{"id":2429,"date":"2013-03-18T00:21:51","date_gmt":"2013-03-17T23:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2429"},"modified":"2022-11-18T12:23:23","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:23","slug":"predigt-daniel-81-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-daniel-81-27\/","title":{"rendered":"Predigt: Daniel 8,1 &#8211; 27"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Dan-P08.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Daniels Vision von der Endzeit<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\">\u201e<span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Und gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird \u00fcberheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den F\u00fcrsten aller F\u00fcrsten; aber erwird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">(8,24b.25)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Unser heutiger Text handelt von der zweiten Vision, die Gott Daniel gab. Sie hat auf den ersten Blick \u00c4hnlichkeit mit der ersten Vision, die wir vor eine Woche betrachtet haben, auch darin kommen Tiere vor, die Weltreiche repr\u00e4sentieren. Aber wir k\u00f6nnen schnell bemerken, dass sowohl der Inhalt als auch die Bedeutung der zweiten Vision anders sind; w\u00e4hrend Gott Daniel bei der ersten Vision einen weiten Vorausblick auf die Geschichte bis hin zum Kommen Jesu gab, geht es im heutigen Text vor dem Hintergrund der Geschichte um eine ganz besondere Zeit, n\u00e4mlich die Zeit des Endes. Was f\u00fcr Ereignisse werden diese Zeit pr\u00e4gen und wie wird sie sich auf die Gl\u00e4ubigen auswirken? Warum zeigte Gott Daniel diese Vision und was will Gott uns heute dadurch mitteilen? Gott helfe uns, die Bedeutung dieser geheimnisvollen Vision f\u00fcr uns zu verstehen!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wann empfing Daniel diese Vision? Betrachten wir die Verse 1 und 2: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Im dritten Jahr der Herrschaft des K\u00f6nigs Belsazar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach jenem, das mir zuerst erschienen war. Ich hatte ein Gesicht, und w\u00e4hrend meines Gesichtes war ich in der Festung Susa im Lande Elam, am Flu\u00df Ulai.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Daniel empfing diese Vision im dritten Jahr der Herrschaft des babylonischen K\u00f6nigs Belsazar, etwa im Jahr 550 v. Chr. Wie wir wissen, residierte der babylonische K\u00f6nig in seinem Palast in der Hauptstadt Babel, wo auch Daniel als k\u00f6niglichen Berater gelebt haben muss. Aber w\u00e4hrend der Vision befand Daniel sich in der Festung Susa im Land Elam am Fluss Ulai, etwa 500 Kilometer westlich von Babel; Gottes Geist hatte ihn dorthin versetzt. Was sah Daniel in der Vision? Betrachten wir die Verse 3 und 4: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Und ich hob meine Augen auf und sah, und siehe, ein Widder stand vor dem Fluss, der hatte zwei hohe H\u00f6rner, doch eins h\u00f6her als das andere, und das h\u00f6here war sp\u00e4ter hervorgewachsen. Ich sah, dass der Widder mit den H\u00f6rnern stie\u00df nach Westen, nach Norden und nach S\u00fcden hin. Und kein Tier konnte vor ihm bestehen und vor seiner Gewalt errettet werden, sondern er tat, was er wollte, und wurde gro\u00df.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Daniel sah einen Widder, der zwei hohe H\u00f6rner hatte. Die H\u00f6rner waren unterschiedlich hoch, und das h\u00f6here war sp\u00e4ter hervorgewachsen. Die Deutung dieses Widders ist f\u00fcr uns einfach, da der Engel sp\u00e4ter selbst die Erkl\u00e4rung dazu gibt. Im Vers 20 erkl\u00e4rt er Daniel: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDer Widder mit den beiden H\u00f6rnern, den du gesehen hast, bedeutet die K\u00f6nige von Medien und Persien.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Die Meder und Perser waren verwandte V\u00f6lker, die die Hochebene des heutigen Iran besetzten, wobei die Meder urspr\u00fcnglich das m\u00e4chtigere der beiden V\u00f6lker waren. Aber unter dem Perserk\u00f6nig Kyros \u00e4nderte sich die Lage, denn er eroberte Medien und verleibte es seinem K\u00f6nigreich ein. Dieses Doppelreich wird durch den Widder versinnbildlicht, bei dem ein Horn h\u00f6her als das andere ist und das h\u00f6here sp\u00e4ter hervorgewachsen war. Dass der Widder nach Westen, nach Norden und nach S\u00fcden stie\u00df, sagt die Eroberungsfeldz\u00fcge voraus, die die K\u00f6nige von Medien und Persien unternehmen w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich eroberten sie im Norden das K\u00f6nigreich Lydien (547 v.Chr.), im Westen besiegten sie die Babylonier (539 v.Chr.) und im S\u00fcden die \u00c4gypter (Jahr 525 v.Chr.).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Daniel muss sehr beeindruckt gewesen sein, als er den starken Widder betrachtete, vor dem niemand bestehen konnte. Doch was sah er, als er weiter auf das Gesicht achtete? Vers 5 berichtet: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd indem ich darauf Acht hatte, siehe, da kam ein Ziegenbock vom Westen her \u00fcber die ganze Erde, ohne den Boden zu ber\u00fchren, und der Bock hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ein Ziegenbock rannte vom Westen her \u00fcber die ganze Erde. Dass er dabei nicht den Boden ber\u00fchrte, betont seine hohe Geschwindigkeit, und das ansehnliche Horn zwischen seinen Augen seine beachtliche milit\u00e4rische Schlagkraft. Im Vers 21 hei\u00dft es dazu: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDer Ziegenbock aber ist der K\u00f6nig von Griechenland. Das gro\u00dfe Horn zwischen seinen Augen ist der erste K\u00f6nig.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Tats\u00e4chlich zog etwa 220 Jahre sp\u00e4ter Alexander der Gro\u00dfe mit seinem Heer in hohem Tempo von Westen her nach Persien. Was passierte, als er auf den Widder traf? Was Daniel sah, war faszinierend und zugleich dramatisch: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Und er kam bis zu dem Widder, der zwei H\u00f6rner hatte, den ich vor dem Flu\u00df stehen sah, und er lief in gewaltigem Zorn auf ihn zu. Und ich sah, dass er nahe an den Widder herankam, und voller Grimm stie\u00df er den Widder und zerbrach ihm seine beiden H\u00f6rner.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Eigentlich ist ein Ziegenbock nicht st\u00e4rker als ein Widder. Aber weil er in seinem Zorn und Grimm so schnell auf den Widder zust\u00fcrmte und ihn mit voller Wucht rammte, zerbrach er die beiden H\u00f6rner des Widders.<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Tats\u00e4chlich hat Alexander der Gro\u00dfe seinen Eroberungszug mit einer relativ kleinen Armee von 15000 Mann ausgef\u00fchrt und damit auch die Meder und Perser besiegt. Dass dies zum Untergang ihres Reiches f\u00fchrte, zeigte die Vision anschaulich; es hei\u00dft weiter: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd der Widder hatte keine Kraft, dass er vor ihm h\u00e4tte bestehen k\u00f6nnen, sondern der Bock warf ihn zu Boden und zertrat ihn, und niemand konnte den Widder von seiner Gewalt erretten\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (7b). Das einst so starke Doppelreich ging unter.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was sah Daniel weiter in der g\u00f6ttlichen Vision? Vers 8 sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd der Ziegenbock wurde sehr gro\u00df. Und als er am st\u00e4rksten geworden war, zerbrach <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>das gro\u00dfe Horn, und es wuchsen an seiner Stelle vier andere H\u00f6rner nach den vier Winden des Himmels hin.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Der Ziegenbock, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">der den K\u00f6nig von Griechenland darstellt<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">, wurde sehr gro\u00df. Tats\u00e4chlich schuf Alexander der Gro\u00dfe durch seinen Eroberungsfeldzug bis nach Indien ein sehr gro\u00dfes Reich. Doch auf dem H\u00f6hepunkt seiner Macht, als er sich gerade auf dem R\u00fcckweg befand, starb er im Alter von nur 33 Jahren. Die vier H\u00f6rner, die in der Vision aus dem zerbrochenen Horn hervorgingen und jeweils in eine andere Richtung wuchsen, stellen seine vier h\u00f6chsten Gener\u00e4le dar, die nach seinem Tod sein Reich verwalteten; nach einem zwei Jahrzehnte dauernden erbitterten Kampf bildeten sich schlie\u00dflich vier K\u00f6nigreiche, die jeweils in einer anderen Himmelsrichtung lagen, n\u00e4mlich in Griechenland, im n\u00f6rdlichen Kleinasien, in Syrien und in \u00c4gypten. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten wir den Vers 9:<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn; das wurde sehr gro\u00df nach S\u00fcden, nach Osten und nach dem herrlichen Land hin.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ab hier beschreibt die Vision die Entwicklungen in einem der vier Teilreiche. Es ist das syrische Reich, das sich nach S\u00fcden und Osten hin ausdehnte und sehr gro\u00df wurde und dabei auch das herrliche Land, also Israel, anging. Die Verse 10-12 sagen weiter: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd es wuchs bis an das Heer des Himmels und warf einige von dem Heer und von den Sternen zur Erde und zertrat sie. Ja, es wuchs bis zum F\u00fcrsten des Heeres und nahm ihm das t\u00e4gliche Opfer weg und verw\u00fcstete die Wohnung seines Heiligtums. Und es wurde Frevel an dem t\u00e4glichen Opfer ver\u00fcbt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden. <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Und was es tat, gelang ihm.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was Daniel hier zu sehen bekam, war dramatisch.<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Dass dieses Horn bis an das Heer des Himmels wuchs und einige von den Sternen zur Erde warf und sie zertrat, stellte nicht blo\u00df politische oder milit\u00e4rische Vorg\u00e4nge dar. Die Sterne stehen hier entsprechend Kap. 12,3 f\u00fcr fromme Menschen bzw. Gottes Volk. Der hier dargestellte K\u00f6nig w\u00fcrde also gezielt gegen Gottes Leute vorgehen und einige von ihnen zur Erde werfen und zertreten. Er w\u00fcrde Gott auch das t\u00e4gliche Opfer wegnehmen und den Tempel verw\u00fcsten. Er warf die Wahrheit zu Boden, indem er Gottes Worte leugnete und verdreht und gar nicht danach handelte. Es hat den Gottesdienst ver\u00e4ndert, indem er das Darbringen weiterer Opfer ganz verboten hat. Erstaunlicherweise w\u00fcrde ihm gelingen, was er tat, obwohl seine Taten so b\u00f6se waren. Alle diese Prophezeiungen wurden durch den K\u00f6nig der Syrer Antiochus IV Epiphanes (er regierte 175-164) erf\u00fcllt. Es war wohl die schlimmste Zeit f\u00fcr Israel, in sie furchtbar leiden mussten. Antiochus versucht mit aller Kraft, die Israeliten zu besiegen und sie von ihrem glauben an Gott abzubringen. Er entehrte den Tempel, indem er dort ein Bild von Zeuss aufstellte und Schweineblut opfern lie\u00df, was nach dem Gesetz von Mose ein Gr\u00e4uel war. Er zwang die Juden, Schweinefleisch zu essen, und lie\u00df diejenigen, die sich beschnitten, t\u00f6ten. Die Leiden w\u00fcrden so schlimm sein, dass auch in der Vision ein Heiliger den, der redete, fragte: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Wie lange gilt dies Gesicht vom t\u00e4glichen Opfer und vom verw\u00fcstenden Frevel und vom Heiligtum, das zertreten wird? Und er antwortete mir: Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen vergangen sind; dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (13.14). D<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ie hier angek\u00fcndigte Zeit ist etwa 6 Jahre und 4 Monate; aber es auch m\u00f6glich, dass diese Zahl f\u00fcr einen anderen Zeitraum steht; denn Antiochus IV Epiphanes herrschte etwa 12 Jahre. Erst nach seiner Herrschaft wurde im Tempel wieder geweiht und der Gottesdienst und Opferdienst wieder fortgef\u00fchrt. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als Daniel die Vision sah, h\u00e4tte er es gerne besser verstanden; denn was er sah, war sehr beunruhigend. Da stand vor ihm einer, der aussah wie ein Mann, und er h\u00f6rte eine Menschenstimme mitten \u00fcber dem Ulai rufen und sprechen: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eGabriel, lege diesem das Gesicht aus, damit er&#8217;s versteht\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (16) Der, der aussah wie ein Mann und dem Erzengel die Anweisung gab, ihm die Vision zu erkl\u00e4ren, war wohl Jesus Christus selbst. Als der Erzengel Gabriel nahe zu ihm trat, erschrak er und fiel aus Ehrfurcht vor ihm auf sein Gesicht zur Erde. Aber er sprach zu ihm: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eMerk auf, du Menschenkind! Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Als der Erzengel mit ihm redete, fiel Daniel in Ohnmacht. Aber der Engel r\u00fchrte ihn an und richtete ihn auf, so dass ich wieder stehen konnte. Der Engel sagte zu ihm: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eSiehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">.\u201c <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Vision bezog sich auf die Zeit des Endes. Zun\u00e4chst k\u00f6nnen wir sagen, dass damit das Ende der Zeit des Alten Testaments gemeint war.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was w\u00fcrde in dieser Zeit passieren? Betrachten wir den Vers 23: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler \u00fcberhand nehmen, wird aufkommen ein frecher und verschlagener K\u00f6nig.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Frevler, die \u00fcberhand nehmen, beziehen sich wohl auf die Israeliten, die in zunehmender Zahl mit dem b\u00f6sen K\u00f6nig der Syrer kollaborieren w\u00fcrden. Der wird als ein frecher und verschlagener K\u00f6nig beschrieben. Was w\u00fcrde er tun? Betrachten wir die Verse 24 und 25a:<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDer wird m\u00e4chtig sein, doch nicht so m\u00e4chtig wie sie. Er wird ungeheures Unheil anrichten, und es wird ihm gelingen, was er tut. Er wird die Starken vernichten. Und gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird \u00fcberheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den F\u00fcrsten aller F\u00fcrsten\u201c.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Diese Worte des Engels beschreiben die schreckliche Herrschaft des frechen und verschlagenen K\u00f6nigs, der in der Vision als kleines Horn erschienen war. Alle hier beschriebenen Taten erf\u00fcllte der Syrerk\u00f6nig Antiochus IV Epiphanes, der von 175-164 v. Chr. den syrischen Teil von Alexanders Reich regierte. Er war nicht nur ein bisschen schlimmer als andere K\u00f6nige, sondern richtete tats\u00e4chlich ungeheures Unheil an. Dabei richtete sich Sinn speziell gegen die Israeliten, gegen die er mit allen Mitteln vorging. Warum war er so sehr gegen die Juden? Es lag an seiner Ideologie, der er anhing und die er unbedingt und mit allen Mitteln erf\u00fcllen wollte. Er hatte die Ideologie vom Kosmopolitismus, die er von Alexander dem Gro\u00dfen \u00fcbernommen hatte, der er selbst folgte und die er verwirklichen wollte. Es war die Idee, dass alle Menschen gleich sind und in einem neuen Reich vereint ohne Krieg und Ungerechtigkeit wohl zusammen leben sollten. Die Idee von der Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit aller Menschen und von einem Reich der Gerechtigkeit, in dem alle vereint zusammen leben, ist an sich nicht schlecht; sie klingt sogar \u00e4hnlich wie das Reich Gottes, in dem die Menschen in Frieden und Gerechtigkeit unter Gott vereint miteinander leben k\u00f6nnen. Aber die Absicht, so ein Reich ohne Gott zu bauen, ist grundverkehrt und unm\u00f6glich. Aber dieser K\u00f6nig wollte sie unbedingt verwirklichen und alles und jeden, der ihm dabei im Weg stand, aus dem Weg r\u00e4umen. Wer ihm dabei am meisten im Weg stand, war die Juden, die am Glauben an den einen Gott festhalten und keinen Kompromiss mit andern G\u00f6ttern schlie\u00dfen wollten. Darum richtete Antiochus sein Sinnen gegen sie und unternahm alles M\u00f6gliche und Unm\u00f6gliche, um ihre Religion zu zerst\u00f6ren und sie dazu zu bringen, sich ihm unterzuordnen und seiner Lehre anzuh\u00e4ngen. Man sagt, dass er \u00fcber 50000 Menschen t\u00f6ten lie\u00df, viele davon lie\u00df er kreuzigen. Er k\u00e4mpfte gegen sie auch mit Betrug, indem er zum Beispiel auch am Sabbat weiter Krieg gegen sie f\u00fchrte, an dem normalerweise ein Waffenstillstand galt. Er wurde \u00fcberheblich und lehnte sich gegen den F\u00fcrsten aller F\u00fcrsten auf, also gegen Gott selbst und wollte sich an seine Stelle setzen. Durch sein so entschlossenes und skrupelloses Vorgehen gegen Gottes Volk gelang es ihm, viele von ihnen zu verderben. W\u00e4hrend seiner Regierungszeit mussten die Leute Gottes so unsagbar viel leiden. Niemand hatte die Kraft, sich gegen seine grausame Herrschaft und seine perfiden Taten wirkungsvoll zu wehren oder ihn gar zu besiegen. Die Leute in Gottes Volk m\u00fcssen sich gefragt haben, wann Gott eingreifen und ihr Leiden unter seiner schrecklichen Herrschaft beenden w\u00fcrde? Aber was geschah schlie\u00dflich? Vers 25b sagt: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eAber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.\u201c <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Schlie\u00dflich zerbrach Gott ihn. Antiochus IV starb durch eine schwere Krankheit, angeblich wurden seine Organe von Bakterien zerfressen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir unseren Text nur auf diese Weise verstehen, handelt es sich bei dieser Vision um eine Prophezeiung Gottes, die sich etwa um das Jahr 170 v. Christus erf\u00fcllt hat, und sie h\u00e4tte f\u00fcr uns eher eine historische Bedeutung. Aber sie noch eine weitere Bedeutung. Die \u201eletzte Zeit des Zorns\u201c und die \u201eZeit des Endes\u201c, die im Vers 19 erw\u00e4hnt ist, bezieht sich auch auf die nach letzte Zeit, bevor Jesus Christus wiederkommt, in der die Gl\u00e4ubigen noch einmal in ungeheuerlichem Ma\u00dfe verfolgt werden und zu leiden haben. Das kleine Horn steht auch f\u00fcr den Antichrist, der sich in nie da gewesener Weise gegen Gott emp\u00f6ren und gegen die Gl\u00e4ubigen vorgehen wird. So gesehen war Antiochus IV und seine harte Verfolgung von Gottes Volk auch ein Vorbild f\u00fcr den Antichrist. Auch er wird einige von dem Heer zur Erde werfen und sie zertreten, d.h. herausragende Glaubenspers\u00f6nlichkeiten und Mitarbeiter Gottes verfolgen, in den Schmutz ziehen, verletzten evtl. auch t\u00f6ten. Dabei wird er sich so darstellen, dass er im Ansehen der Menschen stets w\u00e4chst und man ihn f\u00fcr einen Engel oder sogar f\u00fcr Gott selbst halten wird. Er wird Gott das t\u00e4gliche Opfer wegnehmen, das ist das Gebet und Lobgesang der Gl\u00e4ubigen wird er wegnehmen, vielleicht indem er es bei Todesstrafe verbietet. Er wird die Wohnung seines Heiligtums verw\u00fcsten, d.h. er wird die christlichen Kirchen und Gemeinden geistlich verw\u00fcsten, sodass sie nicht wiederzuerkennen sind. Er wird Frevel an dem Opfer ver\u00fcben, d.h. er wird die Gottesdienste auf furchtbare Weise ver\u00e4ndern und f\u00fcr seine Zwecke missbrauchen. Er wird die Wahrheit zu Boden werfen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">So wie Antiochus IV eine Ideologie hatte, wird wohl auch der Antichrist eine Ideologie haben, die den Menschen plausibel und attraktiv erscheint und scheinbar eine Antwort auf alle wichtigen Fragen und Probleme der Menschen \u2013 wie die Unfreiheit und Ungerechtigkeit in der Welt, ungleiche Verteilung von G\u00fctern und Macht; durch Ausbeutung und Verschmutzung der Natur, Leiden durch Armut, Krankheit und Kriege; er wird eine verhei\u00dfungsvolle Lehre haben, die auf all diese Probleme eine L\u00f6sung bietet und die f\u00fcr alle akzeptabel ist, die Gleichheit, Einigkeit und Br\u00fcderlichkeit aller Menschen, Freiheit von Kriegen, von Armut, von Krankheit, und von allem Leiden verhei\u00dft. Und er wird diese Ideologie \u00fcberall als beste Lehre f\u00fcr alle Menschen propagieren und wird alle daf\u00fcr tun, dass alle sich unter dieser Lehre und so unter seiner Macht vereinigen, und wird alles, was der Aufrichtung seines Reiches im Wege steht, gnadenlos bek\u00e4mpfen \u2013 und das gilt ganz besonders diejengein, die an den einen wahren Gott glauben und nicht bereit sind, andere G\u00f6tter neben ihm anzubeten; er wird sie hart verfolgen. Dies wird eine Zeit sein, in der die Gl\u00e4ubigen versucht sein werden, ihren Glauben an das Evangelium zu relativieren und Kompromisse mit der modernen Lehre einzugehen, um nicht so ein Risiko einzugehen, von der neuen Herrschaft benachteiligt und bestraft zu werden. Es ist leicht, dann zu denken, dass die propagierten Ideale wie Gerechtigkeit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit doch gar nicht so schlecht sein, in gewissem Sinne ja auch christlich, und mit dem Herrscher und seiner Lehre Kompromisse zu machen. Dann m\u00fcssen wir stark genug sein, auch angesichts von drohenden Strafen wie Gef\u00e4ngnis oder Tod auf der Seite Gottes zu stehen und ihm treu zu bleiben. Aber das ist nicht leicht. Auf der einen Seite sind wir mit der verkehrten Lehre konfrontiert, einem falschen Evangelium, das auf allen Kan\u00e4len propagiert wird und das scheinbar von allen und jedem angenommen und befolgt wird. Auf der anderen Seite haben wir das alte Evangelium von Jesus Christus, seinem Tod am Kreuz f\u00fcr uns und vom ewigen Leben in Gottes Reich, das er uns verhei\u00dfen hat, das wir nicht aufgeben wollen. Aber paktisch gesehen wird es sehr schwer sein, den Glauben festzuhalten. Denn die Gl\u00e4ubigen, die sich weigern, den Glauben an Jesus Christus aufzugeben, werden unter vielen Nachteilen und harter Verfolgungen leiden m\u00fcssen. Es wird die Zeit sein, von der es in der Offenbarung hei\u00dft, dass nur noch diejenigen etwas kaufen k\u00f6nnen, die das Zeichen des Tieres an ihrer Hand tragen. Diejenigen, die nicht wie die anderen der neuen Religion anh\u00e4ngen und trotz der gesetzlichen Verbote heimlich beten, Gottesdienste feiern oder anderen von Jesus weitersagen werden, werden mit schweren Strafen bis hin zu Gef\u00e4ngnis, Folter und Tod rechnen m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen uns innerlich darauf vorbereiten, damit wir in dieser Zeit bestehen werden. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Warum zeigte Gott dann Daniel diese Vision? Gott wollte, dass Daniel wei\u00df, wie die Geschichte weitergeht, nicht nur allgemein in politischer Hinsicht, sondern speziell was die Gl\u00e4ubigen in Gottes Volk erleben werden. Denn nicht nur, dass die Machthaber in der Welt im Allgemeinen sich immer wieder mit aller Kraft unerbittlich bek\u00e4mpfen und dabei den Menschen in ihrem eigenen Land und dem ihrer Gegner unermessliches Leid zuf\u00fcgen. Zus\u00e4tzlich kommen die Gl\u00e4ubigen in eine besonders turbulente Zeit, wo sie hart verfolgt werden, wo sie vor die Wahl gestellt werden, entweder ihren Glauben festzuhalten und daf\u00fcr ihr Leben zu verlieren oder ihren Glauben an Gott aufzugeben, wodurch sie aber ihr Leben und alles verlieren. Die Bedr\u00e4ngnisse unter dem m\u00e4chtigen K\u00f6nig Antiochus IV waren furchtbar, als Eltern ihre Kinder weggenommen wurden und sie zusehen mussten, wie sie get\u00f6tet werden, wenn sie dem Glauben an Gott nicht absagten. Antiochus war aber wie gesagt nur die erste Erf\u00fcllung dieser Prophezeiung, nur eine Art Vorschau auf den Antichrist, dessen Herrschaft ganz andere Dimensionen haben wird, nicht nur was die weltweite Ausdehnung seines Reiches hat, sondern auch die unglaubliche Bosheit und Grausamkeit, mit der er die Christen verfolgen wird. Wir m\u00fcssen uns dessen bewusst sein, dass diese Zeit kommt, dass sie uns Christen im 21. Jahrhundert sehr viel n\u00e4her bevorsteht als Daniel, und m\u00fcssen uns darauf vorbereiten. Au\u00dferdem gibt es auch schon jetzt in unserer Zeit, wo es bez\u00fcglich Christenverfolgung in vielen L\u00e4ndern noch weitgehend ruhig ist, schon Elemente der Verfolgung, wo wir vor der Wahl stehen, entweder Jesus konsequent nachzufolgen oder Nachteile oder Leiden in Kauf zu nehmen. Selbst Daniel, der vor 2500 Jahren lebte, wurde vor die Wahl gestellt, entweder einen Monat lang auf sein Gebet zu Gott zu verzichten oder zu den L\u00f6wen in die Grube geworfen zu werden, und wir wissen, wie Daniel sich entscheiden konnte. Dieses Ereignis wird zwar schon in Kap. 6 berichtet, chronologisch gesehen passierte es aber, nachdem er die Vision im heutigen Text erhalten hatte. Daniel war vorbereitet, auch unter Bedr\u00e4ngnissen fest auf Gottes Seite zu stehen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie k\u00f6nnen wir uns auf diese Zeit vorbereiten? Erstens: Wir m\u00fcssen fest im Glauben werden. Wenn wir vor die Wahl gestellt werden, dass wir entweder unseren Glauben an Jesus widerrufen m\u00fcssen oder ins Gef\u00e4ngnis geworfen werden oder zusehen m\u00fcssen, wie unsere Kinder misshandelt oder sogar get\u00f6tet werden, reicht es nicht, wenn unser Glaube so schwach ist, dass wir gerade mal mit M\u00fche in der guten Zeit ohne gro\u00dfe Probleme an Gottes Liebe zu uns glauben. Wie k\u00f6nnten wir dann in so einer Bedr\u00e4ngnis im Glauben fest bleiben? Wir m\u00fcssen jetzt in dieser Zeit uns bem\u00fchen, im Glauben stark zu werden. Wir k\u00f6nnen im Glauben stark werden, indem wir uns mit Gottes Worten bis dahin besch\u00e4ftigen, dass wir sie tief in unser Herz aufnehmen und wir unsere Einstellung bis in Innerste damit pr\u00e4gen. Au\u00dferdem m\u00fcssen wir auch praktisch \u00fcben, konsequent nach dem Wort zu leben und selbst in kleinen Dingen keine Kompromisse zu schlie\u00dfen. Zweitens: Wir sollen lernen im Hinblick und in der Zuversicht auf den letzten Sieg zu leben. Betrachten wir noch einmal den letzten Teil unseres Leitworts, Vers 25b: \u201eAber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.\u201c Versuchungen m\u00f6gen in dem Moment, in dem wir damit konfrontiert sind, eine gro\u00dfe Anziehungskraft auf uns aus\u00fcben. In der Zeit, wo der Antichrist losgelassen ist und seine Herrschaft weltweit aufbaut, wird es sehr schwer f\u00fcr uns sein, seine Herrschaft abzulehnen und weiter aus dem Glauben an Jesus zu leben, weil er ohne Erbarmen gegen die treuen Christen vorgehen wird. Aber wir sollen daran denken und darauf schauen, dass er zerbrochen werden wird ohne Zutun von Menschenhand. Wenn wir uns bewusst sind, dass der Widersacher nur eine befristete Zeit herrschen und die Christen verfolgen kann, dass er Gott ihn dann aber garantiert zerbrechen und sein ewiges, herrliches Reich aufrichten wird, k\u00f6nnen wir dem Druck widerstehen und treu auf Jesu Seite stehen bleiben. Denn er wird wiederkommen und dem Antichrist ein bitteres Ende bereiten und wird uns ewig belohnen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was sollte Daniel tun, nachdem er das Gesicht gesehen und erkl\u00e4rt bekommen hatte? Im Vers 26 hei\u00dft es: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eDies Gesicht von den Abenden und Morgen, das dir hiermit kundgetan ist, das ist wahr; aber du sollst das Gesicht geheim halten; denn es ist noch eine lange Zeit bis dahin.\u201c<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> Der Engel betonte, dass die Vision, die Daniel erhalten hatte, wahr ist. Aber er sollte sie noch geheim halten, weil es bis dahin noch eine lange Zeit war. Nachdem Daniel diese Vision empfangen hatte, war er ersch\u00f6pft und musste einige Tage krank im Bett bleiben. Danach konnte er wieder aufstehen und seinen Dienst beim K\u00f6nig verrichten. Obwohl der Engel ihm einige wichtige Dinge \u00fcber ihre Bedeutung gesagt hatte, wunderte Daniel sich \u00fcber die Vision, die ihm ansonsten niemand auslegen konnte. Gott lie\u00df sie ihn aufschreiben, damit die Gl\u00e4ubigen auch wir heute verstehen, was Gott in der letzten Zeit tun wird, und uns darauf vorbereiten k\u00f6nnen und auch in der Zeit der Verfolgung keine Kompromisse mit dem Glauben an Jesus machen, sondern ihm weiter treu als seine Knechte dienen. M\u00f6ge Gott uns dabei helfen! Lesen wir zum Schluss nochmals das Leitwort Verse 24b.25: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>\u201eUnd gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird \u00fcber\u00adheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den F\u00fcrsten aller F\u00fcrsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschen\u00adhand.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Daniels Vision von der Endzeit \u201eUnd gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird \u00fcberheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den F\u00fcrsten aller F\u00fcrsten; aber erwird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.\u201c (8,24b.25) Unser heutiger Text handelt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2429","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2429"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2432,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2429\/revisions\/2432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}