{"id":3478,"date":"2015-07-12T09:00:32","date_gmt":"2015-07-12T07:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3478"},"modified":"2022-11-18T12:22:10","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:10","slug":"predigt-lukas-101-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-101-24\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 10,1 \u2013 24"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Lk-P10-0124.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Bittet den Herrn der Ernte um die Erntearbeiter<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eund sprach zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(2)<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Letzte Woche haben wir von einem Wendepunkt im Lukasevangelium erfahren. Kap. 9,51 spricht davon, dass die Zeit gekommen war, in der Jesus f\u00fcr die S\u00fcnde der Welt sterben sollte, und dass er von da an entschlossen nach Jerusalem wanderte. Jesus wusste, dass die Zeit f\u00fcr sein Wirken auf der Erde nur noch kurz war. Was tat Jesus in diesen letzten Wochen seines Lebens auf der Erde? Im heutigen Text erfahren wir, dass Jesus weitere 72 Menschen als J\u00fcnger eingesetzt und zur Mitarbeit in seinem Werk ausgesandt hat. Dabei sagte Jesus zu ihnen: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDie Ernte ist gro\u00df, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.\u201c<\/b><\/span><\/span><i><b> <\/b><\/i><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(2) Was bedeutet das? Lasst uns durch dieses Wort Jesu Herz f\u00fcr die Menschen besser verstehen und erkennen, und wie er f\u00fcr die Erl\u00f6sung der Menschen in der ganzen Welt wirken will!<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was tat Jesus konkret? Betrachten wir den Text. Vers 1 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDanach setzte der Herr weitere zweiundsiebzig J\u00fcnger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle St\u00e4dte und Orte, wohin er gehen wollte\u201c. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesus setzte unter denen, die ihm nachfolgten, weitere zweiundsiebzig Menschen als J\u00fcnger ein. Ihre Einsetzung geschah aus Jesu einseitiger Gnade und seiner souver\u00e4nenen Wahl. Durch ihre Einsetzung erhielten sie eine offizielle Anerkennung von Jesus als seine Nachfolger und Mitarbeiter. Gleich nach ihrer Einsetzung sandte Jesus die 72 neu eingesetztene J\u00fcnger je zwei und zwei vor sich her in alle St\u00e4dte und Orte, wohin er gehen wollte. Sie sollten den Menschen in den Orten, wo Jesus noch hinkommen w\u00fcrde, die Botschaft vom Reich Gottes verk\u00fcndigen und sie so auf Jesu Wirken vorbereiten. So bezog Jesus die J\u00fcnger immer mehr in sein Werk ein und \u00fcbertrug ihnen zunehmend die Aufgabe der Verk\u00fcndigung des Evangeliums.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was sagte Jesus den J\u00fcngern als erstes bei ihrer Aussendung? Lesen wir noch einmal den Vers 2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eund sprach zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Jesus lehrte sie und uns, wie er die Menschen sah und worin das dringendste Anliegen bestand. Kurz gesagt sah Jesus die Menschen als eine gro\u00dfe Ernte. Wir erfahren im Evangelium, dass so viele Menschen zu Jesus kamen, die sehr unterschiedliche Haltungen hatten. Viele wollten von ihren Krankheiten geheilt werden, manche wollten sogar, dass Jesus ihnen bei ihren Erbstreitigkeiten hilft; bei vielen erscheint gar nicht klar, was sie eigentlich von Jesus wollten. Aber Jesus sah die Menschen nicht negativ. Jesus betrachtete die Menschen in Israel und im weiteren Sinn die Menschen der Welt als \u201egro\u00dfe Ernte\u201c. Die Menschen waren reif, f\u00fcr das Reich Gottes \u201egeerntet\u201c zu werden, d.h. sie sollten das Evangelium h\u00f6ren und durch Bu\u00dfe und Glauben daran B\u00fcrger von Gottes Reich werden. Jesus sah das Problem nicht vor allem bei den Menschen, sondern darin, dass es zu wenige Arbeiter gab, die daf\u00fcr wirken. Darum gab Jesus ihnen nicht nur den Auftrag, das Reich Gottes zu verk\u00fcndigen, sondern auch das Gebetsanliegen, dass Gott Arbeiter in seine Ernte aussende. W\u00e4hrend sie einigen Menschen geistlich und physisch halfen, sollten sie das Gebetsanliegen im Herzen tragen, dass Gott viele Arbeiter f\u00fcr seine Ernte aufstellt. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesus selbst wirkte mit derselben Haltung. Er konzentrierte sich immer auf die Menschen, die zu ihm kamen, und tat sein Bestes tat, ihnen zu helfen. Jesus setzte sich insbesondere daf\u00fcr ein, den J\u00fcngern zu helfen, das Evangelium vom Reich Gottes wirklich zu begreifen und durch den Glauben daran f\u00fcr ihn zu leben. Doch w\u00e4hrend Jesus sich daf\u00fcr hingab, einzelnen Menschen gr\u00fcndlich zu helfen, hatte er die gro\u00dfe Ernte, die unz\u00e4hligen Menschen im Blick, die die Rettung durch das Evangelium brauchten. Jesus sah nicht nur auf die die gro\u00dfe Ernte in Israel, sondern auf die Menschen in der ganzen Welt, nicht nur zu seiner Lebzeit auf der Erde, sondern bis zu seiner Wiederkunft. Weil Jesu Herz f\u00fcr die Rettung der Menschen in der ganzen Welt schl\u00e4gt, sandte er nicht nur weitere 72 J\u00fcnger aus, sondern pflanzte ihnen das Gebetsanliegen ein, dass Gott viele Arbeiter in seine Ernte senden m\u00f6ge. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dies l\u00e4sst uns die Art und Weise erkennen, wie Gott sein Heilswerk tun will. Gott ist der Herr der Ernte, die gro\u00dfe Ernte ist sein Werk, das er leitet und das er gelingen lassen kann. Aber f\u00fcr diese gro\u00dfe Ernte will Gott Menschen gebrauchen, die seine Liebe und Gnade in Jesus angenommen haben und die sich ihm deshalb gerne als Arbeiter zur Verf\u00fcgung stellen. Wie entschlossen Gott ist, durch Jesu J\u00fcnger zu wirken, k\u00f6nnen wir daran erkennen, dass Jesus auch in der letzten Phase seines Lebens 72 weitere J\u00fcnger ausgesandt hat und dass er sie nicht angewiesen hat, daf\u00fcr zu beten, dass Gott durch sie m\u00f6glichst viele Menschen retten m\u00f6ge, sondern ihnen das Gebetsanliegen gab, dass Gott Arbeiter in seine Ernte sende. Daher hat Jesus nach seiner Auferstehung die J\u00fcnger beauftragte, in alle Welt zu gehen und das Evangelium aller Kreatur zu predigen (Mk 16,15). Danach befahl er ihnen: \u201eGehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker\u201c (Mt 28,19a). Gott will sein Werk, die Welt zu erl\u00f6sen, durch die J\u00fcnger bzw. durch die Christen tun. In der Apostelgeschichte erfahren wir, wie m\u00e4chtig Gott durch die J\u00fcnger wirkte und sie gebrauchte, um vielen Menschen in vielen L\u00e4ndern das Evangelium zu bringen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was hei\u00dft das dann f\u00fcr uns? Wir sollen uns zum einen bem\u00fchen, Jesu Sicht der Welt uns anzueignen und unser Herz zu erweitern. Von Natur aus hat jeder am meisten Interesse an seinen eigenen Angelegenheiten, an dem Wohl seiner Familie und Freunde. Auch als Christen haben wir diese Neigung; wir beten f\u00fcr uns und unsere Familie, f\u00fcr unser Studium oder unsere Arbeit, und f\u00fcr einige Freunde, die uns vielleicht am Herzen liegen. Aber Jesus will, dass wir als seine J\u00fcnger die gro\u00dfe Ernte vor Augen haben und das Anliegen ihrer Errettung in unserem Herzen tragen. Wir beten f\u00fcr die Studenten in Heidelberg, f\u00fcr die Menschen in Deutschland und in Europa, aber wie sehr erf\u00fcllt dieses Anliegen unser Herz? Damit wir von Herzen daf\u00fcr beten k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir unser Herz erweitern und Gottes Anliegen tief annehmen. Wie k\u00f6nnen wir das tun? Wir k\u00f6nnen das nicht einfach von uns aus tun. Wir k\u00f6nnen es tun, wenn wir uns bewusst machen, wie sehr Jesus uns geliebt hat, dass er f\u00fcr unsere Rettung alles gegeben hat, daf\u00fcr sogar am Kreuz sein Leben gegeben hat, damit all unsere S\u00fcnden vergeben werden und wir das ewige Leben in seinem Reich haben k\u00f6nnen. Wenn wir seine Liebe neu in unser Herz annehmen und uns bewusst machen, dass Gott mit derselben Liebe alle Menschen liebt, dann wird Gottes Anliegen zu unserem Anliegen; dann k\u00f6nnen wir von Herzen f\u00fcr die Rettung der \u00fcber 33.000 Studenten in Heidelberg beten f\u00fcr alle Menschen in Deutschland und in Europa. Dann k\u00f6nnen wir auch von Herzen f\u00fcr die Menschen in China und Indien und die Menschen in Nordkorea beten, die vom Evangelium am meisten abgeschnitten sind. Lasst uns Jesu Liebe immer neu und tiefer annehmen und unser Herz weit machen und von ganzem Herzen f\u00fcr die Studenten und alle Menschen in unserer Stadt beten, dass Gott Evangeliumsarbeiter aussende und viele ins Reich Gottes kommen! Lasst uns unser Gebet f\u00fcr die Weltmission erneuern und beten, dass Gott viele Arbeiter in seine Ernte sende. Gott helfe uns dabei, uns selbst f\u00fcr dieses Werk neu zur Verf\u00fcgung zu stellen und gebrauche uns kostbar f\u00fcr seine gro\u00dfe Ernte!<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Wie bereitete Jesus die J\u00fcnger auf ihre Aussendung vor?<\/span><b> <\/b><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Betrachten wir die Verse 3 und 4:<\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> \u201eGeht hin; siehe, ich sende euch wie L\u00e4mmer mitten unter die W\u00f6lfe. Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche und keine Schuhe, und gr\u00fc\u00dft niemanden unterwegs.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Jesus war sich der Feindseligkeit der Welt bewusst, in die er die J\u00fcnger sandte. Er wusste, dass sie wie L\u00e4mmer mitten unter W\u00f6lfen waren. Dass Jesus sie trotzdem in die Welt sandte, zeigt, wie sehr Jesus die Menschen in der Welt liebt und sie unbedingt retten will. Es zeigt auch, wie fest Jesus glaubte, dass Gott ihnen beisteht und sie in seinem Reich f\u00fcr alle Leiden und Bedr\u00e4ngnisse \u00fcberreich belohnen wird. Bei Jesu Anweisungen f\u00e4llt weiter auf, dass die J\u00fcnger nichts mitnehmen sollten. Damals war es noch n\u00f6tiger als heute, auf eine Reise Tasche, Essen oder wenigstens Geld mitzunehmen. Warum gab Jesus ihnen dann diese Anweisung? Sicherlich sollten sie so noch leichter bei den Menschen Eingang in ihre H\u00e4user finden. Aber bei der damaligen Gastfreundschaft war die v\u00f6llige Mittellosigkeit wohl keine notwendige Voraussetzun, um aufgenommen zu werden. Jesus wollte offenbar, dass die J\u00fcnger lernen sollten, ganz auf Gott zu vertrauen und auf ihn in allem angewiesen zu sein. Kurz vor seiner Gefangennahme fragte Jesus die J\u00fcnger, ob sie je Mangel gehabt h\u00e4tten, als er sie ohne Mittel aussandte. Als sie sagten: \u201eNiemals\u201c, hob er dieses Training auf. Das hei\u00dft, dass wir es nicht zu einem Prinzip f\u00fcr das Leben als Missionar oder Bibellehrer erheben sollen. Wohl aber ist es ein Prinzip, dass wir ihm in allem v\u00f6llig vertrauen sollen, sowohl im materiellen Bereich, als auch und erst recht bei der Verk\u00fcndigung des Evangeliums. Dass die J\u00fcnger niemanden gr\u00fc\u00dfen sollten, l\u00e4sst sich im Hinblick darauf verstehen, dass damals ein Gru\u00df nicht mit \u201eGuten Tag!\u201c erledigt war, sondern ein regelrechtes Schw\u00e4tzchen erforderte. Die J\u00fcnger sollten sich aber ganz auf ihre Mission konzentrieren. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Welche weiteren Anweisungen gab Jesus ihnen? Betrachten wir die Verse 5-11: <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eWenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>6<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>7<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> In demselben Haus aber bleibt, Esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen. <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>8<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> Und wenn ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, dann Esst, was euch vorgesetzt wird, <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>9<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen. <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>10<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Stra\u00dfen und sprecht: <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>11<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre F\u00fc\u00dfe geh\u00e4ngt hat, sch\u00fctteln wir ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbei\u00adgekommen.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Hier finden wir viele praktische Anweisungen Jesu f\u00fcr ihren Missionseinsatz. Sie sollten den Menschen den Frieden verk\u00fcndigen, den Jesus schenkt, auch wenn sie noch nicht wussten, ob die Menschen diese Botschaft annehmen w\u00fcrden oder nicht. Entweder w\u00fcrde ihr Friede auf den Menschen bleiben, wenn sie das Evangelium annehmen w\u00fcrden. Und wenn sie es ablehnen w\u00fcrden, w\u00fcrden die J\u00fcnger doch keinen Schaden nehmen, sondern ihr Friede w\u00fcrde wieder auf sie kommen. Wenn sie in einem Haus aufgenommen wurden, sollten sie dort bleiben und nicht von einem Haus ins andere gehen. Sie sollten sich auf ihre Aufgabe, den Menschen das Evangelium zuu verk\u00fcndigen, konzentrieren und nicht nach dem besten Quartier im Ort suchen. Die Gemeinschaft im Haus mit einer Familie gab ihnen auch eine besondere Gelegenheit, ihnen das Evangelium zu vermitteln. Wenn sie abgelehnt w\u00fcrden, sollten sie mit klarer Haltung zeigen, dass die Ablehnung des Evangeliums schwere Folgen hat und dass sie daf\u00fcr keine Verantwortung \u00fcbernehmen konnten. Beiden Gruppen sollten sie verk\u00fcndigen, dass das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist. Auf diese Weise sollten sie den Menschen nochmal Gottes Einladung zu seinem Reich bezeugen und ihnen gleichzeitig vermitteln, dass es ihre Verantwortung war, diese Einladung anzunehmen. Auf diese Weise sollten sie ihr bestes tun, alle Menschen in Gottes Reich einzuladen. Gottes Reich ist die zentrale und wichtigste Botschaft f\u00fcr alle Menschen. Es ist der einzige Weg zur Rettung f\u00fcr jeden Menschen. Wir sollen daf\u00fcr beten und alles M\u00f6gliche tun, um jedem diese Botschaft zu vermitteln. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Betrachten wir die Verse 12-13. <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eIch sage euch: Es wird Sodom ertr\u00e4glicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt. <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>13<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn w\u00e4ren solche Taten in Tyrus und Sidon geschehen, wie sie bei euch geschehen sind, sie h\u00e4tten l\u00e4ngst in Sack und Asche gesessen und Bu\u00dfe getan.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Die Menschen in den St\u00e4dten Galil\u00e4as wie Chorazin, Betsaida oder gar Kapernaum hatten am meisten Predigten Jesu geh\u00f6rt und am meisten Wunder Jesu gesehen. Sie hatten damit eine besonders gro\u00dfe Chance erhalten, Jesus zu erkennen und seine Gnade zu empfangen. Doch die meisten Menschen waren gleichg\u00fcltig oder unklar geblieben und hatten das Evangelium wegen ihrer vorgefassten Meinung und ihrem Selbstvertrauen wegen ihres religi\u00f6sen Lebens abgelehnt. Jesus betont, dass selbst die Menschen in Tyrus und Sidon, die in der Zeit des Alten Testaments wegen ihres gro\u00dfen Selbstvertrauens und Stolzes gerichtet wurden, angesichts der Wunder Jesu von Herzen Bu\u00dfe getan h\u00e4tten. Mit dem Ma\u00df, wie uns das Evangelium offenbart wird, w\u00e4chst auch unsere Verantwortung, darauf richtig zu reagieren.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Was sagte Jesus den J\u00fcngern nach dieser Botschaft, um sie zu ermutigen? Betrachten wir Vers 16: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>Wer euch h\u00f6rt, der h\u00f6rt mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">\u201c Hier machte Jesus den J\u00fcngern klar, dass sie nicht als Privatpersonen wirkten, sondern bewusst als Vertreter Jesu leben sollten. Hinter den J\u00fcngern, die das Evangelium predigen, steht Jesus selbst. Wer sie h\u00f6rt, h\u00f6rt Jesus. Wer sie ablehnt, lehnt Jesus ab und damit den Vater. Auch wir sollen uns bewusst sein, dass wir Vertreter Jesu sind, und sollten aus diesem Bewusstsein leben. Wenn wir Jesus und sein Evangelium bezeugen, d\u00fcrfen wir uns bewusst sein, dass wir Jesus vertreten, und sollen es mit entsprechendem Ernst und Zuversicht tun. Mit dieser Haltung k\u00f6nnen wir auch Ablehnung ertragen, da viele auch Jesus abgelehnt haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Was berichteten die 72 J\u00fcnger, als sie von ihrem Einsatz zur\u00fcckkamenn? Vers 17 berichtet: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>Die Zweiundsiebzig aber kamen zur\u00fcck voll Freude und sprachen: Herr, auch die b\u00f6sen Geister sind uns untertan in deinem Namen.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"> Die J\u00fcnger hatten Jesus Auftrag ausgef\u00fchrt und erfahren, dass sie in seinem Namen m\u00e4chtig wirken konnten. Sie erlebten, dass Jesus ihnen Vollmacht gab und sie vielen geistlich helfen konnten. Sie waren offenbar davon begeistert, dass sie mit Jesu Vollmacht sogar \u00fcber die b\u00f6sen Geister herrschen konnten. Was sagt Jesus zu ihnen? <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eEr sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Jesus war durch die Wirksamkeiten durch die 72 J\u00fcnger selbst sehr ermutigt. Als er ihre Erfolgsberichte h\u00f6rte, sah er das Ende des Satans voraus, der abst\u00fcrzen und f\u00fcr immer besiegt werden w\u00fcrde. Jesus ermutigte die J\u00fcnger zu weiterem Wirken, indem er sagte: <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eSeht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht \u00fcber alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Sie sollten mit ihren ersten positiven Erfahrungen nicht zufrieden sein. Sie w\u00fcrden weiter Macht von ihm erhalten, wenn sie sich weiter f\u00fcr die Verbreitung des Evangeliums einsetzen w\u00fcrden, auch wenn sie sich ernsten Gefahren aussetzen w\u00fcrden. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Wie half Jesus ihnen weiter? Er sagte ihnen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eDoch dar\u00fcber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Sie sollten ihre Freude nicht in ihrem \u201eErfolg\u201c im Werk Gottes suchen, sonst k\u00f6nnten sie davon abh\u00e4ngig werden. Sie sollten im Reich Gottes ihre Freude haben. Dies gilt auch f\u00fcr uns. Unsere Freude soll nicht von unserem Erfolg oder Misserfolg in unserem Dienst f\u00fcr Jesus und sein Evangelium abh\u00e4ngen. Die wahre Freude kommt von Jesus selbst, davon dass er uns angenommen, uns all unsere S\u00fcnden vergeben hat und uns auserw\u00e4hlt hat, mit ihm ewig in seinem Reich Gemeinschaft zu haben. Dar\u00fcber k\u00f6nnen wir endlos dankbar sein und uns freuen. Wenn wir uns dar\u00fcber freuen, machen wir Gott gro\u00dfe Freude. Wenn dies die Basis unserer Freude ist, k\u00f6nnen wir Gott auch in allen Lagen dienen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Betrachten wir Vers 21: <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eZu der Stunde freute sich Jesus im heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unm\u00fcndigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Jesus freute sich, als er sah, wie die J\u00fcnger, die mit einfachem Glauben das Evangelium annahmen, das Evangelium erleben und den Weg zum Himmelreich gehen konnten. Jesus bekam gro\u00dfe Dankbarkeit und Freude und pries den Vater daf\u00fcr. Jesus dankt ihm, dass er dies nicht den Weisen und Klugen offenbart hat, die auf ihre Klugheit und eigenen Werke vertrauten. Auf diese Weise hat Gott die Klugheit der Menschen zur Torheit gemacht und bekommt alle Ehre. Danken wir Gott, dass er auch uns einfachen Menschen das Evangelium offenbart hat aus seiner Gnade und uns erlaubt, ihm nachzufolgen und den Weg in sein herrliches Reich zu gehen!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Betrachten wir die Verse 22-24: <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eAlles ist mir \u00fcbergeben von meinem Vater. Und niemand wei\u00df, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. Und er wandte sich zu seinen J\u00fcngern und sprach zu ihnen allein: Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. <\/b><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>24<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b> Denn ich sage euch: Viele Propheten und K\u00f6nige wollten sehen, was ihr seht, und haben&#8217;s nicht gesehen, und h\u00f6ren, was ihr h\u00f6rt, und haben&#8217;s nicht geh\u00f6rt.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">Jesus betonte, dass kein Mensch von sich aus Gott erkennen kann; sondern den Vater zu erkennen, ist nur durch den Sohn m\u00f6glich; es ist ein unverdientes Geschenk, das Gott Menschen allein aus seiner Gnade gibt. Die J\u00fcnger waren selig,<\/span><b> <\/b><span style=\"font-family: Arial,serif;\">weil sie Jesus sehen und ihn als Messias erkennen konnten und durch ihn das Reich Gottes. Obwohl wir nicht Jesus wie die J\u00fcnger mit unseren physischen Augen sehen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir ihn doch geistlich erkennen und in dem Sinne ein \u00e4hnlich gro\u00dfes Privileg wie die J\u00fcnger genie\u00dfen. Lasst uns Gott daf\u00fcr mit Ehrfurcht dankbar sein und bleiben! Lasst uns aus Liebe zu ihm sein Herzensanliegen tief annehmen und daf\u00fcr beten, dass er in seine gro\u00dfe Ernte viele Arbeiter sende und uns selbst f\u00fcr sein Rettungswerk neu zur Verf\u00fcgung stellen. Lesen wir zum Schluss nochmals das Leitwort, Vers 2: <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><b>\u201eund sprach zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Bittet den Herrn der Ernte um die Erntearbeiter \u201eund sprach zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, der Arbeiter aber sind wenige. 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