{"id":2880,"date":"2014-01-07T10:44:09","date_gmt":"2014-01-07T09:44:09","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2880"},"modified":"2022-11-18T12:22:56","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:56","slug":"predigt-2-timotheus-310-48-sonderlektion-zum-neujahr-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-timotheus-310-48-sonderlektion-zum-neujahr-2014\/","title":{"rendered":"Predigt: 2.Timotheus 3,10 \u2013 4,8 (Sonderlektion zum Neujahr 2014)"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2014-SL-2Tim3-4_Predigt.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 lang=\"de-DE\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Predige das Wort<\/b><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 lang=\"de-DE\" align=\"CENTER\">\u00a0\u201e<span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne, mit aller Geduld und Lehre.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/h3>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(4,2)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zu<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">m Beginn des neuen Jahres wollen wir heute den letzten \u00fcberlieferten Brief von Apostel Paulus betrachten, den er an seinen geistlichen Sohn Timotheus schrieb. Wie manche von uns wissen, war Timotheus ein junger Mann, der von seinem Wesen her feinf\u00fchlig und manchmal zaghaft war. Er war von Paulus in Ephesus zur\u00fcckgelassen worden, damit er die Gemeinde leiten sollte, die Paulus dort gegr\u00fcndet hatte (1.Tim 1,3). Das zu tun war f\u00fcr ihn nicht einfach, und er war mit verschiedenen Problemen konfrontiert. Weil er noch jung war, bestand die Gefahr, dass er von manchen in der Gemeinde nicht genug respektiert w\u00fcrde. Es gab auch Probleme durch Irrlehrer mit j\u00fcdischem Hintergrund. Ephesus war auch die Hauptstadt des R\u00f6mischen Reichs in Kleinasien und eine Hochburg des Dianakults, weshalb es dort von Anfang an Widerstand gegen das Evangelium gegeben hatte. Es gab also von innen und von au\u00dfen Probleme. Was riet Paulus Timotheus in dieser Situation? Welche Botschaft wollte er ihm unbedingt noch mitteilen \u2013 und welche Bedeutung hat sie f\u00fcr uns? Gott m\u00f6ge uns helfen, die Botschaft gut zu verstehen und ihre Relevanz f\u00fcr uns zu erkennen und dadurch am Jahres\u00adanfang eine klare Orientierung zu finden! <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>I. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Du aber bist mir gefolgt &#8230; (3,10-13)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Unser Text <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">beginnt mit den Worten <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDu aber &#8230;\u201c, <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">nimmt also Bezug auf den vorangehenden Abschnitt. In den Versen 2-9 sagt Apostel Paulus \u201eschlimme Zeiten\u201c voraus; die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig, prahlerisch, hochm\u00fctig und gottlos sein, au\u00dferdem lieblos, unvers\u00f6hnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind. Sie werden nur noch den Schein von Fr\u00f6mmigkeit haben, aber keine geistliche Kraft, weil sie die Befriedigung ihrer Begierden mehr lieben als Gott. Es w\u00fcrde wirklich eine schlimme Zeit sein. Und nach der Beschreibung dieser Zeit schreibt Paulus an Timotheus: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDu aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, in der Geduld, in den Verfolgungen, in den Leiden, die mir widerfahren sind in Antiochica, in Ikonion, in Lystra. Welche Verfolgungen ertrug ich da! Und aus allen hat mich der Herr erl\u00f6st.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Paulus erinnert Timotheus daran, dass er ihm bis dahin treu gefolgt war, und zwar nicht blo\u00df \u00e4u\u00dferlich auf seinen Reisen, sondern auch in der Lehre, im Streben, im Glauben, in der Liebe und in der Geduld. Timotheus hatte Paulus aus n\u00e4chster N\u00e4he kennen gelernt und gesehen, wie seine Lehre des Evangeliums, seine Lebenseinstellung und seine praktische Lebensweise miteinander im Einklang standen, und er war ihm in allen Bereichen gefolgt, um auch wie er aus Glauben ganz f\u00fcr Gott zu leben. Durch die Erinnerung daran ermutigte Paulus ihn dazu, diesen Weg bis zum Ende weiterzugehen. Dabei erinnert er wiederholt an die Verfolgungen und Leiden, die er in seinem Leben f\u00fcr Jesus erfahren hatte. Warum? Wir k\u00f6nnen annehmen, dass Timotheus als Leiter der Gemeinde in Ephesus auch Verfolgungen erlebte. Paulus macht klar, dass Verfolgung und Leiden in einem Leben f\u00fcr Jesus nichts Besonderes waren. Vers 12 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eUnd alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, m\u00fcssen Verfolgung leiden.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Niemand m\u00f6chte gerne verfolgt werden. Aber hier lernen wir, dass alle, die wirklich fromm im Glauben an Jesus Christus leben wollen, Verfolgung leiden m\u00fcssen. Timotheus sollte sich also wegen der Verfolgungen nicht zweifelnd fragen, ob er in seinem Glaubensleben oder in seiner Gemeinde etwas anders falsch machte, sondern sollte sie als eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr ansehen, dass er fromm f\u00fcr Jesus Christus leben wollte, und sich weiter furchtlos f\u00fcr Jesus einsetzen. W\u00e4hrend fromme Menschen diese besondere Art von Best\u00e4tigung bekommen, wird es mit denen, die andere verf\u00fchren und sich selbst verf\u00fchren lassen, immer schlimmer (13).<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was bedeutet das f\u00fcr uns?<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Eigentlich erfahren wir hier in Deutschland kaum Verfolgung, aber wir erleben doch Schwierigkeiten und Leiden, wenn wir Jesus entschieden nachfolgen, z.B. Unverst\u00e4ndnis und Kritik von Familienangeh\u00f6rigen, Ablehnung und Spott, wenn wir anderen von Jesus erz\u00e4hlen und sie zum Bibellesen einladen. Dann k\u00f6nnen wir uns leicht fragen, ob wir unser Glaubensleben nicht vielleicht anders f\u00fchren sollten. Solche Erfahrungen k\u00f6nnen unseren Eifer, Jesus zu dienen, d\u00e4mpfen oder uns sogar l\u00e4hmen. Aber was sollten wir stattdessen tun? Wir sollen annehmen, dass alle, die fromm leben wollen in Jesus, Verfolgung leiden m\u00fcssen. Wir sollten dieses Leiden positiv betrachten als eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass wir wirklich fromm leben wollen, und es bejahen. Mit dieser Einstellung k\u00f6nnen wir Jesus ungehemmt dienen und alle dabei auftretenden Leiden \u00fcberwinden. Gott helfe uns dabei, im neuen Jahr Jesus ohne Furcht vor Leiden mutig zu folgen!<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>II.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b> Bleibe bei dem, was du gelernt hast (3,14-17)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bisher <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">hat Paulus Timotheus indirekt dazu ermutigt, seinem Beispiel weiter zu folgen, ohne sich vor Leiden zu scheuen. Wozu fordert er ihn dann explizit auf<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">? Betrachten wir Vers 14: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDu aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du wei\u00dft ja, von wem du gelernt hast\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">. Timotheus sollte bei dem bleiben, was er gelernt hatte. Im Urtext steht hier f\u00fcr \u201ebleiben\u201c dasselbe Wort wie in Johannes 15, wo Jesus sagt: \u201eBleibt in mir\u201c (Joh 15,4). Was war das, woran Timotheus vor allem bleiben sollte? Vers 15 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eund dass du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Timotheus sollte vor allem bei der Heiligen Schrift bleiben, die er schon von Kind auf gelernt hatte (nach Kap. 1,5 waren seine Mutter und Gro\u00dfmutter gl\u00e4ubig). Er sollte sich also nicht viel mit den neuen Lehren und ihren Vertretern besch\u00e4ftigen, sondern stattdessen umso mehr an Gottes Wort bleiben und darin weiter verwurzeln. Das Bleiben beim Wort Gottes w\u00fcrde ihm helfen, mit Jesus immer tiefer verbun\u00adden zu sein und in allen Bereichen geistliche Einsicht zu erlangen und auf alle Fragen eine klare biblische Anschauung, mit der er auch den ihm anvertrauten Menschen helfen konnte.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was bedeutet das f\u00fcr uns? Wenn wir \u00fcber mehrere Jahre die Bibel studiert und uns bem\u00fcht haben, danach zu leben, kann in uns leicht der Gedanke aufkommen, dass wir das Wichtigste schon w\u00fcssten, und ein Wunsch nach etwas Neuem entstehen. Wir sind in unserer Zeit auch st\u00e4ndig mit neuen Lehren, Ideen und Lebensweisen konfrontiert, die direkt oder indirekt den Anspruch erheben, richtig zu sein. Doch statt uns mit allen zu besch\u00e4ftigen, sollen wir bei dem bleiben, was wir gelernt haben und was uns anvertraut ist. Wir sollen vor allem bei dem Wort Gottes bleiben, das wir gelernt haben und das uns anvertraut ist, besonders beim Wort der Gnade und der Berufung, die wir empfangen haben. Am Wort zu bleiben, bedeutet nicht, dass wir das Wort blo\u00df lesen und allgemein verstehen und im Hinterkopf behalten; wir sollen uns mit dem Wort betend besch\u00e4ftigen, bis uns seine Bedeutung f\u00fcr uns pers\u00f6nlich klar wird und wir es im Herzen f\u00fcr uns annehmen. Das sollten wir tun, bis das Wort und unser Denken und Streben und unser Reden und praktisches Leben bestimmt, ja bis das Wort uns in Fleisch und Blut \u00fcbergeht. Dann k\u00f6nnen wir mit Jesus verbunden geistlich leben und auch, wenn sich um uns herum alle und alles \u00e4ndert, in allem seinen Willen erkennen und so leben, wie es ihm gef\u00e4llt.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum ist das Bleiben am Wort so wichtig und hat so eine gute Wirkung? <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In den folgenden Versen geht Paulus auf die Eigenschaften des Wortes Gottes ein. Betrachten wir Verse 15-17: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eund dass du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n\u00fctze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerech\u00adtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Die erste und f\u00fcr uns Menschen wichtigste Eigenschaft der Schrift ist, dass sie uns zur Seligkeit, also zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus f\u00fchrt. Dies kann erstaunlich klingen, wenn wir daran denken, dass damals mit \u201eHeilige Schrift\u201c nur das Alte Testament gemeint war. Aber die ganze Schrift, auch das Alte Testament, hat als Hauptthema die Rettung der Menschen durch den Messias Jesus Christus. Wenn wir die Schrift mit offenen bu\u00dfbereitem Herzen lesen, f\u00fchrt sie uns zu Jesus Christus und zur Seligkeit in ihm. Woher kommt das? Vers 16 sagt klar, dass die ganze Schrift von Gott eingegeben ist. \u00c4u\u00dferlich gesehen ist die Bibel in einem Zeitraum von etwa 1400 Jahren von \u00fcber 40 (?*) Dienern Gottes geschrieben worden. Aber der wahre Autor der Schrift ist Gott selbst, der seinen Knechten eingegeben hat, was sie schreiben sollten. Das Wort \u201eeingegeben\u201c hei\u00dft im Urtext so viel wie eingehaucht. So wie Gott am Anfang den Odem des Lebens in den Menschen eingehaucht hat, wodurch der Mensch ein lebendiges Wesen wurde, so ist auch alle Schrift von Gott durch seinen Geist eingehaucht. Darum sagt Jesus auch, dass die Schrift voller Geist und Leben ist (Joh 6,63). Die Tatsache, dass die Schrift von Gott eingegeben ist, begr\u00fcndet ihre hohe Autorit\u00e4t und Vertrauensw\u00fcrdigkeit. Weil die Schrift von Gott eingegeben ist, steht Gott selbst dahinter und garantiert die Richtigkeit und Erf\u00fcllung der Schrift. Weil die Schrift von Gott eingegeben ist, k\u00f6nnen wir uns 100%-ig darauf verlassen und unser ganzes Leben darauf bauen. Weil die Schrift von Gott eingegeben ist, sollen wir mit Ehrfurcht darauf h\u00f6ren und unser Bestes tun, sie zu verstehen und ihr zu gehorchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dass die Schrift von Gott stammt, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">erkl\u00e4rt auch die Tatsache, dass sie in vieler Hinsicht f\u00fcr uns Menschen n\u00fctzlich ist. Betrachten wir noch einmal Vers 16: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eDenn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n\u00fctze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Die Schrift bzw. Gottes Wort ist zum einen zur Lehre n\u00fctzlich. Wenn Timotheus weiter an der Schrift bleiben w\u00fcrde, w\u00fcrde er in der Erkenntnis der Wahrheit und im pers\u00f6nlichen Glauben daran weiter wachsen und immer st\u00e4rker werden. Au\u00dferdem konnte Timotheus mit dem Wort auch die anderen Menschen lehren, sodass sie in der geistlichen Einsicht und in ihrem Glauben st\u00e4ndig wachsen konnten. Zum andern ist die Schrift auch zur Zurechtweisung n\u00fctzlich. Eigentlich war und ist es schwierig, andere zurechtzuweisen, heute wohl mehr denn je in der Geschichte. Auch f\u00fcr Timotheus muss es als junger Gemeindeleiter schwer gewesen sein, andere wegen ihrer S\u00fcnde zurechtzuweisen. Aber durch die Schrift war und ist es doch m\u00f6glich, andere zurechtzuweisen, weil das Wort selbst Menschen bef\u00e4higt, die Wahrheit zu erkennen und ihnen auch hilft, die eigene Gesinnung entsprechend zu \u00e4ndern. Die Schrift ist auch n\u00fctzlich zur Besserung. Sie deckt nicht nur unsere Fehler und S\u00fcnden auf, sondern motiviert uns auch dazu, durch den Glauben an Jesus besser werden zu wollen in unserem Denken, Streben und Leben. Weiterhiin ist die Schrift daf\u00fcr n\u00fctzlich, uns in der Gerechtigkeit zu erziehen. Auch wenn wir den Status der Gerechtigkeit erlangt haben, wenn wir Jesu Gnade der S\u00fcndenvergebung angenommen haben, brauchen wir doch Erziehung, damit auch unser Denken, Reden und Leben gerecht werden. Diese Erziehung ist allein durch das Wort Gottes m\u00f6glich. Welches Resultat w\u00fcrde es haben, wenn Timotheus auf diese Weise die Schrift weiter studiert und dabei bleibt? Vers 17 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201edass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Das H\u00f6ren auf und Bleiben an der Schrift w\u00fcrde bewirken, dass er zu allem guten Werk bef\u00e4higt wird. Die Schrift bewirkt, dass auch wir geistlich ver\u00e4ndert und vollkommen dazu ausger\u00fcstet werden, all die guten Werke zu tun, die Gott f\u00fcr uns vorgesehen hat. Anders gesagt bewirkt das Bleiben bei der Schrift unsere Heiligung. M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, im neuen Jahr die Schrift tiefer zu studieren und darin tief zu bleiben, sodass wir geistlich wachsen und vollkommen dazu bef\u00e4higt werden, Gottes Willen zu tun und seinem Heilswerk gut zu dienen!<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>III. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Predige das Wort (4,1-4)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Welche Ermahnung gibt Apostel <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus Timotheus schlussfolgernd? Betrachten wir Kap. 4,1: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eSo ermahne ich dich inst\u00e4ndig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paulus\u2018 leitet seine Ermahnung an Timotheus auffallend stark ein: Paulus ruft dabei Gott und Jesus Christus als Zeugen an und ermahnt Timotheus im Hinblick auf das Gericht \u00fcber die Lebenden und die Toten und Jesu Wiederkunft und sein Reich. Es geht also um einen Auftrag mit h\u00f6chster Autorit\u00e4t und Bedeutung. Was ist der Auftrag, der so wichtig ist? Lesen wir gemeinsam Vers 2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201ePredige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Timotheus sollte das Wort Gottes predigen. Angesichts der Zeit, in der die Menschen immer gottloser werden und viele neue Lehren auftreten, sollte er sein Bestes tun, den Menschen das Wort zu predigen. Dabei sollte er selbst dazu stehen, es also mit seiner ganzen Person und Kraft vertreten. Er sollte zur Zeit oder zur Unzeit predigen, also sowohl dann, wenn die Zeit daf\u00fcr g\u00fcnstig aussah, als auch dann, wenn die Zeit scheinbar ungeeignet war. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum sollte er zu jeder Zeit das Wort predigen? Er sollte das Wort predigen, weil allein Gottes Wort die Kraft hat, Menschen zur Seligkeit im Glauben an Jesus Christus zu f\u00fchren. Er sollte selbst angesichts der bevorstehenden gottlosen Zeit das Wort predigen, weil das Wort doch die Kraft hat, die Menschen zu lehren und ihnen zu helfen, die Wahrheit anzuerkennen und ihre W\u00fcnsche und Ziele und ihr praktisches Leben zu bessern. Timotheus sollte auch den Gl\u00e4ubigen in der Gemeinde das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, weil das Wort sie in der Gerechtigkeit erziehen und sie zu allem guten Werk t\u00fcchtig machen konnte.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gilt diese Aufforderung allein Timotheus? Eindeutig nicht. Auch wir <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">sollen Gottes Wort predigen, und zwar zur Zeit oder zur Unzeit, weil dies Gottes Wille und sein Befehl ist. Das Wort ist das \u201eMedium\u201c, durch das Gott von Anfang an die Menschen angesprochen und sich ihnen mitgeteilt hat (1. Mose 1,28; 3,9). Jesus hat w\u00e4hrend seines messianischen Werkes auf der Erde vom Anfang bis zum Ende das Wort gepredigt. Jesus hat auch die J\u00fcnger, die seine Worte annahmen, weiter das Wort gelehrt. Als Jesus auferstanden war, gab er den J\u00fcnger den Befehl: \u201eGehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur\u201c (Mk 16,15). Er befahl ihnen auch: \u201eDarum gehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe\u201c (Mt 28,19.20). Wir sollen das Wort predigen, weil dies der Befehl unseres Herrn ist. Wir sollen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, weil allein das Wort den Menschen die M\u00f6glichkeit gibt, die Realit\u00e4t \u00fcber Gott und sein Reich und \u00fcber sich selbst zu erkennen und zum Glauben an Jesus und zur ewigen Seligkeit zu gelangen. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie k\u00f6nnen wir das Wort predigen? Predigen bedeutet, das Wort zu verk\u00fcndigen, wie fr\u00fcher ein Herold die Botschaft des K\u00f6nigs verk\u00fcndigt hat. Das Wort zu predigen, muss aber nicht unbedingt in der \u00d6ffentlichkeit oder von einer Kanzel oder einem Pult aus geschehen. Es kann auch bei einem Gespr\u00e4ch oder Bibelstudium zu zweit oder in kleiner Runde geschehen. Die Form ist nicht wichtig. Predigen bedeutet aber nicht, dass man das Wort anderen einfach blo\u00df weitersagt, sondern dass man im Bewusstsein der Bedeutung sein Bestes daf\u00fcr tut, dass das Wort von den Zuh\u00f6rern angenommen werden kann. Aber es ist tats\u00e4chlich nicht leicht, das Wort zur Zeit oder zur Unzeit zu predigen. Auch wenn wir daf\u00fcr beten, dass viele Studenten in unserer Stadt das Evangelium annehmen und gerettet werden, kann es leicht passieren, dass wir das Evangelium kaum oder gar nicht predigen, weil wir dauernd den Eindruck haben, dass jetzt nicht die geeignete Zeit daf\u00fcr sei. Wie k\u00f6nnen wir zur Zeit oder zur Unzeit das Wort predigen? Wir k\u00f6nnen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, wenn wir anerkennen, dass das der Wille und Befehl Jesu Christi ist, der alle Menschen retten will. Wir k\u00f6nnen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, wenn wir uns bewusst machen, dass Jesus kommen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten, und dass jeder das Wort braucht, um den Weg zur Rettung erkennen und gehen zu k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen das Wort zur Zeit oder zur Unzeit predigen, wenn wir selbst das Wort im Herzen haben und dabei bleiben.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir noch einmal Vers 2. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was sollte Timotheus beim Predigen auch tun? Am Ende von Vers 2 hei\u00dft es: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201eWeise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Um Gottes Wort erfolgreich predigen zu k\u00f6nnen, reicht es im Allgemeinen nicht aus, blo\u00df das Wort zu verk\u00fcndigen. Es ist n\u00f6tig, sich auch darum zu k\u00fcmmern, wie die Menschen das Wort aufnehmen. Generell ist es f\u00fcr niemanden leicht, Neues anzunehmen, insbesondere, wenn es mit der unangenehmen Erkenntnis der eigenen S\u00fcnde verbunden ist. Wenn Menschen sich absichtlich weigern, Gottes Existenz und seinen Willen anzuerkennen, kann es n\u00f6tig sein, ihnen mit einer Zurechtzuweisung dabei zu helfen, ihre Haltung vor Gott zu erkennen und zu \u00e4ndern. Dieser Dienst muss selbstverst\u00e4ndlich in aufrichtiger Liebe geschehen und mit dem Gebet vorbereitet sein, damit er dem anderen helfen kann. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Au\u00dferdem <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">sollte die Predigt des Wortes mit aller Geduld und Lehre geschehen. Timotheus sollte also nicht ungeduldig oder gar \u00e4rgerlich werden, wenn die Menschen, denen er das Wort verk\u00fcndigte, es nicht oder nur teilweise annahmen. Stattdessen sollte er ihnen mit gro\u00dfer Geduld mit anderen passenden Bibelworten weiter helfen (NIV: \u201ewith great patience and careful instruction\u201c). Das gilt auch f\u00fcr uns. Wenn wir jemandem beim Bibelstudium das Wort gut bezeugen konnten und er danach wieder in seine alte Einstellung zur\u00fcckf\u00e4llt, sollen wir nicht ungeduldig werden, sondern ihm mit aller Geduld mit anderen passenden Worten weiter helfen. Wir k\u00f6nnen das tun, wenn wir im Gebet Gott um Hilfe bitten und wenn wir uns daran erinnern, wie Jesus die Menschen geduldig geliebt und gelehrt hat und wie er auch uns selbst geduldig getragen hat und bis heute tr\u00e4gt. Wenn wir das Wort auf diese Weise mit aller Geduld und Lehre predigen, wird Gott dies bestimmt segnen und f\u00fcr sein Werk weiter kostbar gebrauchen. Gott helfe jedem von uns, im neuen Jahr sein Wort zu predigen, sodass er uns f\u00fcr die Erl\u00f6sung vieler Menschen in Heidelberg und in Deutschland gebraucht! <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warum war es so dringend, dass Timotheus das Wort predigte<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">? Betrachten wir Verse 3 und 4<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>: \u201eDenn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gel\u00fcsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Hier beschreibt Paulus noch einmal die Zeit, die kommen w\u00fcrde. Die Menschen w\u00fcrden die heilsame Lehre des Evangeliums nicht ertragen und sich nach ihrem eigenen Geschmack selbst Lehrer aussuchen, die sagen, was sie gern h\u00f6ren wollen; sie w\u00fcrden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. Diese Beschreibung hat eine erschreckende \u00c4hnlichkeit mit unserer Zeit, nicht wahr? Immer mehr Menschen wollen die Lehre von Gottes Gericht und von der Rettung durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz nicht mehr h\u00f6ren, w\u00e4hrend Horoskope und fabelartige phantastische Lehren immer popul\u00e4rer werden. Wenn es schon vor fast zur Zeit von Paulus so dringend war, das Evangelium jederzeit zu predigen, wie viel dringender ist es heute? Es gibt immer noch Menschen, die den Wunsch haben und bereit sind, die Wahrheit zu h\u00f6ren und auf Gottes Botschaft mit Glauben zu reagieren. Aber wenn es ihnen niemand bezeugt, wie k\u00f6nnen sie errettet werden? Aber es ist tats\u00e4chlich nicht leicht, zur Zeit oder zur Unzeit zu predigen, wenn wir dabei oft auch Ablehnung oder andere Leiden ertragen m\u00fcssen. Vor allem ist es nicht leicht, diese Aufgabe \u00fcber Jahre und Jahrzehnte hinweg bis zum Ende treu zu erf\u00fcllen. Wie konnte Paulus das Evangelium bis zum Ende seines Lebens so konsequent predigen? <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>IV. Die Krone der Gerechtigkeit<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b> (4,5-8)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sehen<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> wir uns Vers 5 an: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Du aber sei n\u00fcchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Angesichts der gottlosen Zeit sollte Timotheus in allen Dingen einen k\u00fchlen Kopf behalten und sein Amt als Prediger des Evangeliums redlich ausrichten und dabei auftretenden Leiden willig tragen. Dadurch w\u00fcrde er den Menschen inner- und au\u00dferhalb der Gemeinde auf beste Weise helfen, das Wort zu h\u00f6ren und den Weg zur Seligkeit zu gehen. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie konnte Paulus selbst sein Leben lang daf\u00fcr so konsequent leben? Betrachten wir die Verse 6-8: <b>\u201e<\/b><b>Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Hinscheidens ist gekommen.<\/b><b> <\/b><b>Ich habe den guten Kampf gek\u00e4mpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt f\u00fcr mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.\u201c <\/b>Paulus wusste, dass er nicht mehr lange auf der Erde leben w\u00fcrde. Die meisten Menschen, die ihr Gl\u00fcck irgendwie in dieser Welt suchen, sind am Ende ihres Lebens traurig und verzweifelt und bereuen ihre Vers\u00e4umnisse und S\u00fcnden. Manche, die von Gott berufen werden, gehen den Weg des Glaubens nicht bis ans Ende. Aber Paulus hatte sein Vertrauen ganz auf Gott und sein Wort gesetzt und hatte sein Bestes getan, konsequent danach auch zu leben. Daher dachte er am Ende seines Lebens keineswegs negativ. Er konnte mit gutem Gewissen sagen, dass er den guten Kampf gek\u00e4mpft und den Lauf vollendet hatte, den Gott ihm zu laufen bestimmt hatte. Obwohl er viele Leiden in Kauf nehmen musste, hatte er Glauben gehalten und der Versuchung widerstanden, nach einem einfacheren, bequemeren Weg zu suchen. Wie konnte er das tun? Er konnte bis zum Ende treu leben, weil er auf das Ziel sah. Er sah auf die Krone der Gerechtigkeit, die ihm der Herr, der gerechte Richter am J\u00fcngsten Tag geben w\u00fcrde. Die Krone der Gerechtigkeit ist der Siegespreis, den Gott am Ende allen gibt, die den Lauf des Glaubens bis zum Ende laufen. Paulus betont, dass der Herr diese Krone allen geben wird, die seine Erscheinung lieb haben. Wenn Timotheus auf dieses Ziel sah, w\u00fcrde auch er den guten Kampf k\u00e4mpfen und den Lauf des Glaubens bis zum Ende laufen und seine Aufgabe als Prediger des Wortes bis zum Ende erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Damit ermutigt Paulus auch uns dazu, auf das Ziel zu sehen und unseren Glaubenslauf bis zum Ende zu laufen und Gottes Auftrag, das Wort zu predigen, bis ans Ende zu erf\u00fcllen, bis Gott auch uns die Krone der Gerechtigkeit geben wird. M\u00f6ge Gott jedem von uns dabei helfen! Lesen wir noch einmal das Leitwort: \u201e<b>Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Predige das Wort \u00a0\u201ePredige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne, mit aller Geduld und Lehre.\u201c (4,2) Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir heute den letzten \u00fcberlieferten Brief von Apostel Paulus betrachten, den er an seinen geistlichen Sohn Timotheus schrieb. Wie manche von uns wissen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2880","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2880"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2880\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2883,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2880\/revisions\/2883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2880"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2880"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}