{"id":2136,"date":"2012-08-13T22:09:36","date_gmt":"2012-08-13T21:09:36","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2136"},"modified":"2022-11-18T12:23:43","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:43","slug":"predigt-matthaus-2123-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-matthaus-2123-46\/","title":{"rendered":"Predigt: Matth\u00e4us 21,23 &#8211; 46"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P11Mt21-2346.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Jesus,  der  Eckstein<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: \u00bbDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen\u00ab?\u201c<\/strong><strong> <\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(21,42)<\/p>\n<p>Letzte Woche haben wir geh\u00f6rt, wie Jesus gem\u00e4\u00df der Prophezeiung Gottes in Jerusalem als K\u00f6nig eingezogen ist und dort den Tempel gereinigt hat. Durch beide Ereignisse hat Jesus sich als der verhei\u00dfene Christus und Sohn Gottes offenbart. Im heutigen Text erfahren wir, wie die religi\u00f6sen Leiter Jesus daraufhin herausgefordert haben und wie er ihnen half. Dazu erz\u00e4hlte Jesus ihnen zwei Gleichnisse, die ihre verkehrte Denkweise und Innerlichkeit ans Licht gebracht und gleichzeitig Gottes Heilswerk in der Geschichte und Gegenwart offenbart haben. M\u00f6ge Gott jeden von uns mit einer klaren geistlichen Einsicht segnen!<\/p>\n<p><strong>I. Die Frage nach Jesu Vollmacht (23-27) <\/strong><br \/>\nBetrachten wir Vers 23: <strong>\u201eUnd als er in den Tempel kam und lehrte, traten die Hohenpriester und die \u00c4ltesten des Volkes zu ihm und fragten: Aus welcher Vollmacht tust du das und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?\u201c<\/strong> Denken wir kurz an den Hintergrund! Es war am Montag Morgen, als Jesus nach Jerusalem zur\u00fcckkam und im Tempel lehrte. Am Vortag war Jesus feierlich in die Stadt eingezogen und hatte den Tempel von den H\u00e4ndlern und Geld\u00adwechslern gereinigt. Dabei hatte er gesagt: <strong>\u201eEs steht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus hei\u00dfen; ihr aber macht eine R\u00e4uberh\u00f6hle daraus\u201c<\/strong> (21,13). Die religi\u00f6sen Leiter hatten diese Werke Jesu gesehen und seine Worte geh\u00f6rt, durch die er sich als der verhei\u00dfene K\u00f6nig und als der Herr des Tempels offenbart hatte. Sie hatten auch gesehen, wie Jesus danach die Blinden und Gel\u00e4hmten im Tempel von ihrer Krankheit geheilt hat. Das waren unleugbare Zeugnisse seiner g\u00f6ttlichen Vollmacht. Au\u00dferdem h\u00f6rten sie, wie die Kinder im Tempel schrien: <strong>\u201eHosianna dem Sohn Davids!\u201c <\/strong>(21,15). Doch anstatt Jesus als den verhei\u00dfenen Christus anzuerkennen, hatten sie sich dar\u00fcber entr\u00fcstet, dass er den Lobpreis der Kinder zulie\u00df. Inzwischen hatten sie \u00fcber zw\u00f6lf Stunden Zeit gehabt, \u00fcber alle diese Offenbarungen Jesu nachzudenken. Doch was taten sie am n\u00e4chsten Morgen? Sie unterbrachen Jesus beim Lehren und stellten seine Vollmacht in Frage. Sie weigerten sich also nicht nur, Jesus in ihrem Herzen anzuerkennen, sondern stellten \u00f6ffentlich Jesu Vollmacht in Frage, wobei sie ihre eigene Authorit\u00e4t als religi\u00f6se Leiter ausspielten.<\/p>\n<p>Wie reagierte Jesus darauf? Betrachten wir die Verse 24 und 25a: <strong>\u201eJesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue. Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen?\u201c <\/strong>Jesus antwortete auf ihre Frage nicht direkt, sondern stellte eine Gegenfrage. Warum? Jesus wusste, dass sie nicht bereit waren, das Zeugnis \u00fcber den Grund seiner Vollmacht anzunehmen. Durch die Frage, ob das Werk von Johannes dem T\u00e4ufer von Gott war oder blo\u00df ein menschliches Werk war, sollte offenbar werden, ob sie \u00fcberhaupt bereit waren, die Wahrheit anzuerkennen und entsprechend zu denken und zu reden. Johannes hatte so authentisch gelebt und so vollm\u00e4chtig gewirkt, dass selbst das Volk ihn f\u00fcr einen Propheten hielt. Daher konnten die religi\u00f6sen Leiter ganz leicht auf Jesu Frage antworten, wenn sie \u00fcberhaupt bereit waren, verantwortungsvoll die Tatsachen zu bedenken und Gottes Werke als solche anzuerkennen.<\/p>\n<p>Wie reagierten sie? Es hei\u00dft: <strong>\u201eDa bedachten sie&#8217;s bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? Sagen wir aber, sie war von Menschen, so m\u00fcssen wir uns vor dem Volk f\u00fcrchten, denn sie halten alle Johannes f\u00fcr einen Propheten. Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen\u2019s nicht\u201c <\/strong>(25b-27a). Hier wird die verkehrte Denkweise der religi\u00f6sen Leiter sichtbar. Sie fragten gar nicht nach dem, was wahr ist. Sie \u00fcberlegten vielmehr, welche Antwort welche Konsequenzen f\u00fcr sie h\u00e4tte. Anstatt nach der Wahrheit zu fragen und aufgrund der Fakten zu denken, spekulierten sie einfach \u00fcber die Vor- und Nachteile, wenn sie dieses oder jenes sagen w\u00fcrden. Als sie merkten, dass sie bei jeder Antwort Schwierigkeiten h\u00e4tten, ihre eigene ungl\u00e4ubige Position zu rechtfertigen, behaupteten sie einfach: <strong>\u201eWir wissen\u2019s nicht.\u201c<\/strong> Sie hatten keinen Respekt gegen\u00fcber der Wahrheit und kein wahres Interesse daran. Sie orientierten ihr Denken nicht an den Tatsachen, sondern daran, was ihrem eigenen Interesse diente, obwohl sie eigentlich geistliche Leiter sein sollten. Als Folge davon wurden sie selbst unberechenbare Menschen, die ohne Wahrheit umherirrten.<\/p>\n<p>Wie reagierte Jesus? Jesus sagte zu ihnen: <strong>\u201eSo sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue\u201c<\/strong> (27b). Solange sie keine Bereitschaft aufbrachten, nach der Wahrheit zu denken und sie anzuerkennen, war Jesus auch nicht bereit, ihnen die Quelle seiner Vollmacht zu offenbaren. Jesus offenbart sich nur denen, die \u00fcberhaupt bereit sind, Gottes Werke als Gottes Werke anzuerkennen und entsprechend der Tatsachen zu denken.<br \/>\n<strong> II. Das Gleichnis von den ungleichen S\u00f6hnen (28-32) <\/strong><br \/>\nDie religi\u00f6sen Leiter hatten sich durch ihre Antwort als Menschen erwiesen, die ohne Respekt vor der Wahrheit die Tatsachen von Gottes Wirken ignorierten und so dachten und redeten, wie es ihnen f\u00fcr ihre eigenen Interessen jeweils am besten erschien. Sie hatten es nicht verdient, die Wahrheit \u00fcber Jesu Vollmacht zu erfahren. Trotzdem gab Jesus sie nicht auf. Wegen ihrer voreingenommenen Haltung konnte Jesus ihnen nicht direkt die Grundlage seiner Vollmacht nennen, da dies ihnen nichts genutzt h\u00e4tte. Stattdessen erz\u00e4hlte Jesus ihnen zwei Gleichnisse, durch die sie sich selbst vor Gott erkennen konnten. Auf diese Weise gab Jesus ihnen die beste Hilfe, die sie in ihrer Lage erhalten k\u00f6nnen. W\u00e4hrend das erste Gleichnis relativ kurz und leicht zu verstehen ist, ist das zweite von Inhalt und Bedeutung her umfangreicher. Betrachten wir das erste Gleichnis. Jesus sagte: <strong>\u201eWas meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei S\u00f6hne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg. Er antwortete aber und sprach: Nein, ich will nicht. Danach reute es ihn und er ging hin. Und der Vater ging zum zweiten Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin\u201c <\/strong>(28-30). Die beiden S\u00f6hne im Gleichnis antworten auf die Bitte des Vaters gegens\u00e4tzlich, handeln dann aber gegenteilig zu ihrer Antwort. Jesus stellt selbst die entscheidende Frage: <strong>\u201eWer von den beiden hat des Vaters Willen getan?\u201c<\/strong> Sie antworteten:<strong> \u201eDer erste.\u201c <\/strong>Es ist nicht schwer, zu erkennen, dass der Mann im Gleichnis f\u00fcr Gott steht und die zwei S\u00f6hne f\u00fcr zwei Gruppen von Menschen. Vor Gott ist es entscheidend, wie wir auf seine Worte letztendlich wirklich reagieren. Jesus fing an, ihnen sein Gleichnis selbst auszulegen: <strong>\u201eWahrlich, ich sage euch: Die Z\u00f6llner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.<\/strong> <strong>Denn Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Z\u00f6llner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr&#8217;s saht, tatet ihr dennoch nicht Bu\u00dfe, sodass ihr ihm dann auch geglaubt h\u00e4ttet\u201c<\/strong> (31b.32). Die Z\u00f6llner und Huren lebten offensichtlich nicht nach Gottes Willen. Aber als Johannes der T\u00e4ufer kam und die Bu\u00dfe und das Kommen des Himmelreichs lehrte, glaubten sie ihm und \u00e4nderten ihr Leben, wie der erste Sohn im Gleichnis, der seine negative Haltung gegen\u00fcber dem Vater \u00e4nderte. Im Gegensatz dazu verhielten sich die religi\u00f6sen Leiter nach au\u00dfen hin musterg\u00fcltig, wie der zweite Sohn, der \u201eJa, Herr!\u201c antwortete. Aber in Wirklichkeit lebten sie nicht nach dem Willen Gottes. Denn sie glaubten Johannes\u2018 Botschaft vom Himmelreich nicht und taten keine Bu\u00dfe. Und selbst als sie sahen, wie sogar die Z\u00f6llner und Huren Bu\u00dfe taten und ihr Leben ver\u00e4nderten, weigerten sie sich, Bu\u00dfe zu tun. Auf diese Weise f\u00fchrte Jesus ihnen durch sein Gleichnis ihre Realit\u00e4t vor Augen, dass sie nur nach au\u00dfen hin fromm taten, aber in Wirklichkeit Gott gegen\u00fcber unbu\u00dffertig waren und widerstrebten, indem sie seine Offenbarung ignorierten. Sie sollten ihre verkehrte Haltung gegen\u00fcber Gott erkennen, damit sie Bu\u00dfe tun w\u00fcrden. Im Vers 32 sagte Jesus indirekt mehrfach, dass sie Bu\u00dfe tun und glauben sollten. Bu\u00dfe zu tun und Gott zu glauben, ist der Weg zur Rettung aus allen S\u00fcnden. Gott helfe uns, nicht nur mit dem Mund fromm zu reden, sondern auf Gottes Wort hin Bu\u00dfe zu tun und zu glauben, bis unser ganzes Leben mit seinem Willen \u00fcbereinstimmt!<\/p>\n<p><strong>III. Das Gleichnis von den b\u00f6sen Weing\u00e4rtnern (33-46)<\/strong><br \/>\nJesus wusste, dass das eine Gleichnis allein nicht ausreichte, um die religi\u00f6sen Leiter zur Selbst\u00aderkennt\u00adnis oder gar zur Bu\u00dfe zu f\u00fchren. Deshalb erz\u00e4hlte er ihnen ein weiteres Gleichnis, durch das sie sich selbst vor Gott klar erkennen sollten. Das Gleichnis von den b\u00f6sen Weing\u00e4rtnern war nicht nur eine treffende Beschreibung der damaligen religi\u00f6sen Leiter. Dieses Gleichnis ist wohl das Gleichnis mit der gr\u00f6\u00dften Bedeutungstiefe in der Bibel, da Jesus darin auch die Geschichte Israels und Gottes ganzes Heilswerk in kompakter Form dargestellt hat. H\u00f6ren wir deshalb nochmals gut zu und lasst uns davon auch pers\u00f6nlich lernen!<\/p>\n<p>Betrachten wir Vers 33: <strong>\u201eH\u00f6rt ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weing\u00e4rtner und ging au\u00dfer Landes.\u201c <\/strong>Ein Hausherr legte mit gro\u00dfer Sorgfalt einen Weinberg an. Er stattete ihn komplett mit allem aus, was n\u00f6tig war, damit er vor unerw\u00fcnschten Eindringlingen gesch\u00fctzt w\u00e4re und man ihn gut nutzen konnte. All das tat er nicht f\u00fcr sich, sondern er verpachtete seinen guten Weinberg an Weing\u00e4rtner und ging selbst ins Ausland. F\u00fcr die Weing\u00e4rtner war es ein gro\u00dfes Privileg, dass er ihnen seinen Weinberg verpachtete. Denn damals gab es viele Menschen, die keine feste Arbeit hatten und als Tagel\u00f6hner von der Hand in den Mund leben mussten. In dem Weinberg hatten die Weing\u00e4rtner dauerhaft eine Grundlage f\u00fcr ihr Leben und eine sinnvolle Arbeit, die sie in Freiheit und eigener Verantwortung gestalten konnten. Wie froh m\u00fcssen sie gewesen sein, als sie den Weinberg pachten und in Besitz nehmen konnten!<\/p>\n<p>Aber wie ging es weiter? Als die Zeit der Weinlese kam, sandte der Herr seine Knechte zu den Wein\u00adg\u00e4rtnern, damit sie seinen Anteil an den Fr\u00fcchten holten. Wie reagierten aber die Wein\u00adg\u00e4rtner darauf? Vers 35 sagt: <strong>\u201eDa nahmen die Weing\u00e4rtner seine Knechte: den einen schlugen sie, den zweiten t\u00f6teten sie, den dritten steinigten sie.\u201c<\/strong> \u00dcberraschender Weise lehnten die Weing\u00e4rtner die Knechte, die die vereinbarte Pacht abholen wollten, entschieden ab. Sie verweigerten nicht nur, ihnen den vereinbarten Anteil zu geben, sondern schlugen und t\u00f6ten sogar die Knechte.<\/p>\n<p>Was tat der Hausherr daraufhin? Vers 36 sagt: <strong>\u201eAbermals sandte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; und sie taten mit ihnen dasselbe.\u201c<\/strong> Obwohl die Weing\u00e4rtner schon mehrere seiner Knechte verpr\u00fcgelt oder get\u00f6tet hatten, gab der Hausherr nicht auf, seinen Anteil von ihnen einzufordern. Obwohl es bei dem Anteil vielleicht nur um ein paar hundert Kilogramm Trauben ging, wollte er unbedingt seinen Anteil bekommen und sandte erneut Knechte zu ihnen und dieses Mal noch mehr. Er setzte alles daf\u00fcr ein, seinen Anteil zu bekommen, weil er als der Eigent\u00fcmer und Herr des Weinbergs anerkannt werden wollte. Aber die Weing\u00e4rtner wollten auch auf die neuen Knechte nicht h\u00f6ren, sondern schlugen die einen, andere t\u00f6teten sie sogar.<\/p>\n<p>Die Reaktion der Weing\u00e4rtner ist erschreckend. Warum verhielen sie sich gegen\u00fcber dem Herrn und seinen Knechten so aggressiv? Obwohl der Herr lediglich den vereinbarten Anteil bekommen wollte, weigerten sie sich vehement dagegen, ihn ihm zu geben. Zum einen waren sie habgierig geworden. Sie hatten die anf\u00e4ngliche Dankbarkeit f\u00fcr den Weinberg l\u00e4ngst verloren und waren begierig danach, allen Ertrag selbst zu besitzen. Aber wenn wir daran denken, dass es sich bei der Pacht nur um ein paar Hundert Kilogramm Trauben gehandelt haben mag, erkennen wir, dass es noch einen anderen Grund gegeben haben muss, dass sie die Knechte des Hausherrn verpr\u00fcgelten und t\u00f6teten. Ihr r\u00fccksichtloses, brutales Verhalten gegen\u00fcber den Knechten zeigt, dass sie offensichtlich selbst die Herren des Weinbergs sein wollten. Sie wollten keinen Herrn \u00fcber sich haben und niemandem irgendetwas geben m\u00fcssen. Dieses Verlangen war so stark, dass sie sich inzwischen offenbar einbildeten, dass sie die Eigent\u00fcmer des Weinbergs w\u00e4ren und berechtigt w\u00e4ren, die fremden Knechte davon zu jagen. Sie waren wie psychisch Kranke, die ihre Einbildung und die Wirklichkeit nicht mehr unter\u00adschei\u00adden k\u00f6nnen. Sie waren vom Verlangen, selbst Herren des Weinbergs zu sein, wie besessen.<\/p>\n<p>Was bedeutet dieses Gleichnis? Der Hausherr, der den Weinberg angelegt hat, steht f\u00fcr Gott; die Weing\u00e4rtner f\u00fcr die Israeliten; die Knechte des Herrn repr\u00e4sentieren die Propheten, die Gott immer wieder zu seinem Volk geschickt hat, der Sohn des Herrn steht f\u00fcr Gottes Sohn Jesus Christus. Gott hatte den Israeliten sein Gesetz und seinen Bund gegeben und dazu das Land Kanaan, sodass sie ihr Leben in der Beziehung zu Gott in Freiheit f\u00fchren konnten. Gott hatte sie insbesondere dazu berufen, ein K\u00f6nigreich von Priestern und ein heiliges Volk f\u00fcr Gott zu sein. Der Anteil, den Gott von ihnen bekommen wollte, war, dass sie Gott als Gott anerkennen sollten, was sie praktisch durch den Gehorsam gegen\u00fcber seinem Willen zeigen sollten. Aber die Israeliten verga\u00dfen Gottes Gnade schnell. Sie verga\u00dfen Gott selbst als den Eigen\u00adt\u00fcmer ihres Lebens und aller Gaben und verfielen in Habgier und G\u00f6tzendienst. Aber Gott forderte beharrlich seinen Anteil von ihnen, indem er immer wieder Propheten zu ihnen sandte und sie dazu aufforderte, zu Gott umzukehren und ihm zu gehorchen. Aber die Israeliten wollten auf die Propheten nicht h\u00f6ren und schlugen sie oder t\u00f6teten sie sogar. Dies zog sich durch ihre ganze Geschichte. In Lukas 13 hatte Jesus \u00fcber dieses rebellische Verhalten der Israeliten geklagt, als er sagte: <strong>\u201eJerusalem, Jerusalem, die du t\u00f6test die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre K\u00fcken unter ihre Fl\u00fcgel, und ihr habt nicht gewollt!\u201c<\/strong> (Lk 13,34) Doch trotz der chronisch schlechten Erfahrungen, die Gott mit ihnen machte, gab Gott es nicht auf, seinen Anteil von ihnen einzufordern, und sandte immer wieder Knechte zu ihnen, die ermahnten, umzukehren und den Herrn als Gott anzuerkennen. Gott wirkte unerm\u00fcdlich f\u00fcr diesen Punkt, weil er unbedingt als ihr Gott anerkannt werden wollte. Gott sandte immer wieder neue Propheten wie Daniel, Jesaja und Jeremia und schlie\u00dflich Johannes den T\u00e4ufer. Aber die Israeliten verwarfen, schlugen und t\u00f6teten sie. Jesus stellte in seinem Gleichnis ihre Geschichte so realistisch dar, dass die religi\u00f6sen Leiter sie wirklich wahrnehmen sollten. Sie sollten dadurch vor allem begreifen, dass sie selbst voll in der Tradition ihrer Vorfahren standen, die Gottes Forderung und seine Knechte ablehnten, und genauso gesinnt waren und lebten.<\/p>\n<p>Wie ging die Geschichte weiter, nachdem die Weing\u00e4rtner alle Knechte des Herrn davon gejagt oder get\u00f6tet hatten? Eigentlich h\u00e4tte der Herr nun wirklich kommen und sie wegen ihrer Bosheit bestrafen k\u00f6nnen. Doch was tat er? Vers 37 sagt: <strong>\u201eZuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.\u201c <\/strong>Der Herr tat wirklich alles, um von ihnen doch noch seinen Anteil zu bekommen. Er scheute vor keinem Opfer zur\u00fcck und sandte zuletzt sogar seinen eigenen Sohn zu ihnen. Die Sendung des Sohns war das Letzte, was er noch tun konnte, um sie doch noch dazu zu bewegen, ihm seinen Anteil zu geben. F\u00fcr die Weing\u00e4rtner bedeutete das Kommen des Sohns die ultimative Chance, sich mit dem Herrn zu vers\u00f6hnen. Denn wenn sie den Sohn respektieren und ihm seinen Anteil geben w\u00fcrden, w\u00fcrde der Herr \u00fcber alle ihre Untaten in der Vergangenheit hinwegsehen, und die Beziehung zwischen ihm und ihnen w\u00e4re wieder in Ordnung. Dass der Herr seinen Sohn \u201ezuletzt\u201c sandte, bedeutet, dass sein Kommen auch die letzte Chance zur Vers\u00f6hnung mit ihm war.<\/p>\n<p>Doch wie reagierten die Weing\u00e4rtner? Verse 38 und 39 sagen: <strong>\u201eAls aber die Weing\u00e4rtner den Sohn sahen, sprachen sie zueinander: Das ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn t\u00f6ten und sein Erbgut an uns bringen! Und sie nahmen ihn und stie\u00dfen ihn zum Weinberg hinaus und t\u00f6teten ihn.\u201c<\/strong> Als sie den Sohn sahen, erkannten sie in ihm nicht die gro\u00dfe Chance zur Vers\u00f6hnung mit dem Herrn. Sie waren so rebellisch gegen\u00fcber dem Herrn, dass ihre Gedanken und ihre Wahrnehmung davon gepr\u00e4gt waren. Von ihrer Habgier und rebellischen Gesinnung verleitet, dachten sie, dass wenn sie den Sohn t\u00f6teten, der Weinberg ihr Eigentum w\u00fcrde. In ihrer Gedankenwelt kam der Hausherr \u00fcberhaupt nicht mehr vor.  Ihre Innerlichkeit war b\u00f6se und verkehrt. Tats\u00e4chlich stie\u00dfen sie den Sohn zum Weinberg hinaus und t\u00f6teten ihn. Sie waren wirklich durch und durch b\u00f6se.<\/p>\n<p>An dieser Stelle erreicht Jesus mit seinem Gleichnis die Gegenwart und die nahe Zukunft. Denn wie Jesus darin verk\u00fcndete, sandte Gott tats\u00e4chlich trotz aller Rebellion und Ablehnung seines Volks schlie\u00dflich seinen Sohn. Jesu Kommen ist die gr\u00f6\u00dfte Chance f\u00fcr die Israeliten, sich mit Gott zu vers\u00f6hnen. Jesu Kommen ist die ultimative Chance f\u00fcr alle Menschen, sich mit Gott zu vers\u00f6hnen. Wer ihn annimmt, dem wird Gott alle Untaten und S\u00fcnden in der Vergangenheit vergeben und die Beziehung zu ihm in Ordnung bringen. Gleichzeitig ist Jesu Kommen die letzte Chance zur Vers\u00f6hnung mit Gott. Wer ihn ablehnt, lehnt Gottes ultimatives Angebot zur Vers\u00f6hnung mit ihm ab und wird keine andere M\u00f6glichkeit mehr bekommen, sich mit ihm zu vers\u00f6hnen. Ab diese Stelle bekommt Jesu Gleichnis auch eine prophetische Bedeutung. Denn Jesus sagte hier den religi\u00f6sen Leitern, dass sie im Begriff waren, ihn zu t\u00f6ten. Jesus bot ihnen die ultimative Chance, sich ihrer Bereitschaft zu dieser S\u00fcnde vor Gott bewusst zu werden und noch Bu\u00dfe daf\u00fcr zu tun. Aber tats\u00e4chlich w\u00fcrden sie ihn vier Tage sp\u00e4ter zum Tod verurteilen und durch die R\u00f6mer kreuzigen lassen. Gottes Sohn wurde so verworfen und am Kreuz get\u00f6tet, damit jeder in ihm Vergebung und neues, ewiges Leben bekommen kann!<\/p>\n<p>Doch dass sie den Sohn t\u00f6ten w\u00fcrden, w\u00fcrde schwere Folgen haben. Jesus sprach seine Zuh\u00f6rer nun direkt an und fragte sie: <strong>\u201eWenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er mit diesen Weing\u00e4rtnern tun?\u201c <\/strong>(40) Sie antworteten: <strong>\u201eEr wird den B\u00f6sen ein b\u00f6ses Ende bereiten und seinen Weinberg andern Weing\u00e4rtnern verpachten, die ihm die Fr\u00fcchte zur rechten Zeit geben\u201c<\/strong> (41). Sie hatten mitgedacht und verstanden, dass die Weing\u00e4rtner durch die T\u00f6tung des Sohns die letzte Chance auf Vers\u00f6hnung mit dem Herrn ausgeschlagen hatten und sich unweigerlich ihre Bestrafung zugezogen hatten. Aber sie verstanden wohl immer noch nicht klar, dass Jesus dabei von ihnen selbst redete.<\/p>\n<p>Jesus sprach sie nun ganz direkt an: <strong>\u201eHabt ihr nie gelesen in der Schrift: \u00bbDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen\u00ab?\u201c <\/strong>(42) Jesus erinnerte sie an eine bemerkenswerte Stelle in Psalm 118, die ihnen sicher bekannt war. Diese Verse reden von einem Stein, den die Bauleute verworfen haben, der aber von Gott zum Eckstein gemacht wurde. Durch den Verweis auf diesen Vers offenbarte sich Jesus selbst als der Stein, der von den Menschen verworfen wurde, der aber zum Eckstein wird. Hier stehen die Bauleute f\u00fcr die religi\u00f6sen Leiter, die Gottes Reich bauen sollten. Aber als sie Jesus begegneten, verwarfen sie ihn, weil er nicht in das Schema passte, nach dem sie bauten. Jesus passte nicht in ihr Schema, weil sie in Wirklichkeit nicht nach Gottes Plan Gottes Reich bauten, sondern nach ihrem eigenen Schema ihr eigenes Werk bauen wollten, bei dem es ihnen vor allem um ihr Ansehen und ihre Macht ging. Weil Jesus ihnen f\u00fcr dieses Werk unbrauchbar erschien, verwarfen sie ihn, indem sie ihn ignorierten, verachteten, verleumdeten und ihn schlie\u00dflich sogar t\u00f6teten. Aber Gott tat das Wunder und hat Jesus von den Toten auf\u00aderweckt und hat ihn so zum Eckstein in seinem Heilswerk gemacht. Dieses Wunder geschah vor den Augen der J\u00fcnger, die vierzig Tage lang dem auferstandenen Jesus begeg\u00adneten und mit ihm redeten. Ecksteine waren damals gro\u00dfe Steine, die wie eine Art Fundament das ganze Geb\u00e4ude trugen. Dass Jesus der Eckstein ist, bedeutet, dass er das feste Fundament in Gottes Heilswerk ist, auf das jeder Israelit und jeder Mensch sein Leben und sein ewiges Heil fest bauen kann. Wer sein Leben auf ihn baut, wird nie zuschanden werden, sondern wird ewig bestehen und leben.<\/p>\n<p>Welche Folge w\u00fcrde es haben, dass sie Jesus, den Eckstein, verwarfen? Jesus sagt in Vers 43: <strong>\u201eDarum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Fr\u00fcchte bringt.\u201c <\/strong>Dass sie Jesus verwerfen und t\u00f6ten w\u00fcrden, w\u00fcrde f\u00fcr die religi\u00f6sen Leiter fatale Folge haben. Bis dahin waren sie die geistlichen Leiter des Volks und hatten den Tempel, in dem sie herrliche Gottesdienste feiern konnten. Aber Gott w\u00fcrde ihnen die Aufgabe, das Reich Gottes zu bauen, wegnehmen und sie anderen geben, die gerne bereit waren, ihn als Gott anzuerkennen und verehren, n\u00e4mlich die Heiden, die gl\u00fccklich und dankbar sein w\u00fcrden, dass sie Gott in Jesus finden konnten. Gott fing an, dieses Wort wahrzumachen, als er 6 Wochen sp\u00e4ter den Heiligen Geist \u00fcber die J\u00fcnger ausgoss und aus allen m\u00f6glichen Heiden seine Kinder machte und seine neue Gemeinde baute. Die Juden dagegen verloren alles, ihre Autorit\u00e4t, ihre Position, den Tempel und 70 nach Christus sogar ihre Stadt und ihr Land, als die R\u00f6mer Jerusalem eroberten und den Tempel buchst\u00e4blich auseinander nahmen.<\/p>\n<p>Doch die Ablehnung Jesu, des Ecksteins, hatte nicht nur f\u00fcr die religi\u00f6sen Leiter der Juden eine schicksalsbestimmende Bedeutung, sondern hat ist f\u00fcr jeden Menschen entscheidend. Denn Jesus sagt im Vers 44 allgemein: <strong>\u201eUnd wer auf diesen Stein f\u00e4llt, der wird zerschellen; auf wen aber er f\u00e4llt, den wird er zermalmen.\u201c<\/strong> Hierdurch wird klar, dass der Eckstein Jesus f\u00fcr alle Menschen eine entscheidende Bedeutung hat, unabh\u00e4ngig davon, ob sie das glauben oder nicht wahrhaben wollen. Viele versuchen, gegen\u00fcber Jesus eine neutrale Position einzu\u00adnehmen, und denken, dass es nicht so schlimm w\u00e4re, wenn sie nicht auf ihn bauen, sondern auf sich selbst oder etwas anderes. Aber Jesus der Eckstein ist der Stein, an dem kein Mensch vor\u00fcberkommt. Wer auf ihn baut, wird durch ihn das ewige Heil finden. Wer aber gegen ihn Position bezieht, wird an ihm zerschellen; und wer nicht auf ihn baut, weil er auf etwas anderes vertraut oder niemanden vertraut au\u00dfer auf sich selbst, hat kein Fundament f\u00fcr seine Rettung und wird schliel\u00dflich im Gericht von ihm getroffen und zermalmt werden. Jesus der Eckstein hat f\u00fcr jeden Menschen eine schicksalsbestimmende Bedeutung. Lasst uns nicht l\u00e4nger z\u00f6gern oder versuchen, neutral zu bleiben, sondern ihm vertrauen und auf Jesus unser Leben und unser ewiges Heils bauen!<\/p>\n<p>Wie reagierten die religi\u00f6sen Leiter auf Jesu Lehre? Die Verse 45 und 46 sagen: <strong>\u201eUnd als die Hohenpriester und Pharis\u00e4er seine Gleichnisse h\u00f6rten, erkannten sie, dass er von ihnen redete. Und sie trachteten <\/strong> <strong>danach, ihn zu ergreifen; aber sie f\u00fcrchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn f\u00fcr einen Propheten.\u201c <\/strong>Jesu Gleichnis zeigte Wirkung. Sie waren von sich selbst eingenommen und auf ihre vermeintliche Fr\u00f6mmigkeit stolz gewesen. Aber als sie Jesu Gleichnisse h\u00f6rten, erkannten sie, dass er darin von ihnen redete. Sie erkannten sich also in dem zweiten Sohn wieder, der nur nach au\u00dfen hin gehorsam war, aber Gottes Worten gegen\u00fcber unbu\u00dffertig war. Sie m\u00fcssen sich auch in den b\u00f6sen Weing\u00e4rtnern erkannt haben, die dem Herrn seinen Anteil nicht geben und sogar den Sohn t\u00f6ten wollten. Jesus hatte das Ziel erreicht, dass sie sich selbst vor Gott erkennen konnten. Aber leider waren sie nicht bereit, auch Bu\u00dfe zu tun, weil sie ihre Herzen Gott und seiner Forderung schon so hart wie Stein gemacht hatten. Daher machten sie ihre Herzen noch h\u00e4rter und trachteten danach, Jesus gefangen zu nehmen, wovon sie aber noch wegen ihrer Angst vor der Reaktion des Volks zur\u00fcckschreckten. Dadurch zeigten sie, dass sie wirklich so b\u00f6se waren wie die Weing\u00e4rtner in Jesu Gleichnis, und best\u00e4tigten in tragischer Weise die Lehre Jesu.<\/p>\n<p>In diesem Gleichnis beschreibt Jesus durch die Weing\u00e4rtner auch treffend die modernen Menschen, die keinen Gott \u00fcber sich haben und  niemandem unterstehen wollen. Obwohl Gott auch ihnen ihr Leben und ihre Umgebung als guten Weinberg gegeben hat und von ihnen w\u00fcnscht, dass sie ihn als Gott anerkennen, wollen sie selbst Gott in ihrem Leben sein und niemandem unterstehen. Von ihrem Verlangen getrieben, in ihrem Leben tun und lassen zu k\u00f6nnen, was sie wollen, bilden viele sich sogar ein, dass es Gott gar nicht g\u00e4be. Sie m\u00fcssen sich durch Jesu Worte selbst vor Gott erkennen und zu ihm umkehren.<\/p>\n<p>Gott hat auch jedem von uns das Leben und ein gewisses Ma\u00df an Gesundhiet und F\u00e4higkeiten sowie eine Lebensumgebung als unseren Weinberg gegeben, in dem wir leben und wirken d\u00fcrfen. Insbesondere hat Gott uns als k\u00f6nigliche Priesterschaft berufen und uns die Aufgabe als Hirten und Missionare als Weinberg gegeben, in dem wir viele Fr\u00fcchte bringen k\u00f6nnen. Gott will auch von uns seinen Anteil an den Fr\u00fcchten bekommen. Gott will, dass wir ihn als Gott anerkennen und ehren. Wir k\u00f6nnen Gott als Gott ehren, indem wir alles, was wir haben, zu seiner Ehre einsetzen und in allen Bereichen unseres Lebens ihm gehorchen. Denn Gott will in unserem Leben Gott sein. Wir sind aber von dem Verlangen, unser Leben selbst zu bestimmen und alles f\u00fcr uns selbst zu haben, nicht frei. Wir wollen Gott dienen, aber wir sto\u00dfen immer wieder auf Punkte, wo wir Dinge selbst bestimmen wollen, anstatt Gott auch darin anzuerkennen und es von seinem Willen bestimmen zu lassen. Daher m\u00fcssen wir uns pr\u00fcfen, ob wir unser Leben wirklich in allen Bereichen Gott unterstellt haben ode in bestimmten Bereichen noch selbst Gott sein wollen. M\u00f6ge Gott uns helfen, uns selbst zu erkennen und Bu\u00dfe zu tun, bis wir Gott in allen Bereichen unseres Lebens ehren und Gott in unserem Leben wirklich Gott sein kann!<\/p>\n<p>Heute haben wir erfahren, wie Jesus den religi\u00f6sen Leitern, die wegen ihrer Ignoranz der Tatsachen in Gottes Werk geistlich blind waren, durch zwei Gleichnisse half, sich selbst vor Gott zu erkennen, wegen ihres harten Herzens aber keine Bu\u00dfe taten. M\u00f6ge Gott uns helfen, immer auf die Fakten von Gottes Wirken zu achten und in unseren Gedanken davon auszugehend und unser Leben konsequent daran zu orientieren und so Gott als Gott anzuerkennen! Gott helfe uns, auf Jesus, den Eckstein, unser Leben und unser ewiges Heil zu bauen! Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <strong>\u201eJesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: \u00bbDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen\u00ab?\u201c<\/strong> (21,42)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Jesus, der Eckstein \u201eJesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: \u00bbDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen\u00ab?\u201c (21,42) Letzte Woche haben wir geh\u00f6rt, wie Jesus gem\u00e4\u00df der Prophezeiung Gottes in Jerusalem als K\u00f6nig [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2136"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10993,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2136\/revisions\/10993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}