{"id":2976,"date":"2014-03-24T21:39:03","date_gmt":"2014-03-24T20:39:03","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2976"},"modified":"2022-11-18T12:22:49","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:49","slug":"predigt-hosea-131-1410","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-hosea-131-1410\/","title":{"rendered":"Predigt: Hosea 13,1 \u2013 14,10"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Hos-P6.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Ich will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eIch will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein, dass es bl\u00fchen soll wie eine Lilie, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie eine Linde und seine Zweige sich ausbreiten, dass es so sch\u00f6n sei wie ein \u00d6lbaum und so guten Geruch gebe wie die Linde.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(14,6.7)<\/p>\n<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Heute betrachten wir die letzten beiden Kapitel des Buchs Hosea.<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> In Kapitel 13 werden nochmals Israels S\u00fcnden aufgezeigt, mit denen sie dabei waren, Gottes Gericht zu provozie\u00adren, vor allem ihr Vertrauen auf K\u00f6nige und Oberen und ihre G\u00f6tzen. In Kapitel 14 h\u00f6ren wir \u2013 nach all den vielen klaren Beweisen ihrer Schuld vor Gott \u2013 noch einmal Gottes inst\u00e4ndige Einladung an sie, sich zu ihm zu bekehren, und sein liebevoll formuliertes Versprechen, sie umfassend zu segnen. M\u00f6ge Gott uns helfen, den Ernst der S\u00fcnde, aber zugleich die Liebe Gottes zu erkennen, aus der heraus er sowohl Israel als auch uns zur Umkehr zu ihm einl\u00e4dt, um uns wirklich zu segnen!<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>I. Gottes Warnung vor dem Gericht (13,1-14,1)<\/b><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Wie beginnt Gottes letzte Rede in diesem Buch? <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Betrachten wir Vers 1a: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Solange Ephraim nach meinem Gebot redete, war er erhoben in Israel.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott beginnt noch einmal mit einer Erinnerung daran, wie Ephraim, das wieder f\u00fcr Nordisrael steht, fr\u00fcher gewesen war. Etwas w\u00f6rtlicher \u00fcbersetzt hei\u00dft es hier: \u201eAls Ephraim zitternd redete &#8230;\u201c Solange sie mit Ehrfurcht vor Gott und seinem Wort redeten, wurden sie im ganzen Land hochgeachtet. Ihre Worte basierten auf der Wahrheit von Gottes Wort und leiteten auch ihre F\u00fc\u00dfe auf dem richtigen Weg, sodass jedermann sie anerkennen konnte. <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Doch wodurch wurde alles anders? Vers 1b sagt weiter: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eDanach vers\u00fcndigte er sich<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>durch Baal und starb dahin.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Als sie die Wahrheit verlie\u00dfen, dass der Herr allein Gott ist, und dem G\u00f6tzen Baal dienten, zerst\u00f6rten sie ihre Beziehung zu Gott und starben geistlich dahin.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Aber anstatt ihre S\u00fcnde zu erkennen und damit aufzuh\u00f6ren, setzten sie weiter fort<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">. Vers 2 sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eDennoch s\u00fcndigen sie weiter: Aus ihrem Silber gie\u00dfen sie Bilder, wie sie sich&#8217;s erdenken, G\u00f6tzen, die doch nur Schmiedewerk sind. Dann sagen sie von ihnen: Wer die K\u00e4lber k\u00fcssen will, der<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>soll Menschen opfern<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">.\u201c Obwohl sie durch ihren G\u00f6tzendienst gegen das erste der Zehn Gebote verstie\u00dfen<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> (2. Mose 20,2.3)<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">, s\u00fcndigten sie immer weiter. Sie gingen sogar so weit, dass sie die zwei goldenen K\u00e4lber, die sie gemacht hatten, k\u00fcssten und dabei sogar Menschenopfer verlangten. Auch wenn es etwas umstritten ist, ob sie wirklich bei der Verehrung der K\u00e4lber Menschenopfer verlangten, wird hier sehr klar, wie tief sie sich in die S\u00fcnde des G\u00f6tzendienstes verstrickten und wie verkehrt sie dabei wurden. Wie kann man Figuren aus Metall so sehr lieben, dass man bewusst vor ihnen niederf\u00e4llt und sie k\u00fcsst und daraus ein Ritual macht, weil man wirklich von ihnen Hilfe erwartet? Durch ihre krasse S\u00fcnde provozierten sie Gottes Zorn. Vers 3 lautet: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eDarum werden sie sein wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der fr\u00fchmorgens vergeht; ja, wie Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie Rauch aus dem Fenster.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Durch ihre tiefe Verachtung Gottes trennten sie sich von ihm und riefen Gottes Gericht herbei. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Aber Gott ist wirklich nicht ein Mensch, der von seinem \u00c4rger \u00fcberw\u00e4ltigt ist. <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Im Vers 4 sagt Gott vielmehr weiter zu ihnen:<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b> \u201eIch aber bin der <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Herr<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>, dein Gott, von \u00c4gyptenland her, und<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>du solltest keinen andern Gott kennen als mich und keinen Heiland als allein mich<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">.<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott redete besonnen mit ihnen und appellierte an ihre Vernunft. Gott erinnerte sie daran, dass er ihnen schon in der Zeit, als sie in \u00c4gypten Sklaven waren, mit seiner Allmacht geholfen hatte und sich so als der Herr und lebendige Gott erwiesen hatte. Gott hatte sie gerettet vor den zehn Plagen in \u00c4gypten, geretet vor der Armee des Pharao, gerettet vor den Wassern des Schilfmeers, gerettet vor dem Verhungern und Verdursten in der W\u00fcste, gerettet vor den V\u00f6lkern, die sie in der W\u00fcste angriffen, und vor den \u00fcberm\u00e4chtigen V\u00f6lkern in Kanaan. Gott war ihr war und ihr einziger Heiland, ihr Retter! Selbstverst\u00e4ndlich sollten sie keinen anderen als Retter verehren als ihn. <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Aber sie begingen genau diese S\u00fcnde. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Wie war es dazu gekommen, dass sie in diese schlimmsten S\u00fcnde fielen? <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">In den Versen 5 und 6 finden wir Gottes Analyse: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eIch nahm mich ja deiner an in der W\u00fcste, im d\u00fcrren Lande. Aber als sie geweidet wurden, dass sie satt wurden und genug hatten, erhob sich ihr Herz; darum vergessen sie mich.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Gott hatte sich ihrer in der W\u00fcste angenommen und hatte das ganze Volk dort 40 Jahre lang mit Wasser und Nahrung versorgt (meistens Manna, manchmal sogar mit Fleisch). Der Ausdruck \u201eAls sie geweidet wurden\u201c kann sich auch darauf beziehen, dass Gott ihnen danach half, das verhei\u00dfene Land einzunehmen, wo sie alles hatten, was sie brauchten, H\u00e4user mit ausgehauenen Brunnen und fruchtbares Land mit \u00d6lb\u00e4umen und Weinst\u00f6cken. Aber als sie satt wurden und genug hatten, erhob sich ihr Herz; sie wurden hochm\u00fctig und dachten nicht mehr auf der Basis, dass Gott der <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Herr<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> ihr Gott ist und ihr einziger Retter. Sie verga\u00dfen Gott und bildeten sich ein, dass sie ihn in ihrem Leben nicht unbedingt br\u00e4uchten. Weil sie aber in Wirklichkeit ohne Gott in dieser Welt nicht \u00fcberleben geschweige denn ein sinnvolles, gl\u00fcckliches Leben f\u00fchren konnten, fingen sie an, auf andere G\u00f6tter zu hoffen und ihnen zu dienen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Hier <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">k\u00f6nnen wir erkennen, wie leicht unser Herz \u00fcberheblich wird und Gott vergessen kann. Wir sind vor dieser Gefahr leider nicht gefeit. Die Gefahr ist gerade dann besonders gro\u00df, wenn Gott unsere Probleme gel\u00f6st hat und wir genug haben. Was sollen wir tun, damit wir nicht in die gleiche Falle tappen wie die Israeliten? Die Stelle in R\u00f6mer 1,21 gibt uns dazu einen entscheidenden Hinweis. Dort hei\u00dft es: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eDenn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverst\u00e4ndiges Herz ist verfinstert.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Wir Menschen verfallen in nichtige, gottlose Gedanken, wenn wir Gott nicht loben und ihm danken, obwohl wir von seiner Existenz wissen. Wir sollen Gott viel danken f\u00fcr das, was er uns Gutes getan hat. Viele Stellen in der Bibel fordern uns dazu auf, Gott zu danken. Wir sollen Gott nicht nur danken, weil ihm unser Dank geb\u00fchrt, sondern auch, weil nur dann unser Herz sich bewusst bleibt, wer Gott ist und wer wir selber sind, und davor bewahrt bleibt, sich zu \u00fcberheben. Darum hei\u00dft es im Psalm: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eLobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> (Ps 103,1.2). Gott helfe uns, ihn viel zu loben und zu danken!<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Welche Warnung gab Gott den Israeliten, die <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">\u00fcberheblich wurden und Gott verga\u00dfen und G\u00f6tzen dienten? Betrachten wir die Verse 7 und 8. Gott w\u00fcrde f\u00fcr sie wie ein L\u00f6we werden und wie ein Panther am Wege auf sie lauern. Eine B\u00e4rin, der ihre Jungen genommen sind, ist innerlich aufgew\u00fchlt und besonders gef\u00e4hrlich. Gottes Zorn \u00fcber ihre S\u00fcnde war ein Ausdruck und Kehrseite seiner inst\u00e4ndigen Liebe zu ihnen. In Vers 9 ruft Gott: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Israel, du bringst dich ins Ungl\u00fcck; denn dein Heil steht allein bei mir.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Sie sollten aufwachen und erkennen, dass sie durch ihr Leben im Vertrauen auf sich selbst, auf Menschen und andere G\u00f6tter, in ihr Ungl\u00fcck liefen. Historisch gesehen <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">w\u00fcrde ihr Leben im Wohlstand als eigene Nation nur noch wenige Jahre dauern; aber sie erkannten nicht, dass es Not-wendig war, dass sie zu Gott umkehrten.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Deshalb tadelte Gott weiter ihr Vertrauen auf <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">andere Menschen:<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eWo ist dein K\u00f6nig, der dir helfen kann in allen deinen St\u00e4dten, und deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir einen K\u00f6nig und Obere? Ich gebe dir K\u00f6nige in meinem Zorn und will sie dir nehmen in meinem Grimm.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Sie vertrauten auf ihre K\u00f6nige und Oberen und setzten ihre Hoffnung auf sie und ihre B\u00fcndnispolitik. Aber sie sollten erkennen, dass ihnen letztlich kein Mensch helfen konnte, sondern allein Gott. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Warum war es so wichtig, dass sie das einsehen und zu Gott umkehren w\u00fcrden? Vers 12 sagt, dass die<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Schuld Ephraims zusammengebunden und seine S\u00fcnde sicher verwahrt war. Das hei\u00dft, dass sie nicht darauf hoffen konnten, dass ihre S\u00fcnde irgendwann vergessen oder verj\u00e4hren w\u00e4re. Deshalb war es dringend, dass sie Bu\u00dfe tun und zu Gott umkehren w\u00fcrden. Aber genau dazu waren sie nicht willens. Vers 13 sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eWehen kommen, dass er geboren werden soll, aber er ist ein unverst\u00e4ndiges Kind: Wenn die Zeit gekommen ist, so will er den Mutterscho\u00df nicht durchbrechen.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Hier wird Israel mit einem ungeborenen Kind verglichen, das trotz Geburtswehen aus dem Bauch seiner Mutter nicht herauskommen will. Gott hatte durch verschiedene Ermahnungen und N\u00f6te Israel dazu gedr\u00e4ngt, Bu\u00dfe zu tun und zu Gott umzukehren. Aber i<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">mmer wenn es Zeit dazu war, weigerten sie sich, zu Gott zu kommen. Dieses Bild deutet an, dass es tragische Folgen haben w\u00fcrde, wenn sie sich weiterhin weigern w\u00fcrden, diesen quasi nat\u00fcrlichen und notwendigen Schritt zu machen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Was wollte Gott schlie\u00dflich tun? Vers 14 sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Aber ich will sie aus dem Totenreich erl\u00f6sen und vom Tode erretten, Tod, ich will dir ein Gift sein; Totenreich, ich will dir eine Pest sein; Rache kenne ich nicht mehr.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Hier verk\u00fcndigte Gott, dass er sie aus dem Totenreich erl\u00f6sen und vom Tod erretten wollte. Diese Ank\u00fcndigung erscheint hier v\u00f6llig \u00fcberraschend und entspricht nicht dem Inhalt in den Versen davor und danach. Wie ist sie zu verstehen? Diese Ank\u00fcndigung dr\u00fcckt Gottes eigentlichen Willen f\u00fcr sie aus und weist weit in die Zukunft, in der Gott diese Ank\u00fcndigung wahrmachen wollte. Sie w\u00fcrde durch den Sohn Gottes erf\u00fcllt werden, der Mensch wurde und durch seinen Tod und seine Auferstehung dem Tod die Macht genommen hat und alle vom Tod errettet, die sich ihm glaubend anvertrauen. Bis zum Kommen Jesu hat der Tod \u00fcber alle Menschen geherrscht, auch \u00fcber die Israeliten. Aber Jesus ist gekommen, um allen den Sieg \u00fcber den Tod und das ewige Leben zu bringen. In Johannes 4,24 verhei\u00dft er: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Im 1. Korintherbrief 15, wo Apostel Paulus die Auferstehung der Gl\u00e4ubigen bezeugt, zitiert er gerade unseren Vers und sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eWenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erf\u00fcllt werden das Wort, das geschrieben steht<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">:<\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b> Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">(1. Kor 15,54.55) Und zwei Verse weiter: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eGott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott helfe jedem von uns, an Jesus Christus zu glauben und darin zu bleiben und in ihm diesen Sieg zu erlangen!<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Kommen wir zu unserem Text zur\u00fcck. <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Vers 15 sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Denn wenn Ephraim auch zwischen Br\u00fcdern Frucht bringt, so wird doch ein Ostwind vom <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b> aus der W\u00fcste herauffahren, dass sein Brunnen vertrocknet und seine Quelle versiegt, und er wird rauben seinen Schatz, alles kostbare Ger\u00e4t.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Dieser Vers handelt von der unmittelbaren Folge ihrer S\u00fcnde. Der hei\u00dfe Ostwind, der alles vertrocknen und Ephraims Schatz rauben w\u00fcrde, steht f\u00fcr die Assyrer, die kommen und Nordisrael und seine Hauptstadt belagern und erobern w\u00fcrde. Kap. 14,1 beschreibt, wie grausam diese Eroberung sein w\u00fcrde, bei der sogar <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">ihrer kleinen Kinder und Schwangeren nicht verschont w\u00fcrden. Weil dieses schreckliche Gericht vor der T\u00fcr stand, war es absolut notwendig und dringend, dass sie zu Gott umkehren w\u00fcrden. Lasst uns Gottes Einladung dazu im zweiten Teil betrachten!<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>II. Gottes Einladung zur Umkehr (14,1-10)<\/b><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Wie <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">lud Gott sie zur Umkehr ein? Betrachten wir die Verse 2-4: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eBekehre dich, Israel, zu dem <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>, deinem Gott; denn du bist gefallen um deiner Schuld willen.<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Nehmt diese Worte mit euch und bekehrt euch zum <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b> und sprecht zu ihm: Vergib uns alle S\u00fcnde und tu uns wohl, so wollen wir opfern die Frucht unserer Lippen. Assur soll uns nicht helfen; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten, auch nicht mehr sagen zu den Werken unserer H\u00e4nde: \u00bbIhr seid unser Gott.\u00ab Denn bei dir finden die Verwaisten Gnade.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott warb inst\u00e4ndig f\u00fcr ihre Umkehr. Es ist wirklich erstaunlich, dass Gott das Volk an dieser Stelle \u00fcberhaupt nochmals zur Bu\u00dfe aufforderte. Ihre S\u00fcnde war inzwischen hinreichend aufgef\u00fchrt und bewiesen worden, sie war so schwerwiegend und so zahlreich, dass sie nach gerechter Strafe verlangte, und das angemessene Strafma\u00df war schon genannt worden. Aber Gott forderte sie trotzdem noch einmal inst\u00e4ndig zur Umkehr auf: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eBekehre dich, Israel, zu dem Herrn, deinem Gott\u201c.<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott legte ihnen sogar ein vorformuliertes Bu\u00dfgebet vor, um ihnen die Umkehr so leicht wie m\u00f6glich zu machen. So sehr w\u00fcnscht sich Gott, dass sie sich zu ihm bekehrten, damit er sie segnen k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">In den anschlie\u00dfenden Versen 5-8 beschreibt Gott, welchen Segen er ihnen daraufhin geben wollte: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>So will ich ihre Abtr\u00fcnnigkeit wieder heilen; gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn soll sich von ihnen wenden. Ich will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein, dass es bl\u00fchen soll wie eine Lilie, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie eine Linde und seine Zweige sich ausbreiten, dass es so sch\u00f6n sei wie ein \u00d6lbaum und so guten Geruch gebe wie die Linde. Und sie sollen wieder unter meinem Schatten sitzen; von Korn sollen sie sich n\u00e4hren und bl\u00fchen wie ein Weinstock. Man soll sie r\u00fchmen wie den Wein vom Libanon.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott wollte sie von ihrer Abtr\u00fcnnigkeit wieder heilen (Gott betrachtete ihr Abtr\u00fcnnigkeit, dass sie immer wieder von Gott wegliefen, nicht blo\u00df als verwerflichen, inakzeptablen Treuebruch, sondern als eine Krankheit, von der er sie heilen wollte). Gott wollte sie gerne wieder lieben und seinen berechtigten Zorn von ihnen wenden. Gott sagt in den Versen 5 und 6 dreimal klar \u201eIch will\u201c. Damit machte er klar, dass er sie trotz all ihrer S\u00fcnde immer noch liebte und wollte, dass es ihnen gut geht und ihr Leben gelingt. Lesen wir die Verse 6 und 7 nochmals gemeinsam: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eIch will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein, dass es bl\u00fchen soll wie eine Lilie, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie eine Linde, und seine Zweige sich ausbreiten, dass es so sch\u00f6n sei wie ein \u00d6lbaum und so guten Geruch gebe wie die Linde.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Hier dr\u00fcckt Gott sehr anschaulich aus, wie sehr er Israel segnen wollte. Um dieses Bild richtig zu verstehen, m\u00fcssen wir uns kurz bewusst machen, was f\u00fcr eine Bedeutung Tau im Nahen Osten hat. In Israel regnet es bekanntlich relativ selten, die Natur leidet h\u00e4ufig unter Wassermangel. Deshalb ist es von gro\u00dfer Bedeutung, dass sich nachts ein Teil der Feuchtigkeit, die der Wind vom Meer \u00fcber das Land bringt, als Tau auf das Land legt und den trockenen Boden befeuchtet. Dieser Tau l\u00e4sst Blumen bl\u00fchen und B\u00e4ume wachsen und Fr\u00fcchte bringen. Gott wollte f\u00fcr die Israeliten wie ein Tau sein. Gott sagte nicht, dass er ihnen Tau schicken wollte, sondern er selbst wollte f\u00fcr sie wie ein Tau sein, der das vertrocknete Land befeuchtet. Durch ihr Leben fern von Gott waren sowohl ihre Felder als auch ihre Seelen trocken, ausgebrannt, fast verdorrt. Aber Gott selbst wollte f\u00fcr sie wie ein Tau sein. Gott wollte seine Liebe und sein Wort auf sie tr\u00e4ufeln lassen und ihre trockenen Seele befeuchten und lebendig machen, sodass sie aufbl\u00fchen w\u00fcrden wie eine Lilie. Sie sollten in Gottes Wort tiefe Wurzeln schlagen und stark werden wie eine Linde, die f\u00fcr ihr starkes Wachstum ber\u00fchmt ist. Sie sollten sch\u00f6n werden wie ein \u00d6lbaum, dessen Zweige viele wertvolle Fr\u00fcchte zieren. Gott wollte aus seiner Liebe heraus sie segnen, sodass ihr Leben gelingen w\u00fcrde, wenn sie sich nur zu ihm bekehren w\u00fcrden. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Hier k\u00f6nnen wir lernen, dass Gott <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">die Menschen immer noch liebt, auch wenn sie gegen ihn ges\u00fcndigt haben, und weiter den Willen hat, sie zu segnen. Deshab muss kein Mensch, auch wenn er noch so viel ges\u00fcndigt hat, diesen Weg weitergehen und sich die gerechte Strafe im Gericht zuziehen. Jeder kann zu Gott umkehren und seinen Segen erleben, selbst wenn er lang gegen Gottes Willen gelebt haben, weil Gott ihn immer noch segnen will. S\u00fcnde ist also kein Schicksal, Gottes Gericht ist nicht unausweichlich, weil Gott uns bis zum Ende liebt und uns zur Bu\u00dfe einl\u00e4dt. Diese unfassbar gro\u00dfe g\u00f6ttliche Liebe hat Gott durch seinen Sohn Jesus Christus manifestiert und f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich gemacht. Johannes 3,16 sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eDenn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Gott gab aus seiner Liebe zu uns seinen einzigen Sohn dahin, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht wegen seiner S\u00fcnde verloren geht, sondern dem Tod entrinnen und Gottes \u00fcberflie\u00dfenden Segen erleben kann. Die S\u00fcnde ist wie eine finstere Macht, die das Leben der Menschen zu steuern und ihr Ende wie ein Schicksal zu bestimmen scheint. Aber die Umkehr zu Gott hat so eine gewaltige Kraft und Wirkung, dass wir dadurch Weg der S\u00fcnde, der zum Gericht f\u00fchrt, verlassen und den Weg des Glaubens zum Leben einschlagen und gehen k\u00f6nnen. Bu\u00dfe bewirkt also tats\u00e4chlich die \u00c4nderung unseres Lebenswegs und \u2013ziels, nicht weil wir uns dadurch selbst zu besseren Menschen machen k\u00f6nnten, sondern weil wir dadurch die Liebe Gottes in unser Leben einlassen und wirken lassen. Anstatt fern von Gott immer durstig zu bleiben und zu verdorren, k\u00f6nnen wir durch Umkehr erleben, wie Gott unsere Seele mit seiner Liebe, seiner Wahrheit und Sinn benetzt und uns lebendig macht, bis wir aufbl\u00fchen wie eine Lilie und starke Wurzeln und gro\u00dfe Zweige haben wie eine Linde und sch\u00f6n werden wie ein \u00d6lbaum voller kostbarer Fr\u00fcchte. Das war schon Gottes Verhei\u00dfung f\u00fcr sein Volk Israel im Alten Bund. Wie viel mehr gilt das f\u00fcr uns, die wir Jesus Christus haben, der sagt: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eWer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> (Joh 7,38). M\u00f6ge Gott jedem helfen, bei Jesus diesen Segen zu empfangen!<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Betrachten wir die letzten beiden Verse unseres Texts. <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Im Vers 9 appelliert Gott zum Schluss noch einmal an ihre Vernunft: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eEphraim, was sollen dir weiter die G\u00f6tzen? Ich will dich erh\u00f6ren und f\u00fchren, ich will sein wie eine gr\u00fcnende Tanne; von mir erh\u00e4ltst du deine Fr\u00fcchte.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Sie sollten endlich einsehen, dass ihre G\u00f6tzen ihnen nicht helfen konnten, dass nur der lebendige Gott sie erh\u00f6ren, sie bei all ihren Entscheidungen f\u00fchren und segnen konnte und w\u00fcrde, wenn sie sich zu ihm bekehrten. Sie sollten endlich umkehren. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Betrachten wir Vers 10: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eWer ist weise, dass er dies versteht, und klug, dass er dies einsieht? Denn die Wege des Herrn sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf; aber die \u00dcbertreter kommen auf ihnen zu Fall.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"> Dieser Vers ist eine Art Schlusswort zum letzten Kapitel und gleichzeitig auch zum ganzen Buch Hosea. Er ermutigt uns dazu, weise zu sein und klug, damit wir wirklich verstehen, was in diesem Buch offenbart ist. Weise zu sein bedeutet mehr als blo\u00df intelligent zu sein. Wer wirklich weise ist, kann durch dieses Buch mindestens drei Dinge lernen: Zum einen, dass die Wege Gottes, die er uns Menschen in seinem Wort zeigt, wirklich richtig sind, dass sie sich bewahrheiten und zum Ziel f\u00fchren, weil Gott seine Versprechen h\u00e4lt. Zum zweiten lernen wir, dass die Gerechten auf Gottes Wegen gehen; d.h. diejenigen, die zu ihm umgekehrt sind und seine Liebe angenommen haben, gehen jeden Tag auf dem Weg des Glaubens und erleben seinen Segen. Das dritte, was wir lernen k\u00f6nnen, ist, dass die \u00dcbertreter auf ihnen zu Fall kommen. Diejenigen, die sich dagegen str\u00e4uben, sich zu Gott zu bekehren und seine Liebe und F\u00fchrung anzunehmen, werden schlie\u00dflich vollkommen scheitern.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Wir sind am Ende des Buches angekommen. <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\">Gott helfe denen, die sich noch nicht klar zu ihm bekehrt haben, seine Einladung zur Umkehr anzunehmen, damit sie erleben, wie Gott sie mit seiner Liebe und Wahrheit erquickt und sch\u00f6n macht wie eine Lilie in der W\u00fcste. M\u00f6ge Gott uns allen helfen, uns immer wieder neu zu ihm zu wenden, damit er unsere Seelen mit seiner Gnade und Wahrheit betr\u00e4ufeln kann und wir in ihm tiefe Wurzeln schlagen und unsere Zweige sich ausbreiten, sodass Frucht des Lebens f\u00fcr viele entsteht. Lesen wir zum Schluss nochmals Kap. 14,6-7: <\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><b>\u201eIch will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein, dass es bl\u00fchen soll wie eine Lilie, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie eine Linde und seine Zweige sich ausbreiten, dass es so sch\u00f6n sei wie ein \u00d6lbaum und so guten Geruch gebe wie die Linde.\u201c<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Ich will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein \u201eIch will f\u00fcr Israel wie ein Tau sein, dass es bl\u00fchen soll wie eine Lilie, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie eine Linde und seine Zweige sich ausbreiten, dass es so sch\u00f6n sei wie ein \u00d6lbaum und so guten Geruch gebe wie die Linde.\u201c (14,6.7) Heute [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3,9,4],"tags":[],"class_list":["post-2976","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fragebogen","category-hosea","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2976"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2976\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2979,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2976\/revisions\/2979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}