{"id":244,"date":"2009-08-09T16:02:34","date_gmt":"2009-08-09T15:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=244"},"modified":"2023-01-29T20:21:34","modified_gmt":"2023-01-29T19:21:34","slug":"predigt-joh-111-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-joh-111-16\/","title":{"rendered":"Predigt: Joh 11,1-16"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/J27-F11-0116-botschaft.doc\">Download<\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Diese\u00a0 Krankheit\u00a0 ist\u00a0 zur\u00a0 Verherrlichung\u00a0 Gottes<\/h2>\n<p align=\"center\">\n<address>\u201eAls Jesus das h\u00f6rte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.\u201c<\/address>\n<address>(11,4)<\/address>\n<p>Im Kapitel 10 offenbarte Jesus sich selbst als der gute Hirte, der sein Leben f\u00fcr die Schafe l\u00e4sst. Er wollte sein Leben f\u00fcr die Schafe lassen, weil er mit Gott eins war, die Menschen zu retten. Aber die Juden bezeichneten ihn als Besessenen und Gottesl\u00e4sterer und wollten ihn steinigen.<\/p>\n<p>Darum zog er sich zur\u00fcck ins Jordangebiet und rettete dort weiter viele Menschen.<\/p>\n<p>Im heutigen Text offenbarte er, dass alles zur Verherrlichung Gottes geschieht. Auch die Krankheit dient zur Verherrlichung Gottes. Was bedeutet das, dass die Krankheit zur Verherrlichung Gottes dient? M\u00f6ge Gott uns die Bedeutung seines Wortes klar offenbaren. M\u00f6ge Gott in uns den Willen erwecken, alles zur Verherrlichung Gottes zu tun.<\/p>\n<p>I. Zur Verherrlichung Gottes (1-4)<\/p>\n<p>Lesen wir Vers 1.<\/p>\n<p><strong>Es lag aber einer krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf Marias und ihrer Schwester Marta. <\/strong><\/p>\n<p>Betanien war ein Dorf an der von Jerusalem abgewandten Seite des \u00d6lberges, an der Stra\u00dfe nach Jericho. Es war die Heimat der Schwestern Maria und Marta. Dieses Dorf wurde weltbekannt, weil Jesus hier Lazarus auferweckte. Das Bethanien-Krankenhaus Heidelberg tr\u00e4gt seinen Namen auch nach diesem Dorf, mit der Hoffnung, dass viele kranke Menschen dort geheilt werden.<\/p>\n<p>In ganzem Text wurden nur Lazarus und seine beiden Schwester als seine Familienangeh\u00f6rigen vorgestellt. Anscheinend waren sie alle ledig. Und ihre Eltern waren schon gestorben. Maria war in der ersten Gemeinde bekannt als eine Frau, die den Herrn mit Salb\u00f6l von kostbarer Narde gesalbt und seine F\u00fc\u00dfe mit ihrem Haar getrocknet hatte. Und Maria war auch bekannt als eine Frau, die das Wort Jesu liebte, und es aufnahm wie ein Schwamm das Wasser aufsaugt. Marta dagegen war eine dienende und flei\u00dfige Frau, die f\u00fcr Jesus und seine J\u00fcnger in der K\u00fcche kochte. Manchmal wurde sie \u00e4rgerlich, weil ihre Schwester Maria lieber bei Jesus bleiben wollte, als mit ihr in der K\u00fcche zu kochen. Jesus liebte sie alle. Es war eine gro\u00dfe Freude f\u00fcr Jesus, mit ihnen Gemeinschaft zu haben. Jesus kennt seine Schafe, die ihn lieben und ihm folgen.<\/p>\n<p>Eines Tages wurde Lazarus krank. Es war keine leichte Erk\u00e4ltung, sondern eine schlimme Krankheit so wie ein Fieberkrampf-Anfall oder wie die Infektion mit einer t\u00f6dlichen Grippe.<\/p>\n<p>Wie reagierten Maria und Marta auf die Erkrankung ihres Bruders?\u00a0 Lesen wir Vers 3. <strong>\u201eDa sandten die Schwestern zu Jesus und lie\u00dfen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank.\u201c <\/strong>Sie z\u00f6gerten nicht, Jesus mitzuteilen, dass ihr Bruder krank war. Sie glaubten an die Heilungsmacht Jesu. Vor allem erwarteten sie von Jesus ein schnelles Handeln f\u00fcr ihren Bruder. \u201eHerr, der den du lieb hast, liegt krankt.\u201c Das war genug. Sie brauchten nicht Jesus zu bedr\u00e4ngen. Ohne Zweifel vertrauten sie darauf, dass Jesus seine Schafe nicht in Stich l\u00e4sst und schnell handelt.<\/p>\n<p>Lesen wir Vers 4.<\/p>\n<p><strong>Als Jesus das h\u00f6rte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde. <\/strong><\/p>\n<p>Was sprach Jesus \u00fcber diese Krankheit?<\/p>\n<p>Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes.<\/p>\n<p>Jesus wusste, dass Lazarus todkrank war. Er ignorierte nicht, dass Maria und Marta sich in einer akuten Not befanden. Wer w\u00fcrde nicht schnell handeln, wenn eigene Kinder in eine Not geraten w\u00fcrden? Aus Liebe f\u00fcr ihre Kinder werden die Eltern versuchen, ihnen dabei zu helfen, aus ihrer Not herauszukommen. Aber \u00fcberraschenderweise reagierte Jesus sehr gelassen, als ob nichts Schlimmes passieren w\u00fcrde. Obwohl Lazarus, den er lieb hatte, krank lag, kam er nicht zu ihm.<\/p>\n<p>Warum reagierte Jesus auf die Krankheit von Lazarus anders als die anderen?<\/p>\n<p>Jesus sah nicht nur die Krankheit von Lazarus, sondern auch seinen Tod und die Auferweckung voraus. Er wusste schon, dass die Krankheit von Lazarus zur Verherrlichung Gottes dienen w\u00fcrde. Darum offenbarte er Maria und Marta Gottes Vorhaben. Sie wussten nichts von dem Plan Gottes. Sie dachten nur an die schlimme Krankheit. Solange ihr Bruder krank lag, konnten sie nichts Positives denken. Wenn sie nur daran dachten, da ihr Bruder sterben k\u00f6nnte, wurden sie schon von Traurigkeit und Verzweiflung \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>Normalerweise denkt man, dass alles mit dem Tod endet. Deshalb hat man Angst vor dem Tod.<\/p>\n<p>Alles, was man hofft, ist eingeschr\u00e4nkt auf dieser Welt. Dar\u00fcber hinaus konnten sie nicht denken.<\/p>\n<p>Jesus aber reagierte auf die Nachricht von Lazarus gelassen, weil er \u00fcber den Tod hinaus an Gottes Willen dachte. Er wusste, dass Gottes Wille immer gut ist. Aus Vertrauen auf Gott offenbarte er den Willen Gottes: <strong>Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur das Todesproblem, sondern auch viele kleine oder gro\u00dfe Probleme belasten uns.<\/p>\n<p>Dann w\u00fcnschen wir uns, dass die Probleme schnell vorbei gehen. Wir wollen m\u00f6glichst schnell von den Problemen frei werden. Wir denken leicht, dass die Probleme nur negative Auswirkung haben. Die Probleme scheinen nur ein Hindernis zu sein.\u00a0 Aber wir k\u00f6nnen von Jesus lernen, unter allen Umst\u00e4nden von Gott ausgehend zu denken.<\/p>\n<p>Wir Christen wissen zumindest, dass wir eine solche Sichtweise wie Jesus haben sollen. Wir wissen auch, dass wir die Probleme als eine Gelegenheit betrachten sollen, Gottes Herrlichkeit zu sehen. Wir sagen auch: \u201eLeiden hat Sinn.\u201c Aber wie leicht k\u00f6nnen wir im praktischen Fall doch in negative Gedanken fallen und auf diese Welt fixiert denken? Warum passiert so etwas gerade bei mir, nicht bei den anderen? Warum bin ich alleine ein Pechvogel? Warum l\u00e4sst Gott bei mir solche Leiden zu, obwohl ich f\u00fcr ihn gelebt habe?<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir dem Wort Jesu noch einmal zu. <strong>Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.<\/strong><\/p>\n<p>Leiden sowie Traurigkeit und Verletzungen zwingen uns, uns mit unseren Schmerzen zu besch\u00e4ftigen. Doch wir sollen eine Willensentscheidung treffen, damit aufzuh\u00f6ren, nur die Stimme der Lebenssituation zu h\u00f6ren. Und dann sollen wir beten, Vater, \u00f6ffne meine Augen und Ohren, damit ich sehen und h\u00f6ren kann, was du mich lehren willst.<\/p>\n<p>Heute hat H. Regina nach dem Vorgesang ausgerufen: \u201eGod is good.\u201c Darauf haben wir geantwortet: \u201eall the time.\u201c Bei vielen Dingen k\u00f6nnen wir nicht verstehen, warum sie passiert sind. Aber wir k\u00f6nnen glauben, dass Gottes Wille immer gut ist. Deshalb k\u00f6nnen wir angesichts der Probleme Frieden bewahren. Wir k\u00f6nnen \u00fcber die Probleme hinaus daran denken, dass Gott durch sie seine Herrlichkeit offenbaren wird. Wir k\u00f6nnen inmitten des Leidens bekennen, dass in Jesus alles zum Besten dient.<\/p>\n<p>II. Er blieb noch zwei Tage (5-6).<\/p>\n<p>Lesen wir die Verse 5 und 6.<\/p>\n<p><strong>\u201eJesus aber hatte Marta lieb und ihre Schwester und Lazarus.\u00a0Als er nun h\u00f6rte, dass er krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war;\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Vers 5 berichtet, dass Jesus Marta, Maria und Lazarus liebte. Aber er ging nicht eilend zu Lazarus, sondern blieb noch zwei Tage, an dem Ort, wo er war.<\/p>\n<p>Sie konnten Jesus nicht verstehen. Sein Verhalten entsprach nicht ihrer Erfahrung mit Jesus. Zwei Tage lang mussten sie ungeduldig warten. Wieso kommt er nicht? Wieso nicht? Wieso? Langsam verwandelte ihre Erwartung sich in Entt\u00e4uschung und Bitterkeit.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter haben auch andere Menschen Jesus den Vorwurf gemacht: <strong>Siehe, wie hat er ihn lieb gehabt! Er hat dem Blinden die Augen aufgetan; konnte er nicht auch machen, dass dieser nicht sterben musste? <\/strong><\/p>\n<p>Es war die Art und Weise seiner Liebe. Auf diese Weise dr\u00fcckte er seine Liebe zu den von ihm geliebten Menschen aus. Zwei Tage k\u00f6nnen f\u00fcr jeden unterschiedlich sein. Bei einem Missionar k\u00f6nnen sie 20 Jahre oder 40 Jahre bedeuten. Zwei Tage lang warteten Maria und Marta mit dem Glauben. Aber Jesus kam nicht, bis ihr Bruder starb. Alles Hoffen und Glauben schien vergeblich gewesen zu sein. Nun sah es so aus, als ob alles vorbei sei. Es sah aus, als ob Jesus ihre Bitte ignoriert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Stimmte das? Reagiert Jesus nicht auf unsere Bitte. Ignoriert er unsere Anliegen? Nein, die Bibel best\u00e4tigt, dass Gott auf unsere Bitte reagiert.<\/p>\n<p>Er antwortet absolut auf unser Gebet. Er heilte die Menschen auf ihre Bitte hin. In der Bibel gibt es so viele Verhei\u00dfungen, dass Gott auf unsere Bitte antworten will. Darum sollen wir nicht in Zweifel geraten, auch wenn es scheint, als ob Gott nicht antworten w\u00fcrde. Er wird antworten.<\/p>\n<p>Aber er antwortet nach seinem souver\u00e4nen Willen. Zwei Tage konnten f\u00fcr Maria und Marta viel zu lang sein. Aber an diesen zwei Tage erkennen wir einen Hinweis, dass die Zeit des Wartens begrenzt ist. Es scheint, als ob die Zeit des Wartens ewig dauern w\u00fcrde. Aber zu seiner Zeit wird Jesus bestimmt kommen und handeln.<\/p>\n<p>Lesen wir noch einmal die Verse 5 und 6.<\/p>\n<p><strong>\u201eJesus aber hatte Marta lieb und ihre Schwester und Lazarus.\u00a0Als er nun h\u00f6rte, dass er krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war;\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Marta, Maria und Lazarus sind wie wir. Jesus liebt uns auch. Auch wenn alle Umst\u00e4nde dagegen sprechen w\u00fcrden, bleiben wir in seiner Liebe. Manchmal f\u00fchlen wir uns verlassen und einsam. Obwohl wir beten, bleiben unsere Umst\u00e4nde unver\u00e4ndert. Dann geraten wir in Zweifel und fragen uns, ob es sich lohnt, zu beten oder auf die Hilfe Jesu zu warten. Aber was lernen wir vom heutigen Text? Zwei Tage sp\u00e4ter starb Lazarus. Bis dahin handelte Jesus nicht. Erst danach ging Jesus zu Maria und Marta. Jesus hatte gesagt: <strong>Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.<\/strong><\/p>\n<p>Weil es so lange dauert, kann es sein, da\u00df wir gro\u00dfe Schmerzen sp\u00fcren m\u00fcssen, aber Jesus will uns seine Herrlichkeit offenbaren. Unsere Natur will kein Leiden bekommen. Aber Jesus will uns, seinen geliebten Freunden, helfen, damit wir Gott verherrlichen k\u00f6nnen. Was soll in uns sterben? Was ist dein Lazarus, der sterben muss? Jesus wartet darauf. Jesus will uns helfen. Er will zu uns kommen. Er will durch uns seine Herrlichkeit offenbaren.<\/p>\n<p>III. Lasst uns wieder nach Jud\u00e4a ziehen (7-16)<\/p>\n<p>Lesen wir Vers 7.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/act.php?text_ref=43011007\">7<\/a><strong> danach spricht er zu seinen J\u00fcngern: Lasst uns wieder nach Jud\u00e4a ziehen!<\/strong><\/p>\n<p>Die richtige Zeit war gekommen. Jesus begann zu handeln. Jesus reagierte nun auf die Bitte von Maria und Marta. Die finsteren zwei Tage gingen vorbei. Nun kommt Jesus, der das Licht der Welt ist.<\/p>\n<p>Aber seine J\u00fcnger wollten nicht nach Jud\u00e4a gehen: <strong>Meister, eben noch wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dorthin ziehen? <\/strong><\/p>\n<p>Anscheinend waren sie froh, dass Jesus noch zwei Tage lang dort geblieben war. Sie hatten dies so verstanden, als ob Jesus wegen der Gefahr f\u00fcr ihn nicht nach Jud\u00e4a gegangen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger wollten weiter da bleiben, wo es sicher war und wo Jesus von den Menschen angenommen und anerkannt wurde.<\/p>\n<p>Aber Jesus antworte: <strong>Hat nicht der Tag zw\u00f6lf Stunden? Wer bei Tag umhergeht, der st\u00f6\u00dft sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.\u00a0Wer aber bei Nacht umhergeht, der st\u00f6\u00dft sich; denn es ist kein Licht in ihm.<\/strong><\/p>\n<p>Jesus lehrte sie, dass sie jetzt f\u00fcr das Werk Gottes 12 Stunden Zeit hatten. Das hei\u00dft: Solange Gott uns die Zeit zur Arbeit gegeben hat, brauchen wir keine Angst vor den Feinden zu haben. Darum wollte Jesus nun nach Jud\u00e4a gehen.<\/p>\n<p>Wie ermutigte Jesus die J\u00fcnger dazu, doch nach Jud\u00e4a zu ziehen?<\/p>\n<p>Lesen wir Vers 11. <strong>\u201eDas sagte er und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schl\u00e4ft, aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Lazarus war tot. Er war gestorben. Er wurde sogar schon begraben. Aber Jesus sagte: Lazarus, unser Freund schl\u00e4ft. Alle Menschen k\u00f6nnen sagen: Lazarus ist gestorben. Aber allein wird Jesus sagen. Nein, er schl\u00e4ft. Alle k\u00f6nnen sagen: Es ist vorbei. Aber Jesus allein wird sagen: Nein, er schl\u00e4ft. Da sprachen seine J\u00fcnger: Herr, wenn er schl\u00e4ft, wird&#8217;s besser mit ihm. Sie meinten, er rede vom leiblichen Schlaf, Jesus aber sprach von seinem Tod.<\/p>\n<p>Was sagte Jesus frei heraus?<\/p>\n<p>Lesen wir Verse 14-16. <strong>\u201eDa sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben; und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht da gewesen bin, damit ihr glaubt. Aber lasst uns zu ihm gehen!<\/strong> <strong>Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den J\u00fcngern: Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jesus sagte ganz offen, dass Lazarus gestorben war. Jesus war froh, dass sie dadurch Glauben an die Auferstehung lernen konnten. Und nun ermutigte er sie: Aber lasst uns zu ihm gehen!<\/p>\n<p>Jesus wollte nun nach Jud\u00e4a gehen, um Gott zu verherrlichen. Jesus wollte seinen J\u00fcngern helfen, seine Herrlichkeit als Gottessohn zu sehen.<\/p>\n<p>Aber sein J\u00fcnger Thomas sagte:<strong> Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben!<\/strong><\/p>\n<p>Jesus wusste auch, dass die Juden ihn steinigen wollten. Aber er wollte nach Jud\u00e4a gehen. Zu seiner Zeit antwortete er auf die Bitte von Maria und Marta. Er handelte nun, um seinen geliebten Menschen zu helfen. Obwohl es zu sp\u00e4t zu sein schien, handelte er. Bei ihm ist es nie zu sp\u00e4t. Wenn er handelt, ist die richtige Zeit da. Seine Zeit ist anders als unsere Zeit. Es kann leicht geschehen, dass wir ungeduldig werden oder in Zweifel dar\u00fcber geraten, ob er uns liebt oder nicht. Aber wir k\u00f6nnen Zuversicht haben, dass Jesus zu seiner Zeit handeln und auf unsere Bitte eingehen wird. Seine Zeit ist die beste Zeit f\u00fcr uns alle. Er hat ein Interesse daran, uns zu seiner Zeit Gottes Herrlichkeit zu offenbaren. Er will Gott verherrlichen. M\u00f6ge Gott uns helfen, sein Anliegen zu beherzigen. Es mag sein, dass wir unendlich leiden m\u00fcssen. Es mag sein, dass wir keinen Ausweg sehen k\u00f6nnen. Nach unseren Gedanken k\u00f6nnte es sein, dass nichts anders werden w\u00fcrde. Aber bei ihm ist es anders. Er will handeln.<\/p>\n<p>Heute haben wir gelernt.<\/p>\n<p>Erstens: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes.<\/p>\n<p>Lasst uns von Jesus lernen, von der Sicht Gottes ausgehend zu denken und unter allen Umst\u00e4nden Gott zu verherrlichen.<\/p>\n<p>Zweitens: Jesus blieb noch zwei Tage.<\/p>\n<p>Zwei Tage k\u00f6nnen f\u00fcr jeden unterschiedlich lang sein, sie k\u00f6nnen 1 Jahr oder 10 oder 20 Jahre bedeuten.<\/p>\n<p>Aber Jesus wird unsere Bitte nicht ignorieren, sondern zu seiner Zeit antworten.<\/p>\n<p>Darum sollen wir nicht aufgeben, zu beten. Jesus wartet auch darauf, dass wir allein auf ihn vertrauen.<\/p>\n<p>Drittens: Jesus handelt zu seiner Zeit. Bei ihm ist es nicht zu sp\u00e4t. Seine Zeit ist die beste und richtige Zeit. Weil Gottes Herrlichkeit zu seiner Zeit am besten offenbart werden kann. Darum sollen wir unsere Hoffnung nicht aufgeben. Er kommt und handelt. Er will Gottes Herrlichkeit offenbaren.<\/p>\n<p>Lesen wir zum Schluss Vers 4:<\/p>\n<p><strong>Als Jesus das h\u00f6rte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde. <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Diese\u00a0 Krankheit\u00a0 ist\u00a0 zur\u00a0 Verherrlichung\u00a0 Gottes \u201eAls Jesus das h\u00f6rte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.\u201c (11,4) Im Kapitel 10 offenbarte Jesus sich selbst als der gute Hirte, der sein Leben f\u00fcr die Schafe l\u00e4sst. 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