{"id":3081,"date":"2014-06-09T22:06:07","date_gmt":"2014-06-09T20:06:07","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3081"},"modified":"2022-11-18T12:22:43","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:43","slug":"predigt-apostelgeschichte-214-36-sonderlektion-pfingsten-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-apostelgeschichte-214-36-sonderlektion-pfingsten-2014\/","title":{"rendered":"Predigt: Apostelgeschichte 2,14 \u2013 36 (Sonderlektion Pfingsten 2014)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/2014-SL-Apg2_14-36_Predigt.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">GOTT HAT DIESEN JESUS ZUM HERRN UND CHRISTUS GEMACHT<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.\u201c<br \/>\n(2,36)<\/h3>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Frohe Pfingsten! In der ganzen Welt feiern heute Christen Pfingsten. Anl\u00e4sslich von Pfingsten wollen wir heute die ber\u00fchmte Predigt betrachten, die beim ersten christlichen Pfingsten von Petrus gehalten wurde. Wie wir wissen, kam am ersten Pfingsten der Heilige Geist auf die J\u00fcnger, die sich in Jerusalem versammelt hatten; sie wurden alle vom Heiligen Geist erf\u00fcllt und fingen an, in anderen Sprachen zu predigen, die der Geist ihnen auszusprechen gab (Apg 2,1-4). Dann trat Petrus auf und hielt vor der versammelten Menge eine Predigt. Durch seine Predigt wurden 3000 Menschen dazu bewegt, Bu\u00dfe zu tun und an Jesus zu gauben, wodurch die erste christliche Gemeinde entstand. Was predigte Petrus den Menschen, als er vom Heiligen Geist erf\u00fcllt war? Wie bezeugte er dabei Jesus, sodass so viele Menschen Bu\u00dfe taten und an Jesus glaubten? Lasst uns durch Petrus\u2018 Predigt Gottes Heilswerk neu verstehen und dadurch Jesus als den Herrn und Christus neu erkennen und annehmen!<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>I. Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden (14-21)<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Werfen wir zu Beginn nochmals kurz einen Blick auf den vorigen Abschnitt. Auf das Pfingstwunder, dass der Heilige Geist auf die <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">J\u00fcnger kam und sie in fremden Sprachen predigen konnten, gab es bei den Menschen unterschiedliche Reaktionen: die einen waren best\u00fcrzt dar\u00fcber, dass die J\u00fcnger pl\u00f6tzlich in fremden Sprache von Gottes gro\u00dfen Taten reden konnten, und ahnten, dass das von Gott kommen musste. Andere dagegen spotteten und behaupteten, dass sie von s\u00fc\u00dfem Wein betrunken w\u00e4ren. In dieser Situation <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe M\u00e4nner, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen!\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier sehen wir Petrus\u2018 Freimut, mit dem er spontan auftrat und der gro\u00dfen Menge von Menschen predigte. Dass Petrus \u00f6ffentlich von Jesus predigten, ist an sich wirklich erstaunlich. Noch sieben Wochen davor war Petrus Jesus <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">nur noch mit Abstand gefolgt und hatte aus Angst dreimal geleugnet, Jesus \u00fcberhaupt zu kennen. Dann war passiert, was f\u00fcr ihn wie ein Albtraum gewesen sein muss, n\u00e4mlich dass Jesus von der hasserf\u00fcllten Menschenmenge niedergeschrien und zum Tod verurteilt und tats\u00e4chlich am Kreuz get\u00f6tet wurde. F\u00fcr Petrus muss mehr als die Welt zusammengebrochen sein, und er h\u00e4tte dieses Trauma normalerweise nie \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Das alles war erst 50 Tage her und Petrus war am selben Ort. Aber dieser Petrus trat nun spontan vor der gro\u00dfen Menge auf und erhob seine Stimme. Dabei nannte er sie: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eIhrJuden, liebe M\u00e4nner\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> und bat sie, ihm zuzuh\u00f6ren. Hier sehen wir bei Petrus keine Spur mehr von Trauma oder Angst noch Groll oder Hass auf sie, sondern Freimut und den Wunsch, ihnen zu helfen. Wie war diese Ver\u00e4nderung zu erkl\u00e4ren? Petrus\u2018Auftreten bezeugt an sich bereits die Kraft des Heiligen Geistes, die ihn alle schlechten Erfahrungen und \u00c4ngste \u00fcberwinden lie\u00df und ihn zu einem mutigen Zeugen Jesu machte. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie begann Petrus dann seine Predigt? Betrachten wir die Verse 15 und 16<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDenn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage;\u00a0sondern das ist&#8217;s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Petrus fing bei dem an, was seine Zuh\u00f6rer gerade sahen, n\u00e4mlich <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">dass alle J\u00fcnger in anderen Sprachen von Gottes gro\u00dfen Taten redeten. Er stellte klar, dass die J\u00fcnger nicht betrunken waren, da es erst 9 Uhr vormittags war. Er erkl\u00e4rte, dass das, was sie gerade sahen, die Erf\u00fcllung von dem war, was Gott durch den Propheten Joel vorausgesagt hatte. Und anstatt das nun weiter selbst zu erkl\u00e4ren, zitierte Petrus nun Gottes Wort aus dem Buch Joel und sagte: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eUnd es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgie\u00dfen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter sollen weissagen, und eure J\u00fcnglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Tr\u00e4ume haben\u00a0und auf meine Knechte und auf meine M\u00e4gde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgie\u00dfen, und sie sollen weissagen.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott hatte schon in der Zeit von Joel vorausgesagt, dass er in den letzten Tagen von seinem Geist auf <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>alles Fleisch<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> ausgie\u00dfen wollte. Diese Prophezeiung hat einen senationellen Inhalt. Wie wir wissen, hatte Gott fr\u00fcher schon seinen Geist auf einzelne Menschen ausgegossen, die er besonders erw\u00e4hlt und berufen hatte, z.B Mose, Elia, Jesaja, Daniel oder Joel. Aber hier versprach Gott, in den letzten Tagen von seinem Geist auf alles Fleisch auszugie\u00dfen, also auf Menschen in allen V\u00f6lkern, die glauben. Die Juden kannten diese Verhei\u00dfung, da sie in der Synagoge regelm\u00e4\u00dfig vorgelesen wurde; aber es war f\u00fcr sie nur eine alte Verhei\u00dfung ohne Bezug zu ihnen. Aber Petrus erkannte, dass diese Prophezeiung Gottes gerade jetzt erf\u00fcllt wurde. Er erkannte, dass \u201edie letzten Tage\u201c jetzt gekommen waren und dass damit in Gottes Heilsgeschichte eine neue Epoche angebrochen war, die Zeit des Heiligen Geistes, die bis zum gro\u00dfen Tag der Offenbarung des Herrn dauern w\u00fcrde. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Durch das Zitat des Propheten Joel lehrte Petrus auch, was der Heilige Geist in dieser Zeit tut. Er bef\u00e4higt selbst junge Menschen dazu, zu weissagen, also vom Geist inspiriert zu reden und zuk\u00fcnftige Dinge vorauszusagen, und gibt ihnen Visionen. Selbst alte Menschen, die normalerweise keine Tr\u00e4ume mehr haben, haben durch den Geist Tr\u00e4ume, weil sie durch den Geist Gottes Wirken in dieser Welt voraussehen k\u00f6nnen. Die Verse 19 und 20 bezeugen, dass Gottes Wirken immer st\u00e4rker und dramatischer in die Natur eingreifen wird, bis der gro\u00dfe Tag der Offenbarung des Herrn kommt, an dem Jesus als der Herr und Richter wiederkommt. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wozu aber wird Gott durch den Geist so wirken? Welchen Sinn und Bedeutung hat es, dass der Heilige Geist den jungen Leuten Visionen und den alten Tr\u00e4ume geben wird? Lesen wir Vers 21: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eUnd es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Hinter all diesem Geschehen steht Gottes Wille, die Menschen zu retten. Das Wirken des Heilgen Geistes in den Menschen ist kein Selbstzweck noch dient es zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t der Christen, sondern hat das Ziel, das m\u00f6glichst viele Menschen errettet werden. Dabei werden zwei Dinge besonders deutlich. Zum einen zeigt das Zitat, dass die Rettung nicht durch Opferzeremonien geschieht, sondern durch das Anrufen des Herrn. Die Rettung geschieht also nicht durch die Werke der Menschen, sondern wird von Gott denen geschenkt, die ihn darum bitten. Zum andern wird hier klar, dass die Rettung nicht mehr allein den Juden vorbehalten war, sondern nun f\u00fcr alle offen ist, die den Namen des Herrn anrufen. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Diese Verhei\u00dfung Joels ging nun in Erf\u00fcllung und kennzeichnete einen neuen Abschnitt in Gottes Heilswerk. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch wer ist der Herr, durch den alle, die ihn anrufen, gerettet werden? Lasst uns im zweiten Teil betrachten, wie Petrus Jesus als den Retter bezeugt hat!<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>II. Diesen Jesus hat Gott auferweckt (22-36)<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie hat Petrus den Zuh\u00f6rern Jesus vorgestellt? Betrachten wir den Vers 22: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eIhr M\u00e4nner von Israel, h\u00f6rt diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Petrus stellt ihn hier den Zuh\u00f6rern als Jesus von Nazareth vor, also unter dem Namen, den sie gut kannten. Er erinnerte sie an die vielen Taten, Wunder und Zeichen, die Jesus in ihrer Mitte getan hatte. Sie hatten Jesus und seine Wunder gesehen und hatten dadurch Gelegenheit gehabt, ihn zu erkennen und an ihn zu glauben.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Aber wie hatten sie auf Jesus reagiert? Petrus sagt: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDiesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (23). Obwohl Jesus drei Jahre lang unter ihnen gewirkt, hatten sie ihn nicht erkannt. Obwohl Gott durch ihn so viele Wunder getan hat und dadurch von ihm bezeugt hatte, dass er ihn gesandt hatte, hatten sie gar nicht darauf reagiert. In ihrer Ignoranz kritisierten und verachteten sie ihn und vertrauten weiter auf ihre eigenen Bem\u00fchung um Gerechtigkeit durch ihre Werke. Schlie\u00dflich haben sie Jesus sogar durch die Hand der R\u00f6mer ans Kreuz geschlagen und get\u00f6tet, den Gott ihnen doch zum Heil geschickt hatte. Petrus erw\u00e4hnte an dieser Stelle, dass Jesus durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war. Gott hatte ihnen seinen Sohn ausgeliefert bzw. \u00fcberlassen, sodass sie mit ihm machen konnten, was sie wollten. Aber das bedeutete nicht, dass sie ihn verwerfen und t\u00f6ten mussten. Petrus konfrontierte sie hier mit ihrer schweren S\u00fcnde, dass sie Jesus ignoriert und sogar am Kreuz get\u00f6tet hatten. Dabei ist es bemerkenswert, dass Petrus allen Zuh\u00f6rern sagte, dass sie Jesus durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht hatten. Viele m\u00f6gen gesagt haben: Wir haben das ja nicht entschieden, sondern unsere Oberen und der r\u00f6mische Statthalter Pilatus. Aber viele von ihnen hatten sich von der Menge mitrei\u00dfen lassen und mit geschrien: \u201eKreuzige, kreuzige ihn!\u201c Andere hatten gar nicht Jesu Kreuzigung verlangt, waren zu der Zeit vielleicht gar nicht in Jerusalem. Aber trotzdem sagte Petrus zu ihnen allen, dass sie Jesus durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht hatten. Warum? Hier geht es um mehr als um eine kollektive Schuld des Volkes im allgemeinen Sinne. Petrus bezeugte hier die Wahrheit, dass alle Menschen durch ihre S\u00fcnde Jesus mit ans Kreuz geschlagen und get\u00f6tet haben. Sie mochten denken, dass sie doch keine b\u00f6sen Menschen waren, zumal sie sich oft eifrig bem\u00fchten, ein frommes religi\u00f6ses Leben zu f\u00fchren. Aber ihre S\u00fcnde bestand gerade darin, dass sie ihr Leben auf ihre eigene Weise jenseits von Gottes Werk f\u00fchrten. Sie hatten zwar einen Wunsch, fromm zu leben und Gott zu fallen, aber da sie dabei Jesus ignorierten und sich durch eigene Werke um Gottes Anerkennung bem\u00fchten, waren fern von Gott und all ihre Bem\u00fchungen waren vergeblich. Als sie Petrus\u2018 Tadel h\u00f6rten, m\u00fcssen sie tief schockiert dar\u00fcber gewesen sein, dass sie so weit von Gott entfernt waren und durch ihre Ignoranz Jesu so frontal gegen Gottes Werk gelebt hatten. Obwohl sie sich bis dahin f\u00fcr fromm gehalten haben m\u00fcssen, m\u00fcssen sie nun \u00fcber ihre S\u00fcnde tief betroffen gewesen sein. Wenn all ihre religi\u00f6sen Bem\u00fchungen vor Gott bedeutungslos und sogar ein Affront gegen Gott gewesen waren, welche Hoffnung konnten sie noch hegen? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch nach der Offenbarung ihrer gro\u00dfen S\u00fcnde, offenbarte Petrus Gottes gro\u00dfe Heilstat. Betrachten wir den Vers 24: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier verk\u00fcndigt Petrus eine dramatische Wende. Als sie Jesus in ihrer Ignoranz t\u00f6teten, hatten sie eigentlich ihre Erl\u00f6sung und die Erl\u00f6sung der Menschheit endg\u00fcltig verwirkt. Als der Gerechte am Kreuz schuldlos starb, schien die S\u00fcnde \u00fcber das Gute endg\u00fcltig gesiegt zu haben und Gottes Erl\u00f6sungswerk gescheitert zu sein. Aber Gott hat Jesus von den Toten auferweckt. Petrus sagt, dass Gott die Schmerzen des Todes aufgel\u00f6st hat, wodurch er Gottes Sieg \u00fcber den grausamen Feind des Menschen bildhaft ausgedr\u00fcckt hat. F\u00fcr diejenigen, die an der Auferweckung Jesu immer noch zweifelten, f\u00fcgte Petrus hinzu: Wie es denn unm\u00f6glich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte. Mit diesem Wort fordert Petrus die Zuh\u00f6rer dazu auf, logisch zu denken. Es war unm\u00f6glich, dass Gott seinen Sohn dauerhaft unter der Macht des Todes l\u00e4sst, da Gott doch die Macht dazu hatte, ihn vom Tod zu befreien. Warum h\u00e4tte Gott dem Tod dauerhaft den Sieg g\u00f6nnen sollen und seinen Sohn f\u00fcr immer unter seiner Macht lassen sollen, wenn Gott doch die Macht hat, ihn dem Tod zu entrei\u00dfen? Es war richtiggehend unm\u00f6glich, dass Jesus vom Tode festgehalten werden konnte, da sein Vater der allm\u00e4chtige Gott ist und viel st\u00e4rker ist als der Tod. Daher war es selbstverst\u00e4ndlich, dass Gott ihn dem Tod \u00fcberlassen und sich so dem Tod <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">geschlagen geben w\u00fcrde \u2013 e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">s war eine Frage seiner Liebe und eine Frage der Ehre.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Lesen wir noch einmal den Vers 24: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, dass er vom Tode fest\u00adgehalten werden konnte.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier verk\u00fcndigt Petrus wirklich eine dramatische Wende in Gottes Erl\u00f6sungsgeschichte. Da wo die S\u00fcnde am schlimmsten war und in der T\u00f6tung von Gottes Sohn gipfelte, tat Gott das gr\u00f6\u00dfte Wunder und weckte ihn von den Toten auf. Da wo die Ignoranz und Bosheit der Menschen am eklatantesten war, offenbarte Gott, wie gro\u00dfartig und \u00fcberragend sein Erl\u00f6sungswerk ist. Da wo die Macht des Todes zu siegen schien, offenbarte Gott seine Kraft des Lebens und besiegte damit den Tod. Jesu Auferweckung offenbart Gottes Sieg \u00fcber die S\u00fcnde der Menschen. Jesu Auferstehung bezeugt den Sieg der Kraft des Lebens \u00fcber die Macht des Todes. Jesu Auferstehung schenkt allen Menschen die Hoffnung und die M\u00f6glichkeit, die S\u00fcnde und den Tod zu \u00fcberwinden und neues ewiges Leben zu erlangen. Wer an Jesus glaubt, wird an diesem Sieg teilhaben und wird mit ihm die S\u00fcnde und den Tod \u00fcberwinden. Die Auferstehung Jesu ist daher das wichtigste, bedeutungsvollste Ereignis in der Geschichte der Menschheit, das alles \u00fcberragt und den Kurs der Menschheit vom sicheren Untergang zum Heil lenkt. Preiset Gott, der Jesus von den Toten erweckt hat!<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Auferstehung ist zwar das wichtigste Ereignis in der Geschichte f\u00fcr alle Menschen, sie ist gleichzeitig aber f\u00fcr viele Menschen schwer zu erfassen. Deshalb hat Petrus seine Predigt mit dem Zeugnis von Jesu Auferstehung nicht beendet, sondern hat sie mit einer Stelle aus dem Alten Testament belegt. In den Versen 25-28 zitiert er aus dem Psalm 16, den K\u00f6nig David verfasst hatte. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDenn David spricht von ihm: Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, denn er steht mir zur Rechten, damit ich nicht wanke. Darum ist mein Herz fr\u00f6hlich, und meine Zunge frohlockt; auch mein Leib wird ruhen in Hoffnung. Denn du wirst mich nicht dem Tod \u00fcberlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe. Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erf\u00fcllen mit Freude vor deinem Angesicht.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In diesen Worten hat David seinen Glauben und seine Hoffnung auf Gott \u00fcber den Tod hinaus bezeugt. Wegen seiner jahrelangen Verfolgung durch Saul und wegen seiner vielen Kriege war David oft mit dem Tod konfrontiert. Aber in diesen Psalmversen dr\u00fcckt er sein Vertrauen auf Gott \u00fcber den Tod hinaus aus<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> und seine Hoffnung auf die Auferstehung. Wegen dieser Hoffnung <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">hatte David Freude und Ruhe im Herzen, auch wenn er an den Tod dachte. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch woher kam dieser Glaube? Wie war Davids Bekenntnis zu verstehen? In den Versen 29-31 erkl\u00e4rt Petrus den Zuh\u00f6rern die zitierte Stelle. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Ihr M\u00e4nner, liebe Br\u00fcder, lasst mich freim\u00fctig zu euch reden von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag. Da er nun ein Prophet war und wusste, dass ihm Gott verhei\u00dfen hatte mit einem Eid, dass ein Nachkomme von ihm auf seinem Thron sitzen sollte, hat er&#8217;s vorausgesehen und von der Auferstehung des Christus gesagt: Er ist nicht dem Tod \u00fcberlassen, und sein Leib hat die Verwesung nicht gesehen.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Als Petrus predigte, war David l\u00e4ngst gestorben und begraben\u2013 schon etwa 1000 Jahre zuvor. Das weist darauf hin, dass David in in diesem Psalm nicht nur von sich selbst geredet hat. Petrus erinnert daran, dass David von Gott die Verhei\u00dfung von einem Nachkommen bekommen hatte, dem Gott seinen Thron ewig best\u00e4tigen wollte. David hatte diesen Nachkommen und ewigen K\u00f6nig immer vor Augen und hat durch den Glauben an ihn die Auferstehung des Christus vorausgesehen. Durch den Glauben an die Auferstehung des Christus konnte David auch auf seine eigene Auferstehung hoffen und selbst angesichts des Todes Frieden, Freude und Ruhe im Herzen haben. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Durch dieses Zitat dieser Stelle zeigte Petrus seinen Zuh\u00f6rern, dass die Auferstehung des Christus von Gott l\u00e4ngst geplant und in der Bibel verhei\u00dfen war. Sie sollten also nicht l\u00e4nger denken, dass die Auferstehung unerwartet in der Geschichte passiert w\u00e4re und zu ihrer Bibel bzw. zu Gottes Geschichte nicht passte. Die Auferstehung war vielmehr ein wichtiger und fester Teil von Gottes Erl\u00f6sungswerk, den Gott schon lange davor angek\u00fcndigt hatte. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Und nachdem er nun die Auferstehung von der Bibel her gezeigt hat, verk\u00fcndigt er nochmal die Tatsache der Auferstehung in ihrer allerneusten Geschichte: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDiesen Jesus hat Gott auferweckt; dessen sind wir alle Zeugen.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier verk\u00fcndigte Petrus die <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Auferstehung, die David vorausgesehen hat, als Tatsache, die Gott vollbracht hat und die von ihnen allen gesehen wurde. Petrus betont dabei, dass er und die anderen Apostel daf\u00fcr alle Zeugen waren, da sie den auferstandenen Jesus gesehen und mit ihm geredet und gegessen hatten. Die Zuh\u00f6rer hatten also wirklich allen Grund, daran zu glauben.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Um ihnen dabei weiter zu helfen, erkl\u00e4rte Petrus ihnen auch, wie Gottes Erl\u00f6sungswerk weiterging. Betrachten wir Vers 33: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDa er nun durch die rechte Hand Gottes erh\u00f6ht ist und empfangen hat den verhei\u00dfenen Heiligen Geist vom Vater, hat er diesen ausgegossen, wie ihr hier seht und h\u00f6rt.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier schl\u00e4gt Petrus den Bogen von der Verhei\u00dfung Davids bis zu ihrer aktuellen Situation. Denn nach seiner Auferstehung ist Jesus durch Gottes rechte Hand in den Himmel erh\u00f6ht worden und hat vom Vater den Heiligen Geist empfangen und hat ihn auf die Gl\u00e4ubigen ausgegossen, was sie gerade im Moment erleben konnten. Jesu Himmelfahrt und die Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes als weitere Schritte in Gottes Werk, die die Prophezeiungen Gottes und Jesu erf\u00fcllten. Dass dies alles real passiert war, konnten sie daran erkennen, dass nun die J\u00fcnger Jesu vom Heiligen Geist erf\u00fcllt waren und in vielen verschiedenen Sprachen mutig das Evangelium predigten, allen voran Petrus selbst. Sie sollten ihre Augen \u00f6ffnen und Gottes Werk erkennen und ihm ihr Vertrauen schenken.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Daf\u00fcr wollte Petrus sein Bestes tun und f\u00fcgte seiner Predigt noch ein weiteres Zitat aus dem Alten Testament hinzu. Betrachten wir auch die Verse 34-35: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDenn David ist nicht gen Himmel gefahren; sondern er sagt selbst: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe mache.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier baut Petrus dem Gedanken vor, dass David in dem Psalm vielleicht doch \u00fcber sich geredet haben k\u00f6nnte, <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">indem er die Stelle in Psalm 110,1 zitiert, wo David gesagt hat: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDer Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,\u00a0bis ich deine Feinde zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe mache.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">An diesem Vers wird deutlich, dass David wirklich den Christus und seine ewige Herrschaft gekannt hatte, da er Gott zu ihm hatte reden h\u00f6ren. Jesus, den Gott von den Toten auferweckt und in den Himmel erh\u00f6ht hat, ist wirklich der Christus, der von Gott verhei\u00dfene Retter und K\u00f6nig f\u00fcr alle Menschen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Welche Schlussfolgerung zieht Petrus am Ende seiner Predigt? Lesen wir gemeinsam den Vers 36: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hier fasst Petrus seine Predigt zusammen. Die Menschen hatten in ihrer geistlichen Blindheit und Unwissenheit Jesus ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Aber Gott hat diesen Jesus zum Herrn und Christus gemacht, indem er ihn auferweckt und zum Himmel erh\u00f6ht hat. Durch ihre Bosheit hatten die Menschen versucht, Jesus zu t\u00f6ten. Aber als die Bosheit der Menschen am schlimmsten war, f\u00fchrte Gott sein Heilswerk zum H\u00f6hepunkt und hat Jesus durch seine Auferweckung und Himmelfahrt offiziell als Herrn und Christus best\u00e4tigt. Sowohl Jesu Auferstehung als auch seine Himmelfahrt fanden nicht im Verborgenen statt; sondern Jesus lie\u00df sich nach seiner Auferstehung 40 Tage von seinen J\u00fcngern sehen und fuhr schlie\u00dflich auch an einem \u00f6ffentlichen Ort vor ihren Augen zum Himmel auf. Dadurch hat Gott \u00f6ffentlich best\u00e4tigt, dass Jesus der Herr und Christus ist, der wahre Retter und K\u00f6nig f\u00fcr alle Menschen. Weil Jesus der Herr und Christus ist, rettet er jeden, der seinen Namen anruft, von der S\u00fcnde und schenkt ihm aufgrund seiner Gnade und neues Leben unter seiner guten Herrschaft des Friedens. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Predigt von Petrus konfrontiert uns mit dem Werk Gottes, das er zur Erl\u00f6sung der Menschen getan hat. Gott hat geplant, den Christus als Retter zu senden, und hat dies vielfach angek\u00fcndigt. Gott hat dann tats\u00e4chlich Jesus gesandt und hat ihn durch viele Wunder und Zeichen als den von ihm Gesandten ausgewiesen. Als die Menschen ihn trotzdem ignorierten und sogar t\u00f6teten, erweckte Gott ihn schlie\u00dflich von den Toten auf und erh\u00f6hte ihn in den Himmel und hat ihn so als Herrn und Christus offenbart. Gott ist der souver\u00e4ne Herr der Geschichte, der sein Heilswerk darin plant und durchgef\u00fchrt. Es ist wichtig, dass wir uns dieses Werkes Gottes bewusst sind und unser ganzes Leben darauf bauen. Wir d\u00fcrfen nicht der Gefahr erliegen, der die Juden erlegen waren, die Gottes Erl\u00f6sungswerk durch Jesus ignoriert haben und ohne ihn auf ihre eigene Weise versuchten, Gott zu gefallen. Wir sollen uns neu bewusst machen, was Gott f\u00fcr unsere Rettung getan hat, und Jesus als unseren Retter und K\u00f6nig neu annehmen und seinem Geist vertrauen und folgen. Wir k\u00f6nnen unser Leben nicht deshalb in Gemeinschaft mit Gott und unter seinem Segen f\u00fchren, weil wir irgendwie bessere Menschen w\u00e4ren oder gute Werke t\u00e4ten, sondern weil Jesus am Kreuz f\u00fcr unsere S\u00fcnde gestorben und auferstanden ist und der Herr und Christus f\u00fcr alle Menschen ist. Lasst uns Gott daf\u00fcr danken! Lasst uns Jesus neu als unseren Herrn und Christus erkennen und ihn dankbar lieben und mit ihm leben. Lesen wir noch einmal das Leitwort: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.\u201c<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download GOTT HAT DIESEN JESUS ZUM HERRN UND CHRISTUS GEMACHT \u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.\u201c (2,36) Frohe Pfingsten! In der ganzen Welt feiern heute Christen Pfingsten. 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