{"id":2834,"date":"2013-11-24T22:24:58","date_gmt":"2013-11-24T21:24:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2834"},"modified":"2022-11-18T12:23:01","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:01","slug":"predigt-offenbarung-211-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-offenbarung-211-27\/","title":{"rendered":"Predigt: Offenbarung 21,1 &#8211; 27"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Offb-P22.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Das neue Jerusalem<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann.\u201c <\/b><\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">(21,2)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir haben im Buch Offenbarung schon von vielen gro\u00dfen Ereignisse erfahren, die uns wie H\u00f6hepunkte vorgekommen sind. Letzte Woche haben wir erfahren, dass Gott auf der Erde das tausendj\u00e4hrige Reich errichten wird, an dessen Ende der Satan in den feurigen Pfuhl geworfen und jeder Mensch das gerechte Urteil empfangen wird. Doch das Gericht \u00fcber alles B\u00f6se ist nicht Gottes Ziel, sondern der letzte notwendige Akt, nach dem Gott endlich sein ewiges herrliches Reich aufrichten kann. Heute betrachten wir die Vision, die Gott Johannes von seinem Reich bzw. der heiligen Stadt zu sehen gab. M\u00f6ge Gott uns helfen, unsere Herzen zu \u00f6ffnen und durch sein Wort das himmliche Jerusalem in seiner Sch\u00f6nheit und Herrlichkeit zu sehen!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>I. \u201eWie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann\u201c (1-8) <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was sah Johannes? Betrachten wir den Vers 1: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Was Johannes nun sah, war von Inhalt und Dimension her noch gro\u00dfartiger als das, was er bisher offenbart bekommen hatte. Denn nach all den K\u00e4mpfen und Gerichten auf der Erde sah er nun sogar einen neuen Himmel und eine neue Erde. Auch wenn wir an dieser Stelle nichts N\u00e4heres \u00fcber das Wesen oder Aussehen des neuen Himmels und der neuen Erde sagen k\u00f6nnen, erfahren wir etwas Wichtiges \u00fcber Gottes Plan: Nachdem Gott das B\u00f6se vollst\u00e4ndig aus der Welt geschafft hat, wird er nicht einfach in der alten Umgebung sein ewiges Reich beginnen, sondern mit seiner Sch\u00f6pfungskraft einen neuen Himmel und neue Erde schaffen. Statt einer Art General\u00fcberholung dieser Welt wird Gott alles neu machen. Diesen Plan hat Gott in der Tat schon lange angek\u00fcndigt. So hat er schon durch den Propheten Jesaja gesagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (Jes <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">65,17). Gott lie\u00df Johannes nun schauen, wie er dieses Wort am Ende erf\u00fcllen wird. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir uns das schwer vorstellen. Wir kennen nur diese Erde und unsere Wissenschaftler beobachten die Himmelsk\u00f6rper, und unser ganzes Denken und Leben ist darauf aufgebaut und h\u00e4ngt davon ab. Aber Vers 1b sagt ausdr\u00fccklich, dass der der erste Himmel und die erste Erde vergehen werden, einschlie\u00dflich des Meeres, das den gr\u00f6\u00dften Teil der Erde bedeckt. Dass sie alle vergehen werden, bezeugt auch der 2. Petrusbrief:<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eEs wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit gro\u00dfem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. Wenn nun das alles so zergehen wird, wie m\u00fcsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.\u00a0Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verhei\u00dfung, in denen Gerechtigkeit wohnt\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (2. Petr 3,11-13). <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der neue Himmel und die neue Erde sind die Erf\u00fcllung von Gottes Willens, auf den er schon seit langem hingewirkt hat, nachdem die erste Sch\u00f6pfung, die anfangs sehr gut war, durch die S\u00fcnde des Menschen ihre Herrlichkeit verlor. Die Errichtung des neuen Himmels und der neuen Erde bedeutet, dass Gott sein Reich vollkommen wiederherstellt und seine Herrlichkeit offenbart.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was sah Johannes noch? Vers 2 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nachdem Johannes zuerst den neuen Himmel und die neue Erde gezeigt bekam, sah er jetzt die heilige Stadt von Gott herabkommen. Wir sollen uns hier klar machen: Es geht nicht um eine irdische von Menschen gebaute Stadt, sondern es ist die Stadt, die Gott gemacht hat und die deshalb von Gott aus dem Himmel herabkam; darum wird sie auch die heilige Stadt genannt. Was war an dieser Stadt besonders? Welche Eigenschaften hat sie? <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Zum einen hei\u00dft die Stadt auch<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b> das neue Jerusalem<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Wie wir wissen war Jerusalem die Stadt, wo der Tempel stand, wo die Menschen mit Gott vers\u00f6hnt werden und mit ihm Gemeinschaft haben konnten. \u201eDas neue Jerusalem\u201c weist also darauf hin, dass Gottes Leute hier wohnen und mit Gott Gemeinschaft haben und genie\u00dfen k\u00f6nnen. Aber diese Gemeinschaft wird von ganz anderer Qualit\u00e4t und Tiefe sein als hier auf der Erde, wir werden bei Vers 3 nochmals darauf zur\u00fcckkommen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Zum zweiten ist die heilige Stadt <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>unvorstellbar sch\u00f6n<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Betrachten wir nochmals Vers 2. Johannes vergleicht ihre Sch\u00f6nheit nicht mit einer pr\u00e4chtigen St\u00e4dten wie Rom, sondern sagt, dass sie wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann war. Dieser Vergleich weist uns neben der \u00e4u\u00dferen Sch\u00f6nheit der Stadt auch auf den lebendigen Charakter und die Liebesbeziehung hin, die die Erl\u00f6sten hier mit Gott haben werden. Wie sch\u00f6n ist die Braut an einer Hochzeit! Ich war noch nie auf einer Hochzeit, auf der die Braut nicht sch\u00f6n war. Aber <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>f\u00fcr ihren Mann<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> ist die Braut noch hundertfach sch\u00f6ner! Er ist von ihrem Anblick tief ber\u00fchrt und begeistert und freut sich, weil er von diesem Tag an immer mit ihr zusammen sein darf. So begeistert werden wir sein, wenn wir die heilige Stadt sehen, die Gott f\u00fcr die Erl\u00f6sten gemacht hat. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Zum dritten ist die heilige Stadt besonders und faszinierend, weil Gott dort mit uns wohnen wird. Betrachten wir auch V. 3: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd ich h\u00f6rte eine gro\u00dfe Stimme vom dem Thron her, die sprach: Siehe da, die H\u00fctte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Die heilige Stadt von Gott ist der Ort, wo Gott endlich mit uns Menschen ungest\u00f6rt Gemeinschaft haben kann. Schon in den ersten beiden Kapiteln der Bibel erfahren wir, dass Gott mit uns Menschen immer Gemeinschaft haben wollte; deshalb hat er den Menschen zu seinem Bild geschaffen, also ihm \u00e4hnlich, und hat f\u00fcr ihn einen wundersch\u00f6nen Garten angelegt, das Paradies, wo Gott t\u00e4glich zum Menschen kam (1. Mose 1 und 2). Wegen der S\u00fcnde des Menschen wurde Gottes Bild in uns stark besch\u00e4digt und die Gemeinschaft mit Gott \u00e4u\u00dferst schwierig (eigentlich unm\u00f6glich). Die ganze Bibel erz\u00e4hlt, wie Gott sich um die Wiederherstellung dieser Gemein\u00adschaft bem\u00fcht und Schritt f\u00fcr Schritt daf\u00fcr gewirkt hat, bis zu dem Punkt, dass er daf\u00fcr seinen einzigen Sohn Menschen werden lie\u00df und ihn am Kreuz dahingab, damit er die S\u00fcnden aller ein f\u00fcr allemal bezahlte und dadurch die Gemeinschaft mit Gott f\u00fcr alle m\u00f6glich w\u00fcrde. Alle diese Bem\u00fchungen Gottes finden im neuen Jerusalem ihren Zielpunkt und Erf\u00fcllung, denn dort kann Gott mit uns Menschen endlich wahre Gemeinschaft haben. Dass Gott bei uns wohnen wird, bedeutet gleichzeitig auch die Erf\u00fcllung <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>unseres<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> gr\u00f6\u00dften Bed\u00fcrfnisses und unserer tiefsten Sehnsucht! Denn endlich k\u00f6nnen wir dort mit unserem Gott richtig Gemeinschaft haben, ohne St\u00f6rung durch eigene verkehrte Gedanken, geistliche Blindheit, Begierden oder irgendeine andere S\u00fcnde. Gott wird bei uns wohnen und wir k\u00f6nnen ihn t\u00e4glich sehen und mit ihm \u00fcber alles reden und uns an ihm unendlich freuen. Wir werden sein Volk sein und er wird unser Gott sein, und zwar im vollen Sinne des Wortes; denn endlich kann Gott uns ungehindert seine herrliche G\u00fcte und Gnade und Liebe voll zugute kommen lassen. Was wir jetzt zeitweise und ansatzweise erfahren, wenn wir im Gebet zu ihm kommen und sein Wort und seine Gnade ganz tief im Herzen empfangen, k\u00f6nnen wir dort st\u00e4ndig erleben und genie\u00dfen, und zwar ewig! Diese unbeschreiblich herrliche und fr\u00f6hliche Gemeinschaft mit Gott ist die Erf\u00fcllung von Gottes Willen und bedeutet f\u00fcr uns Menschen vollkommene Freude und Gl\u00fcck! <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Diese wunderbare Gemeinschaft wird im Vers 4 noch konkreter beschrieben. Dort hei\u00dft es: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd Gott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott selbst wird sich jedem zuwenden und wird alle Tr\u00e4nen von unseren Augen abwischen. Gott sieht alle Tr\u00e4nen, die wir weinen, auch wenn sie anderen verborgen sind. Die Christen damals m\u00fcssen viele Tr\u00e4nen vergossen haben, wenn sie wegen ihres Glaubens verfolgt, aus ihren H\u00e4usern vertrieben oder ins Gef\u00e4ngnis geworfen wurden. Gott sieht es auch, wenn wir traurig sind, etwa weil wir oder andere seinen Namen nicht geehrt haben, weil andere Gott nicht erkennen und trotz Not seine Hilfe nicht annehmen, wegen Unrecht, Ungerechtigkeit, Krankheit oder inneren Verletzungen. Aber Gott kennt uns und sieht alle unsere Tr\u00e4nen. Dort im neuen Jerusalem wird Gott sich jedem von uns zuwenden und alle unsere Tr\u00e4nen trocknen, das hei\u00dft uns tief tr\u00f6sten, sodass wir, gleich was wir auf der Erde auch erlebt haben, uns wieder uneingeschr\u00e4nkt freuen k\u00f6nnen. Auch wird es im neuen Jerusalem \u00fcberhaupt kein Leid und kein Geschrei mehr geben, also auch keinen Hass, keinen Streit, keine Verbrechen oder Kriege. Vor allem wird der Tod, der hier das Leben aller \u00fcberschattet, nicht mehr sein, da er schon in den feurigen Pfuhl geworfen worden ist (20,14). In Gottes Stadt, dem neuen Jerusalem, werden wir also von allem, was uns hier belasten oder traurig machen kann, frei sein und k\u00f6nnen st\u00e4ndig vollkommene Freude und Frieden in Gott genie\u00dfen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was f\u00fcr ein gro\u00dfer Trost muss diese Vision f\u00fcr die Christen gewesen sein, die damals wegen ihres Glaubens oft verfolgt wurden! Die Vision von dem Leben mit Gott im neuen Jerusalem hat sie dazu ermutigt und bef\u00e4higt, alle Leiden auszuhalten und trotz aller Probleme fr\u00f6hlich zu sein und Gottes Liebe zu praktizieren. Viele Menschen um sie herum fanden dadurch zum Glauben an Jesus, weil sie in ihm die Quelle ihrer Freude, Liebe und Hoffnung sahen, und wurden so selbst Anw\u00e4rter auf das Himmelreichs.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was bedeutet das f\u00fcr uns? Gott hat auch f\u00fcr uns das neue Jerusalem bereitet, wo wir mit ihm endlich ungest\u00f6rt Gemeinschaft haben und uns total freuen werden. Wie gl\u00fccklich werden wir sein, wenn wir in diese herrliche Stadt einziehen werden! Wie herrlich wird es sein, dass wir dort Tag f\u00fcr Tag mit ihm und mit einander leben d\u00fcrfen ohne Leid, ohne Schmerzen und ohne Tod! Doch die Frage ist: wie viel beeinflusst uns diese Realit\u00e4t, unsere Denk- und Lebensweise? Wie viel pr\u00e4gt die Vorfreude auf diese herrliche Zeit unser Bewusstsein im Alltag hier, sodass wir die Kraft bekommen, Schwierigkeiten zu ertragen und trotzdem fr\u00f6hlich bleiben k\u00f6nnen? <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bei der Vorbereitung der Predigt erkannte ich, dass diese Realit\u00e4t mein Bewusstsein und mein Leben viel zu wenig bestimmt. Ich wusste zwar von der kommenden Herrlichkeit, aber ich sah wenig darauf und war haupts\u00e4chlich mit den Aufgaben und Problemen hier und jetzt besch\u00e4ftigt. Dabei konnte ich mich f\u00fcr Gott und sein Interesse auch nicht wirklich hingeben, sondern folgte im entscheidenden Moment meistens meinem Wunsch nach mehr Bequemlichkeit, zum Beispiel morgens beim Aufstehen zur Gebetsstunde. Als ich versuchte, mir die himmlische Stadt vorzustellen, die so sch\u00f6n ist wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann, und die pers\u00f6nliche Gemeinschaft, die wir mit Gott dort haben werden, bekam ich eine neue Sehnsucht auf diese Zeit und den Wunsch, mein Leben wirklich danach auszurichten. Mir wurde klar, dass nur das Leben in Gottes Stadt und die Gemeinschaft mit ihm kann mich vollkommen gl\u00fccklich machen kann und wird. Ich tat Bu\u00dfe, dass ich viel zu wenig auf Gottes Stadt geschaut habe und mich von dieser Realit\u00e4t so wenig beeinflussen lassen habe. Ich will meine Hoffnung ganz darauf setzen und mein restliches Leben im Hinblick darauf f\u00fchren. Ich will mehr Gemeinschaft mit Gott haben und auf seine Verhei\u00dfung sehen, bis die Danbkarkeit und Freude an ihm mich erf\u00fcllt und mir hilft, so zu leben, dass ich andere dazu einladen kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">M\u00f6ge Gott uns allen helfen, unseren Blick auf das neue Jerusalem zu richten und unser Leben hier im Hinblick darauf zu f\u00fchren, sodass unsere Gesinnung und unser Leben davon immer mehr gepr\u00e4gt wird und wir unabh\u00e4ngig von unserer Situation dankbar und fr\u00f6hlich sein k\u00f6nnen! Gott helfe uns, eine Vision vom Leben dort im Herzen zu haben, sodass unser Leben im Alltag etwas von dieser Hoffnung widerspiegelt und so Gott ehrt und andere zu Gottes Stadt einl\u00e4dt!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gehen wir wieder zur\u00fcck zum Text. Was h\u00f6rte Johannes noch, als er die herrliche Stadt ansah? Vers 5 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eU<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>nd der auf dem Thron sa\u00df, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott sagte Johannes vom Thron aus kommentierend, dass er alles neu macht. Eigentlich kann das niemand sagen. Aber wie wahrhaftig sind diese Worte aus dem Mund Gottes, der sogar einen neuen Himmel und eine neue Erde macht! Das Leben in der heiligen Stadt ist gerade deshalb so besonders und so erstrebenswert, weil Gott darin alles neu macht, n\u00e4mlich sowohl die Stadt selbst als Umgebung, die Menschen als seine auferstandenen heiligen Kinder und auch die Qualit\u00e4t der Gemeinschaft mit ihm. Gott macht alles neu. Johannes sollte diese Worte aufschreiben, weil sie wahrhaftig und gewiss sind. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Am Ende der Geschichte wird Gott dieses Wort gro\u00dfartig und vollkommen in Erf\u00fcllung bringen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was sagte Gott noch zu Johannes? weiter: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Hier verk\u00fcndigt <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott mit den Worten <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eEs ist geschehen\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> die Erf\u00fcllung seines Werks und dass er selbst das A und das O ist, der Anfang und das Ende. Die heilige Stadt ist so bedeutsam, weil sie den End- bzw. Zielpunkt von Gottes Geschichte darstellt. Dadurch dass Gott am Anfang Himmel und Erde schuf und nun einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft, demonstriert er in eindrucksvollster Weise, dass er wirklich das A und das O, der Anfang und das Ende ist. Dabei verk\u00fcndigt Gott, dass er dem Durstigen von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst geben will. Diese Worte sind eine Einladung Gottes an jeden Menschen zu ihm zu kommen. Jesus hat im Johannesevangelium bereits alle eingeladen: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eWen da d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (Joh 7,37b.38). Er will unseren Lebensdurst stillen und tut es auch, wenn wir zu ihm kommen. In der heiligen Stadt vom Himmel wird er dies in vollkommener und un\u00fcbertrefflicher Weise erf\u00fcllen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was ist der Weg, dass wir die Stadt und all diese gro\u00dfartigen Verhei\u00dfungen erlangen k\u00f6nnen? Betrachten wir den Vers 7: \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Wer \u00fcberwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Hier wird nur ein Punkt gesagt, n\u00e4mlich dass sie \u00fcberwinden. Kein Mensch kann von sich aus in Gottes Reich kommen, es ist allein durch Gottes Gnade in Jesu Blut m\u00f6glich. Aber wenn wir diese Gnade im Blut Jesu annehmen, kommen wir nicht automatisch in die heilige Stadt, sondern m\u00fcssen aufgrund der Gnade die Welt und uns selbst bzw. die S\u00fcnde in uns \u00fcberwinden. Es gibt viele kleine und gr\u00f6\u00dfere Hindernisse und Versuchungen, die uns hindern k\u00f6nnen, Jesus konsequent zu vertrauen und zu folgen, bis man ins Himmelreich gelangt, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">angefangen mit den eigenen menschlichen Gedanken, Begierden, Faulheit, Selbstliebe usw<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Aber wer \u00fcberwindet, indem er Jesus treu folgt, der wird das ewige Leben in der himmlischen Stadt mit allen Privilegien ererben, und Gott wird sich als sein Vater und Gott erweisen. Dieses Wort war <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen in der Verfolgung bestimmt <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">eine<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">starke Ermutigung. Es soll auch uns dazu ermutigen, alles zu \u00fcberwinden und Jesus vertrauensvoll zu folgen, bis er uns schlie\u00dflich in die heilige Stadt hineinf\u00fchrt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was passiert aber mit denen, die die Welt und die S\u00fcnde nicht durch Jesu Blut \u00fcberwinden? Betrachten wir Vers 8: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Die Feigen aber und Ungl\u00e4ubigen und Frevler und M\u00f6rder und Unz\u00fcchtigen und Zauberer und G\u00f6tzendiener und alle L\u00fcgner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Diese er\u00adschrecken\u00adde Mahnung <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">erinnert uns nochmal daran , dass es nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, in die heilige Stadt zu kommen, und was denen passiert, die nicht \u00fcberwinden, sondern sich von ihrer Natur treiben lassen. An erster Stelle in der Liste der Genannten stehen die Feigen, also diejenigen, die sich nicht oder nicht ganz auf Jesus einlassen wollen. Sie z\u00f6gern, eine klare Entscheidung f\u00fcr den Glauben an Jesus zu treffen, weil sie sich nicht gern festlegen, sondern alle Optionen offen halten wollen. Dass sie dadurch Jesus und seine Gnade nie wirklich annehmen, hat extrem tragische Folgen, denn ohne Jesu Gnade haben sie keine S\u00fchnung f\u00fcr ihre S\u00fcnden. Die Ungl\u00e4ubigen, Frevler, M\u00f6rder, Unz\u00fcchtigen, Zauberer, G\u00f6tzendiener und L\u00fcgner haben alle die gleiche Grundhaltung gegen\u00fcber Jesus, dass sie ihn nicht als ihren Herrn und Retter annehmen, und haben nur unterschiedliche Auspr\u00e4gungen ihrer S\u00fcnde. Sie m\u00fcssen in den Pfuhl kommen, der mit Feuer und Schwefel brennt. Jesus anzuerkennen durch Glauben, ist der einzige Weg zur Rettung und zum Leben im neuen Jerusalem. Gottes warnender Hinweis im Vers 8 steht im starken Kontrast zu seiner Verhei\u00dfung im Vers 7 und soll sie verst\u00e4rken. Diese Stelle macht deutlich, dass es dabei keinen Kompromiss und auch keinen dritten Weg gibt. M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, eine klare Entscheidung f\u00fcr Jesus zu treffen und festzuhalten und alle Hindernisse zu \u00fcberwinden und ihm zu folgen, bis er uns in die heilige Stadt hineinf\u00fchrt!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>II. \u201eDie hatte die Herrlichkeit Gottes\u201c (9-27)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was zeigte danach einer von den sieben Engeln Johannes? Betrachten wir die Verse 9 und 10: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes. Und er f\u00fchrte mich hin im Geist auf einen gro\u00dfen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott\u201c. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nachdem wir im ersten Teil eine Beschreibung des Wesens des neuen Jerusalems erhalten haben, erfahren wir in diesem Abschnitt eine n\u00e4here Beschreibung der \u00e4u\u00dferen Gestalt dieser Stadt, ihrer Gr\u00f6\u00dfe und Sch\u00f6nheit. Dabei steht die heilige Stadt Jerusalem f\u00fcr die Gemeinde als die Braut des Lammes Jesus. Im Zusammenhang mit Vers 2ff k\u00f6nnen wir sagen, dass die heilige Stadt also zwei Bedeutungen hat. Daher k\u00f6nnen wir alles, was wir hier erfahren, wir also sowohl auf die Gemeinde Jesu im Himmel als auch auf den Ort, an dem sie leben wird, beziehen. Das herrliche Aussehen der Stadt beschreibt sowohl die Herrlichkeit der Gemeinde Jesu im Himmel als auch des Ortes, wo sie wohnen wird. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie wird die Stadt beschrieben? Betrachten wir die Verse 11-16: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e&#8230; <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; sie hatte eine gro\u00dfe und hohe Mauer und hatte zw\u00f6lf Tore und auf den Toren zw\u00f6lf Engel und Namen darauf geschrieben, n\u00e4mlich die Namen der zw\u00f6lf St\u00e4mme der Israeliten: von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von S\u00fcden drei Tore, von Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zw\u00f6lf Grundsteine und auf ihnen die zw\u00f6lf Namen der zw\u00f6lf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete, hatte einen Messstab, ein goldenes Rohr, um die Stadt zu messen und ihre Tore und ihre Mauer. Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre L\u00e4nge ist so gro\u00df wie die Breite. Und er ma\u00df die Stadt mit dem Rohr: zw\u00f6lftausend Stadien. Die L\u00e4nge und die Breite und die H\u00f6he der Stadt sind gleich.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Diese Verse geben uns einen Eindruck von ihrer fantastischen Sch\u00f6nheit und Herrlichkeit. Die Stadt ist nicht nur besonders sch\u00f6n, sondern ist nach Vers 11 dadurch charakterisiert, dass sie <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>die Herrlichkeit Gottes<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> hat. Dass sie an jeder Seite drei und insgesamt zw\u00f6lf Tore hat, weist darauf hin, dass viele in sie hineinkommen sollen. Dass auf ihren Toren die Namen der zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels und auf den zw\u00f6lf Grundsteinen die Namen der zw\u00f6lf Apostel Jesu stehen, zeigt symbolhaft, dass die Stadt auf Gottes Werk im Alten und im Neuen Testament beruht. Dass die Zahl zw\u00f6lf wiederholt f\u00fcr Ma\u00dfangaben der Stadt steht, dr\u00fcckt auch ihre Vollkommenheit aus, sie ist ideal und perfekt gebaut. Sie ist auch immens gro\u00df, 12.000 Stadien sind 2.220 Kilometer (etwa von der Atlantikk\u00fcste Frankreichs bis zur Ostgrenze von Polen und von der deutsch-d\u00e4nischen Grenze im Norden fast bis zum s\u00fcdlichen Ende Italiens!). Was aber dabei aber noch auffallender ist, ist die Tatsache, dass die Stadt quadratisch ist und auch die H\u00f6he genauso gro\u00df ist wie die L\u00e4nge und Breite. Wohl in der ganzen Welt gibt es keine Stadt, die genauso hoch ist wie ihre L\u00e4nge und Breite. Auch baute und baut man so normal keine H\u00e4user. Aber ein Raum hatte genau diese kubische Form, n\u00e4mlich der Chorraum im Tempel, das Allerheiligste. Wie die meisten von uns wissen, ist das der Raum, der der Gegenwart Gottes vorbehalten war, deshalb durfte auch nur einmal im Jahr allein der Hohepriester hinter den Vorhang in der Chorraum gehen, um dort zu Gott um Vergebung der unbewusst begangenen S\u00fcnden des Volks zu bitten. Das durfte er auch nur tun, nachdem er f\u00fcr sich selbst ein Opfer dargebracht hatte zur S\u00fchnung seiner S\u00fcnden. Und weil die Juden ein Bewusstsein daf\u00fcr hatten, dass Gott wirklich heilig und zu f\u00fcrchten ist, haben sie zur Sicherheit dem Hohenpriester, wenn er einmal im Jahr ins Allerheiligste ging, ein Seil um ein Bein geknotet, damit sie ihn aus dem heiligen Raum wieder herausziehen k\u00f6nnten, falls Gott ihn dort sterben lassen w\u00fcrde. Es war also nur einem einzigen Menschen \u00fcberhaupt m\u00f6glich, ins Allerheiligste zu gehen und dort Gott zu begegnen, und auch f\u00fcr ihn war das extrem schwierig, weil Gott so heilig ist. Aber das neue Jerusalem hat genau die kubische Form wie das Allerheiligste des Tempels. Diese Tatsache macht anschaulich deutlich, dass es im neuen Jerusalem \u00fcberall m\u00f6glich ist, Gott zu begegnen und mit ihm Gemeinschaft zu haben; der Raum des Aller\u00adheiligsten ist dort quasi auf die ganze Stadt ausgedehnt. Die Herrlichkeit Gottes dr\u00fcckt sich sowohl in der \u00e4u\u00dferen Sch\u00f6nheit der Stadt als auch in der herrlichen Gemeinschaft aus, die wir dort mit Gott st\u00e4ndig und \u00fcberall haben d\u00fcrfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir auch die Verse 17-21. Hier erfahren wir mehr \u00fcber die \u00e4u\u00dfere Sch\u00f6nheit und den Wert dieser Stadt. Die Mauern sind nicht aus Stein, Eisen oder Holz, sondern aus dem Edelstein Jaspis und die Stadt selbst aus reinem Gold. Obwohl die Mauer aus Jaspis ist, sind die Grundsteine der Mauer noch mit wertvollen Edelsteinen geschm\u00fcckt. Dass jeder Edelstein anders und namentlich aufgez\u00e4hlt ist, weist auf das pr\u00e4chtige herrliche Aussehen der Stadt hin. Jedes Tor war aus einer einzigen Perle und der Marktplatz der Stadt aus reinem Gold. K\u00f6nnt ihr euch vorstellen, wie herrlich die Stadt ausgesehen haben muss, die Johannes gesehen hat? W\u00e4hrend wir unsere Schwierigkeiten dabei haben, ahnen wir, dass das himmlische Jerusalem nochmals viel gro\u00dfartiger und herricher aussehen wird als unsere k\u00fchnsten Vorstellungen; weil Gott es gemacht hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was bemerkte Johannes noch \u00fcber das neue Jerusalem? Betrachten wir Vers 22: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allm\u00e4chtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Dort wird es keinen Tempel geben, weil Gott und das Lamm Jesus Christus selbst unser Tempel sein wird. Dass wir keinen Tempel brauchen, betont, dass wir dort Gott und Jesus ohne irgendein Hindernis begegnen und mit ihm ungehindert eine Beziehung pflegen k\u00f6nnen, ohne dass uns etwas von Gott trennt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir auch die Verse 23-26: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die V\u00f6lker werden wandeln in ihrem Licht; und die K\u00f6nige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Und ihre Tore werden nicht verschlos\u00adsen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. Und man wird die Pracht und den Reichtum der V\u00f6lker in sie bringen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Stadt braucht als Lichtquelle weder Sonne noch Mond. Und als Grund erfahren wir, dass die Herrlichkeit Gottes sie erleuchten wird; diese strahlt so hell, dass die V\u00f6lker in ihrem Licht gehen k\u00f6nnen, und strahlt sicher auch sehr viel sch\u00f6ner als die Sonne. \u00dcberhaupt f\u00e4llt bei der Beschreibung des himmlischen Jerusalems auf, dass Gott und das Lamm ganz und gar im Mittelpunkt stehen. W\u00e4hrend wir Menschen hier wegen der S\u00fcnde immer im Mittelpunkt stehen bzw. und so sehen, geht es im neuen Jerusalem ganz um Gott. Dass die K\u00f6nige auf Erden ihre Herrlichkeit in die Stadt bringen werden, weist darauf hin, dass es in der Stadt absolut nicht langweilig ist, sondern dass es eine gro\u00dfe Vielfalt und immer etwas Interessantes zu sehen gibt. Damit erf\u00fcllt sich Gottes Wort, das Gott durch den Propheten Jesaja gesagt hat:<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b> \u201eDeine Tore sollen stets offen stehen und weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, dass der Reichtum der V\u00f6lker zu dir gebracht und ihre K\u00f6nige herzugef\u00fchrt werden\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (60,11). Das himmlische Jerusalem ist Gottes Werk udn die Erf\u00fcllung seiner Verhei\u00dfungen. Dabei stellt der Vers 27 aber gleich klar, dass die Sch\u00e4tze der V\u00f6lker nicht etwa bedeutet, dass etwas Unreines in die Stadt kommen w\u00fcrde. Vers 27 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Greuel tut und L\u00fcge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Alles wird herrlich und rein sein. Das himmlische Jerusalem ist nicht nur perfekt und wundersch\u00f6n gestaltet, sondern durch Gottes Anwesenheit auch heilig. Niemand kann von sich aus dort hinein. W\u00e4hrend im Vers 7 das Wort \u201eWer \u00fcberwindet &#8230;\u201c auf unsere Verantwortung hingewiesen hat, unseren Unglauben und alle Hindernisse zu \u00fcberwinden, betont hier das \u201eLebensbuch des Lammes\u201c Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t und seinen Ratschluss. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Heute haben wir die Herrlichkeit der heiligen Stadt, des neuen Jerusalems betrachtet. Dort werden wir mit Gott ungest\u00f6rt Gemeinschaft haben und vollkommenes Gl\u00fcck erleben. M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, das neue Jerusalem als sein Ziel zu fixieren, und im Hinblick darauf mit Freude und Dankbarkeit f\u00fcr ihn zu leben. Lesen wir zum Schluss nochmals das Leitwort 2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIch sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen,<br \/>\nbereitet wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das neue Jerusalem \u201eIch sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann.\u201c (21,2) Wir haben im Buch Offenbarung schon von vielen gro\u00dfen Ereignisse erfahren, die uns wie H\u00f6hepunkte vorgekommen sind. 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