{"id":2134,"date":"2012-08-12T23:21:21","date_gmt":"2012-08-12T22:21:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=2134"},"modified":"2022-11-18T12:23:44","modified_gmt":"2022-11-18T11:23:44","slug":"predigt-matthaus-211-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-matthaus-211-22\/","title":{"rendered":"Predigt: Matth\u00e4us 21,1 &#8211; 22"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P11Mt21-0122.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Jesu Einzug in Jerusalem<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der H\u00f6he!\u201c<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(9)<\/p>\n<p>In der vergangenen Lektion k\u00fcndigte unser Herr Jesus zum dritten Mal seine Leiden in Jerusalem an. Er war nicht gekommen, sich dienen zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele hinzugeben. Das ist der Weg der wahren Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Im heutigen Text erkennen wir, wie gro\u00df Jesus wirklich ist. Als Herr und K\u00f6nig zog er ein letztes und entscheidendes Mal nach Jud\u00e4a, um das Erl\u00f6sungswerk Gottes zu vollbringen. In Jerusalem erf\u00fcllte er bereitwillig alle messianischen Prophezeiungen und offenbarte sich auf vielf\u00e4ltige Weise als der wahre Messias. Obwohl seine Bestimmung wahrlich nicht einfach war, tat unser Herr entschlossene Schritte nach dem Ratschluss Gottes. In ihm finden wir das vollkommene Beispiel. Folgen wir ihm nach und lasst uns ihm immer \u00e4hnlicher werden.<\/p>\n<p><strong>Teil I\tSiehe, dein K\u00f6nig kommt (1-11)<\/strong><\/p>\n<p>Wie betrat Jesus die Stadt Jerusalem? Verse 1-3 berichten, von der Aussendung zweier J\u00fcnger nach Betage, an den \u00d6lberg, um 2 Esel zu Jesus zu f\u00fchren, ein Muttertier und ihr F\u00fcllen. Die Tiere hatten sicher einen Besitzer, der mit Sicherheit besseres vorhatte, als seine Tiere dem n\u00e4chstbesten zu verschenken.<\/p>\n<p>Welche Anweisungen gab Jesus seinen J\u00fcngern und welche Wahrheit wird dadurch offenbart? Betrachten wir Vers 3: <strong>\u201eUnd wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch \u00fcberlassen.\u201c<\/strong> Mit dem Ausdruck <strong>\u201eDer Herr bedarf ihrer\u201c<\/strong> offenbarte sich Jesus als Herr und K\u00f6nig, der Anspruch auf alle Dinge erheben kann, wie z.B. auf die Tiere.<\/p>\n<p>Aus welchem Grund wollte Jesus auf dem F\u00fcllen reiten? Verse 4 und 5 lauten: <strong>\u201eDas geschah aber, damit erf\u00fcllt w\u00fcrde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein K\u00f6nig kommt zu dir sanftm\u00fctig und reitet auf einem Esel und auf einem F\u00fcllen, dem Jungen eines Lasttiers.\u201c<\/strong> Jesus war sich der Schwere seiner Mission bewusst. Trotz der unertr\u00e4glichen Last war er entschlossen, die Prophezeiung der Schrift zu erf\u00fcllen und den Weg des Leidens zu gehen. In Jesus finden wir vollkommene Hingabe f\u00fcr den Willen Gottes und vollkommene Liebe f\u00fcr dich und mich. Unsere Last wollte er tragen und Erl\u00f6sung f\u00fcr dich und mich bewirken.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Menge war es sicher ungew\u00f6hnlich, dass Jesus Jerusalem nicht pilgernd, sondern reitend, betreten wollte. Diese Szene muss gro\u00dfe Aufmerksamkeit auf sich gezogen und die Beobachter in gro\u00dfes Staunen versetzt haben. Doch dann muss ihnen die Prophezeiung der Schrift in den Sinn gekommen sein, denn in den Versen 8 und 9 hei\u00dft es: <strong>\u201eAber eine sehr gro\u00dfe Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den B\u00e4umen und streuten sie auf den Weg. Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der H\u00f6he!\u201c<\/strong> Es war also soweit, die Zeit war gekommen und sie durften es erleben, ja, dabei sein. Sie waren mitten drin, sogar beteiligt, als der Messias, der wahre Herr und K\u00f6nig Israels, in die Hauptstadt einzog. Sie breiteten ihre Kleider auf dem Boden aus, eine Ehrerbietung, die man dem K\u00f6nig erwies. Und sie streuten Zweige aus und sowohl die Menge vor dem reitenden Jesus, als auch nach ihm schrie: <strong>\u201eHosianna\u201c<\/strong>, was so viel bedeutet wie: \u201eHilf doch!\u201c oder \u201eRette doch!\u201c. <strong>\u201eHosianna dem Sohn Davids!\u201c<\/strong> schrien sie <strong>\u201eGelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der H\u00f6he!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Empfang Jesu in Jerusalem war erfreulich und \u00fcberaus angebracht. Leider wissen wir, dass die Menschen einen v\u00f6llig anderen Messias erwarten. Sie wollten einen irdischen K\u00f6nig, keinen himmlischen K\u00f6nig. Und viele Stadtbewohner wussten \u00fcberhaupt nicht wer er war. \u201eWer ist der?\u201c fragten sie. Und selbst der Menge mangelte es an Erkenntnis, sie stellten Jesus lediglich als Propheten vor.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu den damaligen Menschen sind wir bestens informiert. Wir kennen die wahre Identit\u00e4t unseres Herrn und Heilands. Wir kennen seine himmlische Majest\u00e4t, wie es im Philipperbrief hei\u00dft: <strong>\u201eDarum hat ihn auch Gott erh\u00f6ht und hat ihm den Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.\u201c<\/strong> (Phil. 2,9.11) und zwar: weil er sich selbst erniedrigt hat und bis ans \u00c4u\u00dferste gehorsam geworden ist, n\u00e4mlich bis hin zum Kreuz (Vlg. V 8). Unser Herr gab sich willig hin. Er kannte unsere S\u00fcnde, unsere Verlorenheit. Er wollte uns aber erretten und das hat er auch getan. Darum sind wir ihm unermesslichen Dank verpflichtet und haben um einiges mehr Grund, unseren Herrn zu loben und preisen. Unser Jubel und Lobpreis sollte nie verklingen oder verstummen. Unsere Freude und Begeisterung sollten stetig anhalten und weite Kreise ziehen. Unserem Herrn geb\u00fchrt Lob, Preis und Ehre.<\/p>\n<p>Da war sie nun, die Hauptstadt, \u00fcber die Jesus vorausgesagt hatte: <strong>\u201eSiehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten \u00fcberantwortet werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und werden ihn den Heiden \u00fcberantworten, damit sie ihn verspotten und gei\u00dfeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen.\u201c<\/strong> (20,18.19) Jeder andere w\u00e4re aus Angst vor den Qualen geflohen oder im Angesicht der bevorstehenden Schmach, Scham und Schmerzen zusammengebrochen.<\/p>\n<p>Doch unser Herr lie\u00df sich nicht abschrecken. Sein Herz schlug f\u00fcr den Willen Gottes und f\u00fcr die Erl\u00f6sung der Menschheit. Mit aller Entschlossenheit brachte Jesus ganz selbstlos den Willen auf, und bewegte sich Schritt f\u00fcr Schritt dem Ratschluss Gottes entgegen. Wir finden eine vollkommene Harmonie vor, zwischen dem Ratschluss Gottes und dem Handeln Jesu Christi.<\/p>\n<p>Wie gebrauchte Gott Jesu Hingabe? Das Reiten auf dem Eselsf\u00fcllen schien ein bescheidenes, lokales Ereignis ohne gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu sein, allenfalls eine kleine, unbedeutende Randnotiz in der Geschichtsschreibung des nahen Ostens. Doch weil sich Jesus dem Ratschluss Gottes verschrieb, gebrauchte Gott Jesus, um die Geschichte zu ver\u00e4ndern und \u00fcber alle Generationen hinweg weltweite Erl\u00f6sung f\u00fcr viele zu bewirken.<\/p>\n<p>Gelobt sei der Herr, f\u00fcr sein makelloses Beispiel. Er stehe uns auf dem Weg der Nachfolge und Nachahmung bei.<\/p>\n<p><strong>Teil II\tMein Haus soll ein Bethaus sein (12-17)<\/strong><\/p>\n<p>Wohin zog es Jesus, nachdem er in Jerusalem eingekehrt war? Betrachten wir Verse 12 und 13: <strong>\u201eUnd Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer im Tempel und stie\u00df die Tische der Geldwechsler um und die St\u00e4nde der Taubenh\u00e4ndler und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus hei\u00dfen; ihr aber macht eine R\u00e4uberh\u00f6hle daraus\u201c<\/strong>. Als K\u00f6nig suchte Jesu nicht den Palast auf, um sich etwa auf den Thron zu setzen. Er ging in den Tempel, in das Haus seines Vaters, um zu beten und sich vorzubereiten.<\/p>\n<p>Wie konzentriert muss Jesus in seiner Haltung gewesen sein, dem Werk Gottes zu dienen, wie heilig seine Gesinnung und wie entschlossen seine Haltung. Doch leider war der Tempel nicht mehr das was es einmal gewesen war. Statt Gottes Bethaus, hatte er sich in eine R\u00e4uberh\u00f6hle verwandelt. K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer von Opfertieren und Devisen feilschten miteinander, als g\u00e4be es nichts Wichtigeres auf der Welt, als w\u00e4ren sie nicht an einem heiligen Ort. Es wurde sicher geschrien, gelogen und betrogen, was das Zeug hielt. Das konnte sich Jesus nicht l\u00e4nger anschauen, nicht l\u00e4nger dulden. Da entbrannte sein heiliger Zorn und er trieb den Handel aus dem Tempel und stie\u00df die Tische und St\u00e4nde um.<\/p>\n<p>Als Jesus kurzen Prozess mit der verkehrten Vorgehensweise im Tempel machte, wurde deutlich, welche Autorit\u00e4t er als der Herr inne hat. Eines Tages wird er \u201e<strong>alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt\u201c <\/strong>vernichten und Gott wird ihm alle seine Feinde unter seine F\u00fc\u00dfe legen (1.Kor 15,24.25).<\/p>\n<p>F\u00fcr wen wurde der Weg frei, als Jesus den Tempel gereinigt hatte? Vers 14: <strong>\u201eUnd es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel und er heilte sie.\u201c<\/strong> Was f\u00fcr ein Ereignis geistlichen Ausma\u00dfes wird im Vers 14 berichtet! Der Messias war nach Jerusalem gekommen und diente im Tempel den hilfsbed\u00fcrftigen Blinden und Lahmen. Viele k\u00f6nnen auf einen Esel reiten. Viele k\u00f6nnen behaupten, der Messias zu sein. Viele k\u00f6nnen von Menschen gelobt und gepriesen werden. Aber niemand konnte alle Zeichen des Messias tun, wie etwa die Blinden und Lahme im gereinigten Tempel zu heilen. Welches klarere Zeugnis vom wahrhaftigen Messias sollte es noch geben?<\/p>\n<p>Wie reagierten aber die Augenzeugen auf diese messianischen Offenbarungen? Verse 15 und 16a lauten: <strong>\u201eAls aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entr\u00fcsteten sie sich und sprachen zu ihm: H\u00f6rst du auch, was diese sagen?\u201c<\/strong> Wie so oft, finden wir geteilte Meinung vor und geteilte Reaktion auf die Offenbarung Jesu. W\u00e4hrend die Kinder sich freuten und im Tempel schrien: <strong>\u201eHosianna dem Sohn Davids!\u201c<\/strong> und die geheilten Blinden und Lahme wom\u00f6glich vor Freude h\u00fcpften, entr\u00fcsteten sich die Hohenpriester und Schriftgelehrten. Trotz unleugbarer und einschl\u00e4giger Beweise wollten sie nicht an Jesus glauben. Wir sehen, wie b\u00f6swillig ihr Unglaube war, wie realit\u00e4tsfremd und voreingenommen sie in ihren Herzen waren.<\/p>\n<p>Was antwortete Jesus den hartherzigen Oberen? Vers 16b lautet: <strong>\u201eJesus antwortete ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Unm\u00fcndigen und S\u00e4uglinge hast du dir Lob bereitet?\u201c<\/strong> Selbst die schreienden Kinder im Tempel erf\u00fcllten die alttestamentlichen Prophezeiungen und nach Jahrhunderten enth\u00fcllte sie sich als eine messianische Prophezeiung, die durch Jesus erf\u00fcllt wurde. Im Psalm 8, galt dieses Lob Gott. Das Lob im heutigen Text galt Jesus, dem Sohn Davids. Erneut offenbart sich Jesus als Gott, dem das Lob aller Menschen geb\u00fchrt, selbst der Kinder und S\u00e4uglinge.<\/p>\n<p>Doch auch dieses Mal nahmen die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, die die Schrift eigentlich besser kennen sollten als jeder andere, die stichhaltigen Erf\u00fcllungen der Schrift nicht an, so dass sie Jesus stehen lie\u00df und hinaus nach Betanien ging.<\/p>\n<p><strong>Teil III\t Der verdorrte Feigenbaum (18-22)<\/strong><\/p>\n<p>Was geschah, als Jesus am n\u00e4chsten Morgen nach Jerusalem zur\u00fcck kehrte und hungrig war? Vers 19: <strong>\u201eUnd er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hin und fand nichts daran als Bl\u00e4tter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir niemals mehr Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich.\u201c<\/strong> Der Jerusalemaufenthalt der J\u00fcnger steckte bislang voller \u00dcberraschungen. Zun\u00e4chst wollte Jesus auf einem F\u00fcllen reiten, dann war sein Zorn im Tempel entbrannt und nun vernichtete er einen fruchtlosen Feigenbaum. Warum wurde der Feigenbaum verflucht?<\/p>\n<p>Der Feigenbaum war geschaffen worden, Frucht zu bringen. Und unter allen Feigenb\u00e4umen der Welt hatte gerade dieser Baum die Chance, seinem Herrn und Sch\u00f6pfer zu dienen. Doch er brachte keine Frucht und wurde gerichtet. Der Feigenbaum steht in vielen biblischen Gleichnissen f\u00fcr das Volk Israel. In den synoptischen Evangelien folgt Jesu Gericht \u00fcber den Feigenbaum stets der Tempelreinigung. Und wir wissen, dass die Zeit des Gerichts f\u00fcr die Stadt Jerusalem als geistliches Zentrum und Wohnsitz des Tempels gekommen war. In K\u00fcrze w\u00fcrde Jesus wehklagen: <strong>\u201eJerusalem, Jerusalem, die du t\u00f6test die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre K\u00fcken versammelt unter ihre Fl\u00fcgel; und ihr habt nicht gewollt! Siehe, \u00bbeuer Haus soll euch w\u00fcst gelassen werden\u00ab.<\/strong>\u201c (23,37.38) Auch \u00fcber den Tempel sagte Jesus: <strong>\u201eWahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.\u201c<\/strong> (24,2) Lukas 19 beschreibt sogar, wie Jesus weinte, als er auf Jerusalem blickte und ihre Zerst\u00f6rung durch seine Feinde vorhersagte, was kurze Zeit darauf durch die R\u00f6mer auch geschehen ist. Der fruchtlose und verdorrte Feigenbaum war somit ein Zeichen f\u00fcr das Gericht \u00fcber Jerusalem und dem Tempel.<\/p>\n<p>Auch wir sind von Gott geschaffen, Frucht zu bringen, das ist unsere Lebensaufgabe. Und wir haben unter Millionen von Menschen die Gelegenheit, mit unserem Dasein niemandem geringeren zu dienen, als unserem Herrn und Sch\u00f6pfer. Und wir geh\u00f6ren zu den gl\u00fccklichen Feigenb\u00e4umen, die Frucht bringen und ihre Daseinsbestimmung aus\u00fcben. Gelobt sei der Herr, der uns segnet und fruchtbar macht. M\u00f6ge er sein Werk in und durch uns vollbringen.<\/p>\n<p>Leider interessierte die J\u00fcnger nicht warum der Feigenbaum verdorrte, sondern lediglich wie es geschehen konnte. Wie gebrauchte Jesus diese Gelegenheit, um den J\u00fcngern Glaube zu lehren? Verse 21 und 22 lauten: <strong>\u201eJesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird&#8217;s geschehen. Und <\/strong><strong>alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr&#8217;s empfangen.\u201c<\/strong> Lasst uns nicht ungl\u00e4ubig sein, sondern gl\u00e4ubig. Im Unglauben ist alles unm\u00f6glich. Aber im Glauben an die Allmacht Gottes, der seine Ohren und sein Herz nicht verschlie\u00dft, wenn wir im Glauben beten, sind alle Dinge m\u00f6glich. M\u00f6ge die uneingeschr\u00e4nkte Dimension des Glaubensgebets zu unserer Wirklichkeit werden.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich bin dazu berufen, Jesus nachzufolgen, d.h. mich an seiner Lebensweise zu orientieren, damit ich immer mehr so gesinnt bin, wie es der Gemeinschaft Jesu Christi entspricht. Grunds\u00e4tzlich habe ich die Lebensorientierung, ein Leben nach dem Willen Gottes zu f\u00fchren, doch allzu gro\u00df ist die Gefahr, dass ich am Ende des Tages nach meinem eigenen Vorstellungen handle. Deshalb ist Jesu einzigartige Hingabe, dem Willen Gottes, Orientierung und Ermutigung zugleich, ebenfalls mein Leben entschlossen und konsequent nach dem Ratschluss Gottes zu f\u00fchren. Er wird es \u00fcber das Ma\u00df des sichtbaren hinaus f\u00fcr sein gro\u00dfartiges Erl\u00f6sungswerk signifikant messbar gebrauchen.<\/p>\n<p>Leiwort, Vers 9: <strong>\u201eDie Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der H\u00f6he!\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Jesu Einzug in Jerusalem \u201eDie Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! 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