{"id":2921,"date":"2014-02-03T23:32:15","date_gmt":"2014-02-03T22:32:15","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2921"},"modified":"2022-11-18T12:22:53","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:53","slug":"predigt-hosea-41-63","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-hosea-41-63\/","title":{"rendered":"Predigt: Hosea 4,1 &#8211; 6,3"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Hos-P2.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Lasst uns danach trachten, denHerrn zu erkennen<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eLasst uns darauf achthaben und danach trachten, den Herrn zu erkennen; denn er wird hervorbrechen wie die sch\u00f6ne Morgenr\u00f6te und wird zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Sp\u00e4tregen, der das Land feuchtet.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(6,3)<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">den Kapiteln 1-3 haben wir geh\u00f6rt, dass die Untreue Israels gegen\u00fcber Gott so schlimm war, dass Hosea sie nicht nur mit Worten, sondern sie auch durch sein Leben darstellen sollte, indem er eine Prostituierte heiraten sollte. Wir haben auch geh\u00f6rt, dass Gottes Treue und Geduld sein Volk schlie\u00dflich wieder zur\u00fcckgewinnen w\u00fcrde (deshalb trugen die beiden Predigten auch den Titel \u201eEine dramatische Liebesgeschichte\u201c, Teil 1 und Teil 2). Aber das \u201eHappy End\u201c, das Gott schlie\u00dflich erreichen w\u00fcrde, lag noch weit in der Zukunft. Im heutigen Text h\u00f6ren wir viele Anklagen, Schuldbeschreibungen und Warnungen. Gott ermahnte sie so eindring\u00adlich, weil sie durch ihr stures Beharren in der S\u00fcnde auf eine nationale Katastrophe zusteuerten, n\u00e4mlich auf die Eroberung durch die Assyrer und ihre v\u00f6llige Zerstreu\u00adung. Was war der Grund, wegen dem es sogar mit Gottes Volk weit kommen musste? Lasst uns das gut begreifen und auch, wie Gott es gelang, dass sein Volk sich schlie\u00dflich wieder zu ihm wandte! Gott segne jeden durch sein Wort!<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>I. Du hast die Erkenntnis verworfen (4,1-19)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie beginnt <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">die heutige Rede? Vers 1a sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>H\u00f6ret, ihr Israeliten, des HERRN Wort! Denn der HERR hat Ursache, zu schelten, die im Lande wohnen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott forderte sein Volk auf, ihm zuzuh\u00f6ren, denn er hatte Grund, sie zu schelten. Das Wort, das hier mit \u201eschelten\u201c \u00fcbersetzt ist, bedeutet auch \u201eanklagen\u201c. Gott hatte Grund zur Anklage und wollte die Fakten beim Namen nennen, damit sie ihre Lage einsehen w\u00fcrden. Welcher Vergehen hatten sie sich schuldig gemacht? Es hei\u00dft weiter: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201edenn es ist keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande, \u00a0sondern Verfluchen, L\u00fcgen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben \u00fcberhand genommen, und eine Blutschuld kommt nach der andern.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie bei einer Anklage vor Gericht z\u00e4hlt Gott ihre S\u00fcnden auf. Obwohl sie Gottes Volk waren, gab es keine Treue und keine Liebe mehr bei ihnen. Am Sabbat gingen viele noch zum Gottesdienst, aber an den anderen sechs Tagen lebten sie, wie sie Lust hatten. Es gab keine echte Liebe und Treue gegen\u00fcber Gott. Vor allem gab es keine Erkenntnis Gottes mehr in ihrem Land. Auf dieses Problem werden wir gleich mehr eingehen. Als sie keine echte Liebesbeziehung zu ihm mehr hatten, begingen sie viele moralische S\u00fcnden. Verfluchen, L\u00fcgen, Morden, Stehlen und Ehebrechen hatten \u00fcberhand genommen, und fortlaufend gab es Mord und Totschlag.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Welche Folgen w\u00fcrde das haben? Vers 3 <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDarum wird das Land d\u00fcrre stehen und alle seine Bewohner werden dahinwelken; auch die Tiere auf dem Felde und die V\u00f6gel unter dem Himmel und die Fische im Meer werden weggerafft.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott w\u00fcrde ihnen einen Teil seines Segens, zum Beispiel rechtzeitiger Regen, entziehen. Durch solche Naturkatastrophen sollten sie ihre S\u00fcnde erkennen und zu Gott umkehren. Aber sie waren auch f\u00fcr diese Sprache Gottes wie taub. Die Tatsache, dass Gott all diese Anklagen so detailliert gegen sie vorbringen musste, zeigt, dass die Israeliten offenbar ein ganz anderes Bild von sich selbst hatten und ganz anders von sich dachten. Sie lebten damals noch einmal in gro\u00dfem Wohlstand und waren au\u00dfenpolitisch erfolgreich. Weil \u00e4u\u00dferlich alles gut lief, meinten sie, dass ihr Leben in Ordnung w\u00e4re. Sie hatten kein Problembewusstsein f\u00fcr ihr S\u00fcnde. Gott hielt ihnen ihre S\u00fcnde vor, damit sie sich selbst erkennen k\u00f6nnten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch o<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">bwohl das ganze Volk in S\u00fcnde lebte, hielt Gott eine bestimmte Gruppe von Personen daf\u00fcr f\u00fcr verantwortlich. Betrachten wir die Verse 4 und 5: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDoch soll man niemand schelten noch zurechtweisen, sondern allein dich, Priester, habe ich zu schelten. Darum sollst du bei Tage fallen, und der Prophet soll des Nachts neben dir fallen; auch deine Mutter will ich dahingeben.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott klagte die Priester und Propheten an. Denn als geistliche Leiter waren sie f\u00fcr das geistliche Leben des Volks verantwortlich. Was war die S\u00fcnde, durch die das ganze Volk in eine untreue und lieblose Beziehung zu Gott verf\u00fchrt wurde? <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Vers 6 sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist. Denn du hast die Erkenntnis verworfen; darum will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester sein sollst. Du vergisst das Gesetz deines Gottes; darum will auch ich deine Kinder vergessen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Hauptproblem des Volks war, dass es ohne Erkenntnis war. Das war die Wurzel ihrer S\u00fcnde. Was ist damit gemeint? Erkenntnis ist etwas anderes als Wissen. Fast alle Israeliten wussten, dass Gott lebt, dass er der Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde ist und dass er ihre Vorfahren aus \u00c4gypten errettet und ins Land gef\u00fchrt hatte. Aber solches Wissen allein nutzt den Menschen nichts. Erkenntnis bedeutet, Gott pers\u00f6nlich zu kennen, durch Erfahrungen, die man mit ihm in seinem Leben gemacht hat und immer wieder neu macht. Wie kann man Gott erkennen? Vers 6 sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDu vergisst das Gesetz deines Gottes\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Erkenntnis Gottes f\u00e4ngt mit dem Wort Gottes an. Pers\u00f6nliche Erkenntnis Gottes ist m\u00f6glich, wenn man Gottes Worte h\u00f6rt und sie beherzigt; denn dann macht man Erfahrungen mit Gott, dass er lebt und wie er treu zu seinem Wort steht. Die Erkenntnis f\u00e4ngt also mit dem Wort Gottes an. Aber selbst die Priester hatten die Erkenntnis verworfen. Sie hatten Gottes Wort vergessen. Sie hatten aufgeh\u00f6rt, das Wort Gottes zu lesen, um selbst danach zu leben und Gott in ihrem Leben zu erfahren. Wenn sie das getan h\u00e4tten, h\u00e4tten sie viele gute Erfahrungen mit Gott gemacht, und sein Wort erf\u00fcllt und ihre Gebete erh\u00f6rt. Dann h\u00e4tten sie vom Herzen erkannt, dass Gott wirklich lebt, dass er der Geber des Lebens und aller Gaben ist, dass er sie liebte und sie vor ihren Feinden sch\u00fctzen und mit allem N\u00f6tigen versorgen wollte. Dann h\u00e4tten sie auch das Volk die Erkenntnis Gottes lehren und sie ermutigen k\u00f6nnen, selbst nach seinem Wort zu leben und ihn zu erfahren. Aber weil sie selbst die Erkenntnis verwarfen, konnten sie auch das Volk nicht dazu f\u00fchren, sondern verf\u00fchrten sie zu ihrer eigenen gottlosen Lebensweise. Gott klagt im Vers 7 dar\u00fcber, dass es mit dem Volk immer schlimmer wurde, je mehr sie wurden. Aber das k\u00fcmmerte die Priester nicht. Sie interessierten sich nur f\u00fcr sich selbst und ihre kurzfristigen Vorteile. Sie waren nicht mehr bek\u00fcmmert, wenn Menschen s\u00fcndigten, sondern freuten sich sogar dar\u00fcber, wenn wieder jemand mit einem Opfertier zu ihnen kam, weil sie wieder Fleisch zum Abendessen haben w\u00fcrden. Darum hei\u00dft es in Vers 8, dass sie begierig nach der Schuld des Volkes waren, weil sie nur an ihr eigenes Wohlleben dachten. Aber auch wenn sie all das f\u00fcr harmlos hielten, w\u00fcrde ihre gottlose Lebensweise schlimme Folgen haben. Die Verse 9 und 10 sagen: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDarum soll es dem Priester gehen wie dem Volk; denn ich will sein Tun heimsuchen und ihm vergelten, wie er\u2019s verdient: Sie werden essen und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht mehren, weil sie den Herrn verlassen haben und ihn nicht achten.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Es muss ihnen bequem und attraktiv vorgekommen sein, nicht mehr nach Gott zu suchen, sondern nach Lust und Laune zu essen und Hurerei zu treiben. Aber obwohl sie hemmungslos nach ihrer Lust leben w\u00fcrden, w\u00fcrden sie nie zufrieden werden. Denn Gott w\u00fcrde sie heimsuchen, weil sie ihn verlassen und verachtet hatten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie lebte das Volk, <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">als sie ohne Erkenntnis Gottes waren? Betrachten wir Vers 11: \u201e<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Hurerei, Wein und Trunk machen toll.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Als sie Gott verworfen hatten, f\u00fchlten sie sich im Herzen leer. Sie versuchten <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">diese Leere zu f\u00fcllen, indem sie ungehemmt nach ihrer k\u00f6rperlicher Lust lebten. Diese Lebensweise machte sie \u201etoll\u201c, in der Elberfelder \u00dcbersetzung hei\u00dft es: \u201e&#8230; nehmen den Verstand wegnehmen\u201c. Durch das h\u00e4ufige sich Betrinken und Hurerei lebten sie wie in einem Rauschzustand und konnten nicht mehr wirklich vern\u00fcnftig denken. Aber selbst diese Lebensweise machte sie nicht zufrieden. Was taten sie weiter, um das Vakuum in ihrem Herzen zu f\u00fcllen? Lesen wir die Verse 12-13: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eMein Volk befragt sein Holz, und sein Stab soll ihm antworten; denn der Geist der Hurerei verf\u00fchrt sie, dass sie mit ihrer Hurerei ihrem Gott weglaufen. Oben auf den Bergen opfern sie, und auf den H\u00fcgeln r\u00e4uchern sie unter den Eichen, Linden und Buchen; denn ihr Schatten erquickt. Darum werden eure T\u00f6chter auch zu Huren und eure Br\u00e4ute zu Ehebrecherinnen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Da auch Alkohol und Hurerei ihr Verlangen nach Leben und Sinn nicht stillen konnten, verehrten sie G\u00f6tzen, die aus Holz geschnitzt worden hatte. So befragten sie Holz, um zu erfahren, was in der Zukunft passieren w\u00fcrde, wenn sie nicht wussten, was sie am besten tun sollten. Sie r\u00e4ucherten auf den Bergen und H\u00fcgeln, wobei sie Orte unter B\u00e4umen w\u00e4hlten, damit es ihnen dabei nicht zu hei\u00df wurde. Als sie die Erkenntnis Gottes verworfen hatten, hatten sie einen Geist der Hurerei, durch den sie sich immer tiefer im G\u00f6tzendienst verstrickten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie w\u00fcrde Gott darauf reagieren? Vers 14 sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eIch will&#8217;s auch nicht wehren, wenn eure T\u00f6chter zu Huren und eure Br\u00e4ute zu Ehebrecherinnen werden, weil ihr selbst abseits geht mit den Huren und mit den Tempeldirnen opfert und so das t\u00f6richte Volk zu Fall kommt.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott w\u00fcrde sie ihren Weg gehen lassen und nicht mehr verhindern, dass sie die Fr\u00fcchte ihrer S\u00fcnde w\u00fcrden essen m\u00fcssen. Da die Priester selbst Hurerei trieben, w\u00fcrde Gott nicht verhindern, dass ihre T\u00f6chter zu Huren und ihre Br\u00e4ute Ehebrecherinnen w\u00fcrden. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie warnte <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott in dieser Zeit Juda? Vers 15 sagt:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u00a0\u201eWillst du, Israel, schon huren, so soll Juda sich nicht auch verschulden! Geht nicht hin nach Gilgal und kommt nicht hinauf nach Bet-Awen und schw\u00f6rt nicht: So wahr der HERR lebt!\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott wusste, dass Israel trotz seiner Warnungen sich nicht davon abhalten lassen w\u00fcrde, den Weg der S\u00fcnde weiterzugehen. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Juda drohte zwar das gleiche Schicksal wie Israel, aber zu dieser Zeit hatte Gott noch Hoffnung f\u00fcr sie. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Darum warnte Gott Juda, sich nicht in dieselbe S\u00fcnde zu verstricken. Daf\u00fcr warnte Gott sie nicht nur allgemein vor G\u00f6tzendienst, sondern konkret davor, zu den Hochburgen des G\u00f6tzenkults zu gehen. Sie sollten nicht nach Gilgal und nach Bet-Awen (\u201eHaus des B\u00f6sen\u201c) gehen, weil sie allein schon beim Zuschauen der G\u00f6tzenorgien dazu verleitet werden k\u00f6nnten, mitzumachen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In welchen Zustand war Israel durch seinen G\u00f6tzendienst geraten? <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Vers 16 sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDenn Israel l\u00e4uft dahin wie eine tolle Kuh; soll da der Herr sie weiden lassen wie ein Lamm auf freiem Feld?\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Israel war durch den G\u00f6tzendienst, Sauferei und Hurerei wie eine widerspenstige junge Kuh geworden, die wie verr\u00fcckt auf der Weide herumspringt. Wie sollte Gott sie da wie ein braves Lamm uneingeschr\u00e4nkt weiden lassen? Gott musste die schmerzliche Feststellung machen, dass sie sich dem G\u00f6tzendienst verschrieben hatten, dass sie sich der Schwelgerei und der Hurerei ergeben hatten und Lust an der Schande hatten. Gott redete zu ihnen durch Hosea, damit sie sich selbst und ihre S\u00fcnde erkennen und doch noch umkehren k\u00f6nnten. Aber Gott wusste, dass sie auch auf ihn nicht h\u00f6ren w\u00fcrden, weil sie nicht bereit waren, mit ihrer S\u00fcnde aufzuh\u00f6ren. Deshalb sagt Vers 19: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDer Wind mit seinen Fl\u00fcgeln wird sie fassen, und \u00fcber ihrem Opfer sollen sie zuschanden werden.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Sie w\u00fcrden die bitteren Folgen ihrer S\u00fcnde ertragen m\u00fcssen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Es <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">klingt erstaunlich, dass einst vern\u00fcnftige Menschen G\u00f6tzen verehrten, die aus Holz geschnitzt waren. Vielleicht denken manche: \u201eWie kann man so bl\u00f6d sein? So etwas w\u00fcrde mir nie passieren!\u201c Aber sind wir heute wirklich besser? Wenn wir die Menschen unserer Zeit n\u00fcchtern betrachten, k\u00f6nnen wir feststellen, dass wir die gleiche Neigung haben, bestimmten Dingen, T\u00e4tigkeiten oder Menschen in unserer Wertsch\u00e4tzung zu erh\u00f6hen und ihnen einen Stellenwert zu geben, der ihnen nicht zusteht, sie zu lieben und unsere Zeit, Kraft und Geld f\u00fcr sie hinzugeben, wie es eigentlich Gott zusteht, und darin unser Gl\u00fcck zu suchen, das uns eigentlich nur Gott geben kann. Die Dinge, die viele heute begehren und bei denen sie gewisse Freude und Sicherheit suchen, sind meistens nicht aus Holz, eher aus Metall und Kunststoff oder Papier, au\u00dferdem die Anerkennung und Selbstbest\u00e4tigung durch den Erfolg in Beruf oder Hobbys oder\/und die Liebe eines Menschen. Wenn wir ehrlich sind, k\u00f6nnen wir diese Neigung auch in unserem Herzen finden. Wie k\u00f6nnen wir verhindern, danach zu leben und dem Beispiel der Priester damals zu folgen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dabei geht es nicht nur um uns. Wir wissen ja, dass wir als Christen die k\u00f6nigliche Priesterschaft sind und Verantwortung f\u00fcr das geistliche Leben der Menschen unserer Zeit tragen, ganz besonders durch die Berufung als Missionare und Hirten. Was sollen wir tun? Betrachten wir nochmals den Text. Gott tadelte nicht als erstes ihren G\u00f6tzendienst. Gott sah die Ursache des Problems darin, dass ihnen die Erkenntnis Gottes fehlte. G\u00f6tzendienst und alle anderen Arten von S\u00fcnden ent\u00adstehen da, wo es an Erkenntnis Gottes fehlt. Es reicht nicht aus, wenn wir nur viel \u00fcber Gott wissen. Wir sollen Gott erkennen, das hei\u00dft ihn pers\u00f6nlich erleben. Dazu haben wir hervorragende M\u00f6glichkeiten, viel bessere als die Priester damals, weil wir jeder eine eigene Bibel besitzen, und zwar eine vollst\u00e4ndige Bibel mit Altem und Neuem Testament. Vor allem haben wir Jesus Christus, der Gott, sein Wesen und seinen Willen f\u00fcr uns in gro\u00dfartiger Weise offenbart hat. In Joh 17,3 sagt Jesus: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDas ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, udn den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Wir sollen Gottes Wort studieren, bis wir seine Bedeutung f\u00fcr uns selbst erkennen und es auf unser Leben anwenden, sodass wir in unserem Alltag Erfahrungen mit Gott machen. Wir sollen Jesus pers\u00f6nlich nachfolgen, sodass wir ihn t\u00e4glich immer mehr erleben. Das erfordert eine regelm\u00e4\u00dfige intensive Besch\u00e4ftigung mit dem Wort. Aber nicht nur das Ma\u00df, mit dem wir uns mit Gottes Wort auseinandersetzen, spielt eine Rolle, sondern auch unsere Haltung dabei. Spr\u00fcche 1,7 sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDie Furcht des <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott zu f\u00fcrchten, tiefen Respekt ihm gegen\u00fcber zu haben, ist die Grundvoraussetzung daf\u00fcr, dass man Gott erkennen kann. Diejenigen, die es verachten, Gott zu erken\u00adnen und ihr Leben mit ihm zu f\u00fchren, sind Toren, die unverantwortlich mit der Realit\u00e4t umgehen und dabei ihr Leben sinnlos ruinieren. Wenn wir dagegen danach trachten, Gott zu erleben und immer mehr Erkenntnis Gottes erlangen, schenkt sie uns Einsicht, was in unserem Leben wirklich wichtig ist, gibt uns Frieden durch die Zuversicht auf seine Liebe und himmlische Hoffnung auf sein Reich. Die Erkenntnis Gottes macht uns vern\u00fcnftig, weil wir vor Gott auch uns selbst erkennen und mit einer angemessenen Haltung vor ihm leben k\u00f6nnen \u2013 im Vertrauen auf Jesus Christus und in seiner Nachfolge. Apostel Paulus ist ein gutes Beispiel f\u00fcr einen Menschen, der wirklich danach trachtete, Jesus Christus zu erkennen. Er richtete sein ganzes Lben darauf aus, ihm nachzufolgen und ihn in seinem praktischen Leben zu erfahren. In Philipper 3,10.11 schrieb er: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eIhn m\u00f6chte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Wenn wir Gott erkennen, ihn im Alltag erleben, k\u00f6nnen wir auch auf die Menschen in unserer Umgebung einen guten Einfluss aus\u00fcben und in ihnen den geistlichen Wunsch wecken, selbst auch Gott zu erkennen, und ihnen dabei helfen. M\u00f6ge Gott uns helfen, von Herzen danach zu trachten, Gott in unserem Leben zu erfahren und ihn so immer mehr zu erkennen! M\u00f6ge Gott uns dazu helfen, sein Wort zu lieben, zu h\u00f6ren und danach zu leben! M\u00f6ge Gott uns dadurch vor allem G\u00f6tzendienst und \u00e4hnlicher Ersatzbefriedigung sch\u00fctzen und unser Leben segnen und uns zu einem Segen f\u00fcr die anderen Menschen machen! <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>II.<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Wider Israel zeugt seine Hoffart<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> (5,1-15)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In Kap. 5<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">,1-6 wendet Gott sich nochmals besonders an die Leiter Israels. Die Verse 1 und 2 sagen: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>So h\u00f6rt nun dies, ihr Priester, und merke auf, du Haus Israel, und nimm zu Ohren, du Haus des K\u00f6nigs! Denn euch ist das Recht anvertraut! Ihr aber seid eine Schlinge f\u00fcr Mizpa geworden und ein ausgespanntes Netz auf dem Tabor und eine tiefe Grube zu Schittim; darum muss ich sie allesamt strafen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Die Priester und Mitglieder des K\u00f6nigshauses hatten als Leiter des Volks die Aufgabe, das Volk zu lehren und Recht zu sprechen. Es war ein Privileg und eine hohe Verantwortung, das Volk Gott und seinen Willen zu lehren. Aber weil sie sich selbst von Gott abgewandt hatten, waren sie f\u00fcr das Volk wie eine Schlinge oder eine tiefe Grube, in der sie sich leicht verfangen konnten. Denn anstatt das Volk Gottes Wege zu lehren, verf\u00fchrten sie sie zu Unmoral und G\u00f6tzendienst. Vielleicht meinten sie, dass Gott all das nicht so genau mitbekommen w\u00fcrde, zumal sie immer noch manche religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten nach seinem Gesetz praktizierten. Aber Gott kannte den geistlichen Zustand des Volks genau. In Vers 3 sagt er:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u00a0\u201eIch kenne Ephraim gut, und Israel ist vor mir nicht verborgen; Ephraim ist nun eine Hure und Israel unrein.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie wa<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">ren eigentlich Gottes Braut gewesen; aber da sie sich nicht einmal mehr bem\u00fchten, Gott treu zu lieben, sondern sich beliebig auf verschiedene G\u00f6tzen einlie\u00dfen, waren sie unrein und wie eine Hure geworden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Aus welchem <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Grund kehrte das Volk trotz aller Mahnungen Gottes nicht zu ihm um? Betrachten wir Vers 4. Gott spricht:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> \u201eIhre b\u00f6sen Taten lassen es nicht zu, dass sie umkehren zu ihrem Gott; denn sie haben einen Geist der Hurerei in ihrem Herzen, und den <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> kennen sie nicht.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ihre s\u00fcndige Lebensweise hinderte sie daran, zu Gott umzukehren. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ihr Leben mit Saufen und Hurerei und G\u00f6tzendienst waren eine Gewohnheit geworden, mit der sie nicht mehr einfach aufh\u00f6ren konnten, sondern darin gefangen wurden. Denn als sie Gott verwarfen und unabh\u00e4ngig von ihm leben wollten, wie sie wollten, kam ein Geist der Hurerei in ihre Herzen, der ihr Gewissen und ihren angeborenen Wunsch, Gott zu erkennen und nach seiner Wahrheit zu leben, und ihr Ehrgef\u00fchl bet\u00e4ubte und sie anstachelte, nach ihrer Lust und Laune zu leben und immer ihr momentanes Vergn\u00fcgen zu suchen. Der Geist der Hurerei bewirkte, dass sie kein schlechtes Gewissen mehr hatten, wenn sie Gott und seine Taten ignorierten, sodass sie hemmungslos alle m\u00f6glichen Religionen und Lebensweisen ausprobierten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie war es m\u00f6glich, dass <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">sie sich dazu verleiten lie\u00dfen, Gott so krass zu ignorieren und ihn durch G\u00f6tzen zu ersetzen? Betrachten wir Vers 5. Lesen wir diesen Vers gemeinsam:\u00a0<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eWider Israel zeugt seine Hoffart; darum sollen Israel und Ephraim fallen um ihrer Schuld willen; auch Juda soll mit ihnen fallen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dieses Wort benennt das Problem tief im Herzen der Israeliten. Das Wort \u201eHoffart\u201c stammt von Howart und meinte das hohe Leben, das etwa K\u00f6nige oder F\u00fcrsten fr\u00fcher f\u00fchrten, wobei das Wort bald eine negative Bedeutung kam. Die Elberfelder \u00dcbersetzung \u00fcbersetzt hier mit \u201eHochmut\u201c; das Wort im Urtext kann auch mit Arroganz, Majest\u00e4t, Pomp oder Stolz \u00fcbersetzt werden. Dass die Israeliten nochmals in einer Phase wirtschaftlicher Bl\u00fcte und politischer Stabilit\u00e4t lebten, war Gottes Segen f\u00fcr sie. Aber sie waren stolz und meinten, alles selber zu k\u00f6nnen, und hielten es nicht mehr f\u00fcr wichtig, Gott zu erkennen und nach seinem Willen zu leben. Sie genossen den Wohlstand und ihre politische St\u00e4rke, wussten aber nicht, dass das alles nicht ihr Verdienst war, sondern Gottes Segen und v\u00f6llig von ihm abhing. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie meinten, alles sei in Ordnung, selbst wenn sie nebenher auch G\u00f6tzen dienen. Sie h\u00f6rten Gottes Tadel durch den Propheten, konnten aber gar nichts damit anfangen. Sie konnten die Schwierigkeiten und Bedr\u00e4ngnisse, die Gott bei ihnen zulie\u00df, \u00fcberhaupt nicht in Zusammenhang mit ihrer S\u00fcnde bringen. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hoffart bedeutet, dass ein Mensch seine eigene Realit\u00e4t und die Realit\u00e4t Gottes nicht erkennt und in einer Art Einbil\u00addung lebt, dass er ohne Gott bestehen k\u00f6nnte. Hoffart ist ein grundloses, ma\u00dfloses Selbstver\u00adtrauen, verbunden mit dem Verlangen, sein Leben hier in der Welt ohne Gott zu genie\u00dfen. Viele S\u00fcnden sind eine Art Schw\u00e4che oder Unf\u00e4higkeit, Gottes Willen zu erkennen und zu tun. Aber Hoffart ist eine Einstellung, die sich von ihrem Wesesns her direkt gegen Gott richtet. Hoffart ist eine schwerwiegende S\u00fcnde mit schlimmen Folgen. Betrachten wir nochmals Vers 5. Nach der Elberfelder \u00dcberset\u00adzung lautet er: \u201eDer Hochmut Israels zeugt ihm ins Angesicht, und Israel und Ephraim werden st\u00fcrzen \u00fcber ihre Schuld; auch Juda st\u00fcrzt mit ihnen.\u201c Ihr Hochmut war wie ein Zeuge, der ihnen direkt ihre Schuld bezeugte. \u00dcber diese Schuld w\u00fcrde Israel st\u00fcrzen, und auch Juda w\u00fcrde dar\u00fcber st\u00fcrzen, wenn auch zeitlich verz\u00f6gert. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Heute leben die Menschen in <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Europa \u00fcberwiegend in einem Wohlstand, wie es ihn in der Geschichte nie gegeben hat, und genie\u00dfen politische Stabilit\u00e4t. Durch die Fortschritte in Wissenschaft und Technik hat man mehr Kenntnisse und F\u00e4higkeiten als je zuvor, die durch unser Bildungssystem und das Internet f\u00fcr viele zug\u00e4nglich sind. Aber in diesem Wohlstand birgt sich auch die Gefahr, hochm\u00fctig zu werden, ma\u00dflos auf sich selbst und andere Menschen zu vertrauen und zu meinen, Gott nicht zu brauchen, sein Leben ohne Gott sogar besser f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Das sind verkehrte Gedanken, jenseits aller Realit\u00e4t. Hochmut ist eine S\u00fcnde, in die die Menschen schon vor der Sintflut gefallen sind und auch danach, als sie den Turm von Babel zu bauen versuchten. Wir sollen f\u00fcr unseren Hochmut Bu\u00dfe tun, anstatt uns damit zu identifizieren. Denn Hochmut macht uns unf\u00e4hig, Gott zu erkennen und zu ihm umzukehren. Vor allem ist Hochmut eine S\u00fcnde, die Menschen zugrunde gehen l\u00e4sst. Darum warnen viele Stellen in der Bibel vor Hochmut. Die ber\u00fchmteste ist Spr\u00fcche 16,18, wo es hei\u00dft: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eWer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was w\u00fcrden die Israeliten <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">in Ephraim und auch in Juda tun, wenn sie wegen ihres Hochmuts fallen w\u00fcrden? Vers 6 lautet: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eAlsdann werden sie kommen mit ihren Schafen und Rindern, den <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> zu suchen, aber ihn nicht finden; denn er hat sich von ihnen gewandt.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie w\u00fcrden Gott suchen, ihn aber nicht finden, weil er sich nach all ihrer Ignoranz und G\u00f6tzendienst von ihnen abgewandt hat. Vers 7 sagt erkl\u00e4rend: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eSie sind dem <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> untreu und zeugen fremde Kinder; darum wird sie auch der Neumond fressen samt ihrem Erbteil.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie w\u00fcrden durch ihren G\u00f6tzendienst zugrundegehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Betrachten wir die Verse 8 und 9: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Blast die Posaune zu Gibea, ja, trompetet zu Rama, ja, ruft laut zu Bet-Awen: Man ist hinter dir her, Benjamin! Denn Ephraim soll zur W\u00fcste werden zur Zeit, wenn ich sie strafen werde. Davor habe ich die St\u00e4mme Israels treulich gewarnt.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In diesem Abschnitt wird durch Hosea der Krieg zwischen Ephraim (Nordisrael) und Juda, zu dem auch der Stamm Benjamin geh\u00f6rte, angek\u00fcndigt. Warum zogen sich Ephraim und Juda Gottes Zorn zu, sodass sie dieses Leid erleben mussten? Die Verse 10-12 sagen: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDie Oberen von Juda sind denen gleich, die die Grenze verr\u00fccken; darum will ich meinen Zorn \u00fcber sie aussch\u00fctten wie Wasser. Ephraim leidet Gewalt, zertreten ist das Recht; denn es gefiel ihm, dem Nichtigen nachzulaufen. Ich bin f\u00fcr Ephraim wie eine Motte und f\u00fcr das Haus Juda wie eine Made.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Oberen von Juda waren auch bereits verdorben und wagten, sich Dinge zu nehmen, die ihnen nicht zustanden. Dies kann sowohl Machtmissbrauch und Betrug gegen\u00fcber anderen Menschen als auch Hochmut gegen\u00fcber Gott bedeuten. In Ephraim gab es kein Recht mehr, weil sie auf G\u00f6tzen vertrauten und verg\u00e4nglichen Dingen der Welt nachliefen, anstatt Gott zu suchen und ihm zu dienen. Juda und Ephraim nahmen beide Gott nicht ernst, sondern betrachteten ihn wie eine kleine Made oder Motte. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was tat Ephraim, als sie <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">durch den Krieg gegen die Syrer in Not gerieten? Vers 13a sagt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Als aber Ephraim seine Krankheit und Juda seine Wunde f\u00fchlte, zog Ephraim hin nach Assur und schickte zum K\u00f6nig Jareb.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie w\u00fcrden sich auch in der politischen Not nicht an Gott wenden, sondern wieder bei Menschen Hilfe suchen. Sie w\u00fcrden sich an die Gro\u00dfmacht Assyrien und an deren K\u00f6nig Jareb wenden, damit er ihnen gegen die Syrer hilft. Aber welches Resultat sagte Gott ihnen voraus? Die Verse 13b und 14 sagen: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eAber der wird euch nicht helfen noch eure Wunde heilen. Denn ich bin f\u00fcr Ephraim wie ein L\u00f6we und f\u00fcr das Haus Juda wie ein junger L\u00f6we. Ich, ich zerrei\u00dfe sie und gehe davon; ich schleppe sie weg und niemand kann sie retten.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Jareb und auch kein anderer Mensch w\u00fcrde ihnen helfen k\u00f6nnen, denn die Not, in die sie gerieten, kam von Gott. Tats\u00e4chlich war der K\u00f6nig von Assyrien der letzte, der ihnen helfen w\u00fcrde. Vielmehr wurde er derjenige, der Nordisrael im Jahr 722 v.Chr. eroberte und zerst\u00f6rte und gro\u00dfe Teile des Volks verschleppte. Dies war Gottes letzte, ultimative Ma\u00dfnahme, nachdem sie alle seine Worte stur missachteten und all seine Zeichen \u00fcbersahen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was tat Gott nun? Er sagt in Vers 15: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eIch will wieder an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn\u2019s ihnen \u00fcbel ergeht, so werden sie mich suchen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott wartete. Denn Gott erwartete, dass sie doch eines Tages Bu\u00dfe tun w\u00fcrden. Gott sah, wie tief das Volk in die S\u00fcnde gefal\u00adlen und in alle m\u00f6glichen Arten von G\u00f6tzendienst und andere S\u00fcnden verstrickt war. Eigentlich konnte man f\u00fcr sie keine Hoffnung mehr hegen. Aber Gott hoffte, dass sie doch eines Tages Bu\u00dfe tun w\u00fcrden. Und mit dieser Hoffnung wartete Gott auf die Zeit, in der sie zu ihm umkehren w\u00fcrden. Gottes Schelten, Warnen und Tadeln durch Hosea waren Ausdruck dieser Hoffnung. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>III. Kommt, wir wollen wieder zum Herrn (6,1-3)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gottes Hoffnung ist keine Illusion und nicht vergeblich. Was w\u00fcrden sie tats\u00e4chlich eines Tages zueinander sagen?<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Betrachten wir Kap. 6,1-2:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> \u201eKommt, wir wollen wieder zum <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>; denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen, er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden. Er macht uns lebendig nach zwei Tagen, er wird uns am dritten Tage aufrichten, dass wir vor ihm leben werden.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie w\u00fcrden sich eines Tages wieder auf Gott besinnen und entschlie\u00dfen, zu ihm zu kommen. Sie w\u00fcrden einsehen, dass er es war, der sie geschlagen hatte, und wieder Vertrauen fassen, dass er sie auch verbinden und heilen w\u00fcrde. Sie w\u00fcrden sich wirklich aufmachen und zu Gott kommen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Diese Verse dr\u00fccken Gottes Wunsch und seine Erwartung aus, die sich nicht auf die Zeit Hoseas, sondern auf die Zukunft bezog. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Momentan waren sie noch hochm\u00fctig und weigerten sich stur, zu Gott umzukehren. Aber Gott wartete mit dieser Erwartung, dass sie eines Tages zur Vernunft kommen und sich wieder zu ihm kehren w\u00fcrden. Die Umkehr, die die ersten drei Verse von Kap. 6 beschreiben, dr\u00fccken genau diese Hoffnung und Erwartung Gottes aus. Dabei kann nicht eindeutig gesagt werden, in welcher Zeit sich diese Verhei\u00dfung erf\u00fcllt hat. Der gro\u00dfe Kontrast zwischen der unbelehrbaren, rebellischen Einstellung der Israeliten in Kap. 4 und 5, und der hier beschriebenen Umkehr weist darauf hin, dass dazwischen wohl ein gr\u00f6\u00dferer Zeitraum lag. Manche vermuten, dass sich die beschriebene Umkehr nach der babylonischen Gefangenschaft erf\u00fcllte, die mehr als 200 Jahre sp\u00e4ter stattfand. Dabei wurden tats\u00e4chlich diejenigen, die nach Israel zur\u00fcckkehrten, geistlich wieder lebendig, sie erlebten eine geistliche Erweckung und Erneuerung. Wir k\u00f6nnen die Worte in Vers 2 <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eer wird uns am dritten Tage aufrichten, dass wir vor ihm leben werden\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> auch als Hinweis auf Jesus Christus verstehen, den Gott am dritten Tag von den Toten aufgerichtet hat, sodass die Israeliten und alle, die an Jesus glauben, vor Gott f\u00fcr immer leben k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Lesen wir noch einmal Vers 3: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eLasst und darauf achthaben und danach trachten, den <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> zu erkennen; denn er wird hervorbrechen, wie die sch\u00f6ne Morgenr\u00f6te und wird zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Sp\u00e4tregen, der das Land feuchtet.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Diese Worte beschreiben ihre Bu\u00dfe und ihre Hinwendung zu Gott. Sie hatten Gott verworfen und sich von ihm abgewandt und anderswo ihr Gl\u00fcck gesucht und waren leider viel zu lange in dieser verkehrten Gesinnung geblieben. Aber trotzdem war ihre Lage nicht hoffnunglos. Alles \u00e4nderte sich, als sie ihren Willen \u00e4nderten und sich entschieden, zu Gott zu kommen. Sie entschieden sich, darauf achtzuhaben und danach zu trachten, Gott zu erkennen. Das hebr\u00e4\u00adische Worte f\u00fcr \u201e<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>trachten\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">hei\u00dft radaf und bedeutet: mit Einsatz nach etwas jagen oder folgen.<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Diese Entscheidung im Herzen ist unsichtbar, aber hat gro\u00dfartige Auswirkungen. Sie f\u00fchrt zur Hinkehr zu Gott und ist der Anfang der Erkenntnis. Sie erm\u00f6glicht, Gott sehen, der wie die sch\u00f6ne Morgenr\u00f6te nach einer langen Nacht ist. Die Begegnung mit Gott ist wie ein warmer Sommerregen, der das vertrocknete Land befeuchtet. Gott helfe uns, auch so eine Entscheidung zu treffen und danach zu trachten, Gott zu erkennen, und dazu darauf zu achten, was Gott sagt. Gott helfe uns, von unserem unrealistischen Bild von Gott und von uns selbst frei zu werden und f\u00fcr allen Hochmut ihm gegen\u00fcber Bu\u00dfe zu tun. M\u00f6ge Gott sein helles, warmes Licht in unsere Herzen leuchten lassen und unsere trockene Seele befeuchten und lebendig machen!<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Lasst uns danach trachten, denHerrn zu erkennen \u201eLasst uns darauf achthaben und danach trachten, den Herrn zu erkennen; denn er wird hervorbrechen wie die sch\u00f6ne Morgenr\u00f6te und wird zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Sp\u00e4tregen, der das Land feuchtet.\u201c (6,3) In den Kapiteln 1-3 haben wir geh\u00f6rt, dass die Untreue Israels gegen\u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3,9,4],"tags":[],"class_list":["post-2921","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fragebogen","category-hosea","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2921"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2921\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2932,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2921\/revisions\/2932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}