{"id":3811,"date":"2016-03-27T10:58:02","date_gmt":"2016-03-27T08:58:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3811"},"modified":"2022-11-18T12:21:37","modified_gmt":"2022-11-18T11:21:37","slug":"predigt-1-korinther-1535-58-sonderlektion-zu-ostern-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-1-korinther-1535-58-sonderlektion-zu-ostern-2016\/","title":{"rendered":"Predigt: 1. Korinther 15,35 &#8211; 58 (Sonderlektion zu Ostern 2016)"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1-Kor15-35-58WS.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Gott gibt uns den Sieg<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(1.Kor 15,57)<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Vom Vers 1 bis 11 hat Paulus uns an die Tatsache der Auferstehung Jesu und an die Augenzeugen seiner Auferstehung erinnert. Von Vers 12 bis 34 bezeugte er die Auferstehung der Toten. Heute betrachten wir zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt von Vers 35 bis 49 handelt es sich um den neuen Leib bei der Auferstehung. Im zweiten Abschnitt von 50 bis 58 erkl\u00e4rt Paulus die Verwandlung der Gl\u00e4ubigen und Sieg \u00fcber den Tod. Der erste Abschnitt hilft uns, den Leib der Auferstehung n\u00e4her kennenzulernen. Durch den zweiten Abschnitt k\u00f6nnen wir den Sieg der Gl\u00e4ubigen im Detail betrachten.<\/span><\/p>\n<ol type=\"I\">\n<li>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Gott gibt uns den neuen Leib (15,35-49)<\/b><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Der erste Abschnitt beginnt mit zwei Fragen. \u201e<\/span><span style=\"font-size: small;\">Es k\u00f6nnte aber jemand fragen: \u201eWie werden die Toten auferstehen und mit was f\u00fcr einem Leib werden sie kommen?\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Obwohl Paulus selbst Fragen gestellt hat, beschimpft er die Menschen, die solche Fragen stellen k\u00f6nnten: Du Narr. Wenn er so unfreundlich antwortet, wei\u00df er, warum man solche Frage stellt. Sie halten die Auferstehung f\u00fcr unm\u00f6glich und leugnen, dass unser verg\u00e4nglicher K\u00f6rper unverg\u00e4nglich auferstehen wird. Nun erkl\u00e4rt Paulus, dass das Sterben eine notwendige Vorbedingung zur Auferstehung ist: Was du s\u00e4st, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.\u201c <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus sprach: \u201eWenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.\u201c Auch Jesus starb am Kreuz &#8211; wie ein Weizenkorn, das in die Erde f\u00e4llt &#8211; danach wurde er wieder lebendig.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Also werden die Toten auferstehen, so wie ein Weizenkorn in die Erde f\u00e4llt, erstirbt und danach viel Frucht bringt.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Auf die Frage: \u201eMit was f\u00fcr einem Leib werden sie kommen?\u201c antwortet Paulus: \u201eUnd was du s\u00e4st, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein blo\u00dfes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib.\u201c So \u00e4hnlich wie ein Weizenkorn zu einer neuen Pflanze w\u00e4chst, werden unsere Leiber ganz anders sein als jetzt. Gott wird jedem von uns einen neuen Leib geben. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Vers 39 erkl\u00e4rt, dass unser neuer Leib mannigfaltig sein wird. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-size: small;\">Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die V\u00f6gel, ein anderes die Fische.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">In den Versen 40-41 erkl\u00e4rt Paulus, dass unsere neuen Leiber nach der Auferstehung voneinander zu unterscheiden sind. Und zwar so wie die Sonne, der Mond, die Sterne durch ihren Glanz sich voneinander unterscheiden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">In den Versen 42 und 43 erkl\u00e4rt Paulus den neuen Leib der Auferstehung im Kontrast mit dem jetzigen Leib: \u201eSo auch die Auferstehung der Toten. Es wird ges\u00e4t verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird ges\u00e4t in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird ges\u00e4t in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.\u201c Unser jetziger Leib ist verweslich, niedrig, armselig, aber der neue Leib wird unverweslich, herrlich und kr\u00e4ftig sein. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Unser jetziger Leib ist ein nat\u00fcrlicher Leib, das hei\u00dft: irdisch, von der Erde, weil der erste Mensch, Adam, von der Erde ist. Aber der neue Leib ist geistlich und himmlisch, weil der letzte Adam, Jesus, vom Himmel ist. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir den Vers 49. \u201eUnd wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.\u201c Jetzt tragen wir das Bild von Adam. In seiner Schwachheit seufzen wir, bis wir davon erl\u00f6st werden. Aber wir haben Hoffnung: So werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. Wir werden das Bild Jesu tragen. Wie Jesus Gott lieb hat, werden wir auch Gott lieben. Wie Jesus uns lieb hat, werden wir auch unsere N\u00e4chsten lieben. <\/span><\/p>\n<ol start=\"2\" type=\"I\">\n<li>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Gott gibt uns den Sieg (50-58)<\/b><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">In den Versen 50 bis 54 erkl\u00e4rt Paulus die Verwandlung der Gl\u00e4ubigen, die noch leben. Vers 50 \u201eDas sage ich aber, liebe Br\u00fcder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben k\u00f6nnen; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.\u201c Es ist logisch, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben k\u00f6nnen. Ein verwesliches Wesen ist nicht in der Lage, die Unverweslichkeit zu ererben. Darum erz\u00e4hlt Paulus uns ein Geheimnis: \u201eWir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das pl\u00f6tzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Fleisch und Blut werden in Unsterblichkeit verwandelt werden, um das Reich Gottes zu ererben. Das geschieht, wenn die letzte Posaune erschallen wird. Die Toten, die Jesus angeh\u00f6ren, werden zuerst auferstehen und danach werden alle Gl\u00e4ubigen, die bis dahin noch leben, in einem Augenblick verwandelt werden. Wenn sie den neuen Leib erhalten haben, werden sie das Reich Gottes ererben. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir Verse 53 und 54. \u201eDenn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erf\u00fcllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): \u00bbDer Tod ist verschlungen vom Sieg.\u201c <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn niemand mehr einen sterblichen Leib hat, wie kann der Tod dann noch herrschen? Wer w\u00fcrde sich vor dem Tod f\u00fcrchten? Keiner mehr. Das Wort Gottes wird erf\u00fcllt werden: \u201eDer Tod ist verschlungen vom Sieg.\u201c Im Buch Jesaja 25,8 steht geschrieben: \u201eEr wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tr\u00e4nen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat&#8217;s gesagt.\u201c <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Der Tod wird auf ewig entmachtet werden. Gottes Volk, das unter seiner Herrschaft zu leiden hatte, braucht nicht mehr gedem\u00fctigt zu werden. Es wird \u00fcber den Tod triumphieren. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Anstatt zu weinen, wird es Siegesjubel erheben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Paulus jubelt schon: \u201eTod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?\u201c Paulus schaut direkt in die Augen des Todes und fragt: Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Tod war ein un\u00fcberwindbarer Herrscher gewesen. Aber Paulus sieht, dass Gottes Sieg den Tod auf ewig verschlingen wird. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir Vers 56.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">56 \u201eDer Stachel des Todes aber ist die S\u00fcnde, die Kraft aber der S\u00fcnde ist das Gesetz.\u201c <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Ohne S\u00fcnde w\u00e4re der Tod machtlos. Aber nach dem S\u00fcndenfall wurde der Tod m\u00e4chtig. Aber die Kraft der S\u00fcnde ist das Gesetz. Das hei\u00dft: Die S\u00fcnde herrscht aufgrund des Gesetzes \u00fcber die S\u00fcnder. Wer S\u00fcnde tut, der wird vom Gesetz zum Tod verurteilt. Aber das ist noch nicht das Ende. Nach dem Tod wird jeder nach dem Gesetz gerichtet werden: Entweder zum ewigen Leben oder zur ewigen Verdammnis. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Das Gesetz beobachtet ohne Unterlass sowohl unser Tun als auch unser Trachten und entdeckt unsere S\u00fcnde, dann bedroht es uns mit der Strafe des ewigen Todes.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir das Gesetz betrachten, f\u00fchlen wir uns hilflos. Wenn wir an die Macht der S\u00fcnde denken, k\u00f6nnen wir nur seufzen. Keiner kann sicher sein, gerettet zu werden. Darum fragten Jesu J\u00fcnger: Wer kann dann selig werden? Jesus antwortete ihnen: \u201eWas bei den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist bei Gott m\u00f6glich.\u201c Es den Menschen unm\u00f6glich, sich selbst von der Verdammnis des Gesetzes zu befreien, die der Macht der S\u00fcnde zu \u00fcberwinden und die Macht des Todes zu besiegen. Aber bei Gott ist alles m\u00f6glich. Gott macht die S\u00fcnder frei vom Gesetz, sprengt die Ketten der S\u00fcnde und vernichtet die Macht des Todes. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir Vers 57.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">57 <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir noch einmal Vers 57. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">In drei Aspekten m\u00f6chte ich diesen Vers betrachten.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Erstens: Gott gibt uns den Sieg.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Zweitens: Wor\u00fcber gibt er uns den Sieg?<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Drittens: Wodurch gibt es uns den Sieg.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Erstens: Gott gibt uns den Sieg.<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir die grammatische Zeitform betrachten, finden wir heraus, dass das Verb \u201egeben\u201c in der Pr\u00e4sensform geschrieben ist. Also gibt Gott uns den Sieg nicht irgendwann, sondern gegenw\u00e4rtig. Nicht sp\u00e4ter, sondern jetzt. Nicht erst nach langer Zeit, sondern heute.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wie wir wissen, geschieht die Rettung immer gegenw\u00e4rtig. \u00abSiehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! (2.Kor 6,2) Hierdurch zeigt sich der Wille Gottes, dass er uns jeden Tag aktuell den Sieg geben will. Anders gesagt, er will, dass wir jetzt, in der Gegenwart, den Sieg in Anspruch nehmen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Dieser Vers beinhaltet auch das Evangelium, weil uns hier der Sieg gegeben wird. Ich wiederhole noch einmal: Gott gibt uns den Sieg. Warum ist es wichtig, zu erkennen, dass nicht wir den Sieg schaffen, sondern dass Gott uns den Sieg gibt? <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wer m\u00f6chte Verlierer sein? Niemand. Jeder will ein Sieger sein. Deshalb versucht man den Sieg zu erlangen. Aber wie wir wissen, k\u00f6nnen wir nicht siegen. Eine bekannte Stelle (R\u00f6m 7) beschreibt die Menschen unter dem Gesetz. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Paulus schrieb \u00fcber seine Erfahrung folgendes: \u201eDenn ich wei\u00df nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. So tue nun nicht ich es, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnt. Denn ich wei\u00df, dass in mir, das hei\u00dft <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>in meinem Fleisch<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das B\u00f6se, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnt.\u201c Er versuchte mit der S\u00fcnde fertig zu werden. Solange er versuchte, die S\u00fcnde zu besiegen, erlebte er nur Niederlagen. Darum suchte er Hilfe: \u201eIch elender Mensch! Wer wird mich erl\u00f6sen von diesem todverfallenen Leibe?\u201c Er brauchte Hilfe. Den Sieg, den er so gerne haben wollte, konnte er nicht erlangen. In seiner Hilflosigkeit suchte er die Hilfe, die ihn zum Sieg f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Sein Beispiel zeigt, dass die Bibel nicht von uns verlangt, den Sieg zu erlangen, sondern annimmt, dass der Sieg uns gegeben wird. Dieser uns gegebene Sieg ist Gottes Gnade, wof\u00fcr wir nur danken m\u00fcssen. Darin zeigt sich auch das Geheimnis, wie wir in der Gegenwart ein siegreiches Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Und zwar sollen wir nicht versuchen, den Sieg zu erlangen, sondern den von Gott gegeben Sieg annehmen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Zweitens: Wor\u00fcber gibt Gott uns den Sieg?<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir Vers 57 noch einmal: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Als Christen glauben wir, dass unsere S\u00fcnden vergeben sind. Daf\u00fcr danken wir auch und bekennen, dass wir Vergebung bekommen haben. Aber unser Problem ist, dass die S\u00fcnde bzw. die s\u00fcndige Neigung noch in uns wohnt. Obwohl wir wissen, dass unsere S\u00fcnden vergeben sind, f\u00fchlen wir uns schwach und hilflos, wenn die S\u00fcnde, die in uns wohnt, aktiv wird. Wir seufzen, weil die Macht der S\u00fcnde uns st\u00e4ndig angreift. Im Krieg gibt es manchmal eine Feuerpause. Aber im geistlichen Kampf gegen die S\u00fcnde gibt es keine Feuerpause. Pausenlos greift die S\u00fcnde alle Menschen ohne Ausnahme an. Die S\u00fcnde versuchte auch Gottes Sohn. Seit der erste Mensch, Adam, besiegt wurde, hat die S\u00fcnde nie aufgeh\u00f6rt, die Menschen anzugreifen. Die S\u00fcnde war von Generation zu Generation erfolgreich und siegreich. Die Macht der S\u00fcnde hat unsere Gro\u00dfeltern, unsere Eltern und uns angegriffen. Und die S\u00fcnde wird weiter auch unsere Kinder und unsere Kindeskinder angreifen. Das erkl\u00e4rte Ziel der S\u00fcndenmacht ist es, alle Menschen zur Verdammnis zu f\u00fchren. Gott kann nicht gegen sein Gesetz handeln. Darum versucht die Macht der S\u00fcnde, alle Menschen dahin zu f\u00fchren, gegen das Gesetz und damit gegen den Willen Gottes zu handeln. Wer gegen Gottes Willen handelt, der wird ein Knecht der S\u00fcnde. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wir wollen von der Knechtschaft der S\u00fcnde frei werden. Ja, wir wollen, dass die Macht der S\u00fcnde endlich besiegt wird.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Drittens: Wodurch gibt Gott uns den Sieg?<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">57 <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Ja, durch unseren Herrn Jesus Christus.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Als Goliath 40 Tage lang Gottes Volk beschimpfte und beleidigte, war keiner von Israel mutig genug, um gegen ihn zu k\u00e4mpfen. In ihrer Hilflosigkeit schauten alle nur einander an und fragten: Wer kann f\u00fcr uns diesen Feind bek\u00e4mpfen? Niemand war in der Lage, gegen Goliath zu k\u00e4mpfen. Aber David trat auf und schlug ihn tot. Das war ein Befreiungsschlag f\u00fcr das ganze Volk Israel. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-size: small;\"><b>Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Gottes L\u00f6sung f\u00fcr die schwachen S\u00fcnder war Jesus Christus, durch den er sein Volk rettet. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Eine der bekanntesten Stellen der Bibel, Joh 3,16 sagt: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDenn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Als Jesus am Kreuz starb, wurde die Macht der S\u00fcnde besiegt. So wie David mit einem Stein den Kopf von Goliath besiegte, wurde durch Jesus der Kopf der S\u00fcnde zertreten. Die Verse in Hebr 9,13-14 sagen: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDenn wenn schon das Blut von B\u00f6cken und Stieren und die Asche von der Kuh durch Besprengung die Unreinheit heiligt, sodass sie \u00e4u\u00dferlich rein sind, um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Durch das Blut Jesu Christi sind wir vollkommen heilig und rein, so dass wir ohne Furcht zum Thron Gottes gehen k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen in Jesus dem lebendigen Gott dienen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wir m\u00fcssen nicht besser werden, sondern annehmen, dass das Blut Christi unser Gewissen von den toten Werken reinigt und uns bef\u00e4higt, dem lebendigen Gott zu dienen. Dann gibt Gott uns den Sieg \u00fcber die Macht der S\u00fcnde.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">R\u00f6m 8,1 verk\u00fcndigt die Wahrheit: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eSo gibt es nun keine Verdammnis f\u00fcr die, die in Christus Jesus sind.\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Wie wir wissen, lie\u00df Gott die Israeliten 6 Zufluchtsst\u00e4dte aussondern, damit der Totschl\u00e4ger so schnell wie m\u00f6glich eine dieser St\u00e4dte erreichen konnte, um nicht vorzeitig durch den Blutr\u00e4cher umgebracht zu werden. In Jerusalem gab es auch einen Zufluchtsort und zwar den Altar. Dieses Gebiet sicherte vorl\u00e4ufig das \u00dcberleben und bot einen Zufluchtsort, wo man in der Todesgefahr Schutz suchen konnte. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Unser Zufluchtsort ist Jesus Christus. Wir Christen wissen sehr gut, wie m\u00e4chtig das Gesetz ist. Wenn das Gesetz in uns die S\u00fcnde entdeckt und das Urteil spricht: Du bist ein S\u00fcnder, dann haben wir keine Chance, uns zu sch\u00fctzen. Aber Gott hat uns den Zufluchtsort Jesus Christus gegeben, damit keine Verdammnis uns erreichen kann. So gibt es nun keine Verdammnis f\u00fcr die, die in Christus Jesus sind. In Christus gibt Gott uns den Sieg \u00fcber alle Arten von Verdammnis.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">57 <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Gott ist w\u00fcrdig von seinen Kindern daf\u00fcr Lob und Dank zu bekommen. Es ist Gottes Gnade f\u00fcr uns, dass uns der Sieg \u00fcber die S\u00fcnde gegeben ist. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">Nun erreichen wir den letzten Vers 58.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-size: small;\"><b>Darum, meine lieben Br\u00fcder, seid fest, unersch\u00fctterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.\u201c <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Den letzten Vers f\u00e4ngt Paulus mit \u201edarum\u201c an. Das ganze Kapitel 15 kann mit diesem Wort \u201edarum\u201c zusammengefasst werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus Christus ist nach der Schrift gestorben und nach der Schrift von den Toten auferstanden. Nach der Auferstehung ist Jesus von vielen Zeugen gesehen worden. Die Auferstehung Jesu hat ihr Leben v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Sie wurden frei von Angst vor der Welt und f\u00fchrten ihr Leben nicht im Hinblick auf dieses Leben, sondern auf ihre eigene Auferstehung. Gott wird den Tod vernichten. Bei der Auferstehung wird Gott jedem den neuen Leib geben. Und zwar wird unser Leib himmlisch, geistlich, unverweslich, herrlich, kr\u00e4ftig sein. Dann wird der Tod seine Herrschaft verlieren. Dadurch gibt Gott uns den Sieg \u00fcber den Tod. Schlie\u00dflich ermahnt Paulus die Korinther: <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Darum, meine lieben Br\u00fcder, seid fest, unersch\u00fctterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Seine Ermahnungen sind:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Erstens: Seid fest, unersch\u00fctterlich<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Unser Glaube an Jesus Christus ist die Zielscheibe unserer Feinde. Denn unsere Seele wird selig allein durch den Glauben an Jesus Christus. Hier gibt es keine Erbarmung und keine Friedensgespr\u00e4che. Es gibt nur entweder Sieg oder Niederlage. Darum haben wir keine Alternative. Wir m\u00fcssen in Jesus Christus feststehen und unser Leben lang unersch\u00fctterlich im Glauben bleiben. Wenn wir in Christus sind, gibt Gott uns den Sieg \u00fcber alle Feinde, die uns zu zerst\u00f6ren versuchen. Unsere Feinde k\u00f6nnen uns nach wie vor durch unsere S\u00fcnde aufgrund des Gesetzes verdammen. Aber wir k\u00f6nnen auf das Blut Jesu vertrauen und uns vor der Verdammnis sch\u00fctzen. Unsere Schw\u00e4chen k\u00f6nnen uns weiter zum Schwanken bringen, aber in Jesus Christus k\u00f6nnen wir frei werden von der Macht der S\u00fcnde. Durch die Worte der Menschen k\u00f6nnen wir mutlos werden. Auch k\u00f6nnen wir durch die Verfolgung der Feinde schwach werden. Aber Gott hat uns nicht wie Waisenkinder allein gelassen, sondern hat uns seinen heiligen Geist als F\u00fcrsprecher und Beistand gesandt. Darum sind wir nicht allein, sondern der Geist f\u00fchrt uns und begleitet uns, damit wir in Christus fest stehen k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Zweitens: Nehmt immer zu in dem Werk des Herrn.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das Werk des Herrn f\u00fcr Paulus war es, die Menschen zu Christus zu f\u00fchren, damit sie gerettet werden. Also ist Gottes Werk nichts anderes als an Jesus zu glauben, um gerettet zu werden und dar\u00fcber hinaus auch die anderem Menschen zur Rettung zu f\u00fchren. Die Rettung der Seelen ist das Hauptanliegen Gottes. F\u00fcr Gott gibt es nichts Wichtigeres als die Rettung unserer Seele. Darum will Gott, dass wir unser Interesse darauf konzentrieren, unsere Seele und die Seelen der anderen zu retten. Wir sollen zunehmend alles einsetzen, um unsere Seele und die Seelen der anderen zu retten. Jesus sprach: Denn was h\u00fclfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gew\u00f6nne und n\u00e4hme an seiner Seele Schaden? Wer seine Seele lieb hat, der tut f\u00fcr die Seele sein Bestes. Und zwar betet er ohne Unterlass, weil die Seele ohne das lebendige Wasser von Gott nicht leben kann. Wer seine Seele lieb hat, der liebt Gottes Wort, weil er wei\u00df, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von einem jedem Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Wer seine Seele retten will, der bleibt in Christus. Paulus ermahnt uns, zunehmend f\u00fcr unsere Seele und f\u00fcr die Seelen der andren Menschen zu arbeiten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Drittens: Unsere Arbeit ist nicht vergeblich in dem Herrn<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Keine Arbeit ist leicht. Jede Arbeit ist mit M\u00fche verbunden. Gott wird unsere Arbeit, die in dem Herrn getan wird, belohnen. Wir freuen uns, wenn die Kollegen oder unsere Mitmenschen unsere Arbeit wert sch\u00e4tzen. Aber unser Herr will uns belohnen. Und zwar dreifach, f\u00fcnfzigfach und hundertfach will er uns belohnen. Unser Kampf gegen die S\u00fcnde dauert an. Aber wenn wir die S\u00fcnde nicht leicht nehmen, sondern sie ernsthaft ans Licht und zu Jesus bringen, wird Gott uns belohnen. Wenn wir f\u00fcr die Rettung unserer Seele ernstlich beten, wird Gott uns belohnen. Wenn wir Verfolgung oder gro\u00dfe Nachteile in der Gesellschaft bekommen, um in Christus zu bleiben, werden wir belohnt werden. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Gott gibt uns den Sieg \u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c (1.Kor 15,57) Vom Vers 1 bis 11 hat Paulus uns an die Tatsache der Auferstehung Jesu und an die Augenzeugen seiner Auferstehung erinnert. Von Vers 12 bis 34 bezeugte er die Auferstehung der Toten. 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