{"id":3418,"date":"2015-05-17T12:00:02","date_gmt":"2015-05-17T10:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3418"},"modified":"2022-11-18T12:22:13","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:13","slug":"predigt-lukas-81-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-81-21\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 8,1 &#8211; 21"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Lk-P08-0121.doc\"><b>Download<\/b><\/a><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\"><b>Das H\u00f6ren des Wortes Gottes und ihre Frucht<\/b><\/h2>\n<h3 class=\"western\" align=\"center\">\u201e<b>Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort h\u00f6ren und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.\u201c<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Lk 8, 15)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Beim Lesen des Textes f\u00e4llt auf, wie oft Jesus das Wort <b>\u201eh\u00f6ren\u201c<\/b> gebraucht. Insgesamt 9-mal taucht es mit Variationen davon (h\u00f6re, h\u00f6rt, zuh\u00f6rt) im heutigen Textabschnitt auf. Allerdings macht Jesus deutlich, dass es ihm nicht um das rein akustische H\u00f6ren geht. (Es w\u00e4re zu wenig, wenn wir uns versammeln, um akustische H\u00f6rer des Wortes Gottes zu sein). Jesus prangert im heutigen Text an, dass man h\u00f6ren kann, ohne zu verstehen (9) und dass man h\u00f6ren kann, ohne Frucht zu bringen (12-14). Und schlie\u00dflich gibt er einen wichtigen Rat: <b>\u201eSo seht nun darauf, wie ihr zuh\u00f6rt\u201c<\/b> (18).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Auf welche Art und Weise sollen wir zuh\u00f6ren? In der wissenschaftlichen Literatur ist h\u00e4ufig die Rede von den \u201eVier Arten des Zuh\u00f6rens\u201c. (Interessanterweise gibt es zwar verschiedene Modelle zum Thema Zuh\u00f6ren, aber oftmals beinhalten sie jeweils 4 Methoden\/Grundarten\/Stufen. (<i>Vgl. Scharmer, Theorie U, Part II, 2009; Rogers, Vier Stufen des H\u00f6ren und Verstehens, Studer, 1994; Steil, Aktives Zuh\u00f6ren, Kapitel 2, 1983<\/i>)). Auch in unserem Text bringt Jesus 4 Beispiele f\u00fcr das H\u00f6ren. Laut einer dieser Modelle gibt es folgende vier Arten des Zuh\u00f6rens: 1) Ein Pseudo-Zuh\u00f6ren (\u201eIch verstehe\u201c-Zuh\u00f6ren), 2) ein aufnehmendes Zuh\u00f6ren, 3) ein umschreibendes Zuh\u00f6ren und zu guter Letzt 4) das aktive Zuh\u00f6ren. <i>(vgl. Weisbach, Professionelle Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, Kapitel 3, 2008)<\/i>. Worin unterscheiden sie sich und welche Art des Zuh\u00f6rens wird von Jesus erwartet?<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Das Pseudo-Zuh\u00f6ren ist die niedrigste Form des Zuh\u00f6rens. Es ist eigentlich kein richtiges Zuh\u00f6ren, es ist ein ungeduldiges Abnicken, um selbst ans Wort zu kommen. Angenommen Jesus w\u00fcrde das Evangelium predigen, dann nickt der Pseudo-Zuh\u00f6rer mit dem Kopf und sagt: Ja, ja, ich wei\u00df&#8230;. oder: Ich verstehe, aber&#8230;. Es geht \u00fcberhaupt nicht um das Verstehen, sondern um das eigene Reden. Ein echtes Zuh\u00f6ren findet nicht statt. Eine solche Reaktion ist die allerschlimmste, auf das Wort Gottes.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Das aufnehmende Zuh\u00f6ren bietet eine h\u00f6here Zuh\u00f6rqualit\u00e4t und ist von Schweigen gepr\u00e4gt. Der aufnehmende Zuh\u00f6rer richtet seine Aufmerksamkeit auf den Gespr\u00e4chspartner, ohne mit Worten oder mit K\u00f6rpersprache Ungeduld oder Desinteresse zu signalisieren. H\u00f6chstens ein leichtes Kopfnicken ist zu sehen (viele Prediger sind froh, wenn sie ein solches Publikum vor sich haben); Vom aufnehmenden Zuh\u00f6rer kommt aber nicht viel Resonanz. Es ist unklar, was er mit dem Geh\u00f6rten anf\u00e4ngt. Es ist somit nicht hinreichend, Jesu Wort nur stillschweigend hinzunehmen (es ist h\u00f6chstens ein Schritt in die richtige Richtung).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Dann gibt es noch den umschreibenden Zuh\u00f6rer. Der umschreibende Zuh\u00f6rer gibt das Geh\u00f6rte mit eigenen Worten wieder. Etwas mit eigenen Worten wiederzugeben ist nicht einfach und setzt voraus, dass man sich mit dem Geh\u00f6rten auseinander gesetzt und die Botschaft auch verstanden hat. Obwohl das umschreibende Zuh\u00f6ren ein fortgeschrittenes Zuh\u00f6ren ist, weil es die Gedanken des Gesagten aufgreift und auf den Punkt bringt, hei\u00dft es noch lange nicht, dass eine Zustimmung erfolgt. Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert, wenn die J\u00fcnger die Gleichnisse Jesu und die Geheimnisse des Reiches Gottes sogleich verstanden und nachvollzogen h\u00e4tten; aber es h\u00e4tte das Ziel verfehlt, wenn sie diese im Anschluss vernachl\u00e4ssigt oder abgelehnt h\u00e4tten. Auch das umschreibende Zuh\u00f6ren kann nicht die L\u00f6sung sein (allenfalls ein zweiter Schritt in die richtige Richtung, wenn es um das H\u00f6ren des Evangeliums geht).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Schlie\u00dflich kommt der K\u00f6nigsweg des Zuh\u00f6rens, das aktive Zuh\u00f6ren. K\u00f6nigsweg deshalb, weil nicht nur die Sachebene ber\u00fccksichtigt wird, sondern auch die sogenannte \u201eOffenbarungs-Ebene\u201c. Das Ziel des aktiven Zuh\u00f6rens besteht darin, die Welt durch die Augen des Gespr\u00e4chspartners zu sehen und eigene Meinungen und Ziele zur\u00fcckzustecken. <i>(Vgl. <\/i><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.soft-skills.com\/sozialkompetenz\/empathie\/zuhoeren\/arten.php\"><i>http:\/\/www.soft-skills.com\/sozialkompetenz\/empathie\/zuhoeren\/arten.php<\/i><\/a><\/span><\/span><i>; <\/i><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.ra-braune.de\/Wordpress\/archives\/401\"><i>http:\/\/www.ra-braune.de\/Wordpress\/archives\/401<\/i><\/a><\/span><\/span><i>)<\/i> \u00dcbertragen wir das auf Jesus. Jesus offenbart sich selbst durch Gottes Wort und es ist nicht nur eine Information f\u00fcr unseren Kopf. Die g\u00f6ttliche Botschaft soll den direkten Weg in unser Herz finden, bis wir die geistliche Welt durch die Augen Christi sehen. Wie der Name schon sagt, wird der aktive Zuh\u00f6rer aktiv\/aktiviert, durch die Botschaft des Evangeliums. Ich denke, dass Jesus dieses Zuh\u00f6ren von den H\u00f6rern des Wortes Gottes erwartet. Die Botschaft soll nicht nur wahrgenommen werden. Die Botschaft soll ankommen, verstanden und beherzigt werden und dadurch ihre Frucht bringen. Auf diese Weise entsteht, was Jesus in den letzten 5 Worten des heutigen Textes gesagt hat: <b>\u201eGottes Wort h\u00f6ren und tun\u201c<\/b> (21).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Wir wollen mithelfe von 3 Fragen durch den heutigen Text schreiten. 1) Wer waren die aktiven Zuh\u00f6rer Jesu und welche Frucht brachten sie? (1-3) 2) Wie entsteht Frucht in uns? (4-19) 3) Welche Beispiele erfahren wir f\u00fcr die Frucht, die durch das H\u00f6rens des Wortes entsteht? (16-21)F<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Erstens \u2013 Wer waren die aktiven Zuh\u00f6rer Jesu und welche Frucht brachten sie? (1-3)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Betrachten wir den Text: <b>\u201eUnd es begab sich danach, dass er durch St\u00e4dte und D\u00f6rfer zog und predigte und verk\u00fcndigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zw\u00f6lf waren mit ihm, dazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte von b\u00f6sen Geistern und Krankheiten, n\u00e4mlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben b\u00f6se Geister ausgefahren waren und Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters des Herodes und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe.\u201c<\/b> (1-3)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Jesus zog umher, predigte und verk\u00fcndigte das Evangelium vom Reich Gottes. Bereits in Kapitel 4, als die Menschen in Kapernaum versuchten, Jesus festzuhalten und bei sich zu behalten, hatte er verk\u00fcndet: <b>\u201eIch muss auch den andern St\u00e4dten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.\u201c<\/b> (Lk 8,43) Jesus tat, wozu er gesandt wurde. Er reiste umher, predigte das Evangelium und breitete das Reich Gottes aus. Wer \u00f6ffnete seine Augen, Ohren und Herz f\u00fcr das Reich Gottes? Lukas erw\u00e4hnt zun\u00e4chst die Zw\u00f6lf, die bei ihm waren. Sie waren in besonderem Ma\u00dfe gesegnet, denn die Zw\u00f6lf hatten ihre Ohren und Herzen f\u00fcr Jesu Wort ge\u00f6ffnet. Und Gottes Wort brachten in ihnen erste Frucht. Gottes Wort formte in ihnen die Entscheidung, mit Jesus zu leben und nie wieder ohne Jesus. Aber Lukas erw\u00e4hnt nicht nur die Zw\u00f6lf, sondern als einziger Evangelist, bereits an dieser Stelle und nicht erst am Kreuz und am Grab Christi, die ersten und wohl bekanntesten Empf\u00e4ngerinnen des Reiches Gottes: Maria Magdalena, Johanna und Susanna (und viele andere). Und diese Namen \u00fcberraschen. Erstens, weil es Frauen waren. Frauen kamen im Judaismus und in den rabbinischen Schriften nicht gut weg. Auf vielf\u00e4ltige Weise wurden sie diskriminiert, z.B. vor Gericht (wo sie nicht als Zeugen anerkannt wurden und dieselbe Position einnahmen wie Sklaven und Kinder). Sie durften auch an keinen \u00f6ffentlichen religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten teilnehmen. (<i>Vgl. Baskin, Judith R., &#8222;Jewish Women.\u201dRabbinic Attitudes Toward Women.&#8220; In\u00a0Women&#8217;s Studies Encyclopedia, ed. Helen Tierney. Greenwood Press, 2002. 2015.05.14 <\/i><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>&lt;http:\/\/www.gem.greenwood.com&gt;<\/i><\/span><\/span><\/span>) Diese Frauen dienten Jesus aber \u00f6ffentlich.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Zweitens, weil sie alles andere als die gew\u00f6hnlichen Nachbarinnen von nebenan waren. Maria Magdalena hatte sieben b\u00f6se Geister! Niemand will etwas mit einer besessenen Frau zu tun haben, Zeit mir ihr verbringen oder gar sich in ihrer N\u00e4he aufhalten, auch wenn sie \u201enur\u201c mit einem b\u00f6sen Geist besessen ist, geschweige denn von 7! (Wer kann sich das vorstellen?) Johanna war eine verheiratete Frau und folgte Jesus dennoch nach! Ungeheuerlich, gerade f\u00fcr die damalige Zeit! Au\u00dferdem war ihr Mann der Verwalter des K\u00f6nigs! Sie war also eine wohlhabende Frau mit Rang, Namen und Ansehen. Aber sie setzte alles aufs Spiel, indem sie Jesus nachfolge. Wir wissen nicht wer Susanna war, ihr Name taucht nur an dieser Stelle auf. Aber Lukas kommentiert: <b>\u201edazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte von b\u00f6sen Geistern und Krankheiten\u201c<\/b>. Sie war also entweder krank oder besessen. Wir sehen die Gnade Jesu Christi! Die Gnade Jesu Christi ist f\u00fcr alle da, selbst f\u00fcr die Hoffnungslosen, selbst f\u00fcr die, von denen man es am wenigsten erwarten w\u00fcrde. Diese Frauen, und die vielen, die nicht namentlich erw\u00e4hnt werden, waren Menschen, die Jesu Wort und Gnade nicht stillschweigend entgegen nahmen. Sie h\u00f6rten Jesu Worte vom Reich Gottes und glaubten. Welche Frucht brachte Jesu Predigt des Evangeliums in ihrem Leben? Wir lesen: <b>\u201edie ihnen dienten mit ihrer Habe.\u201c<\/b> Obwohl die Frauen viele Verpflichtungen hatten, wie sich um ihre M\u00e4nner und Kinder zu k\u00fcmmern und um ihre Haushalte, Kr\u00e4uter- und Gem\u00fcseg\u00e4rten, vielleicht Haustiere oder Vieh etc., dienten Sie Jesus und den Zw\u00f6lfen, mit ihrem Habe. Wahrscheinlich versorgten sie Jesus und die Zw\u00f6lf mit Nahrung, gaben ihnen Kleidung oder R\u00e4umlichkeiten zum \u00fcbernachten. Was in der damaligen Gesellschaft unm\u00f6glich war, wurde durch das Reich Gottes m\u00f6glich. Sie waren aktive Zuh\u00f6rerinnen, mit einer sch\u00f6nen Resonanz gegen\u00fcber dem Wort des Evangeliums. Das Reich Gottes hatte ihre Herzen eingenommen und ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"western\">2) Wie entsteht Frucht in uns? (4-19)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Betrachten wir Vers 4: <b>\u201eAls nun eine gro\u00dfe Menge beieinander war und sie aus den St\u00e4dten zu ihm eilten, redete er in einem Gleichnis\u201c<\/b>. Viele, sehr viele, eine gro\u00dfe Menge aus den St\u00e4dten eilte zu Jesus. Sie waren sicherlich mit gro\u00dfen Erwartungen angereist. Was sie wohl an diesem einen Tag erleben w\u00fcrden? vielleicht eine ph\u00e4nomenale Predigt, von deren Vollmacht sie sich noch Tage danach wundern w\u00fcrden. Vielleicht einen Tag voller Wunder: Spektakul\u00e4re Heilungen, Austreibungen, Auferweckungen. Vielleicht w\u00fcrden sie sehen, wie das himmlische Jerusalem aus den Wolken herabkommen w\u00fcrde. Aber Jesus gab ihnen ein kurzes und einfaches Gleichnis, zum Thema Agrarwirtschaft. Durch das Evangelium wissen wir, dass Jesus stets das Beste f\u00fcr die Menschen tut, auch wenn diese es nicht auf Anhieb begreifen oder erwarten, so wie Jesus dem Gel\u00e4hmten zuerst seine S\u00fcnden vergab, obwohl ihn niemand darum gebeten hatte und ihn erst hinterher heilte. Jesus h\u00e4tte vieles f\u00fcr die Menschen tun k\u00f6nnen aber Jesus gab ihnen ein Gleichnis: <b>\u201eEs ging ein S\u00e4mann aus zu s\u00e4en seinen Samen. Und indem er s\u00e4te, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten und die V\u00f6gel unter dem Himmel fra\u00dfen\u2019s auf. Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten\u2019s. Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!\u201c<\/b> (5-8) Was muss in den Menschen vorgegangen sein, als Jesus ihnen ein kurzes, einfaches Gleichnis gab, das uns in nur 4 Versen \u00fcberliefert ist? Haben sie verstanden, was Jesus zu sagen hatte? Wahrscheinlich nicht. Haben sie sich daf\u00fcr interessiert, was Jesus ihnen eigentlich sagen wollte? Nur die wenigsten. Vers 9: <b>\u201eEs fragten ihn aber seine J\u00fcnger, was dies Gleichnis bedeutete.\u201c<\/b> (Vergleich Vorlesung) Die J\u00fcnger waren vielleicht nicht die brillantesten Denker aber sie wollten keine Pseudo-Zuh\u00f6rer sein. Vielleicht ahnten sie, dass sich hinter diesem einfachen aber sch\u00f6nen Gleichnis ein gro\u00dfartiges, geistliches Geheimnis verbarg. Sie kamen und fragen und erhielten Antwort: <b>\u201eEr aber sprach: Euch ist\u2019s gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, den andern aber in Gleichnissen, damit sie es nicht sehen, auch wenn sie es sehen und nicht verstehen, auch wenn sie es h\u00f6ren.\u201c<\/b> Dieser Vers vermittelt uns mindestens 3 Fakten. 1) Die J\u00fcnger Jesu sind die privilegiertesten Menschen auf dieser Erde, denn ihnen ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen! Es gibt so viele Geheimnisse in dieser Welt und Forscher auf der ganzen Welt widmen ihr Leben der Wissenschaft, um die Geheimnisse des Universums zu verstehen. Und wenn sie nach jahrelanger Forschung hinter einzelnen Erkenntnissen gekommen sind, werden sie daf\u00fcr belohnt, durch Bef\u00f6rderungen, Projekte und nicht zuletzt auch durch das Nobelpreiskomitee. Aber weil das Reich Gottes unendlich herrlicher ist, als diese Welt, sind auch die Geheimnisse des Reiches Gottes unendlich wertvoller und erstrebenswerter, als Dinge, die wir in dieser Welt finden. (Das soll nicht hei\u00dfen, dass wir unser Studium abbrechen und unsere Jobs k\u00fcndigen sollen; aber die Relation soll uns bewusst sein). Und es sind die J\u00fcnger Jesu, denen die Geheimnisse gegeben sind, zu verstehen (vielleicht nicht alle auf einmal, aber daf\u00fcr kontinuierlich [Vgl. V18]). Schon einmal daran gedacht, dass du zu den gl\u00fccklichsten Menschen geh\u00f6rst, weil dir die Geheimnisse des Reiches Gottes gegeben sind? 2) Die J\u00fcnger Jesu sind von Jesus abh\u00e4ngig. Die Geheimnisse des Reiches Gottes sind unserem Verstand so fremd, dass sie einen Vermittler ben\u00f6tigen. Jesus ist unser Vermittler, der sie uns zu verstehen gibt. Deshalb hat kein Christ jemals Grund, sich zu r\u00fchmen, weil nicht sein Intellekt ihm die Geheimnisse l\u00fcftet, sondern die Gnade unseres Herrn. Das zeigt sich auch darin, dass die J\u00fcnger mit ihren Fragen zu Jesus kommen mussten, um die Geheimnisse zu verstehen 3) Durch Jesus bewahrheitet sich die AT-Prophezeiung, dass viele zwar sehen, ohne zu erkennen und h\u00f6ren, ohne zu verstehen (Vgl. Jes. 6,9.10) So sahen viele Jesus, ohne den Heiland in ihn zu erkennen und sie h\u00f6rten das Evangelium, ohne die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Wie erkl\u00e4rte Jesus einige der Geheimnisse des Reiches Gottes? Wir lesen im Vers 11: <b>\u201eDas Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes.\u201c <\/b>Der Same ist Gottes Wort, der S\u00e4mann ist somit der Vermittler des Wortes Gottes. In erster Instanz ist Jesus der S\u00e4mann, der Gottes Wort direkt aus dem Scho\u00df Gottes unter uns verbreitet. Und weil es nicht irgendein unn\u00fctzes Wort ist, sondern Gottes himmlisches Wort, steckt darin ein ungeheures Potential, wie in einem unscheinbar kleinen Samen, dessen N\u00e4hrstoffgehalt marginal ist, der allerdings mit der Zeit zu einem gewaltigen Baum mit hundertfacher Frucht heranwachsen und viele Menschen und Tiere versorgen kann. Das Wort Gottes klingt vielleicht nur wie ein Wort, doch es hat das Potential, Tote zum Leben zu erwecken und ewige Frucht in unserem Leben reifen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Welche drei feindlichen Faktoren f\u00fcr das Wort Gottes werden von Jesus erl\u00e4utert? Vers 12: <b>\u201eDie aber auf dem Weg, das sind die, die es h\u00f6ren; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden.\u201c<\/b> Genauso wie V\u00f6gel sich auf ausgestreute Samenk\u00f6rner herabst\u00fcrzen und diese blitzschnell aufpicken, so nimmt auch der Teufel Visier, um Gottes Wort aus den Herzen der Menschen zu rauben. Was machen diese Menschen falsch? Sie besch\u00fctzen das Wort Gottes nicht, sie k\u00fcmmern sich nicht drum, es liegt herum, es wird darauf herum getrampelt und geht letztendlich verloren. Diese Art, mit dem Wort umzugehen, ist hochgradig fahrl\u00e4ssig. Solche Menschen finden nicht zum Glauben, obwohl sie das Wort Gottes h\u00f6ren und werden demnach auch nicht selig.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Betrachten wir Vers 13: <b>\u201eDie aber auf dem Fels sind die: wenn sie es h\u00f6ren, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Doch sie haben keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab.\u201c<\/b> Solche Menschen nehmen Gottes Wort in ihren Herzen auf, doch nur oberfl\u00e4chlich. Die Wurzeln des Wortes k\u00f6nnen nicht tief genug ins Herz eindringen, so dass ein windiger oder sonnenreicher Tag ausreicht, bis die junge Pflanze entweder davongeweht wird oder austrocknet. Da das Evangelium die gute\/frohe Botschaft ist, k\u00f6nnen sich solche Menschen zun\u00e4chst am Wort Gottes erfreuen. Manche strahlen den ganzen Tag oder h\u00fcpfen vor Freude. Doch das Evangelium verlangt von uns ebenfalls \u00dcberwindung und Selbstverleugnung, gerade in Zeiten der Anfechtung, so wie unser Herr Jesus die Anfechtungen \u00fcberwand und den Weg des Kreuzes zu Ende ging. Dazu sind solche Menschen nicht bereit und fallen vom Glauben ab. Auch sie bleiben ohne Frucht.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Vers 14: <b>\u201eWas aber unter die Dornen fiel, sind die, die es h\u00f6ren und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht.\u201c<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Auch bei der dritten Gruppe geht das Wort zun\u00e4chst auf. Das Problem ist, dass nicht nur das Wort ges\u00e4t wird, sondern auch Dornen, die ebenfalls wachsen, bis sie das Wort ersticken. Was ist das Problem dieser Menschen? Sie haben ihr Herz nicht nur dem Wort Gottes zur Verf\u00fcgung gestellt. Ihr Herz ist geteilt, f\u00fcr das Wort Gottes aber auch f\u00fcr den Reichtum und Freuden dieser Welt. Und wer sein Leben auch auf Reichtum und Freuden in dieser Welt baut, hat es zwangsl\u00e4ufig mit zahlreichen Sorgen zutun: Wie kann ich reicher werden oder wie kann ich \u00fcberhaupt reich werden? Welches Konsumgut bereitet mir die gr\u00f6\u00dfte Freude? Kann ich \u00fcberhaupt so viel sparen? etc. Au\u00dferdem gibt es jede Tag zig Gr\u00fcnde, um sich Sorgen zu machen. Immer st\u00e4rker wachsen sie wie Dornen empor, bis das Wort Gottes darunter erstickt. Unter solchen Bedingung kann Gottes Wort weder gedeihen noch Frucht bringen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Lesen wir Vers 15: <b>\u201eDas aber auf dem guten Land sind die, die das Wort h\u00f6ren und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.\u201c<\/b> Die Erfolgsformel f\u00fcr (bis zu hundertfache) Frucht lautet: H\u00f6ren + Behalten = Frucht u.d.NB: in einem feinen, guten Herzen. Zentral ist die Frage der Aufgaben- und Rollenverteilung. Was m\u00fcssen wir tun und was m\u00fcssen wir nicht tun? Was wir unbedingt tun m\u00fcssen ist das H\u00f6ren und das Behalten. Das Wort Gottes soll f\u00fcr uns ein Schatz sein, den wir im Herzen einschlie\u00dfen und beh\u00fcten m\u00fcssen, egal was passiert. Wir k\u00f6nnen nicht verhindern, dass der Teufel wie ein Vogel \u00fcber unsere K\u00f6pfe kreist aber wir k\u00f6nnen das Wort Gottes vor ihm in Sicherheit bringen, indem wir uns auf Gedeih und Verderb an das Wort klammern. Wir k\u00f6nnen nicht verhindern, dass Anfechtungen uns das Leben schwer machen. Aber wir k\u00f6nnen selbst dann, wenn es uns ganz schlecht geht, unseren Glauben an das Wort Gottes aufrechterhalten. Sorgen wuchern fast t\u00e4glich in uns, wie Unkraut. Doch die Bibel fordert uns auf, unsere Sorgen in die Hand Gottes zu legen, der uns davon freimacht. Au\u00dferdem k\u00f6nnen wir geduldig warten, auch wenn keine sichtbare Frucht erkennbar ist, denn Frucht wird entstehen, wenn wir Gottes Wort h\u00f6ren und behalten.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Was aber, wenn wir feststellen, dass unser Herz keine optimale Umgebung f\u00fcr das Wort bietet? Es ist wichtig und richtig, dass es in erst Linie unser Problem ist. Wir tragen die volle Verantwortung, f\u00fcr unsere Herzenshaltung, niemand sonst. (Auch die J\u00fcnger bekamen mehrfach harten Tadel von Jesus, aufgrund ihrer Herzenshaltung). Es ist auch unsere Aufgabe, unsere Misere zu erkennen und Gott um Hilfe zu bitten (z.B. durch ein Bu\u00dfgebet). Doch wie oft haben wir zwanghaft versucht, uns selbst zu ver\u00e4ndern? Und wie oft sind wir daran gescheitert? Denn was wir nicht tun k\u00f6nnen sind Dinge, die in die Zust\u00e4ndigkeit des S\u00e4manns fallen. Wir k\u00f6nnen erkennen und bekennen. Doch letztendlich ist es der S\u00e4mann, der nichtgutes Land in gutes Land verwandelt. Das ist sein Werk in uns. Wir k\u00f6nnen und sollten eingestehen: Herr, mein Herz ist in keinem guten Zustand und gleicht dem Weg, gleicht felsigem Boden und gleicht den Dornen. Bitte nimm deinen Pflug, lockere und kultivieren meinen Herzensboden, damit dein Wort in bester Umgebung heranwachsen und vielf\u00e4ltige Frucht hervorbringen kann. Ein feines, gutes Herz zu haben ist Christi Werk in uns. M\u00f6ge er m\u00e4chtig wirksam sein und unsere Herzensb\u00f6den fruchtbar machen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">3) Welche Beispiele erfahren wir f\u00fcr die Frucht, die durch das H\u00f6ren des Wortes entsteht? (16-21)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Jesus gibt uns weitere Beispiele f\u00fcr \u00e4u\u00dfere und innere Frucht des Wortes. Betrachten wir Verse 16 und 17: <b>\u201eNiemand aber z\u00fcndet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gef\u00e4\u00df oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, damit, wer hineingeht, das Licht sehe. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden soll, auch nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen soll.\u201c<\/b> Die enth\u00fcllten Geheimnisse des Reiches Gottes sind wie ein helles Licht, das in unser Leben kommt und uns erf\u00fcllt. Dieses Licht ist nicht dazu gedacht, vor der \u00d6ffentlichkeit versteckt zu werden. Lampen werden hoch aufgeh\u00e4ngt, damit sie das Licht maximal streuen. Weil Jesus nicht mehr leiblich unter uns ist, soll sich sein Licht durch uns ausbreiten. Der aktive H\u00f6rer wird diese nach au\u00dfen tragende Frucht des Wortes hervorbringen. Er wird ein lebendiges und leuchtendes Zeugnis sein, ohne sich zu sch\u00e4men und ohne inflation\u00e4r (d.h. \u00fcbertrieben) damit umzugehen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Betrachten wir Vers 18: <b>\u201eSo seht nun darauf, wie ihr zuh\u00f6rt; denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er meint zu haben.\u201c<\/b> Die Art und Weise, wie wir mit dem Wort umgehen, wie wir zuh\u00f6ren, ist ausschlaggebend, f\u00fcr die kontinuierliche Fruchtgewinnung in unserem Leben. Wer aktiv zuh\u00f6rt und beh\u00e4lt, was er empf\u00e4ngt, wird zunehmend in die Geheimnisse des Reiches Gottes eingeweiht, erh\u00e4lt zunehmend Gnade und Frucht. \u00dcber die \u201einnere Frucht\u201c sagt die Bibel: <b>\u201eLebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter G\u00fcte und Gerechtigkeit und Wahrheit.\u201c<\/b> (Eph 5,8.9) An anderer Stelle hei\u00dft es: <b>\u201eerf\u00fcllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes.\u201c<\/b> (Phil 1,11) Wenn wir Gottes Wort auf rechte Weise zuh\u00f6ren, entsteht immer mehr eine Frucht in uns, die Christi Bild zunehmend in uns aufrichten l\u00e4sst. Unser innerer Mensch wird wachsen, in Wahrheit und Gerechtigkeit und immer mehr in der Lage sein, Christus zu ehren und Gottes Namen zu loben. Im Umkehrschluss wird derjenige, der sich dem Wort Gottes verschlie\u00dft, mit der Zeit verlieren, was er meint zu haben.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Welche Frucht erw\u00e4hnt Jesus noch? Verse 19-21: <b>\u201eEs kamen aber seine Mutter und seine Br\u00fcder zu ihm und konnten wegen der Menge nicht zu ihm gelangen. Da wurde ihm gesagt: Deine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und wollen dich sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Br\u00fcder sind diese, die Gottes Wort h\u00f6ren und tun.\u201c<\/b> Das Sprichwort \u201eBlut ist dicker als Wasser\u201c, galt in der damaligen Kultur ein zigfaches mehr als heute. Laut N.T. Wright stellen Mutter und Br\u00fcder nicht nur aber grade auch in der j\u00fcdischen Welt die geheiligtesten Beziehungen dar, die ein Mensch hatte <i>(Vgl. Wright, Luke for everyone,2004,97)<\/i>. Deshalb \u00fcberrascht Jesus und lie\u00df quasi eine Bombe hochgehen, als er seine leibliche Mutter und Br\u00fcder stehen lie\u00df und sagte, dass seine wahre Mutter und Br\u00fcder andere waren, mit denen er nicht verwandt war. Denn: <b>\u201eMeine Mutter und meine Br\u00fcder sind diese, die Gottes Wort h\u00f6ren und tun.\u201c<\/b> H\u00f6ren und Tun sind ausschlaggebend. Wer Gottes Wort h\u00f6rt und tut, geht die heiligste aller m\u00f6glichen Beziehungen ein, n\u00e4mlich mit dem Sohn Gottes.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Wie sind H\u00f6ren und Tun zu verstehen? Sind sie gleichgestellte Werke, um von Jesus angenommen zu werden? Oder ergibt sich aus dem einen das andere; ist also das Tun eine Frucht, die entsteht, wenn wir auf Gottes Wort h\u00f6ren und Gottes Wort anf\u00e4ngt in unser Herz zu wirken? (Das ist ein gro\u00dfer Unterschied). Wenn das Tun keine Frucht des Wortes Gottes in ist, sondern Grundlage, um von Jesus angenommen zu werden, gen\u00fcgt es, wenn Menschen Jesus gesetzlich gehorchen. Hauptsache man Tut, was geboten ist, alles andere ist nebens\u00e4chlich. Dann w\u00fcrde das christliche Leben wie dem eines Pharis\u00e4ers \u00e4hneln, der auf das faktische Tun der Gebote aus ist, ohne das Herz Gottes zu teilen. Das Gott gef\u00e4llige Tun, das Jesus gef\u00e4llige Tun des Wortes Gottes darf in unserem Leben nicht fehlen aber sie ist eine Frucht, die in uns entsteht, wenn wir Gottes Wort auf die richtige Weise h\u00f6ren und beherzigen. Im ersten Teil dienten die Frauen Jesus und seinen J\u00fcngern. Das war die Frucht des Wortes Gottes in ihnen, nachdem sie das Evangelium beherzigt hatten. Sie taten es nicht, weil sie von Jesus oder den J\u00fcngern gezwungen wurden. Sie taten es freiwillig, weil sie es wollten, weil es ihnen Freude bereitet hat. Ihr Tun bzw. ihr Gehorsam stand im Einklang mit dem Willen Gottes und ihrem eigenen Wunsch. Auch wir werden tun, was zu tun ist, was das Wort Gottes von uns verlangt (und dar\u00fcber hinaus) und wir werden es gerne tun, weil es uns Freude bereitet, wenn Gottes Wort in uns gedeiht und Frucht bringt. Daran wird sich Jesus erfreuen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Lasst uns Jesus einladen, der vor unserer Herzenst\u00fcr steht und anklopft. Lasst uns h\u00f6ren und beherzigen, was er sagt. Er lasse beste Frucht in uns entstehen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das H\u00f6ren des Wortes Gottes und ihre Frucht \u201eDas aber auf dem guten Land sind die, die das Wort h\u00f6ren und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.\u201c (Lk 8, 15) Beim Lesen des Textes f\u00e4llt auf, wie oft Jesus das Wort \u201eh\u00f6ren\u201c gebraucht. 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