{"id":2664,"date":"2013-07-28T00:07:59","date_gmt":"2013-07-27T22:07:59","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2664"},"modified":"2022-11-18T12:23:12","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:12","slug":"predigt-johannes-161-15-sonderlektion-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-johannes-161-15-sonderlektion-13\/","title":{"rendered":"Predigt: Johannes 16,1 \u2013 15 (Sonderlektion 1\/3)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/SL1-Joh16-0115-Predigt.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Das Werk des Heiligen Geistes<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\">\u201e <span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird,<br \/>\nwird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden;<br \/>\nsondern was er h\u00f6ren wird, das wird er reden, und was zuk\u00fcnftig ist,<br \/>\nwird er euch verk\u00fcndigen\u201c<span style=\"font-size: small;\">(13).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus war im Begriff seine J\u00fcnger zu verlassen. Doch Jesus wollte sie nicht wie Weise zur\u00fccklassen. Ganz im Gegenteil, er wollte ihnen die Person zu Seite stellen, die sie \u00fcberall hin begleiten und Ihnen helfen w\u00fcrde, noch pers\u00f6nlicher als das Jesus in leiblicher Form jetzt f\u00fcr sie tun konnte. Durch die Betrachtung des heutigen Textes wollen wir diese Person, die der Heilig Geist ist, besser kennen lernen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Teil 1: Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt (1-4)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir in diesem Teil die ersten 4 Verse. Hier geht es um das Bewusstwerden der Gefahr des Abfalls der J\u00fcnger von ihrem Herrn. Lesen wir zusammen Vers 1: <b>Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt.<\/b> (1) Dieser Vers stellt den Bezug zum Ende von Kapitel 15 her. Dort hatte Jesus ihnen klar zu machen versucht, dass ihn die meisten Menschen hassen. Dieser Hass begr\u00fcndet sich in seiner Lehre und den Werken. Denn damit lie\u00df er sie ihre S\u00fcnde erkennen. Sie wollten ihre Falschheit nicht zugeben, deshalb hassten die Jesus. Jesus sagte seinen J\u00fcngern voraus, dass sie auf nicht weniger Probleme sto\u00dfen w\u00fcrden. Im weiteren Sinn bezieht sich die Warnung vor dem Abfall auf die in K\u00fcrze kommenden Ereignisse der Gefangennahme und Hinrichtung ihres Herrn Jesus. Wir wissen, dass alle J\u00fcnger bei diesem Ereignis flohen und sich zerstreuten. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Welche Probleme werden noch auf sie warten? Lesen wir die Verse 2 und 3: <b>Sie werden euch aus der Synagoge aussto\u00dfen. Es kommt aber die Zeit, da\u00df, wer euch t\u00f6tet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen. <\/b>(2.3) Diese Ereignisse beziehen sich auf die Zeit nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu, n\u00e4mlich auf die Zeit des Heiligen Geistes. All das hatte Jesus ihnen schon gesagt, aber sie konnten es jetzt nicht annehmen. Der Ausschluss aus der Synagoge war etwas schlimmes. Er war mit vielen Nachteilen im allt\u00e4glichen Leben verbunden. Die J\u00fcnger w\u00fcrden somit zu gesellschaftlichen Au\u00dfenseitern. Aber viel schlimmer werden Verfolgungen bis zum Tod.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nun fragen wir uns, warum hatte Jesus das seinen J\u00fcngern gerade jetzt in seiner letzten Zeit gesagt? War das nicht zu viel f\u00fcr die J\u00fcnger? Sollte er sie nicht ein bisschen schonen? Wollte er, dass sie alle auf der Stelle abfielen? Vers 4: <b>Aber dies habe ich zu euch geredet, damit, wenn ihre Stunde kommen wird, ihr daran denkt, da\u00df ich&#8217;s euch gesagt habe. Zu Anfang aber habe ich es euch nicht gesagt, denn ich war bei euch.<\/b> (4)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus nannte als Motivation seiner Prophezeiung, die M\u00f6glichkeit zur sp\u00e4teren Erinnerung daran. Die Leiden die er hier und am Ende von Kapitel 15 erkl\u00e4rte, waren Leiden, die erst zur Zeit der Apostelgeschichte auftraten, also zu der Zeit als sie den Heiligen Geist empfangen hatten. Zu jener Zeit, wenn sie mit dem Heiligen Geist predigen w\u00fcrden und dann aus der Synagoge ausgesto\u00dfen w\u00fcrden oder zusehen w\u00fcrden wie Stephanus gesteinigt wird, sollten sie sich an diese Worte erinnern, dass es Jesus schon vorausgesagt hatte. Schauen wir dazu in die Apostelgeschichte. Erinnern wir uns an das Ereignis, als Petrus und Johannes im Tempel einem Gel\u00e4hmten begegneten und ihn heilten und daf\u00fcr am gleichen Tag gefangen wurden. Am n\u00e4chsten Morgen mussten sie vor dem Hohen Rat stehen und sich rechtfertigen, dabei predigte Petrus durch den Heiligen Geist von Jesus. Das Resultat war eine harte Drohung und das Verbot \u00fcber Jesus \u00f6ffentlich zu reden. Anschlie\u00dfend berichtet die Apostelgeschichte:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Und als man sie hatte gehen lassen, kamen sie zu den Ihren und berichteten, was die Hohenpriester und \u00c4ltesten zu ihnen gesagt hatten. Als sie das h\u00f6rten, erhoben sie ihre Stimme einm\u00fctig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, (Apg 4,23-24) &#8230;<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">\u2026 <span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; strecke deine Hand aus, da\u00df Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. als sie gebetet hatten, erbebte die St\u00e4tte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom heiligen Geist erf\u00fcllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut. (Apg 4,29-31)<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lasst uns noch ein weiteres, ganz \u00e4hnliches Ereignis aus Apostelgeschichte Kapitel 5 ansehen:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Da stimmten sie ihm zu und riefen die Apostel herein, lie\u00dfen sie gei\u00dfeln und geboten ihnen, sie sollten nicht mehr im Namen Jesu reden, und lie\u00dfen sie gehen. Sie gingen aber fr\u00f6hlich von dem Hohen Rat fort, weil sie w\u00fcrdig gewesen waren, um Seines Namens willen Schmach zu leiden, sie h\u00f6rten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den H\u00e4usern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus. (Apg 5,39b-42)<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lesen wir nun nochmal Vers 4 unseres Textes: <b>Aber dies habe ich zu euch geredet, damit, wenn ihre Stunde kommen wird, ihr daran denkt, da\u00df ich&#8217;s euch gesagt habe. Zu Anfang aber habe ich es euch nicht gesagt, denn ich war bei euch.<\/b> (4) Jesus sagt ihnen dies also, damit sie sich sp\u00e4ter daran erinnern konnten und sich nicht wunderten, wenn sie diese Verfolgung um Jesu willen zu tragen hatten. In der Tat best\u00e4tigte sie nun dieses Leiden, dass sie auf dem richtigen Weg waren. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Teil 2: Jetzt aber gehe ich hin (5-7)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In diesem Abschnitt k\u00fcndigt Jesus den J\u00fcngern nicht zum ersten Mal das Kommen des Heiligen Geistes an. Doch das war ihnen angesichts ihrer schlechten geistlichen Verfassung schwer zu vermitteln. In Wirklichkeit war es aber eine ermutigende und tr\u00f6stende Botschaft, auf deren Realisierung sie mit gro\u00dfer Freude und Erwartung hinleben sollten. Wie begann Jesus ihnen den Heiligen Geist anzuk\u00fcndigen? Lesen wir Vers 6:<b>Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer.<\/b> (6)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die letzten drei Jahre war Jesus bei Ihnen. Sie hatten viel \u00fcber Jesus erfahren und von ihm gelernt. Die J\u00fcnger selbst wurden viel ver\u00e4ndert und waren geistlich viel gewachsen. In Jesu Augen waren sie nun soweit, in eine neue Phase ihres Glaubenslebens einzutreten. Sie brauchten Jesus nicht mehr in leiblicher Form bei sich zu haben, deswegen wird er wieder zu Gott seinem Vater gehen, der ihn gesandt hat. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie reagierten die J\u00fcnger als Jesus ihnen seinen Weggang ank\u00fcndigte? Sie reagierten gar nicht. Normalerweise waren die J\u00fcnger immer auf Draht und fragten Jesus L\u00f6cher in den Bauch, z.B. \u201eWo geht du hin?\u201c Doch jetzt waren sie ganz still. Jesus sagt \u00fcber sie, dass ihr Herz voller Trauer ist. Vom Standpunkt Jesu aus gab es keinen Grund zur Trauer, aber Jesus verstand ihr Herz. Sie waren im Moment geistlich nicht so fit, obwohl sie schon alles geh\u00f6rt hatte. Hier gab es in ihnen einen geistlichen Stillstand, der objektiv gesehen nicht kommen sollte. Sie lie\u00dfen sich aber von ihrem Gef\u00fchl zu stark beeinflussen. Sie wollten Jesus nicht gehen lassen. Sie wollten geistlich keinen Schritt weiter gehen. Am Besten sollte alles so bleiben wie es ist, so war es gut.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Doch Jesus lie\u00df nicht locker. Lesen wir gemeinsam Vers 7: <b>Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut f\u00fcr euch, da\u00df ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tr\u00f6ster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.<\/b>(7)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Es war eben nicht gut, wenn alles so bleibt wie bisher. Jesus betonte, dass es wirklich die Wahrheit ist, dass es besser ist, wenn er weggeht. Die J\u00fcnger sollten das unbedingt trotz ihrer Trauer annehmen. Somit lag es eigentlich auch im Interesse der J\u00fcnger, dass Jesus nicht noch x-Jahre bei ihnen blieb und sie ihm hinterherliefen. Sie waren doch schon reife J\u00fcnger geworden. Durch seinen Weggang w\u00fcrden die J\u00fcnger nicht mehr auf dem Level von J\u00fcngern bleiben, sondern zu Apostel. Simon sagte im BS, sie w\u00fcrden zu kleinen Jesussen. Sie w\u00fcrden zu erwachsenen Pers\u00f6nlichkeiten im Reich Gottes. Ist das nicht wunderbar? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was wird praktisch geschehen, wenn Jesus zum Vater geht? Er wir den Tr\u00f6ster senden. Erst wenn Jesus beim Vater ist, kann er den Tr\u00f6ster zu seinen J\u00fcngern senden. Der Tr\u00f6ster ist der Heilige Geist. Jesus wollte ihnen etwas besseres geben als seine leibliche Anwesenheit. Den Heiligen Geist zu haben ist besser als Jesus in leiblicher Form zu haben. Denn w\u00e4hrend Jesus ihnen zeitlich und r\u00e4umlich beschr\u00e4nkt beistand und sie tr\u00f6stete, w\u00fcrde ihnen der Heilige Geist uneingeschr\u00e4nkt immer und \u00fcberall beistehen und sie tr\u00f6sten. Und nicht nur ihnen sondern auch allen k\u00fcnftigen Generationen. Damit bekommt ihr Glaubensleben eine neue Perspektive und eine neue Dimension. Sie kommen nun in die Lage eine unabh\u00e4ngiges Glaubensleben f\u00fchren. Jesus w\u00fcrde durch den Heiligen Geist immer und \u00fcberall bei ihnen sein, auch in gr\u00f6\u00dfter Not. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nun k\u00f6nnen wir auch verstehen, warum Jesus nicht dar\u00fcber traurig oder besorgt war, seine J\u00fcnger allein zu lassen. Der Heilig Geist w\u00fcrde in K\u00fcrze zu ihnen kommen. Er wird ein \u00fcberaus w\u00fcrdiger Vertreter Jesu sein. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Teil 3: Er wird der Welt die Augen auftun (8-11)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus beginnt nun ausf\u00fchrlicher das Werk des Heiligen Geistes zu beschreiben. Lasst uns zusammen Vers 8 lesen: <b>Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun \u00fcber die S\u00fcnde und \u00fcber die Gerechtigkeit und \u00fcber das Gericht;<\/b> (8) Jesus sagt, dass der Heilig Geist der Welt, also den Menschen im allgemeinen, die Augen f\u00fcr drei Dinge \u00f6ffnet, n\u00e4mlich f\u00fcr die S\u00fcnde, die Gerechtigkeit und das Gericht. Alle drei Punkte stehen in Beziehung zu Jesus und seinem Werk und setzen es sogar voraus, denn den Heiligen Geist ohne Jesu Himmelfahrt gibt es nicht. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was ist nun das Erste und der Beginn seines Wirkens in den Menschen? Lesen wir Vers 9: <b>\u00fcber die S\u00fcnde: da\u00df sie nicht an mich glauben;<\/b> (9)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus lehrt, dass der Heilige Geist den Menschen die Augen f\u00fcr ihre S\u00fcnde \u00f6ffnet. Die S\u00fcnde ist hier nicht irgendein moralisches Vergehen. Jesus selbst erkl\u00e4rt welche S\u00fcnde er meint. Er sagt: \u201edass sie nicht an mich glauben\u201c. Was beutet es, an Jesus zu Glauben? Es bedeutet sein Werk und seine Lehre zu kennen und ihn als den pers\u00f6nlichen Retter von der verdienten Verdammnis und als pers\u00f6nlichen K\u00f6nig anzunehmen und unter seiner Herrschaft zu leben. Klingt das nicht kompliziert und sehr theologisch. Wer kann einem Mensch erkl\u00e4ren, warum er ein S\u00fcnder ist und was es bedeutet an Jesus zu glauben? Ja, erkl\u00e4rt werden kann das zwar noch, aber wer sieht das einfach so ein? Wie kann eine Mensch z. B. die Bedeutung es Kreuzes pers\u00f6nlich erkennen, geschweige denn die Gewissheit des ewigen Lebens haben? Jesus sagt, dass es der Heilig Geist ist, der den Menschen die Augen \u00f6ffnet. Zum Beispiel l\u00e4sst er sie erkennen, dass sie in der Beziehung zu Jesus leben d\u00fcrfen und gibt ihnen dazu den Wunsch. Er l\u00e4sst sie erkennen, dass ihr Leben ohne Jesus sinnlos und leer ist. Er l\u00e4sst sie erkennen, dass es ohne Jesus kein Leben gibt. So vermag der Heilige Geist in einer Person zu wirken, was 1000 Argumente nicht erreichen. Nat\u00fcrlich ben\u00f6tigt der Heilige Geist daf\u00fcr eine Grundlage, n\u00e4mlich das Wort Gottes und die Predigt dar\u00fcber. Wenn nun die Information im Kopf da ist, kann der Heilig Geist die Erkenntnis im Herzen wirken und so das Leben ver\u00e4ndern. In der Apostelgeschichte Kapitel 2 finden wir ein Beispiel. Hier spricht Petrus zu den Juden, von denen die meisten die Kreuzigung Jesu forderten. Ich lese aus Apg 2, 36.37: <i>\u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat. Als sie aber das h\u00f6rten, ging&#8217;s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr M\u00e4nner, liebe Br\u00fcder, was sollen wir tun?\u201c<\/i> Das war das m\u00e4chtige Wirken des Heiligen Geistes in Petrus und seinen Zuh\u00f6rern. Diese Art der Wirksamkeit des Geistes reicht bis in unsere Zeit. Wenn wir den Menschen in unserer Umgebung des Evangelium sagen und um das Wirken des Geistes bitten, d\u00fcrfen wir seiner Wirksamkeit gewiss sein. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was wirkt der Geist noch? Als Zweites \u00f6ffnet der Heilige Geist den Menschen die Augen f\u00fcr die Gerechtigkeit. Lesen wir Vers 10: <b>\u00fcber die Gerechtigkeit: da\u00df ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht;<\/b> (10) Wie hat Gott die Gerechtigkeit f\u00fcr die Menschen herstellt? Es geschah durch Jesus Christus. Jesus bezahlt f\u00fcr die S\u00fcnder und wendete damit ihr Blatt von der Verdammnis zur Gerechtigkeit vor Gott. So k\u00f6nnen die Gl\u00e4ubigen nun vor Gott stehen und bestehen. Dass diese Gerechtigkeit eine Grundlage hat, wird durch Jesu Auferstehung nun Himmelfahrt deutlich. Auch k\u00f6nnen wir heute Jesus nicht sehen, weil er bei Gott ist und als unsichtbare Person durch den Heiligen Geist wirkt. Diese Gewissheit der Gerechtigkeit wirkt der Heilig Geist zu Beginn unseres Glaubensleben und h\u00e4lt sie f\u00fcr uns fest, auch wenn unser Glaube durch unsere S\u00fcnde angefochten wird. Der Heilige Geist erneuert die Gewissheit, dass mich Jesus tats\u00e4chlich angenommen hat. Durch den Heiligen Geist erkenne ich, dass meine Beziehung zu Gott in Ordnung ist, so dass ich Frieden und Freude mit Gott haben darf. So brauche ich nicht unter der Drohung des Zornes Gottes zu leben, sondern kann Ruhe im Herzen haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als Drittes und Letztes \u00f6ffnet der Heilige Geist die Augen f\u00fcr das Gericht. Lesen wir zusammen Vers 11: <b>\u00fcber das Gericht: da\u00df der F\u00fcrst dieser Welt gerichtet ist.<\/b> (11) <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Heilige Geist schenkt den Menschen die Erkenntnis \u00fcber das Gericht, n\u00e4mlich, dass der F\u00fcrst dieser Welt gerichtet ist. Der F\u00fcrst dieser Welt ist ein Ausdruck f\u00fcr den Satan. Sein schreckliches Reich wird beendet. Sein Reich ist wie eine abgeschnittene Pflanze, die jetzt noch ganz kr\u00e4ftig aussieht, bei der es aber nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie weggenommen wird. Dem Satan ist schon seit 2000 Jahren das Urteil gesprochen, es dauert aber noch, bis er f\u00fcr ewig in die H\u00f6lle geworfen wird. Das ist die unsichtbare Realit\u00e4t, die der Heilige Geist gewiss macht. Die Menschen im allgemeinen wissen leider nichts davon. Doch als Gl\u00e4ubige brauchen wir also keine Angst vor irgendetwas zu haben. Wir wissen aus dem Buch Daniel, dass Gott auch in der Vergangenheit die Weltreiche gerichtet hat, so dass wir uns vor keiner Macht zu f\u00fcrchten brauchen. So schenkt uns der Heilige Geist Siegesgewissheit und ein g\u00f6ttliches Weltverst\u00e4ndnis, in dem Gott und Jesus f\u00fcr immer die Herrschaft haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Erinnern wir uns nun wieder an die J\u00fcnger, zu denen Jesus dies alles \u00fcber den Heiligen Geist geredet hat. Lesen wir nochmal Vers 8: <b>Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun \u00fcber die S\u00fcnde und \u00fcber die Gerechtigkeit und \u00fcber das Gericht;<\/b> (8) Jesus wollte hier seinen J\u00fcnger zeigen, dass er sie nicht allein in der Welt zur\u00fcck l\u00e4sst. Ach wird er ihnen den Heiligen Geist nicht nur zur Unterst\u00fctzung schicken, sondern er wird die zentrale Person sein, durch die die Weltmission geschieht. Der Heilige Geist tut viel mehr als wir mit unserer Kraft und Weisheit tun k\u00f6nnten. Er wirkt, dass Menschen Jesus erkennen und zum Glauben kommen. Ohne den Heiligen Geist h\u00e4tten sich die J\u00fcnger zerstreut. Mit dem Heiligen Geist aber brauchen die J\u00fcnger und wir keine Angst haben, denn er wird uns in allen Zeiten zu wirksamen Zeugen Jesus machen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Teil 4: Er wird euch in alle Wahrheit leiten (12-15)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In den Versen 8-11 haben wir vor allem erfahren, wie der Heilig Geist die J\u00fcnger in der Begegnung mit der Welt unterst\u00fctzt. Er wurde uns deshalb als Geist, der der Welt die Augen \u00f6ffnet beschrieben. In diesem Abschnitt begegnen wir dem Heiligen Geist erneut. Er wird hier \u201eGeist der Wahrheit\u201c genannt. Lasst uns finden was hier sein Merkmal ist. H\u00f6ren wir was Jesus weiter zu den J\u00fcngern sagt; lesen wir Vers 12: <b>Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr k\u00f6nnt es jetzt nicht ertragen. <\/b>(12)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Weil Jesus die J\u00fcnger sehr liebte, wollte er den J\u00fcngern noch endlos erz\u00e4hlen, wie sie als Apostel mit dem Heiligen Geist wirken w\u00fcrden. Aber leider waren die J\u00fcnger wegen ihrer Traurigkeit und Niedergeschlagenheit im Herzen nicht bereit dazu. Obwohl Jesus noch wenig Zeit zur Verf\u00fcgung stand, wurde er nicht entt\u00e4uscht oder gar \u00e4rgerlich. Was sprach er stattdessen zu ihnen? Lesen wir zusammen Vers 13: <b>Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er h\u00f6ren wird, das wird er reden, und was zuk\u00fcnftig ist, wird er euch verk\u00fcndigen.<\/b> (13)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus macht sich also keine Sorgen, dass die J\u00fcnger einen Verlust erfahren w\u00fcrden, weil sie ihm jetzt nicht mehr zuh\u00f6ren konnten. Sie m\u00fcssen nicht auf diese Lehre Jesus verzichten, denn sp\u00e4ter w\u00fcrde ihnen dies doch gegeben. Wie sollte das geschehen? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus sagte ihnen, dass dies durch den Heiligen Geist geschehen wird. Wenn der Heilige Geist spricht ist das nicht seine eigene Meinung, sondern er spricht ausschlie\u00dflich das, was er von Jesus h\u00f6rt, weil Jesus es seinen J\u00fcngern sagen will. Was ist der Inhalt dessen was er spricht? In Vers 13b sagt Jesus: <b>sondern was er h\u00f6ren wird, das wird er reden, und was zuk\u00fcnftig ist, wird er euch verk\u00fcndigen.<\/b> (13b) Es sind also zwei Dinge. Zum einem redet er, was er von Jesus h\u00f6rt, um den J\u00fcngern in ihrer Situation Orientierung zu geben und zum anderen Dinge, die die Zukunft der Gemeinde betreffen zu offenbaren. In diesem Sinne haben die vier Evangelisten die Evangelien empfangen und niedergeschrieben und als Verk\u00fcndigung von Zuk\u00fcnftigem, Johannes die Offenbarung. Dabei ist es das Anliegen des Heiligen Geistes, Jesus in dem Mittelpunkt zu stellen und damit Jesus zu Ehren. Lesen wir dazu Vers 14: <b>Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er&#8217;s nehmen und euch verk\u00fcndigen.<\/b> (14) Lesen wir auch gleich Vers 15: <b>Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird&#8217;s von dem Meinen nehmen und euch verk\u00fcndigen.<\/b>(15) Der Heilige Geist verk\u00fcndigt das, was Jesus der Gemeinde sagen will. Das stimmt mit dem \u00fcberein, was Gott auch verk\u00fcndigen will. So stimmen Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist in Ihrem Zeugnis \u00fcberein. Somit ist das, was der Geist Wahrheit verk\u00fcndigt die Wahrheit. Auf dieser Grundlage k\u00f6nnen wir die Worte der Bibel als die Wahrheit annehmen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Zum Schluss m\u00fcssen wir feststellen, dass f\u00fcr unser Leben der Heilige Geist unbedingt erforderlich ist. Er steht uns in der Welt bei in der wir unser Leben f\u00fchren und gibt unserer Verk\u00fcndigung die Wirksamkeit, so dass Menschen an Jesus glauben, indem er ihnen geistliche Erkenntnis schenkt. Weiter gibt er uns das Verst\u00e4ndnis und die Einsicht in das Wort Gottes, damit wir unser allt\u00e4gliches Glaubensleben f\u00fchren k\u00f6nnen und nicht vom Zeitgeist verwirrt werden oder gar die Siegesgewissheit verlieren.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das Werk des Heiligen Geistes \u201e Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er h\u00f6ren wird, das wird er reden, und was zuk\u00fcnftig ist, wird er euch verk\u00fcndigen\u201c(13). 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