{"id":2541,"date":"2013-06-02T11:00:31","date_gmt":"2013-06-02T09:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2541"},"modified":"2022-11-18T12:23:17","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:17","slug":"predigt-offenbarung-11-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-offenbarung-11-20\/","title":{"rendered":"Predigt: Offenbarung 1,1 \u2013 20"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Offb-P1.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">\u00dcberw\u00e4ltigt von der Herrlichkeit Jesu Christi<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201cUnd als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: F\u00fcrchte dich nicht! Ich bin der Erste und Letzte.\u201d<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Offenbarung 1,17<\/p>\n<style type=\"text\/css\"><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; }a:link { color: rgb(0, 0, 255); } --><\/style>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Es ist wirklich eine gro\u00dfe Freude und Ehre f\u00fcr mich, heute die erste Predigt aus der Offenbarung halten zu d\u00fcrfen. Wie ihr jetzt bei der Textlesung oder vielleicht auch beim Bibelstudium gemerkt habt, ist das erste Kapitel unglaublich reichhaltig. Ich w\u00fcrde wirklich gerne zu jedem Vers etwas sagen. Aber das war leider nicht m\u00f6glich. Ich musste eine Entscheidung treffen, worauf ich meinen Fokus legen wollte. Die Predigt hat vier Teile. Die vier Teile sind: erstens, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>ein kurzer Hintergrund zu Offenbarung<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">; zweitens, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>die R\u00fcckkehr des K\u00f6nigs<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">; drittens, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>die Herrlichkeit des K\u00f6nigs<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">; viertens, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>was die Realit\u00e4t des herrlichen K\u00f6nigs f\u00fcr uns bedeutet<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Es sind zwar vier Teile. Aber letztendlich m\u00f6chte ich gerne nur \u00fcber einen Punkt nachdenken. Es ist ein solch fundamental wichtiger Punkt, dass er die Kraft und die Macht hat, das Leben eines jeden Einzelnen radikal zu ver\u00e4ndern. Wenn diese Realit\u00e4t so verk\u00fcndigt werden w\u00fcrde, wie es sich geh\u00f6rt, dann k\u00f6nnte diese Gemeinde radikal erneuert werden. Es frustriert mich jetzt schon, dass diese Predigt niemals ad\u00e4quat sein wird. Ich bitte euch trotzdem, gut zuzuh\u00f6ren. Am Ende will ich versuchen die Predigt zusammenzufassen, und alles auf diesen einen Nenner bringen. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Als erstes, ein wenig zum Hintergrund der Offenbarung<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir finden in den ersten Versen einige Informationen zum Verfasser der Offenbarung, zu den Empf\u00e4ngern, zur Lage des Schreibers und der Empf\u00e4nger und auch den Grund weshalb jedes Kind Gottes die Offenbarung studieren sollte. Wir wollen ganz kurz auf diese Punkte eingehen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Zum einen, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>wer ist der Autor der Offenbarung<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">? Der Text beginnt mit den Worten: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eOffenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll; und er hat sie bekanntgemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat und alles, was er sah.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> F\u00fcr \u201eOffenbarung\u201c steht im Griechischen das Wort Apokalypse. Wir assoziieren dieses Wort gleich mit Weltuntergangsszenarien. Aber zur neutestamentlichen Zeit war das noch nicht der Fall. Apostel Paulus hat dieses Wort sehr h\u00e4ufig verwendet. Es bedeutet Enth\u00fcllung oder Entschleierung. Es bezeichnet den Vorgang, dass etwas, was vorher verborgen war, offen gelegt wird, so dass es sichtbar wird. Das Genitiv \u201eOffenbarung Jesu Christi\u201c kann zwei Bedeutungen haben. Es kann bedeuten, dass die Offenbarung <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>von<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Jesus stammt, dass also Jesus derjenige ist, der das Verborgene offenbart. Es kann aber auch bedeuten, dass die Offenbarung Jesus zum Thema hat, dass sie von Jesus handelt. Die erste von den beiden \u00dcbersetzungsm\u00f6glichkeiten macht hier mehr Sinn. Jesus ist derjenige, der die Offenbarung bekannt gemacht hat. Er tat es durch einen Engel. Der Schreiber der Offenbarung ist Johannes. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Es wird immer Theologen geben, die anzweifeln, dass Apostel Johannes, einer der Zw\u00f6lf, der Autor ist. Aber ich glaube, dass es gute Gr\u00fcnde gibt, das anzunehmen. Die alten Kirchenv\u00e4ter Justus der M\u00e4rtyrer, Iren\u00e4us und Clemens aus Alexandrien gingen alle davon aus, dass Apostel Johannes der Autor ist. Das Zeugnis von Iren\u00e4us hat besonderes Gewicht, weil er zu Beginn des zweiten Jahrhunderts die Augenzeugen von Johannes kannte. Iren\u00e4us war ein J\u00fcnger von Polykarp. Und Polykarp wiederum war ein J\u00fcnger von Apostel Johannes, dem J\u00fcnger Jesu. Iren\u00e4us lebte und wirkte am gleichen Ort wie Apostel Johannes, nur wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter. Der Autor der Offenbarung ist also Jesus, \u00fcbergeben durch einen Engel, aufgeschrieben durch den Apostel Johannes. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als n\u00e4chstes, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>was wissen wir \u00fcber die Empf\u00e4nger der Offenbarung<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">? In Vers 4 lesen wir: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eJohannes an die sieben Gemeinden, die in Asien sind: Gnade sie mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Hier werden sieben Gemeinden adressiert, die sp\u00e4ter in Vers 11 und dann in Kapitel 2 und 3 beim Namen genannt werden. Die Gemeinden lauten Ephesus, Smyrna, Pergamum, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea. Wir werden sp\u00e4ter noch mehr von ihnen h\u00f6ren. Vers 1 sagt aber auch, dass die Offenbarung Jesu Knechten gegeben wurde. Und daher hat die Offenbarung Bedeutung und Relevanz, die \u00fcber die sieben Gemeinden, die heute sowieso nicht mehr existieren, weit hinausgehen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das bringt uns zur n\u00e4chsten Frage, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>in welcher Lage befanden sich der Verfasser als auch die ersten Empf\u00e4nger<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">? Wir finden in Vers 9 einen Hinweis: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIch, Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedr\u00e4ngnis und am Reich und am standhaften Ausharren Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Johannes sagt hier, dass er Anteil hat an der Bedr\u00e4ngnis. Daraus k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen, dass einige wenn auch nicht alle Empf\u00e4nger aufgrund ihres Glaubens unter Verfolgung litten. Johannes selbst befand sich auf der Insel Patmos. Und wie wir uns gut vorstellen k\u00f6nnen war das kein Urlaubsaufenthalt. Vern Poythress erw\u00e4hnt, dass sich auf der Insel eine r\u00f6mische Strafkolonie befand. Die meisten Ausleger gehen daher davon aus, dass Johannes sich im Exil befand. Wie wir sp\u00e4ter noch erfahren werden, spielte das r\u00f6mische Reich eine ganz ma\u00dfgebliche Rolle bei der Verfolgung der Christen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Schlie\u00dflich, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>warum ist es allerh\u00f6chste Zeit f\u00fcr uns, die Offenbarung zu studieren<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">? Gorden Fee schrieb in der Einf\u00fchrung zu seinem Kommentar Folgendes: \u201eIn Offenbarung einzutauchen &#8230; ist wie eine seltsame, bizarre neue Welt zu betreten; und das ist selbst in den Tagen von Herr der Ringe und Harry Potter noch der Fall. Anstelle von Erz\u00e4hlungen, Argumenten oder einfachen Aussagen ist die Offenbarung voll von Engeln, Posaunen und Erdbeben; voll von seltsamen Ungeheuern, Drachen und unendlich tiefen Abgr\u00fcnden. Viele Gl\u00e4ubige neigen daher zum einen von zwei Extremen: einige vermeiden es einfach und verzweifeln; andere habe ein \u00fcbertriebenes Interesse daran, weil sie denken, dass man hier alle Schl\u00fcssel f\u00fcr das Ende der Welt finden kann. Beide diese Ans\u00e4tze w\u00fcrde ich behaupten, sind einfach gesagt falsch.\u201c Offenbarung wurde nicht dazu geschrieben, damit wir davor verzweifeln. Das Buch wurde gegeben, damit Christen es lesen, es verstehen und davon profitieren. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In Vers 3 aber lesen wir: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGl\u00fcckselig ist&#8230;\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Und das griechische Wort f\u00fcr \u201egl\u00fcckselig\u201c ist <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>makarios<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Es ist dasselbe Wort, das wir auch in der Seligpreisung der Bergpredigt finden. Wer sind also die Gl\u00fccklichen, die Seligen und die Gesegneten? <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGl\u00fcckselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie h\u00f6ren und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Offenbarung ist das einzige Buch in der Bibel, das Leute mit solch einer Seligpreisung geradezu einl\u00e4dt, es zu lesen, zu studieren, davon zu lernen. Wenn wir in der Gemeinde also einer verdrie\u00dflichen und niedergeschlagenen Person begegnen sollten, k\u00f6nnen wir es mal mit dem Satz probieren: \u201eHey, heute schon Offenbarung gelesen?\u201c (Bitte versteht diesen Witz nicht falsch. Wenn wir einer traurigen Person begegnen, erfordert das zu allererst unser Mitgef\u00fchl, unsere F\u00e4higkeit zuzuh\u00f6ren und nur in wirklich angebrachten F\u00e4llen unseren Rat). <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Offenbarung birgt einen enormen Schatz in sich. Und ich freue ich auf den Segen, den Gott durch das Studium dieses Buches auf uns und auf die Gemeinde ausgie\u00dfen will. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Zweitens, die R\u00fcckkehr des K\u00f6nigs<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wovon handelt das Buch der Offenbarung? In den Versen 4-5 sehen wir Johannes Gru\u00df an die Gemeinden. Er schreibt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Erstgeborenen aus den Toten und dem F\u00fcrsten \u00fcber die K\u00f6nige der Erde.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Allein dieser Gru\u00df ist so reich an Bedeutung und lehrt so viele Dinge \u00fcber Gott. F\u00fcr Johannes war das nicht einfach nur eine Aufz\u00e4hlung von Fakten. Nachdem er Jesus erw\u00e4hnte, konnte er nicht anders, als zu preisen. In der zweiten H\u00e4lfte von Vers 5 bricht Johannes in spontanen Lobpreis aus: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIhm, der uns geliebt hat und uns von unseren S\u00fcnden gewaschen hat durch sein Blut, und uns zu K\u00f6nigen und Priestern gemacht hat f\u00fcr seinen Gott und Vater \u2013 Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach diesem Lobpreis verk\u00fcndigt er: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eSiehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter auf Erde! Ja, Amen.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Nach dieser Verk\u00fcndigung spricht Gott selbst: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIch bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der da kommt, der Allm\u00e4chtige.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Diese beiden Verse, die Ank\u00fcndigung der triumphalen R\u00fcckkehr Jesu und die Selbstoffenbarung Gottes als Alpha und Omega, Anfang und Ende, der ewige Gott, der jetzt existiert, der immer existierte und der immer da sein wird und der aktiv in die Geschichte als zur\u00fcckkehrender K\u00f6nig eingreifen wird, das sind die zentralen Thesen der Offenbarung. Aber was bedeutet es, dass Jesus zur\u00fcckkehrt? <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Kennt ihr die Trilogie \u201eDer Herr der Ringe\u201c? Einer der nobelsten und meiner Meinung nach auch sympathischsten Charaktere im Film (wie auch im Buch) ist Aragorn. Aragorn ist nicht nur ein mutiger, gutaussehender Krieger. Er ist auch der rechtm\u00e4\u00dfige Erbe des K\u00f6nigs der Menschen. Der H\u00f6hepunkt der Trilogie ist, wenn im letzten Teil nach vielen, vielen K\u00e4mpfen der Ring und damit das B\u00f6se zerst\u00f6rt wird. Nach der finalen Schlacht wird Aragorn schlie\u00dflich als K\u00f6nig eingesetzt. Die Kr\u00f6nung des K\u00f6nigs ist gleichbedeutend mit dem Anbruch einer \u00c4ra des Friedens. Die R\u00fcckkehr des K\u00f6nigs ist gleichbedeutend mit dem Sieg \u00fcber die Feinde der Menschheit. Es ist die R\u00fcckkehr von Recht und Gerechtigkeit. (Nicht zu vergessen heiratet Aragorn auch noch bei seiner Kr\u00f6nung). Der Film ist nat\u00fcrlich fantastisch gemacht und Tolkien hat die Geschichte meisterhalft erz\u00e4hlt. Aber wahr ist ebenfalls, das Tolkien diese Geschichte nicht erfunden hat. Er war inspiriert durch den einen wahrhaftigen K\u00f6nig und dessen R\u00fcckkehr, die R\u00fcckkehr von K\u00f6nig Jesus. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus ist nicht einfach irgendein K\u00f6nig. Vers 7 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eer kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter auf Erden.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Jesus kommt mit den Wolken des Himmels, was ein Ausdruck f\u00fcr seine \u00fcbernat\u00fcrliche Macht ist. Jesus ist der K\u00f6nig aller K\u00f6nige, der kosmische Herrscher des Universums und von allem, was darin enthalten ist. Und Jesus ist der K\u00f6nig, der durchbohren wurde. Am Kreuz wurde er sprichw\u00f6rtlich durchbohrt. Dieser Jesus wird zur\u00fcckkommen. Seine Wiederkunft ist verbunden mit Gericht \u00fcber diejenigen, die seine Herrschaft ablehnen und Errettung seiner Angeh\u00f6rigen. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Drittens, die Herrlichkeit des K\u00f6nigs<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir haben gesehen, dass die Offenbarung sich an Christen richtete, von denen viele durch das r\u00f6mische Reich Verfolgung zu erwarten hatten. Und der rote Faden, der sich durch das Buch hindurchzieht, ist die Botschaft, dass Jesus, der K\u00f6nig zur\u00fcckkommen wird, um sein Reich aufzurichten. Die Frage ist nun, wer ist dieser Jesus? <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Letzte Woche war in Spiegel Online ein Artikel (<\/span><\/span><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegelwissen\/sechs-prominente-erzaehlen-von-ihrem-persoenlichen-glauben-a-898623.html\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.spiegel.de\/spiegelwissen\/sechs-prominente-erzaehlen-von-ihrem-persoenlichen-glauben-a-898623.html<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">), in welchem einige Prominente \u00fcber ihren Glauben erz\u00e4hlen. Andrea Nahles z.B. sagte: \u201eJesus ist f\u00fcr mich bis heute ein gro\u00dfes Vorbild. Nicht im Sinne einer einengenden Moral, sondern, weil er gezeigt hat, worauf es im Leben ankommt, dass wir die eigenen Talente ersp\u00fcren und entwickeln, Fehler zugeben und verzeihen. Dass wir die Gemeinschaft mit anderen Menschen suchen und zusammen eine m\u00f6glichst gerechte Gesellschaft gestalten.\u201c Ilja Richter sagte Folgendes: \u201eWas ich \u00fcber Gott erfuhr, brauchte mir deshalb Frau Pranke bei. Sie war die Lehrerin im protestantischen Religionsunterricht, den ich damals in Berlin besuchte. Und ich war ihr Lieblingssch\u00fcler. Frau Pranke hat mich f\u00fcr Jesus begeistert. Den bewundere ich heute noch. Allerdings nicht als Sohn Gottes, sondern eher als wunderbaren von Gott bestrahlten Wanderrabbi. Zum Christsein hat\u2019s damit nat\u00fcrlich nicht gereicht.\u201c Diese beiden Meinungen geben vielleicht ganz gut wieder, was viele Menschen \u00fcber Jesus denken: \u201eJesus, der Wanderprediger, der ein gutes Vorbild ist, aber im Gro\u00dfen und Ganzen war es das dann auch schon.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wer ist aber der Jesus, den Johannes erlebte? Ab Vers 10 berichtet Johannes von seiner Vision: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIch war im Geist am Tag des Herrn, und ich h\u00f6rte hinter mir eine gewaltige Stimme, wie von einer Posaune, die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Johannes hatte drei Jahre in n\u00e4chster Gemeinschaft mit Jesus gebracht. Er bezeichnete sich selbst als der J\u00fcnger, den Jesus lieb hat. Aber das war nicht der Jesus, den Johannes in seiner Vision zu sehen bekam. Welche Erscheinung von Jesus sah er? Verse 13 und folgende: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201emitten unter den sieben Leuchtern Einen, der einem Sohn des Menschen glich, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den F\u00fc\u00dfen reichte, und um die Brust geg\u00fcrtet mit einem goldenen G\u00fcrtel. Sein Haupt aber und seine Haare waren wei\u00df, wie wei\u00dfe Wolle, wie Schnee; und seine Augen waren wir eine Feuerflamme, und seine F\u00fc\u00dfe wie schimmerndes Erz, als gl\u00fchten sie im Ofen und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser. Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes zweischneidiges Schwert hervor; und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Es gibt wiederum so viel, was es zu dieser Vision zu sagen gibt. Wir wollen einige Tatsachen festhalten. Wir sehen zum einen, dass <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Johannes Vision sehr stark durch das AT inspiriert war<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Da wir in Heidelberg Daniel studiert haben, sollte uns diese Beschreibung sehr bekannt vorkommen. In Daniel 7 und 10 berichtet der Prophet von einer Erscheinung von Gott, die der Vision von Johannes sehr \u00e4hnlich ist: das schneewei\u00dfe Gewand, das Haar wie reine Wolle, der goldene G\u00fcrtel, der Klang der Stimme usw. Aber was Johannes nun sieht, ist, dass Jesus dieselbe Erscheinung hat. Jesus hat die gleiche Herrlichkeit, wie Gott, der Vater. Jesus steht ihm in nichts nach. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als n\u00e4chstes, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>in Vers 19 bekam Johannes die enorme Herausforderung aufzuschreiben, was er sah<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Und das kann wirklich extrem schwierig sein. Jeder, der etwas wirklich Eindrucksvolles gesehen hat und der danach versucht, das Gesehene verbal auszudr\u00fccken, der wei\u00df, wie inad\u00e4quat Worte sein k\u00f6nnen. Es gibt Dinge, f\u00fcr es keine Worte gibt. Das hat wichtige Implikationen f\u00fcr uns, wenn wir die Offenbarung interpretieren. Obwohl Johannes wahrscheinlich sprichw\u00f6rtlich diese Vision hatte, ist sie dennoch symbolisch zu verstehen. Das ist ziemlich eindeutig. Wir wissen das, weil Jesus selbst die Bedeutung dieser Vision teilweise entschl\u00fcsselte. Jesus erl\u00e4uterte, dass die sieben Sterne sieben Engel repr\u00e4sentieren und die sieben Leuchter stehen f\u00fcr sieben Gemeinden. Die Vision Jesu ist also metaphorisch zu verstehen. Spurgeon nannte die Beschreibung Jesu ein Bild, das niemand malen kann. Und dabei wollen wir es belassen. Wenn dieses Bild symbolisch zu verstehen ist, dann stellt sich nat\u00fcrlich als n\u00e4chstes die Frage, was die Beschreibungen bedeuten. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus tr\u00e4gt hier ein <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Gewand, das bis zu den F\u00fc\u00dfen reicht und um die Brust geg\u00fcrtet mit einem goldenen G\u00fcrtel<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Etliche Ausleger sehen das als ein Priestergewand. Aber wir sehen sp\u00e4ter in Kapitel 15,6 dass die Engel mit den goldenen Schalen ein \u00e4hnliches Gewand tragen. Und diese Engel haben vermutlich keine priesterliche Funktion. Lange Gew\u00e4nder wurden aber auch von Aristokraten getragen. Und w\u00e4hrend einfache M\u00e4nner und Arbeiter ihren G\u00fcrtel um die Lenden tragen, waren es W\u00fcrdentr\u00e4ger und Herrscher, die den G\u00fcrtel um die Brust trugen. Das Gewand und der G\u00fcrtel symbolisieren daher vermutlich Jesu W\u00fcrde und Oberherrschaft. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als n\u00e4chstes sehen wir, dass <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Jesu Haupt und Haare wei\u00df waren, wie wei\u00dfe Wolle und wie Schnee<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. In der damaligen Zeit waren wei\u00dfe Haare ein Zeichen f\u00fcr W\u00fcrde und Weisheit aufgrund einer langen Lebenserfahrung. In Daniel hat es vermutlich die gleiche Bedeutung. Jesus existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er ist die weiseste Person des Universums. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als drittes, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Jesu Augen waren wie eine Feuerflamme<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Wie Feuer in der Lage ist, alles Brennbare zu verzehren, so sind Jesu Augen. Sie dringen in die allertiefsten Abgr\u00fcnde unseres Herzens. Nichts entkommt seinem Blick. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als F\u00fc\u00dfe sind wie <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>schimmerndes Erz, das im Ofen gl\u00fcht<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. W\u00e4hrend die Lutherbibel Golderz schreibt, ist Bronze die bessere \u00dcbersetzung. Bronze ist eine Metalllegierung, die im Milit\u00e4r h\u00e4ufig zum Einsatz kam. Die gl\u00fchenden, bronzenen F\u00fc\u00dfe sind daher ein Bild f\u00fcr Jesu St\u00e4rke und Kraft. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Weiter geht es mit <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Jesu Stimme, die wie das Rauschen vieler Wasser war<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Wie in so vielen Details ist auch dieses Bild vom AT inspiriert. In Hesekiel 43,2 lesen wir: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd siehe, da kam die Herrlichkeit des Gottes Israels von Osten her, und seine Stimme war wie das Rauschen gro\u00dfer Wasser, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Wir finden hier ein weiteres Bild f\u00fcr Jesu Autorit\u00e4t und Macht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als n\u00e4chstes hei\u00dft es, dass <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>sieben Sterne in seiner Hand waren<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Wie ich vorher schon erw\u00e4hnt hatte, erkl\u00e4rt Jesus sp\u00e4ter, dass diese sieben Sterne sieben Engel der jeweiligen Gemeinden repr\u00e4sentieren. Das ist nicht ganz einfach zu verstehen. Das griechische Wort Engel kann auch \u201eBote\u201c bedeuten. Die meisten Ausleger gehen aber davon aus, dass es sich hier nicht um Menschen handelte, sondern um Engel. Und das k\u00f6nnte z.B. bedeuten, dass es ebenfalls einen Engel gibt, der \u00fcber unsere Gemeinde wacht. Es ist ein kleiner Einblick in eine geistliche Welt, von der wir nicht so viel verstehen. Die Tatsache nun, dass die Sterne in Jesu Hand sind, bedeutet, dass er die v\u00f6llige Kontrolle \u00fcber sie hat und dass er als der souver\u00e4ne Herr \u00fcber ihnen steht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das n\u00e4chste Detail in der Vision ist ein <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>scharfes zweischneidiges Schwert, das aus Jesu Mund kam<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Das Wort f\u00fcr Schwert ist ein anderes als die Schwerter, die von der r\u00f6mischen Armee verwendet wurden. Es war viel gr\u00f6\u00dfer und breiter. Das Schwert aus Jesu Mund symbolisiert, dass Jesus der Richter ist. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als letztes, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Jesu Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Hier ist endlich ein Bild, das nicht viel Erl\u00e4uterung braucht. Jeder von uns wei\u00df, dass das Licht der Sonne so stark ist, dass niemand von uns direkt in die Sonne schauen kann. Wenn wir direkt in die Sonne schauen w\u00fcrden, w\u00fcrde das unsere Netzhaut verbrennen. Jesu Strahlen ist wie das einer Sonne in ihrer vollsten Pracht. Paulus erz\u00e4hlte in Apostelgeschichte, dass das Licht vom Himmel, das ihn vom Pferd runterschmiss heller war, als das Licht der Sonne. Und das Licht steht f\u00fcr Jesu unendliche Herrlichkeit. Er ist kein Komet oder Mond, der erst durch die Sonne angestrahlt werden muss, um zu leuchten. Jesus selbst ist die Quelle von allem Licht und \u00fcberstrahlt selbst alles. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus ist der souver\u00e4ne, w\u00fcrdige Herrscher, er ist ewig und unendlich weise, nichts ist vor seinen Augen verborgen, er f\u00fchrt seine Absichten in St\u00e4rke und Kraft aus, er hat Autorit\u00e4t und Macht, er hat die absolute Kontrolle \u00fcber die Gemeinde, er ist der Richter, der das letzte Wort sprechen wird und sein Leuchten \u00fcberstrahlt alles. Das ist die Herrlichkeit von K\u00f6nig Jesus. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Viertens, was die Realit\u00e4t des herrlichen K\u00f6nigs f\u00fcr uns bedeutet<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Vielleicht gibt es einige hier, die mit einem solchen Bild von Jesus ein wenig ihre Probleme haben. Ich habe das Beispiel von zwei Prominenten erw\u00e4hnt, die Jesus als tollen Lehrer und Vorbild bezeichnen. Beide konnten mit dem Konzept nichts anfangen, dass Jesus der Sohn Gottes ist und dass er der herrliche, zur\u00fcckkehrende K\u00f6nig und Richter ist. Das ist bei vielen so. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">C.S. Lewis antwortete darauf folgenderma\u00dfen: \u201eIch versuche hier jeden davon abzuhalten, etwas D\u00e4mliches zu sagen, was so viele \u00fcber Ihn (Jesus) sagen: \u201aIch bin bereit, Jesus als gro\u00dfartigen, moralischen Lehrer anzunehmen, aber ich bin nicht bereit, seine Behauptung anzunehmen, dass er Gott ist.\u2019 Das ist das eine, was wir auf keinen Fall sagen sollten. Ein Mensch, der einfach nur ein Mensch ist und die Dinge sagen w\u00fcrde, die Jesus sagte, w\u00e4re kein gro\u00dfartiger moralischer Lehrer. Er w\u00e4re entweder ein Geisteskranker \u2013 auf der gleichen Stufe mit jemandem, der von sich behauptet, dass er ein pochiertes Ei ist \u2013 oder aber er w\u00e4re der Teufel der H\u00f6lle. Du musst eine Entscheidung treffen. Entweder dieser Mensch war und ist der Sohn Gottes, oder aber er ist ein Verr\u00fcckter oder noch etwas Schlimmeres. Du kannst ihn als Geisteskranken wegsperren, du kannst ihn anspucken und ihn t\u00f6ten, weil er ein D\u00e4mon ist; oder aber du kannst vor seine F\u00fc\u00dfe fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber lass uns doch bitte mit dem herablassenden Unsinn aufh\u00f6ren, dass er ein gro\u00dfartiger menschlicher Lehrer war. Diese Option hat er uns nicht offen gelassen. Es war niemals seine Absicht.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir haben von der gro\u00dfartigen Vision geh\u00f6rt, die Johannes von Jesus sah. Wie reagierte Johannes auf diese Erscheinung? Vers 17 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen nieder wie tot.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Johannes fiel vor Jesus nieder wie tot. In den Evangelien lesen wir, wie Johannes der T\u00e4ufer einmal sagte, dass er es noch nicht einmal wert ist, bei Jesus die Schuhriemen zu l\u00f6sen. Und wisst ihr, das war keine \u00fcbertriebene Demut. Es war eine Aussage, die absolut im Einklang steht mit der objektiven Realit\u00e4t, wer Jesus ist. Jeder, der Gott in seiner Herrlichkeit sieht, reagiert so, wie Apostel Johannes es tat. Johannes war \u00fcberw\u00e4ltigt von der Herrlichkeit Jesu Christi. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus ist der Sohn Gottes. Er ist der Herr, zu dessen F\u00fc\u00dfen wir niederfallen. Aber das ist nicht alles. Sehen wir uns noch einmal den Vers 17 an: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: F\u00fcrchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Als Johannes am Boden lag, niedergeschlagen, kam Jesus und legte seine rechte Hand auf ihn und richtete ihn auf. K\u00f6nnen wir uns einen Gott vorstellen, der freundlicher, liebevoller und gn\u00e4diger ist? Wenn wir das erste Kapitel sorgf\u00e4ltig lesen, dann sehen wir, dass es \u00fcberflie\u00dft mit der Botschaft des Evangeliums. Jesus ist nicht nur der herrliche K\u00f6nig. Er ist der K\u00f6nig, der Knecht wurde und so wurde wie wir. Er ist nicht nur souver\u00e4n in seiner Herrschaft. Er ist auch der Freund, der seine rechte Hand auf unsere Schultern legt und sagt: \u201eF\u00fcrchte dich nicht.\u201c Er ist nicht einfach nur der Richter. Er ist auch derjenige, der f\u00fcr uns und an unserer Stelle gerichtet wurde. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Zu Beginn der Predigt habe ich gesagt, dass ich nur einen Punkt kommunizieren m\u00f6chte, und dass dieser eine Punkt so gewichtig ist, dass er unser Leben und unsere Gemeinde radikal ver\u00e4ndern k\u00f6nnte. Hier ist der Punkt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Jesus ist absolut herrlich, so dass alles vor ihm verblasst und so dass wir vor ihm niederfallen w\u00fcrden wie tot, wenn er vor uns stehen w\u00fcrde<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">. Proportional zum Ma\u00df wie wir diese Wahrheit kapiert haben, wird unser Leben radikal ver\u00e4ndert. Und was mich an Offenbarung 1 am allermeisten frustriert ist die Tatsache, wie unf\u00e4hig ich bin, diesen gro\u00dfartigen, herrlichen Jesus so zu verk\u00fcndigen, wie es f\u00fcr Ihn angebracht w\u00e4re. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn dieser Jesus in seiner Herrlichkeit vor uns stehen w\u00fcrde, wie w\u00fcrden nicht l\u00e4ssig, locker hier auf dem Stuhl sitzen und darauf warten, bis die Predigt endlich vorbei ist. Wir w\u00fcrden nicht halbherzig \u201eDu bist w\u00fcrdig\u201c singen und dabei mit unseren Gedanken ganz wo anders sein. Wenn wir einen Blick auf Jesus werfen k\u00f6nnten, wie Johannes es tat, dann w\u00fcrden wir genau das Gleiche tun, was er tat: wir w\u00fcrden vor Jesus niederfallen wie tot. Und wir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, dass dieser Jesus von uns weggeht, weil seine Heiligkeit und Vollkommenheit jeden kleinsten Unrat unseres Lebens aufdecken w\u00fcrden. Wenn wir die ultimative Antwort darauf haben wollen, warum unser Leben so ist, wie es ist, dann m\u00fcssen wir die Frage stellen, wie sehr wir diesen Jesus kennen. Und wenn ich auf mein Leben blicke, dann muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich von der Herrlichkeit Jesu erschreckend wenig verstanden habe. Viel zu wenig. Wie viel haben wir von diesem Jesus gesehen?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Als letztes, <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Jesus stillt unseren Hunger nach Herrlichkeit<\/b><\/span><\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>. <\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jeder von uns hat eine unstillbare Sehnsucht nach Herrlichkeit und Sch\u00f6nheit. Wir sehnen uns nach etwas, was uns begeistert, weil wir ganz tief im Innersten wissen, dass wir dazu geschaffen wurden, um begeistert zu sein. Ein Grund, warum viele von uns Kinder so lieben, ist ihre F\u00e4higkeit mit kleinen Dingen zufrieden und begeistert zu sein. Ich habe Sam Paul unseren Dreij\u00e4hrigen \u00f6fter \u201ewow\u201c sagen h\u00f6ren. Das ist eine der sch\u00f6nsten Dinge, die ich in meinem Leben geh\u00f6rt habe. Aber ein Fluch ist, dass es mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, Menschen zu begeistern. Wenn Kinder 5 Jahre alt sind, dann kann muss man ihnen schon mehr bieten, z.B. einen Besuch im Zoo. Wenn die gleichen Kinder aber dann 15 werden, und wir sie in den Zoo mitnehmen will, dann gibt es Augenverdrehen und ein \u201ePffff&#8230; wie langweilig!\u201c Je \u00e4lter wir werden, je mehr wir glauben, bereits alles gesehen und alles erlebt zu haben, desto schwieriger wird es, uns wirklich f\u00fcr etwas begeistern. Frage an euch: wann wart ihr das letzte Mal wirklich erf\u00fcllt mit Herrlichkeit? Wann wart ihr das letzte Mal wirklich erf\u00fcllt mit Begeisterung? <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir uns mit der objektiven Realit\u00e4t Jesu Christi befassen, die Herrlichkeit, Sch\u00f6nheit und der unendliche Wert seiner Person und wenn wir mit unserem Gott-gegebenen Verstand das Evangelium h\u00f6ren und begreifen und wenn die Wahrheit von der Liebe und Freundlichkeit Gottes in unsere Herzen dringt, was geschieht dann? Was geschieht in unseren Herzen? <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Pure, grenzenlose Begeisterung. \u00dcberflie\u00dfende, \u00fcberreiche Freude. Der Sinn unseres Lebens. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download \u00dcberw\u00e4ltigt von der Herrlichkeit Jesu Christi \u201cUnd als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen nieder wie tot. 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