{"id":2865,"date":"2013-12-16T23:43:33","date_gmt":"2013-12-16T22:43:33","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2865"},"modified":"2022-11-18T12:22:58","modified_gmt":"2022-11-18T11:22:58","slug":"predigt-jesaja-111-9-sonderlektion-2-weihnachten-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-jesaja-111-9-sonderlektion-2-weihnachten-2013\/","title":{"rendered":"Predigt: Jesaja 11,1 \u2013 9 (Sonderlektion 2 \u2013 Weihnachten 2013)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/2013P-Jes111.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Ein Reis aus dem Stamm Isais<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isaisund ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen\u201c.<\/b><\/span><\/h3>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">(Jes 11,1)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In wenigen Tagen ist Weihnachten. Freut ihr euch darauf? Ja, Weihnachten ist eigentlich ein Fest der Freude. Nach einer Forsa-Umfrage kurz vor dem 1. Advent freut sich die gro\u00dfe Mehrheit der Menschen in Deutschland auf Weihnachten (81%, ohne Kinder). Aber obwohl sich die meisten Menschen auf Weihnachten freuen, ist es nicht leicht, sich dann an Weihnachten tats\u00e4chlich zu freuen, weil viele im Dezember noch viel erledigen m\u00fcssen in der Schule oder Beruf, weil sie gestresst sind vom Geschenke kaufen, Weihnachtsfeiern, Kochen, Backen und usw. Deshalb gibt es im Internet viele Tipps, was man machen kann, um sich an Weihnachten doch freuen zu k\u00f6nnen; ein Psychologieprofessor in Hamburg hat z.B. geraten, dass man nicht alles planen soll, sondern Freiraum f\u00fcr spontane Entscheidungen lassen soll, dass man mit seinen Kindern basteln und zwischendurch spazieren gehen soll, dass man statt eines Diners ein B\u00fcffet vorbereitet, oder dass man Mut fasst, das traditionelle Familientreffen abzusagen und in Urlaub fliegt. Aber bekommen wir dadurch wahre Weihnachtsfreude? Wahre Weihnachtsfreude bekommen wir, wenn wir den wahren Sinn von Weihnachten verstehen, wenn wir die Bedeutung von dem erfassen, was an Weihnachten passiert ist. Um die Bedeutung von Weihnachten zu verstehen, m\u00fcssen wir begreifen, was das eigentliche Problem von uns Menschen ist und was Gott getan hat, um es zu l\u00f6sen. Die Bibel sagt, dass das eigentliche Problem der Menschen ist, dass wir das Reich Gottes nicht mehr haben, wo wir in Harmonie mit Gott und den Mitmenschen unter Gottes guter Herrschaft leben konnten, ohne Leid, ohne Krankheit und Schmerzen, ohne Tod. Und in der Bibel ist es das Hauptthema, dass Gott sein Reich wiederherstellt und was er daf\u00fcr tut. Im Vaterunser hat Jesus uns gelehrt, gleich am Anfang daf\u00fcr zu beten: \u201eDein Reich komme.\u201c Unser heutiger Text Jesaja 11 sagt als Prophezeiung, wie Jesus f\u00fcr dieses Anliegen in die Welt kommen w\u00fcrde und wie er dieses Anliegen tats\u00e4chlich in Erf\u00fcllung bringen wird. Wir wollen ihn deshalb mit 2 Fragen betrachten: Wie ist Jesus zu uns gekommen? Und wie wird er sein Reich aufrichten und wie wird es sein, darin zu leben? M\u00f6ge Gott uns heute helfen, eine klare Antwort auf diese Fragen zu finden und dadurch den eigentlichen Sinn von Weihnachten zu verstehen!<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Betrachten wir den Vers 1. Lesen wir diesen Vers nochmals zusammen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eUnd es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott k\u00fcndigt hier einen Menschen an, den er bildhaft als ein Reis und als einen Zweig beschreibt. Das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr \u201eReis\u201c bezeichnet einen Spross an einem Baumstumpf oder einer Wurzel, die keine Pflanze tr\u00e4gt. Jeder von euch hat schon im Wald gesehen, wie an einem Baumstumpf ein gr\u00fcnes Reis hervorsprie\u00dft. So ein Reis ist klein und sieht bedeutungslos aus. Aber erstaunlicherweise k\u00fcndigt Gott hier an, dass der Eine, der f\u00fcr alle Menschen in der Welt Rettung bringen und das Reich Gottes aufrichten sollte, wie so ein kleines Reis kommen w\u00fcrde. Wir k\u00f6nnten leichter verstehen, wenn Gott den Retter und wahren K\u00f6nig f\u00fcr alle Menschen, den Messias, mit einem gro\u00dfen Baum oder mindestens mit einem starken Ast vergleichen w\u00fcrde. Aber Jesaja spricht von einem Reis am Stamm Isais, von einem Zweig, der aber Frucht bringt. Das sagt viel \u00fcber das Wesen Jesu bzw. dar\u00fcber, wie Gott zu uns Menschen kommen wollte. In Jesus wurde Gott ein Mensch. Er lebte beschr\u00e4nkt in Raum und Zeit mit einem K\u00f6rper wie wir, der hungrig und m\u00fcde wurde, wenn er arbeitete oder wanderte, war verletzbar und versuchbar. Er kam nicht als ein K\u00f6nig oder als ein Superman, sondern als ein kleines Kind, das nach der Geburt in einem Stall in die Futterkrippe gelegt wurde. Jesus kam so niedrig zu uns. Auch als Jesus erwachsen war und Gottes Reich verk\u00fcndigte, wirkte er ohne Titel und Ansehen in der Gesell\u00adschaft. Jesus wurde von den Leuten wegen ihrer Vorurteile verachtet; sogar einer seiner sp\u00e4teren J\u00fcnger, Nathanael, sagte anfangs kritisch: \u201eWas kann aus Nazareth Gutes kommen?\u201c Obwohl Jesus Gottes Wort predigte und zahllose Menschen geistlich und k\u00f6rperlich heilte, wurde er wegen seiner Gemeinschaft mit den S\u00fcndern als Fresser und Weins\u00e4ufer verspottet und verleumdet, einige behaupteten sogar von ihm, dass er besessen w\u00e4re und mit der Kraft vom Teufel \u00adarbeiten w\u00fcrde. Jesus war wirklich wie ein Reis unten am Baumstumpf, niedrig und verachtet. Kap. 53 sagt Jesaja \u00fcber ihn: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eEr schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus d\u00fcrrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen h\u00e4tte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn f\u00fcr nichts geachtet\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (Jes 53,2.3). <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was bedeutet es, dass dieses Reis aus dem Stamm Isai kam? F\u00fcr diejenigen, die Isai nicht kennen: ihr braucht euch deswege nicht schlecht zu f\u00fchlen, Isai war eigentlich kein bekannter Mann. Aber Isai war der Vater von David, der ein guter, ber\u00fchmter K\u00f6nig in Israel wurde und der Gott so gut gefallen hat, dass Gott ihm zugesagt hat, dass er einem seiner Nachkommen den Thron ewiglich best\u00e4tigen w\u00fcrde (2. Sam 7,12-14a). Und jeder wei\u00df, dass kein Mensch auf der Erde ewig leben und regieren kann. Gott hat David verhei\u00dfen, dass der Messias, der wahre K\u00f6nig, als ein Nachkomme Davids kommen w\u00fcrde. Und als Gott durch Jesaja sagte \u201eein Reis aus dem Stamm Isais\u201c, best\u00e4tigte er, dass der Messias als Nachkomme Davids kommen w\u00fcrde. Aber er sagte nicht aus dem Stamm Davids, des ber\u00fchmten K\u00f6nigs, sondern \u201eaus dem Stamm Isais\u201c, womit er betonte, dass Jesus in Niedrigkeit kommen w\u00fcrde. Es ist wirklich erstaunlich, dass der Sohn Gottes so niedrig zu uns in die Welt kam. Aber weil Jesus so niedrig kam und uns diente, kann jeder ohne Hemmung zu ihm kommen, gleich ob bei bei ihm scheinbar alles in Ordnung ist oder ob in seinem Leben so manches schief gelaufen ist; jeder kann zu Jesus kommen und seine Hilfe bekommen. Jesus ist der Zweig, der so unz\u00e4hlbar viel Frucht bringt. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was sagt uns der Text weiter \u00fcber seine Eigenschaften? Betrachten wir den Vers 2: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201e<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Auf ihm wird ruhen der Geist des <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der St\u00e4rke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dieser Vers zeigt uns den Messias von einer ganz anderen Seite. Denn auf ihm, der wie ein Spross niedrig kommen w\u00fcrde, w\u00fcrde <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">der Geist des Herrn ruhen, also der Heilige Geist. Tats\u00e4chlich lesen wir im Evangelium, dass bei der Taufe Jesu der Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabfuhr (Mt 3,16) und auf ihm blieb. In der Bibel wird von manchen Menschen berichtet, dass der Heilige Geist in ihnen wirkte, f\u00fcr bestimmte Zeit oder in gewissem Ma\u00dfe. Aber es gibt keinen Menschen, auf dem der Heilige Geist so ruhte wie auf Jesus. Der Geist des Herrn wird hier mit sechs Begriffen n\u00e4her erl\u00e4utert. Er ist der <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eGeist der Weisheit und des Verstandes\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">. Weil Jesus den Geist der Weisheit und des Verstandes hatte, war Jesus immer voller Weisheit. Obwohl er in seinem Leben auf der Erde mit vielen schwierigen Fragen und zum Teil extrem schweren Versuchungen konfrontiert wurde, hatte Jesus immer die Weisheit, richtig zu reden und richtig zu handeln. Dabei musste er nie lange \u00fcberlegen, bis er die richtige Antwort geben konnte. Als der Teufel Jesus alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit zeigte und ihm versprach, ihm alles zu geben, wenn er vor ihm niederfallen und ihn anbeten w\u00fcrde, durchschaute Jesus die Versuchung und antworte sofort: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eDu sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (Mt 4,10b). Als Jesus sp\u00e4ter gefragt wurde, was von allen Geboten Gottes das h\u00f6chste Gebot sei, antwortete er sofort: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eH\u00f6re, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gem\u00fct und von allen deinen Kr\u00e4ften. Das andere ist dies: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (Mk 12,29-31).<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Auf Jesus ruht auch der <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eGeist des Rates und der St\u00e4rke\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">. Daher konnte und kann er den Menschen in allen Fragen den richtigen Rat geben. Als die J\u00fcnger sich viele Sorgen machten, weil sie oft nicht wussten, was sie am n\u00e4chsten Tag essen oder womit sie sich neue Schuhe kaufen sollten, wenn die alten durchgelaufen w\u00e4ren, sagte Jesus ihnen nicht, wo sie einen Nebenjob finden k\u00f6nnen, sondern ermutigte sie, auf Gott zu vertrauen und sagte zu ihnen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eTrachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (Mt 6,33). Dabei hat Jesus auch St\u00e4rke, um nach dem Willen Gottes zu handeln. Mit dem Geist der St\u00e4rke heilte Jesus Gel\u00e4hmte, sodass sie wieder gehen, und Blinde, dass sie wieder sehen konnten, und weckte sogar Tote zum Leben wieder auf. Einmal fuhr Jesus mit seinen J\u00fcngern im Boot \u00fcber den See Genezareth und geriet in einen schweren Sturm, sodass das Boot begann zu sinken. Aber Jesus stand auf und bedrohte den Wind und die Wellen und befahl: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eSchweig und verstumme!\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Da entstand eine gro\u00dfe Stille! Jesus ist Gott, der durch Gottes Geist \u00fcber Mensch und Natur herrscht. Jesus weckte auch Tote auf, um die Menschen zu tr\u00f6sten und ihnen zu demonstrieren, dass er auch \u00fcber den Tod Macht hat. Jesus ist Gott, der uns Menschen mit seiner Weisheit und Kraft hilft, das Leben zu bekommen, das Gott uns zugedacht hat. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Jesus hat auch den <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eGeist der Erkenntnis und der Furcht des <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">. Kein Mensch hat Gott je gesehen, deshalb sind alle Menschen in dem Dilemma, dass sie Gott nicht kennen und sich nur ihre eigenen Vorstellungen davon machen, wer er ist und was sein Wille sein k\u00f6nnte. Aber Jesus hat den Geist der Erkenntnis. Er kennt Gott und seinen Willen vollkommen. Darum konnte er in allen Situationen Gottes Willen gut erkl\u00e4ren und konnte mit Autorit\u00e4t den wahren Sinn von Gottes Geboten verk\u00fcndigen (Mt 5,22.28). Dabei musste Jesus seine Rede nie korrigieren, wogegen selbst die gr\u00f6\u00dften Philosophen und die kl\u00fcgsten Gelehrten der Geschichte dies immer wieder tun mussten und bis heute m\u00fcssen. Aber was Jesus gesagt hat, blieb stehen und gilt bis heute und gilt auch \u00fcber die Zeit hinaus in der Ewigkeit, weil Jesus Gott ist und den Geist Gottes hat. Und hier ist noch etwas, was Jesus von den Menschen total unterscheidet. Wenn Menschen mehr k\u00f6nnen oder wissen als andere, werden sie schnell stolz und hochm\u00fctig und vergessen, wer sie vor Gott sind. Manche sind schon stolz, weil sie in der Schule eine Note oder drei Punkte besser sind als andere, obwohl sie ihre Intelligenz von Gott als Gabe bekommen haben. Aber obwohl Jesus so viel wusste, mehr als jeder Mensch je gewusst hat, wurde er nie hochm\u00fctig, sondern f\u00fcrchtete Gott, d.h. er hatte tiefe Liebe und Respekt gegen\u00fcber Gott und tat alles daf\u00fcr, um in allem nach seinem Willen zu leben. Auch darin ist Jesus absolut einzigartig und mit keinem Menschen vergleichbar.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Vers 3a sagt weiter \u00fcber Jesu Gesinnung: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Jesus war nicht einfach nur von Natur aus gottesf\u00fcrchtig, sondern er hat die Furcht des Herrn bewusst geliebt. Das hei\u00dft er Gott von ganzem Herzen geliebt und ihn bewusst respektiert und bewusst nach dem besten Weg gesucht, wie er ihn erfreuen kann. Jesus liebt auch die Menschen, die Gott f\u00fcrchten, und er will uns auch dazu ermutigen und dabei helfen. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was w\u00fcrde Jesus tun, um Gottes Reich aufzubauen und zu regieren? Die Verse 3b und 4 sagen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eEr wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren h\u00f6ren, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewaltt\u00e4tigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen t\u00f6ten.\u201c<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Jesus wird in seinem Reich ganz anders regieren als die Herrscher in dieser Welt. In dieser Welt urteilen die Menschen, nach dem, was sie mit ihren Augen sehen oder mit ihren Ohren h\u00f6ren. Dadurch gibt es viel Ungerechtigkeit in den Familien, Schulen, Firmen, Gerichten usw., weil diejenigen, die nach au\u00dfen hin nur ihre gute Seite zeigen und ihre Untaten verbergen k\u00f6nnen, oft gut wegkommen, w\u00e4hrend diejenigen, die sich nicht gut darstellen oder Fehler vertuschen k\u00f6nnen, oft bestraft werden. Aber Jesus richtet gerecht. Ihn kann niemand t\u00e4uschen, weil er <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">in das Herz jedes Menschen blickt und sehen kann, was jeder im Verborgenen tut. Darum wird es in Jesu Reich wirklich Gerechtigkeit geben. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was erfahren wir weiter \u00fcber Jesus und sein Reich? Vers 5 sagt: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner H\u00fcften.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gerechtigkeit ist nicht nur eine Frage der richtigen Urteile im Gericht. Im biblischen Sinn ist Gerechtigkeit ein tiefes Problem des Herzens jedes Menschen, da wir tief in uns einen Drang haben, unseren eigenen Willen zu tun und nach unsren eigenen Gedanken und W\u00fcnschen zu leben, egal ob es Gottes Willen entspricht und egal, ob es f\u00fcr unsere Mitmenschen gut ist oder nicht. In diesem Sinn fehlt jedem von uns Gerechtigkeit. Aber Jesus ist von Gerechtigkeit und Treue umg\u00fcrtet, wie ein Mann seinen G\u00fcrtel tr\u00e4gt. Er hat selbst niemals ges\u00fcndigt, sondern in jedem Moment darum gek\u00e4mpft, nach Gottes Willen recht zu handeln. Jesus ist auch rundherum treu, sowohl gegen\u00fcber Gottes Wort und Willen als auch gegen\u00fcber den Menschen, die er erw\u00e4hlt hat. Aber das ist nicht alles. Jesus ist so gerecht und so treu gegen\u00fcber Gott, dass er alles daf\u00fcr getan hat, dass wir nach Gottes Willen von unserer S\u00fcnde gereinigt werden und selbst vor Gott gerecht werden. Doch obwohl Jesus alles getan hat, um die Menschen Gottes Willen und Liebe zu lehren und ihnen zu helfen, danach zu leben, haben die Menschen seine Gnade nicht richtig angenommen und ihr Leben nicht wirklich ver\u00e4ndert. Darum ist er in seiner Gerechtigkeit und Treue gegen\u00fcber Gott schlie\u00dflich an unserer Stelle in den Tod gegangen und ist am Kreuz f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben. Dadurch wird jeder, der Jesu Tod pers\u00f6nlich annimmt, vor Gott gerecht. Danken wir Jesus, der absolut treu und gerecht ist und jeden, der an ihn glaubt, gerecht macht und in sein gerechtes Reich f\u00fchrt! <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie wird das Reich aussehen, das Jesus dadurch f\u00fcr uns zug\u00e4nglich gemacht hat? Lesen wir gemeinsam die Verse 6-8: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Da werden die W\u00f6lfe bei den L\u00e4mmern wohnen und die Panther bei den B\u00f6cken lagern. Ein kleiner Knabe wird K\u00e4lber und junge L\u00f6wen und Mastvieh miteinander treiben. K\u00fche und B\u00e4ren werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und L\u00f6wen werden Stroh fressen wie die Rinder.<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Und ein S\u00e4ugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entw\u00f6hntes Kind wird seine Hand stecken in die H\u00f6hle der Natter.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Diese Verse beschreiben anschaulich das Reich Jesu, das er regieren qies. In unserer Welt k\u00f6nnen weder W\u00f6lfe und L\u00e4mmer noch L\u00f6wen und Ziegenb\u00f6cke friedlich zusammen\u00adleben. Zwischen vielen Tierarten herrschen Angst und Schrecken und das Prinzip von fressen und gefressen werden. F\u00fcr uns ist das v\u00f6llig normal, wir kennen es nicht anders. Aber die Bibel lehrt uns, dass das am Anfang noch nicht so war, als Gott die Welt geschaffen hat. Erst, nachdem der Mensch ges\u00fcndigt hatte, kam es zur Feind\u00adschaft unter den Menschen, zwischen Mensch und Tier und unter den Tieren und zum Tod. Aber durch Jesu Tod f\u00fcr die S\u00fcnde der Welt wird sich dieser Zustand v\u00f6llig \u00e4ndern. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">R\u00f6m 8,20-22 sagt:<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Die Sch\u00f6pfung ist ja unterworfen der Verg\u00e4nglichkeit \u2013 ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat \u2013, doch auf Hoffnung; denn auch die Sch\u00f6pfung wird frei werden von der Knechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Sch\u00f6pfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich \u00e4ngstet.\u201c W<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">ie herrlich wird es sein, <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">wenn wir in Jesu Reich alle friedlich zusammen\u00adleben werden und es keinen Tod mehr geben wird! Das Bild von den K\u00fchen und B\u00e4ren, die miteinander weiden, und von den kleinen Kindern, die ohne Gefahr am Loch der Schlangen spielen k\u00f6nnen, zeigt, dass es in Gottes Reich kein Leid, keine Schmerzen, keinen Tod und auch keinerlei Gefahr mehr geben wird. Jesu Reich ist voller Friede, absolutem Frieden, den wir hier gar nicht kennen und uns nur mit M\u00fche vorstellen k\u00f6nnen! In Jesu Reich werden wir unsere wahre Heimat und vollkommenes Gl\u00fcck erfahren!<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was noch wird Jesu Reich pr\u00e4gen? Betrachten wir auch unseren letzten Vers 9. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>\u201eMan wird nirgends S\u00fcnde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Herrn<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b> sein, wie Wasser das Meer bedeckt.\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dass wir in Jesu Reich den Frieden genie\u00dfen werden, ist auch damit verbunden, dass dort niemand mehr s\u00fcndigen wird. Man wird nirgends S\u00fcnde tun noch freveln, also keine Dinge tun, die Gott missfallen. Das \u201eLand\u201c wird voll Erkenntnis des Herrn sein! Das grundlegendes Problem der Menschen seit dem S\u00fcndenfall ist, dass es uns an Erkenntnis fehlt. Vor allem kennen wir Gott nicht oder zu wenig und haben nur ein verzerrtes Bild von ihm. Wer aber nicht erkannt hat, wie heilig Gott ist und wie sehr er uns liebt und dass er uns wirklich das ewige Leben geben will, hat keine richtige Hoffnung und Ziel f\u00fcr sein Leben und nicht genug Kraft, um der Welt und der S\u00fcnde* zu widerstehen. Obwohl wir uns durch Bibelstudium und Gebet um mehr Erkenntnis Gottes bem\u00fchen, haben wir viel zu wenig davon. Aber in Jesu Reich wird alles voll erkenntnis Gottes sein, wie Wasser das Meer bedeckt. Dar\u00fcber hat auch Apostel Paulus geschrieben<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><b>Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich st\u00fcckweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin\u201c <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">(1.Kor 13,12). I<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">n Gottes Reich werden alle Gottes herrliches Wesen erkennen und die Gemeinschaft mit ihm und miteinander genie\u00dfen. Dies beschreibt das Ziel, auf das Jesus hinarbeitet und zu dem er uns f\u00fchrt. Sein Reich wird eine ganz neue Gesellschaft bedeuten, in der wir frei von S\u00fcnde und Tod leben und ihn sehen und in tiefem Frieden leben k\u00f6nnen. Dieses Reich ist unsere wahre Hoffnung und unser wahres Ziel! Wenn uns diese Hoffnung bewusst ist, k\u00f6nnen wir uns immer freuen und Frieden im Herzen behalten, egal wie unsere Lebenssituation gerade ist. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lesen wir zum Schluss noch Lesen wir zum Schluss nochmals das Leitwort: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen\u201c. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lasst uns Jesus, der als ein Reis in die Welt gekommen ist, annehmen und sein Reich, in das er uns einl\u00e4dt, zu unserem Ziel machen! Gott schenke jedem dadurch die wahre Hoffnung und wahre Freude von Weihnachten! Frohe Weihnachten!<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Ein Reis aus dem Stamm Isais \u201eUnd es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isaisund ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen\u201c. (Jes 11,1) In wenigen Tagen ist Weihnachten. Freut ihr euch darauf? Ja, Weihnachten ist eigentlich ein Fest der Freude. Nach einer Forsa-Umfrage kurz vor dem 1. Advent freut sich die gro\u00dfe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2865","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2865"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2868,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2865\/revisions\/2868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2865"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}