{"id":3629,"date":"2015-12-13T11:00:21","date_gmt":"2015-12-13T10:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3629"},"modified":"2022-11-18T12:22:00","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:00","slug":"predigt-johannes-11-18-1-sonderlektion-weihnachten-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-johannes-11-18-1-sonderlektion-weihnachten-2015\/","title":{"rendered":"Predigt: Johannes 1,1 \u2013 18 (1. Sonderlektion \u2013 Weihnachten 2015)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Joh11-18-Weihnachten-2015-P01.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Das Wort ward Fleisch<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(14)<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im sogenannten Prolog des Johannesevangeliums stellt der Evangelist Johannes seinen Lesern und Zuh\u00f6rern Jesus Christus vor. Der Prolog ist eine Art Vorbereitung auf den eigentlichen Inhalt des Evangeliums (Prologos: Vorwort).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auch wir betrachten diesen Text, um uns vorzubereiten, auf ein Fest, das zu den Gr\u00f6\u00dften geh\u00f6rt, die weltweit gefeiert werden und das uns an ein Ereignis erinnert, das je mehr wir uns damit auseinandersetzen, umso ph\u00e4nomenaler erscheint, weil es sich tats\u00e4chlich um ein Ph\u00e4nomen handelt: Christi Ankunft in unsere Welt, die Inkarnation (Fleischwerdung) Gottes. Dass dieses Ereignis kein allt\u00e4gliches, sondern einzigartiges Ereignis ist, versteht sich von selbst. Das hatte es noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben, nur einmal, Jesus!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich fand es verbl\u00fcffend, wie der intellektuelle Literaturwissenschaftler C. S. Lewis zum Glauben gekommen ist, nachdem ich seine Autobiographie \u201e\u00dcberrascht von Freude\u201c gelesen habe. Zwei seiner christlichen Freunde diskutierten die halbe Nacht mit ihm und rangen um seinen Glauben. Sie machte ihm klar: Du liebst M\u00e4rchen, Sagen und Mythen und du bist z.B. v\u00f6llig begeistert von der nordischen Mythologie. Aber die Bibel lehnst du ab, obwohl sie ebenfalls sagenumwobene Geschichten erz\u00e4hlst, die dich eigentlich begeistern sollten, allerdings mit dem gro\u00dfen Unterschied, dass die Bibel den Anspruch hat wahr zu sein! Als C. S. Lewis das erkannte, kam er zum Glauben und \u00fcbergab Christus sein Leben und schrieb in seinem Essay \u201eGott auf der Anklagebank\u201c: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>\u201e<\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>Das Herzst\u00fcck des Christenglaubens ist ein Mythos, der zugleich eine historische Tatsache ist [&#8230;] Das ist der Ehebund zwischen Himmel und Erde: vollkommener Mythos und vollkommene Tatsache.<\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>\u201c<\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> In seinem Buch \u201eDer innere Ring\u201c schrieb er: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>\u2018Gott wurde Mensch\u2019 [&#8230;] \u2018Mythos wurde Wirklichkeit\u2019 (<a href=\"http:\/\/www.narnialand.de\/Lewis__Atheist_und_Christ\/lewis__atheist_und_christ.html\">http:\/\/www.narnialand.de\/Lewis__Atheist_und_Christ\/lewis__atheist_und_christ.html<\/a>) <\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(Einer dieser Freunde, der ihm zum Glauben verhalf war J. R. R. Tolkien, bekannt als der Autor von \u201eDer Herr der Ringe\u201c. Sie liebten Mythen und Gott gab ihnen das gr\u00f6\u00dfte und geheimnisvollste Mythos aller Zeiten, das zur Wirklichkeit wurde und sie waren \u00fcberw\u00e4ltigt).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nun fragen uns Menschen, die nicht im Glauben stehen, wie wir in unserer aufgekl\u00e4rten Zeit an solche biblischen Geschichten wie die Inkarnation Gottes glauben k\u00f6nnen. Dazu eine andere interessante Geschichte. Als C. S. Lewis seine letzte Vorlesung an der Cambridge University gab, es ging dabei \u00fcber Literatur, war ein junger Mann unter den Zuh\u00f6rern, namens John Lennox. John Lennox ist Mathematikprofessor und hielt einmal eine Vorlesung, an der 800 Atomphysiker teilnahmen (ein ziemlich radioaktiver Haufen). Nach der Vorlesung kam einer von ihnen nach vorne und sagte: Prof. Lennox, das war wirklich eine interessante Vorlesung aber ich habe festgestellt, dass Sie ein Christ sind. Und er war ziemlich entsetzt dar\u00fcber und fragte, wie das zusammen passt: Sie sind Mathematiker und wir haben das 21. Jhr. Wenn sie ein Christ sind, dann m\u00fcssen sie glauben, dass Jesus beides war, Gott und Mensch. Lennox sagte: Das ist richtig. K\u00f6nnen Sie mir das erkl\u00e4ren, fragte er. Lennox sagte: Erlauben Sie mir zuvor ein, zwei Fragen zu stellen? In Ordnung. Lennox fragte ihn: Sagen Sie mir, was ist das Bewusstsein. Nach einer Pause sagte er: Ich wei\u00df es nicht. Ok, sagte Lennox, dann fahren wir mit einer leichteren Frage fort: Was ist Energie? Und er erkl\u00e4rte: Nun, wir k\u00f6nnen es messen, wir k\u00f6nnen es nutzen. Lennox unterbrach ihn: Antworten Sie auf meine Frage, was ist es? Eine l\u00e4ngere Pause setzte ein, gefolgt von einem zweiten: Ich wei\u00df es nicht. Lennox sagte: Das ist interessant. Sie glauben an das Bewusstsein und an Energie, richtig? Ja! Aber Sie wissen nicht, was es ist. Sollte ich sie als Intellektueller abschreiben? Er sagte: Bitte nicht. Lennox: Aber Sie waren dabei mich abzuschreiben, weil ich ihnen vor 3 Minuten etwas nicht erkl\u00e4ren konnte, das unendlich tiefer geht, als die Realit\u00e4t von Energie oder Bewusstsein. Und er sagte: Ich glaube wir m\u00fcssen reden. Und Lennox fragte ihn: Warum glauben Sie an Dinge wie das Bewusstsein oder Energie, obwohl sie diese Dinge nicht verstehen? Weil sie Grund zur Annahme haben? Ja, genau, antwortete der Physiker. Daraufhin Lennox: Wir verstehen nicht einmal die einfachsten Dinge im Universum: Was Licht ist, Gravitation, Energie. Und Sie wollen, dass ich ihnen die komplexesten Dinge erkl\u00e4re, z.B. wie Jesus Gott und Mensch zugleich sein kann? Lennox bezeugte: Ich kann ihnen nicht erkl\u00e4ren, wie das sein kann aber ich habe Gr\u00fcnde, daran zu glauben! Denn die einzige Beschreibung Jesu Christi, die Sinn ergibt, lautet, dass er zugleich Mensch und Gott war. Seine Reaktion: Das kann ich akzeptieren. Lennox f\u00fcgte abschlie\u00dfend hinzu: Mag sein, dass Jesu Wesen als Gott und Mensch jenseits unserer M\u00f6glichkeiten liegt, es zu verstehen aber es liegt nicht jenseits unserer M\u00f6glichkeiten es anzunehmen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der heutigen Predigt wollen wir uns fragen, welchen Impact es hat, dass Gott Mensch wurde. Wenn das wahr ist, was bedeutet das dann f\u00fcr uns?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hierzu wollen wir den Text in 3 Bl\u00f6cken betrachten. 1) Jesus ist Sch\u00f6pfer, kein Gesch\u00f6pf 2) Jesus ist die Quelle des Lebens 3) Das Wort ward Fleisch<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Jesus ist Sch\u00f6pfer, kein Gesch\u00f6pf (1-3)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Johannes er\u00f6ffnet sein Evangelium mit den Worten: <b>\u201eIm Anfang war das Wort\u201c.<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es ist offensichtlich, dass diese Er\u00f6ffnung Genesis 1,1 \u00e4hnelt, worin verk\u00fcndet wird: <b>\u201eAm Anfang schuf Gott Himmel und Erde.\u201c<\/b> (Gen 1,1)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vielleicht habt ihr euch gefragt, warum es in unserem Text <b>\u201eIm Anfang\u201c<\/b> hei\u00dft und nicht <b>\u201eAm Anfang\u201c<\/b>. Meine Antwort ist: Es macht keinen Unterscheid. Im griechischen Original steht: <b>\u201eEn arch\u00e9\u201c<\/b>. Das Wort \u201e<b>arch\u00e9<\/b>\u201c (hat \u00fcbrigens nichts mit der Noahs Arche zutun) kann mit Anfang \/ Ursprung \u00fcbersetzt werden. Gemeint ist also nichts anderes als: Am Anfang \/ Im Ursprung.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der Genesis lesen wir immer wieder: Und Gott sprach, und Gott sprach und Gott sprach. Und jedes Mal als Gott sprach, entstand aus dem Nichts etwas Neues, etwas, das vorher nicht existent war. Daran angelehnt sagt das Evangelium nach Johannes: <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Johannesevangelium erweitert unser Verst\u00e4ndnis von Gott und von der Sch\u00f6pfung aller Dinge. Es sagt, dass Gottes Sch\u00f6pfungswort untrennbar mit Gott verbunden ist und mehr noch, dass es sogar Gott selbst ist! Gottes Wort, mit dem alle Dinge geschaffen wurden, ist also keine Sch\u00f6pfung Gottes, sondern gleichzusetzen mit dem Sch\u00f6pfer, denn dieses Wort Gottes hat alles geschaffen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und wenn wir die Offenbarung im Vers 14 vorziehen, in der Gottes Wort personifiziert und als Jesus vorgestellt wird, dann lautet die Zusammenfassung des ersten Blocks: Jesus, das g\u00f6ttliche Wort, hat von Anfang an existiert, war von Anfang an bei Gott, und dieser Jesus ist kein Gesch\u00f6pf, er ist Gott und alles existiert durch ihn! (Er ist Teil der g\u00f6ttlichen Dreieinigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum ist es f\u00fcr uns wichtig, dass Jesus Gott ist und kein Gesch\u00f6pf? Die Antwort auf diese Frage ist wirklich nicht schwer. Denn der Sch\u00f6pfer ist immer gr\u00f6\u00dfer als sein Gesch\u00f6pf! (Betrachten wir ein Beispiel aus der Kunst. Ein K\u00fcnstler, der ein Kunstwerk schafft, wird gelobt und geehrt, weil er gr\u00f6\u00dfer ist als sein Werk. Das Werk gibt wieder, wozu er imstande ist. Zur Illustration: Anton Schindler, ein Zeitgenosse und Biograph Beethovens, berichtet in seinem Buch \u00fcber Beethoven, wie seine 9. Sinfonie bei ihrer Urauff\u00fchrung beim Publikum ankam. Beethoven, v\u00f6llig ertaubt, bekam nicht mit, wie das Publikum hinter ihm frenetisch applaudierte. Erst als ihn die Altistin, Caroline Unger, zum jubelnden Publikum umdrehte, schreckte Beethoven vor \u00dcberraschung zur\u00fcck, um sich gleich darauf sichtlich ger\u00fchrt zu verbeugen, w\u00e4hrend die Zuh\u00f6rer ihm huldigten, indem sie mit ihren H\u00fcten wedelten oder diese in die Luft warfen. Sie waren begeistert von seinem Werk, huldigten aber den Meister.)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Punkt ist: Die Sch\u00f6pfung zeigt den Genius des Sch\u00f6pfers. Das Werk begeistert, doch gehuldigt wird der Sch\u00f6pfer, denn der Sch\u00f6pfer steht \u00fcber seine Sch\u00f6pfung. So hei\u00dft es im Ps 19: \u201e<b>Die Himmel erz\u00e4hlen die Ehre Gottes und die Feste verk\u00fcndigt seiner H\u00e4nde Werk.\u201c<\/b> (Ps 19,2) Weil Jesus Sch\u00f6pfer ist und nicht Gesch\u00f6pf, geb\u00fchren ihm Ruhm und Ehre, Anbetung und Lobpreis.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Jesus ist die Quelle des Lebens (4-13)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der zweite Teil behandelt die Verse 4-13: <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat&#8217;s nicht ergriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hie\u00df Johannes. Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.\u201c <\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese 10 Verse sind sehr inhaltsreich. Wir wollen vor allem einen wichtigen Punkt extrahieren, n\u00e4mlich dass Jesus die Quelle des Lebens ist.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hrend uns die ersten 3 Verse verk\u00fcndet haben, dass Jesus die Quelle des biologischen Lebens ist (denn alles wurde durch ihn gemacht), teilen uns die darauf folgenden Verse mit, dass er auch die Quelle des geistlichen Lebens ist. Diese Tatsache kommt durch folgende Verse zum Ausdruck: <b>\u201eIn ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat\u2019s nicht ergriffen.\u201c<\/b> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Finsternis, in die Jesus gesandt wurde, war wirklich gro\u00df. Aber sie hat ihn nicht ergriffen, d.h. sie hat ihn nicht \u00fcberw\u00e4ltigt, nicht erobert, nicht absorbieren k\u00f6nnen. (Es ist nicht so wie bei Schwarzen L\u00f6chern, deren Masse eine so gewaltige Gravitation besitzt, dass sie selbst das Licht von Sternen absorbieren k\u00f6nnen. (Deshalb hei\u00dfen sie schwarze L\u00f6cher, obwohl sie keine L\u00f6cher sind). Aber Jesu Licht, voller Geist und Leben, kann von keiner Gewalt oder Macht im Universum verschluckt oder verdunkelt werden).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Evangelist verschweigt jedoch die Tragik der Geschichte nicht: <b>\u201eEr war in der Welt\u2026aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die seinen nahmen ihn nicht auf.\u201c<\/b> Das ist ein Hinweis auf das Volk Gottes, das so inst\u00e4ndig auf den Messias gewartet hat, um ihn letztendlich abzulehnen, und zwar bis hin zum Kreuz! Ich frage mich, ob es eine gr\u00f6\u00dfere Tragik geben kann.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Finsternis beschreibt nicht nur die Zeit vor 2000 Jahren. Immer wieder stellen wir fest, wie finster die heutige Welt doch ist. Wir m\u00fcssen nur die Nachrichten verfolgen und wir sehen ein tragisches Ereignis nach dem anderen, selbsternannte Terrorstaaten, fl\u00fcchtende Massen, Anschlag nach Anschlag, Leid und Elend \u00fcberall. (Meine Frau sagt immer wieder: Diese Welt ist wirklich dunkel. Dieser Satz geh\u00f6rt mittlerweile zu ihrem Standardrepertoire.) Doch nicht nur da drau\u00dfen ist es finster. Auch in unseren Herzen herrschen finstere Elemente, s\u00fcndige Neigungen, finstere Gedanken, Worte, Taten. Wo wir auch hinschauen, ob nach innen oder nach au\u00dfen, begegnen wir der Finsternis. So trachtet unser ganzes Wesen nach erl\u00f6sendem Licht (bzw. das sollte es jedenfalls tun), nach einer Lichtquelle, die alles zu erleuchten vermag.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der Weihnachtsgeschichte nach Lukas lesen wir, mit welcher Hoffnung auf diesen Tag geblickt wurde: <b>\u201edurch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der H\u00f6he, damit es erscheine denen, die sitzen in der Finsternis und Schatten des Todes\u201c<\/b> (Lk 1,78.79). Das Evangelium verk\u00fcndet, dass Jesus derjenige ist, der Licht und Leben zu uns bringt, dass Jesus den Schatten des Todes vertreibt. Und indirekt stellt es die Frage: Wer kommt ohne Jesus aus? Wer kann behaupten, Jesus nicht zu brauchen? In Wirklichkeit braucht jeder Mensch Jesus! So wie unsere irdische Existenz untrennbar mit dem ersten Sch\u00f6pfungsakt Christi verbunden ist, h\u00e4ngt genauso auch unsere geistliche Existenz vom geistlichen Sch\u00f6pfungsakt Christi ab. Und bez\u00fcglich dieser \u201ezweiten Sch\u00f6pfung\u201c sagt der Text: <b>\u201eWie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.\u201c<\/b> Jesus hat eine Macht, die sonst niemand hat, uns zu Gottes Kindern zu machen. Das, was kein Wille jemals zustande bringen kann, wie stark er auch sein mag und auch keine Abstammung, vermag Jesus Christus in uns. Gottes Kindschaft ist sein m\u00e4chtiges Werk.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir fassen den zweiten Teil zusammen: Weil Jesus die Quelle des Lebens ist (nicht nur des biologischen, sondern auch des geistlichen), ist jeder Mensch auf ihn und sein Leben-bewirkendes Werk angewiesen. Und er schenkt uns ein Leben, das mehr ist als nur Biologie, ein Leben, das erf\u00fcllend ist, ein Leben, das bereichert, wonach sich unser Herz im tiefsten Innern sehnt. Ein Leben, voller Licht, das satt macht und uns nicht weggenommen werden kann, in Ewigkeit, auch nicht durch den letzten Feind, dem Tod.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Das Wort ward Fleisch (14-18)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Lesen wir das Leitwort, Vers 14: <b>\u201eUnd das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.\u201c<\/b> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Vers beginnt mit auff\u00e4lliger Wortwahl. Es hei\u00dft nicht: und das Wort ward ein Mensch oder nahm menschliche Gestalt oder Form an. Sondern: <b>\u201edas Wort ward Fleisch\u201c<\/b>. Das h\u00f6rt sich so roh an, fast schon brachial, vor allem wenn man vor Augen f\u00fchrt, dass Gott damit gemeint ist; zwischen Gott und Fleisch liegen Welten, die wir uns mithilfe unserer Einbildungskraft kaum vorstellen k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gottes Wort, das Gott ist, wurde Fleisch. Diese inkarnierte Personifizierung ist ein eindeutiger Hinweis auf Jesus Christus, bezeugt von den Engeln, vor und nach seiner Geburt, gezeugt vom Heiligen Geist, geboren durch eine Jungfrau, 100% Gott und 100% Mensch, doch ohne S\u00fcnde. Bevor wir uns fragen, warum das Unbegreifliche geschehen musste, wollen wir uns vor Augen halten, was da eigentlich passiert ist.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ravi Zacharias postete k\u00fcrzlich auf seiner Facebook-Seite: <i>\u201eAls ich zum ersten Mal durch die l\u00e4rmenden Stra\u00dfen Bethlehems lief und ihren Ger\u00fcchen ausgesetzt war, gewann ich einen v\u00f6llig neuen Eindruck f\u00fcr den Unterschied zwischen unseren Weihnachtsliedern, der Glorifizierung des s\u00fc\u00dfen Liedes \u201eDu kleines St\u00e4dtchen Bethlehem\u201c und der harschen Realit\u00e4t, in der Gott Fleisch wurde und unter uns wohnte.\u201c<\/i> An Weihnachten sehen wir das s\u00fc\u00dfe Christusbaby in der Krippe und dieses Bild ber\u00fchrt uns und erw\u00e4rmt unser Herz. Und das ist auch gut so. Doch Christi Inkarnation ist nichts anderes als ein gewaltiges Opfer, das gebracht werden musste, damit wir unser Fest feiern k\u00f6nnen. \u00dcber dieses Opfer hei\u00dft es im Philipperbrief: <b>\u201eEr, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war\u2026ent\u00e4u\u00dferte sich selbst und nahm Knechtgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.\u201c<\/b> (Vgl. Phil 2,5-8) Ist es nicht interessant, wie hier die Verbindung zwischen Weihnachten und Ostern hergestellt wird, zwischen Jesu Inkarnation und Kreuzestod?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesu Inkarnation war ein Opfer, unermesslichen Ausma\u00dfes, der Stall, die Krippe, sein Kommen als ein hilfloses Baby zeigen das Oper, das er brachte und er verbrachte sein ganzes Leben nach diesem Leitmotiv. Sein ganzes Leben, sein Sterben, sein Tod sind Zeugnisse seiner unbegrenzten Opferbereitschaft. Selbst in der himmlischen Vision der Apokalypse wird er bezeichnet als ein Lamm, das typische Opfertier, wie geschlachtet (vlg. Offb 5,6).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und jetzt k\u00f6nnen wir die Frage nach dem Warum stellen. Warum musste das geschehen? Warum musste er all diese Opfer bringen, anfangen von seiner Fleischwerdung? Und die Antwort lautet: Damit du und ich eine Chance haben, denn er ist unsere einzige Hoffnung. Und weil du und ich ihn hier und jetzt brauchen und nicht erst wenn uns das Zeitliche segnet. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wisst ihr, es war, als h\u00e4tte mich der Schlag getroffen, als ich erfuhr, welches griechische Wort f\u00fcr <b>\u201eUnd das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns\u201c<\/b> verwendet wird. Eigentlich m\u00fcsste es hei\u00dfen: Und das Wort ward Fleisch und baute eine Stiftsh\u00fctte unter uns. Die Stiftsh\u00fctte war das mobile Haus Gottes unter den Menschen. Gott war in der Stiftsh\u00fctte mitten im Volk, dort redete er mit Mose (4.Mose 1,1). Die Stiftsh\u00fctte war das Zentrum des Volkes, sie lagerten sich darum. Von dort aus schenkte er ihnen den Sieg. Die Stiftsh\u00fctte war aber nicht das Ziel, sondern ein Provisorium, eine \u00dcbergangsl\u00f6sung (genauso wie der sp\u00e4tere Tempel in Jerusalem keine finale L\u00f6sung war, sondern ein Hinweis auf den wahren Tempel.) Sie zeigt aber, dass Gott von Anfang an unter uns sein wollte, denn wir brauchen ihn auch unbedingt, hier und jetzt, jeden Tag! Und eines Tages prophezeite er Jesaja ein gewaltiges Zeichen, das die Welt ver\u00e4ndern w\u00fcrde: <b>\u201eDarum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn geb\u00e4ren, den wird sie nennen Immanuel.\u201c<\/b> (Jes 7,14) Im Matth\u00e4usevangelium wird dieser Vers zitiert und ihre Erf\u00fcllung durch Jesu Geburt angek\u00fcndigt, mit der \u00dcbersetzung des Namens Immanuel: <b>\u201edas hei\u00dft \u00fcbersetzt: Gott mit uns.\u201c<\/b> (Mt 1,23)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Manchmal sehnen wir uns ganz intensiv nach Gott und flehen ihn an: Herr, offenbare dich, gib uns ein Zeichen. Oder sag doch etwas, nur ein Wort! Ein Wort von dir gen\u00fcgt! Siehe, was f\u00fcr ein Wort er uns gegeben hat! Er gab uns DAS Wort, Jesus. Und durch Jesus spricht Gott B\u00e4nde. Jesus ist Immanuel, Gott mit uns. Welches gr\u00f6\u00dfere Wunder k\u00f6nnen wir von ihm erwarten?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zum Schluss wollen wir uns Gedanken dar\u00fcber machen, was die Menschen sahen, als sie Jesus begegneten. V 14b: <b>\u201eund wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.\u201c<\/b> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Menschen sahen Jesus und sie sahen Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, die nicht aus dieser Welt stammt, sie sahen die Herrlichkeit Gottes! Sie sahen den herrlichen Jesus und erkannten Gnade und Wahrheit. Woran erkennen wir, dass Jesus voller Gnade und Wahrheit ist? Wir erkennen z.B. die Wahrheit an seiner pr\u00e4zisen Beschreibung unseres Herzens. W\u00e4hrend andere Weltanschauungen sagen, der Mensch sei eigentlich gut, \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde seien schuld an seinem Scheitern, sagt Jesus die Wahrheit \u00fcber unsere Herzenslage, wie b\u00f6se und verkehrt es in Wirklichkeit ist und deshalb nach Erl\u00f6sung schreit. W\u00e4hrend andere Weltanschauungen \/ Religionen den Menschen predigen, sich Gottes Gunst durch gute Taten zu verdienen, kommen Christi Gnade und Wahrheit dadurch zum Ausdruck, dass er uns ein realistisches Bild von unserer hoffnungslosen Verlorenheit vor Augen f\u00fchrt. Aus eigener Kraft k\u00f6nnen wir nicht zu Gott. Deshalb kam er zu uns. Er wurde Fleisch, um unser Fleisch zu retten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Er ist voller Gnade und Wahrheit, weil er alle messianischen Prophezeiungen erf\u00fcllt hat und uns in Staunen versetzt, weil er wirklich derjenige ist, der uns erretten kann. Weil Jesus herrlich und voller Gnade und Wahrheit ist, ist auch sein Evangelium voller Herrlichkeit, Gnade und Wahrheit, woran wir glauben, unser Leben gr\u00fcnden und es getrost verk\u00fcnden k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir Verse 16-18: <b>\u201eUnd von seiner F\u00fclle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Scho\u00df ist, der hat ihn uns verk\u00fcndigt.\u201c<\/b> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In Jesus ist eine F\u00fclle, die unersch\u00f6pflich ist, aus der wir Tag f\u00fcr Tag eine Gnade nach der anderen sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Das Gesetz des Mose zeigte uns unsere Unzul\u00e4nglichkeit und Verlorenheit. Die nun geltende Kraft ist durch Jesus Christus geworden: Gnade und Wahrheit, aus erster Hand, direkt von Gott, absolut pure und unverf\u00e4lschte Gnade und Wahrheit.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gebet: Herr, lass leuchten, das Licht Jesu Christi, in unserer Finsternis; erleuchte unsere Herzen und unsere Stadt. Mache uns zu Kindern Gottes, voller Leben. In dir ist die F\u00fclle, aus der wir leben. M\u00f6ge Gottes Wort jedes einzelne Herz erreichen, das du erreichen m\u00f6chtest. M\u00f6gen Gnade und Wahrheit erkannt und angenommen werden. Lass uns deine Herrlichkeit sehen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das Wort ward Fleisch Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.\u201c (14) Im sogenannten Prolog des Johannesevangeliums stellt der Evangelist Johannes seinen Lesern und Zuh\u00f6rern Jesus Christus vor. 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