{"id":2870,"date":"2013-12-09T20:55:56","date_gmt":"2013-12-09T19:55:56","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2870"},"modified":"2022-11-18T12:22:59","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:59","slug":"predigt-jesaja-71-25-sonderlektion-1-weihnachten-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-jesaja-71-25-sonderlektion-1-weihnachten-2013\/","title":{"rendered":"Predigt: Jesaja 7,1 &#8211; 25 (Sonderlektion 1 \u2013 Weihnachten 2013)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/2013P-Jes111.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Das Zeichen des Immanuel<\/b><\/span><\/h2>\n<h3 align=\"CENTER\">\u00a0<b>Darum wird euch der H<\/b><span style=\"font-size: small;\"><b>ERR<\/b><\/span><b> selbst ein Zeichen geben:<\/b><b> Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn geb\u00e4ren, <\/b><b>den wird sie nennen Immanuel<\/b><\/h3>\n<p align=\"CENTER\">(V.14).<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">In nicht einmal drei Wochen ist schon Weihnachten. Das Eigenartige an der Vorweihnachtszeit ist, dass sie zum einen eine sehr sch\u00f6ne, zum anderen eine sehr stressige Zeit ist. Heidelberg ist nie so sch\u00f6n wie in dieser Zeit. Hier und da leuchten Lichter, dort der romantische Weihnachtsmarkt und in jedem Gesch\u00e4ft die traditionellen Weihnachtslieder (ob man sie h\u00f6ren will oder nicht). Andererseits \u201ebebt\u201c vielen das Herz, gerade in dieser Zeit. Dem einen bebt das Herz, weil er noch kein einziges Geschenk gekauft hat (zum Beispiel: ich). Dem anderen bebt das Herz, weil er in der Arbeit bis zu Weihnachten dies und jenes Projekt unbedingt abgeschlossen haben muss. Und auch vielen Sch\u00fclern und Studenten bebt das Herz, weil sie bis zu Weihnachten diese oder jene Pr\u00fcfung schreiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie auch immer, es gibt zahlreiche Anl\u00e4sse, die unser Herz erschrecken. H\u00e4ufig sind diese Momente mit Stress und mit Angst vor Dingen oder Menschen verbunden. Ein bebendes Herz ist nicht nur unangenehm und ungesund, sondern auch hinderlich f\u00fcr ein Wandeln aus Glauben. Doch Gott l\u00e4sst uns mit diesem Problem nicht allein. Gott gibt uns ein Zeichen. Ein Zeichen? Ja, ein Zeichen. Wir kennen zahlreiche andere M\u00f6glichkeiten, um unser Herz zu beruhigen. Doch Gottes L\u00f6sung ist ein Zeichen. Es ist das Zeichen des Immanuel. Was hat es mit diesem besonderen Zeichen auf sich? Das Zeichen des Immanuel wird erstmals in Jesaja 7 erw\u00e4hnt, eingebunden im geschichtlichen Zusammenhang mit dem j\u00fcdischen K\u00f6nig Ahas.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wir wollen im ersten Teil der Predigt die Situation des K\u00f6nigs kennenlernen und v. a. die Hilfe Gottes betrachten, die er ihm und damit auch uns gibt. Im zweiten Teil werden wir sehen, was Gott schlie\u00dflich dazu veranlasste, Ahas das Zeichen des Immanuel zu geben und dann betrachten, welche Bedeutung dieses Zeichen f\u00fcr uns hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><b>Teil I: Ahas Angst <\/b><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><b>und Gottes Hilfe zum Glauben<\/b><\/span><b> (Verse 1 &#8211; 9)<\/b><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Zur Zeit des K\u00f6nigs Ahas geriet Juda in eine gro\u00dfe Bedr\u00e4ngnis.<b> <\/b>Vers 1 berichtet uns,<b> <\/b>dass<b> <\/b>Rezin, der K\u00f6nig von Aram, und Pekach, der K\u00f6nig von Israel, nach Jerusalem heraufzogen, um es zu bek\u00e4mpfen. Den historischen Hintergrund f\u00fcr diesen Feldzug bildet der sogn. syrisch-ephraimitische Krieg. <i>Angesichts der assyrischen Expansionspolitik machte eine Reihe von Kleinstaaten den Versuch, sich gemeinsam gegen die Assyrer zu behaupten. F\u00fchrend in dem antiassyrischen B\u00fcndnis waren Syrien (also die Aram\u00e4er) und Nordisrael (in der Bibel auch Ephraim genannt). Ahas, der K\u00f6nig von Juda, weigerte sich aber, dem B\u00fcndnis beizutreten. Deswegen zogen die verb\u00fcndeten K\u00f6nige Rezin von Damaskus und Pekach von Samaria im Jahr 733 v. Chr. gegen Jerusalem herauf. Ihre Absicht war es, den K\u00f6nig abzusetzen und stattdessen einen Mann ihres Vertrauens, den \u201eSohn Tabeals\u201c, als neuen K\u00f6nig einzusetzen<\/i><sup>1<\/sup>. \u201e<b>Sie konnten es aber nicht erobern<\/b>\u201c, berichtet uns Vers 1 abschlie\u00dfend. Als eine Art \u00dcberschrift wird hier bereits angek\u00fcndigt, dass das Vorhaben der beiden Feinde aus dem Norden schlie\u00dflich doch scheitern w\u00fcrde.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dies geschah aber nicht ohne Weiteres. Die Aram\u00e4er hatten sich bereits in Nordisrael gelagert. Zwei Heere standen nun gegen Juda bereit. Wie muss sich Ahas und sein Volk in so einer Situation gef\u00fchlt haben? <b>Da bebte ihm das Herz und das Herz seines Volks, wie die B\u00e4ume im Walde beben vom Winde<\/b>, hei\u00dft es in Vers 2. Gro\u00dfe Angst und Schrecken befiel Ahas und sein Volk. Ihnen rutschte das Herz regelrecht in die Hose. Und dies ist auch verst\u00e4ndlich. Uns w\u00fcrde es es nicht anders ergehen, wenn wir w\u00fcssten, dass zwei Staaten bereits ihre Raketen auf Deutschland gerichtet h\u00e4tten. Wir w\u00fcrden riesige Angst bekommen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Doch was geschah dann? <i><b>Aber der H<\/b><\/i><span style=\"font-size: small;\"><i><b>ERR<\/b><\/i><\/span>, so leitet Vers 3 ein. <i><b>Aber der H<\/b><\/i><span style=\"font-size: small;\"><i><b>ERR<\/b><\/i><\/span>, Gott greift nun ein. Gott handelt. Wie verzweifelt und schrecklich eine Situation auch ist, durch den Glauben an Gott gibt es immer ein \u201eAber\u201c. Wenn wir uns in einer \u00e4ngstlichen Situation befinden, die uns regelrecht erdr\u00fccken m\u00f6chte, dann d\u00fcrfen wir ihr mit den Worten \u201eAber der H<span style=\"font-size: small;\">ERR<\/span>\u201c entgegenhalten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie griff Gott ein? &#8211; Betrachten wir weiter Vers 3: Zun\u00e4chst erfahren wir, dass Gott den Propheten Jesaja zum K\u00f6nig Ahas sandte. Die erste Botschaft an Ahas erging durch das stumme Dabeisein von Jesajas Sohn \u201eSchear-Jaschub\u201c. Schear-Jaschub bedeutet \u201e<i>ein Rest wird umkehren<\/i>\u201c. Es verweist also darauf hin, dass ein Teil von Gottes Volk zu Gott umkehren wird. Wenn wir die vorausgegangenen Kapiteln im Buch Jesaja lesen, sehen wir, dass Gottes Volk geistlich sehr verdorben war. Mit dem K\u00f6nig Ahas stand es auch nicht besser. \u00dcber ihn wird berichtet, dass er <span style=\"font-size: medium;\"> die Baalen anbetete, seine S\u00f6hne im Feuer verbrannte, auf den H\u00fcgeln und unter allen gr\u00fcnen B\u00e4umen opferte und r\u00e4ucherte. Sowohl K\u00f6nig als auch Volk standen kurz vor dem Gericht Gottes. Allerdings sollte dieses Gericht nicht durch die Aram\u00e4er kommen, sondern durch die Assyrer. <\/span>Doch der Name Schear-Jaschub vermittelt die Hoffnung Gottes, dass die aus dem Gericht \u00dcbriggebliebenen zu Gott umkehren werden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wenn wir aber an die Situation denken, in der Jesaja und sein Sohn vor dem K\u00f6nig Ahas stehen, dann wird uns klar, dass das stumme Dabeisein von Schear-Jaschub auch eine spezifische Botschaft hat: Es war n\u00e4mlich ein ganz klarer Aufruf zur Umkehr. Ahas sollte von seiner Gottlosigkeit umkehren. \u201e<i>Umkehr zu Gott und Befreiung von Angst geh\u00f6ren von der Sache her immer zusammen\u201c<\/i><sup>2<\/sup>. Sie stehen in Wechselbeziehung zueinander. Wer nicht zu Gott umgekehrt, lebt von einer Angst zur anderen. Ebenso l\u00e4sst sich auch umgekehrt sagen: Wer sich von seiner Angst leiten l\u00e4sst, kann nicht umkehren.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Eben dieses Problem hatte Ahas. Denn als der Auftrag Gottes an Jesaja erging, hielt sich der K\u00f6nig am Ende der Wasserleitung des oberen Teiches auf, um dort milit\u00e4rische Sicherungsma\u00dfnahmen zu treffen. Dar\u00fcber hinaus berichtet uns 2. K\u00f6nige \u00fcber eine weitere Sicherungsma\u00dfnahme, die der K\u00f6nig traf. Ahas bat den assyrischen K\u00f6nig Tiglat-Pileser um Unterst\u00fctzung gegen seine beiden Feinde. Ahas traf milit\u00e4rische und politische Ma\u00dfnahmen, aber von geistlichen Ma\u00dfnahmen wird uns nichts berichtet. Weder befragte er Gott noch suchte er seine Hilfe. Bestimmt dachte er: \u201e<i>Die Feinde stehen vor der T\u00fcr. Ich muss was tun. Ich muss handeln. Ich darf jetzt keine Zeit verlieren.<\/i>\u201c Ist es nicht so? Wir alle kennen solche Momente? Ahas Verhalten war von seiner Angst geleitet. Ahas orientierte sich nach seinem bebenden Herz. Wegen seiner Angst im Herzen war er nicht in der Lage, Gottes Rettung zu suchen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie half Gott Ahas? &#8211; Betrachten wir Vers 4: <b>und sprich zu ihm <\/b>&#8211; Gott wollte mit Ahas sprechen. Ahas war in Angst, aber Gott wollte mit ihm sprechen. Wenn unser Herz Angst bef\u00e4llt, dann m\u00f6chte Gott auch mit uns sprechen, uns sein Wort geben. Welches Wort gab Gott Ahas? Betrachten wir weiter Vers 4: \u201e<b>H\u00fcte dich<\/b>\u201c, \u201e<b>bleibe still<\/b>\u201c, \u201e<b>f\u00fcrchte dich nicht<\/b>\u201c, \u201e<b>dein Herz sei unverzagt<\/b>\u201c Ahas sollte keine Angst haben. Gott warnt ihn regelrecht davor. Denn gerade wegen seiner Angst, machte Ahas falsche Ma\u00dfnahmen. Er bat den assyrischen K\u00f6nig um Hilfe, der ihn aber sp\u00e4ter selbst zum Verh\u00e4ngnis wurde. Deswegen sagte Gott \u201e<b>H\u00fcte dich<\/b>\u201c, \u201e<b>bleibe still<\/b>\u201c. Ahas sollte ruhig auf die Rettung Gottes warten. Wenn wir uns von unserer Angst leiten lassen, dann kann es sogar passieren, dass wir unsere Not noch vergr\u00f6\u00dfern. Deswegen sollen auch wir auf die Stimme Gottes h\u00f6ren: \u201e<b>H\u00fcte dich<\/b>\u201c, \u201e<b>bleibe still<\/b>\u201c, \u201e<b>f\u00fcrchte dich nicht<\/b>\u201c, \u201e<b>dein Herz sei unverzagt<\/b>\u201c.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Als dies Wort an Ahas erging, dachte sich der K\u00f6nig bestimmt: \u201e<i>Zwei Heere greifen mich an und ich soll dabei still bleiben?! Nein nat\u00fcrlich nicht!\u201c <\/i>Wie redete Gott weiter zu Ahas?<i> &#8211;<\/i> Betrachten wir weiter Vers 4: <b>dein Herz sei unverzagt vor diesen beiden Brandscheiten, die nur noch rauchen, vor dem Zorn Rezins und der Aram\u00e4er und des Sohnes Remaljas. <\/b>In Ahas Augen waren Rezin und Pekach eine riesige Bedrohung, \u201egewaltige und verheerende Feuerwalzen\u201c<sup>3<\/sup>, doch in Gottes Augen waren sie <i>Stummeln, letzte Reste der Feuerbr\u00e4nde, abgebrannte Holzscheite, im Verl\u00f6schen begriffen<\/i><sup>4<\/sup>. Gott lehrte Ahas Seine Perspektive der Dinge. Gottes Perspektive hilft uns von unserer Sichtweise abzulassen, die verzerrt und zumeist mit irrealen Bef\u00fcrchtungen befallen ist.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Als Jesaja diese Worte Ahas verk\u00fcndete, dachte sich Ahas vielleicht: <i>Wie kann Jesaja sagen, dass Rezin und Pekach nur noch Brandscheite sind? Er ist sich wohl dem Ernst der Lage nicht ganz bewusst? <\/i>&#8211; Wie half Gott Ahas weiter? Betrachten wir die Verse 5 \u2013 6: <b>Weil die Aram\u00e4er gegen dich B\u00f6ses ersonnen haben samt Ephraim und dem Sohn Remaljas und sagen:<\/b> \u201e<b>Wir wollen hinaufziehen nach Juda und es erschrecken und f\u00fcr uns erobern und zum K\u00f6nig darin machen den Sohn Tabeals\u201c <\/b>Warum sagte Gott das? Ahas, ja das ganz Volk wusste doch von dem Vorhaben der Aram\u00e4er und der Israeliten Bescheid. Warum hielt es Gott f\u00fcr n\u00f6tig, ihm das nochmal zu berichten? Gott wollte Ahas zeigen, dass er seine Lage ganz genau kennt. Ahas sollte wissen: \u201e<i>Gott kennt mein Problem. Gott wei\u00df, wie gravierend mein Problem ist. Gott verharmlost mein Problem nicht<\/i>.\u201c Nichtsdestotrotz war die Angst von Ahas in Gottes Augen ein noch viel gr\u00f6\u00dferes Problem. Es war ja gerade die Absicht der Feinde ihn zu erschrecken. Und wozu? Um einen anderen K\u00f6nig \u00fcber Juda zu setzen. Und eben dies ist auch der Plan des Feindes noch heute. Der Feind m\u00f6chte uns Angst einjagen? Wozu? Damit nicht mehr der K\u00f6nig Jesus unser Handeln regiert, sondern Angst.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wir sehen hier wie gravierend das Problem der Furcht ist. Wenn wir eine chronische Ansgt im Herzen haben, dann k\u00f6nnen wir dem Herrn nicht ungehindert nachfolgen. Wir k\u00f6nnen auch nicht die Geburt unseres Herrn mit einem fr\u00f6hlichen Herzen singen, wenn unser Herz beschwert ist von \u00c4ngsten, seien es Zukunfts\u00e4ngste bzgl. des n\u00e4chsten Jahres oder andere \u00c4ngste. Der Herr Jesus sagte einmal: <b>H\u00fctet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit t\u00e4glichen Sorgen<\/b> (Lk.21.34)<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Was sagte aber Gott zu den Pl\u00e4nen der Feinde Ahas?- Betrachten wir Vers 7: &#8211; <b>so spricht Gott der H<\/b><span style=\"font-size: small;\"><b>ERR<\/b><\/span><b>: Es soll nicht geschehen und nicht so gehen. <\/b>H\u00f6chstpers\u00f6nlich und mit gro\u00dfem Nachdruck versicherte Gott Ahas, dass der Plan der Feinde nicht aufgehen w\u00fcrde. Warum eigentlich nicht? Weil Ahas und sein Volk so fromm waren? Nein, der Grund ist einfach der, dass Gott mit dem Plan der Feinde nicht einverstanden war. Ohne zu wissen, widersprach ihr Plan Gottes Plan. Denn ihre Absicht, den Sohn Tabeals, einen Aram\u00e4er, zum K\u00f6nig zu machen, richtete sich gegen Gottes Verhei\u00dfung an David. Gott hatte David die ewige Dynastie versprochen. Somit war Ahas Problem eine Sache, die Gott ganz pers\u00f6nlich anging. Um Seines Wortes willen und um Davids willen wollte er auf keinen Fall zulassen, dass der Plan der Feinde aufgeht. Deswegen sprach Gott: <b>Es soll nicht geschehen und nicht so gehen<\/b>.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">In den Versen 8 und 9 sagte Gott Ahas voraus, dass es weder den Aram\u00e4ern noch den Israeliten gelingen w\u00fcrde, ihr Machtbereich auszuweiten. Sie sollen nur \u00fcber ihre L\u00e4nder herrschen. Israel w\u00fcrde sogar in nur 65 Jahren untergehen. Ahas Augen waren fixiert auf die Feinde, die sein Land bedrohten. Doch Gott wollte ihm mit seinem Wort helfen, die Situation mit Glauben zu sehen. Gleichzeitig offenbarte Gott Ahas Seine Souver\u00e4nit\u00e4t. Er ist derjenige, der bestimmt wie weit und wie lange die Macht der K\u00f6nige sein soll. Er ist der Herr, nicht der assyrische K\u00f6nig Tiglat-Pileser. Auf Ihn sollte er vertrauen, nicht auf Tiglat-Pileser.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">All das, was Gott zu Ahas bisher geredet hatte, sollte letztendlich einer Sache dienen, n\u00e4mlich dem Glauben Ahas an Gottes Rettung. Anstelle von Angst sollte Glauben sein Herz beherrschen. Die Wahl, der sich Ahas jetzt stellen musste, war: Angst oder Glaube? Ahas hatte in seiner Vergangenheit allerlei Unfug betrieben. Aber \u00fcber all diese Dinge wollte Gott jetzt erst einmal nicht sprechen. In diesem Moment wollte Gott mit Ahas nur \u00fcber eine Sache sprechen: Willst du fortan mir vertrauen oder nicht? Wie ernsthaft war die Frage nach dem Glauben? &#8211; Lesen wir gemeinsam Vers 9b: <b>Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.<\/b> \u00dcber Bleiben oder nicht bleiben, \u00fcber sein oder nicht sein, konkret: \u00fcber Tod oder Leben, \u00fcber Gericht oder Rettung, entscheidet die Frage nach dem Glauben. Dies gilt nicht nur zu Ahas Zeiten, sondern zu allen Zeiten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Welches Zeichen gibt uns Gott aber, um Glauben an ihn zu fassen?<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><b>Teil II: Das Zeichen des Immanuel (V. 10 &#8211; 25)<\/b><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">An Ahas erging eine toternste Warnung. Was machte aber daraufhin Ahas? Nichts! Der Verfasser berichtet von keiner einzigen Reaktion. Trotz der vielen Worte, die Gott zu Ahas redete, war Ahas immer noch nicht zum Glauben bereit. Was tat Gott daraufhin? Betrachten wir Vers 10: <b>Und der H<\/b><span style=\"font-size: small;\"><b>ERR<\/b><\/span><b> redete abermals zu Ahas und sprach <\/b>Noch einmal wollte Gott mit Ahas sprechen. Ihm noch einmal zum Glauben helfen. Dabei machte er ihm ein riesiges Angebot, wonach viele Menschen begehren. &#8211; Betrachten wir Vers 11: <b>Fordere dir ein Zeichen vom H<\/b><span style=\"font-size: small;\"><b>ERRN<\/b><\/span><b>, deinem Gott, es sei drunten in der Tiefe oder droben in der H\u00f6he! <\/b>Um Ahas zum Glauben zu verhelfen, bot Gott ihm ein Zeichen an. Dabei hatte Ahas die komplett freie Wahl: Sei es aus der H\u00f6he oder aus der Tiefe. Egal, um welches Zeichen Ahas auch bitten wollte, Gott war bereit es zu tun. Ist das nicht erstaunlich, wie sehr Gott dem gottlosen Ahas entgegenkam? Dass der allm\u00e4chtige Gott sich nicht f\u00fcr schade h\u00e4lt, dem gottlosen Ahas jegliches Zeichen anzubieten, zeigt wie extrem wichtig der Glaube f\u00fcr Gott ist. Gott hat ein tiefes Anliegen daf\u00fcr, dass der Mensch Glauben an ihn fasst.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie reagierte Ahas auf dieses riesige Angebot? Ahas sagte: <b>Ich will\u00b4s nicht fordern, damit ich den H<\/b><span style=\"font-size: small;\"><b>ERRN <\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>nicht versuche.<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\">Ahas winkte das Angebot ab, weil er angeblich Gott nicht testen wolle. Die<\/span><span style=\"font-size: medium;\">Antwort von Ahas klingt scheinbar fromm und dem\u00fctig. Wie war sie aber in Gottes Augen? Betrachten wir Vers 13: <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>Da sprach Jesaja: Wohlan, so h\u00f6rt, ihr vom Hause David: Ist\u00b4s euch zu wenig, dass ihr Menschen m\u00fcde macht? M\u00fcsst ihr auch meinen Gott m\u00fcde machen? <\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\">Hinter Ahas Antwort tarnte sich eine Haltung, die sowohl geistliche Menschen wie Jesaja als auch Gott selbst zu schaffen macht. Um welche Haltung handelt es sich? Es handelt sich um die Haltung des Unglaubens, die Nichtbereitschaft, der Unwille, sich auf Gott einzulassen. Es macht uns m\u00fcde, wenn wir Menschen viel Hilfe durch Gottes Wort geben, sie aber im Unglauben verharren. Wir werden zwar schneller m\u00fcde als der langm\u00fctige Gott, aber irgendwann ist auch bei Gott Schluss. Der allm\u00e4chtige Gott, der mit Leichtigkeit den Kosmos erschuf, l\u00e4sst sich durch Unglauben erm\u00fcden. <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Und die h\u00f6chste Form des Unglaubens ist gerade die, wenn man ihn theologisch zu begr\u00fcnden vermag<\/i><\/span><sup><span style=\"font-size: medium;\">5<\/span><\/sup><span style=\"font-size: medium;\">. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Denn in Wirklichkeit ging es Ahas gar nicht darum, Gott nicht zu versuchen. Vielmehr gebrauchte Ahas jenes Gebot aus 5. Mose als Vorwand. Was war aber dann der Grund, dass Ahas kein Zeichen haben wollte? Ahas hatte eine eigene L\u00f6sung f\u00fcr sein Problem gefunden. Seine L\u00f6sung war Tiglat-Pileser. Zu ihm sagte er: <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ich bin dein Knecht und dein Sohn. Komm herauf und hilf mir aus der Hand des K\u00f6nigs von Aram und des K\u00f6nigs von Israel, die sich gegen mich aufgemacht haben! <\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\">(2. K\u00f6nige 16.7)<\/span><span style=\"font-size: medium;\">Ahas war \u00fcberzeugt von seiner L\u00f6sung. Er dachte: <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Der m\u00e4chtige Tiglat-Pileser- das m\u00fcsste doch die L\u00f6sung sein<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">.<\/span><span style=\"font-size: medium;\">Ein Zeichen hingegen w\u00fcrde bedeuten, dass sich Ahas nun auf Gott einlassen m\u00fcsste. Einlassen auf Gottes Art und Weise zu retten, einlassen auf Gottes Art und Weise zu helfen. Aber eben genau das wollte Ahas nicht. Er meinte, er k\u00f6nne sich selber helfen, sich selber retten. Deswegen hatte Ahas keinen Raum in seinem Herzen, Glauben an Gottes Rettung zu fassen. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">In Zeiten der Not sind wir oftmals derselben Versuchung ausgesetzt wie Ahas. Da kommt uns eine L\u00f6sung in dem Sinn, die zwar nicht mit Gottes Willen \u00fcbereinstimmt, uns aber als sehr wirksam erscheint. Und je weiter wir \u00fcber sie nachdenken, desto mehr leuchtet, gl\u00e4nzt und glitzert sie. Wir fangen an, uns selber helfen und machen uns mehr und mehr unf\u00e4hig, auf Gottes Hilfe zu vertrauen. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Der zweite Grund, warum Ahas sich nicht auf Gott einlassen wollte, war, dass er nicht Bu\u00dfe tun wollte. Wie bereits erw\u00e4hnt, betet er die Baalen an, verbrannte seine S\u00f6hne im Feuer, opferte und r\u00e4ucherte auf den H\u00fcgeln und unter allen gr\u00fcnen B\u00e4umen. Ahas war unglaublich religi\u00f6s. Da, wo aber Offenbarung Gottes ist, h\u00f6rt die Religiosit\u00e4t auf. Ahas wollte aber an seine Religiosit\u00e4t festhalten. In Zeiten der Not m\u00f6chte sich Gott uns noch mehr offenbaren. Uns zeigen wie Er ist, damit alle religi\u00f6sen Elemente aus unserem Glaubensleben verschwinden. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Weil Ahas so beharrlich im Unglauben war, war Gott darin \u201em\u00fcde\u201c geworden, ihm weiter zuzureden. Darum gab Gott ihm von sich aus selbst ein Zeichen. Um was f\u00fcr ein Zeichen handelt es sich? &#8211; Lesen wir gemeinsam den Vers 14b (ab \u201esiehe\u201c): <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn geb\u00e4ren, den wird sie nennen Immanuel<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\">. Als Jesaja sagte \u201e<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Siehe\u201c, <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">erwartete Ahas sicherlich ein sensationelles Ereignis, wie etwa das Feuer vom Himmel f\u00e4llt oder das ein Engel kommt und das Heer der Feinde zerschl\u00e4gt. Aber nichts dergleichen. Eine Jungfrau, die einen Sohn mit dem Namen Immanuel geb\u00e4ren wird, war das Zeichen, das Gott Ahas gab. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Was hat es mit diesem eigenartigen aber doch zugleich gro\u00dfartigen Zeichen auf sich? Wer war denn diese Jungfrau und dieser Sohn Immanuel? <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Das hebr. Wort, das hier f\u00fcr Jungfrau steht, meint ein unverheiratetes M\u00e4dchen. Aber der Ton liegt bei dem hebr\u00e4ischen Wort nicht auf dem Unverheiratetsein und der Jungfr\u00e4ulichkeit, sondern vielmehr auf das Bereitsein, Mutter zu werden<\/i><\/span><sup><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>6<\/b><\/i><\/span><\/sup><span style=\"font-size: medium;\">. Deswegen ist auch nicht eine ganz bestimmte Frau zu dieser Zeit gemeint. Zudem entspricht es dem hebr\u00e4ischen Text vielmehr, nicht mit \u201e<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>eine\u201c<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> sondern mit \u201e<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>die<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> Jungfrau\u201c zu \u00fcbersetzen. Das Wort \u201edie\u201c ist wiederum kollektiv gemeint. Einfach gesagt: Es geht um <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>die<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> werdende Mutter zu der Zeit der Belagerung Judas. Alle Kinder, die bald geboren werden, durften von ihren M\u00fcttern prophetisch \u201eImmanuel\u201c &#8211; \u201eGott mit uns\u201c genannt werden. Warum aber? <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Betrachten wir die Verse 15 und 16: <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>Butter und Honig wird er essen, bis er wei\u00df, B\u00f6ses zu verwerfen und Gutes zu erw\u00e4hlen. Denn ehe der Knabe lernt B\u00f6ses verwerfen und Gutes erw\u00e4hlen, wird das Land ver\u00f6det sein, vor dessen zwei K\u00f6nigen dir graut.<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>B\u00f6ses zu verwerfen und Gutes zu erw\u00e4hlen, ist nichts anderes als eine hebr\u00e4ische Art und Weise, die selbst\u00e4ndige Denkf\u00e4higkeit eines Menschen, die mit dem Sprechenk\u00f6nnen anf\u00e4ngt, auszudr\u00fccken. V 15 will also sagen: Bevor die Neugeborenen dieser Krisenzeit sprechen lernen, werden sie Butter bzw. Dickmilch und Honig essen. Sie werden also nicht nur von der Mutterbrust ern\u00e4hrt, sondern nehmen auch Fremdnahrung zu sich<\/i><\/span><sup><span style=\"font-size: medium;\"><b>7<\/b><\/span><\/sup><span style=\"font-size: medium;\">. Einfach gesagt: Die Knaben werden trotz der Belagerung gesund und ungest\u00f6rt aufwachsen. Wenn selbst Babys w\u00e4hrend der Belagerungszeit eine \u00dcberlebenschance haben, dann umso mehr die Erwachsenen. Und noch bevor die Knaben das Sprechen lernen, also etwa in zwei bis drei Jahren, wird die Belagerung der beiden K\u00f6nige aufh\u00f6ren<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>, <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">erkl\u00e4rt<\/span><span style=\"font-size: medium;\">Vers 16. Innerhalb einer kurzen Frist, die Gott mit der Zeit zwischen Schwangerschaft und Kindszeit vergleicht, w\u00fcrde die Gefahr aus dem Norden verschwinden. Auf diese Weise wollte sich Gott als Immanuel offenbaren, als den Gott, der mit seinem Volk ist. Und solange die Belagerung anhielt, sollte Ahas an den ungest\u00f6rt aufwachsenden Kindern Gott als Immanuel erkennen. Gott wollte sich als Immanuel offenbaren, zum einen durch seine gn\u00e4dige Zuwendung w\u00e4hrend der Belagerungszeit, zum anderen und vor allem durch die Rettung von den Feinden. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Welche Bedeutung hat das Immanuel-Zeichen f\u00fcr uns? Wie wir wissen, deutet Matth\u00e4us den Sohn Immanuel nun konkret auf Jesus. Denn sowie damals Immanuel ein Zeichen der Rettung war, so ist auch Jesus und gerade Jesus die Rettung. In Jesus k\u00f6nnen wir Gott als Immanuel noch deutlicher sehen, als es Ahas je vermochte. Denn in Jesus hat sich Gott in vollem Ausma\u00df als Immanuel offenbart. Als Gott Ahas Rettung gab, dann tat er es von oben her. Als uns aber Gott Rettung in Jesus gab, kam er vom Himmel herunter und zog Menschengestalt an. <\/span>Johannes sagt: <span style=\"font-size: medium;\"><b>Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns <\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\">(Johannes 1.14). Fleisch meint hier nicht nur menschlicher K\u00f6rper. \u201e<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Schon im AT kennzeichnet Fleisch den Menschen in seiner Schwachheit, Hinf\u00e4lligkeit und Todverfallenheit<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><sup><span style=\"font-size: medium;\">8<\/span><\/sup><span style=\"font-size: medium;\"> Als Gott Rettung in Jesus gab, nahm er zutiefst Anteil an unserer Schwachheit und Todverfallenheit. Er nahm ganz real an unserem wirklichen Menschsein teil. In v\u00f6lliger Solidarit\u00e4t wurde Gott wahrhaft unseres Gleichen. Seinem Namen Immanuel blieb Jesus sein ganzes Leben lang treu von der Krippe bis zum Kreuz, wo er unsere Rettung vollzog. Mehr \u201eGott mit uns\u201c als in der Person Jesu geht nicht. Unsere Aufgabe ist es, dem Zeichen Immanuel zu glauben, indem wir durch das Schauen auf Jesus erkennen, dass Gott mit uns ist. Indem wir glauben, dass Gott mit uns ist, k\u00f6nnen und sollen wir unsere \u00c4ngste und Sorgen \u00fcberwinden. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Weil aber Ahas in seinem Unglauben verharrte, k\u00fcndigte ihm Jesaja auch das Gericht an, welches in den Versen 17-25 beschrieben wird. Jesaja k\u00fcndigt eine Not an, die <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>alle Not in den Schatten stellen wird, die seit der Trennung des israelitischen Gro\u00dfreiches im Lande herrschte<\/i><\/span><sup><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>9<\/b><\/i><\/span><\/sup><span style=\"font-size: medium;\">. Ausgerechnet der assyrische K\u00f6nig, auf den Ahas vertraute, w\u00fcrde diese Not herbeif\u00fchren. Das Land Juda wird den Assyrern unwiderstehlich ausgeliefert sein, wie man einem Schwarm Bienen ausgeliefert ist. Sie werden entbl\u00f6\u00dft und in Schande gebracht werden. Der Besitzstand von denjenigen, die in Juda \u00fcbrigbleiben, wird sich stark vermindern. Das Land wird in einen verwahrlosten Zustand zur\u00fcckgelassen werden. \u00dcberall werden Dornen und Disteln wuchern.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Dass Jesaja auf einmal das Gericht ank\u00fcndigt, zeigt, dass \u201eGott mit uns\u201c nicht einfach nur ein lieb gemeinter Trost von Gott ist, das man annehmen kann, wenn man will. Gott ist es ernst darum, dass man das Immanuel-Zeichen, das er uns gegeben hat, beherzigt und glaubt. Denn andernfalls kann man nicht nach Gottes Willen leben und eben dies hat schlie\u00dflich Gericht zufolge. Wenn es uns an Immanuel-Glauben mangelt, dann d\u00fcrfen wir Gott darum bitten, dass er uns ganz pers\u00f6nlich (, so wie wir es verstehen,) offenbart, dass Er in Jesus mit uns ist.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Lasst uns daf\u00fcr beten, dass Gott uns in dieser Vorweihnachtszeit neu als Immanuel begegnet und wir im Glauben an Immanuel gefestigt werden, sodass wir ein Leben zu Gottes Ehre f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium;\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>Darum wird euch der H<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>ERR<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b> selbst ein Zeichen geben: <\/b><\/span><b>Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn geb\u00e4ren, <\/b><span style=\"font-size: medium;\"><b>den wird sie nennen Immanuel (V.14).<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das Zeichen des Immanuel \u00a0Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn geb\u00e4ren, den wird sie nennen Immanuel (V.14). 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