{"id":3095,"date":"2014-06-23T21:10:06","date_gmt":"2014-06-23T19:10:06","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3095"},"modified":"2022-11-18T12:22:42","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:42","slug":"predigt-2-korinther-41-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-korinther-41-15\/","title":{"rendered":"Predigt: 2. Korinther 4,1 \u2013 15"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P05-2K0401-0415.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 align=\"CENTER\">Der Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen<\/h2>\n<h3 align=\"CENTER\">\u201eWir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die \u00fcberschw\u00e4ngliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.\u201c<\/h3>\n<p align=\"CENTER\">(7)<\/p>\n<p style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Vor zwei Wochen haben wir in Kap. 3 Paulus\u2018 Zeugnis von der Gnade betrachtet, die ihn zu einem Diener des neuen Bundes gemacht hatte, der viel gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit hat, als der Alte Bund. Doch einige der Zweifel an Paulus\u2018 Person und Leben, die in der Korinther Gemeinde gestreut worden waren, standen immer noch im Raum. Im Kap. 4 bezeugt Paulus im ersten Teil (1-6), wie er und seine Mitarbeiter authentisch nach dem Evangelium gelebt haben, und bezeugt dabei den hellen Schein des Evangeliums, den Gott in ihre Herzen gegeben hat. Im zweiten Teil beschreibt Paulus dieses Evangelium als einen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen und erkl\u00e4rt, wie er und seine Mitarbeiter aufgrund dessen gelebt haben. M\u00f6ge Gott uns helfen, durch Paulus\u2018 Zeugnis das Leben nach dem Evangelium neu zu begreifen und eine tiefe Konsequenz daraus zu ziehen! <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Teil 1:<\/b> <b>Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist (1-6)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was sagte Paulus dar\u00fcber, wie er sein Leben als Diener des neuen Bundes f\u00fchrte? Betrachten wir die Verse 1 und 2: <b>\u201eDarum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht m\u00fcde, sondern wir meiden sch\u00e4ndliche Heimlichkeit und gehen nicht mit List um, f\u00e4lschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott.\u201c <\/b>Hier beschreibt Paulus, wie er sein Leben als Diener des Evangeliums f\u00fchrte. Er war sich bewusst, dass es Gottes Barmherzigkeit war, dass er das Amt als Diener des neuen Bundes empfangen hatte. Er blieb daf\u00fcr dankbar und blieb sich der Herrlichkeit dieses Amtes bewusst. Dadurch bekam er t\u00e4glich neue Motivation, f\u00fcr Jesus und sein Evangelium zu leben und die auftretenden Schwierigkeiten alle zu tragen, ohne m\u00fcde zu werden. Aus dieser immer frischen Motivation heraus vermied Paulus auch jedes Verhalten, das zu einen wahren Diener des Evangeliums nicht passte. Sie mieden sch\u00e4ndliche Heimlichkeit &#8211; taten also nicht heimlich etwas anderes als das, was sie redeten. Sie gingen auch nicht mit List um \u2013 versuchten nicht, Menschen mit geschickten Worten zum Glauben zu \u00fcberreden. Sie f\u00e4lschten auch nicht Gottes Wort, achteten es also nicht als ein Mittel zum Zweck, sondern achteten es auch da hoch, wo die Botschaft hart oder unattraktiv klingen mochte. Mit diesem Bekenntnis grenzt sich Apostel Paulus von den Menschen ab, die offenbar solche Dinge getan haben, um die Korinther Gemeinde f\u00fcr sich zu gewinnen. Paulus f\u00fchrte sein Leben aufrichtig vor Gott und diente ihm gewissenhaft. F\u00fcr ihn kam so ein respektloser Umgang mit der Wahrheit oder andere Mittel, die das Gewinnen von Menschen scheinbar leichter machten, nicht in Frage. Stattdessen offenbarte er schlicht die Wahrheit des Evangeliums, wodurch ihn die Menschen in ihrem Gewissen als einen authentischen Diener Gottes erkennen konnten. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nachdem Paulus klargestellt hatte, dass er authentisch lebte und lehrte, k\u00f6nnte jemand fragen, wieso dann nicht alle, die ihn h\u00f6rten, zum Glauben kamen. Einige behaupteten damals ja sogar, dass Paulus\u2018 Predigten generell zu kompliziert seien, sodass man sie nicht verstehen k\u00f6nne. Aber der Grund daf\u00fcr, dass manche nicht glaubten, lag ganz woanders. Die Verse 3 und 4 sagen: <b>\u201eIst nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist&#8217;s denen verdeckt, die verloren werden, den Ungl\u00e4ubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.\u201c<\/b> Das Evangelium ist denen verdeckt, die (willentlich) ungl\u00e4ubig sind, denen der Gott dieser Welt, der Teufel, den Sinn verblendet hat, sodass sie das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi nicht sehen. Sie k\u00f6nnen die Botschaft von Jesu Herrlichkeit, von seiner einmaligen Liebe und von seinem Reich, nicht wahrnehmen, weil sie geistlich verblendet sind. Der Satan versucht mit allen Mitteln, den Sinn von uns Menschen zu verblenden und uns dadurch f\u00fcr das herrliche Evangelium blind zu machen. Er erregt in uns z.B. das Verlangen nach Dingen in der Welt, nach Reichtum, Ansehen, Liebe und nach Vergn\u00fcgen verschiedenster Art und macht uns vor, dass diese Dinge das Wichtigste w\u00e4ren und uns gl\u00fccklich machen w\u00fcrden. Er s\u00e4t Zweifel an Gottes Wort und an seiner Liebe und macht Menschen stolz, sodass sie das Bewusstsein f\u00fcr die eigene Verg\u00e4nglichkeit und Verlorenheit und verlieren und f\u00fcr das Evangelium unempf\u00e4nglich werden. Wo der Satan damit Erfolg hatte, k\u00f6nnen Menschen selbst das helle Licht des Evangeliums nicht mehr sehen, auch wenn es gut gepredigt wurde.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was stand im Mittelpunkt von Paulus\u2018 Predigt? Betrachten wir Vers 5: <b>\u201eDenn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen.\u201c <\/b>Paulus\u2018 Predigten hatten einen klaren Fokus. Er predigte nicht sich selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist. Er verk\u00fcndigte Jesus, der f\u00fcr am Kreuz f\u00fcr die S\u00fcnden aller Menschen gestorben ist und der am dritten Tag auferstanden ist und den Gott zum Herrn und Christus gemacht hat. Auch hier grenzte sich Paulus klar von den neuen Lehrern in Korinth ab, denen es offenbar mehr um sich selbst ging als um Jesus. Doch Paulus ging es nicht um sich, sondern um Jesus. Dabei sagte er auch, dass er und seine Mitarbeiter um Jesu willen Knechte der Korinther waren (w\u00f6rtlich sogar Sklaven). Paulus verstand sich nicht als Herr \u00fcber die Korinther, deren Gemeinde er gegr\u00fcndet hatte, sondern verstand sich als ihr Diener um Jesu willen; er wollte alles tun, was f\u00fcr ihr geistliches Wohl n\u00fctzlich und n\u00f6tig war. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie konnte Paulus so selbstlos leben? Woher hatte er die Kraft, sich so sehr f\u00fcr andere Menschen hinzugeben, obwohl er dabei so viele Schwierigkeiten und R\u00fcckschl\u00e4ge erleben musste? Betrachten wir sein Bekenntnis im Vers 6: <b>\u201eDenn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst\u00fcnde die Erleuch\u00adtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.\u201c <\/b>Der Grund war, dass Gott, der Sch\u00f6pfer das helle Licht des Evangeliums in sein Herz gegeben hatte. Fr\u00fcher war Paulus selbst verblendet gewesen und hatte ohne Jesus in der Finsternis gelebt. Aber Gott hatte doch das helle Licht des Evangeliums in ihn leuchten lassen, sodass er die Liebe Gottes und sein Heil in Jesus erkennen und Bu\u00dfe tun konnte. Das helle Licht des Evangelium erleuchtete ihn und lie\u00df ihn Gottes gro\u00dfe Liebe und das herrliche Ziel des Himmelreichs erkennen und gab ihm die Vision, dass viele Menschen gerettet werden. Dieses Licht leuchtete aus ihm heraus, wenn er redete und auch \u00fcber seine Worte hinaus durch sein Leben. Paulus war klar, dass Gott das Licht des Evangeluims nicht nur f\u00fcr ihn gegeben hatte, sondern dass es von ihm reflektiert werden und andere zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in Jesus Christus f\u00fchren sollte. Dieses herrliche Licht im Herzen motivierte ihn t\u00e4glich neu dazu, das Evangelium unerm\u00fcdlich zu predigen, auch wenn er mit Unglauben, Ablehnung oder gar mit Verfolgung konfrontiert wurde. Weil das helle Licht des Evangeliums in Paulus leuchtete, war sein Leben transparent und glaubhaft und viele wurden durch ihn mit dem Licht des Evangeliums konfrontiert, sodass sie die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi erkennen konnten. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was bedeutet das f\u00fcr uns? Wir m\u00f6chten auch authentische Diener des Evangeliums sein, durch die Jesus und sein Evangelium glaubhaft und wirksam bezeugt werden, oder? Wir w\u00fcnschen uns auch, dass von uns das Licht Jesu ausgestrahlt wird und viele Menschen dadurch zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes gelangen, nicht wahr? Wie k\u00f6nnen wir das erreichen? Wir m\u00fcssen uns wie Paulus vom Licht des Evangeliums erf\u00fcllen lassen. Wir sollen unser Herz neu \u00f6ffnen und uns dem Licht des Evangeliums aussetzen und es in uns einlassen, bis es uns ganz erf\u00fcllt und alle halbdunklen und dunklen Elemente vertrieben hat, bis in die letzten Ecken. Wenn das Evangelium uns erf\u00fcllt, sind wir voller heller, klarer Gedanken und Liebe und voller Motivation und Kraft, Jesus und seinem Evangelium auf bestm\u00f6gliche Weise zu dienen. Wenn wir unsere Herzen mit dem Licht des Evangeliums erf\u00fcllen lassen, strahlt sein Licht von uns auf andere Menschen und erleuchten sie zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in Jesus Christi. M\u00f6ge Gott uns helfen, unsere Herzen mit dem Licht des Evangeliums ganz erf\u00fcllen zu lassen, sodass durch uns viele Menschen das Angesicht Jesu sehen und darin Gottes Herrlichkeit erkennen und sich ihm anvertrauen k\u00f6nnen!<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-left: 0.76cm; margin-right: 0cm; text-indent: -0.76cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Teil 2: Wir haben diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen (7-15)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-left: 0.76cm; margin-right: 0cm; text-indent: -0.76cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Im ersten Teil hat Paulus dargelegt, dass er und seine Mitarbeiter authentisch nach dem Evangelium lebten und ihm dienten. Wie dr\u00fcckte sich diese herrliche Botschaft in ihrem Leben aus? Um darauf zu antworten, benutzt Paulus ein zweites Bild. Lesen wir Vers 7:<b> \u201eWir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die \u00fcberschw\u00e4ngliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.\u201c <\/b>Hier wird das Evangelium als ein Schatz bezeichnet. Ein Schatz ist mehr als blo\u00df viel Geld, ein Schatz ist etwas von ganz besonderem gro\u00dfen Wert. Deshalb haben die Geschichte hindurch Sch\u00e4tze die Menschen ganz besonders interessiert. In Deutschland ist zum Beispiel der Schatz der Nibelungen bis heute ber\u00fchmt. Letzte Woche waren wir in Neckarsteinach (etwa 20 Minuten von hier), um die vier Burgen anzusehen, und bei einer Burgruine steht auf der Informationstafel, dass dort um das Jahr 1200 der Minnes\u00e4nger Bligger II gelebt hat, den manche Forscher neuerdings f\u00fcr den Verfasser des Nibelungenlieds halten. Vielerorts in Deutschland begegnet man heute noch Spuren Nibelungensage, bei der es um einen Schatz ging, obwohl sogar die Sage dar\u00fcber schon \u00fcber 800 Jahre alt ist. Bis heute handeln B\u00fccher und Filme \u00fcber einen Schatz, zum Beispiel \u201eDer Fluch der Karibik\u201c. Es gibt auch in der Realit\u00e4t Sch\u00e4tze. Im Mai 2007 fanden Forscher eines amerikanisches Unternehmens im Atlantik in \u00fcber 500 Meter Tiefe einen 17 Tonnen schweren Aztekenschatz, den 1804 englische Kriegsschiffe mit einer spanischen Fregatte versenkt hatten. Der Wert des Schatzes wurde auf 500 Millionen Dollar gesch\u00e4tzt. F\u00fcr das Spezialunternehmen, das ingesamt 2,6 Millionen Dollar f\u00fcr die Ortung und Bergung ausgegeben hatte, war wohl schmerzlich, dass der Schatz nach internationalem Recht Spanien geh\u00f6rte, von spanischen Marineschiffen beschlagnahmt wurde und ein US-Gericht sp\u00e4ter endg\u00fcltig entschied, dass der Schatz Spanien geh\u00f6rte. Aber hier geht es um einen ganz anderen Schatz, der von unvergleichlichem, unsch\u00e4tzbarem Wert ist. Das Evangelium von Jesus Christus ist der wahre Schatz, weil er die Gnade und Wahrheit ist, die uns zu Gott f\u00fchrt. Er ist von unermesslichem Wert, weil er uns die Vers\u00f6hnung mit Gott und neues ewiges Leben bringt. Wer diesen Schatz hat, ist wirklich reich an Gnade und Frieden von Gott und Leben in Ewigkeit. Das Leben in Jesus ist der wahre und gr\u00f6\u00dfte Schatz. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Doch wie haben wir diesen Schatz? Sehen wir uns nochmals Vers 7a an: <b>\u201eWir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen\u201c.<\/b> Hier ist ein krasser Kontrast! Irdene Gef\u00e4\u00dfe sind Gef\u00e4\u00dfe aus Ton, die ein T\u00f6pfer aus einem billigem Klumpen Ton in wenigen Minuten pro St\u00fcck formen kann. Irdene Gef\u00e4\u00dfe sind zerbrechlich und fast wertlos. Mit den irdenen Gef\u00e4\u00dfen beschreibt Paulus sich selbst und seine Mitarbeiter und ferner alle Christen. Wir Menschen sind leicht stolz auf unsere F\u00e4higkeiten und vermeintliche St\u00e4rke. Aber in Wirklichkeit sind wir vor Gott nur wie einfache Tongef\u00e4\u00dfe, zerbrechlich und an sich fast wertlos. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Warum sagte Paulus das so deutlich? Zum einen antwortete Paulus damit denjenigen in Korinth, die sich einen allezeit starken und herrlichen Apostel w\u00fcnschten. Sie verstanden nicht, warum ihr Apostel, der ihnen das herrliche Evangelium gebracht hat, von so vielen M\u00fchen belastet und bedr\u00e4ngt leben musste. Tats\u00e4chlich sah Paulus mit seinem Leben \u00e4u\u00dferlich betrachtet wie ein einfaches Tongef\u00e4\u00df aus, bei dem von \u201eHerrlichkeit\u201c nichts zu sehen war. Aber doch lag in diesem \u201eTongef\u00e4\u00df\u201c der unermessliche Schatz des Evangeliums. Das war nicht zuf\u00e4llig so, sondern hatte eine positive Bedeutung, die im Vers 7b deutlich wird: <b>\u201e&#8230; damit die \u00fcberschw\u00e4ngliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.\u201c <\/b>Dadurch dass Gott sein kostbares Evangelium in schwache, an sich wertlose Gef\u00e4\u00dfe f\u00fcllt, erreicht er, dass es zu keiner Verwechslung zwischen dem kostbaren Inhalt und dem wertlosen Gef\u00e4\u00df kommt. Paulus\u2018 Wirken war von einer \u00fcberschw\u00e4nglichen Kraft gekennzeichnet. Aber weil Paulus selbst ein unansehnlicher, von Leiden gezeichneter Mann war, war un\u00fcbersehbar deutlich, dass diese Kraft nicht aus ihm selbst stammte, sondern von Gott kam und darum Gottes Herrlichkeit bezeugt.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Im Allgemeinen haben die Menschen eine Neigung, ihren Wert zu verbessern. Bei den Griechen damals geh\u00f6rte es zum Gedankengut, dass man versuchte, sich durch eine edle Gesinnung und ein makelloses Leben zu verbessern und sich selbst zu entwickeln. In unserer Zeit heute ist die Idee, sich in seinem Leben zu entfalten und sich selbst zu verwirklichen, die g\u00e4ngige und praktisch h\u00f6chste Wertanschauung. Als Christen sind wir auch diesem Zeitgeist ausgesetzt und haben auch in uns selbst eine Neigung dazu, uns selbst \u201ezu verwirklichen\u201c. Aber das ist nichts anderes als der Wunsch, sein Tongef\u00e4\u00df mit einer sch\u00f6nen oder originellen Glasur zu veredeln und ein wenig haltbarer zu machen. Aber bei den Christen geht es um den Schatz, nicht um die Verbesserung des irdenen Gef\u00e4\u00dfes. Wir sollen als Tr\u00e4ger des Schatzes leben und versuchen, das Evangelium auszuleben, anstatt zu versuchen, uns selbst zu verbessern. Es soll uns nicht um die Verbesserung unseres Gef\u00e4\u00dfes gehen, sondern um den Schatz selbst, nicht um uns, sondern um Jesus, der in uns leben und regieren und sich an uns offenbaren und verherrlichen will. Wir sollen danach streben, ihn immer mehr und mehr zu erkennen, sein herrliches Evangelium immer besser zu fassen und auszuleben. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie lebte Paulus als irdenes Gef\u00e4\u00df f\u00fcr den kostbaren Schatz? Anders gesagt: Wie lebte er, als er nicht versuchte, sein eigenes Leben zu entfalten, sondern das Evangelium festzuhalten und voll auszuleben? Betrachten wir die Verse 8 und 9: <b>\u201eWir sind von allen Seiten bedr\u00e4ngt, aber wir \u00e4ngstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdr\u00fcckt, aber wir kommen nicht um.\u201c <\/b>Paulus setzte sich ganz daf\u00fcr ein, das kostbare Evangelium vielen Menschen auf bestm\u00f6gliche Weise zu verk\u00fcndigen. Das war der unmittelbare Ausdruck davon, dass er das Evangelium durch den Glauben dankbar festhielt. Dabei erfuhren er und seine Mitarbeiter viele Schwierigkeiten und Leiden. Ihnen war oft bange, wenn die Leute auf ihre Botschaft negativ reagierten, aber sie \u00e4ngstigten sich nicht. Sie wurden verfolgt, aber waren nicht verlassen; sie wurden unterdr\u00fcckt (anders \u00fcbersetzt: niedergeworfen), aber kamen nicht um. Sie erlebten also gerade in gro\u00dfer Bedr\u00e4ngnis Gottes Beistand und Trost und seine starke Kraft. Als irdene Gef\u00e4\u00dfe waren sie oft so belastet, dass sie manchmal zu zerbrechen drohten; aber Gott bewahrte sie in allen Leiden, sodass sie nie zerbrachen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie fasste Paulus sein Leben als irdenes Gef\u00e4\u00df des Evangeliumsschatzes zusammen? Betrachten wir Vers 10: <b>\u201e<\/b><b>Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.\u201c <\/b>Hier erfahren wir, bis zu welchem Punkt Paulus als ein Gef\u00e4\u00df des Evangeliums lebte. Er bekennt, dass er und seine Mitarbeiter allezeit das Sterben Jesu an ihrem Leibe trugen. (W\u00f6rtlich hei\u00dft es hier sogar \u201edie T\u00f6tung Jesu\u201c, was kein nat\u00fcrliches inneres Sterben, sondern ein Sterben unter \u00e4u\u00dferem gewaltsamen Einfl\u00fcssen bedeutet.) Wie wir wissen, wurde Jesus, obwohl er der F\u00fcrst des Lebens war, durch die Macht des Teufels am Kreuz get\u00f6tet. Und mit dem Sterben Jesu meinte Paulus sicher nicht nur die unmittelbare T\u00f6tung Jesu am Kreuz. Was Jesus in den letzten Stunden am Kreuz konzentriert erfuhr, fasst zusammen, was dem ganzen Leben Jesu von der Krippe an die Todesgestalt gab. Jesus war immer das Lamm Gottes, das die S\u00fcnde der Welt trug. T\u00e4glich lastete auf ihm die Todesnot der Welt in den Kranken und Besessenen, in den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern. Immer weiter ging es durch ein \u201eSterben\u201c in dem v\u00f6lligen Verzicht auf alles Eigenleben, in der st\u00e4ndigen Hingabe an sein Werk. Seine \u201eT\u00f6tung\u201c stand immer drohender \u00fcber ihm in dem wachsenden Hass seiner Feinde und in der Ablehnung durch die ma\u00dfgebenden M\u00e4nner Israels. St\u00e4ndig war Jesus der f\u00fcr Gott und die Menschen Geopferte und sich Opfernde, auch als er ganz aktiv wirkte. Deswegen schrieb Paulus im Philipperbrief, dass er seinem Tod gleichgestaltet werden wollte, obwohl er mit h\u00f6chster Aktvit\u00e4t f\u00fcr ihn lebte und wirkte. Auch er trug in seinem Einsatz f\u00fcr das Evangelium \u201edas Sterben Jesu an seinem Leibe\u201c. Dabei macht der Ausdruck \u201ean unserm Leibe\u201c klar, dass seine Leiden nicht nur \u201einnerliche\u201c Leiden waren. Das Sterben Jesu wirkte sich in seinem leibhaftigen, tats\u00e4chlichen Leben aus. Dabei ging es nicht um ein selbst gew\u00e4hlte Leiden, Paulus suchte nicht Leiden aus einem asketischen Drang heraus. Vielmehr kamen die Entbehrungen und Leiden unvermeidlich, als er sich daf\u00fcr einsetzte, Jesus und seinem Evangelium zu dienen, durch die Missverst\u00e4ndnisse, Ablehnung, Verfolgung und Entbehrungen, die dabei auftraten bzw. erforderlich wurden. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was konnte er erleben, als er Jesus so konsequent folgte? Betrachten wir noch einmal Vers 10 und Vers 11: <b>\u201eWir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch.\u201c<\/b> Als Paulus sich konsequent und praktisch f\u00fcr Jesus und sein Evangelium hingab, konnte er auch das Leben Jesu erfahren. Als er sich ganz f\u00fcr Jesus hingab und bereit war, mit Jesus zu sterben, wurde an ihm das Leben Jesu offenbar. Als er sein eigenes Leben wirklich aufgab, konnte er das Leben Jesu erfahren und auch verk\u00f6rpern.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Dabei ging es ihm wiederum nicht um sich selbst. Betrachten wir Vers 12: <b>\u201eSo ist nun der Tod m\u00e4chtig in uns, daber das Leben in euch.\u201c<\/b> Hier spricht Paulus von einem seltsamen Ungleichgewicht. Denn w\u00e4hrend er das Leiden und Sterben f\u00fcr die Verbeitung des Evangeliums trug, war das Leben bei den Korinthern zu sehen. Dieses Bekenntnis muss die unzufriedenen Korinther besch\u00e4mt haben, die an dem m\u00fchevollen Leben von Paulus Ansto\u00df nahmen. Denn tats\u00e4chlich waren sie gerade dadurch, dass Paulus alle Leiden und Bedr\u00e4ngnisse w\u00e4hrend seiner zweiten Missionsreise erduldet hatte, mit dem Evangelium in Ber\u00fchrung gekommen und hatten neues, ewiges Leben in Jesus erlangt. Wir k\u00f6nnen den Sinn, den das Leben nach dem Evangelium macht, erst dann voll erkennen, wenn es uns nicht mehr um uns, sondern um das Heil der anderen Menschen geht.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie erkl\u00e4rte Paulus den Geist, aus dem heraus er so lebte? Betrachten wir Vers 13: <b>\u201eWeil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, wie geschrieben steht: \u00bbIch glaube, darum rede ich\u00ab, so glauben wir auch, darum reden wir auch\u201c. <\/b>Hier zitiert Paulus aus Psalm 116. Darin werden die Leiden des Psalmisten geschildert, der in \u00e4u\u00dferste Not geraten war, aber trotzdem an Gott glaubte und seine Hilfe erlebte. In demselben Geist des Glaubens war Paulus entschieden, vom Evangelium zu reden, unabh\u00e4ngig davon, in wie gro\u00dfe Not er dadurch noch kommen w\u00fcrde. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie konnte Paulus so gesinnt sein? Er schreibt im Vers 14: <b>\u201eDenn wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch.\u201c <\/b>Paulus glaubte fest, dass Gott, der den Herrn Jesus Christus auferweckt hat, auch ihn auferwecken und vor sich stellen w\u00fcrde samt den Korinther Gl\u00e4ubigen und allen, die glauben. Paulus diente Jesus so ent\u00adschie\u00adden und hingebungsvoll aus der Gewissheit auf seine Auferweckung von den Toten. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0.5cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir Vers 15: <b>\u201eD<\/b><b>enn es geschieht alles um euretwillen, damit die \u00fcber\u00adschw\u00e4ngliche Gnade durch die Danksagung vieler noch reicher werde zur Ehre Gottes.\u201c <\/b>Hier erfahren wir das Ziel, aus dem Paulus letztlich so entschieden f\u00fcr die Verbreitung des Evangeliums lebte. Er setzte sich ganz daf\u00fcr ein und trug alle damit verbundenen Leiden in dem Bewusstsein, dass es dem Wohl der Menschen in Korinth und andernorts diente. Aber das war nicht sein letztes Ziel. Durch alles sollte die \u00fcberschw\u00e4ngliche Gnade Gottes noch reicher werden, indem durch sie noch mehr Menschen Gott dankten und so ihn ehrten. Paulus hatte f\u00fcr seinen Dienst f\u00fcr das Evangelium also eine klares Ziel. Paulus gab sich f\u00fcr das Evangelium hin, damit die Gottes Gnade und dadurch Gott selbst noch mehr geehrt w\u00fcrde. Dadurch konnte Gott sein Leben f\u00fcr sein Werk und seine Ehre kostbar gebrauchen. Dadurch erf\u00fcllte er den Sinn und die tiefe Bedeutung eines Gef\u00e4\u00dfes des kostbaren Evangeliums. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-right: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was bedeutet das f\u00fcr uns? Vielleicht kommt einigen Paulus\u2018 Leben zu extrem vor. War das nicht zu extrem (Paulus\u2018 Stil)? Gilt das, was er hier schrieb, auch f\u00fcr uns? Nat\u00fcrlich war es extrem gemessen an dem Leben, das die meisten Menschen f\u00fchren. Aber wenn wir an Jesus denken, wird klar, dass es ist nicht zu extrem, sondern richtig ist, Jesus so konsequent zu folgen bis zum Punkt des Todes, weil das Evangelium uns das wahre und ewige Leben gibt. Jesus selbst lebte hingebungsvoll f\u00fcr das Heil der Menschen bis zur v\u00f6lligen Aufgabe des eigenen Lebens. Dabei lud Jesus das Volk samt seinen J\u00fcngern ein, auch so zu leben, als er sagte: <b>\u201eWer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich t\u00e4glich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird\u2019s erhalten\u201c<\/b> (Lukas 9,23.24). Jesu Worte und Paulus Beispiel sind eine gewaltige Herausforderung, die unsere instinktive Lebensweise bis ins Tiefste ersch\u00fcttern. Aber wir sollen das Evangelium nicht einseitig verstehen oder f\u00fcr uns selbst auszunutzen versuchen. Es ist richtig, dass wir als irdene Gef\u00e4\u00dfe des Evangeliums so leben, weil das Gef\u00e4\u00df letztlich wertlos ist und vergeht, aber der Schatz darin absolut wertvoll ist und ewig besteht. Paulus hatte das klar verstanden. Und er hoffte fest auf die Auferstehung von den Toten f\u00fcr sich und alle, die an Jesus wirklich glauben. Darum konnte er so konsequent als ein Gef\u00e4\u00df dieses Schatzes leben udn sein Bestes tun, dem Evangelium zu dienen, anstatt sich selbst zu schonen oder zu versch\u00f6nern. Die meisten von uns wollen Jesus richtig nachfolgen. Das Problem ist, ob wir so konsequent wie Paulus unser Leben daf\u00fcr einzusetzen bereit sind oder nicht. Solange wir unser Leben noch ein St\u00fcckweit erhalten wollen und nicht bereit sind, uns f\u00fcr Jesus und das Evangelium ganz hinzugeben, k\u00f6nnen wir das Leben Jesu und seine Kraft nicht oder wenig erfahren. Wenn wir Jesus wie Paulus konsequent folgen, werden wir in vollem Ma\u00dfe das Leben erfahren, das er uns und durch uns anderen schenken will. M\u00f6ge Gott uns helfen, das Evangelium wie Paulus zu erfassen und auszuleben, sodass viel mehr Seelen Gottes herrliche Gnade preisen und Gottes Ehre offenbaren! <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Der Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen \u201eWir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die \u00fcberschw\u00e4ngliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.\u201c (7) Vor zwei Wochen haben wir in Kap. 3 Paulus\u2018 Zeugnis von der Gnade betrachtet, die ihn zu einem Diener des neuen Bundes gemacht hatte, der viel gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit hat, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"class_list":["post-3095","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-korinther","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3095"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3101,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3095\/revisions\/3101"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}