{"id":2381,"date":"2013-02-17T19:45:06","date_gmt":"2013-02-17T18:45:06","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2381"},"modified":"2022-11-18T12:23:26","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:26","slug":"predigt-daniel-331-434","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-daniel-331-434\/","title":{"rendered":"Predigt: Daniel 3,31 \u2013 4,34"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Dan-P04.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Die Umkehr von K\u00f6nig Nebukadnezar<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder, und ich lobte den H\u00f6chsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich f\u00fcr und f\u00fcr w\u00e4hrt.\u201c<\/strong><em> <\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">4,31<\/p>\n<p>Vor zwei Wochen haben wir geh\u00f6rt, wie Gott Nebukadnezar einen Traum gab, durch den er ihm zeigte, dass sein Reich und seine eigene Person nur eine begrenzte Rolle spielten, dass aber Gottes Reich ewig Bestand hat. Aber das hatte keine nachhaltige Wirkung auf ihn. Letzte Woche haben wir erfahren, wie Nebukadnezar sich ein G\u00f6tzenbild aufrichten lie\u00df und dann Augenzeuge des Wunders wurde, dass Gott die drei gl\u00e4ubigen Freunde Daniels aus dem gl\u00fchenden Ofen errettete. Aber auch auf dieses Wunder hin \u00e4nderte Nebukadnezar seine Gesinnung nicht. Was sollte Gott tun, um ihn zur Umkehr zu Gott zu leiten? Im heutigen Text erfahren wir, dass Gott Nebukadnezar noch einmal einen besonderen Traum gab. Was k\u00fcndigte Gott in diesem Traum an, und was tat er schlie\u00dflich, um diesen K\u00f6nig zur Umkehr zu leiten?<\/p>\n<p><strong>I. Nebukadnezars zweiter Traum (3,31-4,15)<\/strong><\/p>\n<p>Betrachten wir Kap. 3,31-33: <strong>\u201e<\/strong><sup> <\/sup><strong>K\u00f6nig Nebukadnezar allen V\u00f6lkern, Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen auf der ganzen Erde: Viel Friede zuvor! <\/strong><sup>32<\/sup><sup><strong> <\/strong><\/sup><strong>Es gef\u00e4llt mir, die Zeichen und Wunder zu verk\u00fcnden, die Gott der H\u00f6chste an mir getan hat. <\/strong><sup>33<\/sup><sup><strong> <\/strong><\/sup><strong>Denn seine Zeichen sind gro\u00df, und seine Wunder sind m\u00e4chtig, und sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft w\u00e4hret f\u00fcr und f\u00fcr.\u201c <\/strong>Mit diesen Worten beginnt Nebzkadnezar seine \u00f6ffentliche Bekanntmachung an alle V\u00f6lker seines Weltreichs, aber es handelt sich nicht um ein politisches Statement oder ein Gesetz. Der m\u00e4chtige K\u00f6nig, der letztes Mal noch ein riesiges G\u00f6tzenbild aufrichten lie\u00df und alle zu verbrennen drohte, die es nicht anbeten wollten, wollte nun die Zeichen und Wunder verk\u00fcndigen, die Gott der H\u00f6chste an ihm getan hatte. Der heidnische K\u00f6nig, der Jerusalem erobert, den Tempel zerst\u00f6rt und Gottes Volk nach Babel verschleppt hat, preist Gottes Zeichen und Wunder und verk\u00fcndigt allen V\u00f6lkern, dass Gottes Reich ein ewiges Reich ist und dass seine Herrschaft f\u00fcr immer besteht. Nebukadnezar, der hier spricht, ist ganz verwandelt. Die Worte, die er redet, sind geistlich und entsprechen der Wahrheit. Er nennt Gott nicht mehr \u201eeuer Gott\u201c oder den \u201eGott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos\u201c (2,47; 3,28), sondern \u201eGott der H\u00f6chste\u201c, und will verk\u00fcndigen, wie er Gott pers\u00f6nlich erkannt hat. Wie war es zu dieser v\u00f6lligen Ver\u00e4nderung von Nebukadnezar gekommen?<\/p>\n<p>Betrachten wir seinen Bericht. Er beginnt in Kap. 4 mit der Feststellung:<strong> \u201eIch, Nebukadnezar, hatte Ruhe in meinem Hause und lebte zufrieden in meinem Palast.\u201c <\/strong>In Nebukadnezars Leben war Ruhe eingekehrt. Er hatte seine Eroberungskriege wohl erfolgreich beendet und praktisch alle L\u00e4nder in der Region erobert. Er hatte offenbar auch die innenpolitischen Gegner \u00fcberwunden, sodass er in seinem Hause Ruhe hatte. Nebukadnezar war der unange\u00adfochtene Herrscher des babylonischen Gro\u00dfreichs und der m\u00e4chtigste Mensch seiner Zeit und.  Er befand sich auf dem Gipfel seiner Macht. Er konnte nun ruhig und zufrieden in seinem Palast leben und sich in seinen Erfolgen sonnen und sich an seiner gro\u00dfen Macht erg\u00f6tzen.<\/p>\n<p>Aber was passierte in dieser Zeit? Nebukadnezar berichtet: <strong>\u201eDa hatte ich einen Traum, der er\u00adschreckte mich, und die Gedanken, die ich auf meinem Bett hatte, und die Gesichte, die ich gesehen hatte, beunruhigten mich\u201c<\/strong> (2). Nebukadnezar hatte noch einmal einen Traum, der ihn total beunruhigte. Er merkte, dass dieser Traum eine besondere, wichtige Bedeutung hatte; denn er lie\u00df alle Zeichendeuter, Weisen, Gelehrten und Wahrsager kommen und erz\u00e4hlte ihnen den Traum; aber sie konnten ihm nicht sagen, was er bedeutete. Schlie\u00dflich trat Daniel vor ihn, und der K\u00f6nig sagte auch ihm seinen Traum. Betrachten wir die Vers 7-14. Im Mittelpunkt steht ein hoher Baum, der mitten auf der Erde stand und so sehr wuchs, dass er bis an den Himmel reichte, und der bis ans Ende der ganzen Erde zu sehen war. Sein Laub war dicht und seine Frucht so reichlich, dass er f\u00fcr alle Nahrung gab. Alle Tiere des Feldes fanden unter ihm Schatten und die V\u00f6gel sa\u00dfen auf seinen \u00c4sten, und alle Lebewesen ern\u00e4hrten sich von ihm. Bis dahin ein sch\u00f6ner Traum! Wenn er nicht weitergegangen w\u00e4re, h\u00e4tte der K\u00f6nig sicher ruhig weiterschlafen k\u00f6nnen. Aber der Traum ging weiter und nahm eine dramatische Wende. Ein heiliger W\u00e4chter fuhr vom Himmel herab und k\u00fcndigte an, dass der gro\u00dfe Baum umgehauen, seine Bl\u00e4tter abgestreift und seine Fr\u00fcchte verstreut werden sollten. Das einzig Tr\u00f6stliche war, dass sein Stumpf stehen bleiben w\u00fcrde; aber er w\u00fcrde in eisernen Ketten wie ein Tier leben und Gras fressen, und sein menschliches Herz sollte ihm genommen werden und ihm sollte ein tierisches Herz gegeben werden. Sieben Zeiten sollten \u00fcber ihn in diesem Zustand hingehen. Diese Ank\u00fcndigung klang unheimlich. Vollends beunruhigt m\u00fcssen Nebukadnezar dann die Worte haben, die er am Ende h\u00f6rte: <strong>\u201eDies ist im Rat der W\u00e4chter beschlossen und ist Gebot der Heiligen, damit die Lebenden erkennen, dass der H\u00f6chste Gewalt hat \u00fcber die K\u00f6nig\u00adreiche der Menschen und sie geben kann, wem er will, und einen Niedrigen dar\u00fcber setzen\u201c<\/strong> (14). Der dramatische Fall und das jahrelange animalische Dasein war kein \u201ek\u00f6nnte sein oder auch nicht\u201c, sondern war auf h\u00f6chster Ebene beschlossen und hatte einen klar benannten Sinn. Gott wollte alle Lebenden erkennen lassen, dass er der souver\u00e4ne Herr \u00fcber alle ist.<\/p>\n<p>Nachdem Nebukadnezar Daniel den Traum erz\u00e4hlt hatte, bat er ihn sehr darum, ihn zu deuten. Er sagte zu ihm im Vers 15: <strong>\u201eSolch einen Traum hab ich, K\u00f6nig Nebukadnezar, gehabt; du aber, Beltschazar, sage, was er bedeutet. Denn alle Weisen in meinem K\u00f6nigreich k\u00f6nnen mir nicht kundtun, was er bedeutet; du aber kannst es, denn der Geist der heiligen G\u00f6tter ist bei dir.\u201c<\/strong> Eigentlich ist es erstaunlich, dass der K\u00f6nig diesen Traum nicht selbst richtig deuten konnte. Man sagt, dass es in Babylonien nicht ungew\u00f6hnlich war, Menschen symbolisch durch B\u00e4ume darzustellen. Daher war es nicht so schwer, darauf zu kommen, dass der gro\u00dfe und pr\u00e4chtige Baum in der Mitte der Erde den K\u00f6nig selbst darstellte. Aber wegen dem harten Schicksal, das der Baum im weiteren Verlauf des Traums erfuhr, war der K\u00f6nig offenbar nicht dazu bereit, den Traum auf diese Weise zu deuten. Vielleicht hatte er bewusst oder unbewusst deshalb auch Daniel zun\u00e4chst nicht zu Rate gezogen, weil er sich vor dieser Auslegung f\u00fcrchtete und lieber etwas anderes h\u00f6ren wollte. Bei den anderen Ratgebern und Zeichendeutern konnte er sich aus Erfahrung sicher sein, dass sie ihm nie etwas Schlechtes \u00fcber seine eigene Zukunft voraussagten. Tats\u00e4chlich fand sich niemand unter ihnen, der den K\u00f6nig auf diese naheliegende Deutung hinwies. Alle sagten, dass sie nicht w\u00fcssten, was der Traum bedeutet. Sie dachten wohl: \u201eLieber mal vor dem K\u00f6nig als unf\u00e4hig dastehen, als von ihm wutentbrannt in den Ofen geworfen zu werden.\u201c Aber keine Auslegung zu bekommen, konnte Nebukadnezar auch nicht beruhigen. Daher lie\u00df er schlie\u00dflich auch Daniel noch holen und erz\u00e4hlte ihm seinen Traum, damit er ihm die Bedeutung sagen w\u00fcrde. Welche Deutung gab Daniel dem K\u00f6nig?<\/p>\n<p><strong>II. Daniel deutet den Traum (4,16-24)<\/strong><\/p>\n<p>Wie reagierte Daniel? Vers 16a sagt: <strong>\u201eDa entsetzte sich Daniel, der auch Beltschazar hei\u00dft, eine Zeitlang, und seine Gedanken beunruhigten ihn.\u201c <\/strong>Als Daniel den Traum h\u00f6rte, war er schockiert und beunruhigt, weil er verstand, was f\u00fcr eine schwere Zeit auf Nebukadnezar zukam. Dann fing Daniel an und sagte zu ihm: <strong>\u201eAch, mein Herr, dass doch der Traum deinen Feinden und seine Deutung deinen Widersachern gelte!\u201c <\/strong>Daniel hatte Mitleid mit Nebukadnezar und w\u00fcnschte sich, dass sein Traum nicht ihm, sondern seinen Feinden gelten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch dann begann er, dem K\u00f6nig die Bedeutung zu erkl\u00e4ren. Betrachten wir die Verse 17-19. <strong>\u201eDer Baum, den du gesehen hast, der gro\u00df und m\u00e4chtig wurde und dessen H\u00f6he an den Himmel reichte<\/strong><strong> <\/strong><strong>und der zu sehen war auf der ganzen Erde, dessen Laub dicht und dessen Frucht reichlich war, so dass er Nahrung f\u00fcr alle gab, unter dem die Tiere des Feldes wohnten und auf dessen \u00c4sten die V\u00f6gel des Himmels sa\u00dfen \u2013 das bist du, K\u00f6nig, der du so gro\u00df und m\u00e4chtig bist; denn deine Macht ist gro\u00df und reicht bis an den Himmel und deine Gewalt bis ans Ende der Erde.\u201c <\/strong>Daniel sagte Nebukadnezar unverhohlen, dass der m\u00e4chtige Baum f\u00fcr ihn selbst stand. Die Gr\u00f6\u00dfe und \u00dcppigkeit des Baums veranschaulichten seine gro\u00dfe Macht und Herrlichkeit, die er als K\u00f6nig von Babel hatte. Doch Daniel sagte ihm nicht nur die Teile, die er leicht annehmen konnte, sondern die ganze Botschaft. Betrachten wir die Verse 20-22: <strong>\u201eDass aber der K\u00f6nig einen heiligen W\u00e4chter gesehen hat vom Himmel herabfahren, der sagte: \u00bbHaut den Baum um und zerst\u00f6rt ihn, doch den Stock mit seinen Wurzeln lasst in der Erde bleiben; er soll in eisernen und ehernen Ketten auf dem Felde im Grase und unter dem Tau des Himmels liegen und nass werden und mit den Tieren des Feldes zusam\u00admen\u00adleben, bis \u00fcber ihn sieben Zeiten hingegangen sind\u00ab; das, K\u00f6nig, bedeutet &#8211; und zwar ergeht es als Ratschluss des H\u00f6chsten \u00fcber meinen Herrn, den K\u00f6nig -: man wird dich aus der Gemeinschaft der Menschen versto\u00dfen, und du musst bei den Tieren des Feldes bleiben, und man wird dich Gras fressen lassen wie die Rinder, und du wirst unter dem Tau des Himmels liegen und nass werden, und sieben Zeiten werden \u00fcber dich hingehen, bis du erkennst, dass der H\u00f6chste Gewalt hat \u00fcber die K\u00f6nigreiche der Menschen und sie gibt, wem er will.\u201c <\/strong>Die Botschaft, die Gott Nebukadnezar durch den Traum geben wollte, war klar. Er w\u00fcrde aus der Gesellschaft der Menschen ausgeschlossen werden  und seine Herrlichkeit und Macht als K\u00f6nig komplett verlieren. Er w\u00fcrde sieben Jahre lang wie ein Tier drau\u00dfen bei den wilden Tieren leben und Gras fressen wie Rinder. Daniel sagte dabei klar, dass dies ein Ratschluss des H\u00f6chsten \u00fcber ihn war, also ein Ratschluss Gottes, den er mit menschlichen Mitteln oder Macht nicht verhindern konnte.<\/p>\n<p>Warum wollte Gott Nebukadnezar auf diese Weise behandeln? Gott hatte Nebukadnezar zu einem K\u00f6nig \u00fcber ein gro\u00dfes Reich gemacht und hatte ihm gro\u00dfe Macht und Herrlichkeit gegeben. Er hatte Macht und Reichtum wie kein anderer Mensch seiner Zeit und sein Wort war wie Gesetz in seinem Reich. Das an sich aber schien kein Problem f\u00fcr Gott, vielmehr hatte Gott selbst zugelassen, dass seine Macht und Herrlichkeit zu so einer Gr\u00f6\u00dfe heranwachsen. Gottes Anliegen  kommt in den letzten Worten des Traums zum Ausdruck: <strong>\u201e&#8230; bis du erkennst, dass der H\u00f6chste Gewalt hat \u00fcber die K\u00f6nigreiche der Menschen und sie gibt, wem er will.\u201c <\/strong>Gott wollte Nebukadnezar also weniger f\u00fcr sein fortw\u00e4hrendes gottloses Leben bestrafen als vielmehr ihn zur Erkenntnis Gottes und zur Umkehr zu ihm leiten. Gott wollte, dass er Gott erkennt, der \u00fcber alle K\u00f6nigreiche Macht hat und sie gibt, wem er will. Nebukadnezar sollte also Gott als Gott erkennen, der auch \u00fcber seinem Leben steht, und ihn von Herzen anerkennen. Gott hatte ihm schon mehrfach Gelegenheit gegeben, ihn zu erkennen. Aber Nebeukadnezar hatte auf die Offenbarungen Gottes nicht wirklich reagiert. Er hatte mit dem Mund zugegeben, dass es einen Gott \u00fcber alle G\u00f6tter gab, den Daniel kannte, und der auch seinen Freunden half, die Hitze im Ofen unbeschadet zu \u00fcberstehen. Er erlie\u00df auch ein Gesetz, dass niemand diesen Gott l\u00e4stern durfte. Aber er zog pers\u00f6nlich keine klare Konsequenzen. Er wollte weiter so freiz\u00fcgig und willk\u00fcrlich leben, wie er es bisher getan hatte, ohne diesem h\u00f6chsten Gott untergeordnet zu sein, und war daher nicht bereit, dessen Existenz von Herzen anzuerkennen. Als er sich weigerte, Gott auf seine Offenbarungen hin anzuerkennen, wurde sein Herz immer hochm\u00fctiger und stolzer. Sein Stolz auf seine Erfolge hinderte ihn daran, Gott zu erkennen, der \u00fcber ihm stand, der ihm all seine Macht und Herrlichkeit gegeben hatte. Durch seine Erniedrigung  durch seine lange Krankheit wollte Gott ihm helfen, dem\u00fctig zu werden und f\u00e4hig, den lebendigen Gott zu erkennen.<\/p>\n<p>Was zeigt das \u00fcber Gott? Hier sehen wir, wie geduldig und inst\u00e4ndig sich Gott um einen ungl\u00e4ubigen Mann k\u00fcmmerte, damit er zur Erkenntnis Gottes kommen und umkehren konnte. Gott liebt alle Menschen und will, dass alle ihn als Gott erkennen und  damit ein richtige Basis f\u00fcr ihr Denken und f\u00fcr ihr ganzes Leben bekommen. Wir k\u00f6nnen drei Gr\u00fcnde finden, warum es Gott so wichtig war, dass Nebukadnzear ihn als den souver\u00e4nen Gott erkennt. Zum einen wollte Gott um seiner eigenen Ehre willen, dass auch Nebeukadnezar Gott anerkennt. Gott will, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen, dass Gott existiert und souver\u00e4n \u00fcber unserem Leben steht, weil dies Gott geb\u00fchrt und von keinem Menschen vers\u00e4umt werden darf. Zum zweiten wollte Gott, dass Nebukadnezar erkennt, weil er ihn als seinen Diener betrachtete und f\u00fcr sein Werk gebrauchen wollte. Gott hatte ihm Macht \u00fcber Millionen von Menschen gegeben, und es war Gott offensichtlich nicht egal, wie Nebukadnezar mit dieser Verantwortung umging. Machthaber, die Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber sich erkannt haben, regieren ihr Land anders als solche, die selbst f\u00fcr die h\u00f6chste Instanz in der Welt halten. Solche Machthaber herrschen oft willk\u00fcrlich \u00fcber die Menschen und lassen sich dabei von bestimmten Ideologien oder von ihrer Gier nach Reichtum und Macht leiten. Dagegen bem\u00fcht sich jemand, der Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber sein Leben erkannt hat, auch seine Aufgabe des Regierens in Gottes Sinne zu erf\u00fcllen und dabei Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu verwirklichen. Nebukadnezar hatte bis dahin willk\u00fcrlich \u00fcber sein Reich geherrscht und sich oft grausam verhalten. Er sollte endlich erkennen, dass der lebendige Gott \u00fcber ihm steht, und sollte seine Macht und Einfluss in Gottes Sinne gebrauchen. In Jeremia 42,10 spricht Gott von Nebukadnezar als von seinen Diener. Gott wollte ihn f\u00fcr die Erziehung seines Volkes gebrauchen. Tats\u00e4chlich hatte Nebeukadnezar Jerusalem schon erobert und viele Juden in die Gefangenschaft nach Babylon gebracht. Gott war es wichtig, dass er nicht willk\u00fcrlich, sondern nach Gottes Willen mit seinem Volk umgehen w\u00fcrde. Drittens war es Gott wichtig, dass Nebukadnezar Gott erkennt, damit er selbst in einer Beziehung zu dem lebendigen Gott und nach seinem Ma\u00dfstab leben kann. Gott wollte eine pers\u00f6nliche Beziehung mit ihm eingehen und sein ganz pers\u00f6nlicher Gott sein. Aus diesen Gr\u00fcnden bem\u00fchte Gott sich geduldig um Nebukadnezars Einsicht und Umkehr. Die Ma\u00dfnahme, die Gott ihm in diesem Traum ank\u00fcndigte, sollte Gottes entscheidendes Eingreifen sein, nachdem Nebukadnezar alle anderen Bem\u00fchungen abgeblockt hatte. Dabei k\u00fcndigte Daniel ihm im Vers 23 an: <strong>\u201eWenn aber gesagt wurde, man solle dennoch den Stock des Baumes mit seinen Wurzeln \u00fcbriglassen, das bedeutet: dein K\u00f6nigreich soll dir erhalten bleiben, sobald du erkannt hast, das der Himmel die Gewalt hat.\u201c <\/strong>Gott wollte nur seinen Hochmut und Unglauben zerbrechen, aber nicht ihn selbst. Gottes Barmherzigkeit \u00fcberwog auch hier seine Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Dabei war es nicht einmal zwingend, dass die im Traum angedeuteten Dinge eintreten w\u00fcrden. Denn nachdem Daniel Nebukadnezar den Traum ausgelegt hatte, sagte er zu ihm im Vers 24: <strong>\u201eDarum, mein K\u00f6nig, lass dir meinen Rat gefallen und mache dich los und ledig von deinen S\u00fcnden durch Gerechtigkeit und von deiner Missetat durch Wohltat an den Armen, so wird es dir lange wohlergehen.\u201c <\/strong>Nebukadnezar konnte das angek\u00fcndigte Gericht \u00fcber sich abwenden, wenn er Bu\u00dfe tun und sich von seinen S\u00fcnden praktisch trennen w\u00fcrde, vor allem von seinem willk\u00fcrlichen, unbarmherzigen Umgang mit den Menschen in seinem Reich. Er sollte nun Gottes Existenz ernst nehmen und zu ihm umkehren und praktisch damit anfangen, Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit im Umgang mit den ihm unterstellten Menschen auszu\u00fcben.  Hier sehen wir Daniels Hirtenherz gegen\u00fcber dem m\u00e4chtigen K\u00f6nig Nebukadnezar. Er erf\u00fcllte nicht nur seine Aufgabe, dem K\u00f6nig seinen Traum wahrheitsgem\u00e4\u00df auszulegen, sondern gab ihm dar\u00fcber hinaus den wirklich besten Rat, den ein Mensch seinem Vorgesetzten, Freund oder Familienmitglied geben kann, n\u00e4mlich den Rat, vor Gott wirklich Bu\u00dfe zu tun und praktische Frucht der Bu\u00dfe zu bringen. Wenn Nebukadnezar das tun w\u00fcrde, w\u00fcrde Gott von dem Gericht absehen, und es w\u00fcrde ihm lange gut gehen. Aber leider h\u00f6rte der K\u00f6nig nicht wirklich darauf.<\/p>\n<p><strong>III. Gott f\u00fchrt Nebukadnezar zur Umkehr (4,25-34)<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Abschnitt erfahren wir, wie Gott wahrmachte, was er Nebukadnezar im Traum ange\u00adk\u00fcndigt hatte. Er beginnt mit den Worten: <strong>\u201eDies alles widerfuhr dem K\u00f6nig Nebukad\u00adnezar\u201c<\/strong> (25). Wie kam es dazu? Der Vers 26 beginnt mit den Worten <strong>\u201enach zw\u00f6lf Monaten\u201c.<\/strong> Diese Zeitangabe zeigt, dass Gott nicht sofort handelte, sondern Nebukadnezar ein ganzes Jahr Zeit gab, aus dem g\u00f6ttlichen Traum und seiner Deutung Konsequenzen zu ziehen. Nebukad\u00adnezar sollte die Zeit nutzen, um Gott von Herzen als den souver\u00e4nen Herrn \u00fcber sein Leben anzuer\u00adkennen und sein Denken und Handeln praktisch an seinem Willen zu orientieren. Daniel hatte ihm konkrete Orientierung gegeben, wie er Bu\u00dfe tun sollte, n\u00e4mlich mit der Ungerechtigkeit und Unterdr\u00fcckung der Armen aufzuh\u00f6ren und Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu praktizieren. Das war die einzig richtige Konsequenz aus allem, was Gott ihm offenbart hatte, und Gott gab ihm zw\u00f6lf Monate daf\u00fcr Zeit, also 365 Tage \u00e0 24 Stunden. Aber ist er wirklich zu Gott umgekehrt? Betrachten wir die Verse 26 und 27: <strong>\u201eDenn nach zw\u00f6lf Monaten, als der K\u00f6nig auf dem Dach des k\u00f6niglichen Palastes in Babel sich erging, hob er an und sprach: Das ist das gro\u00dfe Babel, das ich erbaut habe zur K\u00f6nigsstadt durch meine gro\u00dfe Macht zu Ehren meiner Herrlichkeit.\u201c<\/strong> Nebukadnezars Worte, die er auf seinem Spaziergang auf der Dachterrasse seines Palastes aussprach, dr\u00fccken aus, was auch nach zw\u00f6lf Monaten in seinem Herzen war, n\u00e4mlich Hochmut und gro\u00dfe Ichbezogenheit. Er spricht in dem kurzen Satz dreifach \u00fcber sich selbst, er sagt: <strong>\u201edas ich erbaut habe\u201c, \u201edurch meine gro\u00dfe Macht zu Ehren meiner Herrlichkeit\u201c<\/strong>. Er hatte immer noch kein Bewusstsein daf\u00fcr, dass Gott ihn zum K\u00f6nig \u00fcber Babel gemacht hat; mit keiner Silbe \u00e4u\u00dfert er Dankbarkeit, ja Gott kommt in seinen Worten \u00fcberhaupt nicht vor. Stattdessen dr\u00fcckt er seinen Stolz darauf aus, was er selbst getan hatte, im Vertrauen auf seine eigene Macht und zu seiner eigenen Herrlichkeit. Ichzentriertheit,  Hochmut und Selbstverherr\u00adlichung sind typische S\u00fcnden im Herzen der Menschen, die Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t nicht anerkannt haben. Nebukadnezar hatte vielleicht einige Kleinigkeiten in seinem Verhalten gegen\u00fcber andern ge\u00e4ndert, aber Bu\u00dfe getan vor Gott hatte er nicht.<\/p>\n<p>Was passierte dann? Die Vers 28-29 berichten: <strong>\u201eEhe noch der K\u00f6nig diese Worte ausgeredet hatte, kam eine Stimme vom Himmel: Dir, K\u00f6nig Nebukadnezar, wird gesagt: Dein K\u00f6nigreich ist dir genommen, man wird dich aus der Gemeinschaft der Menschen versto\u00dfen, und du sollst bei den Tieren des Feldes bleiben; Gras wird man dich fressen lassen wie die Rinder, und sieben Zeiten sollen hingehen, bis du erkennst, dass der H\u00f6chste Gewalt hat \u00fcber die K\u00f6nigreiche der Menschen und sie gibt, wem er will.\u201c<\/strong>Noch bevor er seinen Satz zu Ende gesagt hatte, verk\u00fcndigte ihm eine Stimme vom Himmel, dass nun Gottes Strafe vollzogen w\u00fcrde. Bestimmt war Nebukadnezar nicht erst in diesem Moment stolz und selbstherrlich geworden, sondern hatte diese S\u00fcnde vorher schon latent im Herzen gehabt. Aber Gott hatte ihn damit erduldet. Aber als er der S\u00fcnde freien Lauf lie\u00df und hemmungslos stolz daherredete, \u00fcberschritt er die Linie von Gottes Langmut und provozierte Gott, die angek\u00fcndigte Strafe auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen wir lernen, dass die Ichzentriertheit, die aus der Selbstliebe kommt, nicht harmlos, sondern eine schwere S\u00fcnde ist. Als Jesus gefragt wurde, was das h\u00f6chste Gebot sei, antwortete er: <strong>\u201eH\u00f6re, Israel, der Herr, unser  Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gem\u00fct und von allen deinen Kr\u00e4ften. Das andre ist dies:<\/strong> <strong>Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst. Es ist kein andres Gebot gr\u00f6\u00dfer als diese\u201c<\/strong> (Mk 12,29b-31). Wir d\u00fcrfen die Ichzentriertheit nicht f\u00fcr harmlos halten, sondern sollen daf\u00fcr Bu\u00dfe tun, da wir sonst st\u00e4ndig gegen Gottes h\u00f6chstes Gebot versto\u00dfen. Gleichzeitig lernen wir auch, dass der Hochmut eine S\u00fcnde ist, die Gott nicht dauerhaft erduldet. Viele Stellen in der Bibel bringen das klar zum Ausdruck. So hei\u00dft es etwa in Jakobus 4,6b: <strong>\u00bbGott widersteht den Hochm\u00fctigen, aber den Dem\u00fctigen gibt er Gnade.\u00ab <\/strong>Gott kann Hochmut nicht ausstehen, weil eine hochm\u00fctige Haltung der Wahrheit zuwider ist und sich direkt gegen Gott richtet. Anders gesagt zeigt uns Gottes Umgang mit Nebukadnezar, dass Gott von jedem Menschen als Gott anerkannt werden will. So viele Menschen haben keinen Platz f\u00fcr Gott in ihrem Herzen. Sie wollen lieber autonom leben, wie sie wollen, und versuchen dadurch gl\u00fccklich zu werden. Aber das Problem ist nicht allein, dass dieses Lebenskonzept nicht aufgeht. Gott will im Leben eines jeden Menschen Gott sein, um seinetwillen, um unserer Mitmenschen willen und um unserer selbst willen. Darum k\u00e4mpfte Gott auch gegen den Hochmut und die Selbstliebe in Nebukadnezar, damit er frei w\u00fcrde, Gott zu erkennen und anzuerkennen.  Als er immer wieder Gottes Zeichen und Reden ignorierte, musste Gott ihm anders helfen.<\/p>\n<p>Was geschah? Vers 30 sagt: <strong>\u201eIm gleichen Augenblick wurde das Wort erf\u00fcllt an Nebukad\u00adnezar, und er wurde versto\u00dfen aus der Gemeinschaft der Menschen, und er fra\u00df Gras wie die Rinder, und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels und wurde na\u00df, bis sein Haar wuchs so gro\u00df wie Adlerfedern und seine N\u00e4gel wie Vogelklauen wurden.\u201c <\/strong>Im selben Moment, als Nebukadnezar die stolzen Worte aussprach, wurde er geisteskrank. Er konnte nicht mehr wie ein Mensch denken und sich verhalten, sondern lebte wie ein Tier drau\u00dfen bei den Tieren. Wegen seines gest\u00f6rten Verhaltens wurde er abgesetzt und von der Gemeinschaft der Menschen ausgeschlossen. Nebukadnezar wurde wie ein Tier, sodass sein Stolz zerbrach.<\/p>\n<p>Wann kam er aus diesem elenden Zustand wieder heraus? Betrachten wir den Vers 31a: <strong>\u201eNach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder &#8230;\u201c<\/strong> Nebukadnezar wurde nicht automatisch nach sieben Jahren von seiner Krankheit geheilt, sondern als er seine Augen zum Himmel aufhob. Dieses Wort beschreibt anschaulich, dass er wieder nach Gott suchte. Eigentlich h\u00e4tte er schon vor einem Jahr Daniels Worte annehmen und ernsthaft nach Gott suchen k\u00f6nnen. Aber manche, die nicht auf das Wort h\u00f6ren, m\u00fcssen durch leidvolle Erfahrungen lernen. Als Nebukadnezar nun mit dem\u00fctigem Herzen seine Augen zum Himmel aufhob, konnte er Gott als Gott erkennen und anerkennen, der auch \u00fcber seinem Leben steht. Was passierte dann? Sein Verstand kam ihm wieder. Gott reagierte sofort auf seine Bu\u00dfe und heilte ihn von seiner jahrelangen, schweren Krankheit. Hier sehen wir, dass Gott seine Erziehungsma\u00dfnahmen durchf\u00fchrt, dass er aber auf die Bu\u00dfe eines Menschen sehr sensibel reagiert.<\/p>\n<p>Was sagte Nebukadnezar daraufhin? In den Versen 31b und 32 berichtet er: \u201e<strong>und ich lobte den H\u00f6chsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich f\u00fcr und f\u00fcr w\u00e4hrt, gegen den alle, die auf Erden wohnen, f\u00fcr nichts zu rechnen sind. Er macht&#8217;s, wie er will, mit den M\u00e4chten im Himmel und mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?\u201c <\/strong>Hier dr\u00fcckt Nebukadnezar seinen Glauben an Gott aus. Fr\u00fcher hatte er seine eigene Macht gelobt und seine eigene Herrlichkeit gepriesen. Aber jetzt lobte er Gottes Macht und sein ewiges Reich. Fr\u00fcher hatte er auf seine eigene Kraft vertraut und willk\u00fcrlich gelebt. Aber jetzt lobte er Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t und Macht, gegen die kein Mensch etwas einwenden kann, und bezeugte sie vor allem Menschen. Im Vers 33 berichtet er weiter: <strong>\u201eZur selben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zur\u00fcck, und meine Herrlichkeit und mein Glanz kamen wieder an mich zur Ehre meines K\u00f6nigreichs. Und meine R\u00e4te und M\u00e4chtigen suchten mich auf, und ich wurde wieder \u00fcber mein K\u00f6nigreich einge\u00adsetzt und gewann noch gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit.\u201c<\/strong> Nebukadnezar wurde nicht nur wieder v\u00f6llig gesund. Tats\u00e4chlich kamen auch seine R\u00e4te und  M\u00e4chtigen und setzten ihn wieder \u00fcber sein K\u00f6nigreich ein, und er gewann noch gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit, als er vorher gehabt hatte. Gott hat sein Wort, das er ihm durch den Traum gegeben hatte, vollst\u00e4ndig erf\u00fcllt. Nebukadnezar wollte nicht aufh\u00f6ren, Gott zu loben: <strong>\u201eDarum lobe, ehre und preise ich, Nebukadnezar, den K\u00f6nig des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er dem\u00fctigen\u201c<\/strong> (34). Sein Lob zeigt seine v\u00f6llig neue Einstellung gegen\u00fcber Gott. Er hatte Gott wirklich als den souver\u00e4nen Gott erkannt und angenommen. Dadurch konnte er seinen Platz unter der Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes finden und konnte Frieden im Herzen haben. Diese Erkenntnis und Erfahrung mit Gott wollte er nicht f\u00fcr sich behalten, sondern wollte sie allen Menschen in seinem gro\u00dfen Reich verk\u00fcndigen. Auf diese Weise konnte Gott durch einen Menschen, den er ver\u00e4ndert hatte, so viele Menschen erreichen. M\u00f6ge Gott uns helfen, vor seinem Wort f\u00fcr allen noch vorhandenen Stolz und Selbstliebe Bu\u00dfe zu tun und unser Leben ganz unter seiner Souver\u00e4nit\u00e4t zu f\u00fchren! Lesen wir nochmals das Leitwort 4,31: <strong>\u201eNach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder, und ich lobte den H\u00f6chsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich f\u00fcr und f\u00fcr w\u00e4hrt.\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Die Umkehr von K\u00f6nig Nebukadnezar \u201eNach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder, und ich lobte den H\u00f6chsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich f\u00fcr und f\u00fcr w\u00e4hrt.\u201c 4,31 Vor zwei Wochen haben wir geh\u00f6rt, wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2381","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2381"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2381\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10960,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2381\/revisions\/10960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}