{"id":498,"date":"2009-10-17T19:32:55","date_gmt":"2009-10-17T18:32:55","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=498"},"modified":"2022-11-18T12:26:07","modified_gmt":"2022-11-18T11:26:07","slug":"was-ist-wahrheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/was-ist-wahrheit\/","title":{"rendered":"Wissenschaft und Glaube: Was ist Wahrheit? Infoabend 14.10.2009 (HH)"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Was-ist-Wahrheit.doc\">Download<\/a><\/p>\n<p><!-- \t\t@page { margin: 0.79in } \t\tP { margin-bottom: 0.08in } --><\/p>\n<h2 style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,Courier New,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Was ist Wahrheit?<\/span><\/span><\/h2>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Da ging Pilatus wieder hinein ins Pr\u00e4torium und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der K\u00f6nig der Juden? <\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben dir\u2019s andere \u00fcber mich gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir \u00fcberantwortet. Was hast du getan? <\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. W\u00e4re mein Reich von dieser Welt, meine Diener w\u00fcrden darum k\u00e4mpfen, dass ich den Juden nicht \u00fcberantwortet w\u00fcrde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt. <\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein K\u00f6nig? <\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein K\u00f6nig. Ich dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der h\u00f6rt meine Stimme. <\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und als er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine schuld an ihm.\u201c <\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in; text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Johannes 5,37a<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir haben hier einen Bibelabschnitt aus dem Johannesevangelium. Ich wei\u00df nicht, ob jeder von euch damit vertraut ist. Wir wollen diesen Text deshalb ganz kurz in Kontext bringen. Jesus war mit seinen J\u00fcngern in Jerusalem, um das j\u00fcdische Passafest zu feiern. Nach dem Fest ging Jesus in den Garten Gethsemane, um zu beten. Eine Schar von Soldaten kam, um Jesus zu verhaften. Er kam gebunden vor den Hohenpriester. Jesus wurde von der h\u00f6chsten religi\u00f6sen Instanz verh\u00f6rt. Die Gerichtsverhandlung, die mitten in der Nacht stattfand, war eine Farce. Das Urteil stand bereits fest, noch bevor das Verh\u00f6r begonnen hatte. Und so wurde Jesus schuldlos verurteilt. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die j\u00fcdischen Oberen wollten Jesus umbringen, aber sie konnten es nicht selbst. Der Grund hierf\u00fcr war, dass die R\u00f6mer dem j\u00fcdischen Sanhedrin das Recht entzogen hatten, Menschen hinzurichten. Und so musste Jesus vor Pilatus gef\u00fchrt werden, dem r\u00f6mischen Statthalter. Es entwickelte sich ein Dialog zwischen Jesus und Pilatus. Pilatus interessierte sich nur daf\u00fcr, welche politische Rolle Jesus im Volk spielte. Und so fragte er ihn, ob Jesus ein K\u00f6nig ist. Jesus hinterfragte immer den Fragenden: <strong>\u201eSagst du das von dir aus, oder haben dir\u2019s andere \u00fcber mich gesagt?\u201c<\/strong> Dann erkl\u00e4rte Jesus ihm dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Jesus ist K\u00f6nig, aber ein K\u00f6nig ohne politische Ambitionen, ein K\u00f6nig, der nicht mit Gewalt unterdr\u00fcckt und herrscht, ein K\u00f6nig, der dazu gekommen war, die Wahrheit zu bezeugen. Und dann sagte Jesus: <strong>\u201eWer aus der Wahrheit ist, der h\u00f6rt meine Stimme.\u201c<\/strong> Das ist eine wirklich erstaunliche Aussage. Was Jesus hier meinte, war, dass die Erkennbarkeit seiner Wahrheit von nichts anderem abh\u00e4ngt, als von der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit des menschlichen Herzens. Pilatus fragte: <strong>\u201eWas ist Wahrheit?\u201c<\/strong> Aber es hat nicht den Anschein, dass er eine Antwort auf diese Frage erwartete. Nachdem er das gefragt hatte, kehrte er Jesus den R\u00fccken und ging weg. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Pilatus stellte die vermutlich profundeste Frage, die ein Mensch stellen kann. <strong>\u201eWas ist Wahrheit?\u201c<\/strong> Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass auf die eine oder andere Weise jeder Mensch eine Antwort auf diese Frage sucht. Oder um einen Schritt weiterzugehen: ich glaube, dass es ein ganz grundlegender und essentieller Wesenszug des Menschensein im Allgemeinen ist, die Wahrheit zu suchen. Mit unter anderem, diese Frage zu stellen macht uns doch erst zu Menschen. Das unterscheidet uns Menschen von Tieren. Jeder von uns sucht Wahrheit. Vielleicht ist das auch mit ein Grund weshalb du studierst. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Um sicherzugehen, dass wir beim Thema Wahrheit nicht aneinander vorbeireden, wollen wir Wahrheit folgenderma\u00dfen definieren: Wahrheit ist eine Antwort auf die fundamentalen Fragen des Menschen. Diese Fragen kann man vielleicht folgenderma\u00dfen formulieren: woher komme ich? Gibt es einen absoluten Ma\u00dfstab f\u00fcr Moral, und wenn ja, was ist der absolute Ma\u00dfstab? Was geschieht mit mir, wenn ich sterbe? Und was ist der Sinn des Lebens? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In diesem Vortrag m\u00f6chte ich die Hypothese aufstellen, dass Jesus die Antwort auf alle diese Fragen ist. Ich m\u00f6chte ein paar gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr geben, weshalb ich davon \u00fcberzeugt bin, dass Jesus diese Fragen intellektuell absolut zufrieden stellend und rational vern\u00fcnftig beantwortet. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Teil 1 Jesus beantwortet die Frage nach dem Ursprung<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die erste Frage, mit der wir uns besch\u00e4ftigen wollen, ist die Frage: \u201ewoher komme ich\u201c? Diese Frage legt den Grundstein zu unserer Weltanschauung. Und diese Frage wird dieses Jahr noch viele Debatten besch\u00e4ftigen, weil ja 2009 das Darwin-Jahr ist. In den Medien wird der 200. Geburtstag von Darwin enthusiastisch gefeiert. Ihr alle wisst, dass Darwin der Begr\u00fcnder der Evolutionstheorie ist. Wie antwortet Evolution auf die Frage nach unserer Herkunft? Der verstorbene Harvard-Professor Stephen J. Gould hat das ziemlich pr\u00e4gnant formuliert: \u201eWir sind hier, weil eine seltsame Gruppen von Fischen eine eigenartige Flossenanatomie hatte, die sich in Beine f\u00fcr Landkreaturen verwandeln konnte. Wir sind hier, weil Kometen die Erde trafen und die Dinosaurier ausl\u00f6schten und dadurch S\u00e4ugetieren eine Gelegenheit haben, die diese sonst nicht gehabt h\u00e4tten. Deshalb vielen Dank ihr Gl\u00fcckssterne. Wir sind hier, weil die Erde niemals komplett zufror w\u00e4hrend einer Eiszeit. Wir sind hier, weil eine kleine und gef\u00e4hrliche Spezies, die vor einer Viertelmillion Jahre in Afrika entstand, es schaffte, mit Lug und Betrug zu \u00fcberleben. Wir m\u00f6gen uns nach h\u00f6heren Antwort sehnen, aber keine andere existiert. Diese Erkl\u00e4rung, obwohl sie sehr besorgniserregend oder gar be\u00e4ngstigend ist, ist letztendlich befreiend und erhebend.\u201c Sind wir mit dieser Antwort zufrieden? F\u00fchlen wir uns wirklich erhoben wie Stephen J. Gould es formuliert hat? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich pers\u00f6nlich w\u00fcrde so weit gehen zu sagen, dass diese Antwort noch nicht einmal intellektuell befriedigend ist. Denn angenommen wir sind nichts weiter als Produkte der Evolution, ist die Frage immer noch offen, woher kommt die Erde? Woher kommt das Sonnensystem? Woher kommt unsere Galaxie? Woher kommt das Universum? Physiker erkl\u00e4rten uns schlie\u00dflich, dass der \u201eUrknall\u201c der Ursprung des Universums ist. Sie konnten anhand der Rotverschiebung der Galaxien zeigen, dass das Universum einen Anfang hatte. (Wenn sie die Bibel gelesen h\u00e4tten, dann h\u00e4tten sie das auch schon vorher gewusst.) Ein gro\u00dfer Knall, und knapp 14 Milliarden Jahre sp\u00e4ter sind wir hier. Aber ist das eine Antwort, mit der wir leben k\u00f6nnen? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Philosoph Ravi Zacharias war auf einer Tagung an der Florida University mit etlichen Wissenschaftlern. Und er fragte diese Wissenschaftlicher: \u201eIhr seid doch alle Naturalisten. Ihr glaubt nicht an das Metaphysische und an das \u00dcbernat\u00fcrliche. Was ist eigentlich der Urknall?\u201c Und die Wissenschaftler erkl\u00e4rten ihm: \u201eBeim Urknall war alles auf eine einzige Singularit\u00e4t reduziert.\u201c Ravi fragte: \u201eUnd?!? Sagt ihr nicht auch ebenfalls, dass an jenem Punkt alle Gesetze der Physik zusammenbrachen?\u201c \u201eJa, das ist korrekt\u201c, sagten sie. \u201eDann ist aber auch euer Ausgangspunkt ein nicht nat\u00fcrlicher.\u201c Und etwas erbost sagte ein Wissenschaftler daraufhin: \u201eWir bevorzugen es, eine selektive Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber die Dinge zu behalten, von denen wir extrapolieren.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Punkt, auf den ich letztendlich hinaus will, ist, dass wir uns in einem Universum befinden, dessen Existenz nicht selbsterkl\u00e4rend ist. In der Tat gibt es kein einziges Beispiel in der gesamten physikalischen Welt f\u00fcr ein Ph\u00e4nomen, das keine Ursache hat. Alles Physische also, was wir sehen, messen, analysieren, hat eine Ursache. C.S. Lewis sagte: \u201eein Ei, das von keiner Henne kommt, ist genauso unnat\u00fcrlich wie eine Henne, die von Ewigkeit existiert hat.\u201c  Das Universum existiert nicht von sich aus. Es muss eine Ursache gehabt haben, die nicht intrinsisch ist und au\u00dferhalb des Nat\u00fcrlichen und des Materiellen ist. Und wenn jemand meint, dass der Urknall alles erkl\u00e4rt, muss man ihm nur die Frage stellen: \u201eWoher kommt eigentlich der Urknall?\u201c Die einzige logische Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Existenz des Universums ist also, dass es eine Macht oder ein Wesen oder eine Person gibt (oder zumindest gegeben haben muss), die selbstexistent ist. Etwas, was von sich aus in Ewigkeit existierte. Eine prima causa, die die Ursache aller Dinge ist. Und damit kommen wir der Existenz Gottes bereits extrem nahe. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir finden \u00fcbrigens im Urknall ein weiteres starkes Indiz f\u00fcr die Existenz Gottes. Unsere ganze physikalische Welt, so komplex sie auch scheinen mag, wird bestimmt durch einige Naturkonstanten. Ich meine es sind 15 Naturkonstanten, wie zum Beispiel die Gravitationskonstante, magnetische und elektrische Feldkonstante usw. Man hat diese fundamentalen Konstanten gemessen und bestimmt. In den ersten Picosekunden des Universums entsprangen alle diese Konstanten in einer solchen Feinabstimmung, dass Leben, so wie wir es jetzt kennen m\u00f6glich ist. Wenn beispielsweise die elektromagnetische Kraft nicht genau so pr\u00e4zise eingestellt w\u00e4re, wie sie jetzt ist, dann w\u00fcrde es weder stabile Atome, noch chemische Reaktionen geschweige denn Leben geben. Oder nehmen wir die Gravitation: w\u00e4re sie einen Hauch st\u00e4rker, w\u00e4re das Universum gleich wieder kollabiert, w\u00e4re sie etwas schw\u00e4cher, dann h\u00e4tte sich alle Materie in d\u00fcnne Gasnebel verfl\u00fcchtigt, ohne jemals Sterne, Planete oder Galaxien hervorzubringen. Frage also: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr, dass sich alle diese Konstanten zuf\u00e4llig auf genau ihren Wert kamen, um Leben zu erm\u00f6glichen? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Laut Professor Roger Penrose  liegt diese Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 10 hoch 10 hoch 123. Nicht 1&#215;10<sup>123<\/sup> sondern 10 hoch 10 hoch 123. Wenn man diese Zahl in Ziffern in der Gr\u00f6\u00dfe eines Protons ausschreiben wollte, dann w\u00fcrde man damit den Durchmesser unseres Universums \u00fcbertreffen. Es gibt also nur zwei M\u00f6glichkeiten: entweder, es gibt Milliarden und Abermilliarden von Universen, und wir befinden uns halt zuf\u00e4llig gerade in dem Universum, wo es halt geklappt hat, oder aber das Wort aus der Bibel ist wahr: <strong>\u201eAm Anfang schuf Gott Himmel und Erde\u201c<\/strong> und <strong>\u201eIm Anfang war der Logos.\u201c<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Interessanterweise entscheiden sich naturalistische Wissenschaftler lieber f\u00fcr die erste Alternative. Alvin Platinga brachte dazu eine sehr hilfreiche Illustration. Stellen wir uns einmal vor, dass wir Poker spielen. In der ersten Runde hat ein Spieler vier Asse. Im n\u00e4chsten Spiel hat er wieder vier Asse. In den n\u00e4chsten 20 Runden hat er auch immer wieder vier Asse. Schlie\u00dflich haben wir die Nase voll und stellen die Person zur Rede. Und die Person antwortet darauf: \u201eEs gibt Milliarden und Abermilliarden von Universen, und wir befinden uns halt zuf\u00e4llig in dem Universum, in welchem ich immer vier Asse habe, wenn wir Poker spielen.\u201c Die Person mag statistisch Recht behalten. Aber wir w\u00fcrden die Person trotzdem verhauen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass er geschummelt hat, ungleich viel h\u00f6her ist, als dass es einfach nur Zufall war. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein intelligenter, allm\u00e4chtiger Gott hinter der Feinabstimmung aller Naturkonstanten steht, ist ungleich viel h\u00f6her, als dass alles einfach nur ein Zufall war. Und weil dieser Gott von sich aus existiert, von Ewigkeit existiert, ist er nicht physisch, sondern \u00fcbernat\u00fcrlich. Dieser Gott ist nicht Teil des Universums, sondern er steht dar\u00fcber. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der russische Astronaut Gagarin war der erste Mensch, der im Weltall war. Als er im Weltall war, soll er angeblich gesagt haben: \u201eIch sehe keinen Gott hier.\u201c C.S. Lewis antwortete darauf: \u201eDas ist, als ob Hamlet auf seine Dachkammer gehen w\u00fcrde und sagen w\u00fcrde: Wo ist Shakespeare? Ich sehe keinen Shakespeare hier!\u201c Die einzige M\u00f6glichkeit, wie Hamlet Shakespeare h\u00e4tte erkennen k\u00f6nnen, ist die, dass sich der Autor selbst in die Geschichte hineinschreibt. Das Gleiche gilt f\u00fcr Gott. Weil Gott au\u00dferhalb und \u00fcber dem Universum steht, ist die einzige M\u00f6glichkeit, wie wir Gott erfahren k\u00f6nnen, gerade die, dass er sich selbst in die Geschichte hineinschreibt. Und das tat Gott, als Jesus Mensch wurde. Gott in Jesus Christus schrieb sich in unsere Geschichte. Er, der in Ewigkeit war, betrat Raum und Zeit. Er, der Sch\u00f6pfer wurde zu einem Teil seiner Sch\u00f6pfung. Und er, der g\u00f6ttlich und \u00fcbernat\u00fcrlich ist, wurde Teil einer physikalischen, nat\u00fcrlichen Welt. Wir feiern diese Inkarnation Gottes jedes Jahr an Weihnachten. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Bibel lehrt \u00fcber Jesus, dass er im Anfang bei Gott war und selbst Gott ist. Johannes 1,3 sagt: <strong>\u201eAlle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.\u201c<\/strong> Jesus ist die erste Ursache, er ist der Autor, der hinter dem Universum steht, er ist die selbst-existente Person, ohne welche das Universum nicht erkl\u00e4rbar ist. Und er ist dar\u00fcber hinaus ein Teil der Menschheitsgeschichte geworden. Er beantwortet unsere erste Frage, woher wir kommen. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Teil 2 Jesus beantwortet die Frage nach absoluter Moral<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der zweite Grund, weshalb ich glaube, dass Jesus die Wahrheit ist, dass ich in niemanden einen besseren Ma\u00dfstab f\u00fcr Moral gefunden habe, als in ihm. Wenn wir seine Biographie in den Evangelien lesen, dann sehen wir ein Leben, das jedes andere menschliche Leben in den Schatten stellt. Es ist ein Leben, das geradezu der Inbegriff aller Ideale ist. F\u00fcr die Juden war das h\u00f6chste Ideal Licht. Ihr sechsarmiger goldener Leuchter ist zum Symbol ihrer Religion geworden. Sie liebten das Wort: <strong>\u201eDer HERR ist mein Licht.\u201c<\/strong> F\u00fcr die Griechen war das h\u00f6chste Ideal Erkenntnis. Kein anderes Volk der Antike brachte solche Denker hervor wie die Griechen. Sie waren die helle Morgenr\u00f6te in der westlichen Geschichte der Philosophie. Sie liebten Erkenntnis und liebten es dar\u00fcber zu diskutieren. F\u00fcr die R\u00f6mer war das h\u00f6chste Ideal Herrlichkeit. Ihre Baukunst war un\u00fcbertroffen. Ihr Streben nach Herrlichkeit war offenkundig in der Architektur. Sie liebten die Herrlichkeit Roms. Licht, Erkenntnis, Herrlichkeit waren die Ideale, nach denen die antiken V\u00f6lker strebten. Apostel Paulus, der als r\u00f6mischer B\u00fcrger geboren war, in einer griechischen Stadt aufgewachsen war, der Abstammung nach ein Hebr\u00e4r war, wusste wovon er sprach, als er an die Korinther schrieb: <strong>\u201eDenn Gott, der gesagt hat: \u201aAus Finsternis wird Licht leuchten!\u2019, er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz, der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.\u201c<\/strong> Jesus Christus vereint in sich alle menschlichen Ideale. Sein Leben zeigt uns, wie unser Leben eigentlich h\u00e4tte sein sollen. Und was geschieht, wenn wir seinen Ma\u00dfstab an uns anlegen, wenn wir zu Herzen nehmen, dass sein Leben so war wie unser Leben h\u00e4tte sein sollen, wenn der Lichtglanz seiner Herrlichkeit auf uns f\u00e4llt? Wie stehen wir dann da? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus beschrieb unser Herz wie folgt: <strong>\u201eWas aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus b\u00f6se Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, L\u00e4sterung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese b\u00f6sen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein.\u201c<\/strong> Apostel Paulus schrieb im R\u00f6merbrief: <strong>\u201eUnd wie sie es f\u00fcr nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zutr\u00e4ger, Verleumder, Gottesver\u00e4chter, Frevler, hochm\u00fctig, prahlerisch, erfinderisch im B\u00f6sen, den Eltern ungehorsam, unvern\u00fcnftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.\u201c<\/strong> Bringt das nicht unseren Charakter auf den Punkt? Ich wurde darin beschrieben, ihr wurdet darin beschrieben. Niemand hat unser Herz so treffend auf den Punkt gebracht. Niemand hat die Realit\u00e4t der menschlichen Bosheit so offenbart, wie Jesus. Niemand hat die S\u00fcnde des Menschen so entbl\u00f6\u00dft wie er. Und die Tatsache, dass das der Realit\u00e4t entspricht, sehen wir Tag f\u00fcr Tag in den Nachrichten. Die Bosheit des Menschen wird auch evident, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, welche Blutspur die Menschheitsgeschichte hinterlassen hat, so auch in der deutschen Geschichte. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">W\u00e4hrend des zweiten Weltkrieges errichteten die Nazis in Polen ein Todeslager, dessen Namen zum Inbegriff des Holocausts geworden ist. \u00dcber Auschwitz lesen wir: \u201eUnter unvorstellbar grausamen Bedingungen wurden hier viele hunderttausende H\u00e4ftlinge \u2013 die nicht sofort nach ihrer Ankunft in Z\u00fcgen vergast worden waren \u2013 gefangen gehalten und gefoltert bzw. durch Zwangsarbeit, Erfrieren, Verhungernlassen, Ersch\u00f6pfung, Experimente, unbehandelte Krankheiten, Exekutionen und schlie\u00dflich durch Vergasen get\u00f6tet. In den Jahren von 1940 bis 1945 wurden mindestens 1,1 Millionen Juden, 140.000 Polen, 20.000 Sinti und Roma sowie mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene deportiert. Knapp \u00fcber 400.000 H\u00e4ftlinge wurden registriert. Von den registrierten H\u00e4ftlingen sind mehr als die H\u00e4lfte aufgrund der Arbeitsbedingungen, Hunger, Krankheiten, \u201emedizinischen\u201c Versuchen und Exekutionen gestorben. Die nicht registrierten 900.000 Deportierten wurden kurz nach der Ankunft ermordet. Zeitweilig wurden 12.000 Menschenleben am Tag industriell ausgel\u00f6scht.\u201c Wir alle, hier, sind in dem Jahrhundert geboren, in dem dieses schreiende Unrecht stattgefunden hat. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die meisten Menschen von heute, aufgewachsen in einer pluralistischen, relativistischen, postmodernen Gesellschaft, w\u00fcrden stark verneinen, dass es absolute Moral gibt. \u201eMoral ist relativ. Was wahr ist f\u00fcr dich, muss noch lange nicht wahr sein f\u00fcr mich. Kulturelle und soziale Aspekte bestimmen unser Verst\u00e4ndnis von Moral.\u201c Aber wer einen Ort wie Auschwitz betritt, der wei\u00df, dass das nicht stimmen kann. Auschwitz war nicht einfach ein Lapsus. Es ist eine von unz\u00e4hligen Manifestationen f\u00fcr die H\u00e4sslichkeit des menschlichen Herzens. Wir alle wissen in unserem tiefsten Innersten, dass es so etwas wie einen absoluten Ma\u00dfstab f\u00fcr Moral gibt. Denn wir alle wissen, dass diese Verbrechen nicht relativ, sondern absolut verwerflich, absolut b\u00f6se und absolut abscheulich sind. Und wir wissen, dass das B\u00f6se nicht Illusion ist, sondern bittere Realit\u00e4t.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber Jesus hat nicht nur unsere s\u00fcndige Realit\u00e4t auf den Punkt gebracht. Wir sehen auch in ihm die L\u00f6sung f\u00fcr unser Elend. Kurz nachdem Jesus das Verh\u00f6r vor Pilatus hatte, wurde er zum Tode verurteilt. Die r\u00f6mischen Soldaten gei\u00dfelten Jesus. Und schlie\u00dflich wurde Jesus gekreuzigt. Kreuzigung war vermutlich die grausamste Art der Hinrichtung, die die Menschheit jemals praktiziert hat. Der Tod wurde lange hinausverz\u00f6gert, und Qualen und Schmerzen maximiert. Es war ein f\u00fcrchterlicher Tod f\u00fcr Sklaven und f\u00fcr Rebellen. Es gibt im Englischen das Wort \u201eexcruciating\u201c, was soviel wie \u201equalvoll\u201c oder \u201eentsetzlich\u201c bedeutet. Das Wort kommt urspr\u00fcnglich aus dem Latein \u201eex cruciatus\u201c und bedeutet \u201evom Kreuz\u201c. Das Wort Kreuz selbst wurde gerade zum Inbegriff f\u00fcr Leid und Schmerz. Frage: warum musste Jesus unschuldig am Kreuz sterben? Eine ungl\u00fcckliche Verkettung von Ereignissen? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesaja 53,3-5 sagen: <strong>\u201eEr war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn f\u00fcr nichts geachtet. F\u00fcrwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn f\u00fcr den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert w\u00e4re. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer S\u00fcnde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.\u201c<\/strong> Jesus litt und starb f\u00fcr uns. Er starb f\u00fcr unsere Vergebung und f\u00fcr unsere Erneuerung. Das Christentum ist die einzige Weltanschauung, der einzige Glaube, in welcher es Vergebung gibt. Und Vergebung kostet immer einen Preis. Als Jesus am Kreuz starb, hatte Gott f\u00fcr unsere Vergebung den H\u00f6chstpreis bezahlt. Jesus beantwortet die Frage nach absoluter Moral, weil er selbst ein Leben f\u00fchrte, dass diesem Ideal entsprach, weil seine Beschreibung unseres menschlichen Herzens mit h\u00f6chster Pr\u00e4zision die Realit\u00e4t wiedergibt und weil sein Tod am Kreuz die ultimative L\u00f6sung f\u00fcr alle unsere Vergehen darstellt. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir kommen damit zum dritten Punkt. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Teil 3 Jesus beantwortet die Frage nach Leben nach dem Tod<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jedes Jahr zu Ostern feiern Millionen von Christen auf der Welt die leibliche Auferstehung Jesu Christi. Journalist und damals Atheist Lee Strobel untersuchte, ob es Evidenz f\u00fcr die leibliche Auferstehung Jesu Christi gibt. Und er kam zu dem Schluss, dass die Evidenz schlichtweg \u00fcberw\u00e4ltigend ist. Alle Historiker sind sich einig dar\u00fcber, dass der erste Korintherbrief ungef\u00e4hr 15 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung geschrieben wurde. In diesem Brief sagte Paulus, dass mehr als 500 Zeugen den auferstandenen Christus gesehen hatten. Und die meisten von ihnen waren noch am Leben. Paulus sagte den Korinthern also: \u201eGeht zu den Zeugen, redet mit ihnen, \u00fcberzeugt euch selbst.\u201c Im r\u00f6mischen Reich waren Reisen relativ einfach m\u00f6glich. Tausende von Korinthern h\u00e4tten sich leicht davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, ob das stimmt, was Paulus schrieb. Die einzige M\u00f6glichkeit so etwas zu schreiben, war, dass es tats\u00e4chlich wahr sein musste. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Skeptiker sagen heute, dass die Menschen damals viel eher dazu tendierten Wunder zu glauben, als die heutige aufgekl\u00e4rte Menschheit. Diese Haltung ist nicht nur ziemlich anma\u00dfend und arrogant, sondern auch schlichtweg falsch. Menschen damals unterschieden penibel zwischen Fiktion und Geschichtsschreibung, zwischen Mythen und Realit\u00e4t. Und wenn wir die Evangelien lesen, dann sehen wir, dass selbst die J\u00fcnger Probleme hatten, zu glauben, obwohl alle Indizien daf\u00fcr sprachen. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Des weiteren, in der griechisch-r\u00f6mischen Kultur war eine leibliche Auferstehung noch nicht einmal erw\u00fcnscht. In der Weltanschauung der Griechen und der R\u00f6mer war die Seele des Menschen gut und der physische K\u00f6rper des Menschen schlecht. Ihr ultimatives Ziel war es daher, vom K\u00f6rper befreit zu werden. Eine leibliche Auferstehung war f\u00fcr sie nicht nur undenkbar sondern auch unerw\u00fcnscht. Niemand also, der f\u00fcr diese Menschen eine Religion \u201eerfinden\u201c wollte, w\u00fcrde von einer leiblichen Auferstehung sprechen. Trotzdem schlug das Evangelium vom gekreuzigten und auferstandenen Christus in Rom ein wie eine Bombe. Und die einzige Erkl\u00e4rung hierf\u00fcr ist, dass Jesus wirklich auferstanden sein musste, und dass die Ver\u00e4nderung in den Zeugen der Auferstehung absolut authentisch war. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wiederum wurde gemutma\u00dft, dass die J\u00fcnger einfach nur Halluzinationen hatten. Aber wenn dem so w\u00e4re, dann erkl\u00e4rt das nicht, weshalb tausende von Juden, die nicht zu Jesu J\u00fcngern geh\u00f6rten, sich bekehrten. Gem\u00e4\u00df rabbinischer Lehre geschah eine leibliche Auferstehung erst am Ende der Zeit, wenn das Reich Gottes endg\u00fcltig alle Leiden und Ungerechtigkeit auf Erden beseitigt h\u00e4tte. Wie erkl\u00e4rt man sich also, dass tausende von diesen Juden pl\u00f6tzlich anfingen, ihre ganze Tradition und Weltanschauung komplett \u00fcber Bord zu werfen, Verfolgung, Ausgrenzung, Diskriminierung auf sich nahmen, um einem gekreuzigten Messias nachzufolgen? Die nachpr\u00fcfbare, leibliche Auferstehung Jesu Christi ist die einzige plausible Erkl\u00e4rung daf\u00fcr.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Skeptiker von heute sagen, dass die Beweislast f\u00fcr die Auferstehung ganz auf der Seite der Christen liegt. Sie sagen: \u201eihr glaubt an etwas, was \u00fcbernat\u00fcrlich ist. Also m\u00fcsst ihr die Beweise daf\u00fcr liefern.\u201c Aber so einfach ist das nicht. Denn wenn man nicht an die Auferstehung glaubt, dann hat man gro\u00dfe Schwierigkeiten die Entstehung der christlichen Gemeinde zu erkl\u00e4ren. In der Tat hat man ein solch gro\u00dfes Vakuum in der Geschichte, dass selbst ein Nichtchrist sagte, dass es wohl das kleinere \u00dcbel ist, an die Auferstehung zu glauben. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Zeit ist zu kurz, um hier weitere Argumente anzuf\u00fchren und zu vertiefen. Aber ich m\u00f6chte einfach nur darauf eingehen, welche Implikationen es f\u00fcr uns hat. Der junge Billy Graham war einmal vor dem deutschen Kanzler Konrad Adenauer. Der Kanzler schaute aus dem Fenster auf die Ruinen einer im 2. Weltkrieg zerst\u00f6rten Stadt. Und dann fragte er Graham: \u201eGlauben Sie wirklich daran, dass Jesus auferstanden ist?\u201c Billy Graham sagte: \u201eSir, wenn ich nicht an die Auferstehung glauben w\u00fcrde, dann h\u00e4tte ich kein Evangelium mehr, das es wert w\u00e4re, gepredigt zu werden.\u201c Und Adenauer antwortete daraufhin: \u201eWissen Sie was? Au\u00dferhalb der Auferstehung Christi sehe ich keine Hoffnung f\u00fcr die Menschheit.\u201c Und er hatte absolut Recht damit. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ravi Zacharias verlor seine Mutter in relativ jungem Alter. Sein Vater kam und schlang seine Arme um ihn. Es war das einzige Mal, dass sein Vater ihn umarmte. Und er bat ihn darum, auf der Beerdigung seiner Mutter zu predigen. Und Ravi antwortete: \u201eich wei\u00df nicht, was ich predigen soll. Das einzige, was ich im Kopf habe, ist, dass sie weggegangen ist, weg, weg, weg&#8230;\u201c Sein Vater sprach zu ihm: \u201eWarum gehst du nicht im Gebet auf die Knie und bittest den Herrn darum, dass er deinen Satz vervollst\u00e4ndigen m\u00f6ge. \u201eWeg wohin?\u201c Und als Ravi mit Tr\u00e4nen auf den Knien betete, h\u00f6rte er, wie Gott zu ihm sprach: \u201esie ist nicht einfach nur weg, sie ist zu Hause bei ihrem Herrn.\u201c Jesu Auferstehung impliziert, dass mit dem Tod nicht alles Aus ist. Die Bibel lehrt uns, dass weil Christus auferstanden ist, wir ebenfalls auferstehen werden. Ist das nicht die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung f\u00fcr die Menschheit? <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nichtgl\u00e4ubige werden Christen immer vorwerfen: \u201ewenn du an das Leben danach glaubst, dann lebst du doch nur noch f\u00fcrs jenseits. Die diesseitige Welt ist dir doch v\u00f6llig egal.\u201c Das absolute Gegenteil ist der Fall. Wer an die Botschaft der Auferstehung Christi glaubt, der hat Ansporn und Motivation f\u00fcr die Heilung in dieser Welt n\u00fctzlich zu sein. Keine andere Weltanschauung motiviert so sehr zu guten Werken. Kein anderer Glaube ermutigt uns so sehr dazu, unseren N\u00e4chsten zu lieben. N.T. Wright schrieb: \u201eDie Botschaft der Auferstehung ist, dass (unser Leben in) diese(r) Welt Bedeutung hat. (Es bedeutet), dass die Ungerechtigkeiten und Leiden dieser Welt nun mit der Botschaft angegangen werden m\u00fcssen, dass Heilung, Gerechtigkeit und Liebe gewonnen haben.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus antwortet auf die Frage, wohin wir gehen nach dem Tod. Wir kommen damit zum letzten Punkt. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Teil 4 Jesus beantwortet den Sinn des Lebens<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich habe versucht, in aller K\u00fcrze zu zeigen, weshalb Jesus objektive Wahrheit ist. Gott, der ewige, \u00fcbernat\u00fcrliche, selbst-existente Sch\u00f6pfer, ist die plausibelste Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Existenz des Universums, und dieser Gott schrieb sich in unsere Geschichte hinein. Jesus selbst ist der Ma\u00dfstab absoluter Moral, und sein Tod am Kreuz ist historische Tatsache, die in Raum und Zeit stattgefunden hat. Und Jesus beantwortet die Frage, was nach unserem Tod geschieht. Seine leibliche Auferstehung ist ebenfalls historisch nachpr\u00fcfbare Tatsache. Jesus ist objektive Wahrheit. Ich glaube an ihn, nicht wegen der Dinge, die ich nicht wei\u00df, sondern wegen der Dinge, die ich wei\u00df. Aber ich m\u00f6chte zum Schluss sagen, dass Jesus nicht nur objektive Wahrheit ist. Jesus ist auch subjektive Wahrheit. Mit anderen Worten: man kann und soll ihm nicht nur intellektuell gegen\u00fcbertreten. Die Wahrheit der Christen ist nicht einfach nur ein Gedankengeb\u00e4ude, nicht einfach nur ein Dogma, nicht einfach nur eine Theorie. Die Wahrheit der Christen ist eine Person. Und eine Person, die mit uns eine Beziehung eingehen will. Man kann einem Dogma mit Skepsis gegen\u00fcbertreten. Aber wenn wir bei einer Person skeptisch sind, werden wir niemals wissen, wie die Person in Wirklichkeit ist. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das griechische Wort f\u00fcr Skepsis bedeutet, etwas aus der Ferne auszuchecken. Professor John Lennox aus Oxford sagte: \u201eIch habe meine Frau aus der Ferne ausgecheckt. Aber an einem Punkt habe ich meine Skepsis abgelegt und bin einer Person begegnet, eine Person, mit der ich nun seit 40 Jahren verheiratet bin.\u201c Ich habe dieses Jahr sehr \u00e4hnliche Erfahrungen gemacht, und wei\u00df daher ansatzweise, wovon er spricht. Ich m\u00f6chte euch heute einladen, mit dem ewigen Sohn Gottes, dem Herrn Jesus Christus eine Beziehung einzugehen. Der Westminster Katechismus sagt, dass der Sinn des menschlichen Lebens es ist, ihn zu ehren und auf Ewigkeit von ihm erfreut zu werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Dr. Tim Keller, Pastor der Redeemer Church in New York erz\u00e4hlte von einer Frau, die verzweifelt gebetet hatte: \u201eGott, hilf mir, dich zu finden.\u201c Und sie war mit diesem Gebet nicht weit gekommen. Ein christlicher Freund gab ihr den Rat, ihr Gebet ein wenig zu \u00e4ndern: \u201eGott, komm und finde mich. Denn du bist doch der gute Hirte, der nach seinen verlorenen Schafen Ausschau h\u00e4lt.\u201c Sie erz\u00e4hlte ihrem Pastor: \u201eDer Grund, weshalb ich diese Geschichte erz\u00e4hlen kann, ist der, dass er mich gefunden hat\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0in;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Was ist Wahrheit? \u201eDa ging Pilatus wieder hinein ins Pr\u00e4torium und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der K\u00f6nig der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben dir\u2019s andere \u00fcber mich gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir \u00fcberantwortet. 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