{"id":3702,"date":"2016-01-03T11:00:55","date_gmt":"2016-01-03T10:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3702"},"modified":"2022-11-18T12:21:58","modified_gmt":"2022-11-18T11:21:58","slug":"predigt-hebraeer-121-29-sonderlektion-zum-jahresanfang-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-hebraeer-121-29-sonderlektion-zum-jahresanfang-2016\/","title":{"rendered":"Predigt: Hebr\u00e4er 12,1 \u2013 29 (Sonderlektion zum Jahresanfang 2016)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/SL-2016_Heb-12-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Lasst uns zu Jesus aufsehen<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e\u2026 und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(12,1b-2)<\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Ein gesegnetes neues Jahr! Zum Beginn eines neuen Jahres ist es sinnvoll, dass wir dar\u00fcber nachdenken, wie wir unser kostbares Leben f\u00fchren wollen. In der heutigen Welt k\u00f6nnen uns viele Dinge im Glaubensleben ablenken. Wir brauchen ein klares Ziel im Leben und eine starke Quelle der Kraft. Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass es trotz einer klaren Orientierung im letzten Jahr f\u00fcr sie wegen innerer oder \u00e4u\u00dferer Probleme nicht leicht war, danach zu leben. Die Christen im ersten Jahrhundert, an die dieser Brief geschrieben wurde, erfuhren auch viele Schwierigkeiten von der Welt. Im heutigen Text fordert der Verfasser sie dazu auf, zu Jesus aufzusehen, weil Jesus die L\u00f6sung f\u00fcr all ihre Probleme ist. Lasst uns dar\u00fcber nachdenken, warum auch wir zu Jesus aufsehen sollen, damit wir den uns bestimmten Lauf laufen k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Teil 1: Lasst uns laufen &#8230; (1)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Betrachten wir den Vers 1: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eDarum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die S\u00fcnde, die uns st\u00e4ndig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">. Die j\u00fcdischen Christen im ersten Jahrhundert wurden sowohl von den Juden als auch von den Heiden verfolgt. Anfangs waren sie stark und erduldeten sogar den Raub ihrer G\u00fcter und dass viele von ihnen ins Gef\u00e4ngnis geworfen wurden. Aber im Laufe der Zeit wurden sie wegen der Schwierigkeiten innerlich matt und geistlich m\u00fcde. Der Autor erinnert sie daran, dass ihr Glaubensleben wie ein Langstreckenlauf bzw. ein Marathonlauf ist. Marathonl\u00e4ufer kommen w\u00e4hrend dem Lauf gew\u00f6hnlich an einen Punkt, an dem sie am liebsten aufgeben wollen. Sp\u00e4testens nach etwa 30 Kilometern sind die Kohlenhydratspeicher im K\u00f6rper v\u00f6llig aufgebraucht, die Beine werden schwer wie Blei und alles im K\u00f6rper schreit nach Aufh\u00f6ren. Diesen Punkt nennen Marathonl\u00e4ufer den \u201eMann mit dem Hammer\u201c, im Englischen \u201eto hit the wall\u201c. Diejenigen, die diesen Punkt \u00fcberwinden, k\u00f6nnen die ganze Strecke zu Ende laufen. Als Christen sollten wir tief annehmen, dass wir dazu berufen sind, den ganzen uns bestimmten Lauf bis zum Ende zu laufen. Alle, die diesen Lauf bis zum Ende laufen, sind viel gro\u00dfartiger als die Gewinner von Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen, die f\u00fcr ein paar Minuten auf ein Siegertreppchen steigen und von Menschen Applaus erhalten. Aber unser Ziel ist die himmlische Stadt, wo Gott unser Vater und unser Herr Jesus mit den verherrlichten Heiligen und den heiligen Engeln sind. K\u00f6nnt ihr euch die Herrlichkeit des Himmelreichs vorstellen? Wie herrlich wird es sein, wenn wir dort einziehen!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">In diesem herrlichen Lauf befinden wir uns jeder in einem anderen Stadium. Manche laufen seit einigen Jahren, manche schon seit \u00fcber 10, 20 oder 30 Jahren. Mother Barry, die als junge Studentin Gottes Berufung empfing, ist den Lauf schon \u00fcber 60 Jahre gelaufen; aber sie l\u00e4uft immer noch voll von Geist. Wie w\u00fcrdet ihr euren eigenen Lauf bewerten? L\u00e4ufst du in guter geistlicher Verfassung? Dann weiter so! Oder bist du m\u00fcde, entmutigt, ersch\u00f6pft, selbstzufrieden?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">In diesem Lauf sind wir nicht allein. Der Verfasser erinnert uns daran, dass wir eine gro\u00dfe Wolke von Zeugen um uns haben. Die Zeugen beziehen sich auf die Glaubenshelden, die im Kap. 11 erw\u00e4hnt werden. Diese M\u00e4nner und Frauen sahen auf Christus voraus und liefen durch Gottes Kraft ihren Glaubenslauf auf der Erde siegreich (11,26). Sie haben bezeugt, dass Gott lebt und dass er treu ist. Ihre Beispiele des Glaubens ermutigen uns, dass auch wir den Lauf durch Gottes Kraft zu Ende f\u00fchren k\u00f6nnen. Da wir anders als die weltlichen Menschen leben, m\u00f6gen wir uns oft einsam f\u00fchlen. Aber selbst heute laufen unz\u00e4hlbare Heilige mit uns den Lauf. In der ganzen Welt gibt es viele Christen, die den Glaubenslauf in ermutigender Weise laufen. Auch in unserer Gemeinde gibt es viele Zeugen, die uns ermutigen, den Glaubenslauf zu laufen. Als ich gestern und vorgestern die Jahresleitwortstellungnahmen der Geschwister geh\u00f6rt habe, wurde ich von vielen durch ihren Glaubenslauf ermutigt. Wie sollten wir den Lauf laufen? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Teil 2: Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die S\u00fcnde (1b)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Vers 1b sagt: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201elasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die S\u00fcnde, die uns st\u00e4ndig umstrickt\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">. Hier meint \u201ealles, was uns beschwert\u201c Ballast, der uns beim Laufen behindert. K\u00f6nnt ihr euch einen L\u00e4ufer vorstellen, der mit Stiefeln, eine dicken Jacke und einem Rucksack an den Start geht? Er kann nat\u00fcrlich nicht sehr weit kommen. Ebenso k\u00f6nnen Christen den Glaubenslauf nicht mit Ballast laufen. Ballast kann vieles sein, zum Beispiel wenn man weltlichen Hoffnungen hegt, oder die Anerkennung oder Aufmerksamkeit von Menschen sucht. Sorgen des Lebens, menschliche Konflikte oder Konkurrenzkampf belasten uns auch und ziehen uns runter. Wir sollen solche Dinge st\u00e4ndig ablegen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Entmutigung und Verzweiflung sind auch Hindernisse, die wir vor Jesus ablegen sollen. Wenn wir etwa keine sichtbare Frucht in unserem Leben sehen, k\u00f6nnen wir uns wie Abraham f\u00fchlen, der auch nach vielen Lebensjahren im verhei\u00dfenen Land kinderlos blieb. Viele der Glaubenshelden in Kap. 11 erfuhren durch Gottes Kraft Siege und Erfolge. Andererseits sind viele von ihnen durch Gottes Kraft Leiden und Verlusten mutig begegnet. Der Verfasser betont, dass sie alle das Verhei\u00dfene nicht erlangt haben (11,13.39). Das Verhei\u00dfene, das sie erwartet haben, war nicht irdisch, sondern himmlisch. Unabh\u00e4ngig davon, ob sie in der Welt erfolgreich waren oder nicht, lebten sie durch den Glauben an den unsichtbaren Gott (Hebr 11,6). Der Gegenstand unseres Glaubens sind nicht sichtbare Segnungen oder Erfolge, sondern der unsichtbare Gott, der selbst unser sehr gro\u00dfer Lohn ist (1. Mose 15,1). In der Vergangenheit gab es viele Missionare, die jahre- oder jahrzehntelang \u00fcberhaupt keine Frucht ihrer Arbeit sehen konnten. Manche starben sogar als M\u00e4rtyrer, bevor sie mit der Evangelisation beginnen konnten. Aber Gott hat auf erstaunliche Weise gewirkt, um das Licht des Evangeliums zu den Menschen zu bringen, f\u00fcr die sie ihr Leben eingesetzt hatten. Gott erreicht immer sein Ziel in unserem Leben, zu seiner Zeit und auf seine Weise, wenn wir ihn beharrlich suchen und ihm von ganzem Herzen dienen. Auch andere Dinge k\u00f6nnen uns mutlos machen, zum Beispiel der Mangel an inneren Fr\u00fcchten und Ver\u00e4nderung, oder andere Probleme oder Krankheiten, die wir nicht \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Wir sollen mit all unsrer Entmutigung und Verzweiflung zu Jesus kommen, bis wir sie bei ihm ablegen k\u00f6nnen. Auch wenn uns keine solchen Probleme belasten, k\u00f6nnen \u00c4ngste uns beschweren und beim Glaubenslauf massiv behindern; zum Beispiel Angst vor Ver\u00e4nderung, Angst vor Misserfolgen oder Angst vor Leiden. Wir sollen auch mit unseren \u00c4ngsten zu Jesus kommen und sie bei ihm ablegen, der gesagt hat: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eIn der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt \u00fcberwunden\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (Joh 16,33). <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wir sollen die S\u00fcnde, die uns st\u00e4ndig umstrickt, ablegen. Der Ausdruck f\u00fcr \u201eumstrickt\u201c bedeutet auch heimsuchen, bedr\u00e4ngen, befallen oder belagern. S\u00fcnde ist wie ein Angreifer, der uns pl\u00f6tzlich zu Fall bringen und am Boden festhalten will, wie ein starker Angreifer beim Rugby, der sich auf andere draufwirft und sie zu Boden wirft \u2013 nur dass es kein Spiel, sondern todernst ist. Die gef\u00e4hrlichste S\u00fcnde, die wir vermeiden m\u00fcssen, ist der Unglaube, da er die Ursache aller anderen S\u00fcnden ist. Die hartn\u00e4ckigsten S\u00fcnden f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen sind wohl Lust, Eifersucht, Stolz und Heuchelei. In unserer Zeit des moralischen Verfalls sind wir unz\u00fcchtigen Bildern ausgesetzt und werden leicht zu Unzucht oder Ehebruch versucht. Eifersucht und Heuchelei k\u00f6nnen leicht diejenigen umstricken, die Ruhm und Anerkennung von Menschen mehr lieben als das Leben vor Gott. Wie k\u00f6nnen wir diese S\u00fcnden ablegen? Epheser 4,22 sagt: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eLegt von euch ab den alten Menschen mit seinem fr\u00fcheren Wandel, der sich durch tr\u00fcgerische Begierden zugrunde richtet.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Das griechische Wort, das hier an beiden Stellen (Hebr 12,1 und Eph 4,22) verwendet wird, kann mit ablegen, weglegen oder abwerfen (NIV: throw off) \u00fcbersetzt werden. Wir sollen den alten Menschen in uns samt seinem verkehrten fr\u00fcheren Wandel ablegen, ihn von uns werfen, sodass wir den tr\u00fcgerischen Begierden nicht mehr folgen. Das k\u00f6nnen wir mit unserer eigenen Kraft nicht tun. Vielmehr sollen wir darum k\u00e4mpfen, mit unserem alten Menschen zum Kreuz Jesu zu kommen und ihn vor dem Kreuz abzulegen. Jesus, der unser wahrer Hohepriester ist (2,18) und am Kreuz f\u00fcr all unsere S\u00fcnden starb, wird er uns helfen und uns befreien, wenn wir glaubend auf ihn schauen und zu ihm kommen. Damit kommen wir zum dritten Punkt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Teil 3: Lasst uns zu Jesus aufsehen (2-3)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Ein L\u00e4ufer soll in einem Wettlauf das richtige Ziel kennen. Die L\u00e4ufer rennen mit ganzer Kraft, indem sie ihre Augen auf das Ziel richten. Der Verfasser sagt: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201e&#8230; und aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der obwohl er Freude h\u00e4tte haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete &#8230;\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (2a). Jesus ist das Ziel in unserem Glaubenslauf. Die Welt ist voll von Dingen, die uns ablenken. Oft sehen wir mehr auf Menschen oder unsere Gemeinde als auf Jesus. Oft sehen wir auf die Probleme in unserem Alltag oder in uns selbst anstatt auf Jesus. Wir sollen t\u00e4glich unsere Augen von den Ablenkungen weg hin zu Jesus lenken; das entspricht der w\u00f6rtlichen \u00dcbersetzung des Urtextes. Die englische NIV-\u00dcbersetzung sagt: \u201eLet us fix our eyes on Jesus&#8230;\u201c Warum sollen wir zu Jesus aufsehen? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Erstens: Jesus ist der Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens. <\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Im Kap. 11 hat der Verfasser viele M\u00e4nner und Frauen aufgef\u00fchrt, die in ihrem Leben unter verschiedensten Umst\u00e4nden aus Glauben gelebt und dadurch Gottes Anerkennung erlangt haben. Aber Vers 2 sagt, dass Jesus der Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens ist. \u201eAnf\u00e4nger\u201c meint hier jemanden, der bei einer Sache den ersten Schritt macht und vorangeht. Jesus ist der Anf\u00e4nger des Glaubens, da auch die Glaubenshelden des Alten Testaments in einer Vorahnung von Jesus im Glauben gelebt haben, sodass Jesus wirklich der Erste war. Jesus ist auch der Vollender des Glaubens. Er hat konsequent und bis zum Ende im Glauben und aus Glauben an den gerechten und liebevollen Vater gelebt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wie hat er dann gelebt? Hebr\u00e4er 2,10 sagt, dass Gott Jesus, den Anf\u00e4nger unseres Heils, durch Leiden vollendet (vollkommen gemacht) hat. Jesus ist das ewige Wort, der Sohn Gottes (Joh 1,1.14). Aber er ent\u00e4u\u00dferte sich seiner Herrlichkeit als Gott und wurde ein Mensch. Er kam nicht als ein F\u00fcrst oder Adliger, sondern als ein armer, einfacher Mann. Er hat sich so tief wie m\u00f6glich erniedrigt, damit er ein Freund von uns allen werden konnte. Obwohl er uns Menschen mit Gottes Liebe und Wahrheit diente, wurde er verachtet und abgelehnt. Wie weit ging Jesus dabei? Vers 2 sagt: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eund aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Jesus entschied sich, das Kreuz und damit alle Schande und alle Schmerzen wegen unserer S\u00fcnden zu tragen, um unsere Erl\u00f6sung zu erm\u00f6glichen. Er nahm unsere Schmerzen auf sich und ertrug unser Leiden. Als er am Kreuz starb, sagte er: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eEs ist vollbracht!\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (Joh 19,30) Jesus erf\u00fcllte alle Verhei\u00dfungen Gottes f\u00fcr unsere Errettung. Dadurch wurde Jesus der vollkommene Erretter. Dieser vollkommene Retter Jesus ist unser barmherziger und treuer Hohepriester (2,17). Da er in allem versucht wurde wie wir, versteht er uns in unserer Schwachheit. Er betet f\u00fcr uns inst\u00e4ndig zur Rechten Gottes, und zwar 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche (R\u00f6m 8,34). Wegen seiner F\u00fcrsprache vergibt Gott unsere S\u00fcnden, wann immer wir zu Jesus aufsehen und im Glauben unsere S\u00fcnde bekennen. Wenn wir auf ihn schauen, bekommen wir seinen Trost und seinen Frieden. Wenn wir auf Jesus sehen, wie er mit dem Vater verbunden gelebt und den S\u00fcndern gedient hat, werden wir zu einem Leben nach Gottes Willen ermutigt. Wenn wir zu Jesus am Kreuz aufsehen, erkennen wir Gottes bedingungslose Liebe zu uns, wie er die Schuld unsrer S\u00fcnden getragen und die Strafe bezahlt hat. Wenn wir auf Jesus aufsehen, werden wir befreit und von tiefer Dankbarkeit, Freude und Jubel erf\u00fcllt. Wann immer wir auf Jesus schauen, bekommen wir neuen Mut und neue Kraft, aufzustehen und unseren Lauf weiter zu laufen. Wir brauchen zum Laufen t\u00e4glich neue Kraft. Jesus sagt:<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b> \u201eIch bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, der wird nimmermehr d\u00fcrsten\u201c <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">(Joh 6,35). Wenn wir geistlich hungrig und durstig werden, n\u00e4hrt Jesus uns, wenn wir zu ihm kommen. Wenn wir m\u00fcde und mutlos werden, ist er da und will uns erneuern und aufrichten. Wir d\u00fcrfen jeden Tag neu auf Jesus schauen und zu ihm kommen und sein Fleisch essen und sein Blut trinken. Wenn wir uns wegen unseres Versagens verkehrt und unzul\u00e4nglich f\u00fchlen, d\u00fcrfen wir zu ihm kommen, er will uns durch sein kostbares Blut reinigen und uns aufrichten, sodass wir weiter laufen k\u00f6nnen. Wann immer wir mutlos und m\u00fcde sind, will er uns mit dem Brot des Lebens und dem lebendigen Wasser st\u00e4rken, heilen und erquicken. Wann immer wir auf Jesus schauen, wird unser Glaube ermutigt, erneuert, gest\u00e4rkt und gereinigt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Zweitens: Jesus ist der Weg zu \u00fcberragender Herrlichkeit.<\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Jesus ist der einzige Weg zum Vater (Joh 14,6). Jesus ist auch der Anf\u00e4nger und Vollender des Wegs, der zur \u00fcberragender Herrlichkeit f\u00fchrt. Vers 2b sagt: \u201e<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>der, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Der Weg, den Jesus uns im Glauben vorausgegangen ist, ist der Weg des Kreuzes und der Herrlichkeit. Das Kreuz war das Symbol f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Schmerzen und die schlimmste Schande. Niemand kann Schande ertragen. Daher versuchen auch heute Verbrecher, ihre Gesichter vor den Kameras zu verbergen. Jesus wurde verspottet, geschlagen, angespuckt, gegei\u00dfelt und schlie\u00dflich gekreuzigt wie der schlimmste Verbrecher auf der Welt. Obwohl er am Kreuz unertr\u00e4gliche Schmerzen und Durst ertragen musste, weigerte er sich, das schmerzlindernde Getr\u00e4nk zu trinken (Mt 27,34). Er ertrug alles, um im vollen Ma\u00dfe die Schmerzen und die Schande zu ertragen, die wir f\u00fcr unsere S\u00fcnde verdient haben. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Jesus ertrug das Kreuz, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen. Etliche andere \u00dcbersetzungen sagen an dieser Stelle, dass Jesus um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes (Elberfelder; vgl. NIV). Diese \u00dcbersetzung macht noch deutlicher, inwiefern Jesus aus Glauben so handelte. Schon w\u00e4hrend seines Werks auf der Erde war es seine Freude, den Willen des Vaters zu tun und den S\u00fcndern das Leben zu geben (Joh 4,32). Was war die Freude, auf die Jesus blickte? Er blickte voll Freude darauf, durch sein Opfer all seine Schafe einschlie\u00dflich dir und mir zu Gott zu ziehen (Joh 12,32). Jesus sah auch mit Freude auf seine Auferstehung, seine Himmelfahrt und seine ewige Gemeinschaft mit dem Vater in Herrlichkeit (Joh 17,5). Jesus wusste, dass der Vater ihn auf den h\u00f6chsten Platz erh\u00f6hen und ihm den Namen geben w\u00fcrde, der \u00fcber alle Namen ist (Phil 2,9). Er betete zum Vater in Joh 17,13: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eNun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit meine Freude in ihnen vollkommen sei.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Sogar in der Nacht vor seiner Kreuzigung war Jesus voller Freude. Er betete, dass auch wir das volle Ma\u00df seiner Freude h\u00e4tten. Wollt ihr auch das volle Ma\u00df von Jesu Freude haben? Wie k\u00f6nnen wir Jesu Freude haben? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Jesus sagte: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eWer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (Mk 8,34). Nach seiner Auferstehung sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eFriede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (Joh 20,21). Jesus wurde dadurch, dass er uns erl\u00f6ste und zu Gottes Kindern machte, unser Bruder, und berief uns dazu, an dem Erl\u00f6sungswerk des Vaters mitzuwirken. Was f\u00fcr ein Privileg ist es, Gottes Kinder zu sein und Mitarbeiter in seinem Werk! Jesus beruft uns, unser Kreuz, unsere Aufgabe in seinem Welterl\u00f6sungswerk, auf uns zu nehmen, damit wir auch das volle Ma\u00df seiner Freude haben. Wenn wir unser Kreuz auf uns nehmen und Jesus folgen, brauchen wir Ausdauer. Wenn wir m\u00fcde und mutlos werden, sollten wir auf Jesus sehen, der um der vor ihm liegenden Freude willen, das Kreuz erduldete. Wenn wir sehen, dass Menschen, f\u00fcr die wir beten und denen wir mit dem Wort dienen, ver\u00e4ndert werden und neues Leben in Jesus finden, erf\u00fcllt uns der Heilige Geist mit Jesu Freude. Solche himmlische Freude kann uns die Welt nicht geben. Aber unsere h\u00f6chste Freude ist die Hoffnung, dass wir mit dem Vater und mit unserem Herrn Jesus in Herrlichkeit Gemeinschaft haben d\u00fcrfen. Der Herr sagt: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eSiehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind\u201c <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (Offb 22,12). An jenem Tag wird der Herr, der gerechte Richter, uns empfangen und uns f\u00fcr alles, was wir im Glauben f\u00fcr ihn getan haben, belohnen. Er wird alle Tr\u00e4nen von unseren Augen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben noch Leiden, Weinen oder Schmerzen (Offb 21,4). Wir werden wie die Engel in der Herrlichkeit unverg\u00e4nglicher Leiber leben. Wenn wir diese Freude t\u00e4glich vor unseren Augen haben, k\u00f6nnen wir den Lauf \u00fcber das Kreuz zur Herrlichkeit, den der Herr Jesus vor uns gelaufen ist, geduldig laufen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wenn wir Menschen von Jesus erz\u00e4hlen oder zum Bibellesen einladen, erleben wir oft Ablehnung. Manche von uns haben auch schon st\u00e4rkere Kritik oder leichte Verfolgung erlebt. Die Christen des ersten Jahrhunderts wurde massiv verfolgt. Was sagt der Verfasser, was sie tun sollten? Vers 3 sagt<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>: \u201eGedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den S\u00fcndern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Wir sollen an Jesus denken, der so viel Ablehnung und Kritik von den Menschen erhalten und geduldig ertragen hat. Es ist eigentlich v\u00f6llig unvern\u00fcnftig, dass Gesch\u00f6pfe den Sch\u00f6pfer Gott ablehnen. Aber das ist es, was die s\u00fcndigen Menschen mit dem Sohn Gottes getan haben. Jesus ertrug alle Ablehnung von den S\u00fcndern. Am Kreuz betete er: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eVater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> (Lk 23,34a). Wenn wir wegen Ablehnung leiden, sollen wir an Jesus denken, der solche Ablehnung erduldet hat. Jesus leidet mit uns, wenn wir f\u00fcr ihn leiden (Apg 9,4). Wenn wir daran denken, wie Jesus unsere eigene S\u00fcndhaftigkeit und Schwachheit erduldet hat, wird unser Herz neu von seiner Liebe erf\u00fcllt und geheilt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Jesus, der nun in Herrlichkeit zur Rechten des Thrones Gottes sitzt, ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Mt 28,18). In dieser letzten Zeit beruft er uns, an seinen \u00fcbrig gebliebenen Leiden teilzunehmen, um unerreichte Seelen zu retten (Kol 1,24). Unz\u00e4hlige M\u00e4nner und Frauen haben Jesu Berufung angenommen. Charles T. Studd (1860-1931), der als Leiter der \u201eCambridge Seven\u201c bekannt ist, empfing Jesu Berufung im Alter von 24. Er gab seine Zukunft als landesweit bekannter Cricketspieler und als Erbe eines gro\u00dfen Verm\u00f6gens auf. Wenn er gefragt wurde, ob er nicht ein zu gro\u00dfes Opfer gebracht h\u00e4tte, antwortete er: \u201eWenn Jesus Christus Gott ist und f\u00fcr mich starb, dann kann f\u00fcr mich kein Opfer f\u00fcr ihn zu gro\u00df sein.\u201c Er widmete sein Leben der Mission in China und Indien. Im Laufe der Jahre wurde seine Liebe zu Christus nicht schw\u00e4cher, sondern eher st\u00e4rker. Als er eine Werbung sah, auf der \u201eKannibalen wollen Missionare\u201c stand, ging er im Alter von 50 Jahren in den Kongo. Er widmete die restlichen 21 Jahre seines Lebens f\u00fcr die Menschen in Afrika. Menschlich gesehen litt er viel. Aber als er seinen Lauf auf der Erde beendete, war er voller Dank. In einem Brief nach Hause schrieb er: \u201eW\u00e4hrend ich mich dem Abschied aus dieser Welt n\u00e4here, habe ich nur einige Anliegen der Freude: Gott berief mich nach China und ich ging; ich tat mit Freude, was Jesus dem reichen J\u00fcngling befahl. Meine einzige Freude ist daher, dass wenn Gott mir eine Aufgabe gab, ich sie nicht abgelehnt habe.\u201c Er hatte wohl das volle Ma\u00df von Jesu Freude. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"en-US\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">M\u00f6ge Gott uns alle leiten, dass wir den Lauf des Glaubens laufen, Jesus nach auf dem Weg, der zu \u00fcberragender Freude f\u00fchrt, und das volle Ma\u00df seiner Freude haben! Gott helfe uns, im neuen Jahr st\u00e4ndig auf Jesus zu sehen! Lesen wir noch einmal das Leitwort: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201e\u2026 und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201c <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">(<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">12,<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">1b-<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">2<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Lasst uns zu Jesus aufsehen \u201e\u2026 und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.\u201c (12,1b-2) [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[18,4,11],"tags":[],"class_list":["post-3702","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hebraeer","category-predigt","category-sonderlektion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3702"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3702\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3704,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3702\/revisions\/3704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}