{"id":2169,"date":"2012-09-15T20:30:27","date_gmt":"2012-09-15T19:30:27","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2169"},"modified":"2022-11-18T12:23:40","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:40","slug":"predigt-matthaus-241-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-matthaus-241-31\/","title":{"rendered":"Predigt: Matth\u00e4us 24,1 &#8211; 31"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/P11Mt24-0131.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Das Kommen des Menschensohns<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eUnd dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit gro\u00dfer Kraft und Herrlichkeit.\u201c<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(29)<\/p>\n<p>Im heutigen Text betrachten wir, wie eine spontane Tempelbesichtigung der J\u00fcnger zu einer gewaltigen Offenbarung Jesu \u00fcber das Ende des Tempels, seine Wiederkunft und schlie\u00dflich das Ende der Welt f\u00fchrte. Was hei\u00dft es, in der Endzeit zu leben? Worauf sollen wir gefasst sein? Gibt es Grund zur Panik? Welchen Glauben sollen wir vorweisen? M\u00f6ge Jesus, der auf den Wolken des Himmels mit gro\u00dfer Kraft und Herrlichkeit wiederkommen wird, alle Fragen beantworten und uns Zuversicht und Gewissheit \u00fcber die Endzeit schenken. Ihm sei Ehre, dessen Wiederkunft wie der Blitz sein wird, der von Osten nach Westen aufleuchtet. Ihm sei Ehre, der seine Wiederkunft durch viele Zeichen und Erscheinungen ank\u00fcndigt.<\/p>\n<p><strong>Teil I\u00a0\u00a0 Das Evangelium wird in der ganzen Welt gepredigt (1-22)<\/strong><\/p>\n<p>Was taten die J\u00fcnger, als Jesus den Tempel verlie\u00df? Vers 1: <strong>\u201eUnd Jesus ging aus dem Tempel fort und seine J\u00fcnger traten zu ihm und zeigten ihm die Geb\u00e4ude des Tempels.\u201c<\/strong> Die J\u00fcnger m\u00fcssen vom Anblick des Tempels fasziniert gewesen sein. Sie sahen den Tempel nicht zum ersten Mal. Mehrmals waren sie ein und ausgegangen. Dennoch waren sie hingerissen von der architektonischen Beschaffenheit. Und nicht zu Unrecht. Massive Steinbl\u00f6cke von gewaltigem Ausma\u00df waren perfekt behauen und ineinander zusammengef\u00fcgt und mit Gold \u00fcberzogen. Der Tempel \u2013 so erschien es den J\u00fcngern vielleicht \u2013 war f\u00fcr die Ewigkeit gebaut.<\/p>\n<p>Was entgegnete aber Jesus zu ihrer gutgemeinten Besichtigungstour? Vers 2: <strong>\u201eEr aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.\u201c<\/strong> Jesus sah, was sich niemand vorstellen konnte und vorstellen wollte. Und Jesus hatte vollkommen Recht. Die R\u00f6mer w\u00fcrden 70 n.Chr. den Tempel in Brand stecken und die Steintr\u00fcmmer aussieben, um das geschmolzene Gold zur\u00fcckzugewinnen. Kein Stein w\u00fcrde auf dem anderen bleiben.<\/p>\n<p>Wie reagierten die J\u00fcnger auf dieses Schreckensszenario? Vers 3: <strong>\u201eUnd als er auf dem \u00d6lberg sa\u00df, traten seine J\u00fcnger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein f\u00fcr dein Kommen und f\u00fcr das Ende der Welt?\u201c<\/strong> Interessanterweise setzten sie das Ende des Tempels gleich mit dem Ende der Welt. In einem Wisch sollte der Tempel zerst\u00f6rt werden, Jesus wiederkommen und die Welt untergehen. Denn kein Jude konnte sich ein Leben ohne den Tempel vorstellen. Der Tempel war das geistliche Zentrum der j\u00fcdischen Welt und der j\u00fcdischen Kultur. Dort war das Haus Gottes und Gottes Haus war ein Bethaus. Au\u00dferdem wurden dort die Opfer zur Vergebung der S\u00fcnden dargebracht. Wie sollte eine Beziehung zu Gott m\u00f6glich sein, ohne den Tempel?<\/p>\n<p>Im heutigen Text macht Jesus den J\u00fcngern deutlich, dass sie zwar die richtige Reihenfolge der Ereignisse aufgez\u00e4hlt hatten, aber mit falschem Timing. Die Zerst\u00f6rung des Tempels, die Wiederkunft Jesu und das Ende der Welt w\u00fcrden zwar nacheinander geschehen, aber nicht in kurzen Zeitabst\u00e4nden. Die Welt, im speziellen: die geistliche Welt, kann auch ohne den Tempel weiterexistieren, denn Jesus ist der wahre Tempel. Und wir leben in dieser Zeitspanne, bis unser Herr wiederkommt. Nun beten wir im Namen Jesu. Nun haben wir in Jesus das makellose und ewige S\u00fchneopfer f\u00fcr alle unsere S\u00fcnden. Unser Herr Jesus ist nun das Zentrum unseres geistlichen Lebens. Sein Name werde verherrlicht, unter allen V\u00f6lkern.<\/p>\n<p>\u201eWann wird das geschehen?\u201c fragten die J\u00fcnger, wann gehen der Tempel und die Welt unter? <strong>\u201eJesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verf\u00fchre. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus und sie werden viele verf\u00fchren.\u201c <\/strong>Jesus sagte voraus, dass bis zur Zerst\u00f6rung des Tempels, also in den bevorstehenden 40 Jahren, Verf\u00fchrungen durch falsche Christusse auf die Gl\u00e4ubigen zukommen w\u00fcrden. Vor diesen sollten sich die Gl\u00e4ubigen in Acht nehmen. Diese standen selbstverst\u00e4ndlich nicht auf der Seite Gottes, sondern waren verf\u00fchrerische Scharlatane, mit unlauteren Motiven.<\/p>\n<p>Weiter sprach Jesus: <strong>\u201eIhr werdet h\u00f6ren von Kriegen und Kriegsgeschrei, seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.\u201c<\/strong> (6) Der grausame j\u00fcdisch-r\u00f6mische Krieg stand an, dem ca. 1 Mio. Menschen allein in Jerusalem zum Opfer gefallen sind. Doch die Gl\u00e4ubigen sollten nicht erschrecken, denn auch wenn es danach aussah, war es noch nicht das Ende der Welt.<\/p>\n<p>Jesus nannte noch weitere Zeichen: <strong>\u201eDenn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein K\u00f6nigreich gegen das andere; und es werden Hungersn\u00f6te sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Alle diese Ereignisse fanden in der Antike, wie vorausgesagt, statt. Jesus sagt, dass diese schrecklichen Dinge geschehen mussten, denn sie sind der Anfang der Wehen. Die Zerst\u00f6rung Jerusalems war zwar nicht der Weltuntergang, doch die Anfangswehen f\u00fcr das Ende der Welt, das sp\u00e4ter erfolgen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Welche weiteren Leiden w\u00fcrde auf die J\u00fcnger zukommen? Verse 9 und 10: <strong>\u201eDann werden sie euch der Bedr\u00e4ngnis preisgeben und euch t\u00f6ten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen V\u00f6lkern. Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.\u201c<\/strong> So sah die Zukunft der ersten Christen aus. Bedr\u00e4ngnis, Verrat, Hass, Abfall und Mord erwarteten sie.<\/p>\n<p>Doch das war noch nicht alles. Verse 11 und 12: <strong>\u201eUnd es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verf\u00fchren. Und weil die Ungerechtigkeit \u00fcberhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.\u201c<\/strong> D\u00fcstere Zeiten standen den Christen bevor. Jeder einzelne w\u00fcrde auf Herz und Niere gepr\u00fcft werden. Sehr schnell w\u00fcrde sich herausstellen, wer echten Glauben hatte und wer sich oberfl\u00e4chlich zu Jesus bekannte. Viele fielen falschen Propheten zum Opfer, viele h\u00f6rten im Angesicht der Ungerechtigkeit auf, nach der biblischen Botschaft zu leben und ihre N\u00e4chsten zu lieben. Das junge Christentum w\u00fcrde bis aufs Mark und Bein ersch\u00fcttert werden.<\/p>\n<p>Welche Hoffnung konnte es im Angesicht dieser Bedrohung f\u00fcr die Christenheit geben? Betrachten wir, welchen Rat Jesus seinen J\u00fcngern gab. Lesen wir Vers 13: <strong>\u201eWer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.\u201c<\/strong> \u201eBeharren\u201c bedeutet, an etwas festhalten. Woran sollten die J\u00fcnger Jesu festhalten? Um falschen Propheten oder falschen Christusse nicht zum Opfer zu fallen, ist es erforderlich, festzuhalten an Jesus und darauf zu beharren, dass er allein der Herr ist, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir m\u00fcssen auf Jesus beharren! Ein J\u00fcnger Jesu soll auch das Wort Gottes festhalten. Er soll darauf beharren, dass nur Gottes Wort wahr ist und nicht die Lehre falscher Propheten und Christusse. Wir m\u00fcssen auf die Bibel beharren!<\/p>\n<p>Wir erfahren, was im Glaubensleben entscheidend ist. Ein Glaubensleben zu beginnen ist gro\u00dfartig. Doch selig wird nur wer bis ans Ende im Glauben beharrt. Das ist eine notwendige Warnung unseres Herrn, der uns vor einer Herausforderung stellt. Beten wir f\u00fcr Kraft und Beharrlichkeit, um bis ans Ende auszuharren.<\/p>\n<p>Wozu f\u00fchrten schlie\u00dflich all die Leiden, Verfolgungen und Anfechtungen? Lesen wir Vers 14: <strong>\u201eUnd es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis f\u00fcr alle V\u00f6lker und dann wird das Ende kommen.\u201c<\/strong> Tats\u00e4chlich bezeugt die Apostelgeschichte, dass die aller erste Christenverfolgung in erheblichem Ma\u00dfe zur Ausbreitung des Evangeliums beigetragen hat. Dieses Ph\u00e4nomen wird auch durch die ganze Geschichte, bis in unsere Zeit, best\u00e4tigt, z.B. in China. Heute erleben wir auch, dass sich diese Prophezeiung, die damals nur schwer vorstellbar war, beinahe erf\u00fcllt hat. In nahezu jeder Region der Welt hat sich das Evangelium ausgebreitet. Das ist die Vorstufe f\u00fcr das gro\u00dfe Ende, das nicht mehr allzu weit sein kann.<\/p>\n<p>Praktisch dienen wir diesem H\u00f6hepunkt der Menschheitsgeschichte, indem wir das Evangelium verk\u00fcnden, damit dieses Zeugnis eine Gelegenheit f\u00fcr die verlorene Welt wird, sich zum Herrn zu bekehren und errettet zu werden. Gott gebrauche und segne unsere M\u00fchen f\u00fcr das Evangeliumswerk.<\/p>\n<p>Was war das unmittelbare Zeichen f\u00fcr die Zerst\u00f6rung Jerusalem? Welche Warnung gab Jesus seinen J\u00fcngern? Betrachten wir Vers 15: <strong>\u201eWenn ihr nun sehen werdet das Gr\u00e4uelbild der Verw\u00fcstung stehen an der heiligen St\u00e4tte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel \u2013 wer das liest, der merke auf! \u2013\u201c<\/strong> Man nimmt an, dass dieses Zeichen f\u00fcr das Anbringen des r\u00f6mischen Adlers im Tempel erf\u00fcllt wurde.<\/p>\n<p>Was sollten die J\u00fcnger und die Christen beim Anblick des Gr\u00e4uelbildes tun? Jesus sagt: <strong>\u201eFliehe auf die Berge\u201c<\/strong>, <strong>\u201esteige nicht hinunter\u201c,<\/strong> <strong>\u201ekehre nicht zur\u00fcck\u201c<\/strong>. Beim Anblick sollten sie unmittelbar die Flucht ergreifen und sich in Sicherheit bringen. Diese Warnung wurde zum Segen f\u00fcr viele, die Jesu Worte im Herzen behielten, denn die R\u00f6mer griffen unerwartet schnell an und umzingelten Jerusalem, so dass sie f\u00fcr eine Million zur Todesfalle wurde.<\/p>\n<p>Es ist unheimlich wichtig, Jesu Worte im Herzen zu behalten, <strong>\u201eDenn\u201c<\/strong>, hei\u00dft es im Vers 21, <strong>\u201ees wird dann eine gro\u00dfe Bedr\u00e4ngnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.\u201c<\/strong> Wie intensiv w\u00fcrde die gro\u00dfe<br \/>\nBedr\u00e4ngnis sein? Vers 22 lautet: <strong>\u201eUnd wenn diese Tage nicht verk\u00fcrzt w\u00fcrden, so w\u00fcrde kein Mensch selig werden; aber um der Auserw\u00e4hlten willen werden diese Tage verk\u00fcrzt.\u201c<\/strong> Die damalige Bedr\u00e4ngnis war unvorstellbar. Viele Christen wurden get\u00f6tet und gefoltert. Viele wurden als Sklaven nach Rom verschleppt und mussten den Kolosseum bauen. Nach Fertigstellung wurden sie zur Belustigung der Stadt daselbst den Raubtieren zum Fra\u00df vorgeworfen.<\/p>\n<p>Im Vers 13 warnte Jesus seine J\u00fcnger bis zum Ende zu beharren, um selig zu werden. Sie mussten also Geduld, Ausdauer und Treue aufbringen, um den Glauben zu bewahren und selig zu werden. Doch im Vers 22 lernen wir, dass das Seligwerden tats\u00e4chlich von der Gnade Gottes abh\u00e4ngt. Denn in Wirklichkeit kann kein Mensch selig werden, egal wie treu und wie stark im Glauben, wenn die Bedr\u00e4ngnisse allzu gro\u00df sind. Deshalb verk\u00fcrzt Gott diese Tage, um der Auserw\u00e4hlten willen. Danken wir Gott und beten zu ihm, auch uns zu helfen, zu \u00fcberstehen und selig zu werden.<\/p>\n<p><strong>Teil II Das Zeichen des Menschensohns am Himmel (23-31)<\/strong><\/p>\n<p>Was wird uns in der Zukunft erwarten? Was wird Jesu Wiederkunft einleiten? Betrachten wir Vers 23: <strong>\u201eWenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!\u201c<\/strong> Bevor Jesus wiederkommt, werden viele von sich behaupten, der Christus zu sein. Was sollen wir tun, wenn jemand sagt: <strong>\u201eSiehe, hier ist der Christus! Ode: Da!\u201c<\/strong>? Jesus sagt: <strong>\u201eso sollt ihr\u2019s nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und gro\u00dfe Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es m\u00f6glich w\u00e4re, auch die Auserw\u00e4hlten verf\u00fchrten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Sehnsucht nach der Wiederkunft Christi wird von Menschen ausgenutzt werden, die von sich behaupten, der Christus zu sein und sie werden gro\u00dfe Zeichen und Wunder tun und viele werden sie f\u00fcr den Christus oder einen Propheten halten. Aber Jesus sagt ganz klar, dass wir ihnen keinen Glauben schenken sollen und nicht einmal hingehen sollen, sie zu sehen. Wir sollen uns nicht verf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Wie wird stattdessen das echte Kommen unseres Herrn sein? Jesus beschreibt es in den Versen 27 und 28: <strong>\u201eDenn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.\u201c<\/strong> Jesu Kommen ist wie der aufleuchtende Blitz. Einen Donner kann man leicht voraussagen, nicht wahr? Aber wer kann einen Blitz voraussagen? Wer kann sagen, in welcher Wolke er entsteht und wo er entlangl\u00e4uft und wo er aufh\u00f6rt? So wird auch das Kommen Jesu sein, zu einem unbekannten Zeitpunkt, der doch alles umfasst.<\/p>\n<p>Doch das Ende der Welt, inklusive Jesu Kommen, geschehen nicht unangek\u00fcndigt. Jesus beschreibt im Vers 28: <strong>\u201eWo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.\u201c<\/strong> Wer Geier am Himmel kreisen sieht, wei\u00df, dass sich Aas in der N\u00e4he befindet, auch ohne das Aas im Blickfeld zu haben. So zeugen auch zahlreiche Zeichen auf das Ende der Welt hin und Jesus hat uns vorgewarnt.<\/p>\n<p>Wie konkretisierte Jesus die Schilderungen \u00fcber seine Wiederkunft? Vers 29: <strong>\u201eSogleich aber nach der Bedr\u00e4ngnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kr\u00e4fte der Himmel werden ins Wanken kommen.\u201c<\/strong> Jesus beschreibt die hei\u00dfe Phase, kurz vor seiner Wiederkunft, in der die Kr\u00e4fte der Himmels ins Wanken kommen.<\/p>\n<p>Dann ist es soweit. <strong>\u201eUnd dann\u201c<\/strong> spricht Jesus im Vers 30 (Lesen wir Vers 30 zusammen): <strong>\u201eUnd dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit gro\u00dfer Kraft und Herrlichkeit.\u201c<\/strong> Schlie\u00dflich erscheint das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und alle Welt wird es sehen. Sie werden sehen, wie Jesus auf den Wolken des Himmels mit gro\u00dfer Kraft und Herrlichkeit erscheint und herabkommt. Dieses Zeichen wird ein globales Wehklagen ausl\u00f6sen. Die ungl\u00e4ubige Welt wird blitzartig erkennen, was sie stets geleugnet und verneint hat. Mit der kraftvollen und herrlichen Erscheinung Jesu ist die Existenz Gottes nicht mehr zu leugnen. Dann ist die zentrale Rolle Jesu im Werk Gottes nicht mehr wegzudiskutieren, nicht mehr ins L\u00e4cherliche zu ziehen, nicht mehr als Unsinn abzustempeln. Dann, wenn das Zeichen des Menschensohns mit gro\u00dfer Kraft und Herrlichkeit am Himmel zu erkennen ist, klagen sie und jammern.<\/p>\n<p>Was tut der wiederkehrende Jesus mit den \u00fcbriggebliebenen Christen? Im Vers 31 sagt Jesus: <strong>\u201eUnd er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen und sie werden seine Auserw\u00e4hlten sammeln von der vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.\u201c<\/strong> Die Christen, die Jesus angeh\u00f6ren und unertr\u00e4gliche Leiden \u00fcberwunden haben, werden im Gegensatz zu allen anderen Geschlechtern der Erde von ganzem Herzen Grund zum Jubel haben, wenn das Zeichen des Menschensohns mit Kraft und Herrlichkeit am Himmel erscheint. Und jeder Gl\u00e4ubige wird sich freuen, wenn der helle Posaunenton der Engel Gottes ert\u00f6nt und wir aus allen Himmelsrichtungen eingesammelt werden.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt, dass die Wehen geschehen mussten und dass das Ende kommen wird. Doch eine Geburt ist nicht nur von Schmerzen gezeichnet, sondern auch von gro\u00dfer Freude, da neues Leben entsteht. So ist es auch mit dem Ende der Welt. Heute leben wir in einer Gesellschaft, in der Gott keine Rolle mehr spielt. Es sind andere M\u00e4chte, die die Welt regieren, allen voran der Finanzsektor. Die Welt hat Gott mit dem Mammon ersetzt. Doch die Geburtswehen werden die Grundfesten unseres Zeitgeistes ersch\u00fcttern. Und schlie\u00dflich zeigt Jesu Wiederkunft die wahre Herrlichkeit Gottes. Dann wird Gott wieder seinen eigentlichen Platz einnehmen und als Gott regieren. Jesus wird triumphal siegen und mit ihm alle, die ihm angeh\u00f6ren. Gelobt sei der Name des Herrn, dessen wei\u00dfer Ratschluss zum Sieg f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ich lerne, Jesu Worte und Warnungen im Herzen zu behalten, denn alles was Jesus sagt, wird in Erf\u00fcllung gehen. Diejenigen, die Jesu Worte im Herzen trugen, konnten sogleich reagieren und fliehen und gerettet werden. Auch Ich m\u00f6chte Jesu Worte in meinem Alltag sogleich umsetzen k\u00f6nnen. M\u00f6ge sein Wort allezeit in mir wohnen und m\u00f6ge er mir helfen, bis ans Ende zu beharren, um selig zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das Kommen des Menschensohns \u201eUnd dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. 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