{"id":3032,"date":"2014-05-05T23:16:49","date_gmt":"2014-05-05T21:16:49","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=3032"},"modified":"2022-11-18T12:22:46","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:46","slug":"predigt-2-korinther-11-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-korinther-11-11\/","title":{"rendered":"Predigt: 2. Korinther 1,1 \u2013 11"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P01-2K0101-0111.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; direction: ltr; color: rgb(0, 0, 0); }P.western { font-family: \"Times New Roman\",serif; font-size: 12pt; }P.cjk { font-family: \"SimSun\",\"\u5b8b\u4f53\"; font-size: 12pt; }P.ctl { font-family: \"Mangal\",serif; font-size: 12pt; }\n--><\/style>\n<h2 align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Der herrliche Trost Gottes in Jesus Christus<\/b><\/span><\/h2>\n<h3 align=\"CENTER\">\u201e<span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal.\u201c<\/b><i><b> <\/b><\/i><\/span><\/span><\/h3>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b><\/b><\/i>(3-4a).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie wir bereits durch die Einf\u00fchrung zum Korinther-Brief erfahren haben, wurde Paulus m\u00e4chtig angefochten. Er musste die bittere Erfahrung machen, dass sich die eigene Gemeinde gegen ihn gewendet hatte. Und auch unabh\u00e4ngig von den Korinthern hatte Paulus Vieles in seinem Leben erlitten. In einer Stelle dieses Briefes listet Paulus eine ganze Palette an Leiden auf, die er w\u00e4hrend seiner Mission durchgemacht hatte. Es gab wohl kaum jemand, der so viel f\u00fcr Jesus gelitten hat, wie Paulus. Wie konnte Paulus so ein Leben voller Leiden aushalten? Der heutige Text aus 2. Korinther 1 gibt uns eine Antwort darauf: Paulus wurde in seinem Leben reichlich getr\u00f6stet. Und dieser Trost war kein menschlicher Trost, sondern der Trost Gottes. Dieser Trost Gottes gab Paulus so viel Kraft, dass er die vielen Leiden seines Lebens auf sich nehmen konnte. Lasst uns heute erfahren, was es mit diesem kraftvollen Trost Gottes auf sich hat. M\u00f6ge Gott uns durch die Besch\u00e4ftigung mit dem Text helfen, den g\u00f6ttlichen Trost tiefgehend kennenzulernen, bis dahin, dass wir ermutigt werden, wie Paulus ein leidvolles Leben f\u00fcr Jesus zu f\u00fchren.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><b>Teil I: Das Wesen und die Wirksamkeit des g\u00f6ttlichen Trostes (V. 1-7)<\/b><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie wir bereits erfahren haben, wurde in Korinth an der Echtheit von Paulus\u00b4 Apostolat heftig ger\u00fcttelt. Paulus k\u00f6nne z.B. kein echter Apostel sein, weil er nicht einer der \u201eZw\u00f6lf\u201c war. Paulus wurde auch vorgeworfen, dass er fleischlich, rhetorisch ungeschickt und ein Feigling sei. Paulus wurde regelrecht mit Dreck beworfen, um seine apostolische Autorit\u00e4t zunichte zu machen. In welcher geistlicher Gefahr sich die Gemeinde dadurch begab, war sie sich wohl selbst am wenigsten bewusst. Denn Apostel Paulus abzulehnen, war gleichbedeutend damit, denjenigen abzulehnen, der Paulus gesandt hat, also Christus. Aus diesem Grund war es f\u00fcr Paulus wichtig, auf sein Apostolat zu bestehen. Seinen Brief leitet er daher mit den Worten <b>Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes<\/b> ein. Mochten seine Gegner sagen was sie wollen, es blieb dabei, Paulus war ein Apostel Christi, eingesetzt durch den Willen und Plan Gottes. Gerade sie, die er er als <b>Gemeinde Gottes <\/b>bezeichnete, sollte die Echtheit seines Apostolats anerkennen. Denn wenn die Gemeinde ihn nicht akzeptiert, akzeptiert sie ihr eigenes Oberhaupt, also Gott nicht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie schloss Paulus seinen Gru\u00df an die Korinther ab? -Betrachten wir Vers 2: <b>Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. <\/b>Paulus begr\u00fc\u00dfte die Korinther so herzlich, wie er es auch bei anderen Gemeinden tat. Anstelle sie zu verfluchen, segnete er sie mit der Gnade und Friede Gottes. Gnade und Frieden Gottes sind die Privilegien, die Jesus f\u00fcr uns am Kreuz erwirkt hat. Jedem Gl\u00e4ubigen stehen diese Privilegien zu. Obgleich die Korinther Paulus als Apostel nicht wirklich anerkannten, anerkannte sie Paulus dennoch als Gl\u00e4ubige, indem er ihnen die Privilegien des Evangeliums zusprach. Ist das nicht bemerkenswert? Paulus war gar nicht verbittert. Er war gar nicht verletzt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Im Gegenteil, ihn dr\u00e4ngte es, die Gemeinde zu segnen, und zwar mit dem Besten vom Besten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie konnte er das tun? Der Grund war, dass Paulus in dem Frieden und Gnade Gottes selber Trost gefunden hatte. Was es hei\u00dft, Trost im Frieden und in der Gnade Gottes zu haben, wird im Heidelberger Katechismus sehr deutlich. Auf die Frage: \u201eWas ist Dein einziger Trost in Leben und Tod?, antwortet der Heidelberger Katechismus: Dass ich, mit Leib und Seele, sowohl im Leben als auch im Tode, nicht mein eigen bin, sondern meinem treuen Erl\u00f6ser Jesus Christus geh\u00f6re; der mit seinem kostbaren Blut vollst\u00e4ndig f\u00fcr alle meine S\u00fcnden bezahlt hatte <span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\">[&#8230;]\u201c<\/span> Dieser Trost hilft, andere, die uns verletzt haben, zu vergeben, bis dahin, dass wir sie mit der Gnade und dem Frieden Gottes segnen wollen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dar\u00fcber hinaus hatte Gott Paulus auch noch in einer anderen Weise getr\u00f6stet. An einer Stelle dieses Briefes berichtet Paulus: <b>Aber Gott, der die Geringen tr\u00f6stet, der tr\u00f6stete uns durch die Ankunft des Titus; nicht allein aber durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, mit dem er bei euch getr\u00f6stet worden war. Er berichtete uns von eurem Verlangen, eurem Weinen, eurem Eifer f\u00fcr mich, sodass ich mich noch mehr freute. <\/b>Gott hatte<b> <\/b>Paulus durch die Umkehr der Gemeinde getr\u00f6stet. Wie sehr muss sich Paulus gefreut haben, als Titus ihm so positiv von der Gemeinde berichtete. Zudem hatte Gott Paulus auch in seiner prek\u00e4ren Lage in der Provinz Asien getr\u00f6stet. So berichtet Paulus sp\u00e4ter, dass Gott ihn aus der Todesgefahr errettet hatte. Paulus war also in der Zeit, als er den Brief schrieb, \u00fcberreichlich von Gott getr\u00f6stet worden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u00dcberw\u00e4ltigt von dem Trost Gottes bricht Paulus im Vers 3 und 4 in ein Lobpreis aus: <b>Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns<\/b> <b>tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal.<\/b> Paulus erlebte Gott in der Tiefe seiner Leiden als seinen ganz pers\u00f6nlichen Vater. Das Herz des Vaters leidet mit, wenn sein Kind leidet. Und so ist es auch bei Gott. In der NIV-\u00dcbersetzung steht berechtigterweise f\u00fcr \u201eBarmherzigkeit\u201c das Wort \u201ecompassion\u201c. Gott litt mit dem leidenden Paulus. Dieses v\u00e4terliche Mitleiden dr\u00e4ngte Gott dazu, sich \u00fcber Paulus zu erbarmen. Dabei erlebte Paulus Gott nicht nur als einen Gott, der nur in ganz bestimmten Notsituationen tr\u00f6sten kann, sondern als einen Gott <i>allen<\/i> Trostes. Keine Not ist f\u00fcr Gott zu gro\u00df. Keine Not ist f\u00fcr Gott zu klein, in der Er nicht tr\u00f6sten kann.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wenn die Bibel von Trost spricht, dann ist in mehreren Stellen darunter Gottes \u201emachtvolles, errettendes Handeln\u201c (<span style=\"font-size: medium;\">D<\/span><span style=\"font-size: small;\">E <\/span><span style=\"font-size: medium;\">B<\/span><span style=\"font-size: small;\">OOR<\/span> 1972: 28)<sup>1<\/sup> zu verstehen. Paulus erlebte dieses \u201emachtvolle, errettende Handeln\u201c Gottes in doppelter Weise. Paulus hatte es ja erlebt, wie Gott ihn aus der Macht von S\u00fcnde und Tod errettet hatte. Diese machtvolle, errettende Handeln Gottes wiederholte sich aber w\u00e4hrend seines Glaubenslebens immer wieder. Gott hatte ihn aus der gro\u00dfen Todesnot w\u00e4hrend seiner Mission in Asien errettet und Gott hatte seine Beziehung mit der Gemeinde wieder hergestellt, indem Gott der Gemeinde zur Bu\u00dfe verhalf.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">So wie Paulus st\u00e4ndig f\u00fcr Jesus gelitten hatte, so wurde er auch st\u00e4ndig von Gott getr\u00f6stet. Und eben aus dieser Erfahrung heraus sagt Paulus: <b>der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal<\/b>. Das Glaubensleben, das Gott f\u00fcr Paulus bestimmt hatte, war durch einen Kreislauf von Leiden f\u00fcr Gott und Getr\u00f6stetwerden von Gott gekennzeichnet. Und dies ist auch das Glaubensleben, welches Gott f\u00fcr uns bestimmt hat.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie segensvoll wirkt sich solch ein Glaubensleben f\u00fcr andere aus? Lesen wir gemeinsam Vers 4b (ab \u201edamit\u201c): <b>damit wir auch tr\u00f6sten k\u00f6nnen, die in allerlei Tr\u00fcbsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getr\u00f6stet werden von Gott.<\/b><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Da Paulus in seinem Leben reichlich von Gott getr\u00f6stet worden war, war er auch in der Lage, andere, die litten, zu tr\u00f6sten. Ein Beispiel hierf\u00fcr bekommen wir in den Versen 8-11, mit denen wir uns sp\u00e4ter im zweiten Teil besch\u00e4ftigen wollen. Aber einfach gesagt, gab Paulus den Trost, den er von Gott empfangen hatte, anderen weiter. Und weil Paulus so reichlich von Gott getr\u00f6stet worden war, war er in der Lage den ihm anvertrauten Menschen nicht nur in mancherlei, sondern in allerlei Tr\u00fcbsal zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Der Trost Gottes bef\u00e4higt uns also, andere zu tr\u00f6sten. Der Ausdruck <b>\u201edamit wir auch tr\u00f6sten k\u00f6nnen\u201c<\/b> l\u00e4sst sich auch \u00fcbersetzen mit: \u201e<b>damit wir imstande sind zu tr\u00f6sten<\/b>\u201c oder: \u201e<b>damit wir Macht haben zu tr\u00f6sten<\/b>\u201c. In der Tat ist F\u00e4higkeit, ja Macht erforderlich um wirklich andere Menschen tr\u00f6sten zu k\u00f6nnen. Meine Ohnmacht bekomme ich gerade in solchen Situationen zu sp\u00fcren, wenn ich einen Menschen tr\u00f6sten soll. Ich wei\u00df h\u00e4ufig nicht, was ich dann sagen soll. Manchmal habe ich sogar das Gegenteil bewirkt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Ja, selbst der allm\u00e4chtige Gott hielt es f\u00fcr n\u00f6tig, Fleisch anzunehmen, um uns noch besser tr\u00f6sten zu k\u00f6nnen. H\u00e4tte Gott selber nie Leid erfahren, dann w\u00e4re es gar nicht so einfach, von Ihm Trost anzunehmen. Aber indem Gott Fleisch annahm, nahm er in vollem Ma\u00df an unserm Menschsein teil und durchlebte alles Leid, was wir durchmachen m\u00fcssen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Einen Leidenden wirksam tr\u00f6sten zu k\u00f6nnen, ist also alles andere als selbstverst\u00e4ndlich. Hierzu bedarf es an Macht. Und diese Macht steckt gerade in der Erfahrung, von Gott selber getr\u00f6stet worden zu sein. Wie m\u00e4chtig ist doch solch ein Trost, wenn wir zu einem Leidenden sagen k\u00f6nnen: \u201eHey, ich wei\u00df zwar wie du gerade leidest. Ich habe damals dasselbe durchgemacht wie du. Aber Gott hat mir so und so geholfen.\u201c In solchen Worten steckt nichts Belehrendes. Doch haben sie solch eine m\u00e4chtige Wirksamkeit, einfach weil die Erfahrung f\u00fcr sich selbst spricht. Wenn wir also reichlich die Erfahrung machen, von Gott getr\u00f6stet zu werden, dann k\u00f6nnen wir zu einem gro\u00dfen Segen f\u00fcr andere werden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie hatte Paulus viel Erfahrung damit gemacht, von Gott getr\u00f6stet zu werden? Betrachten wir Vers 5:<span style=\"color: #000000;\"><b>Denn wie die Leiden Christi reichlich \u00fcber uns kommen, so werden wir auch reichlich getr\u00f6stet durch Christus. <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">Paulus wurde regelrecht von Leiden \u00fcberflutet. An einer anderen Stelle des Briefes berichtet Paulus: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Von den Juden habe ich f\u00fcnfmal erhalten vierzig Gei\u00dfelhiebe weniger einen; ich bin dreimal mit St\u00f6cken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Fl\u00fcsse, in Gefahr unter R\u00e4ubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in St\u00e4dten, in Gefahr in W\u00fcsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Br\u00fcdern<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">.<\/span><span style=\"color: #000000;\">Paulus ist noch nicht fertig. Es geht noch weiter. Aber diese Auflistung reicht schon, um zu sehen, dass Paulus von Leiden \u00fcberstr\u00f6mt worden war. <\/span><span style=\"color: #000000;\">Alle diese Leiden, die Paulus hier nennt, haben eins gemeinsam: Sie sind Christi Leiden. Es waren Leiden um Jesu willen. So wie Paulus reichlich f\u00fcr Jesus gelitten hatte, so wurde er auch reichlich durch ihn getr\u00f6stet. Hier wird wieder dieser Kreislauf in Paulus Leben deutlich. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>Der Kreislauf von Leiden f\u00fcr Jesus und Getr\u00f6stetwerden durch Jesus. <\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\"> Und eben gerade diese Art von Glaubensleben gereichte zum gro\u00dfen Trost f\u00fcr die Gemeinde. So sagt Paulus im Vers 6: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Haben wir aber Tr\u00fcbsal, so geschieht es euch zu Trost und Heil. Haben wir Trost, so geschieht es zu eurem Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben Leiden ertragt, die auch wir leiden. <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">Sowohl die Leiden<\/span><span style=\"color: #000000;\">als auch der Trost von Paulus gereichten zum Trost f\u00fcr die Gemeinde. Wenn die Korinther davon erfuhren, wie wunderbar Gott Paulus aus all seinen N\u00f6ten heraushalf, dann ermutigte sie dies, mit Geduld ihre Leiden zu ertragen. Dass Paulus Trost zum Trost f\u00fcr die Gemeinde wurde, ist leicht nachvollziehbar. <\/span><span style=\"color: #000000;\">Nicht ohne Weiteres nachvollziehbar ist es aber, dass auch Paulus Leiden f\u00fcr die Korinther ein Trost war. Spielt Paulus hier etwa auf eine gewisse Schadenfreude der Korinther ihm gegen\u00fcber an? Nein, nat\u00fcrlich nicht. Zum Beispiel ist es f\u00fcr mich in gewisser Weise ein Trost, zu wissen, dass ein gl\u00e4ubiger Freund \u00e4hnliche Konflikte mit seiner Familie wie ich hatte, weil er so wie ich aus der Kirche seiner Eltern ausgetreten war. Wenn ich mit ihm \u00fcber meine Auseinandersetzungen mit der Familie rede, dann habe ich das Gef\u00fchl, er w\u00fcrde ganz genau verstehen, wovon ich rede. Dass er \u00e4hnliche Anfechtungen wie ich gehabt hatte, sind mir auch eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass meine Leiden nicht selbst verschuldete Leiden, sondern Christi Leiden sind. So waren die Leiden des Paulus f\u00fcr die Korinther eine Best\u00e4tigung ihrer Leiden sowie eine gro\u00dfe Ermutigung, weil sie wussten, dass sie in ihren Leiden f\u00fcr Jesus nicht allein waren. Zudem k\u00f6nnen Selber Getr\u00f6stete andere am besten tr\u00f6sten (vgl. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">D<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">E <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">B<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">OOR<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">1972: 29)<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><sup><span style=\"font-size: medium;\">1<\/span><\/sup><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie stark Paulus die Korinther, die offenbar selber verfolgt wurden, tr\u00f6sten konnte, erfahren wir im Vers 7: <b>Und unsre Hoffnung steht fest f\u00fcr euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben. <\/b>Es ist bemerkenswert, mit was f\u00fcr einer Gewissheit Paulus hier redet. Er hatte nicht eine vage, sondern eine feste Hoffnung f\u00fcr die Korinther, dass Gott auch sie tr\u00f6sten wird. Worauf gr\u00fcndete diese feste Hoffnung? Sie gr\u00fcndete in Wissen. Und dieses Wissen gr\u00fcndete in nichts anderem als in Paulus Erfahrungen. In der Erfahrung, von Gott reichlich getr\u00f6stet zu werden. Sinngem\u00e4\u00df sagte:<i> <\/i>\u201eIch bin mir ganz sicher, so wie mich Gott getr\u00f6stet hat, so wird er auch euch tr\u00f6sten.\u201c<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>So machte Gott, der ein Gott allen Trostes ist, Paulus sowohl durch seinen Trost als auch durch seine Leiden zu einer Quelle des Trostes. Und auch uns m\u00f6chte Gott zu einer Quelle des Trostes machen. Wenn unser Glaubensleben von diesem Kreislauf von Leiden f\u00fcr Jesus und Getr\u00f6stetwerden durch Jesus gekennzeichnet ist, dann werden wir zu solch einer Quelle des Trostes. <\/i>Dieser Kreislauf wird regelrecht zu einem \u201eMotor\u201c des Segens.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Woher bekommt aber dieser Motor seine Energie? Lesen wir noch einmal gemeinsam Vers 3: <b>Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns<\/b> <b>tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal. <\/b>Ist es nicht bemerkenswert, dass Paulus den <b>Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes<\/b> in einem Atemzug mit <b>Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christ <\/b>erw\u00e4hnt? Eigentlich steht da kein Komma, sondern ein \u201eund\u201c. Es hei\u00dft vielmehr <b>Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus<\/b>. Und nun wird die Parallele zwischen den beiden S\u00e4tzen ersichtlich. Der Vater der Barmherzigkeit ist niemand anders als der Vater unseres Herrn Jesus Christus und der Gott allen Trostes ist niemand anders als der Gott unseren Herrn Jesus Christus. <i>Mit anderen Worten: Alle seine Barmherzigkeit und all seinen Trost hat Gott in der Person Jesu offenbart. Die F\u00fclle an Gottes Barmherzigkeit und Trost wird uns also in Jesus zuteil.<\/i> <b>Auf alle Gottesverhei\u00dfungen ist in ihm das Ja, <\/b>hei\u00dft es an anderer Stelle. Paulus sagt: <b>Unser Herr Jesus.<\/b> Weil Jesus unser Herr bzw. wir Jesu Eigentum sind, sind wir berechtigte Teilhaber der g\u00f6ttlichen Barmherzigkeit und allen Trosts in Jesus. Weil wir zu Jesus geh\u00f6ren, ist Gott unser tr\u00f6stender und barmherziger Vater. Dies ist eine Tatsache, die nicht in uns, sondern in unserer Zugeh\u00f6rigkeit zu Jesus Christus gegr\u00fcndet ist.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Weil Gott unser Vater ist, der uns in jeder Not tr\u00f6sten kann und will, sollten wir uns wie Paulus nicht davor scheuen, f\u00fcr Jesus zu leiden. Umgekehrt l\u00e4sst sich auch sagen: Dass Gott unser barmherziger und tr\u00f6stender Vater ist, l\u00e4sst sich am besten durch Leiden erleben. Man kann leicht denken, dass Gott seine v\u00e4terliche Barmherzigkeit dadurch zum Ausdruck bringt, indem Er uns Leiden erspart. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ausgerechnet die Leiden werden zum Erweis seiner v\u00e4terlichen Barmherzigkeit und seines Trostes. Paulus wusste ja schon lange, dass Gott sein Vater ist. Schon lange wusste Paulus, dass Gott voller Barmherzigkeit ist. Schon lange wusste Paulus, dass Gott ein Gott des Trostes ist. Aber in der Tiefe seiner Leiden f\u00fcr Jesus erlebte er diese Wahrheiten des Evangeliums ganz real. Und so konnte er gar nicht anders als in ein Lob Gottes auszubrechen: <b>Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal.<\/b><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">Kehren wir zur\u00fcck zu Vers 7. Im Vers 7 sagte Paulus: <b>wie ihr an den Leiden teilhabt<\/b>. Hieraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass die Korinther zu der Zeit, als Paulus ihnen diesen Brief schrieb, selber zu leiden hatten. Vielleicht wurden sie wie Paulus ebenfalls verfolgt. Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall sind ihre Leiden der Anlass daf\u00fcr, dass Paulus sie in den nachfolgenden Versen mit dem Trost Gottes tr\u00f6stet. Es w\u00e4re ja geradezu widerspr\u00fcchlich, wenn Paulus zuvor sagte, dass der Trost Gottes nicht nur f\u00fcr ihn, sondern auch f\u00fcr sie gut sei, sie aber jetzt nicht tr\u00f6sten w\u00fcrde. Was Paulus in den nachfolgenden Versen also macht, ist nichts anderes als eine eigene Anwendung dessen, was er zuvor im Vers 4 \u00fcber den Trost gelehrt hat. Auf diese Weise bekommen wir ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr, wie sehr uns der Trost, den wir von Gott empfangen, dazu bef\u00e4higt, auch andere wirksam zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><b>Teil II: Paulus tr\u00f6stet die Korinther mit dem Trost Gottes (V. 8 \u2013 11)<\/b><\/span>Betrachten wir die Verse 8 &#8211; 9a: <b>Denn wir wollen euch, liebe Br\u00fcder, nicht verschweigen die Bedr\u00e4ngnis, die uns in der Provinz Asien widerfahren ist, wo wir \u00fcber die Ma\u00dfen beschwert waren und \u00fcber unsere Kraft, sodass wir auch am Leben verzagten und es bei uns selbst f\u00fcr beschlossen hielten, wir m\u00fcssten sterben.<\/b> Auf welches Ereignis sich hier Paulus bezieht, ist nicht ganz klar. Wir bekommen in der Bibel lediglich kleine Hinweise hierf\u00fcr. In einem dieser Hinweise spricht Paulus davon, dass er in Ephesus gegen \u201ewilde Tiere\u201c gek\u00e4mpft habe. Mit \u201ewilden Tieren\u201c meinte er Juden, die ihn mit einem leidenschaftlichen Hass verfolgten. Dass Paulus auch in dem Brief nicht konkret die Bedr\u00e4ngnis beschreibt, liegt zum einen daran, dass die Korinther offenbar von seiner Bedr\u00e4ngnis gut Bescheid wussten. So hielt es Paulus nicht f\u00fcr n\u00f6tig, ihnen alle Einzelheiten zu berichten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Zum anderen geht es Paulus mehr darum, \u00fcber das innere als um das \u00e4u\u00dfere Geschehen zu berichten. Er m\u00f6chte bei seiner Erz\u00e4hlung mehr darauf eingehen, wie es ihm bei der Bedr\u00e4ngnis in der Provinz Asien erging. Und es ist wirklich sehr bemerkenswert, wie dies Paulus tut. Paulus sagt: \u201e<b>wo wir \u00fcber die Ma\u00dfen beschwert waren<\/b>\u201c und \u201e<b>\u00fcber unsere Kraft<\/b>\u201c. Paulus berichtet davon, wie die Bedr\u00e4ngnis seinen Glauben regelrecht \u00fcberforderte. Paulus spricht von seiner \u201eVerzagtheit\u201c \u00e4hnlich wie es Jesus tat, als er sagte: \u201e<b>Meine Seele ist betr\u00fcbt bis an den Tod.<\/b>\u201c (Mt. 26.38).<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Was Paulus in diesen Versen macht, ist, dass er den Korinthern seine Schwachheit in der Bedr\u00e4ngnis breit und offen darlegt. Und dies ist umso bemerkenswerter, dass Paulus dies vor einer Gemeinde tat, die ihm kritisch gegen\u00fcber eingestellt war. <i> Beim g\u00f6ttlichen Trost geht es also nicht darum, dass wir uns als Glaubenshelden pr\u00e4sentieren, sondern eher offen und ehrlich \u00fcber unsere eigene Schwachheit in der Bedr\u00e4ngnis berichten. <\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wenn wir den Vers 9 betrachten wird klar, dass Gott Paulus in seinen Leiden bis ans aller \u00c4u\u00dferste gehen lie\u00df, ja soweit, dass er dem Tod regelrecht ins Angesicht schauen konnte. Als Paulus so den Korinthern von seinen Leiden berichtete, fragten sich die Korinther vielleicht: \u201eWarum l\u00e4sst Gott seinen Knecht solche Abgr\u00fcnde gehen?\u201c<i> <\/i>Paulus erkl\u00e4rte ihnen:<i> <\/i><b>Das geschah aber, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt. <\/b>Das Selbstvertrauen ist eine Neigung, die tief in uns steckt. Selbst in einem so gro\u00dfen Mann Gottes wie Paulus waren Spuren von Selbstvertrauen zu finden. So lie\u00df Gott Paulus einen Weg gehen, wo es rein gar nichts mehr zu hoffen gab. Und eben dies war der entscheidende Punkt, wo er all sein Vertrauen auf Gott setzte. Paulus muss etwa so gedacht haben: \u201eWenn Gott selbst die Toten auferwecken kann. Dann ist f\u00fcr ihn Nichts ein Problem, nicht einmal diese Bedr\u00e4ngnis. Und wenn Gott es doch zulassen sollte, dass ich sterbe, dann h\u00e4lt Gott f\u00fcr mich selbst im Sterben das Leben bereit.<i>\u201c <\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Paulus tr\u00f6stete die Korinther dadurch, indem er ihnen anhand des eigenen Beispiels den geistlichen Sinn ihrer Leiden erkl\u00e4rte. Gerade die Korinther waren von dem Problem des Selbstvertrauens betroffen, das so weit ging, dass sie sich f\u00fcr geistlicher als Paulus hielten. Leiden anzunehmen sind besonders schwer, wenn wir nicht den Sinn dahinter verstehen. Als aber Paulus von Gott getr\u00f6stet wurde, konnte er im R\u00fcckblick den Sinn seiner Leiden verstehen, sodass er mit dieser Erkenntnis auch andere tr\u00f6sten konnte.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Betrachten wir Vers 10: <b>der uns aus solcher Todesnot errettet hat. <\/b>Noch einmal betonte Paulus, wie gro\u00df seine Not war. Aber dies tat er nicht, um bemitleidet zu werden, sondern um zu verdeutlichen, wie herrlich Gott in seinem Leben gehandelt hat. Der Gott, der die Toten auferweckt, hatte ihn aus der gr\u00f6\u00dften Todesnot herausgerissen. Hierin liegt die eigentliche St\u00e4rke des g\u00f6ttlichen Trostes. Es beruht auf Erfahrungen mit dem allm\u00e4chtigen Gott. Und weil diese Erfahrungen so wunderbar sind, sind sie sehr trostvoll.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Beim g\u00f6ttlichen Trost geht es also darum, dass wir von Gottes wunderbaren Handeln an uns berichten.G\u00f6ttlicher Trost lenkt immer den Fokus auf Gott. Dies war ja auch bei Paulus so. Er war ja nicht der Held, sondern Gott. Er war ja der Verzagte und Verzweifelte, Gott aber der m\u00e4chtige Erretter.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dann sagt Paulus:<b> und erretten wird. Auf ihn hoffen wir, er werde uns auch hinfort erretten.<\/b><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die gemachten Erfahrungen mit Gott bewirkten in ihm eine Gewissheit, dass Gott ihn auch in Zukunft erretten w\u00fcrde. Wenn man selber bzgl. der Hilfe Gottes unsicher ist, dann kann man andere nicht tr\u00f6sten. Doch wenn man die Erfahrung gemacht hat, von Gott getr\u00f6stet zu werden, dann bewirkt diese Erfahrung eine Gewissheit in uns, mit der wir andere unglaublich ermutigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wozu sollte der Trost von Paulus die Korinther letztendlich ermutigen? &#8211; Betrachten wir Vers 11: <b>Dazu helft auch ihr durch eure F\u00fcrbitte f\u00fcr uns, damit unsertwegen f\u00fcr die Gabe, die uns gegeben ist, durch viele Personen viel Dank dargebracht werde. <\/b>Der Trost sollte die Gemeinde zur F\u00fcrbitte f\u00fcr Paulus ermutigen. Sie sollten f\u00fcr seine Rettung in der Mission beten, damit Gott durch die Danksagung m\u00f6glichst vieler verherrlicht werde. Wenn man erf\u00e4hrt, wie sehr Gott im Leben eines Menschen wirkt und wie sehr Gott ihn f\u00fcr sein Werk gebraucht, dann bekommt man den Wunsch, f\u00fcr ihn F\u00fcrbitte zu leisten, damit Gottes Werk noch mehr gedeiht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>In dem zweiten Abschnitt des Textes sehen wir also, was f\u00fcr ein wundervoller Tr\u00f6ster Paulus f\u00fcr die Gemeinde war. Er konnte so ein gro\u00dfartiger Tr\u00f6ster sein, weil er ein Glaubensleben f\u00fchrte, in welches er reichlich von Jesus getr\u00f6stet wurde, als er reichlich f\u00fcr Jesus gelitten hatte. M\u00f6ge Gott uns helfen, seinem Beispiel zu folgen, sodass wir so wie er zu gro\u00dfartigen Tr\u00f6stern werden.<\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(3-4a).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">______________<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><sup>1 <\/sup><span style=\"font-size: medium;\">D<\/span><span style=\"font-size: small;\">E <\/span><span style=\"font-size: medium;\">B<\/span><span style=\"font-size: small;\">OOR, <\/span><span style=\"font-size: medium;\">W. <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Der zweite Brief des Paulus an die Korinther. 1972. In: Wuppertaler Studienbibel. Brockhaus Verlag. Wuppertal.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Der herrliche Trost Gottes in Jesus Christus \u201eGelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal.\u201c (3-4a). Wie wir bereits durch die Einf\u00fchrung zum Korinther-Brief erfahren haben, wurde Paulus m\u00e4chtig angefochten. 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