{"id":2177,"date":"2012-08-26T22:13:34","date_gmt":"2012-08-26T21:13:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2177"},"modified":"2022-11-18T12:23:42","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:42","slug":"predigt-matthaus-2215-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-matthaus-2215-46\/","title":{"rendered":"Predigt: Matth\u00e4us 22,15 &#8211; 46"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/P11Mt22-1546.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><strong>Das h\u00f6chste Gebot<\/strong><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Jesus aber antwortete ihm: Du sollst den Herrn,                                                                  deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer                                                                          Seele und von ganzem Gem\u00fct <\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>(Mt 22,37)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In der Gemeinde besch\u00e4ftigen wir uns sehr viel mit der Bibel. Dadurch erfahren wir, was Gott von uns m\u00f6chte, dass wir tun sollen. Doch worum geht es Gott bei all den Dingen, die wir f\u00fcr ihn tun sollen? Worauf m\u00f6chte Gott hinaus?  Was m\u00f6chte Gott eigentlich? Lasst uns heute insbesondere betrachten, durch welches Gebot wir die Mitte von Gottes Herz treffen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Teil I: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist (V. 15-22)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Mit viel Geduld und Liebe hatte sich der Herr Jesus der Juden in Jerusalem angenommen. Durch mehrere Gleichnisse offenbarte Er ihnen insbesondere Gottes Person, die den Juden in der Geschichte mit viel Langmut und G\u00fcte begegnet war. Er zeigte ihnen Gott als einen, der Seinem Volk immer wieder entgegenkam und sie in sein Reich einlud, um mit ihnen seine Freude zu teilen. Diese Gleichnisse, die r\u00fchrend die Liebe Gottes schildern, sollten Seinem Volk helfen, dessen tiefe Schuld vor Gott zu erkennen und folglich mit einem zerbrochenen Herzen Bu\u00dfe zu tun. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie reagierten aber die religi\u00f6sen Leiter des Volkes auf die Gleichnisse Jesu? Betrachten wir Vers 15: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Da gingen die Pharis\u00e4er hin und hielten Rat, wie sie ihn in seinen Worten fangen k\u00f6nnten.<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Die Worte Jesu lie\u00dfen die Herzen der Pharis\u00e4er kalt. Sie prallten an deren Herzen ab. Keine Spur von Reue. Im Gegenteil, sie versammelten sich, um einen Plan zu entwickeln, wie sie den Herrn Jesus ausschalten k\u00f6nnten. Sie wollten ihn zu einer Aussage verleiten, die Ihm zum Verh\u00e4ngnis werden k\u00f6nnte bzw. deretwegen sie ihn verklagen k\u00f6nnten. Wie sah nun ihr Plan aus? Betrachten wir zun\u00e4chst Vers 16a: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>und sandten zu ihm ihre J\u00fcnger samt den Anh\u00e4ngern des Herodes. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dies ist schon eine eigenartige Kombination: Eine Mischung aus religi\u00f6sen und politischen Personen kommt zu dem Herrn Jesus. Wie l\u00e4sst sich die Ph\u00e4nomen erkl\u00e4ren?<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Offenbar waren die Pharis\u00e4er<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">zu Herodes gegangen und hatten behauptet, dass Jesus das Volk gegen den Kaiser aufhetzen w\u00fcrde. Wenn Herodes ihnen ein paar seiner Knechte mitsenden w\u00fcrde, dann k\u00f6nnten sie ihm das sogar beweisen. Herodes lie\u00df sich darauf ein und sandte seine Knechte mit ihnen, um der Sache nachzugehen.  So kam es wohl, dass die Pharis\u00e4er bzw. deren J\u00fcnger samt den Herodianern zu dem Herrn Jesus kamen. Um ihre b\u00f6se Absicht zu verbergen, schmeichelten sie Ihn mit den Worten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201e<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em><strong>Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen<\/strong><\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>.\u201c Schleim, Schleim, Schleim. <\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Bemerkenswert ist aber, dass ihre Aussagen \u00fcber Jesu Person 100%tig richtig waren. Sie wussten ganz genau, dass Jesus  aufrichtig vor Gott lebte und sich nichts aus Anerkennung der Menschen machte, sondern es ihm allein darum ging, das Wort Gottes so zu vertreten wie es ist. Umso bedauernswerter war deren Ablehnung Jesu als den Christus. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie versuchten sie nun Jesus verbal zu fangen? Betrachten wir Vers 17: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Darum sage uns, was meinst du:<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em> <\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Ist\u00b4s recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Mit dieser Frage wollten sie den Herrn Jesus in eine Zwickm\u00fchle dr\u00e4ngen. Wie er sich auch immer \u00e4u\u00dfern sollte, es sollte ihm zum Verh\u00e4ngnis werden. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wenn nun Jesus sagen w\u00fcrde: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Nein, bezahlt die Steuern an den Kaiser nicht, denn Gott ist euer Herr und nicht dieser Heide.\u201c, <\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">dann w\u00fcrden sie zu den Knechten des Herodes sagen: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Seht, ihr habt es selbst geh\u00f6rt, dass er gegen den Kaiser ist<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">.\u201c Wenn aber Jesus die Steuerzahlung bejahen w\u00fcrde, so w\u00fcrden sie dies als Anlass nehmen, um seinen messianischen Anspruch vor der \u00d6ffentlichkeit abzuerkennen. Denn f\u00fcr die Juden war die Herrschaft des Kaisers der strikte Gegensatz zur Gottesherrschaft. Ihrer Vorstellung vom Messias, der sie von der Herrschaft der R\u00f6mer befreien sollte, w\u00fcrde es gar nicht passen, dass Jesus die Steuern an den Kaiser bef\u00fcrwortet. So versuchten die Pharis\u00e4er Jesus mit ihrer Frage auf einer hinterh\u00e4ltigen Art und Weise zu umzingeln. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch welche vollm\u00e4chtige Antwort gab der Herr Jesus ihnen? &#8211; Betrachten wir zun\u00e4chst Vers 18: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich?<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Zun\u00e4chst einmal bekamen sie scharfe Worte zu h\u00f6ren: Heuchler waren sie, weil sie vorgaben, von dem Herrn Jesus geistlichen Rat zu ersuchen, in Wirklichkeit ihn aber versuchen wollten. Durch die harten Worte sollten sie sich selbst erkennen und dann Bu\u00dfe tun. Obwohl sie nur mit einer b\u00f6sen Absicht zu Ihm kamen, unterlie\u00df es der Herr Jesus aber trotzdem nicht, auf die Frage Seiner Gegner einzugehen. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Zeigt mir die Steuerm\u00fcnze!<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">,<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">sagte er zu ihnen. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Wessen Bild und Aufschrift ist das?<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">, fragte er sie dann. \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Des Kaisers<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c, antworteten die Gegner. Gleichzeitig dachten sie sich bestimmt: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Was hat denn das Aussehen der M\u00fcnze mit unserer Frage zu tun? Worauf will Jesus denn hinaus?\u201c<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">, Welche Wahrheit wollte der Herr Jesus  seinen Feinden durch den Aufdruck der M\u00fcnze lehren? Lesen wir gemeinsam Vers 21b: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Da sprach er zu ihnen:<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Jedem das, was ihm geb\u00fchrt. Auf der M\u00fcnze war das Abbild und die Aufschrift des Kaisers, auf den Menschen ist das Abbild Gottes. Somit ist das r\u00f6mische Geld das Eigentum des Kaisers und der Mensch das Eigentum Gottes. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Deswegen geb\u00fchrt dem Kaiser die Steuer, Gott aber die Anbetung durch das eigene Leben. Die Pharis\u00e4er verstie\u00dfen gegen beides. Sie hatten eine verachtenden Haltung gegen\u00fcber der r\u00f6mischen Obrigkeit und sie meinten, sie w\u00e4ren im Recht dazu, weil die R\u00f6mer ja Heiden waren. Doch auch Gott gaben sie nicht, was Sein war. Sie gaben ihm nicht die Ehre, die ihm durch Seinen Sohn zustand. Obwohl Jesus m\u00e4chtig in Worten und Taten auftrat, erkannten sie ihn nicht als Christus bzw. als den Herrn an. Im Gegenteil, sie bek\u00e4mpften ihn. Deswegen Jesu  Aufforderung an sie: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Mit so einer Antwort hatten die Gegner Jesu nicht gerechnet gehabt. Sie meinten, sie h\u00e4tten den Herrn Jesus in eine Falle locken k\u00f6nnen; ihn b\u00f6se \u00fcberraschen k\u00f6nnen. Doch wurde nicht er, sondern sie \u00fcberrascht durch seine vollm\u00e4chtige Antwort. Sie erkannten, dass sie nichts gegen ihn ausrichten k\u00f6nnen, sodass sie von ihm ablie\u00dfen und davongingen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Zwar haben wir heute keinen Kaiser mehr, aber die Steuern sind geblieben. Wie der Kaiser so will auch die  Regierung unser Bestes, n\u00e4mlich unser Geld. So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist bedeutet auch f\u00fcr uns, mit aller Aufrichtigkeit Steuern zu bezahlen, jegliche Antr\u00e4ge sch\u00f6n ehrlich auszuf\u00fcllen, keine Schwarzarbeit zu betreiben usw. Doch geht es hierbei nicht nur um Steuern, sondern auch um die Gesetze und Regeln des Staates, denen wir einzuhalten verpflichtet sind. Wer z.b. die Schule schw\u00e4nzt, verletzt das Gesetz zur Schulpflicht. F\u00fcr mich konkret bedeutet es, gut und aufrichtig zu arbeiten und ehrlich mit den Arbeitszeiten umzugehen, weil ich ja zurzeit f\u00fcr den Staat arbeite. Es bedeutet f\u00fcr mich aber auch, keine Raubkopien und illegale Downloads zu betreiben.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch viel wichtiger ist es, Gott zu geben, was Gottes ist. Unser Leben geh\u00f6rt ihm. Gott m\u00f6chte die Ehre durch unser Leben nehmen. So m\u00fcssen wir dar\u00fcber nachdenken, welche Bereiche unseres Lebens wir der Herrschaft Seines Sohnes noch nicht unterstellt haben und daf\u00fcr Bu\u00dfe tun.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Teil II: Der Gott der Lebenden (23-33)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Nachdem der Angriff der Pharis\u00e4er k\u00e4rglich gescheitert war, versuchten es die Sadduz\u00e4er, den Herrn Jesus zu versuchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Sadduz\u00e4er waren neben den Pharis\u00e4ern die andere religi\u00f6se Partei. Die meisten Hohepriester geh\u00f6rten den Sadduz\u00e4ern an. Ebenso war auch die Mehrheit des Sanhedrin von ihnen besetzt. Im Gegensatz zu den Pharis\u00e4ern erkannten sie lediglich die 5 B\u00fccher Mose als Wort Gottes an und vertraten die Ansicht, dass es keine Auferstehung noch Geister und Engel geben w\u00fcrde. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Mit welchen Worten wollten sie nun den Herrn Jesus auf die Probe stellen? &#8211; Betrachten wir die Verse 24 \u2013 28: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>und sprachen:<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> Meister, Mose hat gesagt (5. Mose 25, 5-6): \u201eWenn einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.\u201c Nun waren bei uns sieben Br\u00fcder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterlie\u00df er seine Frau seinem Bruder; desgleichen der zweite und der dritte bis zum siebenten. Zuletzt nach allen starb die Frau. Nun in der Auferstehung: wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Frau aus der Geschichte war ein Pechvogel ohnesgleichen. Welchen Bruder sie auch heiratete, der starb. Sieben Br\u00fcder hintereinander. Was f\u00fcr ein Zufall. Die Frau muss sich als den Tod h\u00f6chstpers\u00f6nlich gef\u00fchlt haben. Nicht einmal ein Happy End gab es. Denn schlie\u00dflich starb auch die Frau. Ooh, wirklich sehr tragische Geschichte. Einige, die dabei standen, mussten sicherlich schon ihre Taschent\u00fccher auspacken. Was sollen wir \u00fcber diese Geschichte sagen. War sie echt? Bestimmt nicht. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Es liegt vielmehr n\u00e4her, dass die Sadduz\u00e4er Jesus und den Glauben an die Auferstehung mit einer frei erfundenen, ironisch erz\u00e4hlten Geschichte ins L\u00e4cherliche ziehen wollten. Im  Anschluss ihrer Erz\u00e4hlung fragten sie daher  den Herrn Jesus: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Nun in der Auferstehung: wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Mit dieser Frage <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">versuchten sie eine lustige Situation zu konstruieren. Da sehen sich nun die sieben Br\u00fcder und die Frau nach dem Tod wieder. Alle haben einen Fragezeichen \u00fcber den Kopf. Denn keiner wei\u00df, wem diese Frau geh\u00f6rt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch mit welcher m\u00e4chtigen Antwort \u00fcberraschte der Herr Jesus auch sie? &#8211; Betrachten wir Vers 29: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Zun\u00e4chst bekamen auch sie scharfe Worte zu h\u00f6ren. \u00dcber sie erging ein vernichtendes Urteil: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Ihr seid absolut falsch.<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Ihr habt \u00fcberhaupt keine Ahnung von der Bibel, auch nicht von der Kraft Gotte<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">s<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>, die die Auferstehung bewirkt\u201c<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">, war sinngem\u00e4\u00df Jesu Antwort an die Sadduz\u00e4er. Ebenso wie die Pharis\u00e4er sollten auch sie sich selbst erkennen und folglich Bu\u00dfe tun. Dann korrigierte der Herr Jesus ihre falsche Vorstellung von der  Auferstehung \u2013 Vers 30: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Offenbar verstanden die Sadduz\u00e4er unter der Auferstehung eine Art Fortsetzung oder Wiederbelebung des irdischen Lebens, sodass sie wie von selbstverst\u00e4ndlich davon ausgingen, dass die Heirat auch in der Auferstehung bestehen bleiben w\u00fcrde. Doch der Herr Jesus wies sie darauf hin , dass Gott etwas v\u00f6llig neues schaffen wird. In der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr so wie jetzt sein, sondern wie die himmlischen Engel, unter denen es keine Heirat gibt. Wie wollte der Herr Jesus ihnen schlie\u00dflich helfen, doch Auferstehungsglauben zu haben? &#8211; Lesen wir gemeinsam die Verse 31 \u2013 32: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht (2. Mose 3,6): \u201eIch bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs\u201c? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Klugerweise half der Herr Jesus den Sadduz\u00e4ern mit einem Wort aus Mose, weil sie ja nur dessen B\u00fccher als das Wort Gottes anerkannt hatten. Gott hatte zu Mose diesen Satz gesagt: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eIch bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs\u201c? <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Zu Moses Lebzeiten waren die Stammv\u00e4ter schon l\u00e4ngst verstorben. Dass Gott aber zu Moses sagte: \u201eIch bin\u201c und nicht \u201eIch war\u201c, zeigt, dass Abraham, Isaak und Jakob vor Gott noch lebten. Vor allem w\u00e4re es von Gott ein Armutszeugnis gewesen, sich Mose als einen Gott von Toten vorzustellen. Solch ein Gott ist schwach. Dies h\u00e4tte Mose damals davor abgeschreckt, Glauben an Gottes Kraft bei seiner Berufung zu fassen. Vielmehr stellte er sich als einen Gott der Lebenden vor. Gott lebt und die, die er berufen hatte, lebten auch. Gott ist die Quelle des Lebens. Alle, die mit ihm in Verbindung treten, leben auch. Gott ist wie eine Sonne, die das Licht des Lebens ausstrahlt, sodass alle, die in ihrer Umgebung sind, leben. W\u00e4hrend die Gedankenwelt der Sadduz\u00e4er von Zufall, Schicksal und Tod beherrscht war, war Jesu Gedankenwelt von einem Gott, in dem das Leben ist, bestimmt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Unz\u00e4hlige Auseinandersetzungen muss es zwischen den Sadduz\u00e4ern und den Pharis\u00e4ern \u00fcber die Frage der Auferstehung gegeben haben. Keine der Parteien konnte die andere von ihrer Ansicht \u00fcberzeugen. Doch der Herr Jesus vernichtete mit einem Wort den Irrglauben der Sadduz\u00e4er, sodass auch sie vor ihm verstummten. Die Sadduz\u00e4er waren sprachlos und das Volk war entsetzt \u00fcber Jesu vollm\u00e4chtige Antwort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Ansicht der Sadduz\u00e4er ist eine sehr moderne Ansicht. Die Jugendlichen werden in der Schule immer wieder mit der Ansicht konfrontiert: \u201eNach dem Tod ist alles vorbei. Es gibt kein Leben nach dem Tod.\u201c Denken wir mal dar\u00fcber nach, was das hei\u00dft.  Johannes, Priska, Gloria und David sie sind so h\u00fcbsch. Sie befinden sich gerade in der Bl\u00fctezeit ihres Lebens. Aber nach der Theorie der Evolutionisten soll ihre Verwesung das letzte Wort haben. Aber Jesus sagt: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Nein, nein, sie werden sein wie die Engel, wenn sie denn an mich glauben<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">. Denn wir haben einen Gott der Lebenden und nicht der Toten. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Deswegen soll unsere Gedankenwelt von der Hoffnung der Auferstehung bestimmt sein, anstelle von Tod, Depression, Schicksal und Zufall und <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">von Materialismus. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Teil III: Das h\u00f6chste Gebot (V. 34 \u2013 46)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Als die Pharis\u00e4er h\u00f6rten, dass der Herr Jesus den Sadduz\u00e4ern das Maul verstopft hatte, versammelten sie sich. Wie war wohl die Stimmung unter ihnen? Sicherlich kam Schadenfreude unter ihnen auf. Endlich hatte es jemand den Sadduz\u00e4ern einmal gezeigt. Andererseits war derjenige, der es den Sadduz\u00e4ern gezeigt hatte, Jesus, den sie hassten. Weder sie noch die Sadduz\u00e4er konnten etwas gegen den Herrn Jesus ausrichten. Er war ihnen einfach zu \u00fcberlegen. Durch seine Weisheit bewies Jesus seine Vollmacht von oben. Was sollten sie nun tun? Die Ratlosigkeit der versammelten Pharis\u00e4er veranlasste einen von ihnen, der ein Schriftgelehrter war, erneut die theologische Auseinandersetzung mit dem Herrn Jesus aufzunehmen. So entgegnete er Jesus mit der wesentlichen Frage, welches das h\u00f6chste Gebot im Gesetz sei. Die Juden hatten zahlreiche Gesetze und Satzungen. Ingesamt besa\u00dfen sie an die 600 Gebote. Welches von diesen sollte nun das aller wichtigste Gebot sein? Viele w\u00fcrden wohl antworten, dass das erste von den 10 Geboten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Du sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">das wichtigste Gebot sei. Welche Antwort gab aber der Herr Jesus? <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Lesen wir gemeinsam Vers 37: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Jesus aber antwortete ihm: \u201e<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fct. Dies ist das h\u00f6chste und gr\u00f6\u00dfte Gebot<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c Der Herr Jesus musste nicht \u00fcberlegen, um die Frage des Schriftgelehrten zu beantworten. Weil Er mit aller Entschiedenheit f\u00fcr den Vater lebte, konnte er mit einer geistlichen Klarheit antworten. \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fct. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Der Herr Jesus sprach so zu sagen aus seinem Herzen heraus. Dann bekr\u00e4ftigte er seine Antwort mit aller Gewissheit und Nachdruck:<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> Dies ist das h\u00f6chste und gr\u00f6\u00dfte Gebot<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c. Der Herr Jesus wusste ganz genau, worauf Gott Wert legt. Und er hatte recht. Gott war es \u00e4u\u00dferst wichtig gewesen, dass die Juden dieses Gebot zu Herzen nehmen. Die Israeliten sollten sich dieses Gebot hinter die Ohren schreiben, ja es sich regelrecht einh\u00e4mmern, wie man es in 5. Mose nachlesen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Der Schriftgelehrte mag sich vielleicht gedacht haben: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Ja, ich bin schon so einer, der Gott  von ganzem Herzen liebt. Denn ich faste regelm\u00e4\u00dfig, ich gehe jeden Samstag in die Synagoge, ich gebe meinen Zehnten, halte den Sabbat usw.<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c Doch hatte er Recht oder musste der Herr Jesus ihn korrigieren? Lesen wir gemeinsam Vers 39: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Das andere aber ist dem gleich: <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c (3. Mose 19,18). Dies ist schon eine gro\u00dfe Aussage, die der Herr Jesus hier macht. Seinen N\u00e4chsten zu lieben wie sich selbst steht auf derselben Ebene mit der Liebe zu Gott. Dies war ein hartes Urteilswort f\u00fcr jeden Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er, die ihren Fokus auf die \u00e4u\u00dfere Einhaltung von Regeln Wert legten, aber den barmherzigen Umgang mit ihren Mitmenschen f\u00fcr nicht so wichtig hielten. Sie meinten, sie k\u00f6nnten mit Gott eine eindimensionale Beziehung f\u00fchren; ihre Mitmenschen au\u00dfer Acht lassen und gleichzeitig Gott doch lieben. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch Jesus sagte ihnen \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Das andere aber ist dem gleich&#8230;<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c Wenn sie Gott wahrhaftig lieben wollten, dann sollten sie damit anfangen, ihre N\u00e4chsten zu lieben, und zwar so wie sich selbst. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Jeder von uns wei\u00df allzugut, dass man sich unbegrenzt lieben kann. Mit der Forderung  \u201eseinen N\u00e4chsten zu lieben wie sich selbst\u201c brach der Herr Jesus alle Schranken der N\u00e4chstenliebe ab. Humanistische Liebe h\u00e4lt es f\u00fcr t\u00f6richt, den N\u00e4chsten \u00fcber das eigene Wohlergehen hinaus zu lieben. Doch christliche, heilige Liebe kennt keine Grenzen.<\/span> <span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Einmal sagte Er zu seinen J\u00fcngern: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Niemand hat gr\u00f6\u00dfere Liebe als die, dass er sein Leben l\u00e4sst f\u00fcr seine Freunde<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (15.13). Die Dimension der N\u00e4chstenliebe reicht bis ans eigene Leben. Der Herr Jesus gab hierf\u00fcr das beste Beispiel, indem Er Sein Leben f\u00fcr die Menschen gab. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In welchem Verh\u00e4ltnis stehen aber die anderen vielen Gebote zu diesen beiden Geboten? &#8211; Betrachten wir Vers 40: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>In diesen beiden Geboten h\u00e4ngt das ganze Gesetz und die Propheten.<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Das Gesetz und die Propheten, also das gesamte AT,<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> wird eben gerade dadurch erf\u00fcllt, wenn man diese beiden Gebote einh\u00e4lt. Denn der Geist der Gebote ist die Liebe. In ihnen geht es ja gerade darum, konkret Liebe zu Gott und zu den Menschen auszu\u00fcben. Gott ist ja die Liebe und weil die Gebote von ihm kommen, drehen sie sich um die Liebe. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was k\u00f6nnen wir von Jesu Antwort lernen? Die Menschen f\u00fchren verschiedene Lebensstile. Die einen sind beneidenswert, bei den anderen kann man nur den Kopf sch\u00fctteln. Einer der armseligsten Lebenstile ist mit Sicherheit ein halbherziges Glaubensleben. Man entsagt sich zum einen den Freuden der Welt, ist aber zum anderen auch nicht bereit, sich auf Gott komplett einzulassen. Mit so einem Lebensstil lebt man sozusagen in einer Zwischenwelt, in der man weder geistliche noch weltliche Freude und Sinn hat. Ein solches Glaubensleben ist gekennzeichnet von st\u00e4ndiger innerer Zerissenheit und Unfrieden. Halbherzigkeit ist also nicht allein S\u00fcnde, sondern auch eine sehr ungeschickte und t\u00f6richte Lebensweise; im Grunde genommen eine Verschwendung von Lebenszeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Lasst uns (einschlie\u00dflich Prediger) nicht solche halbherzigen, laue Christen sein, sondern unsern Herrn Jesus von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gem\u00fct lieben. Wir wollen unseren Herrn mit einem ungeteilten Herzen dienen, mit einem Herzen, das keine Kompromisse im Gehorsam kennt, lieben. Gott will, dass wir unseren ganzen Willen und Kraft aufbereiten, um ihm zu dienen. Kurz gesagt: Lasst uns das Gott geben, was Gottes ist, n\u00e4mlich unser komplettes Herz. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch bedeutet dies nicht, dass wir ein Leben in der Zweisamkeit mit Gott f\u00fchren sollen. Ein entschiedenes Glaubensleben ist vielmehr davon gekennzeichnet, dass sich die eigenen Gedanken um das geistliche und physische Wohlergehen unserer N\u00e4chsten drehen, anstatt um die eigenen Probleme und Sorgen. Wir haben die Gnade der S\u00fcndenvergebung empfangen und sind errettet. Wir sind froh \u00fcber unsere Errettung. Aber was ist mit denen, die den Herrn Jesus noch nicht kennen? Wenn wir unsere N\u00e4chsten wirklich lieben wie uns selbst, dann setzen wir unsere Zeit und Kraft f\u00fcr die Errettung unserer Mitmenschen ein, sodass auch sie wie wir an der Gnade                                  teilhaben k\u00f6nnen.  Die Verk\u00fcndigung der Gnade Jesu ist sicherlich nicht die einzige Form der N\u00e4chstenliebe, aber doch eine sehr wichtige.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Kehren wir zum Text zur\u00fcck. Die Pharis\u00e4er versammelten sich erneut, um vermutlich ihren n\u00e4chsten Angriff gegen den Herrn Jesus zu planen. Doch nun kam der Herr Jesus ihnen zuvor und stellte ihnen eine wichtige Frage. -Vers 42: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er?<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Als die Pharis\u00e4er ihm antworteten, dass der Christus der Sohn Davids sei, verwies der Herr Jesus auf eine Stelle aus den Psalmen, in der David den Christus als seinen Herrn bezeichnet. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er dann sein Sohn?<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> fragte der Herr Jesus sie dann schlussfolgernd. Er gab den Pharis\u00e4ern eine Frage, die sie zum \u00dcberdenken ihres Christusbildes anregen sollte. Denn das Bild der Pharis\u00e4er vom Christus war keineswegs ausreichend. Christus ist zwar der Sohn Davids, doch dar\u00fcber hinaus ist er der Sohn Gottes. Die Pharis\u00e4er hatten lediglich die Menschheit des Christus im Blick, doch der Herr Jesus wollte ihnen die Gottheit des Christus lehren. Der Verfasser kommentiert dieses Ereignis abschlie\u00dfend mit den Worten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, auch wagte niemand von dem Tage an, ihn hinfort zu fragen (V.46).<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">In den letzten Wochen besch\u00e4ftigten und belasteten mich verschiedene Dinge, sodass ich versucht war, eigenwillig zu handeln. Ich fing an,  wie die Gegner mit Jesus theologische Debatten zu f\u00fchren nach dem Motto: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Wenn ich dies oder jenes t\u00e4te, dann w\u00e4re es doch aus Gottes Sicht viel besser als wie wenn ich weiter das so machen w\u00fcrde..<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">.\u201c  Da ich mich gedanklich mit meiner Situation besch\u00e4ftigte, war ich auch nicht mehr offen f\u00fcr die mir anvertrauten Menschen. Deren Probleme gingen mir auf den Keks. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Doch Jesu Wort: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fct.<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> bedeutet f\u00fcr mich zurzeit, in allen Dingen unter die F\u00fchrung Gottes zu bleiben, anstelle eigensinnig zu handeln. Es bedeutet f\u00fcr mich, Jesus mit der Haltung zu begegnen: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em>Du hast Recht, auch wenn ich es zurzeit nicht verstehe<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u201c. Und das Gebot der N\u00e4chstenliebe bedeutet, meine Probleme Gott abzugeben, sodass ich wieder einen freien Kopf f\u00fcr die mir anvertrauten Menschen und auch einen freien Kopf f\u00fcr meine Aufgabe und Verantwortung f\u00fcr die Studenten in Heidelberg habe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was bedeutet f\u00fcr dich das Gebot der Liebe zum Vater und zu deinem N\u00e4chsten ganz pers\u00f6nlich und konkret?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Lesen wir zum Schluss noch einmal den Leitvers: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Jesus aber antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>und von ganzem Gem\u00fct.<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das h\u00f6chste Gebot Jesus aber antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fct (Mt 22,37) In der Gemeinde besch\u00e4ftigen wir uns sehr viel mit der Bibel. 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