{"id":3171,"date":"2014-09-21T23:14:27","date_gmt":"2014-09-21T21:14:27","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3171"},"modified":"2022-11-18T12:22:36","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:36","slug":"predigt-2-korinther-91-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-korinther-91-15\/","title":{"rendered":"Predigt: 2. Korinther 9,1 \u2013 15"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/P11-2K0901-0915.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Alle Gnade sei reichlich unter euch<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eGott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(8)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Unser Text heute Morgen kn\u00fcpft direkt an Kapitel 8 an, das wir vor drei Wochen betrachtet haben. Es geht um die Geldsammlung f\u00fcr die Armen in der Gemeinde in Jerusalem und um die Beteiligung der Korinther daran. Die Korinther hatten schon im Jahr davor dieses Anliegen angenommen und eifrig angefangen, f\u00fcr sie Geld zur\u00fcckzulegen. Aber inzwischen hatten sie in ihrem Eifer nachgelassen und mit dem Sammeln offenbar aufgeh\u00f6rt. Mit welchem Argument ermutigt Paulus sie dazu, ihre Gabe zu vollenden? Wie bedeutsam ist so eine Opfergabe n\u00e4mlich vor Gott und mit welchem Segen will er darauf reagieren? Gott helfe uns heute, das einzusehen und fr\u00f6hliche Geber zu werden, die Gott reichlich segnen kann! <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir den Vers 1: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eVon dem Dienst, der f\u00fcr die Heiligen geschieht, brauche ich euch nicht zu schreiben.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Paulus hielt es nicht f\u00fcr n\u00f6tig, den Korinthern noch einmal den Anlass zu dieser Sammlung zu erkl\u00e4ren, ihnen etwa zu schildern, wie arm viele in Jerusalem waren und wie dringend sie Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigten. Paulus erkl\u00e4rt den Grund in Vers 2: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDenn ich wei\u00df von eurem guten Willen, den ich an euch r\u00fchme bei denen aus Mazedonien, wenn ich sage: Achaja ist schon voriges Jahr bereit gewesen! Und euer Beispiel hat die meisten angespornt.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Die Korinther waren von Anfang an, als sie von dieser Sammlung geh\u00f6rt hatten, willig gewesen, den armen Br\u00fcdern in Jerusalem zu helfen. Sie entschieden sich anfangs so eifrig zum Mitwirken, dass Paulus sie in den Gemeinden in Mazedonien als vorbildlich loben konnte, wodurch die meisten dort angespornt wurden, auch mitzumachen. Aber Paulus wusste, dass die Korinther ihren Eifer verloren und aufgeh\u00f6rt hatten, daf\u00fcr regelm\u00e4\u00dfig Geld zur\u00fcckzulegen. Viele Gr\u00fcnde sind daf\u00fcr denkbar. Vielleicht hatten manche gerade viele andere Ausgaben und dachten, sie k\u00f6nnten das Sammeln auch auf sp\u00e4ter verschieben, da Paulus sowieso keinen festen Termin genannt hatte, wann er die Gabe abholen kommen w\u00fcrde. Wahrscheinlich war bei vielen aber die Dankbarkeit und die Liebe und den N\u00e4chsten zu Gott verblasst, sodass ihre Motivation schwand, ihre Spende f\u00fcr die Armen in Jerusalem in der geplanten H\u00f6he zu vollenden. Aber Paulus betrachtete sie nicht negativ. Er sah in ihnen den guten Willen, aus dem sie angefangen hatten, daf\u00fcr zu sammeln. Deshalb kritisierte er sie nicht, sondern wollte ihnen helfen, ihr angefangenes Opfer zu vollenden. Deshalb sandte er drei Glaubensbr\u00fcder zu ihnen, die ihen dabei helfen sollten. Denn wenn Paulus mit Mitarbeitern aus Mazedonien kommen w\u00fcrde und sie h\u00e4tten ihre angek\u00fcndigte Opfergabe nur zur H\u00e4lfte vorbereitet, w\u00fcrden sie sich alles andere als vorbildlich zeigen und Paulus\u2018 Lob w\u00fcrde wie ein falsche Behauptung aussehen. Aber es ging um viel mehr als ihr Ansehen bei anderen Christen oder Paulus\u2018 Glaubw\u00fcrdigkeit. Vers 5 sagt: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eSo habe ich es nun f\u00fcr n\u00f6tig angesehen, die Br\u00fcder zu ermahnen, dass sie voranz\u00f6gen zu euch, um die von euch angek\u00fcndigte Segensgabe vorher fertig zu machen, sodass sie bereitliegt als eine Gabe des Segens und nicht des Geizes.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Paulus wollte, dass ihre Gabe schon bereitliegt, wenn er kommt, und zwar als eine Gabe des Segens und nicht des Geizes. Warum wollte er das? Wenn wir dar\u00fcber nachdenken, erkennen wir, dass Paulus ihnen helfen wollte, ihre Opfergabe von Herzen zu bringen. Deshalb <\/span><span style=\"font-size: small;\">sollten sie ihr Opfer rechtzeitig vorbereiten. Und durch ihre fr\u00fchzeitige herzliche Vorbereitung sollte es eine Gabe des Segens werden und nicht des Geizes, indem sie fr\u00fchzeitig sparen und reichlich geben. Hier wird deutlich, dass es um viel mehr ging als ausschlie\u00dflich darum, dass sie die Armen in Jerusalem unterst\u00fctzten. Denn die Opfer oder Spenden f\u00fcr Bed\u00fcrftige, die man von Herzen vor Gott gibt, sind f\u00fcr Gott bedeutsam. Unsere Opfer sollen Gott ehren und ihm wohlgefallen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber wie kann man so ein Opfer bringen? Worauf wies Paulus die Korinther hin, um sie zu so einem Gott-gef\u00e4lligen Opfer zu ermutigen? Betrachten wir Vers 6: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIch meine aber dies: <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Wer da k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer da s\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen.\u201c<\/b><\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: small;\">Hier gebraucht Paulus ein einfaches Bild aus der Landwirtschaft. Wenn ein Bauer von seinem geernteten Getreide das meiste f\u00fcr sich behalten will und nur wenig s\u00e4t, kann er auch nur wenig ernten. Aber wenn er viel davon s\u00e4t, wird er sp\u00e4ter eine gro\u00dfe Ernte erhalten. Warum sagt Paulus das an dieser Stelle? Dadurch macht er anschaulich klar, dass unser Geben wie S\u00e4en ist und eine Ernte zur Folge haben wird. Davon ist auch im Alten Testament schon die Rede, zum Beispiel in Spr\u00fcche 11,24.25, wo es hei\u00dft: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch \u00e4rmer. Wer reichlich gibt, wird gelabt, und wer reichlich tr\u00e4nkt, der wird auch getr\u00e4nkt werden.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Und Spr\u00fcche 19,17 sagt: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Wer im Blick auf Gott gibt, darf mit einer Ernte rechnen, weil <\/span><span style=\"font-size: small;\">Gott lebt und diejenigen segnet, die geben, und zwar gem\u00e4\u00df dem, was sie Gutes getan haben. Dabei geht es nicht um Werkgerechtigkeit. Es geht vielmehr um Gottes Wesen und seine freudige Reaktion auf diejenigen, die seine Gnade erkannt und angenommen haben und aufgrund dessen anderen bereitwillig gerne geben. Diese Wahrheit wirft f\u00fcr uns Gl\u00e4ubige ein ganz anderes Licht auf das Geben. Ohne Glauben an den lebendigen Gott kann man nicht geben, ohne zu berechnen, ob das, was man verliert, irgendwie im Verh\u00e4ltnis zu dem steht, was man bekommt, zum Beispiel an Selbstzufriedenheit oder an Anerkennung von andern. Aber im Glauben an Gott, der die Gebenden belohnt, kann man reichlich geben, ohne zu berechnen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn man nur den Vers 6 betrachtet, k\u00f6nnte man meinen, dass Paulus sie dazu bringen wollte, einfach m\u00f6glichst viel zu geben (denn wer viel s\u00e4t, wird ja auch viel ernten). Aber war das wirklich seine Absicht? Nein! Betrachten wir den Vers 7: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eEin jeder, wie er&#8217;s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fr\u00f6hlichen Geber hat Gott lieb.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Hier wird deutlich, dass Paulus auch die Haltung, mit der sie gaben, wichtig nahm. Er wollte ihnen helfen, dass jeder so viel gibt, wie er es sich urspr\u00fcnglich im Herzen vorgenommen hatte. Niemand sollte mit Unwillen oder aus innerem oder \u00e4u\u00dferen Zwang handeln. Gott ist die Haltung, mit der wir Opfer oder Gaben f\u00fcr andere bringen, sehr wichtig. Gott will, dass wir unsere Opfer oder Gaben f\u00fcr andere vom Herzen willig vor Gott geben. Denn Gott hat einen fr\u00f6hlichen Geber lieb. Jetzt k\u00f6nnte jemand denken: dann ist es ja nicht so wichtig, wie viel ich gebe, denn Hauptsache, ich bin dabei fr\u00f6hlich. Das ist nat\u00fcrlich nicht richtig; es ist nicht vor Gott nicht egal, wie viel wir opfern, weil sich darin auch unser Herz ausdr\u00fcckt, unsere Liebe zu Gott und unser Glaube. Deshalb schrieb Paulus den Korinthern auch, dass sie ein Opfer des Segens geben sollten und nicht des Geizes. Aber Gott will, dass wir das, was wir opfern, von Herzen willig geben und fr\u00f6hliche Geber sind.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber klingt das nicht ein bisschen wie ein Widerspruch? Wie kann man wirklich im Segen geben, reichlich geben, und gleichzeitig von ganzem Herzen willig vor Gott fr\u00f6hlich? Dazu ist es wichtig, dass wir wissen, wie Gott auf Opfer reagiert. Wie will Gott die fr\u00f6hlichen Geber behandeln? Lesen wir gemeinsam den Vers 8: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Hier wird deutlich, was f\u00fcr eine gro\u00dfe Bedeutung unsere von Herzen gebrachten Opfer vor Gott haben, anders gesagt, wie sehr Gott sich dar\u00fcber freut. Gott freut sich so sehr dar\u00fcber, dass er daf\u00fcr sorgen will, dass alle Gnade unter uns reichlich ist, sodass wir in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge haben. Die dreifache Aneinanderreihung von \u00e4hnlichen W\u00f6rtern betont, wie sehr Gott uns segnen will (die NIV-\u00dcbersetzung sagt hier auch: \u201eAnd God is able to bless you abundantly, so that in all things at all times, having all that you need, you will abound in every good work.\u201c) Gott will uns allezeit in allen Dingen genug geben, sodass wir wiederum geben und weiterhin gute Werke tun k\u00f6nnen. Dabei zeigt der Ausdruck \u201ein allen Dingen\u201c, dass sich Gottes Segen nicht nur auf den materiellen Bereich beschr\u00e4nkt. Gott will, dass <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>alle<\/b><\/span> <span style=\"font-size: small;\"><b>Gnade<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> unter uns reichlich sei, sodass wir in <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>allen <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Dingen allezeit <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>volle <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Gen\u00fcge<\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: small;\">haben. Dieses Wort lehrt uns das Geheimnis, dass unser Opfer wirklich zu Gott geht und sein Herz ber\u00fchrt und unsere Beziehung zu Gott ver\u00e4ndert. Wenn wir von Herzen f\u00fcr Gott geben, wird Gott dadurch geehrt nd erfreut. Daraufhin will Gott uns in allen Dingen genug geben, auch an geistlichen Gaben, unsere Liebe zu ihm und zu andern wachsen lassen, machen, dass unser Glaube st\u00e4rker wird, dass wir unsere Hoffnung ganz auf ihn und sein Reich setzen, dass wir frei werden von der Liebe zur Welt und zum Geld. Gott will uns auch mit Gaben segnen, die wir zum Dienst f\u00fcr sein Werk ben\u00f6tigen. Gott will uns in allen Dingen segnen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Paulus belegt diese Wahrheit mit einem Zitat aus dem Alten Testament, n\u00e4mlich aus Psalm 112,9 wo es hei\u00dft: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eEr hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Dies<\/span><span style=\"font-size: small;\">er Psalm handelt von <\/span><span style=\"font-size: small;\">einem frommen, gerechten Menschen, der Gott liebt und andern gerne gibt. Die Verhei\u00dfung \u201eseine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit\u201c zeigt, wie eng ein gebendes Leben mit der Beziehung zu Gott verkn\u00fcpft ist. Das Geben ist bei Gl\u00e4ubigen nicht blo\u00df eine gute Tugend oder Tradition, sondern ein Ausdruck ihrer Gerechtigkeit, sozusagen gelebte Gerechtigkeit. Der Vers sagt auch, dass dieses Handeln sich auf die Beziehung zu Gott auswirkt und sie st\u00e4rkt und bereichert, sodass solche wahre Gerechtigkeit wirklich in Ewigkeit bleibt. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Diese Aussage wird in Vers 10 noch weiter ausgef\u00fchrt: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDer aber Samen gibt dem S\u00e4mann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Fr\u00fcchte eurer Gerechtigkeit<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">.\u201c<\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: small;\">Dieser Vers lenkt unseren Blick auf Gott, der <\/span><span style=\"font-size: small;\">der Geber aller Dinge ist. Dieser <\/span><span style=\"font-size: small;\">Gott will diejenigen, die ihm geben, reichlich segnenund die Fr\u00fcchte unserer Gerechtigkeit wachsen lassen. Dieser Vers macht noch klarer, dass unsere <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Opfer eine geistliche Bedeutung<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> haben, dass sie Fr\u00fcchte unserer Gerechtigkeit sind. Und diese Fr\u00fcchte will Gott wachsen lassen, was sich sowohl auf die Opfer selbst bezieht als auch auf das, was Gott in unseren Herzen dadurch bewirkt.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00dcber die Folge davon sagt Vers 11: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eS<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>o werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Einfalt, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Wenn wir ein gebendes Leben f\u00fchren, werden wir in allen Dingen reich und dazu bef\u00e4higt, in aller Einfalt weiter zu geben, das hei\u00dft ohne Folgen zu berechnen, in schlichtem Vertrauen auf Gott. Durch Gottes Segen auf unser Geben hin lernen wir, wirklich aus Glauben an Gott und aus seinem Segen heraus zu leben<\/span><span style=\"font-size: small;\">. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber das ist nicht das Wichtigste. Dass Gott uns Segen geben kann, wenn wir ihm aus Glauben vom Herzen fr\u00f6hlich geben, ist nicht die Hauptsache. Das sollte weder f\u00fcr Korinther noch f\u00fcr uns das Motiv sein, aus dem wir Opfer geben. Etwas anderes ist viel wichtiger ist, was danach steht, n\u00e4mlich, dass die Opfer Danksagung an Gott bewirken. So sagt auch Vers 12: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch \u00fcberschw\u00e4nglich darin, dass viele <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Gott<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b> danken.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Dass die Gabe <\/span><span style=\"font-size: small;\">dem Mangel der Gl\u00e4ubigen in Jerusalem abhalf, war ein wichtiger Punkt, ein ernster Grund f\u00fcr die Gabe. Aber vor allem w\u00fcrde die Gabe bewirken, dass <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>viele<\/b><\/span> <span style=\"font-size: small;\"><b>Gott danken<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">! Denn sowohl die Empf\u00e4nger als auch die Zeugen, die durch Paulus von dieser Gabe h\u00f6ren, werden Gott danken, dass er so viel Dankbarkeit und Gnade in der Gemeinde bewirkt hatte. Auch die Geber w\u00fcrden Gott danken, die dankbar sind, dass sie nach dem Vorbild ihres Herrn Jesus leben k\u00f6nnen. Vers 13 sagt erkl\u00e4rend: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Denn f\u00fcr diesen treuen Dienst preisen sie Gott \u00fcber eurem Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und \u00fcber der Einfalt eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen.\u201c<\/b><\/span> <span style=\"font-size: small;\">Viele w\u00fcrden Gott f\u00fcr diese Opfergabe danken, weil sie eine Frucht des Evangeliums war, das in den Korinthern gewirkt hatte. Es war eine Folge davon, dass sie das Evangelium nicht nur teilweise angenommen, sondern sich ihm von Herzen richtig untergeordnet hatten und aus Dankbarkeit und aus Glauben an Jesus lebten, der gelehrt hat, dass Geben seliger ist als nehmen. Dadurch wurde durch ihr Opfer Gott geehrt, und er konnte durch die Danksagung vieler die Ehre nehmen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Welche Auswirkungen w\u00fcrde das f\u00fcr die Beziehungen unter den Christen haben? Vers 14 sagt: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Und in ihrem Gebet f\u00fcr euch sehnen sie sich nach euch wegen der \u00fcberschwenglichen Gnade Gottes bei euch.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Hier sagt Paulus, dass das Opfer eine geistliche Gemeinschaft der Korinther mit den Christen in Jerusalem stiftete, die sie gar nicht kannten. <\/span><span style=\"font-size: small;\">Eigentlich kannten die Korinther die Gl\u00e4ubigen in Jerusalem gar nicht und hatten menschlich gesehen als Griechen mit den Juden in Israel ganz und gar nichts zu tun. Aber wegen der Gnade Jesu waren sie willig, ihnen zu helfen, und durch ihre Opfergabe konnten die Jerusalemer Christen erkennen, wie \u00fcberreich die Gnade Gottes bei ihnen wirkte. Dadurch bekamen sie den Wunsch, f\u00fcr sie zu beten und sehnten sich nach der Gemeinschaft mit ihnen. So bewirken Opfer Koinonia, geistliche Gemeinschaft unter den Christen, die es sonst so vielleicht nie gegeben h\u00e4tte.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><a name=\"_GoBack\"><\/a> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir zum Schluss den Vers 15: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber sei Dank f\u00fcr seine unaussprechliche Gabe!\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Paulus beendet seine Kapitel \u00fcber die Sammlung wie er sie angefangen hatte, n\u00e4mlich mit dem Hinweis auf die Gnade Gottes (8,1). Damit macht er deutlich, dass Gottes Gnade selbst die Grundlage von allem ist, von unserem Leben und auch von jeglichem Geben. Gott hat uns eine unaussprechliche Gabe gegeben, indem er seinen eigenen Sohn f\u00fcr uns dahingegeben hat, in dem wir alles haben, die Gnade der S\u00fcndenvergebung, neues Leben als Kinder Gottes und das ewige Leben in seinem herrlichen Reich. Diese Gabe ist wirklich nicht zu erfassen und nicht zu beschreiben. Wir k\u00f6nnen und sollen Gott daf\u00fcr immer unseren Dank geben. F\u00fcr \u201e<\/span><span style=\"font-size: small;\">Dank\u201c steht im Urtext \u201echaris\u201c, also Geschenk oder Gunst. Gott, der uns seine unaussprechliche Gabe gegeben hat, geb\u00fchrt unsere Gunst, unser Geschenk. Es ist zu wenig, wenn wir Gott nur mit dem Mund danken. <\/span><span style=\"font-size: small;\">Unsere <\/span><span style=\"font-size: small;\">Opfer oder Gaben an andere sind unsere kleine Antwort auf seine gro\u00dfe unaussprechlichen Gnade. Wenn wir sie vom Herzen geben, wird Gott dadurch viele Fr\u00fcchte entstehen lassen und wird uns daf\u00fcr in allen Bereichen reichlich segnen. M\u00f6ge Gott uns helfen, uns seiner Gnade immer bewusster zu werden und aufgrund dessen ein gebendes Leben zu f\u00fchren und Gottes Segen reichlich zu erfahren! Lesen wir nochmals das Leitwort: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Alle Gnade sei reichlich unter euch \u201eGott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.\u201c (8) Unser Text heute Morgen kn\u00fcpft direkt an Kapitel 8 an, das wir vor drei Wochen betrachtet haben. 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