{"id":2469,"date":"2013-04-05T22:49:29","date_gmt":"2013-04-05T20:49:29","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2469"},"modified":"2022-11-18T12:23:21","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:21","slug":"predigt-apostelgeschichte-222-36-sonderlektion-ostern-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-apostelgeschichte-222-36-sonderlektion-ostern-2013\/","title":{"rendered":"Predigt: Apostelgeschichte 2,22 \u2013 36 (Sonderlektion Ostern 2013)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/SL_Ostern-2013-Apg222-Predigt.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Gott hat Jesus auferweckt<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, da\u00df er vom Tode festgehalten werden konnte.<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Apg 2,24<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bevor Ich mit der Predigt beginne, m\u00f6chte ich euch mal fragen, was die Abk\u00fcrzung JFK hei\u00dft. Genau, sie bedeutet John F. Kennedy. Woran erinnert uns dieser Name? An den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten, an die Kubakrise, an Kennedys Rede in Berlin, in der er sagte: \u201eIch bin ein Berliner!\u201c Aber vor allem an das immer noch nicht ganz aufgekl\u00e4rte Attentat auf einer Wahlkampfreise. Die Aufnahme des Attentats zeigt, dass es in der \u00d6ffentlichkeit und ganz pl\u00f6tzlich geschah, dass alle davon \u00fcberrascht wurden. Kennedy war relativ jung, aber er musste neben seiner geliebten Frau elend sterben. Die Ermittlungen hinterlie\u00dfen sehr viele R\u00e4tsel, und die Menschen fragen immer noch, warum er so hatte sterben m\u00fcssen. Die Abk\u00fcrzung JFK erinnert uns daher nicht nur an einen jungen und dynamischen Pr\u00e4sidenten der USA, sondern auch eine tragische Person, die aus unerkl\u00e4rlichem Grund ermordet worden ist. Der heutige Text beginnt mit dieser Frage: Warum mu\u00dfte Jesus so sterben? Vielleicht haben die Juden in den letzten Tagen unter sich dar\u00fcber heimlich gesprochen. War er ein Verbrecher oder ein guter Mensch? Aber niemand war mutig, dar\u00fcber klar und offen zu sprechen. Wir wissen, dass der Text die erste Predigt von Apostel Petrus war. Was war der Inhalt seiner ersten Predigt? Was wollte er aller erst sprechen?<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">1.Jesus von Nazareth ist durch Gottes Ratschluss dahin gegeben. (22-23)<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Unser Textabschnitt setzt mitten der Pfingstpredigt von Petrus ein. Dass die J\u00fcnger durch den heiligen Geist in verschiedenen Sprachen redeten, fanden die j\u00fcdischen M\u00e4nner in Jerusalem seltsam und erkl\u00e4rten es sich so, dass die J\u00fcnger betrunken seien. Petrus begann seine Predigt mit einer Verteidigung der J\u00fcnger, dass sie nicht betrunken waren, sondern dass es die Wirksamkeit des Heiligen Geistes war. Das war aber nicht alles. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sehen wir uns den Vers 22 an. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIhr M\u00e4nner von Israel, h\u00f6rt diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Petrus erw\u00e4hnte hier einen Namen, der den Juden bekannt war. Jesus von Nazareth! 50 Tage zuvor war dieser Name bekannt geworden. Es war der Name, der in der Aufschrift auf einem Kreuz auf dem H\u00fcgel Golgatha genannt wurde. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eJesus von Nazareth, der K\u00f6nig der Juden<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u201c(Joh 19,19). Mit diesem Namen war ein sehr tragischer Tod verbunden, das Opfer einer Intrige. Es war ein Name, der dazu verleitete, ihn zu verleumden. Obwohl einige Tage vorbei gegangen waren, blieben die Erinnerungen in ihrem Hinterkopf, weil es f\u00fcr sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht gekl\u00e4rt war, warum Jesus so hatte sterben m\u00fcssen. Daher war der Name \u201eJesus von Nazareth\u201c in der Erinnerung der M\u00e4nner sicherlich kein gutes Omen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Urspr\u00fcnglich hatte der Name \u201eJesus von Nazareth\u201c doch ganz andere Assoziationen erweckt. Er war das Sinnbild f\u00fcr einen guten Hirten gewesen, der sich f\u00fcrsorglich um seine Schafe k\u00fcmmerte. In den Herzen der M\u00e4nner gab es auch noch viele andere Erinnerungen, die durch diesen Namen geweckt wurden. Jesus von Nazareth hat seine Hand nach einem Auss\u00e4tzigen ausgestreckt, hat ihn anger\u00fchrt und gesprochen: \u201eIch will\u00b4s tun; sei rein!\u201c(Mt 8,3) Jesus wurde der Freund von Z\u00f6llnern und S\u00fcndern. Trotz der Kritik der Pharis\u00e4er bekannte er \u00fcber sich selbst: \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Ich bin gekommen, die S\u00fcnder zu rufen und nicht die Gerechten\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">(Mt 9,13b) Jesus sagte selber in Joh 10,11: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eIch bin der gute Hirte. Der gute Hirte l\u00e4sst sein Leben f\u00fcr die Schafe!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Bis zu Jesu Einzug in Jerusalem war der Name \u201eJesus von Nazareth\u201c mit Annehmlichkeit, Liebe und Frieden verbunden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sehen wir uns noch mal den Vers 22 an. \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Ihr M\u00e4nner von Israel, h\u00f6rt diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u201c In diesem Vers bezeugte Petrus Gottes Werk durch Jesus. Gott weist Jesus von Nazareth durch Taten, Wunder und Zeichen aus. Sozusagen steht in Jesu Ausweis: Aufenthaltserlaubnis f\u00fcr Jesus von Nazareth, g\u00fcltig bis: unbefristet, Nebenbestimmungen: T\u00e4tigkeiten, Wunder und Zeichen mit besonderer Erw\u00e4hlung gestattet. Siegel: Himmelreich, der Sch\u00f6pfergott. Es war nicht nur Jesus selbst, der mit Liebe und Barmherzigkeit den Menschen helfen wollte, sondern es war auch der Wille Gottes. In Joh 3,16 hei\u00dft es: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDenn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Gott hatte Jesus beauftragt, dass er als sein Botschafter den Menschen seine Liebe erweisen sollte. Niemand sollte Gottes Absicht, Menschen zu retten, missverstehen, daher sandte er seinen geliebten und einzigen Sohn zu ihnen. Dass Gott Jesus unter uns ausgewiesen hat, war der h\u00f6chste Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen. Im R\u00f6m 8,32 lobte Apostel Paulus Gottes Liebe und Bereitschaft: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDer auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn f\u00fcr uns alle dahingegeben &#8211; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Petrus betonte hier, dass genug Taten, Wunder und Zeichen da waren, dass die Zuh\u00f6rer selbst schon davon h\u00e4tten \u00fcberzeugt werden sollen. Es mangelte ihnen nicht an Beweisen f\u00fcr die Liebe Gottes.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Vers 23a zeigt klar den Plan Gottes. \u201e\u2026 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>diesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war \u2026\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott sandte seinen Sohn in die Welt, nicht als ein mit Gewalt herrschender K\u00f6nig, sondern als das Opferlamm zur S\u00fchne der S\u00fcnden. Dieser Plan Gottes entstand nicht, nachdem die Menschen Bu\u00dfe f\u00fcr ihre S\u00fcnde getan haben, sondern bereits, nachdem die Menschen in die S\u00fcnde gefallen sind. Es war kein Appell an die Menschen, zu Gott zur\u00fcckzukehren, sondern Gottes Initiative und seine einseitige Gnade f\u00fcr uns S\u00fcnder. Gottes Ratschluss und seine Vorsehung beruhen nicht auf Aktionen der Menschen, sondern v\u00f6llig auf dem Wesen Gottes. Gott ist g\u00fctig und voller Liebe und Barmherzigkeit. Er ist nicht zur\u00fcckhaltend, seine Liebe zu \u00fcben, und l\u00e4sst sich nicht hindern, seine Hand zu den Hilfsbed\u00fcrftigen zu strecken. Er ist voller Hingabe und Langmut. Das Motiv daf\u00fcr, dass er seinen Sohn durch seinen Ratschluss und Vorsehung dahin gegeben hat, basierte v\u00f6llig auf seiner gro\u00dfen, universalen, unendlichen und unver\u00e4nderlichen Liebe zu uns Menschen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie haben die Menschen auf den Ratschluss Gottes reagiert? Betrachten wir nochmals den Vers 23 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201ediesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Was haben die Menschen daraufhin getan? Sie haben Jesus durch die Hand der Gottlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Zwar ist Jesus durch die Hand der Heiden umgebracht worden, aber dahinter standen die Juden nicht zuf\u00e4llig, sondern mit voller Absicht. Sie wollten Jesus von Nazareth willentlich beseitigen. Das Lamm Gottes zur S\u00fchne wurde zum Opfer einer listigen Anschuldigung mit der Argumentation: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eEs w\u00e4re gut, ein Mensch st\u00fcrbe f\u00fcr das ganze Volk\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">(Joh 18,14). Das Opfer Gottes zur Rettung der S\u00fcnder wurde ein Spielball der Politiker. Die Juden bedrohten Pilatus mit dem Wort <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eL\u00e4sst du diesen frei, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn, wer sich zum K\u00f6nig macht, der ist gegen den Kaiser\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (Joh 19,12b) Der gute Hirte, der seine Liebe auf vielerlei Weise erwiesen hat, wurde zum Objekt einer Hetzjagd des Volkes, indem sie schrien: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eKreuzige ihn, kreuzige ihn\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Jesus wurde beschuldigt, als ob er das Kreuz verdient h\u00e4tte, und tats\u00e4chlich wie ein Schwerverbrecher zur h\u00f6chsten Strafe, dem Tod am Kreuz verurteilt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gottes Liebe wurde hier missachtet und seine Hingabe wurde v\u00f6llig ausgelacht. Man k\u00f6nnte meinen, dass sie geistlich blind waren. Hinter ihrem Mord stand der Egoismus. Sie wollten nichts verlieren, sondern die Chance, etwas zu gewinnen, ergreifen. Wir leben in einer Gesellschaft, wo das Prinzip von Geben und Nehmen gilt. Erst wenn beiderseitige Kompromissbereitschaft vorhanden ist, entsteht eine Freundschaft. Daher schauen wir noch einmal nach, ob es nicht einen Haken gibt, wenn etwas als \u201ekostenlos und geschenkt\u201c beschrieben ist. Die Entwicklung der Gesellschaft l\u00e4uft noch in die falsche Richtung. Wegen der hohen Konkurrenz wurde alles eng. Um hoch zu kommen, muss man die Konkurrenten zu Fall bringen. In dieser Ellenbogengesellschaft scheinen Gottes Ratschluss und seine Vorsehung ihren Platz verloren zu haben und untauglich zu sein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Umso mehr ist Gottes Ratschluss einzigartig und bewundernswert. Die Grundlage seines Ratschlusses, die Liebe Gottes, ist die heilende Kraft, die die inneren Verletzungen durch die Ellenbogengesellschaft mildert und zur v\u00f6lligen Heilung bringt. Im Buch Daniel haben wir gesehen, wie Daniel in die L\u00f6wengrube geworfen wurde. Er wurde von den Amtskollegen beschuldigt, damit er get\u00f6tet w\u00fcrde. Geschickte T\u00e4uschungsman\u00f6ver waren um ihn herum, die sein Leben bedrohten. Ihre Haltung war unversch\u00e4mt, frech, hinterh\u00e4ltig. Sie taten, als w\u00e4ren sie dem K\u00f6nig gegen\u00fcber treu, aber in der Tat waren sie machtgierig. Wenn wir so etwas erleben w\u00fcrden, w\u00fcrden wir aus \u00c4rger ganz schnell w\u00fctend und aggressiv, nicht wahr? Wir w\u00fcrden mit lauter Stimme unsere Unschuld bezeugen und diejenigen, die uns beschuldigen mit krassen Ausdr\u00fccken beschimpfen. Was aber tat Jesus, der schuldlos Beschuldigte? Jesus sprach am Kreuz: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eVater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">(Lk 23,34) Bei ihm gab es weder Selbstverteidigung noch Anschuldigungen, sondern er betete zu Gott f\u00fcr seine Gegner und seine Feinde um ihre Vergebung. Petrus selbst hat diesen Jesus in seinem Brief beschrieben: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eder unsre S\u00fcnde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der S\u00fcnde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (1.Petr 2,24) Jesus nahm die Schuld und die S\u00fcnde der andern auf sich ganz allein. Gott bestrafte Jesus an unsere Stelle und gab uns das Leben. Jesus ist verwundet und am Kreuz gestorben, aber wir sind geheilt und d\u00fcrfen in der Gnade leben. Danken wir Gott f\u00fcr seinen Ratschluss und seine Vorsehung! Preisen wir die Liebe Gottes, dass er seinen geliebten Sohn zur Vergebung der S\u00fcnde dahin gegeben hat. Loben wir Jesus, der diesen Ratschluss willig trug.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><strong><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">2.Gott hat Jesus auferweckt. (24-36)<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bis hierher scheint es, als ob die Predigt von Apostel Petrus darauf abzielen w\u00fcrde, die Taten der Juden zu beschimpfen. Die Zuh\u00f6rer dachten vielleicht auch, dass Petrus seine Predigt mit dem traurigen Tod Jesu beenden w\u00fcrde. Sie w\u00e4ren ja schon bereit, Jesus und seinen J\u00fcngern gegen\u00fcber Mitleid zu haben. Was f\u00fcr eine Wende brachte Gott aber bei Jesus? Betrachten wir den Vers 24. \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Grammatisch bezieht hier der Akkusativ \u201eden\u201c auf <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201ediesen Mann, den ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht habt<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u201c im vorangegangenen Satz. Sie hatten gedacht, dass mit dem Tod Jesu der Mantel des Schweigens und des Vergessens darauf gelegt worden w\u00e4re, dass er das Opfer einer b\u00f6sen Macht und Intrige geworden war. Der Tod ist normalerweise der Abschluss einer Trag\u00f6die. Aber Gott hat hier eine Wende gebracht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus litt am Kreuz sehr. Unter Schmerzen, welche die durch seine H\u00e4nde gebohrten N\u00e4gel verursachten, und unter Durst, der von dem hohen Blutverlust kam, musste Jesus viel leiden. Er schrie <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eEli, Eli, lama asabtani?\u201c \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Die Trennung von Gott bereitete ihm noch gr\u00f6\u00dfere Schmerzen, weil der Tod der Sold der S\u00fcnde war. Die Schmerzen des Todes gibt es nicht nur bei dem Sterbenden, sondern auch bei den Hinterbleibenden. Die J\u00fcnger Jesu mussten zusehen, dass Jesus ohne Schuld die h\u00f6chste Strafe hinnehmen sollte. Die Ungerechtigkeit gewann den Sieg und die Wahrheit wurde schlicht begraben. Der Abschied von ihrem Meister verursachte Tr\u00e4nen in den Augen der Frauen, die bei Jesus waren. Durch den Kreuzestod Jesu schien es, als ob die Macht des Todes gesiegt h\u00e4tte. Jesu Lehre, dass er nach drei Tagen den Tempel wieder aufrichten w\u00fcrde, schien ein leeres Wort zu sein. Der Tod schien als h\u00f6chste Gewalt wieder best\u00e4tigt zu sein, weil Gottes Sohn selber seiner Macht unterlag. Der Tod Jesu war f\u00fcr die J\u00fcnger und f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen bitter und tat weh. Die Bosheit der Welt siegt und das Gute erleidet ewig die Niederlage. In dieser von Bosheit und Ungerechtigkeit \u00fcberf\u00fcllten Welt weiter zu leben, war f\u00fcr die J\u00fcnger unertr\u00e4glich. Um zu leben mussten sie sich vor der politischen Macht, der Macht des B\u00f6sen und Macht des Todes beugen. Die Macht der S\u00fcnde lauerte Sekunde f\u00fcr Sekunde auf sie, um sie zu seiner Beute zu machen. Sie hatten keine Kraft, sie abzuwehren. Unter der Bedrohung mit dem Tod hatten sie keine Abwehrkraft mehr, sich davor zu sch\u00fctzen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lesen wir den Vers 24 \u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott hat die Macht des Todes zerbrochen. Der Tod war die h\u00f6chste Gewalt, die Jahrzehnte lang die Menschen unter seiner Macht kontrollierte. Er verlor seine Kraft durch die Auferweckung Jesu. Gott hat die Schmerzen des Todes aufgel\u00f6st. Wegen der Schmerzen des Todes zitterten die Menschen aus Angst und kapitulierten vor ihm. Gott l\u00f6ste die Schmerzen des Todes auf. Der Tod konnte Jesus unter seiner Gewalt nicht fest halten. Er ist frei von der Gewalt des Todes und er stellt sich als Sieger gegen den Tod heraus. Durch seinen Tod schien der Ratschluss Gottes beendet zu sein. Durch die Auferstehung Jesu wendete Gott die Geschichte. Gott machte Jesus zum Herrn und Christus. Gottes Ratschluss und seine Vorsehung endeten nicht wegen der b\u00f6sen Macht der Welt, sondern gehen weiter.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Petrus war oft nicht einverstanden, dass Jesus den Weg des Leidens gehen wollte. Er konnte Jesu hilflose Auslieferung zur Festnahme und seinen wehrlosen Tod am Kreuz nicht verstehen. Er h\u00e4tte vielmehr mit dem Schwert gegen seine Feinde gek\u00e4mpft. Um ihre List und Intrige ans Licht zu bringen, h\u00e4tte er lieber seine Mitj\u00fcnger zum Kampf mobilisiert. Durch den grausamen Kreuzestod Jesu war die Welt f\u00fcr ihn nun der Gegenstand seines Zorns und Hasses. Die Menschen waren f\u00fcr ihn der G\u00fcte und Liebe Gottes nicht mehr wert. Er konnte sich selbst wegen seiner Verleugnung nicht verzeihen. Aber die Auferweckung Jesu machte es alles anders. Seine bisherigen menschlichen Gedanken wurden durch die unver\u00e4nderliche Liebe des auferstandenen Jesus ganz und gar ver\u00e4ndert. Diese Ver\u00e4nderung k\u00f6nnen wir im Wort aus Joh 21,15 sehen. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eAls sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Herr<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>, du wei\u00dft, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine L\u00e4mmer!\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> In diesem Gespr\u00e4ch ergriff Petrus Gottes Ratschluss und seine Vorsehung fest, dass Gott durch seine gro\u00dfe Liebe seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Obwohl er fr\u00fcher den Weg Christi hinderte, war er nun voller Verst\u00e4ndnis, und sogar bereit, selber diesen Weg zu gehen. Er war vor der Gewalt der Welt bitter gewesen, aber die Macht des Lebens durch die Auferweckung Jesu bef\u00e4higte ihn, seinen Feinden als seinen Schafe zu begegnen. Die Liebe Gottes zu den S\u00fcndern und sein inst\u00e4ndiger Wille, der so weit ging, seinen Sohn zu opfern, gab ihm Kraft, ein neues Leben in Jesus anzufangen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Petrus, der die Auferweckung Jesu erlebt und Gottes Ratschluss ganz angenommen hat, verstand, warum der K\u00f6nig David ein fr\u00f6hliches Lied singen konnte, obwohl er ein an Turbulenzen reiches Leben gef\u00fchrt hatte. Petrus zitierte Davids Psalm 16: <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\">\u201e<span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Ich habe den <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b> allezeit vor Augen, <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>denn er steht mir zur Rechten, damit ich nicht wanke. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Darum ist mein Herz fr\u00f6hlich, und meine Zunge frohlockt; <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>auch mein Leib wird ruhen in Hoffnung. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Denn du wirst mich nicht dem Tod \u00fcberlassen und nicht zugeben, <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>dass dein Heiliger die Verwesung sehe. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>du wirst mich erf\u00fcllen mit Freude vor deinem Angesicht.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In diesem Psalm war er voller Zuversicht, Freude und Hoffnung. Er erfuhr, dass der Heiland allgegenw\u00e4rtig ist. Der Tod ist der gr\u00f6\u00dfte Feind des Lebens. Aber Jesus steht nicht unter seiner Macht, sondern er hat die Macht des Todes \u00fcberwunden. In ihm gibt es den Weg zum ewigen Leben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">K\u00f6nig David ist der Erzvater der Juden, weil er das K\u00f6nigreich aufgebaut hat. Obwohl er von den Juden geehrt und gepriesen wird und sein K\u00f6nigreich so einflussreich war, musste er sich vor dem Tod hilflos beugen. Nur sein Grab erz\u00e4hlte sein Dasein. Doch zog seine Prophezeiung die Aufmerksamkeit auf sich. Nach seinem Wort sollte sein Nachkomme auf seinem Thron sitzen und er wird w\u00fcrde dem Tod nicht \u00fcberlassen und sein Leib w\u00fcrde die Verwesung nicht sehen. Wie hat sich seine Prophezeiung erf\u00fcllt? Vers 32a <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDiesen Jesus hat Gott auferweckt.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Gott setzte Jesus auf den Thron Davids. Jesus ist als der K\u00f6nig der Juden in die Welt gekommen. Obwohl die Heiden und die Juden ihn zum Kreuzestod gehetzt haben, ist er nicht dem Tod \u00fcberlassen. Gott weckte ihn vom Tod auf und stellte ihn wieder zur Rechten Gottes.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Dieser auferstandene Jesus ist seinen J\u00fcngern erschienen. Nach Jesu Tod waren die J\u00fcnger nicht in der Lage, etwas \u00fcber Jesus zu sprechen, geschweige offen zu bekennen, dass sie einer von seinen J\u00fcnger w\u00e4ren. Sie waren am Boden zerst\u00f6rt. Der auferstandene Herr hat sie aber sowohl zu seiner J\u00fcngerschaft wiederhergestellt, als auch zu den Augenzeugen der Auferstehung Jesu gemacht. Der Mut und die Zuversicht der J\u00fcnger beruhten auf der Macht der Auferstehung Jesu, die die Zuh\u00f6rer an diesem Tag sofort gemerkt haben. Das war aber nicht alles. Der auferstandene Jesus ist gen Himmel gefahren und sitzt auf dem Thron des Himmelreiches. Er sandte den heiligen Geist nach seinem Versprechen aus. Die J\u00fcnger waren in der Mittagszeit nicht von Alkohol betrunken, sondern von dem heiligen Geist. Es war f\u00fcr die Zuh\u00f6rer sichtbar und h\u00f6rbar, weil sie in Fremdsprachen \u00fcber das gro\u00dfe Werk Gottes gepredigt haben. Jesus war nicht leibhaftig anwesend, aber er regiert durch seine Macht und durch seine Gaben in dieser Welt. Er setzt nach dem Ratschluss Gottes sein Erl\u00f6sungswerk fort. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">K\u00f6nig David hat auch dar\u00fcber bezeugt. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDer <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Herr<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b> sprach zu meinem <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe mache.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Jesus ist nach seinem Wort von den Toten auferstanden, fuhr zum Vater, sitzt auf dem Thron Gottes und regiert die Welt durch den heiligen Geist, bis seine Feinde niederfallen. Er ist der Richter, der am j\u00fcngsten Tag die B\u00f6sen nach ihren Taten richten und die Seinen belohnen wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lesen wir den Vers 36. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Herrn<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b> und Christus gemacht hat.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Petrus zog eine Schlussfolgerung aus seiner ersten Predigt. Es hei\u00dft, dass Gott Jesus zum Herrn und Christus gemacht hat. Das bedeutet: Erstens, Es geschah durch den Ratschluss Gottes. Gott ist der Handelnde. Niemand kann ihn hindern. Zweitens, Jesus ist der Herr und der Christus. Er wirkt und er rettet. Die h\u00f6chste Macht liegt in ihm. Niemand kann ihm widerstehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Heute, am Ostersonntag, erinnern wir uns daran, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Seine Auferstehung hat eine gro\u00dfe Bedeutung. Wir haben durch die Predigt von Petrus erfahren, dass die Auferstehung in seiner Person eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung gebracht hat. F\u00fcr mich hat der Text am meisten die Bedeutung, dass Gott seinen Ratschluss durch den auferstandenen Jesus fortsetzt. In meinem Glaubensleben habe ich diesen guten Willen Gottes kennengelernt und mich bereit gestellt, daf\u00fcr mitzuwirken. Doch bin ich ab und zu wegen meiner Engherzigkeit und Ungeduld daran gehindert. Ich verhalte mich sehr sehr nett, wenn jemand mir lieb vorkommt. Wenn es aber umgekehrt ist, bin ich nicht in der Lage, den andern zu t\u00e4uschen, sondern bin sehr w\u00fctend. Maria meinte, dass meine Augenbrauen das Merkmal meiner Herzenslage sind. Wenn mein Vorhaben glatt l\u00e4uft, bin ich voller Engagement , wenn es aber nicht, bin ich unkontrollierbar. Jesu Beliebtheit, seine Festnahme, Jesu Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Hoch und unter, Begeisterung und Entt\u00e4uschung! Wie Petrus im Text h\u00e4tte ich Gottes Werk nach meiner Laune gedient, wenn ich die tiefe Liebe Gottes hinter seinem Ratschluss nicht kennen gelernt h\u00e4tte. Die Macht des Todes lauert jeden Moment durch Misserfolg, unerwartete Ereignisse, Trennung von den geliebten Menschen usw., um mich zu negativen und dunklen Gedanken zu bringen. Gott, der Jesus auferweckt hat, setzt trotz der Behinderung seinen Ratschluss fort. Wenn ich durch den Text diesen Gott sehe, der Jesus zum Herrn und Christus gemacht hat, bringe ich meine Augenbrauen wieder in eine gute Position. In seinem Ratschluss kann ich auf die weite Zukunft voraus blicken, dass Jesus die Macht des Todes ganz und gar vernichten und mit seiner Friedensherrschaft ewig \u00fcber uns regieren wird. Hallelujah! Danken wir Gott in dieser Stunde, der Jesus auferweckt hat. Preisen wir Gott, der nach seinem Ratschluss durch Jesus und seine Knechte sein Erl\u00f6sungswerk f\u00fchrt. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Gott hat Jesus auferweckt Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, da\u00df er vom Tode festgehalten werden konnte. Apg 2,24 Bevor Ich mit der Predigt beginne, m\u00f6chte ich euch mal fragen, was die Abk\u00fcrzung JFK hei\u00dft. Genau, sie bedeutet John F. Kennedy. 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