{"id":2934,"date":"2013-06-03T23:09:34","date_gmt":"2013-06-03T21:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2934"},"modified":"2022-11-18T12:23:17","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:17","slug":"predigt-offenbarung-21-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-offenbarung-21-11\/","title":{"rendered":"Predigt: Offenbarung 2,1 &#8211; 11"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Offb-P2.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Die Sendschreiben an die Gemeinden in Ephesus und Smyrna<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0\u201eAber ich habe gegen dich, da\u00df du die erste Liebe verl\u00e4\u00dft. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Bu\u00dfe und tue die ersten Werke!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Offb 2,4.5a<\/p>\n<p lang=\"la-VA\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Buch Offenbarung enth\u00e4lt in den Kapiteln 2 und 3 sieben Sendschreiben Jesu Christi an sieben Gemeinden in Kleinasien. Diese Gemeinden waren als Frucht der dritten Missionsreise des Apostels Paulus entstanden. Auch wenn die Sendschreiben an sieben ausgew\u00e4hlte \u00f6rtliche Gemeinden gerichtet sind, kann man doch sagen, da\u00df diese sieben Gemeinden mit ihren St\u00e4rken und Schw\u00e4chen repr\u00e4sentativ f\u00fcr die gesamte Gemeinde Jesu Christi stehen und da\u00df auch wir als Gemeinde gut daran tun, zu h\u00f6ren, was Jesus uns als seiner Gemeinde zu sagen hat. Wir wollen heute die beiden ersten, an die Gemeinde in Ephesus und an die Gemeinde in Smyrna gerichten Sendschreiben betrachten. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p lang=\"la-VA\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus 2,1-7<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ephesus war im Altertum eine der \u00e4ltesten, gr\u00f6\u00dften und bedeutendsten griechischen <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">St\u00e4dte Kleinasiens und beherbergte mit dem Tempel der Artemis eines der Sieben Weltwunder. Ephesus war mit vielleicht \u00fcber 200.000 Einwohnern auch eine der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte des R\u00f6mischen Reiches und Sitz des Statthalters der Provinz Asia. Die christliche Gemeinde in Ephesus entstand, als Apostel Paulus w\u00e4hrend <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">seiner 3. Missionsreise von 52-55 n.Chr. in Ephesus wirkte. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir in Vers 1, wie Jesus das Schreiben an die Gemeinde in Ephesus einleitet und wie er sich selbst vorstellt. Lesen wir Vers 1: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der da h\u00e4lt die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern:\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was k\u00f6nnen wir von dieser Einleitung lernen? In Kapitel 1 haben wir gelernt, da\u00df die sieben Sterne die f\u00fcr die sieben Gemeinden zust\u00e4ndigen Engel und die Leuchter die Gemeinden selbst sind. Jesus h\u00e4lt die Engel der Gemeinden in seiner rechten Hand. Er h\u00e4tte sie auch in eine Tasche stecken oder in einer Kiste aufbewahren k\u00f6nnen. Doch er h\u00e4lt die sieben Sterne bzw. Engel in seiner rechten Hand. Wenn Jesus selbst so die Angelegenheiten der Gemeinden in seine rechte Hand nimmt, zeigt uns das, da\u00df die Gemeinde f\u00fcr Jesus sehr wichtig ist. Er betrachtet sie als Chefsache. Das sehen wir auch daran, da\u00df Jesus inmitten der goldenen Leuchter wandelt. Was sagt in dieser Einleitung der Vergleich der Gemeinden mit goldenen Leuchtern \u00fcber die Bedeutung und die Aufgabe der Gemeinden aus? Menschlich betrachtet sehen christliche Gemeinden manchmal armselig aus. Doch Jesus vergleicht ihren Wert mit Gold. Jesus hat einer geistlich verfinsterten und verlorenen Welt das Licht des Evangeliums gebracht. Die wichtige Aufgabe der Gemeinden ist es, dieses Licht des Evangeliums in der Welt leuchten zu lassen. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an ein Lied, das ich als Kind in der Sonntagsschule gelernt habe. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>1. Jesus hei\u00dft, uns leuchten mit hellem Schein. Wie ein kleines L\u00e4mpchen, brennend klar und rein.<br \/>\nChristen sollen leuchten in der dunklen Welt. Jedes an dem Pl\u00e4tzchen, wohin Gott es stellt.<br \/>\n2. Jesus hei\u00dft uns leuchten zuerst f\u00fcr Ihn. Sicher wei\u00df und merkt Er, ob wir f\u00fcr Ihn gl\u00fchn.<br \/>\nOb wir helle leuchten in der dunklen Welt. Jedes an dem Pl\u00e4tzchen, wohin Gott es stellt.<br \/>\n<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesus hat goldene Leuchter als Symbol nicht nur f\u00fcr die Gemeinde in Ephesus, sondern f\u00fcr alle Gemeinden gew\u00e4hlt und weist damit auf ihre missionarische Aufgabe hin. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kommen wir nun zum weiteren Inhalt des ersten Sendschreibens. Betrachten wir die Verse 2 und 3: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eIch kenne deine Werke und deine M\u00fchsal und deine Geduld und wei\u00df, da\u00df du die B\u00f6sen nicht ertragen kannst; und du hast die gepr\u00fcft, die sagen, sie seien Apostel, und sind&#8217;s nicht, und hast sie als L\u00fcgner befunden, 3 und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht m\u00fcde geworden.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesu Umgangston mit der Gemeinde in Ephesus ist sehr vertraut. Jesus ist <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u201eper Du\u201c<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> mit der Gemeinde und er lobt sie. Was hat Jesus an ihr gelobt? Jesus erkannte ihre Werke, ihre M\u00fchsal und ihre Geduld an. Jesus lobte sie besonders, weil sie falsche Apostel zur\u00fcckgewiesen hatten. Das wiederholte Jesus auch sinngem\u00e4\u00df in Vers 6, der lautet: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eAber das hast du f\u00fcr dich, da\u00df du die Werke der Nikola\u00eften hassest, die ich auch hasse.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Diese drei Verse weisen uns darauf hin, wie sie ihr Glaubensleben gef\u00fchrt hatten. Die Gemeinde zeichnete sich aus durch ihre vielen \u00bbWerke\u00ab, ihre gro\u00dfe \u00bbM\u00fche\u00ab und ihr geduldiges \u00bbAusharren\u00ab. Sie wollte \u00bbB\u00f6se\u00ab in ihrer Mitte nicht tolerieren. Sie hatte die F\u00e4higkeit, falsche Apostel zu erkennen und sie entsprechend zu behandeln. Um Christi Namen willen hatte sie Versuchungen und Feindschaft mit \u00bbAusharren\u00ab ertragen und hatte gearbeitet, ohne \u00bbm\u00fcde\u00ab zu werden. Jesus konnte die Gemeinde in Ephesus in mehreren Punkten loben. Und doch konnte er sie nicht wirklich anerkennen. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Welchen schwerwiegenden Mangel sah Jesus in der Gemeinde in Ephesus, was nahm er zum Problem? Lesen wir dazu Vers 4. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eAber ich habe gegen dich, da\u00df du die erste Liebe verl\u00e4\u00dft.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Wie anders als das Lob vorher klingt das Wort Jesu: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201e&#8230; ich habe gegen dich, da\u00df du die erste Liebe verl\u00e4\u00dft.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Wort Jesu erinnert uns daran, da\u00df Liebe nicht ein Gef\u00fchl ist, das kommt oder geht, wie es will. In der Liebe zu bleiben oder die Liebe zu verlassen ist eine Sache meiner Entscheidung und meiner Verantwortung. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was ist hier mit \u201eerste Liebe\u201c gemeint? Ich verstehe es so: Die \u201eerste Liebe\u201c ist meine Antwort auf die Liebe Jesu zu mir. Es ist die Liebe zu Jesus, mit der ich voller Dankbarkeit daran denke, da\u00df er sein Leben f\u00fcr mich hingegeben und f\u00fcr meine Schuld bezahlt hat. Im erweiterten Sinn beinhaltet die \u201eerste Liebe\u201c auch die Liebe zu dem N\u00e4chsten, den Jesus auch liebt und f\u00fcr den er ebenso wie f\u00fcr mich gestorben ist. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie war die erste Liebe der Ephesergemeinde gewesen, die sie im Begriff waren, zu verlassen? Die Apostelgeschichte berichtet, wie Paulus w\u00e4hrend seiner dritten Missionsreise in Ephesus wirkte und einige wenige J\u00fcnger unterrichtete. In Apg 19,9b.10a hei\u00dft es: Er <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201e&#8230; redete t\u00e4glich in der Schule des Tyrannus. 10 Und das geschah zwei Jahre lang, .. .\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hierdurch erfahren wir, wie die ersten Werke der Epheser waren. Ihre erste Liebe kam dadurch zum Ausdruck, wie sie Gottes Wort lernten. Wir haben unter uns einmal pro Woche Bibelstudium, aber in Ephesus kamen eine Hand voll J\u00fcnger t\u00e4glich in der Schule des Tyrannus zusammen und sie befassten sich mit dem Wort Gottes. Wie konnten sie ihre Zeit tagt\u00e4glich dort verbringen? Was mag sie so sehr begeistert haben? Wir kennen nicht die Details ihres Bibelstudiums. Aber wir wissen, was unmittelbar daraus folgte. Welche Auswirkung hatte dieses Bibelstudium? Apg 19,10 sagt: \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Und das geschah zwei Jahre lang, so da\u00df alle, die in der Provinz Asien wohnten, das Wort des HERRN h\u00f6rten, Juden und Griechen.\u201c <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die r\u00f6mische Provinz Asien umfasste ein Gebiet von fast mehr als 250 km Ausdehnung sowohl in Nord-S\u00fcd- als auch in Ost-West-Richtung. Innerhalb von zwei Jahren h\u00f6rten in diesem Gebiet alle Menschen das Evangelium von Jesus. Die Bibelsch\u00fcler von Paulus lie\u00dfen sich also nicht nur selbst von Gottes Wort ansprechen und begeistern, sie gaben es auch den anderen Menschen weiter und zwar in so einem Ausma\u00df, so dass alle Menschen irgendwie das Wort Gottes h\u00f6ren konnten. Als Fazit konnten sie nicht nur das Wort Gottes lieben, sondern, weil sie Gottes Wort liebten, konnten sie es mit ihren Mitmenschen teilen. Wie geschah das? Apg 19,20 berichtet: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eSo breitete sich das Wort aus durch die Kraft des Herrn und wurde m\u00e4chtig.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als sie in ihrer ersten Liebe Gottes Wort mit Begeisterung und \u00dcberzeugung weitergaben, schenkte der Herr ihnen dazu seine Kraft und wirkte m\u00e4chtig mit seinem Wort. So blieben die erste Liebe und die ersten Werke der Gemeinde nicht ohne Auswirkung auf ihre Gesellschaft. Viele Menschen bekannten ihre S\u00fcnde offen (18) und viele die gl\u00e4ubig geworden waren, nahmen Abschied von der S\u00fcnde indem sie ihre Zauberb\u00fccher, welche von sehr gro\u00dfem Wert waren, \u00f6ffentlich verbrannten. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als in ihren Herzen die Liebe zu Jesus und zu ihren Mitmenschen brannte, konnte sich das Evangelium in der ganzen Provinz Asien ausbreiten. So entstanden weitere Gemeinden z.B. in Smyrna, in Pergamon, in Thyatira, in Sardes, in Philadelphia und in Laodizea. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die erste Liebe und die daraus folgenden ersten Werke der Gemeinde in Ephesus haben Jesus offensichtlich gut gefallen. Es tat Jesus sehr weh, dass diese Werke der Liebe verflogen waren. Jesus betrachtete es als lebenswichtig, dass sie diese ersten Werke der Liebe wieder tun sollten. Wie ermahnte Jesus sie und welche Warnung gab er ihnen? Betrachten wir dazu Vers 5. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eSo denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Bu\u00dfe und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich \u00fcber dich kommen und deinen Leuchter wegsto\u00dfen von seiner St\u00e4tte &#8211; wenn du nicht Bu\u00dfe tust.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Was bedeutet Bu\u00dfe hier? Sie sollten auf ihr Leben zur\u00fcckblicken und sich daran erinnern, wie sie am Anfang ihres Glaubenslebens von der Liebe Jesu erf\u00fcllt waren und welche Werke sie taten. Bu\u00dfe bedeutet in dem weiteren und entscheidenden Sinne, die ersten Werke wieder zu tun. Manche Christen sagen: \u201eWerke, nein, du sollst nur an Jesus glauben, du wirst nur durch Glauben errettet, nicht durch die Werke.\u201c So dass sie auf diese Weise auf das Wort \u201eWerke\u201c allergisch reagieren. Aber wenn wir wirklich errettet sind und Jesus lieben, tun wir nicht nur einen Lippendienst, sondern wir lieben Jesus mit unserem ganzen Leben. Die Liebe und die Werke geh\u00f6ren zusammen. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie wir vorher betrachtet haben, waren die ersten Werke der Liebe wirklich beeindruckend. Sie waren sozusagen der H\u00f6hepunkt ihres Glaubenslebens. Nun taten sie viele Werke mit gro\u00dfer M\u00fchsal. Aber damals taten sie die Werke aus Liebe und in der Kraft die Gott ihnen schenkte.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie war es bei mir? Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen. Zum pers\u00f6nlichen Glauben kam ich in meiner Teenagerzeit w\u00e4hrend einer christlichen Kinderfreizeit. Eigentlich wusste ich auch davor schon l\u00e4ngst, dass Jesus der Sohn Gottes und der Heiland ist. Das war bis dahin f\u00fcr mich nur eine Erkenntnis. Aber dieser Jesus Christus wurde mein pers\u00f6nlicher Heiland. Ich hatte Gewissheit, dass Jesus all meine S\u00fcnden vergeben hat, die ich von Kind auf angeh\u00e4uft hatte und die mich belasteten. Als das geschah, brannte die Liebe zu Jesus in meinem Herzen und in mir entstand der Wunsch, das Evangelium weiterzugeben. Aber obwohl ich die Verbreitung des Evangeliums als eine meiner wichtigsten Aufgaben erkannte, fing ich tats\u00e4chlich nur sehr z\u00f6gerlich damit an. Der Grund war, da\u00df ich verschiedene s\u00fcndige Gewohnheiten nicht beenden konnte. Ich zweifelte nicht daran, da\u00df Jesus mir meine S\u00fcnde vergab und immer wieder vergibt. Mein Zwiespalt war aber, da\u00df ich mich nicht in der Lage sah, Jesus als Erretter und Befreier von der S\u00fcnde und Geber eines neuen Lebens zu bezeugen, wenn ich in Wahrheit selbst immer noch ein Knecht der S\u00fcnde war und nach meiner Gewohnheit Tag f\u00fcr Tag neu s\u00fcndigte. Ich litt unter diesem Zwiespalt. Als ich 18 Jahre alt war, bekannte ich meiner Mutter, da\u00df ich sie jahrelang bestohlen hatte und ich konnte damit aufh\u00f6ren (aber mit anderen schlechten und s\u00fcndigen Gewohnheiten habe ich bis heute zu tun). Als ich erkannte, da\u00df ich, wenn ich auf den Sieg \u00fcber meine s\u00fcndigen Gewohnheiten warten wollte, niemals einem anderen Menschen das Evangelium weitergeben k\u00f6nnte, entschied ich mich, trotz meiner chronischen S\u00fcnde irgendwie damit anzufangen. So begann ich in der Zeit auf dem Gymnasium an meiner Jacke oder an meinem Pullover Anstecker zu tragen mit Aufschriften wie \u201eJesus kennen ist Leben\u201c und wenn ich zu einem Geburtstag eingeladen war, packte ich als Geschenk ein christliches Buch ein. Nachdem ich den Wehrdienst beendet hatte, fing ich an, an der Uni Heidelberg zu studieren. Nicht lange danach wurde ich zum Bibelstudium eingeladen. In einer privaten Wohnung, die damals das Zentrum von UBF Heidelberg war, wartete ein junger Mann auf mich. Er lehrte mich die Bibel. Zwei Dinge haben mich dabei sehr beeindruckt. Zum Einen, dass das Bibelstudium nicht in erster Linie der Anreicherung von theoretischem Wissen dienen sollte, sondern das erkl\u00e4rte Ziel hatte, die Lehre eines Textes auf mich selbst zu beziehen. So konnte ich z.B. beim Studium des Buches Genesis f\u00fcr mich annehmen, da\u00df ich wie Abraham ein Segen f\u00fcr viele andere Menschen sein soll. Zum Anderen beeindruckte mich die Methode, dass zwei Menschen zusammenkommen und gemeinsam \u00fcber einen biblischen Text sprechen. Darin fand ich einen Weg, wie ich selbst auch das Evangelium weitergeben konnte. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich lud einen ehemaligen Mitsch\u00fcler und Kommilitonen zum Gottesdienst ein, schenkte ihm eine Bibel und begann schlie\u00dflich mit ihm ein Bibelstudium zu zweit. Zusammen mit anderen Mitarbeitern betete ich f\u00fcr die Einladung der Studenten in Heidelberg und in der Regel einmal w\u00f6chentlich gingen wir jeweils zu zweit mit der Bibel und mit Einladungszetteln in der Hand zu den Wohnheimen um an einer T\u00fcr nach der anderen zu klopfen und Studenten zum Bibelstudium einzuladen. Es gab viel Ablehnung, aber immer wieder auch sch\u00f6ne Gespr\u00e4che und gelegentlich den Beginn eines Bibelstudiums. W\u00e4hrend meiner Studienzeit bot ich, unterst\u00fctzt von einigen Mitarbeitern, in Seminarr\u00e4umen an der Uni einen Studentenbibelkreis an. Daf\u00fcr bereitete ich einen besonderen Fragebogen vor, h\u00e4ngte Plakate auf und brachte eine Gitarre mit, obwohl ich gar nicht wirklich Gitarre spielen kann. Es gab diese Zeit, in der mein Herz von Liebe zu Jesus und dem Bed\u00fcrfnis, das Evangelium weiterzugeben erf\u00fcllt war. Doch diese Werke der ersten Liebe sind in meinem Leben schon l\u00e4ngst verflogen. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum ist das so? Ich k\u00f6nnte sagen: Ich bin kein Student mehr, ich habe einen ausgef\u00fcllten Berufsalltag, ich bin inzwischen verheiratet und mu\u00df mich dazu noch um die Erziehung meiner Kinder k\u00fcmmern. Doch in Wahrheit liegt es nicht an ver\u00e4nderten \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden sondern an einer ver\u00e4nderten Herzenshaltung. Ich habe die erste Liebe verlassen um ein bequemeres Leben f\u00fcr mich selbst zu f\u00fchren. Ich schaue am Abend lieber einen Film an oder sitze vor dem Computer, als da\u00df ich noch einmal rausgehe, um Studenten zum Bibelstudium einzuladen. Ich tue nicht mehr, was aus der Sicht Jesu richtig w\u00e4re und ihm gefallen w\u00fcrde, sondern was mir selbst gef\u00e4llt.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Grunde meines Herzens will ich immer noch so ein Leben f\u00fchren, wie es die Epheser einst getan hatten. Ich halte es immer noch f\u00fcr richtig und betrachte es als meine Aufgabe, Gottes Wort weiterzugeben und die Weltmission voranzutreiben. Aber mein praktisches Leben ist davon weit entfernt und ich besch\u00e4ftige mich lieber mit allen m\u00f6glichen anderen Dingen und Taten. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was steht auf dem Spiel? Vers 5 lautet: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eSo denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Bu\u00dfe und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich \u00fcber dich kommen und deinen Leuchter wegsto\u00dfen von seiner St\u00e4tte &#8211; wenn du nicht Bu\u00dfe tust.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Was ist ein Leuchter wert, der nicht mehr leuchtet? Er ist nichts mehr als ein unn\u00fctzer Staubf\u00e4nger. Jesus hat keinen Sinn f\u00fcr Antiquit\u00e4ten, die vielleicht sch\u00f6n aussehen, aber ihren Zweck nicht mehr erf\u00fcllen. Deshalb entfernt er sie. Wie ein Leuchter, der nicht mehr leuchtet, so hat auch mein Leben keinen Wert f\u00fcr Jesus und f\u00fcr meine Mitmenschen, wenn ich nicht die Bibel und das Evangelium von Jesus lehre. Ich m\u00f6chte mir Jesu Tadel und Aufforderung zur Bu\u00dfe zu Herzen nehmen. Ich m\u00f6chte nicht l\u00e4nger die erste Liebe verlassen, sondern sie erneuern und wieder die ersten Werke tun, insbesondere wieder an der Einladung teilnehmen und Zweierbibelstudium anbieten. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was sagt Jesus in Vers 7? <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eWer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer \u00fcberwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es mag einige Hindernisse geben, aber es lohnt sich, die erste Liebe zu erneuern \u2013 f\u00fcr Jesus, f\u00fcr unsere Mitmenschen und f\u00fcr uns selbst.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>2. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Smyrna 2,8-11<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Smyrna ist eine Hafenstadt etwa 55 km n\u00f6rdlich von Ephesus. Der Name <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Smyrna<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> ist von der griechischen Bezeichnung f\u00fcr Myrrhe abgeleitet. In der Antike war Smyrna eine der reichsten Handelsst\u00e4dte Kleinasiens. Es gab unter der Bev\u00f6lkerung viele Juden, die im Wirtschaftsleben und in der Verwaltung gro\u00dfen Einflu\u00df hatten. Heute hei\u00dft die Stadt Izmir und ist mit 3,5 Mio Einwohnern die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt der T\u00fcrkei. Wie stellt Jesus sich im Sendschreiben an die Gemeinde in Smyrna vor? Betrachten wir Vers 8: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eUnd dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese einleitenden Worte weisen hin auf Jesus, den Anf\u00e4nger und Vollender, auf sein Sterben am Kreuz und auf seine Auferstehung. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Heutzutage genie\u00dfen wir Religionsfreiheit. Aber damals in Smyrna war das nicht der Fall. Obwohl das r\u00f6mische Reich hinsichtlich der Religion in der Regel tolerant war, gab es immer wieder Zeiten, in denen Christen verfolgt wurden. Insbesondere in Smyrna gab es immer wieder Christenverfolgungen beginnend unter Kaiser Domitian ca. 80 n.Chr. bis zur Regierungszeit Konstantins im Jahre 313 n. Chr. Was erwarten wir von Jesus in so einer Leidenszeit? Wie und wof\u00fcr beten wir zu ihm, wenn wir verfolgt werden oder die Leiden wegen der Verfolgung sogar unser Mark und Bein treffen? Die Christen in Smyrna m\u00fcssen erwartet haben, dass Jesus, der allm\u00e4chtige Herr sie erretten w\u00fcrde. Sie m\u00fcssen daf\u00fcr auch sehr dringlich gebetet haben. Jesus wu\u00dfte von der Verfolgung und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Was sagte Jesus sagte zu ihnen? Sehen wir Vers 9 an: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eIch kenne deine Bedr\u00e4ngnis und deine Armut &#8211; du bist aber reich &#8211; und die L\u00e4sterung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind&#8217;s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">.\u201c Jesus betrachtete sie nicht als arm und erb\u00e4rmlich, sondern als reich. Jesus sagte auch, dass ihre Leiden von der Synagoge des Satans kamen. Dies ist ein Hinweis darauf, da\u00df die gro\u00dfe j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung in Smyrna sich gegen Jesus und die Gemeinde gestellt hatte und damit zu Mitarbeitern und Dienern Satans geworden war. Offenbar l\u00e4sterten sie den Glauben der Christen, schadeten ihnen wirtschaftlich und nutzten immer wieder ihren Einflu\u00df bei den R\u00f6mern, um Verfolgungen der Christen anzuzetteln. Was sagte Jesus dazu? <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eF\u00fcrchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gef\u00e4ngnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedr\u00e4ngnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (10) <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hierdurch lernen wir, dass unser Glaubensleben nicht nur Freude und Sonnenschein ist, sondern Leiden beinhaltet. Im Weiteren lernen wir, dass Jesus uns nicht immer aus der Not herausholt. Vielmehr ermutigt er uns dazu, die Leiden im Glauben zu ertragen. Auch dann, wenn sie uns am schlimmsten treffen w\u00fcrden und wir mit dem Tod konfrontiert werden. Wir lernen zuletzt, dass es beim Glaubensleben um das ewige Leben geht. Das Leben in dieser Welt mit allen seinen Annehmlichkeiten und seiner Pracht ist im Vergleich damit nicht mehr als eine Hand voll Staub. Im Gegensatz dazu ist das ewige Leben die Krone des Lebens. Jesus will uns gerade diese Krone geben. So sagt er (10b): <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eSei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> und 11 \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer \u00fcberwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Gemeinde in Smyrna mu\u00dfte so gro\u00dfes Unrecht und gro\u00dfe Bedr\u00e4ngnis erleiden. Wegen ihres Glaubens mu\u00dften die Gemeindeglieder materielle Verluste hinnehmen und sogar mit dem Tod rechnen. War die Verfolgung, die sie leiden mu\u00dften, eine Ausnahme? In seinem Brief an Timotheus schreibt der Apostel Paulus: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eAlle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, m\u00fcssen Verfolgung leiden.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (2.Tim 3,12) <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ehrlich gesagt: Ich m\u00f6chte nicht leiden. Ich bekomme schon Angst, wenn ich nur daran denke, da\u00df ich bei der Einladung von Studenten ablehnende oder b\u00f6se Worte h\u00f6ren k\u00f6nnte. Wenn ich mir solch eine Situation vorstelle, werde ich hilflos. Doch das Wort Jesu Wort: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eF\u00fcrchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! [..] Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben, \u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">gibt mir eine gro\u00dfe Ermutigung.<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anstatt auf die Schwierigkeiten und Leiden darf ich auf Jesus schauen und daran denken, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">da\u00df er selbst diesen Weg auch gegangen ist. Er starb am Kreuz, er war tot und ist wieder lebendig geworden. Er hat, indem er zum ewigen Leben auferstanden ist, mit seiner eigenen Person best\u00e4tigt, da\u00df das Leiden und die Macht des Todes begrenzt ist. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich m\u00f6chte noch einen letzten Punkt betonen. Das Anfangs erw\u00e4hnte Kinderlied hat eine dritte Strophe: <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>3. Jesus hei\u00dft uns leuchten auch um uns her, in der Nacht und S\u00fcnde, in des Leidens Meer.<br \/>\nSelig, wenn ein L\u00e4mpchen seinen Kreis erhellt. Leuchtend an dem Pl\u00e4tzchen, wohin Gott es stellt. <\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jesus hat die Gemeinde in Smyrna als goldenen Leuchter aufgestellt, damit gerade auch in der feindseligen Umgebung dieser Stadt die Menschen das Evangelium kennenlernen sollten. M\u00f6ge Gott uns in Heidelberg helfen, die erste Liebe zu erneuern und das Licht des Evangeliums unter den Heidelberger Studenten leuchten zu lassen und daf\u00fcr auch Leiden zu tragen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Lesen wir zum Schlu\u00df die Leitverse 4 und 5a: <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Aber ich habe gegen dich, da\u00df du die erste Liebe verl\u00e4\u00dft. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Bu\u00dfe und tue die ersten Werke!\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Die Sendschreiben an die Gemeinden in Ephesus und Smyrna \u00a0\u201eAber ich habe gegen dich, da\u00df du die erste Liebe verl\u00e4\u00dft. 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