{"id":2969,"date":"2014-03-17T22:29:12","date_gmt":"2014-03-17T21:29:12","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2969"},"modified":"2022-11-18T12:22:50","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:50","slug":"predigt-hosea-111-1215","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-hosea-111-1215\/","title":{"rendered":"Predigt: Hosea 11,1 \u2013 12,15"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Hos-P5.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt<\/b><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 align=\"CENTER\">\u201e<span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wie kann ich dich preisgeben, Ephraim und dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz ist andern Sinnes, alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/h3>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(11,8)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Israel befand sich kurz vor dem Untergang. Man nimmt an, es waren die letzten 3-5 Jahre vor dem Untergang des Nordreichs durch die Assyrer (Stuart). Gott gab alles, um sie zur Umkehr zu rufen. Gott offenbarte seine Barmherzigkeit und Gott gab ihnen ein praktisches Beispiel durch ihren Patriarchen, Jakob. Doch nichts half. Gottes Liebe und Barmherzigkeit stie\u00dfen auf taube Ohren. Wie wollen wir auf Gottes Wort reagieren? Wir haben die Wahl, Israels schlechtem Beispiel zu folgen oder Jakobs gutem Beispiel. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Teil I Israels Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (Kap 11)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Welches pers\u00f6nliche Gleichnis gebrauchte Gott, um seine Liebe zum Volk Israel auszudr\u00fccken? Betrachten wir Vers 1: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eAls Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus \u00c4gypten\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">. Gott schwelgt in Erinnerungen, erinnert sich, wie es war, als er Israel in jungem Alter begegnete. Gott nennt das Volk <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201emeinen Sohn\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">. Gott rief seinen Sohn aus \u00c4gypten. Und Israel h\u00f6rte auf die Stimme Gottes und folgte ihm. (Ich habe an dieser Stelle eine Szene im Kopf. Ich muss an ein Elternteil denken, der sein Kind aus dem Kindergarten abholt. \u00c4gypten ist quasi der Kindergarten. Ich habe einmal meinen kleinen Bruder aus den Kindergaten abgeholt und er kam sofort angerannt, als er mich sah). So sehr liebte Gott Israel, als er sie aus \u00c4gypten rief. Er freute sich auf das gemeinsame Leben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was war mittlerweile aus dem Sohn geworfen? Vers 2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eaber wenn man sie jetzt ruft, so wenden sie sich davon und opfern den Baalen und r\u00e4uchern den Bildern.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Israel war gro\u00df geworden und verhielt sich wie ein Teenager in der Pubert\u00e4t. Genauso wie das Herz von Eltern zerrei\u00dft, wenn die geliebten Kinder rebellieren und unversch\u00e4mt werden, blutete Gottes Herz, als er mit ansah, wie sein Volk nicht mehr auf sein Rufen reagierte, sich sogar von ihm abwandte und den Baalen opferte oder den G\u00f6tzenbildern r\u00e4ucherte. Israel hielt nicht einmal das grundlegendste Gebot des Bundes: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDu sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (2.Mose 20,3). Gottes Liebe stand in krassem Gegensatz zu Israels G\u00f6tzendienst.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gottes Erinnerungen gehen im Vers 3a weiter: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eIch lehrte Ephraim gehen und nahm ihn auf meine Arme\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Gott k\u00fcmmerte sich um sie, wie ein Vater, der seinem Sohn das Laufen beibrachte. Immer wenn Israel m\u00fcde wurde oder fiel, nahm Gott ihn in seine tragenden Arme. Wie lehrte Gott sie praktisch gehen und wie nahm er sie in seine Arme? Es war unm\u00f6glich, aus \u00c4gypten zu entkommen. Der Pharao war halsstarrig. Aber Gott \u00f6ffnete durch verschiedene Plagen den Weg, so dass Israel herausgehen konnte. Es war unm\u00f6glich, das Rote Meer zu \u00fcberqueren und der \u00e4gyptischen Arme zu entkommen, doch Gott lehrte sie durch das trockene Meer zu gehen und gerettet zu werden. Es war unm\u00f6glich, in der W\u00fcste die Orientierung zu behalten und zu \u00fcberleben. Aber Gott f\u00fchrte sie tags\u00fcber an, durch eine Wolkens\u00e4ule und nachts durch eine Feuers\u00e4ule. Gott schenkte ihnen Manna in der W\u00fcste, Wasser aus dem Felsen und Fleisch durch Wachteln. Jedes Mal erwies sich Gott als liebevollen Vater, der seinen Sohn bestens versorgt. Betrachte V 3b: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eAber sie merkten\u2019s nicht, wie ich ihnen half!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (W\u00f6rtliche \u00dcbersetzung f\u00fcr \u201ehalf\u201c: heilte) Erneut trafen Liebe und Unterst\u00fctzung auf Undankbarkeit und Verleugnung. Israel war wirklich ein undankbarer Sohn!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gott ver\u00e4ndert das Gleichnis. Wie brachte Gott seine Liebe noch zum Ausdruck? Verse 4 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eIch lie\u00df sie ein menschliches Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen und half ihnen das Joch auf ihrem Nacken tragen und gab ihnen Nahrung\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Die Elberfelder \u00dcbersetzung ist an dieser Stelle ein wenig hilfreicher: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eMit menschlichen Tauen zog ich sie, mit Seilen der Liebe\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Hier wird Israel z.B. mit einem Ochsen verglichen, den Gott an Tauen und Seilen hinter sich her zog. Gott zog sie heraus aus \u00c4gypten, heraus aus der Knechtschaft. Gott f\u00fchrte sie hinaus, in die Freiheit, in ein neues Leben, mit ihm. Es waren menschliche Taue und Seile der Liebe. Die \u00c4gypter behandelten Israel menschenunw\u00fcrdig, doch Gott behandelte sie menschlich und sehr liebevoll.<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b> \u201eund ich war ihnen wie solche, die das Joch auf ihren Kinnbacken anheben, und sanft zu ihm gab ich ihm zu essen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Gott befreie Israel vom Joch, dem Zeichen der Knechtschaft und ern\u00e4hrte sie. Gott ist der Befreier. Er schenkt ein neues Leben in Freiheit und v\u00e4terlicher F\u00fcrsorge. Gottes Hoffnung wird im Vers 5a deutlich: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201edass sie nicht wieder nach \u00c4gyptenland zur\u00fcckkehren sollten.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie aber verhielt sich Israel? Vers 5b: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eNun aber muss Assur ihr K\u00f6nig sein; denn sie wollen sich nicht bekehren.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Israel war auf dem besten und schnellsten Weg zur\u00fcck in die Sklaverei. Assur war ihr neuer Pharao.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">So kam es, wie es kommen musste, Vers 6: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDarum soll das Schwert \u00fcber ihre St\u00e4dte kommen und soll ihre Riegel zerbrechen und sie fressen um ihres Vorhabens willen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Das Schwert w\u00fcrde in ihre St\u00e4dte kommen, d.h. ihre Verteidigung w\u00fcrde durchbrochen werden! Und wenn das feindliche Schwert in deine Stadt gelangt, hast du ein Problem! Die NIV \u00fcbersetzt V 6b etwas genauer: Das Schwert w\u00fcrde die falschen Propheten verschlingen. Diese falschen Propheten gaben schlechten Ratschlag, wahrscheinlich bez\u00fcglich Israels B\u00fcndnispolitik und hinsichtlich der Mischanbetung. Gottes Strafe w\u00fcrde sie treffen. Aber nicht nur sie. Vers 7 mit seiner Aussage: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eMein Volk ist m\u00fcde, sich zu mir zu kehren und wenn man ihnen predigt, so richtet sich keiner auf.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> macht deutlich, dass auch dem restlichen Volk nicht zu helfen war. Sie waren m\u00fcde, zu Gott umzukehren und h\u00f6rten nicht auf seine Predigt! Die Nation war dem Untergang geweiht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Von welcher \u00fcberraschenden Wende erfahren wir im Fall Israel? Wir lesen im Vers 8: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eWie kann ich dich preisgeben, Ephraim und dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz ist andern Sinnes, alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Wie ist dieser Wandel zu verstehen? Es ist wie vor Gericht. Gott ist Ankl\u00e4ger, Staatsanwalt und Richter in einer Person. Israel ist angeklagt und die Beweislast gegen Israel ist immens. (Noch viel gr\u00f6\u00dfer als im Hoene\u00df-Fall). Das Gesetz fordert die H\u00f6chststrafe, die Todesstrafe! (Vgl. 5.Mose 21,18-21) Israel hatte es verdient! Gott hatte das Recht, Israel f\u00fcr immer den Garaus zu machen. Und gerade kurz vor dem letzten Schlag zur vollen Stunde des Gerichts \u00e4ndert Gott seine Herzenshaltung. Vor der Vollstreckung der Strafe findet in Gott ein Sinneswandel statt. Anstatt seinen grimmigen Zorn auflodern zu lassen, entbrennt Gottes <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Barmherzigkeit<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">! Gott sagt: Wie kann ich das tun? Wie kann ich dich vernichten, wie Adma und Zebojim, die zusammen mit Sodom und Gomorra vernichtet wurden? Gott entschied sich f\u00fcr Barmherzigkeit.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Frage ist wieso? Wieso machte Gott nicht Gebrauch von seinem guten Recht? Warum entbrannte seine Barmherzigkeit und nicht sein Zorn? Wieso befreite er sich nicht ein f\u00fcr allemal von all der S\u00fcnde und dem Dreck, das an der Menschheit haftet?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Begr\u00fcndung kommt im Vers 9: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eIch will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn noch Ephraim wieder verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch und bin der Heilige unter dir und will nicht kommen, zu verheeren.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Gott begr\u00fcndet die \u00fcberraschende Wende mit seiner eigenen Person! Die Begr\u00fcndung lautet: Ich bin Gott, ich bin kein Mensch! Ich bin der Heilige! Der heilige Gott ist wirklich anders als wir Menschen. Der Mensch neigt dazu die Nerven zu verlieren und auszurasten, wenn er von Zorn besessen ist. Er wird unberechenbar. Obwohl er nicht das Recht hat, neigt er zu Selbstjustiz. Gott ist anders. Gott hat weder das Interesse noch das Ziel die Menschen zu vernichten. Selbst in seinem grimmigen Zorn offenbart sich seine Barmherzigkeit. Gottes Wesen ist wirklich einzigartig, einzigartig sch\u00f6n. Wo w\u00e4ren wir und was t\u00e4ten wir, wenn Gott nicht Gott w\u00e4re, sondern wie wir? H\u00e4tten wir irgendeine Chance oder Hoffnung? Wohl kaum. Gott hat das Ziel, sein Volk wiederherzustellen. Gott will die Menschen mit sich vers\u00f6hnen und in einer liebevollen Beziehung mit ihnen zusammenleben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Deshalb rief Gott sein Volk zur Umkehr. Leider stie\u00df Gottes Herzensanliegen auf taube Ohren und unbu\u00dffertige Herzen. Niederlage, Verschleppung und Exil folgten. Doch Gottes Barmherzigkeit h\u00f6rte nicht auf. Sie brachte ihre Fr\u00fcchte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was war die erste Frucht der Barmherzigkeit Gottes? Betrachten wir Verse 10 und 11. Gott w\u00fcrde br\u00fcllen, wie ein (m\u00e4nnlicher afrikanischer) L\u00f6we (laut Douglas Stuart). Dieses Br\u00fcllen ist un\u00fcberh\u00f6rbar! Die V\u00f6gel schrecken auf und fliegen in Windeseile davon. Gottes Br\u00fcllen bezieht sich auf das Ende des Exils. Es w\u00fcrde ein klares Signal sein. Im Exil \/ Diaspora tat Israel Bu\u00dfe und durfte zur\u00fcck in Land kehren. Das war die erste Etappe der Wiederherstellung des Volkes Gottes und der Vers\u00f6hnung mit ihm.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Welche zweite, viel gr\u00f6\u00dfere Frucht brachte die Barmherzigkeit Gottes in der Geschichte? Gottes Ziel war es niemals, nur ein Volk zu erretten, sondern durch dieses eine Volk alle V\u00f6lker zu erreichen. Diese Absicht Gottes erf\u00fcllte sich durch die personifizierte Barmherzigkeit Jesu Christi und durch einen neuen Bund, in seinem Blut, zur Vers\u00f6hnung und Wiederherstellung des gefallenen Menschen. Christus ist unsere wahre Hoffnung und Ausdruck der ewigen Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu uns S\u00fcndern. Und im heutigen Text haben wir einen direkten Hinweis auf unseren Herrn. Kap. 11,1b ist ein messianischer Vers: \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>und rief ihn, meinen Sohn, aus \u00c4gypten\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Wir lesen in Mt 2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDa stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach \u00c4gypten und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, damit erf\u00fcllt w\u00fcrde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Hosea 11,1): \u00bbAus \u00c4gypten habe ich meinen Sohn gerufen.\u00ab\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (Mt 2,14.15) Israel im heutigen Text ist also ein Hinweis auf Gottes wahren Sohn, der ihm nicht nur anfangs gehorchte, sondern von Alpha bis Omega, von Anfang bis ans Ende! Danken wir Gottes f\u00fcr seine Barmherzigkeit, der wir im alten und im neuen Testament begegnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Teil II Gott lehrt durch Jakobs Leben (Kap. 12)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gottes Vorw\u00fcrfe an das Volk gehen weiter. Betrachten wir Kap. 12. Sie umzingelten Gott mit ihren L\u00fcgen und mit falschem Gottesdienst. Auch Juda war betroffen. Ephraim versuchte Wind zu weiden und lief dem Ostwind nach. Ein t\u00f6dlicher Versuch! Der hei\u00dfe W\u00fcstenwind aus dem Osten war lebensgef\u00e4hrlich! Nur wahnsinnige \/ lebensm\u00fcde w\u00fcrde versuchen diesen zu fangen. Das ist ein Hinweis auf Israels verzweifelte B\u00fcndnispolitik. Heute w\u00fcrde man sagen: Sie spielten mit dem Feuer. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDarum wird der Herr mit Juda rechten. Er wird Jakob heimsuchen nach seinem Wandel und ihm vergelten nach seinem Tun.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (3) Gott w\u00fcrde sie aufgrund ihres Verhaltens richten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und trotzdem wurde Gott nicht m\u00fcde, sein Volk zur Umkehr zu rufen. Und Gott gab ihnen ein hervorragendes Beispiel, das ihren Verstand und ihre Herzen zur Umkehr bewegen sollte: Das Beispiel Jakobs, ihres Stammvaters. Lesen wir Verse 4 und 5: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eEr hat schon im Mutterleibe seinen Bruder betrogen und im Mannesalter mit Gott gek\u00e4mpft. Er k\u00e4mpfte mit dem Engel und siegte, er weinte und bat ihn. Dann hat er ihn zu Bethel gefunden und dort mit ihm geredet.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(Tendenziell hat Jakob bei uns einen zweifelhaften Ruf. Heute w\u00fcrde man sagen: er hat ein Imageproblem. Grund ist unter anderem die Herleitung seines Namens, nach Esaus Version: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDa sprach er: Er hei\u00dft mit Recht Jakob, denn er hat mich nun zweimal \u00fcberlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (1.Mose 27,36) So kann man tats\u00e4chlich den Namen Jakob herleiten. Aber nach diesem Wortstamm wurde Jakob nicht benannt, sondern nach den Umst\u00e4nden seiner Geburt. Dar\u00fcber hei\u00dft es: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDanach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau, und sie nannten ihn Jakob.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (1.Mose 25,26) Er wurde Jakob genannt, weil er beim Herauskommen aus dem Mutterleib die Ferse Esaus hielt (wir wissen, Babys greifen nach allem). So \u00fcbersetzt bspw. die Schlachterbibel den Vers 4a nicht mit er betrog seinen Bruder im Mutterleibe, sondern: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eSchon im Mutterleibe hielt er die Ferse seines Bruders\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Wingdings;\"><span style=\"font-size: medium;\">\uf0e0<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">also Jakob!)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Worauf will Gott mit dem Einschub aus Jakobs Leben hinaus? Gott will auf Jakobs Umkehr zu Gott hinaus. Jakob hatte seinen Namen bekommen, weil er bei der Geburt nach der Ferse seines Bruders gegriffen hatte. Nach diesem Bild f\u00fchrte er sein Leben. Er griff nach der Erstgeburt und nach dem Segen, obwohl sie ihm nicht zustanden. Ein Leben lang f\u00fchrte er ein Leben nach seinen Vorstellungen. Er heiratete die Frau, die er liebte und erwarb ein ansehnliches Verm\u00f6gen. Doch das wichtigste auf der Welt kam zu kurz, Gott! Und mit diesem Gott fing er an zu k\u00e4mpfen. Am Jabbok rang er mit dem Engel Gottes, bis die Morgenr\u00f6te anbrach. Und er siegte! Und unser Text sagt, dass er weinte (manche k\u00f6nnten meinen, er weinte vor Schmerzen, weil der Engel ihm die H\u00fcfte zerschlug; aber wahrscheinlich weil er Gott flehentlich darum bat, sein Leben zu segnen). Sp\u00e4ter baute er Gott zu Bethel einen Altar und gerade dort segnete Gott ihn mit einem neuen Namen: Israel! Im Wort Israel steckt das Verb k\u00e4mpfen\/streiten. Doch darin steckt auch das Wort \u201eel\u201c, also Gott und bedeutet: Gott k\u00e4mpft f\u00fcr mich, Gott streitet f\u00fcr mich! Und damit geht eine gro\u00dfe Lehre einher. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Gott<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> ist derjenige, der sich f\u00fcr dich einsetzt! Ohne Gott war er nur Jakob, aber als er sich zu Gott kehrte, wurde er Israel! So diente dieser Name f\u00fcr das ganze Volk Gottes, Israel! Im heutigen Text fordert Gott sie auf, Jakobs Beispiel zu folgen! Sie sollten lernen, in Abh\u00e4ngigkeit zu Gott zu leben! Dieses Privileg ist atemberaubend! Und sie ist eine klare Ermahnung f\u00fcr das Volk, umzukehren. Verse 6 und 7: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eder Herr ist der Gott Zebaoth, Herr ist sein Name. So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Israels einzige Hoffnung war Gott. Entweder sie kehrten um zu ihm oder sie gingen unter. Die Sache ist ganz einfach. Entweder Gott streitet f\u00fcr sie oder gegen sie!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir Verse 8-11. Israel war betr\u00fcgerisch und prahlte mit seinem Reichtum. In seinem Stolz bezeichneten sie sich als Schuld- und S\u00fcndenlos. Doch schon bald w\u00fcrde ihr Reichtum vergehen. Gott w\u00fcrde sie dem\u00fctigen wieder in Zelten wohnen lassen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Vers 12 erw\u00e4hnt Gott erneut die 2 fatalen Ereignisse in Israels Geschichte: Gilead, mit Benjamins Schandtat und Gilgal, verbunden mit Unzucht und G\u00f6tzendienst. Die aktuelle Lage Israels war genauso schlimm wie damals und w\u00fcrde Strafe mit sich ziehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Vers 13 erw\u00e4hnt Gott wieder Jakob. (Es gibt sicher mehrere M\u00f6glichkeiten, diesen Vers zu verstehen. Ich liefere eine m\u00f6gliche Anwendung). Jakob musste die Herden seines Schwiegervaters h\u00fcten, um seine Frau heiraten zu k\u00f6nnen. Und weil er Rahel unbedingt heiraten wollte, h\u00fctete er die Schafe Labans 14 Jahre lang und gab alles daf\u00fcr hin. Laut Stuart steht das Wort H\u00fcten im Zentrum der Verse 13 und 14. Mit derselben kompromisslosen Hingabe sollte Israel auch etwas h\u00fcten, n\u00e4mlich den Bund mit Gott!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vers 14: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eAber hernach f\u00fchrte der Herr durch einen Propheten Israel aus \u00c4gypten und durch einen Propheten lie\u00df er sie h\u00fcten.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Dieser Vers zeigt, dass Israel durch Mose geh\u00fctet wurde. Dadurch konnten sie der Sklaverei entkommen. Israel war also von Anfang an da, um geh\u00fctet zu werden. Und wer ist ihr oberster Hirte? Gott! So sollte das Volk wieder lernen, Gottes Bund zu h\u00fcten und von Gott geh\u00fctet zu werden. Beides geht Hand in Hand.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch Vers 15 ist eine traurige Zusammenfassung: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Nun aber hat ihn Ephraim bitter erz\u00fcrnt; darum wird ihr Blut \u00fcber sie kommen, und ihr Herr wird ihnen vergelten die Schmach, die sie ihm antun.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie k\u00f6nnen wir uns mit dem heutigen Text identifizieren? Es gab eine Zeit, da waren auch wir jung im Glauben, wie Israel, im Kapitel 11. Wir reagierten schnell und h\u00f6rten auf Gott. Nun sind wir \u00e4lter geworden, statt in der W\u00fcste wohnen wir nun im verhei\u00dfenen Land, wo Milch und Honig flie\u00dft. Israel hat Gott nie verleugnet, verlor aber sein Herz zunehmend an andere G\u00f6tzen. Wir haben Gott auch nie verleugnet. Es wird aber wesentlich schwieriger, Gott im Zentrum des Herzens zu behalten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jakobs Beispiel im Kap 12 ist auch f\u00fcr uns ein praktisches Beispiel. Er hatte die Frau, die er immer haben wollte, er hatte Erfolg und Reichtum, von denen er immer getr\u00e4umt hatte und er hat sich endlich aus der Terrorherrschaft seines Schwiegervaters befreit. Er hatte wirklich alles, was er sich immer gew\u00fcnscht hatte. Aber er war einfach nicht gl\u00fccklich! Ohne Gott im Zentrum unseres Herzens fehlt uns das Wesentliche. Nur mit Gott im Zentrum unseres Herzens, k\u00f6nnen wir ein wahrhaft gl\u00fcckliches Leben f\u00fchren! Nehmen wir Gottes Einladung an und kehren zu ihm zur\u00fcck. Gott segne uns dabei! Amen.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt \u201eWie kann ich dich preisgeben, Ephraim und dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz ist andern Sinnes, alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt.\u201c (11,8) Israel befand sich kurz vor dem Untergang. 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