{"id":2361,"date":"2013-02-05T22:08:56","date_gmt":"2013-02-05T21:08:56","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2361"},"modified":"2022-11-18T12:23:28","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:28","slug":"predigt-daniel-21-49","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-daniel-21-49\/","title":{"rendered":"Predigt: Daniel 2,1 \u2013 49"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Dan-P02.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Aber  es  selbst  wird  ewig  bleiben<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Aber zur Zeit dieser K\u00f6nige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerst\u00f6rt wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese K\u00f6nigreiche zermalmen und zerst\u00f6ren; aber es selbst wird ewig bleiben.\u201c<\/strong><em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(2,44)<\/p>\n<p>Habt ihr schon einmal einen Traum gehabt, \u00fcber den ihr aufgewacht seid und beunruhigt ward? Man tr\u00e4umt im Schlaf oft alle m\u00f6glichen Dinge, aber l\u00e4ngst nicht jeder Traum hat wirklich eine Bedeutung. Aber im heutigen Text geht es um einen ganz besonderen Traum, den Gott dem K\u00f6nig Nebukadnezar gab, der nicht nur f\u00fcr ihn ein wichtige Botschaft enthielt, sonddern auch f\u00fcr alle Menschen. Was war der Inhalt dieses Traums? Und was bedeutete er f\u00fcr den K\u00f6nig und f\u00fcr uns heute? M\u00f6ge Gott uns heute helfen, sein Wort pers\u00f6nlich zu verstehen!<\/p>\n<p><strong>I. Nebukadnezars besonderer Traum (1-23)<\/strong><\/p>\n<p>Betrachten wir den Vers 1: <strong>\u201e<\/strong><strong>Im zweiten Jahr seiner Herrschaft hatte Nebukadnezar einen Traum, \u00fcber den er so erschrak, dass er aufwachte<\/strong>.\u201c Hier bezieht sich die Zeitangabe wohl auf die Zeit, in der Nebukadnezar offiziell als K\u00f6nig herrschte, nachdem sein Vater gestorben war. Zu diesem Zeitpunkt hatte Daniel seine dreij\u00e4hrige Ausbildungszeit am babylonischen K\u00f6nigshof wohl gerade beendet. In dieser Zeit hatte der K\u00f6nig Nebukadnezar einen Traum, \u00fcber den er so erschrak, dass er aufwachte. In vielen heidnischen Kulturen ma\u00df man Tr\u00e4umen im Allgemeinen eine gro\u00dfe Bedeutung bei. Aber dieser Traum war irgendwie anders, er beunruhigte den K\u00f6nig so sehr, dass er alle Zeichendeuter, Weisen, Zauberer und Wahrsager zusammenrufen lie\u00df und sie aufforderte, dass sie ihm seinen Traum sagen sollten. Die Wahrsager sagten zum K\u00f6nig: <strong>\u201eDer K\u00f6nig lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten.\u201c<\/strong> Ihre ruhige Reaktion l\u00e4sst vermuten, dass sie es f\u00fcr eine machbare Aufgabe, dem K\u00f6nig einen Traum zu deuten, was sie wohl schon \u00f6fter gemacht hatten. Aber der K\u00f6nig machte seine Forderung noch klarer, dass sie ihm nicht nur die Deutung des Traums, sondern auch den Traum selbst sagen sollten; daran wollte er feststellen, dass auch ihre Auslegung richtig war. Er drohte ihnen, dass sie ansonsten in St\u00fccke gehauen und ihre H\u00e4user zu Schutthaufen gemacht w\u00fcrden. Aber woher sollten Weise und Zeichendeuter wissen, was der K\u00f6nig in der Nacht getr\u00e4umt hatte? Sie antworteten: <strong>\u201eDer K\u00f6nig sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten\u201c<\/strong> (7). Aber der K\u00f6nig blieb hart: <strong>\u201eWahrlich, ich merke, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass mein Wort deutlich genug ist. Aber werdet ihr mir den Traum nicht sagen, so ergeht ein Urteil \u00fcber euch alle, weil ihr euch vorgenommen habt, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeiten sich \u00e4ndern. Darum sagt mir den Traum; so kann ich merken, dass ihr auch die Deutung trefft.\u201c<\/strong> Die Weisen und Zeichendeuter und Wahrsager waren Profis. Wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass sie schon auf viele schwierige Fragen des K\u00f6nigs geantwortet hatten. Wenn sie Tr\u00e4ume deuten mussten, hatten sie bestimmt immer gut \u00fcberlegt, welche Auslegung sowohl zum Traum passte als auch der Erwartung des K\u00f6nigs entsprach und dabei so unverf\u00e4nglich war, dass man nicht leicht behaupten konnte, dass ihre Voraussage nicht eingetroffen sei. Notfalls legten sie den Zeitpunkt der Erf\u00fcllung ihrer Voraussagen so weit in die Zukunft, dass sie davon ausgehen konnten, dass der K\u00f6nig bis dahin vergessen w\u00fcrde, was sie angek\u00fcndigt hatten. Aber diese Forderung des K\u00f6nigs, ihm auch den Traum selbst zu erz\u00e4hlen, war mit solchen Tricks nicht zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Die Weisen standen mit dem R\u00fccken zur Wand. Mit dem Mut der Verzweiflung sagten sie: <strong>\u201eEs ist kein Mensch auf Erden, der sagen k\u00f6nnte, was der K\u00f6nig fordert. Ebenso gibt es auch keinen K\u00f6nig, wie gro\u00df oder m\u00e4chtig er sei, der solches von irgendeinem Zeichen\u001fdeuter, Weisen oder Wahrsager fordern w\u00fcrde. Denn was der K\u00f6nig fordert, ist zu hoch, und es gibt auch sonst niemand, der es vor dem K\u00f6nig sagen k\u00f6nnte, ausgenommen die G\u00f6tter, die nicht bei den Menschen wohnen\u201c <\/strong>(10.11). Sie gaben offen zu, dass diese Forderung  des K\u00f6nigs f\u00fcr sie unerf\u00fcllbar war, und appellierten an die Vernunft des K\u00f6nigs, der verlangte, was man eigentlich von keinem Menschen verlangen konnten. Wie reagierte aber der K\u00f6nig? Die Verse 12 und 13a berichten: <strong>\u201eDa wurde der K\u00f6nig sehr zornig und befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. Und das Urteil ging aus, dass man die Weisen t\u00f6ten sollte.\u201c<\/strong> Der K\u00f6nig wurde sehr zornig und befahl dem Obersten seiner Leibwache, alle Weisen von Babel zu t\u00f6ten. Seine heftige Reaktion und seine drakonische Strafe zeigt, wie sehr der Traum ihn beunruhigte und wie verzweifelt er sich w\u00fcnschte, dass ihm jemand seine Bedeutung sagen k\u00f6nnte. Tragischerweise z\u00e4hlten auch Daniel und seine gl\u00e4ubigen Freunde zu den Weisen und sollten get\u00f6tet werden. Die Leibwache des K\u00f6nigs hatte sich schon aufgemacht, um sie zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Was tat Daniel, als er davon erfuhr? Normalerweise w\u00fcrde ein Mensch, der noch am selben Tag hingerichtet werden soll, in Todesangst oder in Wut und tiefe Verzweiflung geraten, erst recht, wenn er erst 18, 19 oder vielleicht 20 Jahre alt sind \u2013 oder wie w\u00fcrdet ihr reagieren? Doch wie reagierte Daniel? Verse 14 und 15 berichten: <strong>\u201eDa wandte sich Daniel klug und verst\u00e4ndig an Arjoch, den Obersten der Leibwache des K\u00f6nigs, der auszog, um die Weisen von Babel zu t\u00f6ten. Und er fing an und sprach zu Arjoch, dem der K\u00f6nig Vollmacht gegeben hatte: Warum ist ein so strenges Urteil vom K\u00f6nig ergangen? Und Arjoch teilte es Daniel mit.\u201c <\/strong>Daniel wurde weder von Todesangst gepackt noch von Wut oder Verzweiflung erf\u00fcllt, sondern er blieb ruhig und konnte besonnene Schritte machen. Er fasste Mut und fragte den Obersten der Leibwache, der ihn eigentlich t\u00f6ten sollte, nach dem Grund f\u00fcr den strengen Befehl des K\u00f6nigs. Dann ging er zum K\u00f6nig hinein und bat ihn um eine bestimmte Frist und versprach ihm, bis dahin ihm seinen Traum zu deuten. Wie konnte Daniel in dieser lebensbedrohlichen Situation so cool bleiben und klug vorgehen? Wie konnte er dem K\u00f6nig versprechen, dass er ihm seinen Traum erz\u00e4hlen und deuten w\u00fcrde, obwohl er gar keine Ahnung hatte, was der K\u00f6nig nachts getr\u00e4umt hatte? War er einfach so ein cooler Typ? Selbst der ruhigste Charakter ger\u00e4t in Angst und innere Bedr\u00e4ngnis, wenn der h\u00f6chste Richter im Land entschieden hat, dass er get\u00f6tet werden soll (die M\u00e4nner, die selbst dann noch cool bleiben, gibt es nur im Film). Aber Daniel blieb, auch a\u00f6s er ,ot seinem Todesurteil konfrontiert war, ruhig und konnte \u00fcberlegt vorgehen, weil er wirklich an Gott glaubte und an Seine Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber sein Leben in allen Lagen. Daniel glaubte, dass Gott auch \u00fcber den K\u00f6nig souver\u00e4n war und das Todesurteil von ihm und den anderen Weisen abwenden konnte. Er glaubte, dass der souver\u00e4ne Gott selbst die Tr\u00e4ume der Menschen kennt und ihm auch zeigen konnte, was der K\u00f6nig in der Nacht getr\u00e4umt hatte.<\/p>\n<p>Was tat Daniel daraufhin? Dachte er, dass er nun nichts zu machen br\u00e4uchte, weil Gott souver\u00e4n ist und sowieso tun kann, was er will? Betrachten wir die Verse 17 und 18: <strong>\u201eUnd Daniel ging heim und teilte es seinen Gef\u00e4hrten Hananja, Mischa\u00ebl und Asarja mit, damit sie den Gott des Himmels um Gnade b\u00e4ten wegen dieses Geheimnisses und Daniel und seine Gef\u00e4hrten nicht samt den andern Weisen von Babel umk\u00e4men.\u201c <\/strong>Daniels Glaube an Gott war nicht vage, er wartete nicht einfach unt\u00e4tig ab nach dem Motto: \u201eAch, Gott ist gn\u00e4dig, er wird mir schon irgendwann zeigen, was der K\u00f6nig getr\u00e4umt hat.\u201c Er vertraute auch nicht einfach auf seine besondere F\u00e4higkeit, Gesichte und Tr\u00e4ume auszulegen, die er von Gott erhalten hatte (1,17b). Daniel ging heim und betete. Weil das Anliegen so wichtig war, teilte er es auch seinen Freunden mit und bat sie darum, daf\u00fcr mit zu beten, dass Gott ihm diesen Traum offenbaren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wie reagierte Gott auf ihr Gebet? Vers 19a sagt: <strong>\u201eDa wurde Daniel dies Geheimnis durch ein Gesicht in der Nacht offenbart.\u201c<\/strong> Gott erh\u00f6rte Daniels ernsthaftes Gebet und das seiner Freunde. Kein Mensch konnte von sich aus darauf kommen, was der K\u00f6nig in der Nacht getr\u00e4umt hatte. Aber als Daniel betete, zeigte Gott es ihm durch eine Erscheinung in der Nacht. Dieses Ereignis zeigt eindr\u00fccklich, dass unser Gott ein Gott ist, der ernst gemeintes Gebet erh\u00f6rt. Wie wahr ist das Wort, das Jesus in der Bergpredigt gesagt hat: <strong>\u201eBittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.\u201c <\/strong>Gott erh\u00f6rt die Gebete der Menschen, die ihm vertrauen, und zwar nicht unbedingt erst nach ein paar Tagen, Wochen oder Monaten, sondern wenn n\u00f6tig auch in K\u00fcrze.<\/p>\n<p>Was machte Daniel, nachdem Gott ihm den Traum des K\u00f6nigs und seine Bedeutung offenbart hatte? Ging er eilig zum K\u00f6nig, um ihm den Traum zu sagen, damit das Todesurteil \u00fcber ihn schnellstm\u00f6glich aufgehoben wurde? Die Verse 19b-23 berichten, wie Daniel als erstes Gott lobte und ihm ausf\u00fchrlich f\u00fcr seine Gnade dankte. Er begann mit den Worten: \u201e<strong>Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm geh\u00f6ren Weisheit und St\u00e4rke!\u201c<\/strong> (20). Daniel lobte Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t, seine Weisheit und daf\u00fcr, dass Gott ihm  Weisheit und St\u00e4rke verliehen und ihm den Traum des K\u00f6nigs offenbart hatte. Gott ist tats\u00e4chlich allein weise und hat Kraft, und er ist es, der uns Menschen unbegrenzt Weisheit und St\u00e4rke geben kann, wenn wir ihn darum bitten. Gott ist der souver\u00e4ne Herr, der K\u00f6nige und Regierungen absetzt und einsetzt und so die Geschichte lenkt. Daniel dankte Gott vom Herzen, der ihm Weisheit gab, den Traum des K\u00f6nigs zu erkennen und zu verstehen, und pries seine Souver\u00e4nit\u00e4t und Macht. Viele Menschen bitten Gott in Notlagen inbr\u00fcnstig um seine Hilfe. Aber wenn Gott ihre Bitte erh\u00f6rt hat, danken sie ihm kaum oder vergessen es v\u00f6llig, Gott zu danken und ihn zu loben. Aber Daniel dankte und lobte Gott f\u00fcr seine Weisheit und St\u00e4rke und erkannte tief seine Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber die Menschen. M\u00f6ge Gott uns helfen, an Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t fest zu glauben und auch in Notlagen nicht in Angst zu geraten und zu verzweifeln, sondern ihn im Vertrauen um seine Hilfe zu bitten! M\u00f6ge Gott uns helfen zu beten, bis er uns erh\u00f6rt hat, und danach ihm zu danken und ihn zu preisen!<\/p>\n<p><strong>II. Daniel deutet den Traum (24-49)<\/strong><\/p>\n<p>Was tat Daniel, nachdem er Gott gedankt hatte? Betrachten wir die Verse 24 und 25. Er ging zu  Arjoch, dem Obersten der Leibwache, und sagte ihm zun\u00e4chst, dass er die Weisen von Babel nicht umbringen sollte. Dann lie\u00df er sich zum K\u00f6nig f\u00fchren. Der K\u00f6nig fragte ihn: <strong>\u201e<\/strong><strong>Bist du es, der mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung kundtun kann?\u201c <\/strong>(26) Nun durfte Daniel vor dem K\u00f6nig reden. Da er als einziger Mensch im Land den Traum des K\u00f6nigs und seine Bedeutung kannte, h\u00e4tte er dieses Wissen leicht ausnutzen und sich als eine Art Superheld oder Gottmensch darstellen und vom K\u00f6nig gro\u00dfe k\u00f6nigliche Privilegien verlangen k\u00f6nnen. Aber was sagte Daniel dem K\u00f6nig? Er begann mit den Worten: <strong>\u201eDas Geheimnis, nach dem der K\u00f6nig fragt, verm\u00f6gen die Weisen, Gelehrten, Zeichendeuter und Wahrsager dem K\u00f6nig nicht zu sagen.<\/strong> <strong>Aber<\/strong> <strong>es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem K\u00f6nig Nebukadnezar kundgetan, was in k\u00fcnftigen Zeiten geschehen soll\u201c <\/strong>(27.28a). Daniel wollte nicht sich selbst, sondern Gott gro\u00df machen. Von Anfang an ging es ihm in seiner Rede darum, Gott und seine Offenbarung bekannt zu machen und damit dem wahren Bed\u00fcrfnis des K\u00f6nigs zu dienen, nicht seinen eigenen. Darum stellte er sich nicht selbst als einen besonderen Menschen dar, sondern verk\u00fcndigte den Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbaren und die Zukunft voraussagen kann. Daniel wollte ihm den Traum deuten, nicht um sich selbst gro\u00df zu machen, sondern damit der K\u00f6nig die Bedeutung verstehen und sich selbst erkennen w\u00fcrde (29).<\/p>\n<p>Was war dann der Inhalt des Traums? Betrachten wir die Verse 31-35:<strong> <\/strong><strong>\u201eDu, K\u00f6nig, hattest einen Traum, und siehe, ein gro\u00dfes und hohes und hell gl\u00e4nzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen. Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer, seine Schenkel waren von Eisen, seine F\u00fc\u00dfe waren teils von Eisen und teils von Ton. Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenh\u00e4nden; der traf das Bild an seinen F\u00fc\u00dfen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommer\u001ftenne, und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem gro\u00dfen Berg, so dass er die ganze Welt f\u00fcllte.\u201c<\/strong> Im Mittelpunkt stand ein gro\u00dfes, hell gl\u00e4nzendes Standbild, das aus verschiedenen Materialien bestand und erschreckend aussah. Der Stein, der ohne Zutun von Menschenh\u00e4nden vom Berg herabkam, zerschlug das Bild und wurde zu einem gro\u00dfen Berg, der die ganze Welt f\u00fcllte.<\/p>\n<p>Was bedeutet dieses geheimnisvolle Bild mit seinem verschiedenen Elementen und was der Stein? Betrachten wir die Verse 36-43. Daniel beginnt die Deutung mit den Worten: <strong>\u201eDu, K\u00f6nig, bist ein K\u00f6nig aller K\u00f6nige, dem der Gott des Himmels K\u00f6nigreich, Macht, St\u00e4rke und Ehre gegeben hat und dem er alle L\u00e4nder, in denen Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die V\u00f6gel unter dem Himmel in die H\u00e4nde gegeben und dem er \u00fcber alles Gewalt verliehen hat. Du bist das goldene Haupt.\u201c<\/strong> Nebukadnezar war als K\u00f6nig des babylonischen Reiches tats\u00e4chlich der Herr des st\u00e4rksten Landes, dem damals niemand seine Vorherrschaft streitig machen konnte. Dementsprechend wurde er als das goldene Haupt dargestellt, was die gro\u00dfe Macht und die weltliche Herrlichkeit seines Reiches zum Ausdruck bringt. Aber Daniel sagte dabei klar, dass es der Gott des Himmels war, der ihm K\u00f6nigreich, Macht, St\u00e4rke und Ehre gegeben hatte und auch all die L\u00e4nder, \u00fcber die er derzeit herrschte. Daniel verk\u00fcndigte Nebukadnezar also Gott als den souver\u00e4nen Herrn, der \u00fcber seinem Leben stand und dem er alles zu verdanken hatte. Durch den Traum sollte er erkennen, wer er in Wirklichkeit vor Gott war und wie begrenzt und zeitlich limitiert sein Leben und seine Rolle war, die er in der Geschichte spielte. Denn sein K\u00f6nigreich w\u00fcrde nicht f\u00fcr immer bestehen. Daniel sagte weiter, dass nach ihm ein anderes K\u00f6nigreich aufkommen w\u00fcrde und danach ein drittes, das \u00fcber alle L\u00e4nder herrschen w\u00fcrde. Nebukadnezar sollte also wissen, dass sein Reich nicht lange bestehen bleiben, sondern von anderen Reichen abgel\u00f6st werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In dem Traum und der Deutung durch Daniel in den Versen 39-43 gew\u00e4hrte Gott Nebukadnezar eine weite Vorausschau auf \u00fcber eintausend Jahre in der Geschichte. Die drei Gro\u00dfreiche, die nach dem babylonischen Reich kommen w\u00fcrden, w\u00fcrden alle auch nicht f\u00fcr immer bleiben, sondern auch wieder untergehen und von einem anderen Reich beerbt werden. Das Reich nach ihm, das im Traum durch die silberne Brust und Arme des Bildes dargestellt war, war das Reich der Meder und Perser, die etwa 50 Jahre sp\u00e4ter das babylonische Reich einnehmen und seine Herrschaft \u00fcbernehmen w\u00fcrden. Das dritte Gro\u00dfreich, das im Traum durch den kupfernen Bauch und Lenden des Bildes dargestellt war, war das mazedonische Reich Alexanders des Gro\u00dfen, der etwa 150 Jahre sp\u00e4ter in einem gewaltigen Eroberungszug alle L\u00e4nder von Griechenland bis nach Indien einnahm. Dass im Traum der Wert des Materials, immer mehr abnimmt, weist darauf sein, dass die Qualit\u00e4t der Reiche immer mehr abnehmen w\u00fcrde. Das vierte Reich, das durch die eisernen Beine und die F\u00fc\u00dfe dargestellt war, steht f\u00fcr das R\u00f6mische Reich, das mit eiserner H\u00e4rte fast alle L\u00e4nder im Mittelmeerraum eroberte und viele weitere unterdr\u00fcckte. Aber wie Daniel vorausgesagt hat, war es nur teilweise stark, teilweise auch schwach; denn es war wohl milit\u00e4risch stark, aber von der Kultur seiner Bewohner her eher schwach und zunehmend verdorben. Au\u00dferdem wurde es ein geteiltes Reich, das nicht mehr vereinigt werden konnte, sondern als westr\u00f6misches und ostr\u00f6misches Reich geteilt blieb, dort aber in Form des ottomanischen Nachfolge-Reiches bis um 1900 Bestand hatte.<\/p>\n<p>Was war der Hauptpunkt des Traum, den Gott Nebukadnezar gab? Der Traum und Daniels Deutung machen klar, dass Gott der souver\u00e4ne Herr der Geschichte ist und sowohl das Leben der einzelnen Menschen als auch das Aufkommen und den Untergang der Reiche lenkt. Nebukadnezar herrschte damals \u00fcber das st\u00e4rkste Reich der Welt, und nach seinem Sieg \u00fcber \u00c4gypten gab es scheinbar niemanden, der sich mit ihm messen konnte. Er muss gedacht haben, dass er der m\u00e4chtigste Mann der Welt sei und dass seine Macht nicht zu brechen war. Aber Gott lie\u00df ihn gerade in dieser Zeit, in der er sich auf dem H\u00f6hepunkt seiner Macht befand, durch den Traum wissen, dass sein Reich nur eine begrenzte Zeit Bestand haben und er selbst nur eine begrenzte Rolle in der Geschichte spielen w\u00fcrde. Selbst die nachfolgenden Reiche w\u00fcrden nicht f\u00fcr immer bleiben, sondern einmal untergehen; denn Gott bestimmte ihr Aufkommen und die Zeit ihres Niedergangs. Nebukadnezar sollte also durch den Traum und Daniels Deutung seinen eigenen Platz in der Geschichte finden und die Bedeutung seiner eigenen Person vor Gott erkennen. Auch wenn er bis zu diesem Zeitpunkt geglaubt haben mag, dass sein G\u00f6tze \u201eBel\u201c st\u00e4rker sei als alle G\u00f6tter und ihm sogar den Sieg \u00fcber den Gott Israels geschenkt h\u00e4tte, sollte er nun durch den Traum erkennen dass der Gott des Himmels, der Gott Israels, der souver\u00e4ne Herr \u00fcber die ganze Welt und die Geschichte ist und sie nach seinem Willen lenkt.<\/p>\n<p>Welches Willen und Plan verfolgt Gott in der Geschichte vor allem? Lesen wir gemeinsam den Vers 44: <strong>\u201eAber zur Zeit dieser K\u00f6nige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten,<br \/>\ndas nimmermehr zerst\u00f6rt wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese K\u00f6nigreiche zermalmen und zerst\u00f6ren; aber es selbst wird ewig blei\u001fben.\u201c <\/strong>Hier verk\u00fcndigt Daniel dem K\u00f6nig das Hauptwerk Gottes, das er in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t in der Geschichte vollbringt. W\u00e4hrend alle Reiche aufkommen und nach einer bestimmten Zeit wieder untergehen, baut Gott selbst ein Reich auf, das nie zerst\u00f6rt wird, sondern ewig besteht. Dieses Reich begann in der Zeit der K\u00f6nige des zuletzt genannten Reiches, also in der Zeit des R\u00f6mischen Reiches, und es wird nie von jemandem beerbt bzw. \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>Wie w\u00fcrde dieses Reich entstehen? Vers 45 sagt: \u201e<strong>wie du ja gesehen hast, dass ein Stein ohne Zutun von Menschenh\u00e4nden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der gro\u00dfe Gott dem K\u00f6nig kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverl\u00e4ssig, und die Deutung ist richtig.\u201c <\/strong>Es w\u00fcrde durch den Stein kommen, der ohne Zutun von Menschenhand vom Himmel f\u00e4llt, alle anderen Reiche zerst\u00f6rt und schlie\u00dflich selbst so gro\u00df wird, dass es die ganze Erde erf\u00fcllt. Wer ist dieser Stein? Viele Stellen in der Bibel sprechen bildhaft von Jesus als dem Stein. Im Markusevangelium Kap. 12 zitiert Jesus selbst die betreffende Stelle in Psalm 118 und sagt: <strong>\u201eHabt ihr nicht dieses Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen?\u201c<\/strong> (Mk 12,10.11) Jesus ist der Stein, der ohne Zutun von Menschenh\u00e4nden vom Himmel gekommen ist und das Reich aufbaut, das nie zerst\u00f6rt wird.<\/p>\n<p>Jesus kam vom Himmel in die Welt und predigte: <strong>\u201eDie Zeit ist erf\u00fcllt und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Bu\u00dfe und glaubt an das Evangelium!\u201c<\/strong> (Mk 1,15) Um das Reich Gottes zu bauen, erzog Jesus einige Menschen als seine J\u00fcnger und starb am Kreuz, um f\u00fcr unsere S\u00fcnden zu s\u00fchnen und Gottes Reich f\u00fcr alle zu \u00f6ffnen, und erstand von den Toten auf.  Seitdem w\u00e4chst sein Reich durch seine J\u00fcnger, die die Botschaft vom Reich Gottes in allen L\u00e4ndern verk\u00fcndigen. Selbst in Rom, wo sich Kaiser wie G\u00f6tter verehren lie\u00dfen, entstand eine lebendige Gemeinde, die wuchs, bis das Christentum in Rom zur Staatsreligion wurde. Gott lie\u00df sein Reich auch in unserem Land entstehen und wachsen. In einer Zeit, als die Kirche sich in mancher Hinsicht vom Kern des Evangeliums entfernt hatte, erm\u00f6glichte Gott eine geistliche Erneuerung, obwohl die M\u00e4chtigen in Staat und Kirche sich dagegen str\u00e4ubten. Gott baut bis heute sein Reich durch diejenigen, die sich durch den Glauben an seinen Sohn unter seine Herrschaft stellen, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern in allen Teilen der Erde, sogar im kommunistischen China und in Nordkorea. Wir k\u00f6nnen nicht genau sagen, wie es konkret \u00fcberall weitergehen wird. Aber Gott wird sein Reich sicher weiter bauen, bis es die ganze Erde erf\u00fcllt. Jesus wird wiederkommen und alle Reiche dieser Welt zerst\u00f6ren und sein ewiges Reich vollends errichten, sodass es alles erf\u00fcllt. Das ist das Ziel der Geschichte, auf das Gott hinarbeitet und das deshalb sicher eintreten wird. Wir sollen auch f\u00fcr dieses Ziel leben und es erlangen.<\/p>\n<p>Die Menschen haben seit dem Verlust des Paradieses den Wunsch, in dieser Welt ein starkes Reich zu bauen, das ihnen ein Leben in Gl\u00fcck und Sicherheit erm\u00f6glicht und das m\u00f6glichst nie vergehen soll. Aber alle Reiche der Menschen vergehen, weil sie keine feste Substanz haben, sondern nur auf menschlichem Willen, menschlicher Macht und Organisation beruhen, seien sie politischer oder wirtschaftlicher oder sonstiger Art. Aber Gottes Reich w\u00e4chst unaufh\u00f6rlich und bleibt ewig. Es sieht oft so aus, als ob die M\u00e4chtigen dieser Welt den Lauf der Welt bestimmen. Aber Gott ist der souver\u00e4ne Herr der Geschichte. Parallel zu den oft schwer \u00fcberschaubaren Prozessen in der Politik baut Gott sein eigenes Reich auf, das ewig bleibt. In diesem Reich allein herrschen Wahrheit, Friede und Gerechtigkeit. Nur dieses Reich kann uns Menschen wahrhaft gl\u00fccklich machen und Ziel unseres Lebens sein. Gottes ewiges Reich allein kann uns Menschen festen Halt und ewigen Bestand geben. Allein f\u00fcr dieses Reich lohnt es sich zu leben; weil es bestehen bleiben wird und wir ewig seinen Segen genie\u00dfen k\u00f6nnen. Dieses Reich soll unser klares Ziel und Anliegen sein. Alle Zeit, Streben und Kraft, die wir in andere Reiche investieren, sind letztlich vergeblich verbraucht und vergeudet. Daher sagte Jesus: <strong>\u201eTrachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen\u201c<\/strong> (Mt 6,33). Als die J\u00fcnger Jesus baten, sie zu lehren, wie sie beten sollen, sagte er: <strong>\u201eWenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme\u201c<\/strong> (Lk 11,2). Gottes Reich ist Gottes Anliegen und Ziel und es wird gewiss kommen und allein f\u00fcr immer bleiben.<\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr alle Menschen aller Zeiten die wichtigste Angelegenheit im Leben, Gottes Reich zu erkennen und sich seiner Herrschaft zu unterstellen. So zeigte Gott auch dem m\u00e4chtigen K\u00f6nig Nebukadnezar, dass auch er trotz seiner momentanen Macht Gott unterstand und dass sein Reich nicht ewig bestehen w\u00fcrde. Nebukadnezar sollte Gott als den souver\u00e4nen Gott anerkennen und Gottes Reich bejahen, anstatt blo\u00df ein eigenes Reich weiter zu bauen, als ob es ewig bestehen und er selbst dadurch ewig bleiben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wie reagierte Nebukadnezar? Betrachten wir Verse 46-47: <strong>\u201e<\/strong><strong>Da fiel der K\u00f6nig Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich nieder vor Daniel und befahl, man sollte ihm Speisopfer und R\u00e4ucheropfer darbringen.<\/strong><sup><strong> <\/strong><\/sup><strong>Und der K\u00f6nig antwortete Daniel und sprach: Es ist kein Zweifel, euer Gott ist ein Gott \u00fcber alle G\u00f6tter und ein Herr \u00fcber alle K\u00f6nige, der Geheim\u001fnis\u001fse ofenbaren kann, wie du dies Geheimnis hast offenbaren k\u00f6nnen.\u201c<\/strong> Nebukadnezar war davon, dass Daniel seinen Traum perfekt wiedergeben und \u00fcberzeugend auslegen konnte, \u00fcberw\u00e4ltigt.  Er erkannte Gott mit dem Mund als Gott \u00fcber alle G\u00f6tter an und gab Daniel und seinen Freunden hohe Positionen (48.49). Aber wie wir n\u00e4chste Woche sehen werden, zog er in seinem Herzen leider keine richtige Konsequenz und unterstellte sich nicht Gottes Herrschaft.<\/p>\n<p>Wir sollen es besser machen als er. Es ist ein gro\u00dfes Privileg, dass wir durch den Glauben an Jesus zu diesem Reich geh\u00f6ren d\u00fcrfen. Dies gibt unserem Leben Sinn, eine feste Grundlage und festen Bestan. Sonst arbeiten und leben wir f\u00fcr etwas, was vergeht. Gottes Reich gibt uns Hoffnung, denn sein Reich bleibt ewig und wird alle anderen Reich zerst\u00f6ren und beenden. M\u00f6ge Gott uns helfen, ganz bewusst als B\u00fcrger seines Reiches und f\u00fcr sein Reich zu leben, wo wir wahrhaftigen, ewigen Lohn bekommen werden. Lesen wir zum Schluss nochmals das Leitwort: <strong>\u201eAber zur Zeit dieser K\u00f6nige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerst\u00f6rt wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese K\u00f6nigreiche zermalmen und zerst\u00f6ren; aber es selbst wird ewig bleiben\u201c<\/strong> (2,44).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Aber es selbst wird ewig bleiben \u201eAber zur Zeit dieser K\u00f6nige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerst\u00f6rt wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese K\u00f6nigreiche zermalmen und zerst\u00f6ren; aber es selbst wird ewig bleiben.\u201c (2,44) Habt ihr schon einmal einen Traum gehabt, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2361"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10964,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2361\/revisions\/10964"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}