{"id":3224,"date":"2014-10-05T22:03:07","date_gmt":"2014-10-05T20:03:07","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3224"},"modified":"2022-11-18T12:22:34","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:34","slug":"predigt-2-korinther-111-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-korinther-111-15\/","title":{"rendered":"Predigt: 2. Korinther 11,1 \u2013 15"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P13-2K1101-1115.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Die Erniedrigung zur Erh\u00f6hung anderer<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eOder habe ich ges\u00fcndigt, als ich mich erniedrigt habe, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verk\u00fcndigt\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">11,7<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">In dem heutigen Text aus Korinther 11 geht es darum, dass sich Paulus durch Verzicht auf Geld selbst erniedrigte, um andere zu erh\u00f6hen. Paulus konnte ein wahrhaftiger Diener des Evangeliums sein, indem er bereit war sich selber zu erniedrigen, um andere zu erh\u00f6hen. Wir wollen heute diesen wichtigen Punkt von ihm lernen: Sich im Dienst f\u00fcr das Evangelium zu erniedrigen, um andere zu erh\u00f6hen. Weil diese Art von Erniedrigung absolut selbstlos ist, muss derjenige, der sie praktizieren m\u00f6chte, sehr einf\u00e4ltig sein. Paulus spricht in dem Text von \u201eEinfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus\u201c. Dies ist der andere Punkt, den wir heute lernen wollen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Beide Punkte h\u00e4ngen nat\u00fcrlich miteinander zusammen. Die Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus bef\u00e4higt uns, uns zur Erh\u00f6hung anderer zu erniedrigen. Demgem\u00e4\u00df habe ich die Predigt in zwei Teile gegliedert: 1. Die Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus; 2. die Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber den Menschen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Teil I: Die Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus (V. 1 \u2013 6) <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Wie wir aus der letzten Predigt erfahren haben, nah<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">m <\/span><\/span><\/span>Paulus zum Ende des Briefes seine Verteidigung gegen die pers\u00f6nlichen Angriffe der falschen Aposteln wieder auf. <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Dabei ging Paulus gegen diese vehement vor. Er drohte zu strafen, stellte ihre falschen Motive blo\u00df und sprach \u00fcber sie mit Sarkasmus und Ironie.<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"> Und zu allem obendrein erz\u00e4hlte er viel Gutes \u00fcber sich. Warum machte Paulus das? Tat er es, um seine Gegner platt zu machen bzw. um sich selbst zu erh\u00f6hen? Lesen wir gemeinsam Vers 2: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Denn ich eifere um euch mit g\u00f6ttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuf\u00fchrte. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">Der Grund war, dass Paulus um die Korinther eiferte. Paulus war regelrecht verr\u00fcckt nach den Korinthern. Er liebte sie sehr und hatte Angst sie zu verlieren. Aber auch dabei ging es ihm nicht um sich selbst. Paulus wollte sie nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr Jesus gewinnen. Sein Eifer um die Gemeinde war umschlossen in den Eifer um Jesus. Seine leidenschaftliche Liebe zur Gemeinde war umschlossen in der leidenschaftlichen Liebe zu Jesus. Paulus war erpicht, Jesus eine reine Jungfrau zuzuf\u00fchren. Worin zeichnet sich eine reine Jungfrau, die verlobt ist, aus? Eine reine Jungfrau ist keusch. Sie liebt einzig und allein ihren Verlobten und schw\u00e4rmt nicht nebenbei noch f\u00fcr andere M\u00e4nner. Sie denkt nur an ihren Verlobten und kann die Hochzeit kaum abwarten. So eine Jungfrau wollte Paulus Jesus zuf\u00fchren. Wie wir wissen, ist mit der Jungfrau die Gemeinde gemeint. Paulus wollte f\u00fcr Jesu Wiederkunft eine Gemeinde vorbereiten, die einzig und allein Jesus liebt, eine Gemeinde, die verliebt in Jesus ist und nur an ihn denkt. Paulus wollte sozusagen Jesus die beste Frau zuf\u00fchren, um Jesus eine gro\u00dfe Freude zu bereiten. Seine Freude war dieselbe wie die von Johannes, dem T\u00e4ufer. Der sagte: \u201e<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Wer die Braut hat, der ist der Br\u00e4utigam; der Freund des Br\u00e4utigams aber, der dabeisteht und ihm zuh\u00f6rt, freut sich sehr \u00fcber die Stimme des Br\u00e4utigams. Diese meine Freude ist nun erf\u00fcllt.<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\">\u201c (Johannes 3.29). <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Grund, warum Paulus so vehement um die Gemeinde rang und warb, war also der, dass er f\u00fcr Christus eiferte. Er wollte Jesus eine gro\u00dfe Freude bereiten, indem er ihm eine hervorragende Frau zuf\u00fchren wollte. Paulus ging es nicht wie seinen Gegnern um Gewinn, Macht und Erfolg in der Gemeinde, nein einzig allein darum, Jesus eine Freude zu bereiten. Eben darin zeigt sich Paulus Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus. Man kann im Dienste f\u00fcr Gott im Laufe der Zeit von dieser Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus leicht abweichen, indem sich andere Motive ins Herz einschleichen. Ein christlicher Autor beschreibt diese negative Entwicklung so: \u201e<i>Gott schenkt einem bestimmten Menschen eine Vision von der Gemeindearbeit, die er anfangen, von dem Missionsprogramm, das er ins Leben rufen, oder von der Medienarbeit, die er initiieren soll, und die Person ist von diesem Gedanken begeistert und innerlich ergriffen. Bald jedoch wird das, was heilig und gerecht begonnen hat, zum Ego-Trip. Was urspr\u00fcnglich Gott geh\u00f6rte, geht an den Menschen \u00fcber \u2013 und schon ist der Prediger des Evangeliums vom g\u00f6ttlichen Plan in den menschlichen hin\u00fcbergetreten. Jeder geistlicher F\u00fchrer k\u00e4mpft mit diesem Syndrom.\u201c <\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus aber blieb in der Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus. Sein leidenschaftlicher Eifer f\u00fcr Christus veranlasste ihn zu einer gro\u00dfen Bef\u00fcrchtung hinsichtlich der Korinthergemeinde. Welche war das? Betrachten wir Vers 3: <b>Ich f\u00fcrchte aber, dass wie die Schlange Eva verf\u00fchrte mit ihrer List, so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus. <\/b> So wie der Teufel mit List Eva verf\u00fchrte, so standen auch die Korinther in der Gefahr durch den Teufel, von dem die falschen Aposteln kamen, verf\u00fchrt zu werden. Eva war sehr einf\u00e4ltig. Ihre Einfalt kam dadurch zum Ausdruck, dass sie nicht im Geringsten daran dachte, Gottes Gebot zu \u00fcbertreten. F\u00fcr sie war Gottes Wort unmissverst\u00e4ndlich. So wie es Gott gesagt hatte, so verstand sie es auch. Doch dann kam der Teufel in der Gestalt der Schlange mit den Worten: \u201e<b>Ja, sollte Gott gesagt haben&#8230;\u201c<\/b>. So wie Eva waren auch die Korinther anfangs einf\u00e4ltig gewesen. Wie k\u00f6nnen wir uns diese Einfalt der Korinther vorstellen? Die Korinther liebten den Jesus, den Paulus ihnen verk\u00fcndigt hatte. Sie zweifelten nicht daran, dass dieser Jesus der wahre Jesus ist. Jesus, voller Wahrheit und Gnade, war ihnen klar vor Augen gezeichnet. Es war f\u00fcr sie ganz einfach, den Willen von Jesus, der voller Wahrheit und Gnade ist, zu verstehen: \u201eJ<i>esus hat f\u00fcr mich alles hingegeben, also gebe auch ich f\u00fcr ihn alles hin, Jesus hat sich f\u00fcr mich nicht verschont, also verschone auch ich mich nicht f\u00fcr ihn, Jesus gab sein Leben f\u00fcr mich, also gebe auch ich mein Leben f\u00fcr ihn. Jesus hat mich \u00fcber alles geliebt, also liebe auch ich ihn \u00fcber alles.\u201c <\/i>Die Folge war, dass sich die Korinther Jesus mit aller Einfalt hingaben und ihn mit reiner Liebe liebten. Im englischen steht daher anstelle von \u201eEinfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus\u201c \u201eyour sincere and pure devotion to christ\u201c. Aber was geschah dann? Dann kam der Teufel in der Gestalt der falschen Aposteln. Er wendete die Korinther von ihrer Lauterkeit und Einfalt gegen\u00fcber Christus ab. In ihnen kam die Frage auf: \u201e<i>Ja, sollte Jesus wirklich so sein, wie Paulus ihn uns verk\u00fcndigt hat?<\/i>\u201c <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #38302b;\">Im Vers 4 sehen wir die Offenheit und das Verlangen der Korinther nach einem <\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderen Jesus<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">, einem <\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderen Geist<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\"> und einem <\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderen Evangelium<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">. Was sind ein \u201e<\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderer Jesus<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">\u201c, ein \u201e<\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderer Geist<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">\u201c und ein \u201e<\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderes Evangelium<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">\u201c? Ein \u201e<\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>anderer Jesus<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">\u201c war zu der Zeit durch die Irrlehre der Gnostiker im Umlauf. <\/span><span style=\"color: #000000;\"> Gem\u00e4\u00df dieser Lehre war Jesus<\/span><span style=\"color: #38302b;\"> allein ein g\u00f6ttliches Wesen, das weder einen echten menschlichen K\u00f6rper an hatte noch starb. Weil f\u00fcr die Gnostiker nur die geistliche Natur z\u00e4hlte, war es f\u00fcr sie nicht schlimm, im Fleisch zu s\u00fcndigen. In letzter Konsequenz gedacht, verk\u00fcndigten die Gnostiker also einen Jesus, der sagt: \u201e<\/span><span style=\"color: #38302b;\"><i>Du darfst ruhig s\u00fcndigen.<\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">\u201c Wisst ihr wie dieser Jesus aussah? Er hatte funkelnd blaue Augen und ein breites L\u00e4cheln. Mit diesem anderen Jesus ging ein anderes Evangelium einher. Die Botschaft des Evangeliums wurde im Sinne einer Legitimation der fleischlichen Freiheit und des Missbrauchs der Gnade Gottes verstanden. Wer solch einem Evangelium Glauben schenkte, \u00f6ffnete sich nat\u00fcrlich dem Einfluss von einem anderen Geist, n\u00e4mlich eines b\u00f6sen Geistes. Der Heilige Geist verkl\u00e4rt uns mehr und mehr, wie Jesus ist. Der b\u00f6se Geist hingegen verzerrt unser Bild von Jesus mehr und mehr. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">Allerdings w\u00e4re es zu naiv gegen\u00fcber dem Teufel, wenn wir denken, dass es nur einen anderen Jesus gibt. Da der Teufel sehr listig ist, kann er mehrere andere \u201eJesusse\u201c schaffen. Bemerkenswerterweise spricht Paulus auch im Galaterbrief von einem <i>anderen Evangelium<\/i>. Dort hei\u00dft es: \u201e<b>Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden l\u00e4sst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium.<\/b>\u201c Wie wir wissen, waren die Galater gesetzlich. Sie glaubten an einen gesetzlichen Jesus. Aussagen wie: \u201eDie Wiedergeburt ist nur 5%, der Rest ist Nachfolge.\u201c, oder: \u201eDie Wiedergeburt ist Gottes Anteil, die Nachfolge ist unsere Aufgabe.\u201c wurzeln in ein gesetzliches Jesusbild. Wenn wir gem\u00e4\u00df dieser Aussagen denken sollten, dann haben wir die Einfalt vor dem Kreuz verloren. Das wahre Evangelium sagt: \u201e<i>Das Kreuz ist genug. Jesus macht keine 50:50 mit dir!<\/i>\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\">Wie steht es mit dir und mir? Stehen wir noch in der E<\/span><span style=\"color: #38302b;\">i<\/span><span style=\"color: #000000;\">nfal<\/span><span style=\"color: #38302b;\">t <\/span><span style=\"color: #000000;\">un<\/span><span style=\"color: #38302b;\">d <\/span><span style=\"color: #000000;\">Laute<\/span><span style=\"color: #38302b;\">r<\/span><span style=\"color: #000000;\">ke<\/span><span style=\"color: #38302b;\">i<\/span><span style=\"color: #000000;\">t <\/span><span style=\"color: #38302b;\">ge<\/span><span style=\"color: #000000;\">ge<\/span><span style=\"color: #38302b;\">n<\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00fcbe<\/span><span style=\"color: #38302b;\">r <\/span><span style=\"color: #000000;\">Chr<\/span><span style=\"color: #38302b;\">i<\/span><span style=\"color: #000000;\">st<\/span><span style=\"color: #38302b;\">u<\/span><span style=\"color: #000000;\">s? Um dies zu \u00fcberpr\u00fcfen, k\u00f6nnen wir uns folgende Fragen stellen, die sich aus dem bisherigen Text ableiten lassen: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>Erstens was ist mein Motiv im Dienst f\u00fcr die Gemeinde? Jesus zu erfreuen oder etwas anderes? Zweitens, welchen Jesus liebe ich? Ist es der Jesus, der voller Wahrheit und Gnade ist, oder ein anderer Jesus? <\/i><\/span><span style=\"color: #38302b;\">M\u00f6ge Gott uns helfen in der Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus zu bleiben. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus wird uns helfen, unsere Mitmenschen mit Einfalt und Lauterkeit zu behandeln. Lasst uns das im zweiten Teil betrachten. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Teil II: Die Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber den Menschen<\/b> (V. 5 &#8211; 15)<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir haben gesehen, dass Paulus die Korinther sehr liebte. Um sie aus dem Einfluss der falschen Aposteln zu bringen, sah sich Paulus gezwungen, etwas zu tun, was ihm eigentlich zuwider war und was er als \u201eTorheit\u201c bezeichnet hatte. Paulus f\u00e4ngt nun an, sich hervorzutun und sich selbst zu empfehlen. Betrachten wir die Verse 5\u20136: <b>Ich meine doch, ich sei nicht weniger als die \u00dcberapostel. Und wenn ich schon ungeschickt bin in der Rede, so bin ich\u00b4s doch nicht in der Erkenntnis; sondern in jeder Weise und vor allen haben wir sie bei euch kundgetan. <\/b>Wen Paulus mit den \u201e\u00dcberaposteln\u201c meint, sind sich die Ausleger uneins. Die einen halten die \u201e\u00dcberapostel\u201c f\u00fcr die falsche Aposteln, die sich in der Korinthergemeinde eingeschlichen haben, die anderen f\u00fcr die Uraposteln. Pers\u00f6nlich haben mich die Argumente eines Kommentars aus der Wuppertaler Studienbibel<sup>1<\/sup> \u00fcberzeugt, wo die Ansicht vertreten wird, dass sich Paulus hier auf die Uraposteln bezieht. Die falschen Lehrer m\u00fcssen den Korinthern eingeredet haben, dass Paulus kein wirklicher Apostel sei, weil er nicht einer der Uraposteln war. Weil sie so sehr die Uraposteln betonten, sprach Paulus von ihnen in ironischer Weise von \u201e\u00dcberaposteln\u201c oder laut anderer \u00dcbersetzung von den \u201eganz gro\u00dfen Aposteln\u201c. Mit dieser Bezeichnung macht sich Paulus nicht \u00fcber die Uraposteln lustig, sondern kritisiert deren \u00dcberbetonung. Paulus gesteht ein, dass er zwar nicht rhetorisch begabt war, doch in der Erkenntnis den anderen Aposteln in Nichts nachkomme. Und gerade die Korinther m\u00fcssten das doch wissen, weil er seine Erkenntnis unter ihnen kundgetan hatte. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie hatte er sie kundgetan? Lesen wir Vers 7 einmal gemeinsam:<\/span><\/span><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b> Oder habe ich ges\u00fcndigt, als ich mich erniedrigt habe, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verk\u00fcndigt. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus hatte seine Erkenntnis nicht durch rhetorische Reden oder durch hochgestochene Philosophien kundgetan, sondern dadurch, dass er sich in besonderer Weise erniedrigt hatte. Was war diese besondere Erniedrigung? Paulus hatte auf sein Recht, sich vom Evangelium zu ern\u00e4hren, verzichtet, zumindest in Korinth. Dadurch unterschied er sich nicht nur von den falschen Aposteln, die nur auf Profit aus waren, sondern auch von den Uraposteln, die von ihrem Recht auf Geld f\u00fcr ihren geistlichen Dienst Gebrauch machten. Auf diesen Gegensatz zu den Uraposteln ging Paulus schon im ersten Korintherbrief ein, wo es hei\u00dft: \u201e<\/span><\/span><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Haben wir nicht das Recht, zu essen und zu trinken? Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu f\u00fchren wie die andern Apostel und die Br\u00fcder des Herrn und Kephas? Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu arbeiten. Wer zieht denn in den Krieg und zahlt sich selbst den Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von seiner Frucht? Oder wer weidet eine Herde und n\u00e4hrt sich nicht von der Milch der Herde?<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u201c (1.Korinther 9.4-7). Dass Paulus auf sein Recht verzichtete, war in mehrfacher Hinsicht eine Erniedrigung. Erstens musste Paulus Mangel erleiden (wie wir aus Vers 9 entnehmen k\u00f6nnen). Paulus erniedrigte sich dadurch, dass er in Armut lebte. Doch die eigentliche Erniedrigung war eine andere. Sie hatte einen kulturellen Hintergrund. \u201eDie <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">griechische Kultur ma\u00df die Bedeutung eines Redners an dem Entgelt, das er forderte\u201c (vgl. M<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">AC<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"> A<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">RTHUR<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">, <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">J<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">.<\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">2003: 1692<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">)<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><sup><span style=\"font-size: small;\">2<\/span><\/sup><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">. Wer also viel Geld f\u00fcr seine Reden forderte, dem ma\u00df man gro\u00dfe Erkenntnis zu. <\/span><\/span><span style=\"color: #38302b;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wer wenig verlangte, dem ma\u00df man geringe Erkenntnis zu. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Als nun Paulus im Gegensatz zu den Uraposteln nichts verlangte, sah es so aus, als w\u00e4re er ein billiger Redner, einer, dem es an Erkenntnis fehlte. Wir k\u00f6nnen uns gut vorstellen, wie die falschen Lehrer diese kulturellen Umst\u00e4nde gebrauchten und damit argumentierten, dass Paulus\u00b4 Verzicht auf Bezahlung beweise, dass er in Wirklichkeit kein Apostel sei. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #38302b;\">Die eigentliche Erniedrigung von Paulus bestand also darin, dass Paulus mit seinem Verzicht auf Entgelt die Anerkennung als echter Apostel <\/span><span style=\"color: #000000;\">verlor. Er bekam das Image eines billigen Apostels, einer Laie oder gar eines Hochstaplers. Paulus verlor regelrecht sein Gesicht. So hat Paulus nicht nur auf Geld verzichtet, sondern auf jede Art von Gewinn, wie eben Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung. Warum hatte sich Paulus so sehr erniedrigt? Paulus sagt: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet. <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">Indem Paulus den Korinthern das Evangelium ohne Entgelt verk\u00fcndigt hatte, hatte er sie besonders behandelt, in gewisser Weise gegen\u00fcber den anderen Gemeinden privilegiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Gegensatz zu den falschen Lehrern ging es Paulus also nicht darum, sich selbst, sondern die Korinther zu erh\u00f6hen. Und daf\u00fcr war er bereit, alles aufs Spiel zu setzen, selbst sein Gesicht als echter Apostel. Wir sehen hier, welche reine und selbstlose Absichten Paulus gegen\u00fcber den Korinthern verfolgte. Seine Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus kam dadurch zum Ausdruck, dass er die Korinther mit Einfalt und Lauterkeit begegnet war. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\">Wie steht es mit dir und mir? Erniedrigen wir uns, um andere zu erh\u00f6hen, oder in Wirklichkeit um uns zu erh\u00f6hen? Oder anders gefragt: Dienen wir dem Evangelium wirklich ohne Entgelt oder geht es uns im Verbogensten unseres Herzens doch darum, einen Gewinn zu machen. Pers\u00f6nlich glaube ich, dass niemand von uns Bibelstudium aus dem Grund gibt, um finanziellen Profit daraus zu schlagen. Wie auch immer, es gibt andere selbsts\u00fcchtige Motive, die uns zur Verk\u00fcndigung des Evangeliums bewegen k\u00f6nnen. Vielleicht ist es <\/span><span style=\"color: #38302b;\">Erfolgssucht<\/span><span style=\"color: #000000;\">, oder vielleicht das Trachten nach neuen Mitarbeitern, oder vielleicht Anerkennung oder Selbstzufriedenheit usw.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie ist es aber m\u00f6glich, uns wie Paulus wahrhaftig zu erniedrigen? Lesen wir noch einmal gemeinsam Vers 7: <b>Oder habe ich ges\u00fcndigt, als ich mich erniedrigt habe, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verk\u00fcndigt. <\/b>Wie Paulus die Korinther behandelte, war dieselbe Art und Weise, wie der Herr Jesus Paulus behandelt hatte. Jesus hatte sich erniedrigt, um Paulus zu erh\u00f6hen. Wie wir wissen hatte der alte Paulus, also Saulus von Tarsus, unz\u00e4hlige Christen auf seinem Gewissen. Eigentlich h\u00e4tte er die bitterste Strafe verdient. Doch anstelle ihn in die tiefste Verdammnis zu werfen, erhob ihn Jesus zu einem Kind Gottes. Dies geschah v\u00f6llig ohne Entgelt. F\u00fcr Paulus, aber nicht f\u00fcr Jesus. Jesus musste einen hohen Preis bezahlen. Er bezahlte den Preis, indem er sich bis zum \u00e4u\u00dfersten selbst erniedrigt hatte. Denn als Jesus auf die Erde kam, kam er in Niedrigkeit. Er wurde in einem armseligen Ort geboren. Er wuchs in einer ver\u00e4chtlichen Stadt auf. Er a\u00df mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern. Er lebte wie ein Obdachloser. Er starb wie ein Verbrecher. Bei all dem kann man sich fragen: \u201e<i>Soll so der Sohn Gottes sein?<\/i>\u201c, \u201es<i>oll das der K\u00f6nig der K\u00f6nige sein?<\/i>\u201c. So wie es f\u00fcr die Korinther peinlich war, dass ein Apostel auf sein Entgelt verzichtet, so scheint es dem nat\u00fcrlichen Menschen absolut unverst\u00e4ndlich zu sein, dass ausgerechnet der Sohn Gottes in solch einer erb\u00e4rmlichen Niedrigkeit kam, lebte und starb. F\u00fcr die Griechen war dies so eine Torheit, dass sie den Jesus am Kreuz mit einem Eselskopf zeichneten. Sie konnten das Kreuz nicht verstehen, weil sie sich f\u00fcr zu weisen hielten bzw. weil es ihnen an Einfalt fehlte. Aber Paulus konnte es verstehen. Seine Einfalt gegen\u00fcber Christus lie\u00df ihn verstehen, Jesus hat sich so sehr erniedrigt, um ihn zu erh\u00f6hen. Aber bei dieser Erkenntnis blieb er nicht stehen. Er verstand, Jesus m\u00f6chte, dass nun auch er sich erniedrigt, um andere zu erh\u00f6hen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesus hat sich nicht nur f\u00fcr Paulus erniedrigt, sondern auch f\u00fcr dich und mich. Er verlor f\u00fcr uns alles, seine Ehre, sein Gesicht und sein Leben. Wozu? Um uns zu erh\u00f6hen. Wir, die wir eigentlich nur Strafe verdient h\u00e4tten, wurden zu seinen Kindern gemacht. F\u00fcr welchen Preis? V\u00f6llig umsonst. Wenn wir diese Gnade wie Paulus mit einem einf\u00e4ltigen Herzen begreifen, k\u00f6nnen wir uns f\u00fcr andere erniedrigen, um sie zu erh\u00f6hen. Dann k\u00f6nnen wir das Evangelium v\u00f6llig selbstlos verk\u00fcndigen. Nicht f\u00fcr Geld, nicht f\u00fcr Ehre noch f\u00fcr etwas anderes. Ja, was hat man dann davon? Ja nichts. Au\u00dfer dass du Jesus, den du liebst, eine gro\u00dfe Freude bereitest. Sehen wir nun, was f\u00fcr eine Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus erforderlich ist, um das Evangelium ohne Entgelt zu verk\u00fcndigen?<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir die Verse 8-11: <b>Andere Gemeinden habe ich beraubt und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu k\u00f6nnen. Und als ich bei euch war und Mangel hatte, fiel ich niemandem zur Last. Denn meinem Mangel halfen die Br\u00fcder ab, die aus Mazedonien kamen. So bin ich euch in keiner Weise zur Last gefallen und will es auch weiterhin so halten. So gewiss die Wahrheit Christi in mir ist, so soll mir dieser Ruhm im Gebiet von Achaja nicht verwehrt werden. Warum das? Weil ich euch nicht lieb habe? Gott wei\u00df es. <\/b>In diesen Versen greift Paulus einen Vorwurf der Korinther gegen ihn auf. Dieser Vorwurf muss etwa so gelautet haben: \u201e<i>Andere Gemeinden beraubt er, von anderen Gemeinden l\u00e4sst er sich besolden, aber von uns nimmt er nichts an.<\/i>\u201c Dieser Vorwurf war nat\u00fcrlich ma\u00dflos \u00fcbertrieben gewesen. Erstens handelte es sich nicht um eine Beraubung, sondern um eine Liebesgabe. Zweitens waren es nicht mehrere Gemeinden, sondern nach Philliper 4.15 vermutlich nur die Phillipergemeinde, die Paulus vom Herzen unterst\u00fctzt hatte. Nichtsdestotrotz wehrte sich Paulus nicht gegen diesen Vorwurf, sondern wollte ihnen helfen, in seinem Verzicht auf Entgelt seine besondere Liebe zu ihnen zu sehen. Bekanntlich liebt man ja seine Sorgenkinder in besonderer Weise. Und so war es wohl auch bei Paulus gegen\u00fcber den Korinthern. Doch die Korinther nahmen an dieser besonderen Liebe von Paulus zu ihnen Ansto\u00df. Sie f\u00fchlten sich in ihrem Stolz verletzt. Obwohl die Korinther daran Ansto\u00df annahmen, war Paulus fest entschlossen, weiterhin auf Entgelt zu verzichten. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum das? Betrachten wir die Verse 12-13: <b>Was ich aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu r\u00fchmen, sie seien wie wir. Denn solche sind falsche Apostel, betr\u00fcgerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. <\/b>Paulus wollte weiterhin auf seinen Entgelt verzichten, um den Unterschied zwischen ihm und den falschen Aposteln klar zu machen. Wie sehr sich auch die falschen Aposteln als Aposteln Christi verstellen vermochten, eins konnten und wollten sie nicht: dem Evangelium ohne Entgelt, selbstlos dienen. Gerade deshalb w\u00fcnschten sich Paulus Gegner so dringend, dass auch er sich von der Gemeinde Korinth besolden l\u00e4sst. Sie wollten, dass der m\u00e4chtige Unterschied zwischen ihnen und Paulus verschwindet. Was war das f\u00fcr eine Strategie? Betrachten wir die Verse 14f: <b>Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Gro\u00dfes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken. <\/b> Die Strategie der falschen Aposteln war die Strategie des Satans. Die Strategie des Satans besteht darin, zu allem, was Gott schafft, etwas \u00c4hnliches zu schaffen. So gibt es vom Satan einen anderen Jesus, einen anderen Geist, ein anderes Evangelium, andere Aposteln und andere Engel. Und er selbst vermag sich als einen Engel zu verstellen. Was ist der Sinn dieser Strategie? Der Sinn dieser Strategie ist, dass der ungeistliche Mensch nicht den Unterschied zwischen Fake und Original sieht. Er vermag nicht zu unterscheiden. Er f\u00e4llt so wie die Korinther auf einen anderen Jesus sehr schnell herein. Wer vermag diese List des Teufels zu durchschauen? Die Ironie ist, dass ausgerechnet der Einf\u00e4ltige die List des Satans durchschaut. Derjenige, der in der Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus bleibt, sieht ganz klar den Unterschied. Er ist in der Lage, die sich mit einer Irrlehre heimlich einschleichenden Schlange zu bemerken und ihr sogleich auf den Kopf zu treten. Wenn wir in der Einfalt und Lauterkeit gegen\u00fcber Christus bleiben, k\u00f6nnen wir uns und andere vor der List des Teufels sch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir haben heute gelernt, dass es im Dienst f\u00fcr das Evangelium darum geht, sich selbst zu erniedrigen, um andere zu erh\u00f6hen. Dies k\u00f6nnen wir tun, wenn wir den Herrn Jesus, der dasselbe f\u00fcr uns tat, wahrhaftig erkennen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <b>\u201eOder habe ich ges\u00fcndigt, als ich mich erniedrigt habe, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verk\u00fcndigt\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Quellen:<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><sup><span style=\"font-size: medium;\">1<\/span><\/sup> <span style=\"font-size: medium;\">W<\/span><span style=\"font-size: small;\">ERNER<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> D<\/span><span style=\"font-size: small;\">E<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> B<\/span><span style=\"font-size: small;\">OOR <\/span><span style=\"font-size: medium;\">1973<\/span><span style=\"font-size: small;\">: <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Der zweite Brief des Paulus an die Korinther. In: Wuppertaler <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Studienbibel, S. 209-219.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><sup><span style=\"font-size: medium;\">2 <\/span><\/sup><span style=\"font-size: medium;\">M<\/span><span style=\"font-size: small;\">AC<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> A<\/span><span style=\"font-size: small;\">RTHUR<\/span><span style=\"font-size: medium;\">, J. 2003: 2. Korinther. In: Studienbibel, S. 1692.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Die Erniedrigung zur Erh\u00f6hung anderer \u201eOder habe ich ges\u00fcndigt, als ich mich erniedrigt habe, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verk\u00fcndigt\u201c 11,7 In dem heutigen Text aus Korinther 11 geht es darum, dass sich Paulus durch Verzicht auf Geld selbst erniedrigte, um andere zu erh\u00f6hen. 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