{"id":26,"date":"2009-05-22T16:49:02","date_gmt":"2009-05-22T15:49:02","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=26"},"modified":"2023-01-29T20:20:06","modified_gmt":"2023-01-29T19:20:06","slug":"predigt-johannes-61-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-johannes-61-21\/","title":{"rendered":"Predigt: Johannes 6,1-21"},"content":{"rendered":"<p><!--StartFragment--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><\/strong><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/j15-p06-0121.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center; \"><span lang=\"DE\">Wo<span> <\/span>kaufen<span> <\/span>wir<span> <\/span>Brot,<span> <\/span>damit<span> <\/span>diese<span> <\/span>zu<span> <\/span>essen<span> <\/span>haben?<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: center; \"><em><span lang=\"DE\">\u201eDa hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volk zu ihm kommt,<br \/>\nund spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?\u201c<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" align=\"center\"><span lang=\"DE\">(6,5)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Unser heutiger Text berichtet \u00fcber das vierte und f\u00fcnfte Zeichen im Johannesevangelium, n\u00e4mlich dass Jesus \u00fcber f\u00fcnftausend Menschen speiste und dass er danach auf dem See lief. Die Speisung der F\u00fcnftausend ist das einzige Zeichen, von dem Johannes berichtet, obwohl es auch von den <span> <\/span>anderen drei Evangelien berichtet wird. Die Speisung der F\u00fcnftausend war also ein Ereignis, das unbedingt noch einmal beschrieben werden sollte. Was ist der Punkt, den wir gerade durch die Darstellung dieses Ereignisses im Johannesevangelium lernen sollen? Und welche Bedeutung hat es f\u00fcr uns heute, dass Jesus zu den J\u00fcngern auf dem See kam? Lasst uns dem Wort gut zuh\u00f6ren und annehmen, was wir dadurch heute lernen sollen!<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><strong><span lang=\"DE\"> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><strong><span lang=\"DE\">Teil 1: Jesus speist \u00fcber f\u00fcnftausend M\u00e4nner (1-15)<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Wo und wann fand dieses Ereignis statt?<span> <\/span>Betrachten wir die Vers 1: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201eDanach fuhr Jesus weg \u00fcber das Galil\u00e4ische Meer, das auch See von Tiberias hei\u00dft.\u201c <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Jesus hatte Jerusalem verlassen, wo er den 38 Jahre kranken Mann geheilt und gegen\u00fcber den Juden seine Gottessohnschaft bezeugt hatte, und war wieder nach Galil\u00e4a gegangen. In den anderen Evangelien erfahren wir, dass Jesus dort die J\u00fcnger in Zweiergruppen aussandte, damit sie selbst das Evangelium predigten und die Kranken heilten. Nach ihrer R\u00fcckkehr fuhr Jesus mit den J\u00fcngern \u00fcber den See, um ihnen eine kleine Ruhepause zu g\u00f6nnen, da st\u00e4ndig Leute kamen und gingen, sodass sie nicht einmal Zeit zum Essen hatten. Doch aus dem Plan, den J\u00fcngern eine Erholungspause zu g\u00f6nnen, wurde nichts; denn eine gro\u00dfe Menge von Menschen folgte Jesus am Ufer des Sees. Der Bericht von Johannes setzt hier ein und konzentriert sich so <span> <\/span>auf das Ereignis der Speisung. Die Verse 2-4 sagen: <strong>\u201eUnd es zog ihm viel Volk nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus aber ging auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen J\u00fcngern. Es war aber kurz vor dem Passa, dem Fest der Juden.\u201c<\/strong> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Doch wie betrachtete Jesus die Menge, die zu ihm kam, obwohl sie niemand eingeladen hatte? Betrachten wir Vers 5: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201e<\/span><\/strong><strong><span lang=\"DE\">Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volk zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?\u201c<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"> <\/span><span lang=\"DE\">Die meisten Menschen, die in irgendeiner Weise in der \u00d6ffentlichkeit stehen, versuchen, ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen und die Menschen auf Distanz zu halten, selbst wenn es zu ihrem Beruf geh\u00f6rt, ihnen zu helfen. Ein Student kam in das B\u00fcro seines Professors und bat ihn darum, ihm eine kurze Frage zu beantworten. Daraufhin erwiderte der Professor unfreundlich: \u201eHaben Sie nicht das Schild an meiner T\u00fcr gelesen? Heute ist keine Sprechstunde!\u201c Auch die religi\u00f6sen Leiter damals betrachteten das Volk als eine unangenehme Last, die sie am liebsten vermeiden wollten. Aber Jesus betrachtete die Menge, die zu ihm kam, nicht als eine Last. Als Jesus seine Augen aufhob und sah, dass viel Volk zu ihm kommt, nahm er sie spontan an und dachte, wie er ihnen helfen wollte. Die Parallelstelle im Markusevangelium sagt dazu: <strong>\u201eUnd Jesus stieg aus und sah die gro\u00dfe Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing eine lange Predigt an\u201c<\/strong> (Mk 6,34). Hier erfahren wir, was das Motiv f\u00fcr die Speisung der F\u00fcnftausend war. Es war Jesu Barmherzigkeit, sein zerbrochenes Hirtenherz f\u00fcr die Menschen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Jesus wollte nicht nur der hungrigen Menge zu essen geben, sondern er wollte gleichzeitig auch seine J\u00fcnger als Hirten geistlich erziehen. Daher fragte er Philippus: <strong>\u201eWo kaufen wir Brot, damit diese zu Essen haben?\u201c<\/strong> Vers 6 stellt klar, dass Jesus wohl wusste, was er tun wollte, dass er diese Frage aber stellte, um ihn zu pr\u00fcfen. Was wollte Jesus hier bei Philippus pr\u00fcfen? Jesus, der die Menge speisen wollte, wollte, dass Philippus dieses Anliegen teilen und dabei mitwirken sollte.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Wie antwortete Philippus auf Jesu Frage? <span> <\/span>Betrachten wir <\/span><span lang=\"DE\">Vers 7:<strong> \u201ePhilippus antwortete ihm: F\u00fcr zwei\u00ad\u00adhundert Silbergroschen Brot ist nicht genug f\u00fcr sie, dass jeder ein wenig bekomme.\u201c <\/strong><\/span><span lang=\"DE\">Als Philippus Jesu Frage h\u00f6rte, berechnete er schnell, wie viel es wohl kosten w\u00fcrde, f\u00fcr f\u00fcnftausend Menschen Brot zu kaufen. Dann dachte er, wie viel Geld im g\u00fcnstigsten Fall in ihrer Kasse sein k\u00f6nnte. Zweihundert Silbergroschen war damals der Verdienst eines Tagel\u00f6hners von acht Monaten Arbeit. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die J\u00fcnger nicht \u00fcber so eine gro\u00dfe Summe Geld verf\u00fcgten. Mit der Aussage, dass selbst f\u00fcr zweihundert Silbergroschen Brot nicht genug w\u00e4re, dass jeder ein wenig bekomme, sagte Philippus Jesus praktisch, dass sein Anliegen nicht ausf\u00fchrbar war. Hat er mit dieser Antwort die Pr\u00fcfung Jesu bestanden? Wenn es eine Pr\u00fcfung im Kopfrechnen gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte er vielleicht bestanden; aber durch Jesu geistliche Pr\u00fcfung ist er durchgefallen. Durch seine Antwort, dass Jesu Anliegen gar nicht praktikabel w\u00e4re,<span> <\/span>wies er gewollt oder ungewollt Jesu mitleidiges Herz zur\u00fcck. Philippus\u2018 Antwort muss f\u00fcr Jesus entt\u00e4uschend gewesen sein. Vor allem konnte Jesus ihn nicht f\u00fcr das Wunder, das er tun wollte, gebrauchen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Aber in dieser Situation meldete sich ein anderer J\u00fcnger zu Wort. Die Verse 8 und 9 berichten: <strong>\u201e<\/strong><\/span><strong><span lang=\"DE\">Spricht zu ihm einer seiner J\u00fcnger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus:\u00a0Es ist ein Kind hier, das hat f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das f\u00fcr so viele?\u201c <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Andreas<\/span><span lang=\"DE\"> war eigentlich gar nicht angesprochen gewesen. Aber er h\u00f6rte Jesu Frage und machte sich offensichtlich spontan Gedanken dar\u00fcber, wie Jesu Wunsch, die Menschen zu speisen, erf\u00fcllt werden k\u00f6nnte. Von diesem Anliegen beseelt, suchte nach einer M\u00f6glichkeit, Jesu Wunsch zu erf\u00fcllen und den Menschen irgendwie zu essen zu geben. Er durchforschte seine Taschen und fragte die anderen J\u00fcnger, aber offenbar hatten sie alle nichts zu essen dabei. Aber Andreas hielt Jesu Anliegen fest und suchte weiter danach, wie es wohl doch erf\u00fcllt werden konnte. Nach langem Suchen fand er schlie\u00dflich ein Kind, das f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische dabei hatte. Es war vermutlich das Abendessen von diesem Kind und seinen Geschwistern. Andreas war sich selbstverst\u00e4ndlich dessen bewusst, dass von den f\u00fcnf Broten und den zwei Fischen, die er gefunden hatte, nicht einmal f\u00fcnf M\u00e4nner satt werden konnten, geschweige denn f\u00fcnftausend M\u00e4nner. Aber weil er Jesu Anliegen festhielt und unbedingt die Menge speisen wollte, sah er darin eine M\u00f6glichkeit. Irgendwie brachte er das Kind in die N\u00e4he von Jesus und machte ihn darauf aufmerksam, indem er sagte: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201eEs ist ein Kind hier, das hat f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische\u201c. <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Das Problem, dass f\u00fcnf Brote und zwei Fische eigentlich viel zu wenig waren, um die Menge zu s\u00e4ttigen, brachte er dabei auch vor Jesus, indem er anf\u00fcgte:<strong> \u201e\u2026 aber was ist das f\u00fcr so viele?\u201c <\/strong>Diese Worte waren praktisch seine Bitte, dass Jesus das Problem, dass es die von ihm gefundene M\u00f6glichkeit so gering war, selbst l\u00f6sen m\u00f6ge. Wegen der Tatsache, dass Jesus die f\u00fcnf Brote und zwei Fische annahm und anschlie\u00dfend damit die Menge speiste, k\u00f6nnen wir sagen, dass Andreas die Pr\u00fcfung<span> <\/span>bestand. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Philippus und Andreas waren beide J\u00fcnger der ersten Stunde, die alles verlassen hatten und Jesus treu nachgefolgt waren. Sie hatten beide auch schon gezeigt, dass sie ernsthaft als Hirten leben und den anderen Menschen helfen wollten, wozu sie fast ihre ganze Zeit und Kraft einsetzten und dabei oft auf geregelte Mahlzeiten verzichten mussten. Daher verdienen eigentlich beide unsere Anerkennung und Respekt. Doch als Jesus sie pr\u00fcfte, ob sie seinem Anliegen, die Menge zu speisen, folgen w\u00fcrden, antwortete Andreas positiv und bestand die Pr\u00fcfung, aber Philippus antwortete negativ und fiel durch. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Woher kam dieser gro\u00dfe Unterschied? Beide h\u00f6rten dieselbe Frage Jesu und beide befanden sich in der gleichen Lage, dass sie kein Essen hatten. Es lag an der Art, wie sie dachten. Als Philippus Jesu Frage h\u00f6rte, dachte er nicht vom Wort Jesu ausgehend, sondern dachte an ihre Situation, was sie hatten bzw. besser gesagt, was sie nicht hatten. Als er an die Situation dachte und feststellte, dass er nicht genug hatte, um der Menge zu essen zu geben, verzweifelte er und sagte Jesus praktisch, dass es unm\u00f6glich war, seinen Willen auszuf\u00fchren. Gewollt oder ungewollt lehnte er Jesu Herz ab, der den Menschen unbedingt zu Essen geben wollte. Andreas dagegen dachte vom Wort Jesu ausgehend und suchte aktiv \u00fcberall nach einer M\u00f6glichkeit, Jesu Willen zu erf\u00fcllen. Als auch er feststellen musste, dass er und die anderen J\u00fcnger nichts dabei hatten, lie\u00df er sich nicht von dieser misslichen Situation leiten, sondern hielt Jesu Wort, dass er der Menge zu essen geben wollte, und suchte so lange weiter, bis er schlie\u00dflich eine M\u00f6glichkeit fand. Nat\u00fcrlich wusste er, dass die 5 Brote und 2 Fische des Kindes nicht genug waren, um 5000 M\u00e4nner satt zu machen. Aber er sah darin eine M\u00f6glichkeit und brachte sie zu Jesus, weil er konsequent vom Wort Jesu ausging und sein Bestes tun wollte, damit Jesu Wille irgendwie doch erf\u00fcllt w\u00fcrde. Wie man auf das Wort Jesu hin denkt, sieht wie eine geringe Sache aus. Aber in der Tat ist es von entscheidender Bedeutung. Als Philippus von der Situation ausgehend dachte, konnte er Jesu Herzensabsicht zur\u00fcckweisen und f\u00fcr seinen Willen nichts tun.<span> <\/span>Doch als Andreas dagegen nicht von der Situation ausgehend, sondern konsequent von Jesu Wort ausgehend dachte und handelte, fand er schlie\u00dflich eine M\u00f6glichkeit. Dass Andreas f\u00fcnf Brote und zwei Fische zu Jesus brachte, sah gering aus; aber dadurch tat Jesus daraufhin das Wunder. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Was bedeutet das f\u00fcr uns? Jesu Frage \u201eWo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?\u201c gilt auch f\u00fcr uns. Jesus will durch uns die gro\u00dfe Menge von drei\u00dfigtausend Studenten in Heidelberg geistlich speisen und satt machen. Wir haben diesen Willen Jesu auch durch andere Worte von ihm klar vernommen: \u201ePredigt das Evangelium aller Kreatur!\u201c, \u201eMachet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker!\u201c und: \u201eWeide meine Schafe!\u201c Wie reagieren wir auf Jesu Anliegen? Wir sollen nicht wie Philippus auf die Situation sehen und davon ausgehen. Wenn wir auf die Situation sehen, zum Beispiel dass wir angesichts von 30.000 Studenten nur wenige Mitarbeiter sind, dass wir wegen dem Studium, der Arbeit oder der Familie nur begrenzt Zeit haben, dass es f\u00fcr manche au\u00dferdem ein Sprachproblem oder einen Altersunterschied zu \u00fcberwinden gibt, dann werden wir leicht wie Philippus zu der Schlussfolgerung kommen, dass es nicht m\u00f6glich sei. Dann werden wir innerlich hilflos und verzweifeln und k\u00f6nnen nichts mehr f\u00fcr Jesu Willen tun. Deshalb sollen wir nicht wie Philippus von der Situation ausgehend denken (sonst sind wir durch Jesu Pr\u00fcfung durchgefallen). Wir sollen vielmehr wie Andreas konsequent vom Wort Jesu ausgehend denken und aktiv nach der M\u00f6glichkeit suchen, Jesu Anliegen zu erf\u00fcllen. Als Andreas das tat, fand er ein Kind, das f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische hatte. Obwohl das angesichts der Menge von f\u00fcnftausend hungrigen Menschen eigentlich viel zu wenig war, betrachtete Andreas es als eine M\u00f6glichkeit und brachte es zu Jesus; und Jesus nahm es an und speiste damit die gro\u00dfe Menge. Darum sollen wir unabh\u00e4ngig davon, wie die Situation aussieht, das Anliegen Jesu festhalten und zielstrebig nach unseren M\u00f6glichkeiten suchen, was wir daf\u00fcr zu Jesus bringen k\u00f6nnen. Unser Gebet, unser Einladen und die Gemeinschaft mit den Studenten, das Bibellesen zu zweit oder im Hauskreis, Gottesdienst und Bibelkonferenz sind ein Teil unserer f\u00fcnf Brote und zwei Fische, die wir doch haben. Wenn wir, anstatt zu berechnen, sie aktiv zu Jesus bringen und daf\u00fcr beten, dass er genug daraus machen m\u00f6ge, wird Jesus selbst damit wirken und 30000 Studenten speisen und geistlich satt machen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><strong><span lang=\"DE\"> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">Was tat Jesus, als Andreas ihm die f\u00fcnf Brote und zwei Fische brachte? Betrachten wir Vers 10: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201eJesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner.\u201c <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Als Andreas durch den Glauben Jesus die f\u00fcnf Brote und zwei Fische des Kindes brachte, begann Jesus, damit die Menge zu speisen. Dabei forderte er die J\u00fcnger auf, die Menge aufzufordern, Platz zu nehmen. Dies verlangte von ihnen Glauben, dass Jesus der gro\u00dfen Menge nun tats\u00e4chlich zu essen geben <\/span><span lang=\"DE\">w\u00fcrde. Aber die J\u00fcnger befolgten Jesu Anweisung und forderten die Leute auf, sich hinzusetzen. Hier sehen wir eine vorbildliche Reaktion der J\u00fcnger. Eigentlich hatte sich die Situation nicht ge\u00e4ndert. Aber sie ergriffen alle den Glauben von Andreas, dass Jesus die Menge mit so geringen Mitteln speisen w\u00fcrde, und arbeiteten gut mit ihm zusammen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Wie speiste Jesus die Menge? Betrachten wir Vers 11: <strong>\u201eJesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten.\u201c<\/strong> Jesus nahm die f\u00fcnf Brote und zwei Fische und dankte Gott f\u00fcr diese Gaben. Jesus tat dies in dem Glauben, dass aus den f\u00fcnf Broten und zwei Fischen genug werden w\u00fcrde, damit alle satt w\u00fcrden. Jesu Dankgebet hier erinnert an das Beispiel von Georg M\u00fcller, der in England viele Waisenh\u00e4user gr\u00fcndete und darin zahlreiche Waisenkinder versorgte. Dabei war er ganz auf freiwillige Spenden aus der Bev\u00f6lkerung angewiesen. Eines Tages hatten sie gar nichts zu essen. Trotzdem forderte Georg M\u00fcller seine Mitarbeiter auf, dass sie alle Kinder an den Esstischen platznehmen lassen sollten. Obwohl auf den Tischen blo\u00df leere Sch\u00fcsseln und Teller standen, dankte Georg M\u00fcller Gott, der sie t\u00e4glich treu mit Essen versorgte. Als er das Dankgebet beendet hatte, l\u00e4utete es bald darauf und ein B\u00e4cker stand vor der T\u00fcr, der Brote und verschiedene andere Lebensmittel f\u00fcr die Kinder spenden wollte. Gott segnete sein praktisches Vertrauen und seinen dankenden Glauben.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Als Jesus Gott gedankt hatte, teilte er die Brote und Fische an die Menschen aus, die sich gelagert hatten, und zwar so viele sie wollten. Immer wieder kamen die J\u00fcnger mit leeren K\u00f6rben zu Jesus und immer wieder f\u00fcllte er sie mit Brot und Fisch und lie\u00df es sie an die Menschen austeilen. Das Brot vermehrte sich auf wundersame Weise in seinen H\u00e4nden. Jesus gab ihnen so viel, bis sie alle ganz satt waren. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Hier k\u00f6nnen wir zwei Dinge lernen: Zum einen erfahren wir hier die Allmacht Jesu, mit der er das Wunder tat. Manche Leute haben behauptet, dass Jesus das Brot gar nicht vermehrt h\u00e4tte, sondern dass die Menschen durch die Predigt Jesu so zufrieden geworden seien, dass ihr Hunger schon durch die geringe Anzahl Brote und Fische, die vorhanden waren, satt geworden w\u00e4ren. Aber das ist Unsinn. Wenn man f\u00fcnf Fladenbrote in 5000 Teile teilt, bek\u00e4me jeder nur eine kleine, hauchd\u00fcnne Scheibe, durch man durchsehen kann; davon wird kein Mann satt. Aber Jesus hat mit seiner Allmacht aus den f\u00fcnf Broten und zwei Fischen so viel gemacht, dass sich alle \u201epapp-satt\u201c essen konnten und trotzdem noch etwas \u00fcbrig blieb.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Zum anderen tat Jesus das Wunder nicht allein, sondern wirkte dabei mit den J\u00fcngern zusammen. Die J\u00fcnger lie\u00dfen die Menge sich tischweise hinsetzen, und die J\u00fcnger teilten das Brot und die Fische an sie aus. Was bedeutet das f\u00fcr uns? Wir d\u00fcrfen und sollen glauben, dass Gott f\u00fcr die Rettung unz\u00e4hliger Jugendlicher und Studenten in Heidelberg und in Deutschland mit seiner Allmacht selbst wirken und Wunder tun wird. Aber die Speisung der F\u00fcnftausend macht klar, dass Gott das nicht allein tun will, sondern mit uns und durch uns wirken will. Dies l\u00e4sst uns erkennen, was f\u00fcr eine gro\u00dfe Bedeutung unser Gebet, unser Einladen, Bibelstudium und Hauskreise in Wirklichkeit haben, denn Gott will gerade dadurch wirken und unz\u00e4hlige Menschen zur Rettung f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Als sich alle satt gegessen hatten, forderte Jesus die J\u00fcnger dazu auf, die \u00fcbrigen Brocken aufzusammeln. Vers 13 berichtet: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201eDa sammelten sie und f\u00fcllten von den f\u00fcnf Gersten\u00adbroten zw\u00f6lf K\u00f6rbe mit Brocken, die denen \u00fcbrig blieben, die gespeist worden waren.\u201c<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"> Von den f\u00fcnf Gerstenbroten waren <\/span><span lang=\"DE\">nach der Speisung von f\u00fcnftausend M\u00e4nnern noch zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll mit Brocken \u00fcbrig geblieben. Dies bezeugt klar das Wunder Jesu. Es zeigt deutlich, dass Jesus uns Menschen nicht k\u00e4rglich versorgt, sondern uns im<span> <\/span>\u00dcberfluss gibt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Wie reagierten die Menschen auf das Zeichen Jesu?<span> <\/span>Betrachten wir die Verse 14 und 15: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201eAls nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Als Jesus nun merkte, dass sie kommen w\u00fcrden und ihn ergreifen, um ihn zum K\u00f6nig zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.\u201c <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Sie erkannten, dass Jesus der Prophet sein musste, den Gott zu senden verhei\u00dfen hatte (5. Mose 18,15). Aufgrund dieser Erkenntnis h\u00e4tten sie sich entscheiden sollen, auf ihn zu h\u00f6ren, von ihm zu lernen und ihm zu gehorchen. Doch sie wollten ihn ergreifen und ihn zu ihrem K\u00f6nig machen, der ihnen in Zukunft immer Brot verschaffen sollte. Sie erlangten also eine richtige Einsicht, wendeten sie aber falsch an. Statt Jesus zu dienen, wollten sie seine Barmherzigkeit und Macht, die sie erlebt hatten, einfach f\u00fcr die L\u00f6sung ihrer praktischen Probleme gebrauchen. Als Jesus merkte, dass sie ihn mit<span> <\/span>Gewalt zu ihrem K\u00f6nig machen wollten, zog er sich von ihnen zur\u00fcck. Nach dem Matth\u00e4usevangelium zog Jesus sich zur\u00fcck, um zu beten (Mt 6,46). Jesus muss f\u00fcr sie gebetet haben, dass sie ihre Herzen ge\u00f6ffnet w\u00fcrden, damit sie ihn als den wahren, ewigen K\u00f6nig annehmen w\u00fcrden. Jesus muss auch gebetet haben, dass die J\u00fcnger aus der Speisung der F\u00fcnftausend etwas Positives lernen und als Hirten f\u00fcr die Menschen wachsen w\u00fcrden. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><strong><span lang=\"DE\">Teil 2: Jesus geht auf dem See (16-21)<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">Der Abschnitt Verse 16-21 berichtet \u00fcber ein Ereignis, das in der Nacht unmittelbar nach der Speisung der gro\u00dfen Menge geschah. Die Verse 16 und 17 berichten: <\/span><strong><span lang=\"DE\">\u201eAm Abend aber gingen seine J\u00fcnger hinab an den See, stiegen in ein Boot und fuhren \u00fcber den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.\u201c<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"> W\u00e4hrend Jesus noch auf dem Berg betete, fuhren die J\u00fcnger schon <\/span><span lang=\"DE\">\u00fcber den See zur\u00fcck in Richtung Kapernaum. Dass es w\u00e4hrend ihrer Fahrt im Ruderboot dunkel wurde, war an sich kein Problem, denn einige der J\u00fcnger waren bekanntlich erfahrene Fischer. Aber Vers 18 berichtet, dass der See von einem starken Wind aufgew\u00fchlt wurde. Es war nicht blo\u00df eine kr\u00e4ftige Prise, sondern der Wind war so stark, dass der See aufgew\u00fchlt wurde. Wir w\u00fcrden so einen starken Wind auf einem gro\u00dfen See eher schon als Sturm empfinden. Die Wellen des aufgew\u00fchlten Wassers m\u00fcssen ihr Ruderboot in beunruhigender Weise hin und her gesto\u00dfen haben. Sie machten sich Sorgen, weil sie, wenn ihr Boot kentern w\u00fcrde, nicht zum Ufer schwimmen konnten, und es damals keine DLRG-Motorboote oder Rettungshubschrauber gab, die Schiffsbr\u00fcchige suchen und<span> <\/span>retten konnten. Die Parallelstelle im Markusevangelium berichtet au\u00dferdem, dass sich abplagten, weil der Wind ihnen entgegenstand (Mk 6,48). Sie, kamen wegen des Windes nicht voran, obwohl sie aus Leibeskr\u00e4ften ruderten. Angst und Sorge m\u00fcssen in ihnen aufgekommen, ob sie wohl jemals ankommen oder auf dem st\u00fcrmischen See untergehen w\u00fcrden. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Doch was geschah? <\/span><span lang=\"DE\">Betrachten wir V. 19:\u00a0<strong>\u201eAls sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie f\u00fcrchteten sich.\u201c<\/strong><\/span><span lang=\"DE\"> ihre Sorge und Angst war v\u00f6llig unangebracht; denn Jesus war da und kam zu ihnen, m ihnen rechtzeitig zu helfen. Jesus kam zu ihnen, indem er auf dem See lief. Als die J\u00fcnger Jesus auf dem See gehen sahen, f\u00fcrchteten sich noch viel mehr, und zwar vor Jesus. Nach dem Bericht des Markus- Evangeliums schrien sie, denn sie hielten Jesus f\u00fcr ein Gespenst (Mk 6,49). <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"><span> <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Wie half ihnen Jesus? Jesus sagte zu ihnen: <strong>\u201eIch bin\u2019s; f\u00fcrchtet euch nicht!\u201c <\/strong>(20) Jesu Worte m\u00fcssen die von Furcht erf\u00fcllten J\u00fcnger ungemein beruhigt und die Furcht aus ihren Herzen vertrieben haben. Als die J\u00fcnger daraufhin Jesus ins Boot nehmen wollten, war das Boot sofort am Land, wohin sie fahren wollten (21). Jesus holte auf diese Weise die J\u00fcnger aus ihrer Furcht heraus und half ihnen, m\u00fchelos an ihr Ziel zu kommen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">In diesem Abschnitt k\u00f6nnen wir lernen, dass Furcht selbst gestandene M\u00e4nner schwach und hilflos machen kann, dass Furcht aber in Wirklichkeit blo\u00df ein Gef\u00fchl ist, das keine reale Grundlage hat. Die J\u00fcnger f\u00fcrchteten sich vor der Gefahr auf dem Meer und sie f\u00fcrchteten sich sogar, als Jesus schlie\u00dflich zu ihnen kam. Dies l\u00e4sst uns erkennen, dass Angst vom Wesen her unbegr\u00fcndet ist. Angst ist an sich nichts Reales, sondern ist letztlich ein Ph\u00e4nom\u00e4n in unserem Gef\u00fchl. Solange wir die Furcht in unserem Gef\u00fchl zulassen, k\u00f6nnen wir leicht \u00e4ngstlich und hilflos werden oder sogar wie gel\u00e4hmt. Aber Furcht ist nur dann da, solange wir uns nicht bewusst sind, dass Jesus da ist. So, wie die Dunkelheit in einem Raum schlagartig verschwindet, wenn das Licht angeht, so verschwindet auch die Furcht schlagartig, wenn wir Jesus erkennen und ihn in unser \u201eBoot\u201c einlassen. Gott kennt uns und wei\u00df, wie leicht wir uns f\u00fcrchten. In der Bibel gibt es 365 Stellen, die w\u00f6rtlich oder vom Sinn her sagen: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht!\u201c Als J\u00fcnger Jesu d\u00fcrfen und sollen wir ohne Furcht leben. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyTextIndent2\"><span lang=\"DE\">Lesen wir zum Schluss das Leitwort: <strong>\u201eDa hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volk zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?\u201c <\/strong>M\u00f6ge Gott uns helfen, immer vom Wort Jesu ausgehend zu denken und zu handeln und so seinen Willen zu erf\u00fcllen, anstatt ihn zur\u00fcckzuweisen! M\u00f6ge Gott uns auch helfen, immer auf Jesus zu vertrauen und uns nicht zu f\u00fcrchten!<\/span><\/p>\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser heutiger Text berichtet \u00fcber das vierte und f\u00fcnfte Zeichen im Johannesevangelium, n\u00e4mlich dass Jesus \u00fcber f\u00fcnftausend Menschen speiste und dass er danach auf dem See lief. 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