{"id":3310,"date":"2015-02-15T21:59:25","date_gmt":"2015-02-15T20:59:25","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3310"},"modified":"2022-11-18T12:22:18","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:18","slug":"predigt-lukas-51-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-51-11\/","title":{"rendered":"Predigt:  Lukas 5,1 \u2013 11"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Lk-P05-0111.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Jesus begegnet Simon<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eUnd Jesus sprach zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(10b)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Wir haben im vorausgegangenen Kapitel gesehen, wie Jesus m\u00e4chtig vor aller \u00d6ffentlichkeit aufgetreten ist. Sowohl in Kapernaum als auch in Nazareth trat Jesus vor Menschenmengen auf, die er das Wort Gottes mit Vollmacht lehrte und vor denen er viele Wunderheilungen vollbrachte. Auch in dem heutigen Text aus Lk. 5 wird \u00fcber Jesu \u00f6ffentlichem Auftreten in Galil\u00e4a berichtet. Doch geht es hier mehr darum, wie Jesus konkret einem Menschen pers\u00f6nlich begegnet ist. Wie wir wissen, handelt es sich bei diesem einen Menschen um Simon. Wir wollen uns heute mit dieser besonderen Begegnung von Jesus mit Simon besch\u00e4ftigen. Zwei schlichte Fragen sollen uns dabei helfen: Erstens wie begegnete Jesus Simon? Zweitens was bedeutet diese Begegnung f\u00fcr uns? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir die Verse 1 und 2: <b>Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm dr\u00e4ngte, um das Wort Gottes zu h\u00f6ren, da stand er am See Genezareth und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. <\/b>Wie k\u00f6nnen wir uns die Situation, die in diesen Versen beschrieben wird, vorstellen? Der Ort, wo alles stattfindet, ist der See Genezareth. \u201e\u00dcber der sch\u00f6nen Ebene am Ufer rauschen die hohen Palmenkronen. Immergr\u00fcne hohe Zypressen heben ihre Wipfel \u00fcber die H\u00e4user von Kapernaum zum klaren Himmel empor. Ein wahres St\u00fcck Paradies ist diese Gegend am See Genezareth (RIENECKER<sup>1<\/sup> 1959: 140).\u201c <i>Aber so sch\u00f6n die Gegend auch ist \u2013 wie ein Gegensatz wirkt das Bild der Fischer am Ufer. Es ist ein ergreifendes Bild irdischer M\u00fche und Plage <\/i>(vgl. ebd.). Simon hatte mit seinen Gef\u00e4hrten die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen. Wie f\u00fchlen sie sich wohl? Wie f\u00fchlst du dich, wenn du f\u00fcr eine Klassenarbeit viel gelernt hast, am Ende aber trotzdem eine schlechte Note geschrieben hast und obendrein noch eine ausf\u00fchrliche Berichtigung schreiben musstest. So etwa f\u00fchlen sich die Fischer. Sie haben die ganze Nacht nichts gefangen und zur Belohnung daf\u00fcr m\u00fcssen sie auch noch die Netze reinigen. Tr\u00fcbe und sorgevoll gestimmt waschen sie ihre Netze: \u201eDie ganze Nacht haben wir uns abgem\u00fcht und nichts gefangen. Und jetzt auch noch diese Netze putzen. F\u00fcr nichts und wieder nichts!\u201c Sie sind sehr frustriert. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Doch da naht den Fischern der Herr. Er ist umgeben von einer Volksmenge, die in st\u00fcrmischer Weise, ja geradezu r\u00fccksichtslos sich zum Herrn vordr\u00e4ngt <\/i>(vgl. ebd.), um das Wort Gottes zu h\u00f6ren. Was tut Jesus daraufhin? &#8211; Betrachten wir Vers 3: <b>Da stieg er in eines der Boote, das Simon geh\u00f6rte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus. <\/b>Jesus respektiert das geistliche Anliegen der Menschen, das Wort Gottes zu h\u00f6ren. Deswegen steigt er in ein Boot, um die gesamte Menschenmenge am Ufer des Sees im Blickfeld zu haben. Von dort aus will er zu der ganzen Menge sprechen. Doch gleichzeitig will Jesus einem Menschen ganz pers\u00f6nlich begegnen. Dieser eine Mensch ist Simon. W\u00e4hrend Simon noch in Frust und \u00c4rger die Netze putzt, tritt Jesus in eines seiner Boote. Simons Gedanken drehen sich um Fische hier und um Fische da. Doch als Jesus in sein Boot tritt, tritt er zugleich in Simons Gedanken- und Gef\u00fchlswelt ein. Jesus macht einen Schritt in einen Lebensbereich, der f\u00fcr Simon essentiell ist. N\u00e4mlich sein Beruf. Jesus f\u00e4ngt an, sich in Simons Leben einzumischen. Was macht Jesus dann? Jesus bittet Simon um ein Gefallen. So wie er die Frau am Brunnen um ein Gefallen bittet, so bittet nun Jesus auch Simon um ein Gefallen. Er bittet ihn darum, mit ins Boot zu steigen und ihn vom Land etwas wegzufahren. Jesus verlangt nicht viel von Simon. Simon muss lediglich seine Arbeit unterbrechen und seine M\u00fcdigkeit sowie Frust \u00fcberwinden, um Jesu Bitte zu erf\u00fcllen. Jesus <i>befiehlt<\/i> nicht einmal Simon, sondern <i>bittet<\/i> ihn darum. Ein Befehl w\u00e4re f\u00fcr Simon wohl wegen seiner frustrierten Lage nicht so einfach annehmbar gewesen. Zudem kennt er Jesus auch noch nicht so gut. Jesus f\u00e4ngt wirklich klein an mit Simon. Er holt ihn da ab, wo er steht. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Warum wollte Jesus aber, dass Simon ihn vom Ufer wegf\u00e4hrt? H\u00e4tte Jesus nicht einfach selber ein paar Meter vom Land wegfahren k\u00f6nnen? Wozu brauchte er dazu Simon? W\u00e4re Simon au\u00dferhalb des Bootes geblieben, w\u00e4re er wohl weiter damit besch\u00e4ftigt gewesen, sein Netz zu reinigen. Besch\u00e4ftigt mit dem Reinigen des Netzes und verhaftet in seinen frustrierten Gedanken, w\u00e4re er nicht in der Lage gewesen, Jesu Predigt gut zu zuh\u00f6ren. Im Boot aber konnte Simon nichts machen. Er konnte dort kein Netz reinigen. Au\u00dferdem w\u00e4re es sehr peinlich gewesen, vor den Augen aller einzuschlafen. So konnte Simon im Boot im Grunde genommen nichts anderes machen als Jesu Wort zuzuh\u00f6ren. Das erste, was Jesus von Simon eigentlich wollte, war, dass er Ihm zuh\u00f6rt. Er sollte Seinem Wort gut zuh\u00f6ren. F\u00fcr das erste, nicht mehr. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">W\u00e4hrend Jesus mit Vollmacht lehrt, h\u00f6rt Simon und h\u00f6rt und h\u00f6rt. Und beim H\u00f6ren des Wortes Gottes entsteht der Glaube in seinem Herzen, ein Vertrauen auf das Wort Gottes. Nun kann der Herr mit Simon einen Schritt weiter gehen. Lesen wir gemeinsam Vers 4: \u201e<b>Und als er aufgeh\u00f6rt hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!\u201c <\/b>Nun bittet Jesus Simon nicht mehr, sondern erteilt ihm einen klaren Befehl: \u201e<b>Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!\u201c <\/b>Jesus fordert Simon dazu auf, noch einmal auf die H\u00f6he des Sees hinauszufahren und das Netz auszuwerfen.<b> <\/b>F\u00fcr Simon gibt es so viele Gr\u00fcnde, Jesu Befehl nicht zu gehorchen. Jesu Befehl widerspricht in erster Linie jeglicher Fischerweisheit. Man geht am See Genezareth nicht tags\u00fcber, sondern nachts fischen. <i>Denn <\/i><span style=\"color: #000000;\"><i>die Fische, die man nachts dicht unter der Oberfl\u00e4che fangen kann, tauchen bei Tageslicht in die Tiefe, wo man sie mit den Netzen nicht erreichen kann <\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\">(vgl. <\/span><span style=\"color: #000000;\">MAC ARTHUR<\/span><span style=\"color: #000000;\"><sup>2 <\/sup><\/span><span style=\"color: #000000;\">2002<\/span><span style=\"color: #000000;\">: 1432)<\/span><span style=\"color: #000000;\">. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>Ein evangelischer Theologe fragte einmal Fischer am See Genezareth, ob sie nicht auch bei Tag die Netze auswerfen. Daraufhin fingen diese an \u00fcber seine Unwissenheit zu lachen (<\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\">vgl. RIENECKER 1959: 142)<\/span><span style=\"color: #000000;\">. Nun soll Simon, der erfahrene Fischer, auf den Rat von Jesus, dem Zimmermann, h\u00f6ren? Zudem gibt es f\u00fcr Simon auch emotionale Gr\u00fcnde, die dagegen sprechen, auf Jesus zu h\u00f6ren. Simon ist sicherlich hungrig und m\u00fcde. Er hat schon damit begonnen, das Netz zu reinigen. Warum sollte das Netz f\u00fcr einen aussichtslosen Fang wieder verunreinigt werden? Auf wessen Stimme soll Simon h\u00f6ren? Auf die Stimme seiner Erfahrungen und Gef\u00fchle? Oder auf die Stimme des Wortes Jesu? Welcher Stimme w\u00fcrde er mehr glauben? Betrachten wir Vers 5a: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.<\/b><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\">In Petrus\u00b4 Antwort klingt zun\u00e4chst einmal der ganze Frust an: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen<\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\">. Doch dann sagt<\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\">Simon: \u201eaber\u201c. Es gibt ein \u201eaber\u201c, das f\u00fcr Simon einer Sache mehr Gewicht gibt als alle Gegengr\u00fcnde. Was ist das, das f\u00fcr Simon mehr Gewicht hat als alles andere? Simon sagt: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> Es ist das Wort Jesu. F\u00fcr Simon hat nun das Wort Jesu mehr Gewicht als die Stimme seiner Erfahrungen und Gef\u00fchle. Ihnen gegen\u00fcber gibt Er dem Wort Jesu Recht. Wie viel auch dagegen spricht, Simon wei\u00df: Das Wort Jesu hat Recht. <\/span>So <span style=\"color: #000000;\">ist Simon bereit, trotz aller Gegengr\u00fcnde dem Befehl Jesu zu gehorchen. Mit Jesus im Boot f\u00e4hrt er samt seinen Gef\u00e4hrten hinaus in die Tiefe. Aus Glauben an Jesu Wort werfen Simon und seine Gef\u00e4hrten dann noch einmal die Netze aus. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Und als sie das taten, fingen sie eine gro\u00dfe Menge Fische, <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">berichtet uns Lukas in Vers 6.<\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\">Als Simon und seine Gef\u00e4hrten die Netze auswerfen, sammeln sich unz\u00e4hlige Fische in ihre Netze. Was f\u00fcr ein scharfer Kontrast zu der Nacht davor! Simon hatte gar nichts gefangen, obwohl er menschlich gesehen alles richtig gemacht hatte. Er ging ja auf ein See fischen, der sehr reich an Fischen ist. Es war auch nicht die falsche Tageszeit. Er ging ja nachts fischen, wo die Fische an der Oberfl\u00e4che schwimmen. Es lag auch nicht an seinem Flei\u00df und Eifer. Simon hatte die ganze Nacht gearbeitet. Er hatte solange gearbeitet, bis es keinen Sinn mehr gemacht hatte. Er hatte nicht aufgegeben. Obwohl Simon alle seine Weisheit, all seinen Eifer und alle seine Hingabe eingesetzt hatte, hatte er nichts gefangen. <\/span>Aber<span style=\"color: #000000;\"> als zwei Dinge zusammen kamen, fing Simon eine gewaltige Menge an Fischen. Was waren diese zwei Dinge? Erstens das Wort Jesu: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">Dieses Wort ist ein Wort der Verhei\u00dfung und ein Wort der Bevollm\u00e4chtigung zugleich. Als Jesus sagte: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!, <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">gab er Simon die Vollmacht eine riesige Menge an Fischen zu fangen. Doch musste noch eine zweite Sache geschehen. Dies war der Glaube an dieses Wort Jesu. Simon musste dem Wort Jesu Vertrauen schenken. Er musste gem\u00e4\u00df dieses Wort handeln, ansonsten h\u00e4tte er nie die Erf\u00fcllung dieses Wortes erlebt. Ist das nicht bemerkenswert? Simons Weisheit, Eifer und Hingabe reichten \u00fcberhaupt nicht aus, um Fische zu fangen. Aber der Glaube an ein Verhei\u00dfungswort Jesu lie\u00df ihn eine gewaltige Menge an Fischen fangen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\">Kehren wir zum Geschehen zur\u00fcck. <\/span>Wie m\u00e4chtig war der Fang, den der Herr Simon und seinen Gef\u00e4hrten gab?<b> <\/b><span style=\"color: #000000;\">Betrachten wir noch einmal Vers 6: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Und als sie das taten, fingen sie eine gro\u00dfe Menge Fische und ihre Netze begannen zu rei\u00dfen. Und sie winkten ihren Gef\u00e4hrten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen. Und sie kamen und f\u00fcllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">Stellen wir uns das einmal vor. Simon und seine Gef\u00e4hrten werfen die Netze aus. Auf einmal taucht ein riesiger Schwarm von Fischen auf. Die Oberfl\u00e4che des Wassers verdunkelt sich m\u00f6glicherweise. Ein gro\u00dfes Rauschen ist vielleicht zu h\u00f6ren. Die Netze werden hin- und herbewegt. Es wackelt und r\u00fcttelt. Die Netze verhalten sich so, als ob sich ein Seeungeheuer in ihnen eingefangen habe. Simon und die Gef\u00e4hrten m\u00fcssen sich fragen: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>\u201eWas geht da vor?\u201c<\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\">. Dann versuchen sie die Netze hochzuziehen. Doch weil es so viele Fische sind, fangen die Netze beim Hochziehen an zu rei\u00dfen. Au\u00dferdem sind sie zu schwer, um sie alleine ans Boot zu ziehen, und zu voll, um sie auf nur ein Boot zu laden. In ihrer Not rufen sie Fischer auf einem anderen Boot herbei. Doch als sie gemeinsam die Fische auf die Boote laden, gehen die beiden Boote in die Tiefe, sodass die Fischer bef\u00fcrchten m\u00fcssen, zu sinken. So etwas hatten Simon und seine Gef\u00e4hrten noch nie erlebt. Sicherlich hatten sie schon in dieser und jener Nacht einen guten Fang gehabt. Aber dass sie mit einem Schlag und am hellen Tage so viele Fische fingen, dass kaum einmal die Netze und zwei Boote daf\u00fcr ausreichen, so was hatten sie noch nie erlebt. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Wie wirkt sich dieses m\u00e4chtige Ereignis auf Simon aus? &#8211; Lesen wir gemeinsam die Verse 8 &#8211; 10b: <b>Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu F\u00fc\u00dfen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein s\u00fcndiger Mensch. Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, \u00fcber diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, ebenso auch Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, Simons Gef\u00e4hrten. <\/b>Schrecken, Entsetzen l\u00f6st dieses \u00fcberirdische Ereignis in<b> <\/b>Simon aus. Dieser \u00fcbernat\u00fcrliche Fischfang konfrontiert Simon mit der furchterregenden Macht Gottes. Als Simon diesen gewaltigen Fischfang erlebt, bekommt er in Jesus die unmittelbare N\u00e4he des allm\u00e4chtigen Gottes zu sp\u00fcren. Simon erkennt, dass Jesus nicht nur irgendein Meister, sondern der Herr, der Kyrus, die h\u00f6chste Autorit\u00e4t ist. Gleichzeitig erkennt sich Simon vor der g\u00f6ttlich heiligen Gegenwart Jesu als S\u00fcnder, obgleich er sich vielleicht nie moralisch oder sittlich grob vergangen hatte. Simon wei\u00df, dass die <i>Heiligkeit Gottes Tod und Verderben f\u00fcr das unheilige Gesch\u00f6pf bringt (<\/i>vgl. RIENECKER 1959: 142). So ist er von einem heiligen Schrecken, von ehrfurchtsvoller Scheu gegen\u00fcber Jesus erf\u00fcllt. Er f\u00fcrchtet in Jesu Gegenwart vergehen zu m\u00fcssen, geradeso wie Jesaja es bef\u00fcrchteten, als er Gott begegnete (vgl. Jes. 6,5). Daher f\u00e4llt Simon vor Jesus nieder und spricht: <b>Herr, geh weg von mir! Ich bin ein s\u00fcndiger Mensch. <\/b>Durch die m\u00e4chtige Begegnung Jesu mit Simon ist Simon ver\u00e4ndert. Ver\u00e4ndert ist sein Bild \u00fcber Jesus und sein Bild \u00fcber sich selbst. Kein Wunder, dass Lukas in diesem Vers zum ersten Mal den Namen Petrus erw\u00e4hnt. Petrus ist der Name, den Simon sp\u00e4ter von Jesus aufgrund einer gro\u00dfen Hoffnung f\u00fcr ihn erh\u00e4lt (vgl. Mt. 16, 18). Durch die Begegnung mit Jesus ist in gewisser Weise jetzt schon aus Simon ein Petrus geworden. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Durch den gewaltigen Fischfang bekam Simon die furchterregende heilige Gegenwart Gottes in Jesus zu sp\u00fcren. Wollte ihm Jesus aber nur so begegnen? Was antwortete der Herr Simon? Betrachten wir Vers 10b: <b>Und Jesus sprach zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! <\/b><i>Jesus blickt freundlich auf Simon, der zu seinen Knien liegt, nieder. Dann spricht er: \u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c<\/i>(vgl. RIENECKER 1959: 144). Simon, der wegen seiner S\u00fcndhaftigkeit v\u00f6llig verzagte, ja den Boden unter den F\u00fc\u00dfen verlor, darf jetzt unerwartet Worte voller Gnade h\u00f6ren, \u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">\u201e<span style=\"font-size: small;\">Wie selig wird es da dem Simon ums Herz gewesen sein, als er aus der Tiefe des S\u00fcndenbewusstseins herausgehoben wurde auf die H\u00f6he der S\u00fcndenvergebung (RIENECKER 1959: 144).\u201c Mit den Worten: \u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c begegnet Jesus Simon mit der vollen G\u00fcte Gottes. Diese unermessliche G\u00fcte Gottes wurde dem Simon eigentlich schon durch die unermessliche Zahl der Fische vor Augen gef\u00fchrt. Der wundersame Fischfang brachte nicht nur die furchterregende Macht und Gegenwart Gottes zum Ausdruck, sondern auch die unermessliche G\u00fcte Gottes, die Simon mit Fischen im \u00dcberfluss bescherte. Und eben geradeso war Jesus Simon begegnet, voller Gnade und voller Wahrheit. Voller Wahrheit daher, weil sich Simon durch die Begegnung mit Jesus als einen S\u00fcnder erkannte, obgleich er noch so ein anst\u00e4ndiger Mensch gewesen sein mag. Voller Gnade daher, weil Jesus Simon, der seine S\u00fcnde und Schuld erkannte, nicht verdammte, sondern an sein Heilandsherz zog. \u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c &#8211; dies ist die gr\u00f6\u00dfte und sch\u00f6nste Botschaft des heiligen Gottes f\u00fcr jeden, der wegen seiner S\u00fcndhaftigkeit verzagt und verzweifelt ist.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus war Simon als sein Heiland begegnet. Aber die S\u00fcndenvergebungsgnade war l\u00e4ngst noch nicht alles, was Er ihm geben wollte. Was sagt Jesus noch zu Simon? Betrachten wir das Ende von Vers 10: <b>Von nun an wirst du Menschen fangen.<\/b> Der Herr gibt Simon eine Berufung. Von nun an soll er nicht mehr Fische fangen, sondern Menschen. Was bedeutet das? Was das bedeutet, daf\u00fcr gibt uns die Szene am Anfang des Textes eine anschauliche Vorstellung. Jesus war im Boot und vor ihm stand eine Menschenmasse. Dann lehrte Jesus sie das Wort Gottes. Er predigte ihnen das Evangelium vom Reich Gottes. Was Jesus da machte, war nichts anderes als Menschen zu fangen. Er gewann Menschen f\u00fcr das Reich Gottes, indem er im \u00fcbertragenen Sinne das Netz des Wortes Gottes auf die Menschen am Ufer auswarf. Als Jesus Simon zum Menschenfischer beruft, beruft er ihn dazu, Menschen f\u00fcr das Reich Gottes zu gewinnen. Sowie Jesus dazu gesandt war, das Evangelium von Reich Gottes zu predigen, so soll nun auch Simon durch die Verk\u00fcndigung des Evangeliums Menschen f\u00fcr das Reich Gottes gewinnen. Simon konnte das jetzt tun, weil er die Botschaft des Evangeliums durch die Begegnung mit Jesus ganz pers\u00f6nlich erfahren hatte.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\">W\u00f6rtlich hei\u00dft es: Von nun an wirst du Menschen <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>lebendig<\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\"> fangen. Anders als beim Fischfang sterben die Menschen nicht, wenn sie f\u00fcr das Reich Gottes gewonnen werden. Vielmehr werden sie lebendig gemacht. Sie erhalten das eigentliche, unersch\u00f6pfliche Leben. Sie verlieren auch nicht wie die Fische im Netz ihre Freiheit, sondern erhalten die wahre Freiheit, die in Christus ist. Mit dem Ausdruck \u201eMenschen lebendig fangen\u201c macht Jesus Simon deutlich, dass er f\u00fcr ihn eine viel w\u00fcrdevollere und bedeutungsvollere Aufgabe als die des Fischefangens bereith\u00e4lt. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>Simon erh\u00e4lt sozusagen eine doppelte Bef\u00f6rderung: Menschen soll er in Zukunft fangen und nicht mehr Fische; und zum Leben soll er sie fangen und nicht, wie bisher seine Fische zum Tode <\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\">(vgl. RIENECKER 1959: 145)<\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>. <\/i><\/span>Bisher hatte Simon ein relativ bedeutungsloses Leben gef\u00fchrt. Als Fischer <span style=\"color: #000000;\">hatte sein Leben kaum eine echte Bedeutung und Sinn f\u00fcr ihn und f\u00fcr andere gehabt. Doch nun bietet ihm Jesus eine v\u00f6llig neue Perspektive f\u00fcr sein Leben an: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Von nun an wirst du Menschen fangen. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Wie reagiert Simon auf diese Gnade? Betrachten wir Vers 11: <b>Und sie brachten die Boote ans Land und verlie\u00dfen alles und folgten ihm nach.<\/b> <i>Simon gibt seinem Fischerberuf den Abschied, verl\u00e4sst alles, sei es Haus oder Besitz oder Angeh\u00f6rige, und folgt Jesus nach. Er verzichtet auf einen gesicherten Verdienst und f\u00fchrt mit Jesus ein Wanderleben, ohne zu wissen, wo er am n\u00e4chsten Tag sein Haupt niederlegen und wie er sein Leben fristen soll <\/i>(vgl. RIENECKER 1959: 146)<i>.<\/i> Wie kann er so eine krasse Entscheidung treffen?<i> Jesus war Simon einfach zu gro\u00df geworden. Bei dem ganzen Wunderwerk des Fischfangs offenbarte sich Jesus Simon selbst als Reichtum. Ein Reichtum, den Simon nicht fassen und bergen konnte in die Netze Seines Herzens und Verstandes. Sein Denken, F\u00fchlen und Wollen drohte zu zerrei\u00dfen vor Gl\u00fcck und vor Freude. Das Boot Seines Lebens drohte zu sinken vor der kostbarsten Last, die in sein Leben durch Jesus, den Herrn und Heiland Seiner Seele, gekommen ist <\/i>(vgl. ebd.). <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Was k\u00f6nnen wir aus dieser Begegnung von Jesus mit Simon lernen? Jesus m\u00f6chte nicht nur Simon, sondern jedem Menschen begegnen. Viele von uns haben das schon erfahren. So wie Jesus in das Boot von Simon hineingegangen ist, ohne ihn zu fragen, so ist Jesus einfach in unser Leben hineingekommen, ohne dass wir selbst dazu die Initiative ergriffen hatten. Dabei offenbarte sich Jesus uns ganz pers\u00f6nlich als unseren Herrn und Heiland, und zwar in einer Art und Weise, die wir verstanden haben. Bei Simon war es der gewaltige Fischfang. Bei den Sterndeutern als der Stern, der sie nach Bethlehem f\u00fchrte. Bei der Frau am Brunnen als das Wasser des Lebens. Und bei mir als meine Gerechtigkeit, die ich als orthodoxer Christ lange Zeit auf eigenem Wege zu erlangen suchte. F\u00fcr diejenigen von uns, denen Jesus noch nicht begegnet ist, l\u00e4sst sich sagen: Der Herr steigt auch in das Boot deines Lebens hinein, ob du Ihm das erlaubst oder nicht. Er wird sich vielleicht in Lebensbereichen einmischen, die dir ganz wichtig sind. Zum Beispiel in deiner Schulausbildung, oder in deinen Freundschaftsbeziehungen oder in den Dingen, die dir sehr wertvoll sind. Innerhalb dieser Lebensbereiche kann es sein, dass dich Jesus mit einer Glaubensentscheidung konfrontiert, um sich dir ganz pers\u00f6nlich als dein Herrn und Heiland zu offenbaren, und zwar in einer Art und Weise, die du verstehst. So wie Jesus klein mit Simon anfing, so wird es Jesus auch sicherlich mit dir tun. Er wird nicht etwas verlangen, was du nicht tun kannst. Entscheidend ist, ob du dich \u00fcberhaupt auf Jesus einl\u00e4sst oder nicht. Ist es z.B. zu viel verlangt, wenn du treu zum Bibelstudium kommst und dort Seinem Wort gut zuh\u00f6rst? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Auch uns, denen Jesus bereits begegnet ist, m\u00f6chte Jesus immer wieder neu begegnen. So wie bei Simon ergreift er selbst dazu die Initiative, indem er in Lebensbereiche hineintritt, die f\u00fcr uns gro\u00dfe Bedeutung haben oder die wir vielleicht noch nicht ganz in Jesu Herrschaft gegeben haben. Er wird uns dabei durch Sein Wort mit Entscheidungen konfrontieren, die unseren Glauben herausfordern. Von Simon k\u00f6nnen wir lernen, nicht auf die Stimme unserer Erfahrungen, oder Gef\u00fchle oder eigener Weisheit zu h\u00f6ren, sondern vielmehr auf Jesu Wort. Und wenn uns das schwer f\u00e4llt, sollen wir Jesu Wort gut und so lange zuh\u00f6ren, bis wir dem mehr vertrauen k\u00f6nnen als auf uns. W\u00e4hrend der Zeit meines Studiums und Referendariats hatte mir der Herr zahlreiche Gelegenheiten gegeben, Glaubenserfahrungen mit ihm zu machen. Viele von ihnen durfte ich nutzen und dadurch die G\u00fcte des Herrn mehr und mehr erleben. Ich konnte erleben, dass mich der Herr selbst durch die unm\u00f6glichsten Pr\u00fcfungen hindurch getragen hatte, mich sogar mit einigen sehr guten Noten beschert hatte und mir Menschen zur Seite stellte, die mir vom Herzen halfen. Heute sind es andere Bereiche, in die der Herr von mir den Glauben herausfordert, um sich mir mehr und mehr zu offenbaren. Ich glaube, dass der Herr auch hier mir seine unermessliche G\u00fcte erweisen wird, wenn ich auf sein Wort vertraue, anstelle auf meine Gedanken, Gef\u00fchle und Erfahrungen. Wir sollen solche Gelegenheiten, in denen Jesus unseren Glauben herausfordert, bewusst wahrnehmen. Denn sie sind sehr wertvoll. Warum? Weil Jesus uns durch solche Gelegenheiten seine wunderbare Herrlichkeit mehr und mehr offenbaren kann. Er will auch uns seine unermessliche G\u00fcte mehr und mehr offenbaren, soweit, dass er unser ein und alles wird, soweit, dass wir f\u00fcr Jesus alles aufgeben wollen. Simon hatte sich am Anfang nur f\u00fcr einen erfolgreiche Fischfang interessiert, am Ende aber war er so begeistert von Jesus gewesen, dass er f\u00fcr ihn alles aufgegeben hatte. Auch uns kann Jesus soweit ver\u00e4ndern, wenn wir mehr und mehr seine Herrlichkeit erfahren. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Welche weitere Anwendung k\u00f6nnen wir aus dem Text entnehmen? So wie Simon m\u00f6chte Jesus auch uns als Menschenfischer gebrauchen, doch nicht auf unsere Weise, sondern auf Seine Weise. Ob wir als Menschenfischer Erfolg haben oder nicht, h\u00e4ngt nicht in erster Linie von unserem Eifer, Hingabe und Weisheit ab. Simon hatte ja alle diese Dinge bewiesen, aber trotzdem nichts in jener Nacht gefangen. Es h\u00e4ngt in erster Linie davon ab, ob wir von Jesus die Verhei\u00dfung dazu haben und ob wir dieser Verhei\u00dfung Glauben schenken. Jesus gab Simon diese Verhei\u00dfung, erst nachdem Er Ihm begegnet war. Und das ist auch logisch? Wie sollte Simon das Evangelium verk\u00fcndigen, wenn er selber zuvor die Botschaft des Evangeliums pers\u00f6nlich erlebt hat. Auch wir m\u00fcssen zun\u00e4chst Jesus neu begegnen, bevor als erfolgreiche Menschenfischer gebraucht werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Lasst uns daf\u00fcr beten, dass uns Jesus neu begegnet, in seiner vollen Wahrheit und in seiner vollen Gnade, sodass Er uns als Fischer von zahlreichen Studenten gebrauchen kann. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <b>\u201eUnd Jesus sprach zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.\u201c<\/b><i><b> <\/b><\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">____________<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">Quellen:<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>1 <\/sup>RIENECKER, F. 1959: Das Evangelium des Lukas. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">In: Wuppertaler Studienbibel, S. 139-146. SCM. R. Brockhaus.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>2 <\/sup>MAC ARTHUR, J. 2002: Das Evangelium nach Lukas. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: small;\">In: John Mac Arthur Studienbibel, S.1415-1478. CLV.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Jesus begegnet Simon \u201eUnd Jesus sprach zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.\u201c (10b) Wir haben im vorausgegangenen Kapitel gesehen, wie Jesus m\u00e4chtig vor aller \u00d6ffentlichkeit aufgetreten ist. 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