{"id":296,"date":"2009-09-20T19:25:22","date_gmt":"2009-09-20T18:25:22","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=296"},"modified":"2023-01-29T20:25:16","modified_gmt":"2023-01-29T19:25:16","slug":"296","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/296\/","title":{"rendered":"Predigt: Richter 1,1-3,6"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/Ri-1P_0101-0306.doc\">Download<\/a><\/p>\n<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } --><\/p>\n<p style=\"text-indent: -1cm; margin-top: 0.64cm; margin-bottom: 0.85cm;\" align=\"center\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gott  erweckt  Richter<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<ol>\n<p style=\"widows: 2; orphans: 2;\" align=\"center\">\u201e<span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Wenn \taber der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihnen Richter erweckte, so war der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> mit dem Richter<br \/>\nund errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, \tsolange der Richter lebte. Denn es jammerte<br \/>\nden <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihr Wehklagen \u00fcber die, die sie unterdr\u00fcckten und bedr\u00e4ngten.\u201d<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"widows: 2; orphans: 2;\" align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">(Ri \t2,18)<\/span><\/span><\/p>\n<\/ol>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Seid ihr auch gespannt auf das neue Buch \u201eRichter\u201c, das wir ab heute betrachten wollen? Durch diese Buch haben wir die Gelegenheit, Gottes Wirken in einer schwierigen Phase der Geschichte seines Volkes durch einzelne Personen kennen zu lernen. Wir werden an den n\u00e4chsten sieben Sonntagen sehen, dass es sich dabei nicht einfach um gew\u00f6hnliche Richter handelt, die Tag f\u00fcr Tag im Gerichtssaal Streitf\u00e4lle pr\u00fcfen und beurteilen. Vielmehr waren die M\u00e4nner und Frauen, die Gott in jener Zeit als Richter berief, auch mutige Helden, geistliche Leiter und Hirten des Volks. Lasst uns heute kennen lernen, in was f\u00fcr einer Zeit Gott dem Volk Richter erweckte und wozu er sie gebrauchte! M\u00f6ge Gott uns auch helfen, die Bedeutung seines Wortes f\u00fcr uns heute zu verstehen!<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Teil 1: Erfolg und Misserfolg bei der Eroberung des Landes (1,1-2,10)<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">In welcher Zeit begann die Zeit der Richter? Der Vers 1 beginnt mit den Worten <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eNach dem Tod Josuas \u2026\u201c<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> Die Israeliten waren aus \u00c4gypten ausgezogen und nach 40 Jahren W\u00fcstenwanderung unter der Leitung von Josua ins Land Kanaan eingezogen, das Gott ihren V\u00e4tern zu geben versprochen hatte. Dort hatten sie unter Josuas Leitung die m\u00e4chtigen K\u00f6nige besiegt und ihre Gebiete erobert. Aber es gab noch viele weitere St\u00e4dte und Gebiete, die sie einzunehmen hatten. In dieser Situation entlie\u00df Josua jeden Stamm in sein Erbteil, damit sie es vollst\u00e4ndig in Besitz nehmen sollten. Dann starb Josua im Alter von 110 Jahren. Das Volk hatte nun keinen Leiter mehr, der f\u00fcr sie betete und sie nach Gottes Willen f\u00fchrte. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Was taten die Israeliten in dieser Zeit? Betrachten wir Vers 1: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eNach dem Tod Josuas befragten die Israeliten den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinaufziehen, Krieg zu f\u00fchren gegen die Kanaaniter?\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Sie fragten Gott, welcher der zw\u00f6lf St\u00e4mme zuerst hinaufziehen sollte, um die noch nicht eroberten Gebiete zu erobern. Gott gab ihnen auf ihr ernst gemeintes Gebet eine klare Antwort: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eDer <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> sprach: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben\u201c<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> (2). Gott gab ihnen eine klare Orientierung und gleichzeitig die Verhei\u00dfung, dass er das Land bereits in Judas Hand gegeben hatte. Eigentlich war Juda nicht der erstgeborene Sohn Jakobs, sondern stand an vierter Stelle. Aber nachdem sich die \u00e4lteren Br\u00fcder Ruben, Simeon und Levi schwer vers\u00fcndigt hatten, behandelte Gott Juda hier wie den erstgeborenen Sohn. Juda bat Simeon darum, ihm beim Kampf zu helfen, und versprach, ihn daf\u00fcr sp\u00e4ter beim Kampf in dessen Gebiet zu unterst\u00fctzen. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wie reagierte Juda auf Gottes Aufforderung und mit welchem Ergebnis? Vers 4 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eAls nun Juda hinaufzog, gab der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> die Kanaaniter und Perisiter in ihre H\u00e4nde und sie schlugen bei Besek zehntausend Mann\u201c. <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Juda befolgte Gottes Orientierung und konnte zahlreiche Erfolg bei der Eroberung der noch nicht eingenommenen Gebiete erleben. In ihrem ersten Kampf nahmen sie Adoni-Besek gefangen, der 70 K\u00f6nige hatte verst\u00fcmmeln und unter seinem Tisch Essensreste aufsammeln lassen. Durch sein Bekenntnis im Vers 7<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>: \u201eWie ich getan habe, so hat mir Gott vergolten\u201c,<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> bezeugte er Gottes gerechte Strafe und indirekt, dass es sich bei dem Eroberungskampf um Gottes Gericht an den Kanaanitern handelte, die sich auch nach \u00fcber 400 Jahren weigerten, sich von ihren S\u00fcnden zu bekehren. Nach dem Sieg \u00fcber Adoni-Besek eroberte Juda die befestigte Stadt Jerusalem. Danach k\u00e4mpfte Juda gegen die Kanaaniter auf dem Gebirge und im S\u00fcdland und eroberten Hebron. Ebenfalls weit im S\u00fcden lag die Stadt Debir. Vermutlich war diese Stadt stark befestigt, und es war schwer, sie zu erobern. Da versprach Kaleb, dass der Eroberer dieser Stadt seine Tochter Achsa heiraten d\u00fcrfe. Von diesem Versprechen besonders angespornt, eroberte sein Neffe Otniel die Stadt und durfte daraufhin tats\u00e4chlich Kalebs Tochter heiraten; so konnte er einen doppelten Erfolg erleben. Im Vers 17 wird die Eroberung der Stadt Horma berichtet. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wieso war Juda bei der Eroberung seines Gebiets so erfolgreich? Man k\u00f6nnte sich viele Gr\u00fcnde vorstellen, zum Beispiel weil sie hervorragende K\u00e4mpfer hatten, weil sie vom Stamm Simeon unterst\u00fctzt wurden, weil sie alles f\u00fcr den Sieg einsetzten. Aber den eigentlichen Grund f\u00fcr ihren Erfolg finden wir im Vers 4 und im Vers 19a. Dort lesen wir: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eDennoch war der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> mit Juda\u201c<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">. Gott war mit Juda. Sie k\u00e4mpften nicht einfach nur mit ihrer eigenen Kraft und F\u00e4higkeit; vielmehr k\u00e4mpften sie mit Gott, im Vertrauen auf ihn und im Gehorsam gegen\u00fcber seiner Orientierung. Zwar war auch ihr Glaube und Gehorsam nicht vollkommen, denn sie eroberten nicht die St\u00e4dte der kampfstarken Philister im Gazastreifen (18). Aber dies war die einzige Ausnahme, sodass Gott dennoch mit ihnen sein konnte. Gott segnete ihren Glaubensgehorsam und gab ihnen den Sieg. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">\u00c4hnliches erfahren wir im Vers 22 vom Stamm Josef: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eAuch das Haus Josef zog hinauf nach Bethel, und der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> war mit ihnen.\u201c<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> Bethel war eine Stadt, die so gut befestigt war, dass sie f\u00fcr die Israeliten uneinnehmbar erschien. Aber die Israeliten vom Stamm Josef konnten auch die gut befestigte Stadt erobern, weil Gott mit ihnen war. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">W\u00e4hrend das Kapitel 1 \u00fcber Juda und Josef berichtet, dass Gott mit ihnen war und ihnen Erfolg gab, erfahren wir \u00fcber die anderen St\u00e4mme nicht, dass Gott mit ihnen gewesen w\u00e4re \u2013 und auch nichts von Erfolg. Daher ist anzunehmen, dass diese St\u00e4mme nicht im Vertrauen auf Gott, sondern im Vertrauen auf ihrer eigene Kraft und F\u00e4higkeit versuchten, ihre Gebiete zu erobern. Anders als bei Juda und Josef wird bei diesen St\u00e4mmen nicht \u00fcber Erfolge und Siege berichtet, sondern ununterbrochen \u00fcber Misserfolge und Gebiete, die sie nicht erobern konnten. So hei\u00dft es zum Beispiel im Vers 21: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eAber Benjamin vertrieb die Jebusiter nicht, die in Jerusalem wohnten, sondern die Jebusiter wohnten bei denen von Benjamin in Jerusalem bis auf diesen Tag.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Die Verse 27-36 sind eine fast ununterbrochene Aufz\u00e4hlung von St\u00e4dten und Gebieten, die die Israeliten nicht eroberten und aus denen sie die heidnischen Einwohner nicht vertrieben.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Was sollen wir durch diese Tatsachen lernen? Zum einen lernen wir, dass Gottes Wille nicht automatisch geschieht, sondern durch den Glauben und Gehorsam von uns Menschen, und zwar entsprechend dem Ma\u00df unseres Glaubensgehorsams. Gott hatte schon durch Mose vielfach erkl\u00e4rt, dass es sein Wille war, dass die Israeliten das ganze Land Kanaan einnehmen und dort seinen vollen Segen genie\u00dfen sollten. Aber Gott lie\u00df seinen Willen nicht automatisch geschehen, sondern die Israeliten sollten darum k\u00e4mpfen. Und wir sehen hier klar, dass sie diesen Segen tats\u00e4chlich nur in dem Ma\u00dfe erlangten, wie sie im Glauben darum k\u00e4mpften. \u2013 Es ist der erkl\u00e4rte Wille Gottes, dass sein Reich in uns und in der ganzen Welt kommen soll. Manchmal m\u00f6gen wir uns fragen, warum wir dann daf\u00fcr beten und unsere Zeit, Kraft und M\u00fche daf\u00fcr einsetzen sollen, dass Gottes Reich in uns und in unseren Mitmenschen kommt, wenn Gott das sowieso will und es bewirken kann. Aber Gott l\u00e4sst seinen Willen nicht einfach automatisch geschehen, sondern er will sein Reich gerade dadurch in uns und in unseren Mitmenschen kommen lassen, dass wir mit dem Gebet und dem Wort Gottes daf\u00fcr geistlich k\u00e4mpfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Zum andern lernen wir dadurch die einfache Wahrheit, dass wir nur erfolgreich und siegreich sein k\u00f6nnen, wenn Gott mit uns ist. Das gilt f\u00fcr alle Bereiche unseres Lebens \u2013 in unserem Kampf um den Sieg im Studium, im Berufsleben, im Familienleben, insbesondere im Kampf um ein Leben, das Gott gef\u00e4llt, im Kampf gegen die S\u00fcnde, im Kampf um dem Erfolg bei unserer Aufgabe, Menschen zum Glauben und zur J\u00fcngerschaft Jesu zu f\u00fchren. Gott gibt uns Sieg und Erfolg, wenn er mit uns ist. Entscheidend f\u00fcr alle Lebensbereiche ist also, ob wir so im Glauben und Gehorsam leben, dass Gott mit uns sein und uns segnen kann. M\u00f6ge Gott uns helfen, nicht durch Unglauben ohne Gott zu k\u00e4mpfen und viele Niederlagen zu erfahren, sondern durch Glauben und Gehorsam mit Gott zu k\u00e4mpfen und von ihm Erfolg und Sieg zu bekommen!<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Aus welchen Gr\u00fcnden hatten die Israeliten wohl viele St\u00e4dte nicht erobert? In unserem Text finden wir vor allem zwei Hinweise dazu. Zum einen erw\u00e4hnt Vers 19b die eisernen Wagen der Kanaaniter und Vers 34 indirekt die St\u00e4rke der Amoriter. Sie lie\u00dfen sich also von der milit\u00e4rischen St\u00e4rke der Feinde beeindrucken und brachten nicht genug Glauben und Mut auf, sie durch Gottes Hilfe zu vertreiben. Ein anderes Motiv wird durch die Tatsache deutlich, dass sie selbst dann, als sie stark genug geworden waren, die Feinde nicht vertrieben, sondern sie fronpflichtig machten (28).<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Dies zeigt, dass sie nicht allein danach strebten, Gott zu ehren und seinen Willen zu tun, sondern pragmatisch auch ihren eigenen Vorteil suchten. Daher wollten sie die \u00fcbrig gebliebenen Kanaaniter lieber zum Holzhacken und zum Wassersch\u00f6pfen verpflichten, anstatt sie nach Gottes Anweisung zu vertreiben. Auf diese Weise lie\u00dfen sie sich von ungeistlichen Gedanken und ihrer eigenen Bequemlichkeit dazu verleiten, Gottes Wort zu relativieren und ihm ungehorsam zu werden. Bestimmt dachten sie dabei, dass ihr Kompromiss mit Gottes Gebot harmlos w\u00e4re und keine nennenswerten Folgen haben w\u00fcrde. Aber Gott sah das ganz anders. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Denn was sagte Gott \u00fcber ihr Verhalten? Betrachten wir Kap. 2,1-2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eEs kam aber der Engel des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> herauf von Gilgal nach Bochim und sprach: Ich habe euch aus \u00c4gypten herauf\u00adgef\u00fchrt und ins Land gebracht, das ich euren V\u00e4tern zu geben geschworen habe, und gesprochen, ich wollte meinen Bund mit euch nicht brechen ewiglich. Ihr aber solltet keinen Bund schlie\u00dfen mit den Bewohnern dieses Landes und ihre Alt\u00e4re zerbrechen. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Warum habt ihr das getan?\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Gott tadelte sie durch seinen Boten sehr. Er erinnerte sie an Gottes Gnade, dass er sie aus \u00c4gypten befreit und in das verhei\u00dfene Land gebracht hatte. Er erinnerte sie auch an den Bund, den er mit ihnen geschlossen hatte und den Gott ewiglich halten wollte, wenn sie ihm nur gehorchten. Aber sie hatten Gottes Gnade vergessen und seinen Bund leichtfertig \u00fcbertreten, indem sie sich entgegen der Anweisung Gottes mit den Bewohnern des Landes B\u00fcndnisse schlossen und viele ihrer Alt\u00e4re nicht zerbrachen. Entgegen ihrer eigenen Einsch\u00e4tzung betrachtete Gott ihren Ungehorsam als schwere S\u00fcnde, durch die sie seine Gnade und seinen Bund praktisch ignorierten. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Welche Folgen w\u00fcrde ihr Ungehorsam haben? Betrachten wir Vers 3: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eDa sprach ich: Ich will sie nicht vor euch vertreiben, damit sie euch zum Fangstrick werden und ihre G\u00f6tter zur Falle.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Gott w\u00fcrde ihre Feinde nicht mehr vor ihnen vertreiben. Sie w\u00fcrden ihnen zum Fangstrick und ihre G\u00f6tter ihnen zur Falle werden. Ein Fangstrick ist ein scheinbar harmloses Seil. Aber wenn ein Tier dort hineintritt, kann es sich nicht mehr daraus befreien und ist dem J\u00e4ger schutzlos ausgeliefert. Ein Fangstrick funktioniert so gut, dass man ihn heute noch benutzt und damit sogar Elefanten f\u00e4ngt. Als die Israeliten in etlichen St\u00e4dten Kanaaniter \u00fcbriglie\u00dfen, hielten sie das f\u00fcr eine harmlose Sache. Aber in Wirklichkeit hatten sie sich dadurch selbst einen Fangstrick ausgelegt, der sich bald immer mehr zuziehen w\u00fcrde. Sie hatten sich eine Falle gebaut, in der sie und ihre Kinder bald gefangen w\u00fcrden. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wie reagierten sie auf die Worte des Engels? Die Verse 4 und 5 sagen: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eUnd als der Engel des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> diese Worte zu ganz Israel geredet hatte, erhob das Volk seine Stimme und weinte. Und sie nannten die St\u00e4tte Bochim und opferten dort dem HERRN.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Das Volk weinte. Sie weinten, weil sie so leichtfertig Gottes Bund ignoriert und seine Anweisung nur teilweise befolgt hatten. Sie weinten wohl vor allem, weil sie erkannten, dass sie durch ihren Ungehorsam viel von dem Segen, den Gott ihnen geben wollte, verloren hatten. Sie weinten an diesem Tag so viel, dass sie danach die St\u00e4tte \u201eBochim\u201c nannten, was \u201eWeinen\u201c bedeutet. Aber wegen seiner S\u00fcnde zu weinen ist nicht gleich\u00adbedeutend damit, dass man vor Gott f\u00fcr seine S\u00fcnde Bu\u00dfe tut und seine Einstellung und sein Verhalten wirklich ver\u00e4ndert. Das k\u00f6nnen wir im n\u00e4chsten Abschnitt sehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Betrachten wir die Verse 6-10. In einer Art R\u00fcckblick erfahren wir zun\u00e4chst, dass das Volk Israel Gott diente, solange Josua lebte, und auch danach noch, solange die \u00c4ltesten aus der zweiten Generation noch lebten, die alle die Zeichen gesehen hatten, die Gott an Israel getan hatte. Der Glaube derjenigen, die selbst gesehen hatten, wie Gott das Volk aus der Hand des Pharao befreit hatte, wie er das Schilfmeer geteilt und danach das Volk vierzig Jahre lang in der W\u00fcste mit Manna versorgt hatte, hatte so einen starken geistlichen Einfluss, dass das ganze Volk einschlie\u00dflich der n\u00e4chsten Generation Gott diente. Doch was passierte, als Josua und auch die anderen M\u00e4nner und Frauen des Glaubens aus dieser Generation starben? Vers 10 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eAls auch alle, die zu der Zeit gelebt hatten, zu ihren V\u00e4tern versammelt waren, kam nach ihnen ein anderes Geschlecht auf, das den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> nicht kannte noch die Werke, die er an Israel getan hatte.\u201c<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> Als die zweite Generation nicht mehr da war, stellte sich heraus, dass die neue Generation keinen pers\u00f6nlichen Glauben an Gott gelernt hatte. Wie war es dazu gekommen? Wir erfahren hier nichts \u00fcber die Gr\u00fcnde. Vielleicht waren die Eltern mit der Eroberung des Landes und mit dem Leben in der neuen Umgebung so besch\u00e4ftigt, dass sie sich wenig Zeit daf\u00fcr nahmen, ihren Kindern ihren Glauben an Gott zu vermitteln. Bestimmten haben sie ihren Kindern \u00f6fter von Gott und seinem m\u00e4chtigen Wirken erz\u00e4hlt. Aber f\u00fcr die jungen Leute waren die Erz\u00e4hlungen ihrer Eltern wohl eher alte Geschichten, die sie nicht wirklich zu Herzen nahmen. Jedenfalls hatten sie keine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott und kein Bewusstsein daf\u00fcr, dass Gott die Geschichte bestimmt und auch ihr Leben lenken und leiten wollte. Eigentlich sollten sie ein K\u00f6nigreich von Priestern sein und guten geistlichen Einfluss auf die Welt aus\u00fcben. Aber ohne pers\u00f6nlichen Glauben und Geschichtsbewusstsein hatten sie keinen geistlichen Halt und keine Kraft, sodass sie leicht von der Situation und von der Versuchung beeinflusst wurden, anstatt sie zu \u00fcberwinden. Welche verheerenden Folgen das hatte, werden wir gleich im zweiten Teil sehen. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Doch bevor wir darauf eingehen, wollen wir uns fragen, was wir von diesem Abschnitt (2,1-10) lernen k\u00f6nnen. Wenn wir \u00fcber den Ungehorsam der zweiten Generation bei der Eroberung des Landes (1-5) und \u00fcber den Unglauben der dritten Generation (6-10) nachdenken, k\u00f6nnen wir feststellen, dass sie im Grund an demselben Problem litten: Sie blieben beide nicht dankbar in Gottes Gnade und in seinem Bund. Die zweite Generation brach den Bund, indem sie Gottes Wort leichtfertig nicht gehorchten und viele Kanaaniter im Land \u00fcbrig lie\u00dfen. Die dritte Generation hatte keinen pers\u00f6nlichen Glauben und ging Gottes Bund erst gar nicht richtig ein. Als Folge davon fielen sie ganz vom Glauben ab, als ihre Eltern und deren Generation starb.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Hier k\u00f6nnen wir lernen, wie wichtig es ist, dass wir jeder eine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott haben und treu darin leben. Insbesondere ist es wichtig, dass die neue Generation nicht nur vieles \u00fcber Gott wei\u00df, sondern jeder Gottes Gnade pers\u00f6nlich annimmt und ihn selbst kennt und treu in der pers\u00f6nlichen Beziehung zu ihm leben lernt. wie k\u00f6nnen wir aber eine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott haben und darin leben? Wir k\u00f6nnen eine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott haben, indem wir sein Wort pers\u00f6nlich annehmen und ihm gehorchen. Daher ist es wichtig, dass wir, wenn wir Stellungnahme zu einem Bibeltext schreiben, ihn nicht nur allgemein verstehen, sondern die Bedeutung f\u00fcr uns selbst finden und annehmen bis dahin, dass wir ihm in unserem praktischen Leben gehorchen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wir in der pers\u00f6nlichen Beziehung zu Gott bleiben, wenn wir morgens mit Gott eine tiefe Gemeinschaft pflegen und uns neu an seine Gnade erinnern, ihm daf\u00fcr danken, auf sein Wort h\u00f6ren und f\u00fcr seinen Willen beten, bis dass wir tags\u00fcber danach leben k\u00f6nnen und er so mit uns sein kann. M\u00f6ge Gott jeden von uns durch die Gebetsstunde am fr\u00fchen Morgen reich segnen und uns helfen, treu in der pers\u00f6nlichen Beziehung zu Gott zu leben!<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Teil 2: Wenn aber der Herr ihnen Richter erweckte (2,11-3,6)<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wie verhielt sich die neue Generation der Israeliten, als die, die Gottes m\u00e4chtige Werke an Israel gesehen hatten, gestorben waren? Betrachten wir die Verse 11-13: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eDa taten die Israeliten, was dem <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> missfiel, und dienten den Baalen und verlie\u00dfen den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>, den Gott ihrer V\u00e4ter, der sie aus \u00c4gyptenland gef\u00fchrt hatte, und folgten andern G\u00f6ttern nach von den G\u00f6ttern der V\u00f6lker, die um sie her wohnten, und beteten sie an und erz\u00fcrnten den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>. Denn sie verlie\u00dfen je und je den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> und dienten dem Baal und den Astarten.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Ohne pers\u00f6nlichen Glauben und ohne Bewusstsein f\u00fcr Gottes Handeln in der Geschichte konnten sie nicht im Glauben bleiben, als sie mit den Versuchungen der S\u00fcnde konfrontiert wurden. Sie verlie\u00dfen Gott und wandten sich dem G\u00f6tzendienst zu, den sie bei ihren kanaanitischen Nachbarn kennen lernten. Diese luden sie wahrscheinlich zun\u00e4chst einfach zur Party ein. Erst sp\u00e4ter stellten sie fest, dass bei dieser Party auch G\u00f6tzen verehrt wurden. Sicherlich wollten sie anfangs nichts damit zu tun haben. Aber auf kurz oder lang lie\u00dfen sie sich dazu verf\u00fchren, die G\u00f6tzen auch zu verehren und sich im Herzen von Gott abzuwenden. Besonders anziehend war dabei der Baalskult, der in Kanaan besonders popul\u00e4r war. Die Baale wurden f\u00fcr G\u00f6tter gehalten, die Fruchtbarkeit von Land, Vieh und Menschen schenkten. Die Israeliten waren offenbar vom Baalskult schnell begeistert, der mit sexueller Ausschweifung verbunden war. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wie reagierte Gott auf ihren G\u00f6tzendienst? Betrachten wir die Verse 14-15: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eSo entbrannte denn der Zorn des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> \u00fcber Israel und er gab sie in die Hand von R\u00e4ubern, die sie beraubten, und verkaufte sie in die H\u00e4nde ihrer Feinde ringsumher. Und sie konnten nicht mehr ihren Feinden widerstehen,\u00a0sondern sooft sie auszogen, war des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> Hand wider sie zum Unheil, wie denn der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihnen gesagt und geschworen hatte. Und sie wurden hart bedr\u00e4ngt.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Gott war \u00fcber ihre S\u00fcnde sehr zornig. Die Israeliten m\u00f6gen kein gro\u00dfes Schuld\u00adbewusst\u00adsein wegen ihrer S\u00fcnde gehabt haben; sie machten ja blo\u00df, was jeder machte. Aber f\u00fcr Gott war ihre S\u00fcnde so schlimm, wie wenn eine Frau vor den Augen ihres Mannes mit einem anderen Mann Hurerei treibt. Gottes Zorn \u00fcber ihre S\u00fcnde war so gro\u00df, dass er sie in die Hand von R\u00e4ubern gab und sie in die H\u00e4nde ihrer Feinde verkaufte. Gott lie\u00df also zu, dass ihre Feinde ihnen ihr Vieh und ihr Getreide raubten, sodass sie erb\u00e4rmlich hungern mussten. Gott half ihnen auch nicht mehr, wenn sie zum Kampf gegen Feinde auszogen, sondern er widerstand ihnen sogar, sodass sie jedes Mal kl\u00e4glich scheitern mussten, gegen wen sie auch k\u00e4mpften. Was f\u00fcr eine Trag\u00f6die war es, dass die Israeliten in dem Land, das sie eigentlich beherrschen und wo sie Gottes geistlichen und materiellen Segen reichlich genie\u00dfen sollten, so elendig leiden mussten! Es war die Folge davon, dass sie Gottes Gnade nicht vom Herzen festgehalten und seinen Bund leichtfertig verlassen hatten. Eigentlich h\u00e4tte dies der tragische Endpunkt sein m\u00fcssen. Aber ab Vers 16 erfahren wir \u00fcberraschend davon, wie Gott inmitten der Trag\u00f6die doch rettend eingriff. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Denn was tat Gott, als sie wegen ihrer Bedr\u00e4nger und R\u00e4uber jammerten und wehklagten? Betrachten wir die Verse 16-18<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>:<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eWenn dann der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> Richter erweckte, die ihnen halfen aus der Hand der R\u00e4uber, so gehorchten sie den Richtern auch nicht, sondern liefen andern G\u00f6ttern nach und beteten sie an und wichen bald von dem Wege, auf dem ihre V\u00e4ter gegangen waren, als sie des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> Geboten gehorchten; sie jedoch taten nicht wie diese. Wenn aber der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihnen Richter erweckte, so war der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> mit dem Richter und errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte. Denn es jammerte den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihr Wehklagen \u00fcber die, die sie unterdr\u00fcckten und bedr\u00e4ngten.\u201c Gott erweckte ihnen Richter.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Diese Verse beschreiben sowohl Gottes gn\u00e4diges Eingreifen aus seiner Barmherzigkeit als auch die Hartn\u00e4ckigkeit der Israeliten in ihrer S\u00fcnde. Wenn die Isareliten in ihrer selbst verschuldeten Not und Bedr\u00e4ngnis jammerten und wehklagten, erweckte Gott aus seinem Erbarmen heraus immer wieder Richter, die sie aus der Hand der R\u00e4uber befreiten. Sie waren meist mutige Helden, die Gott daf\u00fcr gebrauchte, um die Feinde, die sie bedr\u00e4ngten und unterdr\u00fcckten, wieder zu vertreiben. Sie halfen dem Volk nicht nur milit\u00e4risch, sondern waren auch geistliche Leiter und Hirten, indem sie das Volk aufgrund der Wahrheit Gottes richteten und lehrten. Dass Gott dem Volk Richter erweckte, war also ein Ausdruck seiner gro\u00dfen Barmherzigkeit und seiner unzerst\u00f6rbaren Liebe und Hoffnung f\u00fcr sein Volk. Die Richter, die Gott erweckte, waren von ihrer Herkunft, Bildung, Alter und Geschlecht unterschiedlich. Aber gemeinsam war, dass Gott jedes Mal eine einzelne Person berief und als seinen Diener aufstellte, um dem ganzen Volk geistlich und praktisch zu helfen. Dies offenbart uns Gottes Methode, seinem ganzen Volk durch einzelne Menschen zu helfen, die er daf\u00fcr eigens beruft und denen er sich besonders zuwendet. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wie reagierten die Israeliten, nachdem sie auf diese Weise Gottes Hilfe erfahren hatten? Vers 19 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eWenn aber der Richter gestorben war, so fielen sie wieder ab und trieben es \u00e4rger als ihre V\u00e4ter, indem sie andern G\u00f6ttern folgten, ihnen zu dienen und sie anzubeten. Sie lie\u00dfen nicht von ihrem Tun noch von ihrem halsstarrigen Wandel.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Sie bleiben f\u00fcr Gottes gn\u00e4diges Eingreifen nicht dankbar, sondern fielen bald wieder von Gott ab und verfielen erneut in die S\u00fcnde. Das Verhalten der Israeliten stand in krassem Widerspruch zu der Barmherzigkeit Gottes, die er ihnen durch die Richter erwies. Dies macht uns nochmals deutlich, wie wichtig es ist, dass wir treu in der pers\u00f6nlichen Beziehung zu Gott leben und die von ihm erhaltene Gnade dankbar festhalten. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Betrachten wir die Verse 20-22: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eDarum entbrannte der Zorn des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> \u00fcber Israel und er sprach: Weil dies Volk meinen Bund \u00fcbertreten hat, den ich ihren V\u00e4tern geboten habe, und gehorcht meiner Stimme nicht, so will ich auch hinfort die V\u00f6lker nicht vertreiben, die Josua \u00fcbrig gelassen hat, als er starb, damit ich Israel durch sie pr\u00fcfe, ob sie auf dem Wege des <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> bleiben und darauf wandeln, wie ihre V\u00e4ter geblieben sind, oder nicht. So lie\u00df der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> diese V\u00f6lker, die er nicht in Josuas Hand gegeben hatte, \u00fcbrig, ohne sie sogleich zu vertreiben.\u201c <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Hier erfahren wir von einem weiteren Beweggrund Gottes daf\u00fcr, dass er die kanaanitischen V\u00f6lker nicht mehr vertreiben wollte, die Josua \u00fcbrig gelassen hatte. Gott wollte an diesen V\u00f6lkern die Israeliten pr\u00fcfen, ob sie auf dem Weg Gottes gehen w\u00fcrden. Anders gesagt wollte Gott dem Volk durch die fortw\u00e4hrende Bedr\u00e4ngnis durch die Kanaaniter helfen, in ihrer Entscheidung f\u00fcr Gott fest zu werden, anstatt leichtfertig Gott wieder zu vergessen und sich von ihm abzuwenden. Sie sollten durch die Pr\u00fcfung also bew\u00e4hrten Glauben lernen. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\">\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Und Gott hatte noch einen anderen Beweggrund daf\u00fcr, die \u00fcbrigen kanaanitische V\u00f6lker bei ihnen nicht zu vertreiben. Betrachten wir die Verse 1 und 2 von Kap. 3: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eDies sind die V\u00f6lker, die der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> \u00fcbrig lie\u00df \u2013 damit er durch sie Israel pr\u00fcfte, alle, die nichts wussten von den Kriegen um Kanaan, und die Geschlechter Israels Krieg f\u00fchren lehrte, die fr\u00fcher nichts davon wussten\u201c.<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"> Gott wollte durch die Bedr\u00e4nger auch erreichen, dass die neue Generation, die nie hatte ernsthaft k\u00e4mpfen m\u00fcssen, Krieg f\u00fchren lernt. Sie, die voller Selbstvertrauen waren und Gott und seine Gnade allzu leicht verga\u00dfen, sollten dadurch ihre eigene Grenze als Menschen erkennen und lernen, praktisch auf Gott zu vertrauen und auf ihn angewiesen zu leben. Auf diese Weise verfolgte Gott auch noch in der Bestrafung seines Volkes ihre Erziehung und Ver\u00e4nderung, weil Gott trotz ihrer S\u00fcnde die Hoffnung f\u00fcr sie nie aufgab. Die Verse 3-6 z\u00e4hlen abschlie\u00dfend die V\u00f6lker auf, die Gott im Land \u00fcbrig lie\u00df, und beschreibt, wie die Israeliten sich entgegen Gottes Gebot tats\u00e4chlich mit ihnen vermischten. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\">\n<p style=\"background: #ffffff none repeat scroll 0% 0%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; widows: 2; orphans: 2;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort 2,18: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>\u201eWenn aber der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihnen Richter erweckte, so war der <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> mit dem Richter und errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte. Denn es jammerte den <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><strong> ihr Wehklagen \u00fcber die, die sie unterdr\u00fcckten und bedr\u00e4ngten.\u201d <\/strong><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Wir haben heute am Beispiel der Israeliten kennen gelernt, wie wichtig es ist, dass wir jeder in einer pers\u00f6nlichen Beziehung zu Gott leben und in seiner Gnade bleiben, damit Gott mit uns sein kann und wir den Segen, den er uns zugedacht hat, nicht verpassen, sondern im vollen Ma\u00dfe empfangen k\u00f6nnen. Wir konnten insbesondere lernen, was f\u00fcr ein wichtiges Anliegen es ist, dass die neue Generation nicht nur theoretisch etwas \u00fcber Gott wei\u00df, sondern ihn pers\u00f6nlich kennt, sodass sie alle Versuchungen der Welt \u00fcberwinden und Gott treu bleiben k\u00f6nnen. Wir haben schlie\u00dflich auch gelernt, dass Gott einzelne Menschen als Richter erweckt hat und mit ihnen war, um durch sie das Volk aus ihrer geistlichen und praktischen Not zu erretten. M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, eine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott zu haben und treu darin zu bleiben und zu wachsen! M\u00f6ge Gott uns in unserer Zeit als Richter bzw. Hirten gebrauchen, um die jungen Menschen in unserer Stadt und in unserem Land aus ihrer geistlichen Not zu erretten! <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Gott erweckt Richter \u201eWenn aber der Herr ihnen Richter erweckte, so war der Herr mit dem Richter und errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte. 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