{"id":2939,"date":"2014-02-10T01:03:04","date_gmt":"2014-02-10T00:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2939"},"modified":"2022-11-18T12:22:53","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:53","slug":"predigt-2-timotheus-310-48-sonderlektion-zum-neujahr-2014-version-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-timotheus-310-48-sonderlektion-zum-neujahr-2014-version-2\/","title":{"rendered":"Predigt: 2.Timotheus 3,10 \u2013 4,8 (Sonderlektion zum Neujahr 2014 &#8211; Version 2)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2014-SL-2Tim3-4_Predigt2.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Predige das Wort<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201ePredige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(4,2)<\/p>\n<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Eigentlich ist es \u00fcblich, dass wir in unserem Gottesdienst fortlaufend ein biblisches Buch betrachten; manchmal betrachten wir einen Sondertext. Aber es ist ganz un\u00fcblich, dass wir denselben Text nach vier Wochen ein zweites Mal betrachten. Aber unser heutiger Text ist es aus mehreren Gr\u00fcnden wert, dass wir ihn mehrmals betrachten. Er hat allein schon deshalb besonderes Gewicht, weil der 2. Timotheusbrief der letzte Brief von Apostel Paulus und sein geistliches Testament an seinen geistlichen Sohn Timotheus ist. In unserem Text gab Paulus Timotheus grundlegende Ermahnungen, die aus seiner ganzen Lebenserfahrung als Diener Gottes stammten und das Glaubensleben und den Dienst nicht nur von Timotheus, sondern auch von uns gelingen lassen k\u00f6nnen. Wie die meisten wissen, trug Timotheus damals als Leiter Verantwortung f\u00fcr die Gemeinde in Ephesus, die Paulus selbst gegr\u00fcndet hatte. Es war f\u00fcr ihn nicht leicht, diese Aufgabe zu erf\u00fcllen, da er noch jung war und wohl nicht von allen respektiert wurde, und weil von au\u00dfen verkehrte Lehren und Verfolgungen die Gemeinde bedrohten. Welchen Rat gab Paulus Timotheus angesichts solcher Probleme? Worauf sollte er achten und was sollte er unbedingt tun? Wir finden im Text zwei Aufforderungen, n\u00e4mlich \u201eBleibe bei dem, was du gelernt hast\u201c und \u201ePredige das Wort &#8230;!\u201c; die Predigt besteht entsprechend aus zwei Teilen. M\u00f6ge Gott uns helfen, nochmals zuzuh\u00f6ren und den Sinn seines Wortes f\u00fcr uns zu begreifen und klare Orientierung f\u00fcr dieses Jahr zu finden!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><a name=\"_GoBack\"><\/a><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>I. \u201eBleibe bei dem, was du gelernt hast\u201c (3,10-17)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Werfen wir zu Anfang nochmal einen Blick auf den vorangehenden Abschnitt. In 3,1-4 hei\u00dft es: <b>\u201eDas sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgier sein, prahlerisch, hochm\u00fctig, L\u00e4sterer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unvers\u00f6hnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verr\u00e4ter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott &#8230;\u201c <\/b>Wenn wir diese Beschreibung lesen, k\u00f6nnen wir leicht den Eindruck bekommen, dass hier unsere Zeit beschrieben wird, in der die Menschen viel von sich selbst halten und immer egoistischer, gieriger und gottloser werden. Paulus beschreibt auch die Menschen, die verkehrten Lehren anh\u00e4ngen und die schwachen Menschen in und au\u00dferhalb der Gemeinde zu ihrem verkehrten fleischlichen Leben verf\u00fchren. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was sagt Apostel Paulus daraufhin zu Timotheus? Betrachten wir Vers 10: <b>\u201eDu aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, in der Geduld\u201c. <\/b>Paulus erinnert Timotheus daran, dass er ihm treu gefolgt war, und zwar in der Lehre und im praktischen Leben, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe und in der Geduld. Er war Paulus in allem gefolgt und dadurch geistlich gesund und auf dem richtigen Weg der Nachfolge geblieben, weil Paulus selbst Jesus vorbildlich gefolgt war. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus war Jesus nicht nur gefolgt, solange dies ohne Leiden m\u00f6glich war, sondern auch, als er deswegen verfolgt wurde. Er sagt in Vers 11: <b>\u201ein den Verfolgungen, in den Leiden, die mir widerfahren sind in Antiochia, in Ikonion, in Lystra. Welche Verfolgungen ertrug ich da! Und aus allen hat mich der Herr erl\u00f6st.\u201c <\/b>Als Paulus Jesus folgte und seinem Willen diente, wurde er oft von Juden und von heidischen Authorit\u00e4ten verfolgt. In Antiochia kamen viele Menschen durch Paulus\u2018 Predigt zum Glauben, aber die Juden stifteten eine Verfolgung gegen ihn an und vertrieben ihn aus ihrem Gebiet (Apg 13,50). In Lystra wurde Paulus zuerst wie ein Gott verehrt, aber dann fast zu Tode gesteinigt. Doch als die J\u00fcnger ihn umringten, stand er auf und ging wieder in die Stadt (Apg 14,19.20). Es w\u00e4re verst\u00e4ndlich gewesen, wenn Paulus danach zur\u00fcckhaltender geworden w\u00e4re und seinen Einsatz f\u00fcr Jesu Evangelium zumindest reduziert h\u00e4tte, um weitere Verfolgungen zu vermeiden. Aber er ertrug die Verfolgungen und hielt seine Entscheidung fest, Jesus auch in Leiden zu dienen. Als er das tat, erlebte er, dass Gott ihn aus allen Verfolgungen erl\u00f6ste.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum erinnert Paulus Timotheus daran? Er schreibt im Vers 12 weiter: <b>\u201eUnd alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, m\u00fcssen Verfolgung leiden.\u201c <\/b>Verfolgung und Leiden sind nicht blo\u00df eine Art Spezialit\u00e4t von Paulus\u2018 Leben. Alle, die in Christus Jesus fromm leben wollen, m\u00fcssen Verfolgung leiden. Jeder, der wirklich aus Glauben an Jesus nach seinem Willen leben will, erlebt nicht nur den Frieden und die Freude in Jesus, sondern auch Leiden und Verfolgung, wenn auch in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung. Dies liegt daran, dass ein frommes Leben die Verkehrtheit und Sinnlosigkeit des Lebens ohne Gott sichtbar macht und bei denen, die nicht umkehren wollen, Ablehnung und \u00c4rger provoziert. Paulus erinnerte Timotheus an dessen bisherige Treue und an seine Leiden, um ihn zu ermutigen, seinem Beispiel weiter zu folgen, auch wenn es Verfolgung bedeutete. Dazu entschlossen zu sein, ist n\u00f6tig, weil seitens der Welt keine Besserung zu erwarten ist. Vers 13 sagt: <b>\u201eMit den b\u00f6sen Menschen aber und Betr\u00fcgern wird\u2019s je l\u00e4nger, desto \u00e4rger: sie verf\u00fchren und werden verf\u00fchrt.\u201c<\/b> Die verdorbenen Menschen werden nicht besser, sondern verstricken sich zunehmend in ihrer Verkehrtheit und verf\u00fchren andere zum verkehrten Weg. Wie konnte Timotheus sich selbst und die ihm anvertrauten Menschen vor schlechtem Einfluss sch\u00fctzen? Wie konnte er Jesus treu nachfolgen, auch wenn er dabei leiden und Verfolgung ertragen musste? Welchen kostbaren Rat gab ihm Paulus angesichts dieser Herausforderungen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Lesen wir gemeinsam Vers 14: <b>\u201eDu aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du wei\u00dft ja, von wem du gelernt hast\u201c<\/b>. Timotheus sollte bei dem bleiben, was er gelernt hatte und was ihm anvertraut war. Woran sollte Timotheus vor allem bleiben? Vers 15a sagt: <b>\u201eund dass du von Kind auf die heilige Schrift kennst &#8230;\u201c <\/b>Timotheus sollte vor allem bei der Heiligen Schrift bleiben, dem Wort Gottes in der Bibel. Im Urtext steht hier f\u00fcr \u201ebleiben\u201c dasselbe Wort wie in Johannes 15, wo Jesus sagt: \u201eBleibt in mir\u201c (Joh 15,4). Es geht also um ein tiefes Verbundensein und Einswerden mit dem Wort. Timotheus sollte sich also nicht viel mit den neuen Lehren besch\u00e4ftigen, sondern stattdessen umso mehr an Gottes Wort bleiben und darin weiter verwurzeln. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum war und ist das Bleiben beim Wort Gottes so wichtig? Vers 15 sagt: <b>\u201eund dass du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.\u201c <\/b>Das Bleiben bei dem Wort Gottes ist vor allem deshalb wichtig, weil das Wort uns zur Seligkeit, zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus f\u00fchrt. Dies klingt vielleicht erstaunlich, wenn wir daran denken, dass damals mit der \u201eHeiligen Schrift\u201c das Alte Testament gemeint war. Aber die ganze Schrift hat als Haupt\u001fthema Jesus Christus und die Rettung der Menschen durch ihn. Die ganze Schrift hat Kraft, uns zur Erkenntnis Jesu Christi und zum Glauben an ihn zu f\u00fchren. Timotheus hatte schon von Kind auf die Heilige Schrift gekannt, die ihm schlie\u00dflich den Weg zur Seligkeit durch den Glauben an Jesus Christus gezeigt hat. Es ist wichtig, dass unsere Kinder schon die Schrift kennen und durch sie den Weg zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus erkennen k\u00f6nnen. Es ist wichtig, dass wir selbst bei dem Wort Gottes bleiben, bis es unser Denken, Wollen, Reden und Tun pr\u00e4gt und uns tats\u00e4chlich zur Seligkeit f\u00fchrt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Woher kommt es, dass die Schrift diese wunderbare Eigenschaft und so eine gro\u00dfe Kraft hat? Betrachten wir die Verse 16 und 17: <b>\u201eDenn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n\u00fctze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerech\u001ftigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.\u201c<\/b> Alle Schrift ist von Gott eingegeben. \u00c4u\u00dferlich gesehen besteht die Bibel aus 66 B\u00fcchern und ist in einem Zeitraum von etwa 1400 Jahren von vielen Menschen geschrieben worden. Aber der wahre Autor der Schrift ist Gott, der seinen Dienern sein Wort eingegeben hat. Weil die Schrift von Gott eingegeben ist, steht Gott selbst dahinter und garantiert f\u00fcr ihre Richtigkeit und ihre Erf\u00fcl\u001flung. Weil die Schrift von Gott eingegeben ist, k\u00f6nnen wir uns 100%-ig darauf verlassen und unser ganzes Leben darauf bauen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dass die ganze Schrift von Gott eingegeben ist, erkl\u00e4rt nicht \u201enur\u201c, dass sie ungl\u00e4ubige Menschen zum Glauben an Jesus Christus f\u00fchren kann; sie ist auch f\u00fcr uns Gl\u00e4ubige in vieler Hinsicht n\u00fctzlich ist. Betrachten wir noch einmal Vers 16: <b>\u201eDenn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n\u00fctze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.\u201c<\/b> Zum einen ist die Schrift bzw. das Wort Gottes zur Lehre n\u00fctzlich. Wenn Timotheus weiter an der Schrift bleiben w\u00fcrde, w\u00fcrde er in der Erkenntnis und im pers\u00f6nlichen Glauben immer weiter wachsen. Das Bleiben beim Wort Gottes w\u00fcrde ihm helfen, mit Jesus immer tiefer verbun\u001fden zu sein und in allen Fragen geistliche Einsicht zu erlangen. Mit dem Wort konnte Timotheus auch die anderen Menschen lehren, sodass auch sie in der geistlichen Einsicht und in ihrem Glauben weiter wachsen konnten. Zum andern ist die Schrift auch zur Zurechtweisung n\u00fctzlich. Timotheus war selbst ein Gemeindeleiter; wenn Paulus sterben w\u00fcrde, w\u00fcrde er kenen Bibellehrer mehr haben. Aber wenn er weiter auf die Schrift h\u00f6ren und dem\u00fctig davon lernen w\u00fcrde, w\u00fcrde sie selbst ihn lehren; sie w\u00fcrde seine Abweichungen von Gottes Weg aufdecken und w\u00fcrde ihm helfen, in allem dem Evangelium entsprechend gesinnt zu sein und zu leben. Durch die Schrift konnte Timotheus auch andere, wenn n\u00f6tig, trotz seines sanftm\u00fctigen Charakters zurechtweisen. Die Schrift ist auch n\u00fctzlich zur Besserung. Sie deckt nicht nur unsere Probleme und S\u00fcnden auf, sondern hilft uns auch, unser Denken, Reden und Handeln zu korrigieren. Schlie\u00dflich ist die Schrift daf\u00fcr n\u00fctzlich, uns in der Gerechtigkeit zu erziehen. Das ist n\u00f6tig; denn auch wenn wir durch Jesu Gnade den Status der Gerechtigkeit erlangt haben, brauchen wir geistliche Erziehung, damit auch unsere Innerlichkeit und unser praktisches Leben unserem Status der Gerechtigkeit entsprechen. Kein Mensch kann das einfach aus eigener Bem\u00fchung heraus bei sich oder anderen erreichen. Aber die Schrift hat die Kraft, uns im Sinne Gottes zu erziehen, wenn wir wirklich bei dem Wort bleiben. Bis zu welchem Punkt soll das geschehen? Vers 17 sagt: <b>\u201edass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.\u201c<\/b> Wenn wir beim Wort bleiben und uns ver\u00e4ndern lassen, hilft es uns, dass wir schlie\u00dflich zu allem guten Werk bef\u00e4higt werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir leben in einer Zeit, die den beschriebenen schlimmen Zeiten stark \u00e4hnelt. Die Menschen halten viel von sich selbst und leben immer hemmungsloser nach ihren eigenen Vorstellungen f\u00fcr sich selbst. Die meisten interessieren sich haupts\u00e4chlich f\u00fcr materielle Sicherheit und wollen gleichzeitig \u201egen\u00fcgend\u201c Spa\u00df haben. Weil dadurch das tiefes Verlangen ihrer Seele nach Wahrheit und Sinn nicht erf\u00fcllt wird, versuchen viele, die Leere in ihrem Herzen durch andere Religionen oder pseudoreligi\u00f6se Lehren zu f\u00fcllen; oder sie h\u00e4ngen dem Gedanken an, dass es gar keine Wahrheit g\u00e4be. Sie merken nicht, dass sie damit Gott verachten und einen schlechten Einfluss auf die Gl\u00e4ubigen aus\u00fcben und auf die, die Wahrheit suchen. Was sollen wir tun? Wir sollen vor allem bei dem bleiben, was wir gelernt haben, beim Wort Gottes. Wir brauchen uns nicht mit allen verkehrten Lehren auseinanderzusetzen, sondern sollen umso mehr beim Wort Gottes bleiben, das uns durch Gottes Geist anvertraut ist, vor allem beim Evangelium von Jesus, der uns durch Glauben an ihn selig macht. Dass wir beim Wort bleiben, hei\u00dft nicht, dass wir unbedingt alles genauso weitermachen wie bisher; nat\u00fcrlich ist es wichtig, dass wir die jungen Menschen unserer Zeit verstehen und immer neu geeignete Wege finden, wie wir sie mit dem Evangelium erreichen k\u00f6nnen. Aber auch dazu sollen wir selbst bei dem Wort bleiben. Das ist nicht leicht, wirklcih bei dem Wort zu bleiben, was wir gelernt haben. Manche machen Bibelstudium, aber denken und reden schon auf dem Weg nach Hause \u00fcber lauter andere Dinge. (Das ist an sich nicht schlimm, aber es zeigt, dass es schwer ist, bei dem Wort zu bleiben.) Manche studieren die Bibel schon seit langem, aber sie leiden darunter, weil sie die Liebe Gottes und Gnade in Jesus noch nicht tief und klar genug erkannt haben und in vielem nicht frei gemacht sind. Oft bekommen wir Gnade durch ein Wort, z.B. beim Bibellesen oder w\u00e4hrend einer Bibelfreizeit, aber k\u00f6nnen danach nicht lange dabei bleiben. Wir m\u00fcssen lernen, bei dem Wort zu bleiben, bis wir seine Bedeutung f\u00fcr uns verstanden und von Herzen angenommen haben. Wir sollen beim Wort bleiben und praktisch damit leben, bis es uns in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen ist. Wenn wir beim Wort bleiben, k\u00f6nnen wir in allen Fragen Orientierung finden. Wenn wir bei dem Wort bleiben, werden wir geistlich ver\u00e4ndert und wachsen immer weiter, bis wir zu jedem guten Werk geschickt sind. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie k\u00f6nnen wir aber wirklich best\u00e4ndig bei dem Wort bleiben? Wir haben in der Gemeinde dazu gute Mittel, wie zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfiges Bibelstudium, Stellungnahmen zu schreiben und sich gegen\u001fseitig vorzutragen, die Predigt im Gottesdienst aufgrund des Wortes. Durch die Anwendung dieser Methoden konnten viele in der Gemeinde zu reifen Knechten und M\u00e4gden Gottes wachsen. Aber diese guten Methoden zu haben, reicht allein nicht. Wir m\u00fcssen sie immer neu ganz auf uns anwenden und pers\u00f6nlich nutzen. Denn obwohl wir uns sehr darum bem\u00fchen, Gottes Wort zu haben und dabei zu bleiben, kann es leicht passieren, dass wir durch unser Berufsleben oder andere Alltagsbesch\u00e4ftigungen nicht oder nicht tief beim Wort bleiben. Wir m\u00fcssen uns selbst pr\u00fcfen, inwieweit wir im Alltag wirklich bei dem Wort bleiben. Wir sollen letztlich jeder selbst immer neu den Weg finden, wie wir wirklich bei dem Wort bleiben k\u00f6nnen, sodass es unser Denken, Reden und Handeln bestimmt. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir uns u.a. genug Zeit zur pers\u00f6nlichen Gemeinschaft mit Gottes Wort nehmen und unser Herz daf\u00fcr einsetzen. Dass wir beim Wort bleiben, ist das Entscheidende in unserem Leben. Timotheus lebte in einer sehr ungeistlichen Umge\u001fbung voller G\u00f6tzendienst und hatte als Gemeindeleiter dort eine gewaltige Aufgabe zu erf\u00fcllen. Au\u00dferdem war er vom Charakter her offenbar eher sensibel und zur\u00fcckhaltend und kein starker, charismatischer Leiter. Aber Paulus war sich sicher, dass wenn er beim Wort bleiben w\u00fcrde, das Wort ihn weiter erziehen und zu einem Menschen Gottes machen w\u00fcrde, der zu allem guten Werk geschickt ist. M\u00f6ge Gott uns helfen, wirklich bei dem Wort zu bleiben, sodass es uns st\u00e4ndig lehrt, leitet und ver\u00e4ndert, bis es uns zu Menschen Gottes macht, die zu jedem guten Werk vollkommen geeignet sind!<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>II. \u201ePredige das Wort &#8230;\u201c (4,1-8)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus Ermahnung, dass Timotheus bei dem Wort Gottes bleiben sollte, bezog sich vor allem auf sein eigenes Glaubensleben. Welche entsprechende Ermahnung gab er ihm im Hinblick auf die anderen Menschen inner- und au\u00dferhalb seiner Gemeinde? Betrachten wir Kap. 4,1: <b>\u201eSo ermahne ich dich inst\u00e4ndig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich.\u201c <\/b>Paulus ermahnte Timotheus nun vor Gott und Jesus Christus und im Hinblick auf das Gericht \u00fcber die Lebenden und die Toten und auf Jesu Wiederkunft und sein Reich. Wie k\u00f6nnte man einen Auftrag mit gr\u00f6\u00dferer Autorit\u00e4t einleiten? Lesen wir gemeinsam den Vers 2: <b>\u201ePredige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c <\/b>Timotheus sollte vor allem das Wort Gottes predigen. Angesichts der Zeit, in der die Menschen immer gottloser werden und neue Lehren kommen w\u00fcrden, sollte Timotheus das Wort Gottes predigen. Dabei sollte er selbst dazu stehen, es also mit seiner ganzen Person und Kraft vertreten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum sollte er zu jeder Zeit das Wort predigen? Weil Gottes Wort allein die Kraft hat, Menschen zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus zu f\u00fchren. Gerade angesichts der gottlosen Zeit sollte er das Wort predigen, weil das Wort doch die Kraft hat, Menschen die Augen f\u00fcr die Wahrheit zu \u00f6ffnen und ihnen zu helfen, sie anzuerkennen und in ihrem Leben einen neuen Anfang zu machen. Timotheus sollte auch den Gl\u00e4ubigen in der Gemeinde das Wort predigen, weil das Wort sie erziehen und zu allem guten Werk t\u00fcchtig machen kann. Die inst\u00e4ndige Aufforderung von Paulus, das Wort zu predigen, entspricht Gottes inst\u00e4ndigen Herzenswunsch, der viele zur Seligkeit durch den Glauben an Jesus f\u00fchren und sie dar\u00fcber hinaus durch sein Wort erziehen und zu jedem guten Werk geschickt machen will.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass Paulus\u2018 Befehl auch uns gilt, die wir J\u00fcnger Jesu und zur k\u00f6niglichen Priesterschaft berufen sind. Als Jesus auferstanden war, gab er seinen J\u00fcnger den Befehl: <b>\u201eGehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur\u201c<\/b> (Mk 16,15). Jesus will, dass wir das Evangelium von seiner Liebe predigen, weil dadurch die Menschen seine Liebe erkennen und glauben k\u00f6nnen und so den Weg zur Seligkeit gehen k\u00f6nnen. Aus der Dankbarkeit und Liebe zu ihm sollen wir so seinen gr\u00f6\u00dften Wunsch erf\u00fcllen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch wie k\u00f6nnen wir das Wort predigen? Predigen bedeutet eigentlich, eine Botschaft zu verk\u00fcndigen, wie fr\u00fcher ein Herold die Botschaft des K\u00f6nigs verk\u00fcndigt hat. Wir sollen das Wort so verk\u00fcndigen, dass das Evangelium die Herzen der Menschen ansprechen kann, damit sie Gottes Liebe erkennen und glauben und selig werden k\u00f6nnen. Sinngem\u00e4\u00df k\u00f6nnen wir diesem Auftrag aber auch dann, wenn wir nicht die Aufgabe haben, sonntags im Gottesdienst zu predigen, auch dadurch entsprechen, dass wir ohne Kanzel oder Pult einzelnen Menschen Gottes Wort verk\u00fcndigen. Wichtig ist, dass wir Gottes Wort den anderen nicht einfach nur weitersagen, sondern im Bewusstsein der gro\u00dfen Bedeutung unser Bestes tut, dass das Wort bei ihnen ankommen und von ihnen verstanden und geglaubt werden kann. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie gro\u00dfartig ist es, dass wir das Wort Gottes predigen d\u00fcrfen! Wir wissen, dass das sehr wichtig ist und wollen uns daf\u00fcr einsetzen. Aber hier kommt oft dann unser Problem. Das Problem ist, das Wort zur Zeit oder zur Unzeit zu predigen. Es kann leicht passieren, dass wir das Wort predigen wollen, aber das st\u00e4ndig \u201eUnzeit\u201c daf\u00fcr ist. Wir sind bereit, das Wort zu predigen, wenn wir bereits einen Menschen kennen, der das Wort h\u00f6ren will, wenn wir mit ihm oder ihr verabredet sind und er oder sie auch wirklich kommt und wirklich bereit ist, das Wort zu h\u00f6ren. Aber praktisch sind wir oft zu sehr mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt, Aufgaben, die wir auch erf\u00fcllen sollten; oder wir merken, dass wir innerlich nicht bereit sind, nicht viel Liebe in uns haben, nicht genug den Geist in uns sp\u00fcren, oder &#8230; Wir wollen zwar, aber befinden uns st\u00e4ndig in der Unzeit. Bestimmt hatte Timotheus als Gemeindeleiter viel zu tun. Er musste vielleicht viele Dinge organisieren und sich um viele Menschen k\u00fcmmern. Aber Paulus sagte ihm nicht, dass er wenigstens einmal in der Woche das Wort predigen soll, sondern dass er das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen soll. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie k\u00f6nnen wir zur Zeit oder zur Unzeit das Wort predigen? Wir k\u00f6nnen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, wenn wir uns klar machen, dass dies der Herzenswunsch Gottes ist, der alle retten will. Wir k\u00f6nnen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, wenn wir uns klar machen, dass Jesus kommen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten, und dass nur das Wort die Menschen zur Seligkeit weise macht. Wir k\u00f6nnen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, wenn wir selbst das Wort im Herzen haben und dabei bleiben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir noch einmal Vers 2. Was sollte Timotheus beim Predigen auch tun? Am Ende von Vers 2 hei\u00dft es: <b>\u201eWeise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c<\/b> Timotheus sollte das Wort nicht nur predigen, sondern sich auch darum k\u00fcmmern, dass seine Zuh\u00f6rer Gottes Wort aufnehmen k\u00f6nnen. Im Allgemeinen ist es f\u00fcr niemanden leicht, Neues anzunehmen, insbesondere, wenn es mit der Erkenntnis der eigenen S\u00fcnde verbunden ist. Durch Zurechtzuweisung und Ermahnung bzw. Ermutigung sollen wir Menschen helfen, Gottes Wort gegen\u00fcber Hochachtung aufzubringen und sein Wort wirklich auf sich pers\u00f6nlich zu beziehen, damit es in ihnen wirken kann. Dieser Dienst muss selbstverst\u00e4ndlich in Liebe geschehen, damit er vom anderen angenommen werden kann. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Au\u00dferdem sollte die Predigt des Wortes mit aller Geduld und Lehre geschehen. Timotheus sollte nicht ungeduldig werden, wenn die Menschen, denen er das Wort verk\u00fcndigte, es nicht annahmen. Stattdessen sollte er ihnen mit gro\u00dfer Geduld mit anderen passenden Bibelworten weiter helfen (NIV: \u201ewith great patience and careful instruction\u201c). Das gilt auch f\u00fcr uns. Wenn wir jemandem beim Bibelstudium das Wort gut bezeugen konnten, er beim n\u00e4chsten Mal aber wieder mit seiner alten Einstellung kommt, sollen wir nicht ungeduldig werden, sondern ihm mit aller Geduld und mit passenden Bibelworten weiterhelfen. Wenn wir das Wort so mit aller Geduld und Lehre weitergeben, wird Gott dies bestimmt segnen und uns f\u00fcr die Ver\u00e4nderung und Rettung vieler junger Menschen kostbar gebrauchen. Gott helfe jedem von uns, im neuen Jahr sein Wort zu predigen, sodass er uns f\u00fcr die Erl\u00f6sung vieler Menschen in Heidelberg und in Deutschland gebraucht! <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum war es so dringend, dass Timotheus das Wort predigte? Betrachten wir Verse 3 und 4<b>: \u201eDenn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gel\u00fcsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.\u201c<\/b> Die Gelegenheit, Menschen das Wort geben zu k\u00f6nnen, ist begrenzt. Es wird die Zeit kommen, in der die Menschen die heilsame Lehre des Evangeliums nicht ertragen und sich nach ihrem eigenen Geschmack selbst Lehrer aussuchen w\u00fcrden, die lehren, was sie gerne h\u00f6ren. Diese Beschreibung hat eine erschreckende \u00c4hnlichkeit mit unserer Zeit, nicht wahr? Immer weniger Menschen wollen h\u00f6ren, dass sie S\u00fcnder sind und Vergebung ben\u00f6tigen und dass sie durch Jesu Opfer am Kreuz gerettet wurden. Aber Horoskope und verschiedene fabelartige Lehren werden immer popul\u00e4rer. Wenn es schon zur Zeit von Paulus so dringend war, das Evangelium jederzeit zu predigen, wie viel dringender ist es heute? Es gibt immer noch viele, die bereit w\u00e4ren, auf Gottes Botschaft zu reagieren, aber wie k\u00f6nnen sie errettet werden, wenn es ihnen niemand bezeugt? Lasst uns sie lieben und zur Zeit oder zur Unzeit ihnen das Wort verk\u00fcndigen! <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was sollte Timotheus angesichts der zunehmend gottlosen Einstellung der Menschen tun? Sehen wir uns Vers 5 an: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Du aber sei n\u00fcchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Angesichts der gottlosen Zeit sollte Timotheus n\u00fcchtern sein, w\u00f6rtlicher \u00fcbersetzt sollte er in allen Dingen seinen Kopf behalten, einen k\u00fchlen Kopf. Er sollte sein Amt als Prediger des Evangeliums redlich ausrichten und die dabei auftretenden Leiden willig tragen. Dadurch w\u00fcrde er den Menschen inner- und au\u00dferhalb der Gemeinde am ehesten helfen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zum Schluss verweist Paulus nochmal auf sein eigenes Beispiel. Wie konnte Paulus selbst sein Leben lang so konsequent und hingebungsvoll f\u00fcr Jesus und das Evangelium leben und alle dabei auftretenden Schwierigkeiten und Leiden ertragen? Betrachten wir die Verse 6-8: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Hinscheidens ist gekommen.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ich habe den guten Kampf gek\u00e4mpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt f\u00fcr mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus wusste, dass er nicht mehr lange auf der Erde leben w\u00fcrde. Die meisten Menschen, die ihr Gl\u00fcck irgendwie in dieser Welt suchen, sind am Ende ihres Lebens traurig und verzweifelt und bereuen ihre Vers\u00e4umnisse und S\u00fcnden. Aber Paulus hatte sein Vertrauen ganz auf Gott gesetzt und hatte sein Bestes getan, konsequent f\u00fcr ihn zu leben. Daher konnte er am Ende seines Lebens sagen, dass er den guten Kampf gek\u00e4mpft und den Lauf vollendet hatte, den Gott ihm bestimmt hatte. Obwohl er viele Leiden in Kauf nehmen musste, hatte er Glauben gehalten und der Versuchung widerstanden, auf einen einfacheren, bequemeren Weg abzuweichen. Wie konnte er das tun? Er konnte bis zum Ende so leben, weil er auf das Ziel sah. Er sah auf die Krone der Gerechtigkeit, die ihm der Herr, der gerechte Richter am J\u00fcngsten Tag geben w\u00fcrde. Diese Krone wird Jesus Christus allen geben, die seine Erscheinung lieb haben. Wenn Timotheus auf dieses Ziel sah, w\u00fcrde auch er den guten Kampf k\u00e4mpfen und den Lauf bis zum Ende laufen und seine Aufgabe als Prediger des Wortes bis zum Ende erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Das ermutigt auch uns dazu, auf das Ziel zu sehen und den Lauf bis zum Ende zu laufen. Wenn wir auf die herrliche Belohnung im Himmel sehen, die Gott uns geben will, k\u00f6nnen wir den guten Kampf des Glaubens k\u00e4mpfen und alle Hindernisse \u00fcberwinden und bis zum Ende zu laufen, bis Gott auch uns die Krone der Gerechtigkeit geben wird. M\u00f6ge Gott jedem von uns dabei helfen! Gott helfe uns dabei, bei seinem Wort zu bleiben, bis wir zu allem guten Werk t\u00fcchtig werden und das Wort zur Zeit und zur Unzeit predigen k\u00f6nnen! Lesen wir nochmals das Leitwort 4,2: \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Predige das Wort \u201ePredige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c (4,2) Eigentlich ist es \u00fcblich, dass wir in unserem Gottesdienst fortlaufend ein biblisches Buch betrachten; manchmal betrachten wir einen Sondertext. 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