nun verstanden? Vers 8 berichtet: \u201eDa sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die F\u00fc\u00dfe waschen!\u201c F\u00fcr \u201enimmermehr\u201c m\u00fcsste eigentlich das Wort \u201eniemals\u201c stehen. Niemals sollte Jesus seine F\u00fc\u00dfe waschen. Er lehnte Jesu Vorhaben kategorisch ab. Es war unheimlich schwer Simon Vertrauen abzuringen. Seine Sturheit und sein Stolz erschwerten Jesus, seine F\u00fc\u00dfe hervorzuholen, um sie zu waschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch welche aufkl\u00e4rende Antwort gab ihm Jesus? \u201eWenn ich dich nicht wasche, hast du kein Teil an mir.\u201c Diese Antwort sa\u00df! Sie l\u00e4utete einen Gesinnungswandel bei Petrus ein. Nun wollte er von Jesus f\u00f6rmlich gebadet werden. Aber was meinte Jesus mit den Worten: \u201eWenn ich dich nicht wasche, hast du kein Teil an mir?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen uns \u00fcber diese Worte Gedanken machen. Was bedeutet Teil, welchen Teil w\u00fcrde Simon durch die Fu\u00dfwaschung von Jesus erlangen? Das ewige Leben oder einfach nur saubere F\u00fc\u00dfe? Beide M\u00f6glichkeiten sind Extreme, in deren Mitte etwa die Antwort liegt. H\u00e4tte Jesus das ewige Leben gemeint, w\u00fcrde jeder Mensch durch Jesu Fu\u00dfwaschung gerettet werden. Wir wissen aber, dass Jesus auch Judas, dem verr\u00e4terischen J\u00fcnger, die F\u00fc\u00dfe gewaschen hat, dieser ist aber verloren gegangen. Au\u00dferdem erkl\u00e4rte Jesus, dass seine J\u00fcnger, mit Ausnahme von Judas, bereits von ihren S\u00fcnden reingewaschen waren und lediglich der Fu\u00dfwaschung bedurften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was war also der wichtige Teil, den Jesus Simon und den restlichen J\u00fcngern vererben wollte? Zum einen wollte Jesus sich selbst vererben. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass die J\u00fcnger, zwar von Jesus angenommen und den Status eines Gotteskindes empfangen hatten, ihnen jedoch an der g\u00f6ttlichen Lebensweise mangelte. Zwischen ihrem Status als Kinder des Lichts und ihrem allt\u00e4glichen Glaubenswandel herrschte eine weite Kluft. Wodurch wurde sie sichtbar?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines Tages, als Jesus mit seinen J\u00fcngern eine Reise unternommen hatte, muss er unterwegs geh\u00f6rt haben, wie sie energische Verhandlungen f\u00fchrten. \u201eUnd als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Gr\u00f6\u00dfte sei.\u201c (Mk. 9,33.34) Wie kann man seine Gr\u00f6\u00dfe verhandeln? Indem jeder seine guten und starken Seiten demonstriert und die der anderen schlechter bewertet. Das war die Zielsetzung der J\u00fcnger. Davon wurde ihr Leben, ihr Reden und ihr Tun bestimmt. Sie waren die Kinder Gottes, ihre Lebensweise \u00e4hnelte aber stark den sich mit Ellenbogen Erfolg verschaffenden Gottlosen in der Welt. Wie wollte Jesus ihnen helfen? Wie wollte er ihnen eine andere Lebensweise vermitteln? Er tat es, indem er ihnen ein unvergleichliches Beispiel vorlebte. Er gab ihnen ein ungesehenes Exempel der wahren Gr\u00f6\u00dfe, n\u00e4mlich in tiefster Demut und Hingabe, jedoch mit der allerh\u00f6chsten Liebe und Herzlichkeit. Dies geschah durch das Waschen ihrer F\u00fc\u00dfe. Dadurch erlebten sie leibhaftig die christliche Lebensweise. Jesus vererbte ihnen ein unverf\u00e4lschtes Teil von sich selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wof\u00fcr steht die Fu\u00dfwaschung noch? Zum anderen wollte Jesus den wahren Weg der Bu\u00dfe bzw. den wahren Weg zu Gott vermitteln. Wie h\u00e4tte Simon je sein Herz aussch\u00fctten k\u00f6nnen, wenn er seine F\u00fc\u00dfe vor Jesus verstecken wollte? Wie h\u00e4tte Simon S\u00fcndenerkenntnis erlangen und seine S\u00fcnde bekennen und sein Innerstes, seinen tiefhaftenden Schmutz und \u00fcbelriechenden Dreck hervor krempeln und Jesus vor die F\u00fc\u00dfe werfen und aufrichtige Bu\u00dfe tun sollen, wenn er zu stolz war, seine schmutzigen F\u00fc\u00dfe vor Jesus auszustrecken? Wie h\u00e4tte er von den dunkelsten Elementen seines Herzens und den finstersten Flecken seiner Seele rein gewaschen werden sollen, wenn er nicht einmal bereit war, seine F\u00fc\u00dfe von Jesus reinigen zu lassen? Wie h\u00e4tte er je eine offene, tiefsinnige, aufrichtige und \u00fcber alle Ma\u00dfen pers\u00f6nliche Liebesbeziehung zu Jesus eingehen k\u00f6nnen, wenn er seine Schw\u00e4chen vor Jesus verstecken und f\u00fcr sich behalten wollte? Jesus zu haben, Anteil an ihm zu erben, ja, ein Teil von Jesus zu sein bedeutete, sich zu ergeben und sich schamlos der Reinigung hinzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teil IV  Jesu Liebesbeispiel folgen (12-17)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was tat Jesus, nachdem er die F\u00fc\u00dfe der J\u00fcnger gewaschen hatte? Vers 12 lautet: \u201eAls er nun ihre F\u00fc\u00dfe gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe?\u201c Wie erkl\u00e4rte Jesus die Bedeutung seiner Tat? Lesen wir die Verse 13-15: \u201eIhr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin\u2019s auch. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.\u201c Wir erfahren die Hauptbotschaft der Fu\u00dfwaschung. Jesus forderte seine J\u00fcnger zur Nachahmung heraus. Seine J\u00fcnger w\u00fcrden eine derart niedrige und dem\u00fctigende Arbeit niemals freiwillig tun. Doch wenn selbst ihr Herr und Meister sich nicht zu schade war, ihnen zu dienen, dann sollten sie es erst recht nicht sein!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist also die Pflicht der J\u00fcnger Jesu, ihm gleichzutun und seinem Beispiel zu folgen. Was bedeutet Jesu Aufruf f\u00fcr uns? Ist er w\u00f6rtlich gemeint? Sollen wir Sch\u00fcsseln mit Wasser bereithalten und unsere Schuhe ausziehen? Oder ist sein Apell im \u00fcbertragenen Wortsinn zu verstehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es reicht nicht aus, wenn wir Experten der Fu\u00dfwaschung werden, wenn wir jedem Menschen, dem wir begegnen, bedr\u00e4ngen, seine Schuhe und Socken auszuziehen, damit wir sie waschen k\u00f6nnen. Die Menschen w\u00fcrden sehr schnell einen gro\u00dfen Bogen um uns machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie k\u00f6nnen wir Jesu Wort im \u00dcbertragenen Sinne verstehen? Jesus m\u00f6chte zu allererst unseren Stolz brechen, der uns daran hindert anderen zu helfen. Jesus m\u00f6chte uns Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr andere Menschen schenken. Durch Demut und Dienst sollen wir zu gro\u00dfen geistlichen Pers\u00f6nlichkeiten heranwachsen, deren Ziel es ist, anderen zur Erl\u00f6sung, also zu Christus zu f\u00fchren. (Beispiel: Einladung zum Bibelstudium)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bedeutet das wiederum, dass wir Jesu direktes Wort: \u201eso sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen\u201c einfach beiseiteschieben und als Sprichwort verstehen k\u00f6nnen? Auch das ist nicht angebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich muss zugeben, dass mich diese Frage lange Zeit, auch lange vor der Predigtvorbereitung, sehr besch\u00e4ftigt hat, bis ich eines Tages zur Klarheit gelangt bin. Vor einigen Jahren las ich das Buch \u201eHeavenly Man\u201c von Bruder Yun. Er hatte es geschafft, die Vertreter wichtiger und gro\u00dfer Glaubensgemeinschaften in China zusammenzubringen, um zusammen zu wirken und gemeinsam zu beten. Doch die Fronten waren verh\u00e4rtet und ein Scheitern war wahrscheinlicher, als ein Konsens. Dies ahnend, gab ihm seine Frau am Tag vor dem Treffen die Orientierung, allen Anwesenden die F\u00fc\u00dfe zu waschen, um ein Zeichen der Liebe und der Demut zu setzen. Bruder Yun fand die Idee gut, verga\u00df sie aber am Tag darauf, in der Hitze des Gefechts. Das Resultat waren viele gespaltene K\u00f6pfe ohne gemeinsamen Leib. Am selben Abend stellte ihn seine Frau zur Rede: \u201eWarum hast du ihnen nicht die F\u00fc\u00dfe gewaschen?\u201c Ihr Ehemann hatte nicht viel zu antworten und versprach, allen beim n\u00e4chsten Treffen die F\u00fc\u00dfe zu waschen. So kam der Tag der Wiederkunft. Es war eine schrecklich unangenehme Zusammenkunft misstrauischer Teilnehmer, die keine wirkliche Basis christlicher Gemeinschaft und Wirksamkeit bildete. Doch dieses Mal beherzigte Bruder Yun den Rat und fing zu Beginn an allen die F\u00fc\u00dfe zu waschen. Das Resultat war tiefe Betroffenheit aller Beteiligten \u00fcber ihr Fehlverhalten und nicht wenige warme Tr\u00e4nen der Bu\u00dfe und der br\u00fcderlichen Liebe wurden vergossen. Das Ergebnis war eine unglaublich herzliche Gemeinschaft Gleichgesinnter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was Jesus von seinen J\u00fcngern und von uns fordert ist beides, w\u00f6rtliches Gehorchen, wenn es angebracht ist und dar\u00fcber hinaus die christliche Lebensweise und Gesinnung, in allen Bereichen unseres Alltaglebens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was passiert n\u00e4mlich, wenn wir den Weg der Demut und der Liebe gehen, auch wenn er Erniedrigung bedeutet? Lesen wir Vers 17 zusammen: \u201eWenn ihr dies wisst \u2013 selig seid ihr, wenn ihr\u2019s tut.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sieht der Weg des Gl\u00fccks in der Welt aus? Menschen versuchen alles, um sich selbst zu verwirklichen, sich mit Geld, Ehre und Geltung zu bereichern. Doch der Erfolg ist nicht nur zweifelhaft, sondern auf langer Sicht auch zum Scheitern verurteilt. Der christliche Weg zum wahren Gl\u00fcck ist dem v\u00f6llig entgegen gesetzt. Nicht das Streben nach irdischen G\u00fctern generiert das Gl\u00fcck, nicht das Extrapolieren meines eigenen Ichs macht mich gl\u00fccklich, sondern ein Leben mit Jesus im Herzen, mit Jesu Liebe, seinem g\u00fctigen Wesen und seinem hilfsbereiten Charakter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Gl\u00fcck und unsere Freude werden vollkommen sein und wir werden einen Schatz im Himmel haben, wenn wir Jesu Beispiel unbedingt folgen. Das ist der Weg eines wahrhaftig gesegneten Lebens, Segen f\u00fcr uns und Segen f\u00fcr andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Dienstag habe ich mich mit dem heutigen Text auseinandergesetzt und wusste sofort was Jesus von mir verlangt. Ich m\u00fcsste taube Ohren, blinde Augen und ein verstocktes Herz haben, um die unmissverst\u00e4ndliche Botschaft Jesu zu \u00fcberh\u00f6ren und zu \u00fcbersehen. Jesus m\u00f6chte, dass ich seinem Beispiel folge, d.h. dass ich den Dienst der Liebe antrete. So unmissverst\u00e4ndlich diese Forderung Jesu ist, so unheimlich schwer ist es mir gefallen, mich daf\u00fcr zu \u00f6ffnen. Denn was Jesus in Wirklichkeit von mir verlangt ist eine 180\u00b0 Wende, er m\u00f6chte, dass ich meine komplette Lebensweise umstelle. Den verlorenen Menschen in der Welt mit Liebe und Dienerschaft zu begegnen, f\u00e4llt mir nicht sonderlich schwer, denn ihre geistliche Verlorenheit bringt mein Herz zum jammern. Doch ironischerweise f\u00e4llt mir die Liebe zu den Glaubensgeschwistern am aller schwersten. Sie sind schon errettet, denke ich, sie haben die gleiche Berufung wie ich und stehen in derselben Verantwortung. Sie sollen mich zuerst lieben. Genau darin habe ich mein Problem erkannt. Ich verlange Liebe, um reziprok darauf zu antworten. Diese Erwartungshaltung widerspricht allerdings der Liebe Christi in allen Belangen. Ok, nahm ich mir vor, ich muss dem Willen Jesu gehorchen, wie schwer es mir auch f\u00e4llt, koste es was es wollte, denn das ist meine Chance, meine gro\u00dfe Gelegenheit, mich von Christi Wort und seiner Liebe ver\u00e4ndern zu lassen. Doch nun begegnete ich einem weiteren Problem. Wie soll ich die Glaubensgeschwister lieben? Meine Ratlosigkeit diesbez\u00fcglich war unvorstellbar! Anstatt Antwort zu erhalten, tauchten immer neue Fragen auf. Soll ich sie passiv lieben, soll ich sie aktiv lieben, soll ich den ersten Schritt tun oder auf Hilferufe warten? Usw. V\u00f6llig ratlos kam ich im Gebet zu Gott, zwar mit der Entscheidung die Geschwister zu lieben, aber mit der gro\u00dfen Frage: \u201eWIE?\u201c Und wie so oft, beantwortete Gott mein Gebet sogleich und wie \u00fcblich kam seine Antwort durch sein Wort. W\u00e4hrend ich betete, empfing ich die passende Bibelstellte aus 1.Kor. 13: \u201eDie Liebe ist langm\u00fctig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bl\u00e4ht sich nicht auf, sie verh\u00e4lt sich nicht ungeh\u00f6rig, sie sucht nicht das Ihre, sie l\u00e4sst sich nicht erbittern, sie rechnet das B\u00f6se nicht zu, sie freut sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie ertr\u00e4gt alles, sie glaubte alles, sie hofft alles, sie duldete alles. Die Liebe h\u00f6rt niemals auf\u201c. Als ich diese Worte empfing, ging mir ein Licht auf. Einerseits dankte ich Gott f\u00fcr seine beste Antwort auf meine spezifische Frage, andererseits \u00e4rgerte ich mich \u00fcber meine Vergesslichkeit und Nachl\u00e4ssigkeit, denn einst hatte ich das ganze Kapitel auswendig gelernt und dreimal in Folge in HD, K\u00f6ln und auf der Konferenz gepredigt. Ich erkannte, dass alle meine Bem\u00fchungen und all mein Streben bedeutungslos sind, wenn ich keine Liebe habe. Vers 1 lautet: \u201eWenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re ich ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle\u201c. Selbst wenn ich die beste Botschaft meines Lebens schreiben und mit der kr\u00e4ftigsten Stimme aller Zeiten verk\u00fcnden w\u00fcrde und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re mein Dienst so bedeutsam wie Rauch im Wind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So bin ich nun froh, dass ich den neuen Teil meines geistlichen Lebens mit dem gestrigen Tag beginnen durfte. M\u00f6ge die Liebe Jesu viele Fr\u00fcchte in mir hervorbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6ge die Liebe unseres Herrn jeden von uns erf\u00fcllen und unsere Herzen zum \u00fcberquellen durchfluten. M\u00f6gen wir wahre J\u00fcnger Jesu sein, weil wir Liebe unter uns haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen wir zum Schluss das Leitwort, Vers 1: \u201eVor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download So liebte er sie bis ans Ende \u201eVor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.\u201c (13,1) Wir Menschen, ob wir uns nun als modern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[16,4],"tags":[],"class_list":["post-701","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-johannes","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=701"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11152,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701\/revisions\/11152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}