{"id":3118,"date":"2014-07-14T00:37:41","date_gmt":"2014-07-13T22:37:41","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3118"},"modified":"2022-11-18T12:22:41","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:41","slug":"predigt-2-korinther-511-62","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-korinther-511-62\/","title":{"rendered":"Predigt: 2. Korinther 5,11 \u2013 6,2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P07-2K0511-0602.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Leben aus der Gnade des Evangeliums<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber vers\u00f6hnt hat durch Christus<br \/>\nund uns das Amt gegeben, das die Vers\u00f6hnung predigt.<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(V.18)<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Heute morgen stie\u00df ich im Internet auf den Artikel: \u201eBrasilien ohne Vers\u00f6hnung\u201c. Der Artikel sprach von der gescheiterten Vers\u00f6hnung zwischen der Mannschaft und ihren Fans. Denn kaum hatten sich die Fans von der m\u00e4chtigen Niederlage Brasiliens gegen Deutschland erholt, so wurden sie von ihrer Mannschaft im gestrigen Spiel gegen die Niederlande ein zweites Mal entt\u00e4uscht. Vers\u00f6hnung mit anderen Menschen ist f\u00fcr uns besonders dann schwer, wenn wir von denselben immer und immer wieder entt\u00e4uscht werden. Doch der heutige Text spricht von einer Vers\u00f6hnung, die trotz oder gerade aufgrund vieler Entt\u00e4uschungen erfolgt ist. Es ist die Vers\u00f6hnung Gottes mit uns Menschen, die der einseitigen Liebe Gottes zu uns entspringt. Die Gnade der Vers\u00f6hnung ist allerdings einer der drei Vorz\u00fcgen des Evangeliums, die in dem heutigen Text erw\u00e4hnt werden. Dementsprechend ist die Predigt in drei Teilen gegliedert: 1. Das neue Leben, welches dem Herrn gilt, 2. die neue Sichtweise \u00fcber die Menschen und 3. die Gnade der Vers\u00f6hnung mit Gott. M\u00f6ge Gott uns durch die Betrachtung des Textes dazu ermutigen und bef\u00e4higen, aus der Gnade des Evangeliums zu leben.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><b>Teil 1: Das neue Leben, welches dem Herrn gilt (V. 11 \u2013 15) <\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Dass Paulus im Laufe des Textes \u00fcberhaupt auf das Evangelium zu sprechen kommt, hat einen bestimmten Hintergrund, den wir in den Versen 11-13 erfahren. Betrachten wir diese Verse: <b>Weil wir nun wissen, dass der Herr zu f\u00fcrchten ist, suchen wir Menschen zu gewinnen; aber vor Gott sind wir offenbar. Ich hoffe aber, dass wir auch vor eurem Gewissen offenbar sind. Damit empfehlen wir uns nicht abermals bei euch, sondern geben euch Anlass, euch unser zu r\u00fchmen, damit ihr antworten k\u00f6nnt denen, die sich des \u00c4u\u00dferen r\u00fchmen und nicht des Herzens. Denn wenn wir au\u00dfer uns waren, so war es f\u00fcr Gott; sind wir aber besonnen, so sind wir\u00b4s f\u00fcr euch. <\/b>In diesen Versen wird deutlich, dass Paulus mit s\u00e4mtlichen Vorw\u00fcrfen und Missverst\u00e4ndnissen von Gegnern aus der Gemeinde konfrontiert worden war. Erstens der Vorwurf, dass Paulus f\u00fcr sich Menschen gewinnen wolle. Paulus sei sozusagen ein Seelenf\u00e4nger. Deswegen w\u00fcrde er so eifrig missionieren. Zweitens Paulus empfehle sich selbst. Paulus w\u00fcrde sozusagen prahlen und angeben. Drittens Paulus sei unbesonnen. Vermutlich hatte man Paulus\u00b4 hei\u00dfes Ringen um die Gemeinde und etwaige Ausbr\u00fcche seines Kummers und Zornes als eine \u201ekrankhafte Erregung\u201c abgetan.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Paulus h\u00e4lt all diesen Vorw\u00fcrfen sein eigentliches, wahres Motiv entgegen. Welches ist das? Lesen wir gemeinsam Vers 14: <b>Denn die Liebe Christi dr\u00e4ngt uns, zumal wir \u00fcberzeugt sind, dass, wenn einer f\u00fcr alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben.<\/b> Was Paulus gesamtes Verhalten bestimmte und was seinen ganzen Dienst formte und was ihn zum hei\u00dfen Ringen um die Gemeinde veranlasste, war die Liebe Jesu zu ihm. \u201eDiese Liebe Jesu hat Paulus erkannt; sie hat ihn \u00fcberw\u00e4ltigt; sie ist es, von der er umfangen, gehalten und getrieben\u201c (D<span style=\"font-size: small;\">E<\/span> B<span style=\"font-size: small;\">OOR <\/span><span style=\"font-size: medium;\">1972<\/span><span style=\"font-size: small;\">: <\/span><span style=\"font-size: medium;\">131<\/span><span style=\"font-size: small;\">)<\/span> war.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Die Liebe Jesu offenbart sich darin, dass Jesus f\u00fcr alle Menschen gestorben ist. <i>Jesus nahm nicht ein nat\u00fcrliches Todesverh\u00e4ngnis auf sich<\/i>. <i>Vielmehr wurde an seinem Tod am Kreuz das gerechte Todesurteil Gottes \u00fcber uns Schuldige ausgesprochen, ja tats\u00e4chlich vollzogen <\/i><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. ebd: 132f).<\/span> Deswegen sagt Paulus: <b>so sind sie alle gestorben<\/b>. <i>Denn was einer in seinem Amt f\u00fcr andere mit Vollmacht tut, das gilt dann f\u00fcr diese andern, als h\u00e4tten sie es selbst getan. Wenn z.B. ein Klassensprecher \u201esich f\u00fcr die Klasse entschuldigt, dann haben sich damit alle entschuldigt. Wenn der Pr\u00e4sident eines Staates f\u00fcr sein Land Frieden schlie\u00dft, dann ist der Krieg f\u00fcr alle B\u00fcrger seines Landes beendet <\/i><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. ebd.)<\/span><i>.<\/i> Wenn daher Jesus f\u00fcr uns starb, so sind wir alle gestorben. Wir sind durch Jesu Tod am Kreuz selber alle Hingerichtete und zum Todverurteilte. Aber gerade darin leuchtet die Liebe Jesu zu uns auf. Mit Jesu Tod am Kreuz sind wir bereits f\u00fcr alle unsere Schuld gestorben. Deswegen d\u00fcrfen wir leben.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Ist aber mit der Errettung aus dem Gericht Gottes schon das eigentliche Ziel der Liebe Jesu zu uns erreicht? Betrachten wir Vers 15: <b>Und er ist darum f\u00fcr alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der f\u00fcr sie gestorben und auferstanden ist.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Da wir unser Leben einzig und allein dem Sterben Jesu verdanken, geh\u00f6ren wir nicht mehr uns selbst, sondern nur noch dem Herrn Jesus. Wie sollte es denn auch anders sein? Als bereits Gestorbene k\u00f6nnen wir uns nicht mehr selbst behaupten und nicht mehr Anspr\u00fcche stellen oder angebliche Rechte geltend machen. Das ist f\u00fcr Gestorbene vorbei. Indem wir uns selber gestorben sind, sind wir erst in der Lage f\u00fcr Jesus zu leben. Die Errettung aus dem Gericht Gottes ist also nicht das endg\u00fcltige Ziel der Liebe Gottes, sondern dieses neue, vom Selbst freie und an Jesus hingegebene Leben.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Wenn wir Jesu Sterben f\u00fcr uns nur so verstehen, dass es uns aus der H\u00f6lle errettet hat, dann werden wir unweigerlich auch nach unserer Errettung ein eigens\u00fcchtiges Leben f\u00fchren. Deswegen ist es wichtig zu verstehen, dass wir mit Jesu Tod selber gestorben sind und dass der Inhalt, ja sogar das Wesen des neuen Lebens Jesus selbst ist. Wir leben nicht mehr uns, sondern <i>dem<\/i> Herrn Jesus.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><b>Teil II: Die neue Sichtweise \u00fcber die Menschen<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Das Evangelium \u00e4ndert auch unsere Sichtweise \u00fcber die Menschen. Inwiefern? Betrachten wir Vers 16: <b>Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. <\/b>Die Liebe Jesu zu uns macht unseren fleischlichen Sichtweise \u00fcber die Menschen ein Ende. Mit \u201efleischlich\u201c meint Paulus unsere nat\u00fcrliche Wesensart, <i>n\u00e4mlich ein Denken, Leben und Trachten aus dem Ich und f\u00fcr das Ich. Nach dieser ichhaften Art betrachten wir ganz instinktiv unsere Mitmenschen. Sie sind uns sympathisch oder unsympathisch, imponieren uns oder sie sind uns ver\u00e4chtlich, sind f\u00fcr unsere Interessen wichtig oder unwichtig, sie erfreuen oder \u00e4rgern uns <\/i><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. (D<\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">E<\/span><\/span><span style=\"font-style: normal;\"> B<\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">OOR <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">1972<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">134<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">).<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Paulus f\u00fcgt hinzu: <b>und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. <\/b>Bevor die Liebe Christi unsere Sichtweise \u00fcber die Menschen ver\u00e4ndert hat, hat sie zun\u00e4chst unsere Sichtweise \u00fcber Christus ver\u00e4ndert. F\u00fcr Paulus z.B. war Jesus fr\u00fcher ein Gesetzesbrecher und Gottesl\u00e4sterer und Irrlehrer. Er betrachtete ihn fleischlich. Als er aber zum Glauben kam, erkannte er ihn als den Sohn Gottes. Und \u00e4hnlich ist es auch bei uns gewesen. Bevor wir gl\u00e4ubig waren, war Jesus vielleicht allenfalls ein \u201eguter Mensch\u201c f\u00fcr uns. Aber als wir gl\u00e4ubig wurden, sahen wir Jesus mit ganz anderen Augen. Er wurde zu unserem pers\u00f6nlichen Heiland.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Bisher hat Paulus negativ formuliert, was seine neue Sichtweise \u00fcber die Menschen ausmacht. Nicht mehr nach dem Fleisch sieht er sie. Wie sieht er sie dann sonst? Lesen wir gemeinsam Vers 17: <b>Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. <\/b>F\u00fcr die neue Sichtweise stellt sich nicht mehr die Frage, ob dieser oder jener mir sympathisch ist oder nicht, sondern ob jener oder dieser <span style=\"font-style: normal;\"><span style=\"text-decoration: none;\">in Christus<\/span><\/span>ist oder nicht. Diese Frage ist im wahrsten Sinne des Wortes existenziell: Wenn jemand nicht in Christus ist, dann ist sein Dasein noch das alte, todverfallene. Wie moralisch und sittlich er auch sein mag, er ist tot und unerl\u00f6st. Ist aber jemand in Christus, so ist er ein neuer Mensch. Wie s\u00fcndhaft er auch noch sein mag, er ist ein neuer Mensch. Dieser neue Mensch zeigt sich darin, dass er Gott liebt und dass er die S\u00fcnde hasst.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Und diese Sichtweise k\u00f6nnen wir sicherlich alle aus unseren eigenen Erfahrungen best\u00e4tigen. Wenn wir Menschen neu kennenlernen und wir die ersten Worte miteinander gewechselt haben, stellt sich da nicht uns doch auch bald die Frage, ob dieser Mensch gl\u00e4ubig ist oder nicht, oder genauer gesagt, ob dieser Mensch wiedergeboren ist oder nicht? Diese Frage entspringt unserer neuen Sichtweise, die uns Christus geschenkt hat. Wir d\u00fcrfen Ihm daf\u00fcr dankbar sein.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Diese neue Sichtweise hilft uns auch, damit aufzuh\u00f6ren, Menschen fleischlich zu verehren oder sie zu f\u00fcrchten oder sie zu verachten. Wenn ich Menschen danach beurteile, ob sie in Christus sind oder nicht, dann imponiert mich z.B. ein ungl\u00e4ubiger Fernsehstar nicht mehr. Wenn ich Menschen danach beurteile, ob sie in Christus sind oder nicht, dann kann ich auch einen Bruder sehr wertsch\u00e4tzen, der krank und arbeitslos ist. Wenn ich Menschen danach beurteile, ob sie in Christus sind oder nicht, dann f\u00fcrchte ich mich auch nicht mehr davor, einen Ungl\u00e4ubigen auf seinen Glauben anzusprechen usw.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\u00dcbrigens gilt diese neue Sichtweise auch uns selbst. Betrachten wir noch einmal Vers 17: <b>Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. <\/b><span style=\"font-weight: normal;\">Dieses sagt<\/span> Wort uns, sofern wir wiedergeboren sind (ansonsten nat\u00fcrlich nicht), dass wir ein neuer Mensch sind.<b> <\/b>Paulus sagt nicht: <i>den Glaubenden wird das alte Wesen mehr und mehr vergehen und eine neue Art des Lebens wird allm\u00e4hlich hervortreten <\/i><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. D<\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">E<\/span><\/span><span style=\"font-style: normal;\"> B<\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">OOR <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">1972<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">: <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">137<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">)<\/span><\/span><i> \u201e<\/i>Paulus bezeugt vielmehr eine vorhandene Wirklichkeit\u201c (ebd.). <i>Paulus spricht hier von Feststellungen, die er in Kolosser 3 so formuliert: \u201eihr seid gestorben\u201c und \u201eSeid ihr nun mit Christus auferstanden\u201c <\/i><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. ebd.)<\/span>. In Jesu Tod ist unser alter Mensch gestorben, in Jesu Auferstehung ist in uns ein neuer Mensch erschaffen worden. Glaubst du eigentlich der Tatsache, dass Gott in dir einen neuen Menschen geschaffen hat? Glaubst du, dass dein alter Mensch schon l\u00e4ngst mit Jesus gekreuzigt worden ist? Ich muss glauben, dass mein altes Ich mit seinen Komplexen, seiner Sinnlichkeit, seiner Ichbezogenheit, seinem Stolz, seiner Menschenfurcht, ja mit all dem, was ihn ausmacht, an Kreuz genagelt hat. Stattdessen hat Gott mir eine neue Identit\u00e4t gegeben, sodass ich in der Lage bin, geistlich zu leben. Ich muss nicht mehr nach der Lebensweise meines alten Ichs leben.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Wir sollen das Alte, das wir noch m\u00e4chtig in uns sp\u00fcren, als gestorben halten und die Identit\u00e4t des neuen Menschen in uns ausleben. So sagt Paulus in R\u00f6m. 6: <b>So auch ihr, haltet daf\u00fcr, dass ihr der S\u00fcnde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><b>Teil III: Die Gnade der Vers\u00f6hnung Gottes mit uns (V. 5.18 \u2013 6.2)<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-weight: normal;\">Aus den bisherigen Betrachtungen macht Paulus nun eine zusammenfassende Aussage. Betrachten wir Vers 18: <\/span><b>Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber vers\u00f6hnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Vers\u00f6hnung predigt. <\/b><span style=\"font-weight: normal;\">All das, unser neues Leben, unsere neue Sichtweise und unser neuer Mensch, kommt nicht von uns, sondern von Gott. Es gr\u00fcndet auf die Vers\u00f6hnung Gottes mit uns durch Christus. Seit dem S\u00fcndenfall verfolgt Gott das eine Ziel, n\u00e4mlich uns mit Ihm zu vers\u00f6hnen. Die S\u00fcnde brachte die Trennung und Feindschaft von Gott. Aber nicht nur Feindschaft mit Gott, sondern auch Feindschaft unter uns. Schon in der zweiten Generation gab es Mord. Und so setzte sich die Geschichte der Menschheit fort. Die Menschheitsgeschichte ist von Kriegen und Zerst\u00f6rungen gekennzeichnet. Sowie die Ursache f\u00fcr diese Misere die Feindschaft mit Gott aufgrund der S\u00fcnde ist, so ist der Ausweg aus dieser Misere die Vers\u00f6hnung mit Gott durch Christus. Denn die Vers\u00f6hnung mit Gott macht uns zu neuen Menschen, die ein Leben in Liebe f\u00fcr Jesus und die Menschen f\u00fchren k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-weight: normal;\">Wie hat Gott dieses gro\u00dfartige Werk der Vers\u00f6hnung getan? Betrachten wir Vers 19:<\/span> <b>Denn Gott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre S\u00fcnden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Vers\u00f6hnung.<\/b> Nicht Menschen, sondern Gott selbst ergriff die Initiative zur Vers\u00f6hnung. Dass Paulus sagt: \u201eGott war in Christus\u201c macht deutlich, dass Gott h\u00f6chstpers\u00f6nlich zu uns verlorenen Menschen herab kam und uns mit sich vers\u00f6hnte. In allen Religionen ist es ja so, dass Menschen durch bestimmte Leistungen und Opfer versuchen, sich mit Gott zu vers\u00f6hnen. Sie versuchen, von sich aus eine Ann\u00e4herung zu Gott zu finden. Aber hier ist es genau umgekehrt. Gott ergriff die Initiative und kam zu uns herab, um uns mit sich zu vers\u00f6hnen. Warum das? Ganz einfach: Der Mensch ist gar nicht in der Lage, sich mit Gott zu vers\u00f6hnen. Es gibt kein menschliches Heilmittel f\u00fcr die S\u00fcnde.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Die Vers\u00f6hnung kam und musste von Gott kommen. In seiner Liebe fand Gott im Blut seines geliebten Sohnes das kostbare Mittel zur Vers\u00f6hnung mit uns. Jesu Blut konnte einzig und allein unsere S\u00fcnde wahrhaftig abwaschen, sodass wir mit Gott vers\u00f6hnt sein k\u00f6nnen. Wenn Paulus sagt, dass Gott uns die S\u00fcnde nicht zugerechnet hat, dann bedeutet das nicht, dass Gott einfach gesagt hat: \u201eSchwamm dr\u00fcber!\u201c Nein, es kostete Ihm das teure Blut seines Sohnes. Anders gesagt: Sein Zorn \u00fcber die S\u00fcnde musste Seinen Sohn treffen, damit Gott uns die S\u00fcnde nicht mehr zurechnen muss.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Paulus sagt: <span style=\"font-style: normal;\">\u201eGott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selber\u201c<\/span>. <i>Wir k\u00f6nnen dem vers\u00f6hnenden Gott nirgends anders begegnen als in Jesus. Wer Gott au\u00dferhalb von Jesus, dem Gekreuzigten, sucht, trifft, nur auf den unentrinnbaren Zorn Gottes. Vers\u00f6hnung des S\u00fcnders mit dem heiligen Gott gibt es einzig in Jesus <\/i><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. ebd.: 141)<\/span><i>.<\/i><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Bemerkenswert ist auch, dass Paulus sagt, dass Gott die Welt mit sich vers\u00f6hnte. Ausgerechnet der Welt, die f\u00fcr alle Gottlosigkeit, Hass, Unrecht, L\u00fcge und Ichsucht steht, gilt Gottes Vers\u00f6hnungsangebot. Dies gibt uns die Gewissheit, dass sich Gott bei der Vers\u00f6hnung mit uns nicht get\u00e4uscht hat.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Wichtig sind auch die Worte \u201emit sich selber\u201c. Die Vers\u00f6hnung kommt von Gott und m\u00fcdet wieder in Gott. Die Vers\u00f6hnung bleibt also nicht damit stehen, dass uns unsere \u00dcbertretungen nicht mehr angerechnet werden. Sie erzielt vielmehr eine neue Gemeinschaft mit Gott. Der eigentliche Vorzug der Vers\u00f6hnung ist nicht ein reines Gewissen, sondern dass wir Gott wieder haben.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Es ist wichtig, dass wir die Vers\u00f6hnung Gottes nicht nur oberfl\u00e4chlich, sondern in ihrer tieferen Bedeutung verstehen und sie dann im Herzen annehmen. Dies macht uns zu Menschen mit Freude und Frieden im Herzen. Aber nicht allein das. Betrachten wir Vers 20:<span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch vers\u00f6hnen mit Gott! <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wenn wir die Vers\u00f6hnung mit Gott verstanden und angenommen haben, dann m\u00f6chte Gott uns selber als Botschafter der Vers\u00f6hnung gebrauchen. Denn Gott m\u00f6chte gerade durch solche, die die Vers\u00f6hnung im Herzen angenommen haben, zu den verlorenen Menschen sprechen und sie ermahnen. Wir sollen diese wunderbare Wahrheit der Vers\u00f6hnung nicht einfach nur f\u00fcr uns behalten, sondern sie weitersagen. Dabei ist das Wort \u201eweitersagen\u201c noch viel zu schwach. <\/span><\/span>Paulus sagte nicht einfach nur die Vers\u00f6hnung mit Gott weiter, sondern er bat die Menschen mit aller Dringlichkeit darum: <span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">\u201eLasst euch vers\u00f6hnen mit Gott!\u201c <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was dr\u00e4ngte Paulus dazu, die Menschen darum zu bitten, sich mit Gott vers\u00f6hnen zu lassen? Betrachten wir Vers 21: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Denn er hat den, der von keiner S\u00fcnde wusste, f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit w\u00fcrden, die vor Gott gilt. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was Paulus in diesem Vers sagt, ist gewaltig. Paulus sagt, dass Jesus von keiner S\u00fcnde wusste. Das bedeutet, dass Jesus mit der S\u00fcnde gar nichts zu tun hatte, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u00fcberhaupt keine innere Ber\u00fchrung mit ihr hatte <\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">(vgl. D<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">E<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\"> B<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">OOR <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">1972<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\">145<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-style: normal;\">)<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">. Warum? Weil Jesus die S\u00fcnde \u00fcber alles hasste bzw. den Vater \u00fcber alles liebte. Aber ausgerechnet diesen Jesus machte Gott zur S\u00fcnde, und zwar um unsertwillen. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Aber der H<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>ERR<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b> warf unser aller S\u00fcnde auf ihn<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">, hei\u00dft es in Jesaja 53. \u201eGott behandelte Jesus, den einzig Reinen, wie die S\u00fcnde selbst\u201c (ebd.). Warum? Damit wir in ihm die Gerechtigkeit w\u00fcrden. <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><span style=\"font-weight: normal;\">Es fand sozusagen ein radikaler Tausch statt: Jesus wurde unsere S\u00fcnde und wir wurden Seine Gerechtigkeit. Gott sieht auf Golgatha an Jesus nur noch S\u00fcnden; Gott sieht an uns nur noch Jesu Gerechtigkeit <\/span><\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\"><span style=\"font-weight: normal;\">(vgl. ebd. 147).<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">Im \u00dcbrigen sagt Paulus nicht: \u201edamit wir die <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">Gerechtigkeit<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\"> in ihm haben\u201c, sondern: \u201edamit wir die <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">Gerechtigkeit<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\"> in ihm w\u00fcrden.\u201c <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><span style=\"font-weight: normal;\">Die Gerechtigkeit ist nicht nur eine Gabe, die uns zuteil wird, nicht nur ein Kleid, das wir anziehen d\u00fcrfen, nein, wir werden selber die \u201eGerechtigkeit Gottes\u201c. Diese Gerechtigkeit Gottes bestimmt unser ganzes Sein. Diese Gerechtigkeit ist nach Epheser 6 unser Panzer. Alle Anklagen des Feindes, des Verkl\u00e4gers, zergehen davor in Nichts. Aufgrund dieser Gerechtigkeit kann es an unserem Bestehen vor dem heiligen Gott kein Zweifel mehr geben <\/span><\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\"><span style=\"font-weight: normal;\">(vgl. ebd.: 146)<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><span style=\"font-weight: normal;\">.<\/span><\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese Gerechtigkeit ist die wunderbare Frucht der Vers\u00f6hnung mit Gott. Weil Paulus erkannte, dass er durch die Vers\u00f6hnung mit Gott gerecht geworden war, erkannte er die Notwendigkeit und Dringlichkeit, andere darum zu bitten, sich mit Gott vers\u00f6hnen zu lassen. Wenn wir die Gr\u00f6\u00dfe des Geschenkes, das uns durch die Vers\u00f6hnung mit Gott zuteil wird, erfassen, dann werden wir auch diese Dringlichkeit versp\u00fcren, andere Menschen darum zu bitten, doch das einzigartige Vers\u00f6hnungsangebot Gottes anzunehmen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">Wir haben gesehen, dass wir aus dem Evangelium eine unglaublich gro\u00dfe Gnade sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Wie sollen wir mit dieser teuren und gro\u00dfen Gnade umgehen? Lesen wir gemeinsam die Verse 6.1-2: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt. Denn er spricht<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\"> (Jes. 49,8): <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eIch habe dich zur Zeit der Gnade erh\u00f6rt und habe dir am Tage des Heils geholfen.\u201c Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\"> Wir sollen diese Gnade des Evangeliums nicht ungebraucht lassen, sondern aus ihr leben. Dies umso mehr, wenn wir daran denken, dass jetzt die Zeit der Gnade ist. <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><span style=\"font-weight: normal;\">Wir k\u00f6nnen nichts aufschieben. Wir k\u00f6nnen nicht selber die Zeit aussuchen, in der wir von Gottes Gnade Gebrauch machen wollen. Gott hat sein \u201eJetzt\u201c jetzt gesetzt <\/span><\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-style: normal;\"><span style=\"font-weight: normal;\">(vgl. ebd.: 149)<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><span style=\"font-weight: normal;\">.<\/span><\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\"> M\u00f6ge Gott uns daher helfen, die Zeit der Gnade auszukaufen, ein Leben aus der Gnade des Evangeliums zu leben. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber vers\u00f6hnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Vers\u00f6hnung predigt <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-weight: normal;\">(V.18).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">_____________________________<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-left: -0.2cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">Quelle der Zitate: D<span style=\"font-size: small;\">E<\/span> B<span style=\"font-size: small;\">OOR (1972): Der zweite Brief des Paulus an die Korinther. Erkl\u00e4rt von Werner de Boor. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-left: -0.2cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\">In: Wuppertaler Studienbibel, S. 127-149. SCM R. Brockhaus <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Leben aus der Gnade des Evangeliums Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber vers\u00f6hnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Vers\u00f6hnung predigt. (V.18) Heute morgen stie\u00df ich im Internet auf den Artikel: \u201eBrasilien ohne Vers\u00f6hnung\u201c. 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