{"id":1977,"date":"2012-04-19T11:47:02","date_gmt":"2012-04-19T10:47:02","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1977"},"modified":"2022-11-18T12:24:13","modified_gmt":"2022-11-18T11:24:13","slug":"1977","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/1977\/","title":{"rendered":"Wissenschaft und Glaube: Denken und Glauben &#8211; Infoabend 18.04.2012 (AH)"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Denken-und-Glauben-Christentum-und-Atheismus.pdf\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Denken und Glauben<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">(Atheismus und christlicher Glaube)<\/p>\n<p>Die Frage nach Gott ist eine der wesentlichsten Fragen, die im Laufe eines Menschenlebens auftauchen. Und allein die Tatsache, dass wir uns heute Abend versammelt haben, rechtfertigt diese Frage. Und die Antwort auf diese Frage ist ungemein bedeutend, denn sie formt unser Leben. Als Atheist w\u00fcrde ich ein v\u00f6llig anderes Leben f\u00fchren als ein Theist. Als Monotheist ein v\u00f6llig anderes Leben als ein Polytheist; als Deist ein anderes Leben als ein Oligotheist oder Pantheist. Als Christ f\u00fchre ich ein anderes Leben, als wenn ich Moslem w\u00e4re, Hindu, Jude oder Buddhist. Unsere Weltanschauung hat signifikante Auswirkungen auf unser Denken und Handeln.<\/p>\n<p>Heute m\u00f6chte ich unsere gedankliche Reise nicht auf die Summe alle Weltreligionen und Weltanschauungen ausweiten, sondern einschr\u00e4nken auf den Atheismus und dem Christentum, weil wir am st\u00e4rksten von ihnen umgeben sind.<\/p>\n<p>Wer einen gl\u00e4ubigen Christen die Frage stellt, welche Erfahrungen er in Diskussionen mit \u00fcberzeugten Atheisten gesammelt hat, wird sicherlich mitunter zu h\u00f6ren bekommen, wie ihm zahlreiche provokante Fragen gestellt wurden, nicht unbedingt um des Gedankenaustausches willen, oder weil sein Gespr\u00e4chspartner aufrichtiges Interesse an christlich- biblische Antworten h\u00e4tte, sondern um ihn argumentativ zu attackieren, blo\u00dfzustellen und mundtot zu machen. Ich selbst kann ein Lied davon singen. Und zwar von beiden Seiten aus betrachtet. Heute als Christ, wenn ich mit Freunden, Verwandten, Kollegen aber auch Studenten rede aber auch als ich ein leidenschaftlicher Atheist war und christliche Freunde beinahe ins Kreuzverh\u00f6r nahm. Das ist ein Ph\u00e4nomen. Mit Christen kann man sowas machen. Bei Moslems trauen sich die Wenigsten.<\/p>\n<p>Doch oftmals macht es sich der Atheist zu leicht, wenn er meint sich zur\u00fccklehnen und einseitige Fragen in den Raum werfen zu k\u00f6nnen. Denn auch der Atheist muss Antworten finden und liefern k\u00f6nnen und zwar auf die wesentlichsten Fragen des Lebens.<\/p>\n<p>In den 80er Jahren musste Ravi Zacharias an der Universit\u00e4t schier endlose Stunden mit dem Studium der Werke des atheistischen Philosophen Antony Flew verbringen. Er und seine Kommilitonen sollten Flew verstehen lernen, alle Werke lesen, die Flew ver\u00f6ffentlicht hatte, um den Punkt seiner Argumentation zu erfassen und versuchen Antworten auf seine Fragen zu finden, ob die Wahrheit erkannt werden kann, ob die Wahrheit verifizierbar ist, ob die Sprache \u00fcber Wahrheit und Logik wirklich etwas mit der Realit\u00e4t zu tun hat etc. Doch niemand, weder die Studenten noch die Dozenten, konnte sich vorstellen, dass etwa 30 Jahre sp\u00e4ter Antony Flew seinen Atheismus ablegen w\u00fcrde. 2007 erschien sein letztes Buch: \u201eThere is a God: How the World&#8217;s Most Notorious Atheist Changed His Mind, HarperOne 2007\u201d. Er betrachtete den Atheismus nicht weiter f\u00fcr vertretbar. Nun, er ist nicht den ganzen Weg gegangen, sondern landete auf halber Strecke beim Deismus, wobei er unmissverst\u00e4ndlich bezeugt, dass wenn es einen Gott gibt, es der Gott des Christentums sein muss. Und las er die B\u00fccher von N.T. Wright, einem der bedeutendsten Theologen unserer Zeit, studierte, sagte er \u00fcber sein Werk \u00fcber die Auferstehung: \u201eDas ist das \u00dcberzeugendste, das ich je gelesen habe, die Kombination zwischen N.T. Wright und C.S. Lewis\u201c \uf0e0 \u00fcber die Auferstehung!<\/p>\n<p>Ein weiteres prominentes Beispiel ist Jean-Paul Sartre. Sartre geh\u00f6rt als atheistisch-existentialistischer Philosoph sozusagen zum Standardrepertoire des Atheismus. Auf dem Sterbebett verk\u00fcndete er allerdings, dass er sich selbst nicht l\u00e4nger als einen atheistischen Denker bezeichnen k\u00f6nne, weil er zu dem Entschluss gekommen sei, dass es in sich nicht schl\u00fcssig ist.<\/p>\n<p>Einer der hedonistischsten Schriftsteller der jemals gelebt hat, war Oscar Wilde. Ravi Zacharias hat ein Buch \u00fcber ihn geschrieben, mit dem Titel: \u201eSense and Sensuality \u2013 Jesus talks to Oscar Wilde\u201c. F\u00fcr seine Recherchen reiste er nach London und anschlie\u00dfend nach Paris und besuchte die Kirche, in der seine Bestattungszeremonie stattgefunden hat. Und interessanterweise wurde bei seiner Beerdigung keine Musik gespielt. Dieser Mann war ein Hedonist! Keine Musik auf seiner Beerdigung!<\/p>\n<p>Und nun lag Oscar Wilde am Ende seines Lebens angekommen im Sterbebett und bezeugte: \u201eIch habe \u00fcber meine Verh\u00e4ltnisse gelebt\u201c. Das ist noch moderat ausgedr\u00fcckt. Er hat sein Leben k\u00f6stlich am\u00fcsiert und alle seine Phantasien nach Lust und Laune ausgelebt, abseits jeglicher Moralvorstellung und v\u00f6llig ungeniert und hemmungslos. Da lag er nun im Bett, brillant als Schriftsteller und sagte zu seinem Geliebten Robbie Ross, w\u00e4hrend er an die vielen dachte, an denen er sich vergangen hatte: \u201eRobbie, hast du irgendeinen der Jungs, die du geliebt hast und die ich geliebt habe, hast du irgend einen um seiner selbst willen geliebt?\u201c Denk dar\u00fcber nach! Was f\u00fcr eine Frage! \u201ehast du irgendeinen um seiner selbst willen geliebt?\u201c \u201eNein\u201c, sagte Robbie Ross. \u201eIch auch nicht\u201c, gestand Wilde und f\u00fcgte hinzu: \u201eHole mir einen Priester, denn nur Christus ist gro\u00df genug um mein Herz zu reinigen.\u201c<\/p>\n<p>Interessanterweise wurde in derselben Kirche, in der Oscar Wildes Beerdigung stattfand auch die Beerdigung von Blaise Pascal gefeiert. Und hinten in der Kirche h\u00e4ngt sein Mantel. Und in seinem Mantel befindet sich sein Memorial, seine Erfahrung mit Gott und mit Jesus Christus, das er bis zu seinem Tod bei sich getragen hat und der Titel seines Zeugnisses besteht aus einem einzigen Wort: \u201eFeuer\u201c.<\/p>\n<p>Es gibt so viele sch\u00f6nere Themen, \u00fcber die ich viel lieber reden w\u00fcrde, z.B. das Kreuz Christi oder seine Auferstehung oder die Kraft und die Herrlichkeit des Evangeliums. Aber es ist wichtig, sich Gedanken \u00fcber sein Weltbild zu machen und es zu durchleuchten, um zu sehen ob es wirklich stand h\u00e4lt. Aus diesem Grund hat das heutige Thema Relevanz.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte einen Text von Friedrich Nietzsche vorlesen, einer der brillantesten Philosophen unseres Landes, ein Philosoph der sehr stark vom Nihilismus, von der Bedeutungslosigkeit, gepr\u00e4gt war. Von ihm stammt der Begriff \u201eDer \u00dcbermensch\u201c und er besch\u00e4ftigte sich mit dem Willen zur Macht. Diese Ideen beeinflussten Hitler und dieser sandte Nietzsches Schriften pers\u00f6nlich an Stalin und Mussolini. Von ihm stammt auch der Spruch: \u201eGott ist tot\u201c. Die Ironie der ganzen Sache ist, dass Nietzsches Vater ein Pastor war und seine beiden Gro\u00dfv\u00e4ter waren Geistliche. Doch er legte seinen Glauben an Gott ab. Er meinte, dass es intellektuell gesehen nicht zusammenpasste. Also schrieb er das folgende Gleichnis, mit sehr ausdrucksstarken Metaphern, wenn wir genau hinh\u00f6ren. Es tr\u00e4gt den Titel: \u201eDer tolle Mensch\u201c:<\/p>\n<p>\u201eHabt ihr nicht von jenem tollen Menschen geh\u00f6rt, der am hellen Vormittag eine Laterne anz\u00fcndete, auf den Markt lief und unaufh\u00f6rlich schrie: &#8222;Ich suche Gott! Ich suche Gott!&#8220;<br \/>\nDa dort gerade viele von denen zusammenstanden, welche nicht an Gott glaubten, so erregte er ein gro\u00dfes Gel\u00e4chter.<br \/>\nIst er denn verlorengegangen? sagte der eine. Hat er sich verlaufen wie ein Kind? sagte der andere.<br \/>\nOder h\u00e4lt er sich versteckt? F\u00fcrchtet er sich vor uns? Ist er zu Schiff gegangen? ausgewandert? &#8211; so schrien und lachten sie durcheinander.<\/p>\n<p>Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken.<\/p>\n<p>&#8222;Wohin ist Gott?&#8220; rief er, &#8222;ich will es euch sagen!<br \/>\nWir haben ihn get\u00f6tet &#8211; ihr und ich!<br \/>\nWir sind seine M\u00f6rder! Aber wie haben wir das gemacht?<br \/>\nWie vermochten wir das <span style=\"text-decoration: underline;\">Meer auszutrinken<\/span>?<br \/>\nWer gab uns den Schwamm, um den <span style=\"text-decoration: underline;\">ganzen Horizont wegzuwischen<\/span>?<br \/>\nWas taten wir, als wir diese <span style=\"text-decoration: underline;\">Erde von ihrer Sonne losketteten<\/span>? Wohin bewegt sie sich nun?<\/p>\n<p>Wohin bewegen wir uns?<br \/>\nFort von allen Sonnen?<br \/>\nSt\u00fcrzen wir nicht fortw\u00e4hrend?<br \/>\nUnd r\u00fcckw\u00e4rts, seitw\u00e4rts, vorw\u00e4rts, nach allen Seiten?<br \/>\nGibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht durch ein unendliches Nichts?<br \/>\nHaucht uns nicht der <span style=\"text-decoration: underline;\">leere Raum<\/span> an?<br \/>\nIst es nicht <span style=\"text-decoration: underline;\">k\u00e4lter geworden<\/span>?<br \/>\nKommt nicht <span style=\"text-decoration: underline;\">immerfort die Nacht und mehr Nacht<\/span>?<\/p>\n<p>M\u00fcssen nicht Laternen am Vormittag angez\u00fcndet werden?<br \/>\nH\u00f6ren wir noch nichts von dem L\u00e4rm der Totengr\u00e4ber, welche Gott begraben?\u00a0(&#8230;)<br \/>\nGott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn get\u00f6tet!<br \/>\nWie tr\u00f6sten wir uns, die M\u00f6rder aller M\u00f6rder?<\/p>\n<p>Das Heiligste und M\u00e4chtigste, was die Welt bisher besa\u00df, es ist unter unsern Messern verblutet &#8211; wer wischt dies Blut von uns ab?<br \/>\nMit welchem Wasser k\u00f6nnten wir uns reinigen?<br \/>\nWelche S\u00fchnefeiern, <span style=\"text-decoration: underline;\">welche heiligen Spiele werden wir erfinden m\u00fcssen<\/span>?<br \/>\nIst nicht die Gr\u00f6\u00dfe dieser Tat zu gro\u00df f\u00fcr uns?<br \/>\nM\u00fcssen wir nicht selber zu G\u00f6ttern werden, um nur ihrer w\u00fcrdig zu erscheinen?<\/p>\n<p>(&#8230;)<br \/>\nHier schwieg der tolle Mensch und sah wieder seine Zuh\u00f6rer an: auch sie schwiegen und blickten befremdet auf ihn. Endlich warf er seine Laterne auf den Boden, dass sie in St\u00fccke sprang und erlosch. &#8222;Ich komme zu fr\u00fch&#8220;, sagte er dann, &#8222;ich bin noch nicht an der Zeit.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Man erz\u00e4hlt noch, dass der tolle Mensch desselbigen Tages in verschiedenen Kirchen eingedrungen sei und darin sein Requiem aeternam deo angestimmt habe. Hinausgef\u00fchrt und zur Rede gesetzt, habe er immer nur dies entgegnet: &#8222;Was sind denn diese Kirchen noch, wenn sie nicht die Gr\u00e4ber und die Grabm\u00e4ler Gottes sind?&#8220;<\/p>\n<p>Nun, die Ironie an Nietzsches Leben ist, dass er die letzten 14 Jahre seines Lebens selbst ein toller Mensch war. Und seine Mutter, eine gl\u00e4ubige Frau, sa\u00df an seinem Bett und pflegte ihn und er fing an Wochen lang zu schweigen und zu schweigen und h\u00f6rte auf zu reden. Und pl\u00f6tzlich und v\u00f6llig unerwartet sprach er einige Worte. Was mag er wohl gesagt haben? Er sagte Bibelstellen auf, die er als kleiner Junge auswendig gelernt hatte.<\/p>\n<p>In welcher Zeit leben wir? In einer Zeit, in der uns beigebracht wir ohne Gott auszukommen.<\/p>\n<p>Und so schreibt der Poet folgendes Gedicht:<\/p>\n<p>\u201eFirst dentistry was painless;<br \/>\nThen bicycles were chainless<br \/>\nAnd carriages were horseless<br \/>\nAnd many laws, enforceless.<\/p>\n<p lang=\"en-US\">Next, cookery was fireless,<br \/>\nTelegraphy was wireless,<br \/>\nCigars were nicotineless<br \/>\nAnd coffee, caffeinless.<\/p>\n<p lang=\"en-US\">Soon oranges were seedless,<br \/>\nThe putting green was weedless,<br \/>\nThe college boy hatless,<br \/>\nThe proper diet, fatless,<\/p>\n<p>Now motor roads are dustless,<br \/>\nThe latest steel is rustless,<br \/>\nOur tennis courts are sodless,<br \/>\nOur new religion, godless.<\/p>\n<p>Im Westen sind wir an einem Punkt angekommen, wo versucht wird Leben ohne Gott zu definieren. Ravi reist durch die ganze Welt und wird von renommierten Adressen \u00fcberall auf dem Globus eingeladen. Eines Tages war er in Hong Kong. Dort traf er Chinesen aus dem Festland und sie erz\u00e4hlten ihm, dass Chinas Kirche weltweit am st\u00e4rksten w\u00e4chst. Sie haben es ohne Gott versucht und es hat sie dutzende Millionen von Leben gekostet, weil jemand die Rolle Gottes spielen musste. Und w\u00e4hrend Ravi dort Tag f\u00fcr Tag und Abend f\u00fcr Abend seine Vortr\u00e4ge hielt, sah er m\u00e4chtige und einflussreiche chinesische Gesch\u00e4ftsleute, brillante junge Studenten und er hatte sogar die Gelegenheit vor der politischen Elite zu sprechen. Und er berichtet, wie sie aufmerksam zuh\u00f6rten und alles in sich aufsogen. Sie hungern danach herauszufinden, was am christlichen Glauben dran ist und wie sich sein Einfluss auf die Kultur und auf die Gesellschaft auswirkt. Die chinesische Regierung hat sogar Forschungsgelder bereitgestellt, um den Mehrwert der christlichen Mission in China zu erforschen und historisch festzuhalten. W\u00e4hrend ein kommunistisches Land diese Richtung erforschen will, versuchen wir im Westen das Gegenteil, n\u00e4mlich gottlos zu leben. Das ist vorwiegend ein europ\u00e4isches Ph\u00e4nomen. W\u00e4hrend sich auf allen anderen Kontinenten Menschen massenweise nach Gott wenden und unz\u00e4hlige im Evangelium Jesu Christi die Wahrheit finden, wird das Wort \u201eChristentum\u201c bei uns immer mehr zum Schimpfwort degradiert.<\/p>\n<p>Durch seine vielen Reisen durch die Welt und seine Stationen sind haupts\u00e4chlich Universit\u00e4ten, wei\u00df Ravi sehr genau welche Fragen die Menschen am meisten besch\u00e4ftigen. \u201eWenn ihr mir ein wei\u00dfes Blatt Papier gebt\u201c sagte er einmal humorvoll, \u201edann schreibe ich euch 20 Fragen auf und das werden die Fragen des Abends sein, egal an welchem Unicampus ich mich befinde. Namen \u00e4ndern sich aber Gedanken nicht.\u201c Malcolm Muggeridge sagte einmal: \u201eAll new news is old news happening to new people\u201c. Und eine Frage wird ihm immer und immer wieder gestellt. Und in Hong Kong wurde sie von einem der f\u00fchrenden Wissenschaftler des Landes gestellt. Und die Frage lautete: \u201eWenn es einen Gott gibt, warum l\u00e4sst er dann das B\u00f6se zu?\u201c. Um auf diese Frage einzugehen holte Ravi aus und erz\u00e4hlte, wie er Jahre zuvor einen Vortrag an der \u201eUniversity of Nottingham\u201c gehalten hatte, als ein w\u00fctender Student aufsprang und ihm lautschreiend vorwarf: \u201eEs kann keinen Gott geben, denn es gibt zu viel B\u00f6ses auf der Welt\u201c. Ravi wollte mit ihm interagieren und bat ihn stehen zu bleiben. \u201eWenn du sagst es gibt zu viel B\u00f6ses, nimmst du an dass es auch das Gute gibt.\u201c \u201eJa\u201c, sagte er. \u201eWenn du annimmst, dass es das Gute gibt, dann nimmst du auch dann, dass es ein moralisches Gesetz gibt, welches zwischen Gut und B\u00f6se differenziert.\u201c Er tat sich schwer hierauf eine Antwort zu geben, denn er wusste, dass er m\u00f6glicherweise auf Treibsand getreten war. Aber diesen Gedanken muss man zu Ende denken.<\/p>\n<p>Bertrand Russell stellte den jesuitischen Priester Frederick Copleston zur Rede und schrieb ein Buch mit dem Titel: \u201eWarum ich kein Christ bin\u201c. Und in diesem Buch ist seine Debatte mit Copleston enthalten. Copleston fragte ihn: \u201eGlauben Sie an Gut und B\u00f6se?\u201c Bertrand Russell sagte: \u201eJa\u201c. \u201eWie unterscheiden Sie zwischen den beiden\u201c. Russell entgegnete: \u201eGenauso wie ich zwischen blau und gelb unterscheide\u201c. Copleston sagte: \u201eMoment mal, Sie unterscheiden zwischen blau und gelb durch die optische Wahrnehmung, nicht wahr?\u201c \u201eJa\u201c. \u201eAber wie unterscheiden Sie zwischen Gut und B\u00f6se?\u201c Russell sagte: \u201eAuf der Grundlage meiner Empfindung, was denn sonst?\u201c Copleston war ein netter Mensch. Er h\u00e4tte fragen sollen: \u201eMr. Russell, in manchen Kulturkreisen lieben sie ihren N\u00e4chsten, in anderen werden diese aufgegessen. Beides auf der Grundlage der Empfindung. Haben Sie pers\u00f6nliche Pr\u00e4ferenzen?\u201c<\/p>\n<p>Und dieser Student in Nottingham sagte: \u201eSch\u00f6n gut, dann nehme ich an es gibt moralische Grundwerte.\u201c Ravi sagte: \u201eDu sagst es gibt zu viel B\u00f6ses, also nimmst du an es gibt auch das Gute. Wenn es das Gute gibt, dann muss es auch ein moralisches Gesetz geben, das zwischen Gut und B\u00f6se unterscheidet. Aber wenn du ein moralisches Gesetz annimmst, muss es auch einen Gesetzgeber geben, aber genau das versuchst du zu widerlegen. Denn wenn es keinen Gesetzgeber gibt, gibt es auch kein moralisches Gesetz, wenn es kein moralisches Gesetz gibt, gibt es auch nicht das Gute und wenn es das Gute nicht gibt, gibt es auch nichts B\u00f6ses. Was ist \u00fcberhaupt deine Frage?\u201c Und da stand der Student und sagte tats\u00e4chlich: \u201eWas ist \u00fcberhaupt meine Frage?\u201c \u201eIch kann dir nicht helfen, wenn du die Frage nicht kennst.\u201c Was ist ihm beim Gedankenexperiment klar geworden? Ihm ist klar geworden: Momentmal, wenn ich ein echter Naturalist bin, d\u00fcrfte es in meinem Weltbild das B\u00f6se gar nicht geben! \u201eWe are all dancing to our DNA!\u201c (Wir tanzen alle nach der Pfeife unserer Gene). Das ist die Aussage von Richard Dawkins.<\/p>\n<p>Jetzt kommt der Kernpunkt der Ausf\u00fchrung. Warum ben\u00f6tigen wir einen Erschaffer der Moral? Der Wissenschaftler in Hong Kong, der die Frage gestellt hat, warf Argumente ein wie: Als die Evolution ihren Lauf nahm und wir unsere pragmatischen Gebr\u00e4uche entwickelten und Tauschhandel betrieben und die W\u00e4hrung entstand und die Wirtschaft usw. Warum kann Moral nicht auf die gleiche Weise entstehen? Offenbar hat er sich nicht genug Gedanken \u00fcber die Wirtschaftswelt gemacht. Welchen Wert hat das Geld an sich? (Jugoslawien: Inflationsraten eines Jahres: 5 quadrillion Prozent, eine 5 mit 15 Nullen). Geld hat an sich \u00fcberhaupt keinen Wert. Angenommen Geld wird gehliehen, ohne die M\u00f6glichkeit es zur\u00fcckzuzahlen, Notenbanken drucken Geld ohne Mindestreserven und Standards und schon fliegt uns die Inflation um die Ohren und wir befinden uns mitten im \u00f6konomischen Chaos, weil hinter der W\u00e4hrung nichts steht, das ihr Wert verleiht. Und so ist es auch mit der Moral. Moral hat in sich keinen Wert, solange nicht jemand \u00fcber ihr steht und ihr Wert verleiht. Und jedes Mal wenn die Frage nach dem B\u00f6sen gestellt wird, wird sie entweder von einem Menschen erhoben oder \u00fcber Menschen gestellt. Wir sagen nicht: \u201eWarum modert das Holz, es ist so schrecklich, dass es modert, ich habe Mitleid mit dem Holz.\u201c Nein, sondern: Warum sterben Zehntausende? Warum die Naturkatastrophen?\u201c Menschen fragen oder fragen aufgrund anderer Menschen.<\/p>\n<p>Und hier ist der Punkt: Diese Fragestellung ist nur dann von Bedeutung, wenn der Mensch an sich von Bedeutung ist. Und die einzige M\u00f6glichkeit, dem menschlichen Leben Bedeutung beizumessen, besteht darin, dass es ein \u00fcbergeordnetes Wesen mit infinitem Wert geben muss, das uns den intrinsischen Wert gibt, den uns weder der Staat noch die Verfassung noch der freie Wille oder irgendetwas anderes zu geben imstande ist. \u201eMoral ist kein Abstraktum, sie ist verflochten mit der Person.\u201c, so Ravi Zacharias.<\/p>\n<p>Was aber geschieht heute? Heute hat nichts mehr eine Bedeutung.<\/p>\n<p>und der Poet dichtet folgendes Gedicht:<\/p>\n<p>\u201eWir glauben an Marx, Freud und Darwin.<\/p>\n<p>Wir glauben, alles ist in Ordnung, solange man niemanden verletzt, dabei hat jeder seine eigene Definition von verletzen.<\/p>\n<p>Wir glauben an geschlechtlichen Umgang vor, w\u00e4hrend und nach der Ehe.<\/p>\n<p>Wir glauben an die Therapie der S\u00fcnde.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass Ehebruch Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass Tabus tabu sind.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass alles besser wird, trotz dem Beweis des Gegenteils.<\/p>\n<p>Die Beweise m\u00fcssen untersucht werden und gleichzeitig\u00a0kann man\u00a0alles beweisen.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass etwas dran ist an Horoskopen, UFOs und gebogenen L\u00f6ffeln.<\/p>\n<p>Jesus war ein guter Mensch, genauso wie Buddha, Mohammed und wir selbst.<\/p>\n<p>Er war ein guter Moralapostel, obwohl wir glauben, dass seine hochstehende Moral eigentlich schlecht war.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass alle Religionen grunds\u00e4tzlich gleich sind, zumindest waren es diejenigen, \u00fcber die wir etwas gelesen haben.<\/p>\n<p>Sie alle glauben an Liebe und an das Gute.<\/p>\n<p>Sie unterscheiden sich nur in solchen Angelegenheiten wie Sch\u00f6pfung, S\u00fcnde, Himmel, H\u00f6lle, Gott und Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass nach dem Tod nichts kommt, denn wenn man die Toten fragt, sagen sie nichts.<\/p>\n<p>Wenn der Tod nicht das Ende ist, und wenn die Toten gelogen haben, dann bedeutet das zwingend den Himmel f\u00fcr Alle, au\u00dfer vielleicht Hitler, Stalin und Dschingis Khan.<\/p>\n<p>Wir glauben an Masters und Johnson.<br \/>\nWas ausgelesen wird ist Durchschnitt, was Durchschnitt ist, das ist normal und was normal ist, das ist gut.<\/p>\n<p>Wir glauben an die totale Entwaffnung.<\/p>\n<p>Wir glauben, es gibt eine direkte Verbindung zwischen Krieg und Blutvergie\u00dfen.<br \/>\nWir glauben, dass der Mensch im Wesentlichen gut ist \u2013 es ist lediglich sein Verhalten, dass ihn zu Fall kommen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Daran ist die Gesellschaft schuld, an der Gesellschaft sind die Umst\u00e4nde schuld; und an den Umst\u00e4nden ist die Gesellschaft schuld.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass jeder Mensch die Wahrheit finden muss, die f\u00fcr ihn richtig ist und die Realit\u00e4t wird sich dementsprechend anpassen, das Universum wird sich neu ordnen und die Geschichte wird sich ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass es keine absolute Wahrheit gibt, ausgenommen die Wahrheit, dass es keine absolute Wahrheit gibt.<\/p>\n<p>Wir glauben an die Abschaffung von Werten und das Aufbl\u00fchen von individualistischen Gedankens.<\/p>\n<p>Post Script:<br \/>\nWenn der Zufall der Ursprung allen Lebens ist, so ist die Katastrophe sein Regenbogen am Himmel&#8230;<\/p>\n<p>\u201eIf chance be the father of all flesh, disaster is his rainbow in the sky.\u201c<\/p>\n<p>Laut der New York Times befindet sich in Ohio das erste postmoderne Geb\u00e4ude der Welt, das \u201eWexner Center of the Arts\u201c. Und man kann sich zu Recht fragen: \u201eMoment mal, was bitte sch\u00f6n ist ein postmodernes Geb\u00e4ude?\u201c Und im Artikel hei\u00dft es: \u201eDer Architekt dachte sich: Wenn das Leben schon keine Bedeutung hat, warum sollten dann unsere Geb\u00e4ude eine Bedeutung haben?\u201c Es gibt Treppen, die nirgend hin f\u00fchren, W\u00e4nde die vereinzelt herumstehen, R\u00e4ume ohne spezifische Bedeutung. Alles willk\u00fcrlich zusammengesetzt ohne Regeln und Gesetze. Allerdings bleibt eine Frage offen. Hat der Architekt auch das Fundament willk\u00fcrlich entworfen? Mit Sicherheit nicht. Die Struktur mag postmodern sein, wenn aber das gleiche f\u00fcr das Fundament gilt, w\u00fcrde das Ganze in sich zusammenst\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Ich zitiere Ravi: \u201eDer Atheismus hat diese enorme Anziehungskraft, weil er eine Welt ohne Grenzen verspricht. Auf seinem Fundament kannst du jede Struktur bauen, die du m\u00f6chtest, nur um herauszufinden, dass das Ger\u00fcst f\u00fcr die wichtigsten Fragen deines Lebens nicht standh\u00e4lt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn wir uns im Westen nicht ernsthafte Gedanken \u00fcber uns und unser Dasein machen, schlittern wir in den Abgrund des totalen Relativismus, indem am Ende das Zerst\u00f6rerische triumphieren wird.\u201c So Ravi.<\/p>\n<p>Ohne Gott gibt es keine absolute Moral. Ohne Gott hat das Leben keine Bedeutung. Das sagte bereits Bertrand Russell: \u201eAlles endet in einer Wolke der Verzweiflung, ohne essentiellen Wert\u201c.<\/p>\n<p>An der University of the Philippines in Manila sprang ein w\u00fctender Student auf und sagte: \u201eAlles ist bedeutungslos \u2013 ich wei\u00df nicht warum sie \u00fcberhaupt \u00fcber Bedeutung reden&#8230;Alles ist bedeutungslos\u201c. Ravi sagte: \u201eDas meinst du nicht so\u201c. Er sagte: doch, nein, doch, wer bist du, dass du das sagen kannst? \u201eWiederhole es\u201c Er: \u201eAlles ist bedeutungslos\u201c \u201eKann ich dich etwas fragen? Wenn alles bedeutungslos ist, dann ist das was du eben gesagt hast nicht bedeutsam. Wenn deine Worte doch bedeutsam sind, dann ist nichts bedeutungslos. Dann hast du in Wirklichkeit gar nichts gesagt.\u201c Als Ravi am Ende der Veranstaltung den Saal verlassen wollte, sah er den Studenten an der Wand stehen und vor sich sagen: \u201eWenn alles was ich sage bedeutungslos ist, dann&#8230;\u201c Am selben Abend kam er in die Kirche, in der Ravi eine Predigt hielt und dieser Student war der erst, der die Einladung annahm und nach vorne kam und sich vor dem Altar niederkniete und zum ersten Mal in seinem Leben Bedeutung fand.\u201c<\/p>\n<p>Das ist genau das was Oscar Wilde meinte mit: \u201eHast du irgend einen um seiner selbst willen geliebt?\u201c Gott liebt uns um unserer selbst willen. In seinen Augen sind wir bedeutsam und haben einen intrinsischen Wert. Gott m\u00f6chte nicht, dass du irgendjemand anderes bist. Du bist f\u00fcr ihn ein einzigartiges und unersetzliches Individuum. Wir m\u00f6gen unterschiedlich sein, jeder seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen haben. Aber bei Gott, in Gott und durch Gott finden wir alle unsere einzigartige Bedeutung.<\/p>\n<p>Ravi beschreibt sein Leben, wie es ist, die H\u00e4lfte davon auf Reisen zu verbringen. Als er damit anfing, durch die Welt zu fliegen, hatte er schwarze Haare, dann wurden seine Haare grau und heute betete er einfach nur f\u00fcr Haare. Und so oft sa\u00df ihm die M\u00fcdigkeit in den Knochen. Und manchmal, wenn er heimkam, ging er auf seine Knie und k\u00fcsste den K\u00fcchenboden, denn es war so sch\u00f6n endlich wieder zuhause zu sein. Und er beschreibt wie herzlich das Gef\u00fchl war, wenn seine Kinder angerannt kamen und ihm sagten: \u201eHi Dad\u201c, und seine Frau ihn liebevoll umarmte und sagte: \u201eSch\u00f6n, dass du wieder da bist\u201c. Es ist sch\u00f6n zuhause zu sein. Und wenn die Liebe und Wertsch\u00e4tzung durch andere Menschen so bedeutsam ist, wie wertvoll ist die Liebe und Wertsch\u00e4tzung Gottes, jetzt im Alltag und eines Tages, wenn wir ihm begegnen und er sagen wird: \u201eSch\u00f6n dich zu sehen. Willkommen zuhause\u201c.  Augustinus sagte: <em>\u201eDu hast uns auf dich hin geschaffen [o Herr] und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Gott schenkt uns Bedeutung und noch mehr. Gott schenkt uns nicht nur moralische Werte, nicht nur Bedeutung, sondern dar\u00fcber hinaus auch Hoffnung. Welche Hoffnung hat der Atheist? Welche Hoffnung hat der Atheist \u00fcber das Grab hinaus?<\/p>\n<p>Ravis Mutter starb, als er Anfang 20 war und das war ein Schock f\u00fcr die ganze Familie. Zum ersten Mal umarmte ihn sein Vater und weinte. Und sein Vater sagte ihm: \u201eSohn, ich m\u00f6chte, dass du auf ihrer Beerdigung predigst.\u201c Und Ravi entgegnete ihm: \u201eDad, ich hab keine Ahnung wie ich das tun soll. Ich kann immer nur an eines denken: Sie ist gegangen, gegangen, gegangen.\u201c Daraufhin sein Vater: \u201eWarum gehst du nicht auf deine Knie und bittest Gott deinen Satz zu vervollst\u00e4ndigen? \u201eWohin ist sie gegangen?\u201c Und als er weinend auf Knien betete, tr\u00f6stete Gott ihn, indem er seinen Satz vervollst\u00e4ndigte: \u201eSie ist nachhause gegangen\u201c. Was f\u00fcr eine Hoffnung! Was f\u00fcr eine Hoffnung f\u00fcr dich und mich.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte abschlie\u00dfen mit einem Vers aus der Bibel. Ein Vers, der Ravis Leben ver\u00e4ndert hat. Mit 17 Jahren landete er im Krankenhaus und war v\u00f6llig verzweifelt. Er hatte versucht sich das Leben zu nehmen, weil er die Abschlusspr\u00fcfung vergeigt hatte. Keine Hoffnung! Sein Leben war vorbei. Keine Perspektive. Lieber tot als lebendig! Doch in dieser tiefsten Not kam ein Mann mit einer Bibel und gab ihm einen Vers, der sein Leben v\u00f6llig ver\u00e4nderte: <strong>\u201eich lebe, und ihr sollt auch leben.\u201c<\/strong> (Joh 14,9) Das sind die Worte Jesu Christi, die er im Hinblick auf seinen Tod und seine Auferstehung an seine J\u00fcnger richtete. <strong>\u201eIch lebe, und ihr sollt auch leben.\u201c<\/strong> Dieser Vers schenkte Ravi ein neues Leben. Und er w\u00fcnschte sich diesen Vers auch auf dem Grabstein seiner Mutter und so geschah es.<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren hatte er die Gelegenheit, seine Heimat zu besuchen und er wollte das Grab seiner Gro\u00dfmutter sehen. Er konnte sich nur noch an ihre Beisetzung erinnern und dass ein christliches Lied gesungen wurde. Und er wollte unbedingt herausfinden was auf ihrem Grabstein steht. Als sie zum Friedhof kamen, konnten sie das Grab nicht finden, denn es war v\u00f6llig mit Schlamm bedeckt. Sie holten einen Friedhofangestellten, der ihnen das Grab freisetzte und da stand geschrieben: <strong>\u201eIch lebe, und ihr sollt auch leben.\u201c<\/strong> Was f\u00fcr eine Hoffnung.<\/p>\n<p>Gott schenkt uns Werte, Bedeutung und Hoffnung; f\u00fcr dich und mich. Nehmen wir die Gelegenheit wahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Denken und Glauben (Atheismus und christlicher Glaube) Die Frage nach Gott ist eine der wesentlichsten Fragen, die im Laufe eines Menschenlebens auftauchen. Und allein die Tatsache, dass wir uns heute Abend versammelt haben, rechtfertigt diese Frage. Und die Antwort auf diese Frage ist ungemein bedeutend, denn sie formt unser Leben. 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