{"id":3272,"date":"2015-01-04T23:34:32","date_gmt":"2015-01-04T22:34:32","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3272"},"modified":"2022-11-18T12:22:23","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:23","slug":"predigt-2-korinther-41-6-sonderlektion-jahreswechsel-201415","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-korinther-41-6-sonderlektion-jahreswechsel-201415\/","title":{"rendered":"Predigt: 2. Korinther 4,1 \u2013 6 (Sonderlektion \u2013 Jahreswechsel 2014\/15)"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SL_2015_2Kor4_01-18-Predigt.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Das Evangelium, Gottes Herrlichkeit im Angesicht Jesu Christi<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eDenn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(2.Kor 4,6)<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Ein gesegnetes, frohes neues Jahr! Der Anfang eines neuen Jahres ist f\u00fcr viele ein Anlass, ihre Ziele zu \u00fcberpr\u00fcfen, ihren Standort zu bestimmen und sich f\u00fcrs neue Jahr verschiedene Dinge vorzunehmen. Bei vielen betrifft dies berufliche Ziele oder ihre Lebensf\u00fchrung wie etwa mehr Sport zu machen oder sich ges\u00fcnder zu ern\u00e4hren. Manche dieser Entscheidungen geraten schon nach wenigen Tagen oder Wochen wieder in Vergessenheit. Was ist aber das eigentliche Ziel unseres Lebens? Welches Ziel ist wirklich wert, dass wir danach streben, nicht nur in diesem Jahr, sondern in unserem ganzen Leben? In 2. Korinther 4 spricht Apostel Paulus von dem hellen Licht des Evangeliums, das uns erhellt und uns und die Menschen um uns herum die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi erkennen l\u00e4sst. Jeder Mensch hat ein Verlangen nach Herrlichkeit in sich. Deshalb w\u00fcrden wir am liebsten herrlich aussehen (davon lebt die Modeindustrie und die Kosmetikindustrie), in einer herrlichen Umgebung leben (deshalb geben die Menschen so viel Geld aus f\u00fcr sch\u00f6ne M\u00f6bel, H\u00e4user, Autos usw.), mit herrlichen Menschen zusammen sein und herrliche Dinge tun und erleben. Aber in dieser Welt gibt es keine wahre Herrlichkeit. Was in der Welt herrlich aussieht, ist nur \u00e4u\u00dferlich und nur kurzfristig, so wie die sch\u00f6nen Feuerwerke an Silvester, die nach kurzer Zeit wieder vorbei sind. Aber es gibt wahre Herrlichkeit, die ewig bleibt. Einer ist herrlich, Gott selbst. Die gute Nachricht ist, dass Gott diese seine Herrlichkeit in Jesus Christus gezeigt hat und dass er will, dass wir diese Herrlichkeit erkennen. Es ist entscheidend f\u00fcr unser Leben, dass wir diese wahre Herrlichkeit erkennen, sie erfahren. Wie k\u00f6nnen wir das tun, und welche Bedeutung hat das f\u00fcr uns selbst und die Menschen um uns herum? Lasst uns das durch diesen Text lernen!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wie beginnt Apostel Paulus dieses Kapitel? Betrachten wir den Vers 1: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eDarum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht m\u00fcde.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Hier beziehen sich die W\u00f6rter \u201eDarum\u201c und \u201edieses Amt\u201c auf das vorangehende Kapitel. Darin unterscheidet Paulus zwischen dem Amt (oder Dienst) im Alten Bund und dem Amt (oder Dienst) im Evangelium. \u201eDieses Amt\u201c steht f\u00fcr \u201edas Amt, das den Geist gibt\u201d (3,8; \u201cministry of the Spirit\u201d), f\u00fcr \u201edas Amt, das zur Gerechtigkeit f\u00fchrt\u201c (3,9b), das Gott uns anvertraut hat. Im Gegensatz dazu hei\u00dft es von dem Dienst im Alten Bund \u201edas Amt, das den Tod bringt\u201c (3,7) und, \u201edas Amt, das zur Verdammnis f\u00fchrt\u201c (3,9). Diese Ausdr\u00fccke machen klar, dass der Dienst im Alten Bund wegen der S\u00fcnde des Menschen schlie\u00dflich doch zu Tod und Verdammnis f\u00fchrte. Aber das Evangelium f\u00fchrt zur Gerechtigkeit und l\u00e4sst uns den Heiligen Geist empfangen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir im Glauben an das Evangelium leben und Gott bewusst auf dieser Basis dienen. Weil Paulus und seine Mitarbeiter sich in ihrem Dienst des Evangeliums als Grundlage bewusst waren, wurden sich nicht m\u00fcde. Das griechische Wort f\u00fcr \u201em\u00fcde\u201c kann auch \u201ematt\u201c, \u201eentmutigt\u201c, \u201e\u00e4ngstlich\u201c oder \u201enachl\u00e4ssig\u201c bedeuten. Wann werden wir m\u00fcde oder nachl\u00e4ssig? Wir werden leicht m\u00fcde oder nachl\u00e4ssig, wenn wir z.B. entt\u00e4uscht werden von Menschen, von mangelnder sichtbarer Frucht unserer Arbeit oder von unserer eigenen Schw\u00e4che, und zwar dann, wenn wir Gott auf einer anderen Basis als dem Evangelium dienen, zum Beispiel aus Gewohnheit, aus ichbezogenen Motiven oder aus einer gesetzlichen Gesinnung. Das Gesetz verdammt uns und andere, und wir werden schnell m\u00fcde und \u00e4ngstlich oder geben auf und werden nachl\u00e4ssig. Aber wenn wir Gott bewusst auf der Basis seiner Gnade dienen, die st\u00e4ndig erneuert wird, werden wir nicht m\u00fcde oder mutlos, auch wenn wir dabei auf verschiedenste Schwierigkeiten sto\u00dfen. Wenn wir bewusst dem Werk der Gnade dienen und uns der Herrlichkeit, die dieses Amt hat, bewusst sind, haben wir immer neue Motivation und Kraft und k\u00f6nnen wie Paulus dem Werk Gottes unerm\u00fcdlich dienen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wie diente Paulus Gott aufgrund des Evangeliums? Er sagt weiter in Vers 2: \u201e<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>sondern wir meiden sch\u00e4ndliche Heimlichkeit und gehen nicht mit List um, f\u00e4lschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Paulus war aufgrund der Gnade nicht passiv, sondern er hat hingebungs\u00advoll f\u00fcr Jesus und das Evangelium gewirkt. Dabei war er nicht von sich selbst, seinem eigenen Wirken oder von seinen Mitarbeitern abh\u00e4ngig, sondern von Gott, seiner Gnade und seinem eigenem Wirken. Deshalb hat Paulus nicht versucht, die Menschen mit menschlichen, verkehrten Mitteln zu gewinnen. Er hat ihnen nicht gepredigt, was sie gerne h\u00f6ren wollten oder leicht annehmen konnten, sondern sagte ihnen das Evangelium klar und offen und empfahl sich so ihrem Gewissen vor Gott. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"_GoBack\"><\/a> <span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Hier k\u00f6nnen wir lernen, wie wichtig es ist, dass wir uns der Gnade Jesu st\u00e4ndig bewusst sind und ihm aufgrund seiner Gnade dienen und daraus immer neu die Motivation und Kraft sch\u00f6pfen. Wenn wir fest auf Jesu Gnade und auf sein Wirken vertrauen, k\u00f6nnen wir den Menschen die Wahrheit des Evangeliums mutig und klar sagen, statt ihnen blo\u00df zu sagen, was sie leicht annehmen k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Doch werden dann alle Menschen, die unsere Botschaft h\u00f6ren, das Evangelium annehmen? Als Paulus das Evangelium auf dieser Grundlage mutig und klar verk\u00fcndigte, erlebte er trotzdem, dass viele Menschen es nicht annahmen. Aber Paulus verzweifelte nicht dar\u00fcber, weil ihm der Grund daf\u00fcr klar war. Er sagt in den Versen 3 und 4: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eIst nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist\u2019s denen verdeckt, die verloren werden, den Ungl\u00e4ubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Paulus wusste, dass<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">nicht das Evangelium einen Fehler hatte oder seinen Verk\u00fcndigung, sondern dass die Menschen es nicht annehmen konnten, weil der Gott dieser Welt, der Teufel, ihnen den Sinn verblendet hatte. Auch heute hindert der Zeitgeist viele Menschen daran, das Evangelium als relevant zu erkennen und Jesus Christus anzunehmen, weil er ihnen vormacht, dass sie aufgrund der Wissenschaft und Technik ohne Gott leben k\u00f6nnten und dass es Gott sogar gar nicht g\u00e4be. Wenn Menschen die Relevanz des Evangeliums nicht sehen k\u00f6nnen, sollen wir weder sie beschimpfen noch verzweifeln. Stattdessen m\u00fcssen wir beten, dass Gott ein Heilswerk an ihnen tut und sie von ihrer Verblendung heilt. Denn das helle Licht des Evangeliums leuchtet klar und stark und offenbart die Herrlichkeit Christi; doch wie ein Blinder die Sonne nicht sieht, kann diese Herrlichkeit von vielen nicht erkannt werden, weil sie verblendet sind. Wir m\u00fcssen selbst darauf Acht haben, dass wir nicht von Dingen in der Welt verblendet werden. Und wir sollen beten, dass die Studenten und die Menschen um uns herum von Gott bef\u00e4higt werden, das helle Licht des Evangeliums bzw. die Herrlichkeit Gottes in Jesus Christus sehen k\u00f6nnen. Denn Jesus Christus ist das Ebenbild Gottes und strahlt seine Herrlichkeit aus. Als Jesus auf die Erde kam und Mensch wurde, wurde an ihm Gottes Herrlichkeit f\u00fcr uns Menschen erkennbar. Wir wollen gleich noch n\u00e4her darauf eingehen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Diesen Jesus hat Paulus unerm\u00fcdlich verk\u00fcndigt. Er sagt in Vers 5: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eDenn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Auch wenn Paulus gerade im 2. Korintherbrief vieles \u00fcber sich selbst geschrieben hat, war der Hauptpunkt seiner Predigt sicherlich nicht er selbst, sondern Jesus Christus, der der Herr ist. Damit vollzog er eine klare Abgrenzung vom G\u00f6tzendienst der Menschen in seiner Zeit. Damals beteten die Menschen alle m\u00f6glichen G\u00f6tzen an und verehrten dazu den r\u00f6mischen Kaiser wie einen Gott. Aber Jesus ist nicht einfach nur ein weiterer Gott unter vielen G\u00f6ttern, sondern der Herr, Gott selbst, dem all unsere Liebe und Anbetung geb\u00fchrt. Es ist wichtig f\u00fcr uns selbst und f\u00fcr die Menschen in unserer Zeit, dass wir festhalten und klar verk\u00fcndigen, dass Jesus der Herr ist. In uns ist das Interesse an uns selbst, an unserem eigenen Wohlergehen und dem Wohl unserer Familie, der L\u00f6sung unserer Probleme usw. tief verwurzelt. Jesus ist gekommen, um uns von unserer S\u00fcnde zu erl\u00f6sen und uns heil und gl\u00fccklich zu machen. Jesu ist unser Heiland, unser Erl\u00f6ser und unser bester Freund. Das ist wahr und f\u00fcr uns lebenswichtig. Aber das ist nicht alles. Jesus ist auch der Herr. Wir sollen ihn als den Herr unseres Lebens achten und ihm in allem folgen und gehorchen und sollen ihn einer Welt als den Herrn verk\u00fcndigen, die alle m\u00f6glichen G\u00f6tzen anbeten, vor allem dem eigenen Wohl wie einem G\u00f6tzen dient. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wie konnte Paulus in der dunklen Welt angesichts vieler Verblendeter allezeit Jesus Christus als den Herrn verk\u00fcndigen? Wie konnte Paulus Jesus trotz aller Probleme so unerm\u00fcdlich dienen? Es war m\u00f6glich, weil Paulus an die Sch\u00f6pfungsmacht des Evangeliums glaubte und in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit sah. Betrachten wir Vers 6. Lesen wir diesen Vers gemeinsam:<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eDenn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Dieser Vers bezeugt, dass Gott der Sch\u00f6pfer von allen Dingen ist. Am Anfang war die Erde w\u00fcst und leer und finster. Aber als Gott sprach: \u201eEs werde Licht\u201c, kam aus der Finsternis Licht hervor. Dieser Sch\u00f6pfer-Gott hat auch an uns ein Sch\u00f6pfungswerk getan, als er das Licht des Evangeliums in unseren dunklen Herzen leuchten lie\u00df und uns erneuerte. <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">So war auch Paulus erleuchtet worden und seine Mitarbeiter. Dieses Licht leuchtet in uns, das soll auch in andern leuchten, so kann und soll dieses Sch\u00f6pfungswerk auch in den anderen Menschen passieren. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wie wird die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi offenbar? Eigentlich hat niemand Gott je gesehen, aber Gott hat seine Herrlichkeit in Christus gezeigt. Joh 1,14 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eUnd das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Johannes sah Jesus als voller Gnade und Wahrheit. Wenn wir im Evangelium lesen und an Jesus denken, sehen wir seine Reinheit und Gerechtigkeit, seine Demut, seine Sanftmut und <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">seine Barmherzigkeit mit S\u00fcndern<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">; seine Unterordnung und seinen Gehorsam gegen\u00fcber dem Vater, sein st\u00e4ndiges Anliegen, den Vater zu verherrlichen; seine heilige Liebe und sein Verlangen , die Menschen in sein Reich zu f\u00fchren, seine Weisheit und seine Wahrhaftigkeit, mit der er immer nach der Wahrheit redete und handelte. In Jesus wurde Gott ein Mensch, schwach und niedrig. In ihm wurde er ein Lamm, das f\u00fcr uns Menschen am Kreuz geschlachtet wurde und starb. Gerade am Kreuz zeigt sich Gottes Herrlichkeit, der sich selbst hingab, um uns S\u00fcnder von unserer Verkehrtheit und der Rebellion gegen ihn zu erl\u00f6sen und uns in sein herrliches Reich zu erretten. Wie unfassbar gro\u00df und herrlich ist seine g\u00f6ttliche Liebe und seinen Macht, die sich vor allem bei seiner Auferstehung gezeigt hat! Wie wunderbar ist die Herrlichkeit Christi! In ihm k\u00f6nnen wir wirklich Gottes Herrlichkeit sehen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wie k\u00f6nnen wir diese Herrlichkeit so klar erkennen, dass wir davon erf\u00fcllt werden und sie von uns auf die anderen Menschen abstrahlt? Gott hat bereits seinen hellen Schein in unsere Herzen gegeben. Es ist die Frage, wie sehr wir dieses Licht in uns leuchten lassen. Wir sollen Jesus bewusst betrachten durch sein Wort und im Gebet, bis wir in ihm die Herrlichkeit Gottes immer mehr und immer klarer erkennen und davon erleuchtet werden. Wenn wir von Gottes Herrlichkeit in Jesus erleuchtet werden, werden durch uns auch die Menschen um uns her erleuchtet und k\u00f6nnen selbst die Herrlichkeit Gottes in Jesu Angesicht erkennen und zu ihm kommen. Darum wollen wir unser pers\u00f6nliches Glaubensleben und unser Leben in der Gemeinde so f\u00fchren, dass wir die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi sehen und sie Woche f\u00fcr Woche mehr erkennen. Wir sollen bei allem im Hinblick auf ihn leben, sodass seine Herrlichkeit von uns reflektiert wird und die Studenten an der Uni und die anderen Menschen in unserer Umgebung seine Herrlichkeit erkennen und zu ihm kommen k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Asap;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Wir haben heute das ermutigende Beispiel von Apostel Paulus gesehen, der sich unerm\u00fcdlich f\u00fcr das Evangelium einsetzen und alle damit verbundenen Hindernisse und Leiden \u00fcberwinden konnte, weil er in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit sah. Darum wurde er nicht matt oder mutlos, sondern konnte vielmehr das helle Licht des Evangeliums ausstrahlen. Lasst uns im neuen Jahr st\u00e4ndig auf Jesus schauen und Gottes Herrlichkeit in ihm sehen, sodass sein Licht uns erf\u00fcllt und von uns auf die anderen in der Gemeinde und weit hinaus bis zu den Studenten strahlt! Lesen wir noch einmal das Leitwort, Vers 6: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u201eDenn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das Evangelium, Gottes Herrlichkeit im Angesicht Jesu Christi \u201eDenn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.\u201c (2.Kor 4,6) Ein gesegnetes, frohes neues Jahr! 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