{"id":1940,"date":"2012-03-30T21:10:20","date_gmt":"2012-03-30T20:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1940"},"modified":"2022-11-18T12:24:16","modified_gmt":"2022-11-18T11:24:16","slug":"predigt-2-konige-51-720","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-konige-51-720\/","title":{"rendered":"Predigt: 2.K\u00f6nige 5,1 &#8211; 7,20"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/P11-2K0501-0720.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Elisa,  ein Mann  mit  geistlicher  Einsicht<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Da sprach einer seiner Obersten: Nicht doch, mein Herr und K\u00f6nig, sondern Elisa, der Prophet in Israel, sagt alles dem K\u00f6nig von Israel, auch was du in der Kammer redest, wo dein Lager ist.\u201d<em> <\/em><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(2.K\u00f6n 6,12)<\/p>\n<p>Im heutigen Text erfahren wir von mehreren Ereignissen, in denen Gott seinem Volk trotz ihrer ignoranten Haltung seine Hilfe erwies. Dabei erwies sich Elisa immer wieder als ein Mann, der geistliche Einsicht hatte und so von Gott f\u00fcr sein Werk kostbar gebraucht werden konnte. Gott segne heute jeden beim H\u00f6ren seines Wortes!<\/p>\n<p><strong>I.  Elisa heilte Naaman vom Aussatz (5,1-27)<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Kapitel handelt davon, wie Elisa den Aram\u00e4er Naaman vom Aussatz heilte. Wer war Naaman? Vers 1 sagt: <strong>\u201eNaaman, der Feldhauptmann des K\u00f6nigs von Aram, war ein treffli\u00adcher Mann vor seinem Herrn und wert gehalten; denn durch ihn gab der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> den Aram\u00e4ern Sieg. Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch auss\u00e4tzig.\u201c<\/strong> Naaman war also der oberste Heerf\u00fchrer und war dabei so erfolgreich, dass er vom K\u00f6nig von Aram sehr gesch\u00e4tzt wurde. Als Grund f\u00fcr seine milit\u00e4rischen Erfolge erw\u00e4hnt der Text, dass Gott durch Naaman den Aram\u00e4ern Sieg gab, die er auch immer wieder zur Z\u00fcchtigung Israels gebrauchte. Obwohl Naaman so ein f\u00e4higer und erfolgreicher Mann war, erfahren wir gleichzeitig, dass er auss\u00e4tzig war, also an Lepra litt. Wie wir wissen, war diese Krankheit damals unheilbar und schritt unaufhaltsam fort, sodass Naaman eigentlich irgendwann h\u00e4tte sterben m\u00fcssen. Was passierte aber? Ein junges M\u00e4dchen aus Israel, das die Aram\u00e4er in einem Krieg aus Israel mitgenommen hatten und das nun im Haus von Naaman diente, sagte eines Tages zu ihrer Herrin: <strong>\u201eAch, dass mein Herr w\u00e4re bei dem Propheten in Samaria! Der k\u00f6nnte ihn von seinem Aussatz befreien\u201c <\/strong>(3b). Ihre Herrin sagte es ihrem kranken Mann weiter. Als Naaman das h\u00f6rte, sch\u00f6pfte er Hoffnung auf Heilung von seiner Krankheit. Er ging zum K\u00f6nig, um Sonderurlaub f\u00fcr eine Reise nach Israel zwecks seiner Heilung zu beantragen. So begann das Rettungswerk an Naaman mit dem schlichten Zeugnis eines jungen M\u00e4dchens, das im Ausland von der Kraft Gottes erz\u00e4hlte. Gott kann sogar das schlichte Zeugnis eines jungen Kindes gebrauchen, um sein Heilswerk an einem Menschen zu beginnen, wie viel mehr unser Zeugnis!<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Aram stimmte zu und gab Naaman einen Brief an den K\u00f6nig von Israel mit, in dem er ihn um seine Heilung bat. Naaman nahm kostbare Geschenke mit und brachte den Brief dem K\u00f6nig von Israel. Als der den Brief las, zerriss er seine Kleider und sagte: <strong>\u201eBin ich denn Gott, dass ich t\u00f6ten und lebendig machen k\u00f6nnte, dass er zu mir schickt, ich solle den Mann von seinem Aussatz befreien? Merkt und seht, wie er Streit mit mir sucht!\u201c<\/strong> Als der K\u00f6nig von Israel, Joram, die Bitte, Naaman gesund zu machen, las, hielt er es f\u00fcr eine Provokation und den Beginn eines neuen Konflikts. Er dachte \u00fcberhaupt nicht an Gottes Macht, die in seinem Land durch Elisa wirkte und schon viele andere Wunder bewirkt hatte. Er dachte durch und durch ungl\u00e4ubig. Aber Elisa h\u00f6rte davon, dass der K\u00f6nig von Israel seine Kleider zerrissen hatte, und lie\u00df ihm sagen: \u201e<strong>Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn zu mir kommen, damit er innewerde, dass ein Prophet in Israel ist.\u201c <\/strong>Elisa verstand sofort, was der K\u00f6nig von Aram wollte und was in dieser Situation passieren sollte. Naaman sollte zu ihm kommen und erkennen, dass ein Prophet in Israel war, durch den der lebendige Gott Israels wirkt.<\/p>\n<p>So kam es dazu, dass Naaman schlie\u00dflich mit seinen Pferden und Wagen vor Elias Haus vorfuhr. Wie reagierte Elisa? Er hielt es nicht f\u00fcr n\u00f6tig, mit Naaman viel zu reden. Vers 10 sagt, dass er einen Boten zu ihm schickte und ihm sagen lie\u00df: <strong>\u201eGeh hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wieder heil und du wirst rein werden\u201c<\/strong> (10). Wie konnte Elisa das sagen? Elisa hatte Einsicht in Gottes Willen, dass Gott diesen Mann heilen wollte. So konnte er ihm eine klare Orientierung und eine klare g\u00f6ttliche Verhei\u00dfung geben.<\/p>\n<p>Wie reagierte aber Naaman auf die Worte Elisas durch den Boten? Er war \u00fcber die Art seiner Behandlung beleidigt (11.12). Er hatte bestimmte Vorstellungen davon, was Elisa tun sollte, um ihn zu heilen, dass er etwa herauskommen und seine Hand zum Heiligtum ausstrecken und f\u00fcr ihn beten sollte. Dass Elisa aber nicht einmal aus dem Haus kam und mit ihm pers\u00f6nlich redete, \u00e4rgerte ihn. In seinem \u00c4rger war er nicht bereit, Elisas Worte anzunehmen, sondern zog \u00e4rgerlich davon Richtung Heimat. Aber zum Gl\u00fcck hatte er kluge Diener, die ihm halfen, seinen \u00c4rger zu \u00fcberwinden und vern\u00fcnftig zu reagieren, indem sie ihm sagten: \u201eWenn der Prophet von dir etwas ganz Schwieriges verlangt h\u00e4tte, h\u00e4ttest du es auch gemacht, oder? Warum weigerst du dich dann, seine Anweisung zu befolgen, wenn sie ganz leichtes ist?\u201c Naaman h\u00f6rte auf sie und befolgte nun doch das Wort des Propheten. Vers 14a sagt: <strong>\u201eDa stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geboten hatte.\u201c <\/strong>Was passierte dann? <strong>\u201eUnd sein Fleisch wurde wieder heil wie das Fleisch eines jungen Knaben, und er wurde rein.\u201c <\/strong>Naaman wurde v\u00f6llig geheilt. Seine kranke, verfaulte Haut wurde wie die Haut eines kleinen Jungen. Gott erf\u00fcllte das Wort von Elisa und tat das Wunder, das ihm ein neues Leben gab. So konnte Gottes Name auch unter den Heiden gepriesen werden.<\/p>\n<p>Die Heilung des Aram\u00e4ers Naaman wirft die Frage auf, warum Gott durch seinen Propheten ausgerechnet einen Aram\u00e4er, aus israelitischer Sicht einen Ausl\u00e4nder und Heiden geheilt hatte? Warum wurde niemand von den Auss\u00e4tzigen in Israel geheilt, die es damals gab? Jesus sagt dazu im Lukasevangelium Kap. 4,27: <strong>\u201eUnd viele Auss\u00e4tzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa, und keiner von ihnen wurde rein als allein Naaman aus Syrien.\u201c <\/strong>Es war kein Zufall, dass ausgerechnet der Syrer Naaman geheilt wurde. Es lag vielmehr an der Haltung der Israeliten gegen\u00fcber Gott in jener Zeit. In Lukas 4,24 sagt Jesus: <strong>\u201eWahrlich, ich sage euch: Kein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland.\u201c<\/strong> Die Israeliten hatten damals vom K\u00f6nig angefangen keinen Respekt gegen\u00fcber dem Propheten und h\u00f6rten nicht auf seine Worte. Sie h\u00f6rten zwar immer wieder die Worte des Propheten, aber sie h\u00f6rten nicht darauf und nahmen so Gottes Botschaft und sein Angebot an sie nicht an. Dagegen h\u00f6rte der Syrer Naaman auf das Zeugnis des M\u00e4dchens \u00fcber den Propheten und h\u00f6rte schlie\u00dflich auch auf das Wort des Propheten und gehorchte ihm. Dadurch konnte Gott ihn von seiner schweren Krankheit heilen und rein machen.<\/p>\n<p>Was tat Naaman nach seiner Heilung? Eigentlich hatte er seine Absicht erreicht, mit der er nach Israel gefahren war, und h\u00e4tte nach Hause zur\u00fcckfahren k\u00f6nnen. Aber Vers 15 sagt: <strong>\u201eUnd er kehrte zur\u00fcck zu dem Mann Gottes mit allen seinen Leuten. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun wei\u00df ich, dass kein Gott ist in allen Landen, au\u00dfer in Israel; so nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht.\u201c<\/strong> Er kam zur\u00fcck, weil er seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollte; und er wollte bekennen, was er durch seine Heilung erkannt hatte, n\u00e4mlich dass der Gott Israels der einzige wahre Gott ist. Damit sagte er auch, dass er den G\u00f6tzen Rimmon, den er bisher verehrt hatte, als toten G\u00f6tzen entlarvt hatte. Nun wollte er diese Erkenntnis bezeugen und aus Dank\u00adbar\u00adkeit Elisa Geschenke geben.<\/p>\n<p>Wie reagierte Elisa auf Naamans gro\u00dfz\u00fcgiges Angebot? Es hei\u00dft im Vers 16: <strong>\u201eElisa aber sprach: So wahr der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> lebt, vor dem ich stehe: ich nehme es nicht. Und er n\u00f6tigte ihn, dass er es nehme; aber er wollte nicht.\u201c <\/strong>Moralisch gesehen war daran nichts Schlechtes, ein Geschenk von ihm zu nehmen. Aber Elisa war entschlossen, es nicht zu nehmen. Es war Gott, der mit seiner Macht Naamans Heilung bewirkt hatte und dem daf\u00fcr alle Ehre geb\u00fchrte, und Elisa wollte, dass Gottes Ehre durch nichts geschm\u00e4lert w\u00fcrde. Es war auch eine Hilfe f\u00fcr Naaman, der sich dadurch besser bewusst bleiben konnte, dass es allein Gottes Gnade war.<\/p>\n<p>Welche Konsequenzen zog Naaman aus seiner Heilung? Einerseits war ihm klar, was die wunderbare Heilung, die er erlebt hatte, f\u00fcr ihn bedeuten sollte. Im Vers 17 bittet er um eine Last von dieser Erde, soviel zwei Maultiere tragen konnten (m\u00f6glicherweise wollte er einen Altar daraus bauen) und sagte dabei: <strong>\u201eDenn dein Knecht will nicht mehr andern G\u00f6ttern opfern und Brandopfer darbringen, sondern allein dem <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong>.\u201c<\/strong> Nach seiner wunderbaren Heilung sollte allein der Herr sein Gott sein und er wollte ihm allein dienen. Das war eine gro\u00dfartige Ver\u00e4nderung! Aber seine Bu\u00dfe hatte eine Einschr\u00e4nkung; er meinte, wegen seines Berufs einen Kompromiss machen zu m\u00fcssen. Wenn sein K\u00f6nig mit ihm in den Tempel Rimmons gehen und dort anbeten w\u00fcrde und er auch anbeten w\u00fcrde, sollte Gott ihm vergeben. Elisa ging nicht weiter darauf ein, sondern verabschiedete ihn mit einem damals \u00fcblichen Gru\u00df: <strong>\u201eZieh hin mit Frieden!\u201c<\/strong> (19) Dies bedeutet nicht, dass Elisa diesen Kompromiss akzeptierte; offenbar hielt er es nicht f\u00fcr den richtigen Zeitpunkt, den frisch bekehrten Naaman darin zu korrigieren.<\/p>\n<p>Was dachte Elisas Diener Gehasi, als Naaman mit allen Geschenken fortgezogen war? Er sagte sich: <strong>\u201eSiehe, mein Herr hat diesen Aram\u00e4er Naaman verschont, dass er nichts von ihm genommen hat, was er gebracht hat.\u201c <\/strong>Gehasi arbeitete eng mit Elisa zusammen. Dadurch konnte er aus n\u00e4chster N\u00e4he seine Wunder sehen und t\u00e4glich von ihm lernen und hatte so die besten M\u00f6glichkeiten, seinen Glauben zu lernen. Aber Gehasi sah die Situation nicht aus geistlicher Sicht wie Elisa. Als er Naaman mit all den wertvollen Geschenken zur\u00fcckfahren sah, dachte er sich: Wie kann Elisa nur so eine gute Gelegenheit einfach verstreichen lassen? Dann sagte er sich: <strong>\u201eSo wahr der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> lebt: ich will ihm nach\u00adlaufen und mir etwas von ihm geben lassen.\u201c <\/strong>Er folgte der Habgier und erz\u00e4hlte Naaman eine erlogene Geschichte, woraufhin er von ihm zwei Zentner Silber und zwei Feierkleider erhielt. Geschickt lie\u00df er die Diener Naamans, die den Schatz trugen, in sicherer Distanz zu seinem Haus wieder umkehren und versteckte alles heimlich im Haus. Als Elisa ihn fragte, wo er gewesen war, belog er den Knecht Gottes und behauptete, \u00fcberhaupt nicht weg gewesen zu sein. Aber Elisa sagte zu ihm: <strong>\u201eBin ich nicht im Geist mit dir gegangen, als der Mann sich umwandte von seinem Wagen dir entgegen? Wohlan, du hast nun das Silber und die Kleider genommen und wirst dir schaffen \u00d6lg\u00e4rten, Weinberge, Schafe, Rinder, Knechte und M\u00e4gde. Aber der Aussatz Naamans wird dir anhangen und deinen Nachkommen allezeit.\u201c <\/strong>Weiter hei\u00dft es:<strong> \u201eDa ging Gehasi von ihm hinaus, auss\u00e4tzig wie Schnee\u201c (26.27). <\/strong>Was war Gehasis Problem? Gehasi hatte gewissen Glauben an Gott und er arbeitete mit Elisa zusammen f\u00fcr das Werk Gottes. Aber er hegte Begierde nach Reichtum im Herzen, und als er eine Gelegenheit sah, sie zu erf\u00fcllen, gab er ihr nach. Seine Habgier machte ihn geistlich blind f\u00fcr die richtige, geistliche Sicht der Dinge, und er begann seiner Habgier zu folgen. Er belog den syrischen Feldhauptmann und lie\u00df sich von ihm teure Geschenke geben. Danach belog er auch seinen Herrn Elisa. Seine Habgier machte ihn so blind, dass ihm nicht  mehr klar war, dass man einen Knecht Gottes nicht bel\u00fcgen kann. Er musste seine S\u00fcnde teuer bezahlen. M\u00f6ge Gott uns helfen, keine Habgier oder Begierde im Herzen zu hegen, sondern uns vor aller Habgier zu h\u00fcten! M\u00f6ge Gott uns helfen, alle Situationen aus Glauben geistlich zu betrachten wie Elisa und danach zu trachten, Gott zu verherrlichen, damit wir unsere Herzen rein halten und unseren Glauben bewahren k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><strong>II.  Elisa, ein Mann mit geistlicher Einsicht (6,1-7,20)<\/strong><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Die Kapitel 6 und 7 handeln von mehreren Ereignissen im Konflikt der Israeliten mit den Aram\u00e4ern, bei denen Elisa eine wichtige Rolle spielte. Zun\u00e4chst berichten die Verse 1-7 von der L\u00f6sung eines vergleichsweise kleinen Problems eines Prophetenj\u00fcngers. Die Zahl der Prophetenj\u00fcnger Elisas war offenbar so gewachsen, dass ihr Haus zu klein geworden war und sie ein neues Haus f\u00fcr ihre Wohngemeinschaft bauen mussten. Als sie dazu am Jordan B\u00e4ume f\u00e4llten, l\u00f6ste sich bei einem der J\u00fcnger bei den Baumf\u00e4llarbeiten das Eisen seiner Axt vom Griff und flog in den Jordan und verschwand im Wasser. Er schrie entsetzt: <strong>\u201eO weh, mein Herr! Und dazu ist&#8217;s noch entliehen!\u201c<\/strong> (5) Damals war Werkzeug aus Eisen wertvolle Handarbeit und sein Verlust f\u00fcr den armen Prophetenj\u00fcnger ein echtes Problem, zumal er es nur ausgeliehen hatte und zur\u00fcckgeben musste; andererseits war es praktisch unm\u00f6glich, es im tr\u00fcben Wasser des Jordans wiederzufinden, selbst wenn er gut tauchen gekonnt h\u00e4tte. Aber w\u00e4hrend der J\u00fcnger nur entsetzt auf das tr\u00fcbe Wasser des Jordans startte, sah Elisa auch angesichts dieses Problems eine L\u00f6sung. Er sagte zu dem J\u00fcnger: <strong>\u201eWo ist&#8217;s hingefallen? Und als er ihm die Stelle zeigte, schnitt er einen Stock ab und stie\u00df dahin. Da schwamm das Eisen.\u201c<\/strong> Elisa sagte zu ihm: \u201e<strong>Heb&#8217;s auf!\u201c<\/strong> Da streckte er seine Hand aus und nahm es. Selbst da, wo jedem Menschen der n\u00f6tige Durchblick fehlte, konnte Elisa das Eisen aus dem tr\u00fcben Wasser herausholen und so das Problem seines J\u00fcngers vollst\u00e4ndig l\u00f6sen, indem Gott das Gravitationsgesetz f\u00fcr dieses St\u00fcck Eisen kurzfristig au\u00dfer Kraft setzte.<\/p>\n<p>Betrachten wir die Verse 8-13. Der K\u00f6nig von Aram f\u00fchrte wieder Krieg mit Israel. Er beriet sich mit seinen Obersten, wo sie Israel einen Hinterhalt legen sollten, um sie zu schlagen. Aber sein Plan ging nicht auf. Vers 9 sagt: <strong>\u201eAber der Mann Gottes sandte zum K\u00f6nig von Israel und lie\u00df ihm sagen: H\u00fcte dich, dass du nicht an diesem Ort vor\u00fcberziehst, denn die Aram\u00e4er lauern dort.\u201c<\/strong> Elisa konnte durch den Geist die Pl\u00e4ne, die der K\u00f6nig von Aram mit seinen Obersten mehrere hundert Kilometer entfernt besprach, erkennen, und warnte den K\u00f6nig von Israel entsprechend vor, damit der an den besagten Orten nicht vorbeizog. Elisa das tat er nicht nur ein- oder zweimal, sondern die taktischen Pl\u00e4ne der Aram\u00e4er schlugen so oft fehl, dass der K\u00f6nig von Aram schlie\u00dflich davon ausgehen musste, dass es in seinem Generalsstab eine undichte Stelle gab, durch die regelm\u00e4\u00dfig Nachrichten zu den Israeliten flossen; es hei\u00dft, dass sein Herz \u201evoller Unmut\u201c wurde, das hei\u00dft er kochte vor Wut auf den vermeintlichen Verr\u00e4ter. Er orderte alle seine Obersten zu sich und fragte sie: <strong>\u201eWollt ihr mir denn nicht sagen, wer von den Unsern es mit dem K\u00f6nig von Israel h\u00e4lt?\u201c<\/strong> Die Atmosph\u00e4re muss \u00e4u\u00dferst gespannt gewesen sein, weil schon damals Hochverrat das schlimmste Vergehen eines Soldaten war. Da sagte einer seiner Obersten zu ihm:<strong> \u201eNicht doch, mein Herr und K\u00f6nig, sondern Elisa, der Prophet in Israel, sagt alles dem K\u00f6nig von Israel, auch was du in der Kammer redest, wo dein Lager ist\u201c<\/strong> (12). Nicht ein Spion unter den Aram\u00e4ern hatte f\u00fcr die andauernden Miss\u00aderfolge gesorgte, sondern Elisas geistlicher Weitblick, der ihn auch die geheimen Pl\u00e4ne erkennen lie\u00df, die im fernen Damaskus besprochen wurden.<\/p>\n<p>Was zeigt dies \u00fcber Gott? Eigentlich stand Israel unter dem Gericht Gottes. Angefangen vom  K\u00f6nig wandten sich die Menschen von Gott ab und suchten nicht seine Hilfe. Trotzdem war Gott auch in dieser Zeit barmherzig und lie\u00df seinen Knecht Elisa die b\u00f6sen Anschlagspl\u00e4ne der Feinde erkennen, um sein Volk vor schweren milit\u00e4rischen Schl\u00e4gen zu bewahren. Gottes wiederholte Hilfe f\u00fcr Israel war eine Offenbarung seiner g\u00f6ttlichen Gnade und immer wieder eine Einladung an den K\u00f6nig und das Volk, zu ihm umzukehren.<\/p>\n<p>Was zeigt dieses Ereignis \u00fcber Elisa? Er hatte ein Herz f\u00fcr das Volk und den K\u00f6nig, sodass er ihnen trotz ihres permanenten Unglaubens mit all seinen Gaben und M\u00f6glichkeiten half, um sie vor der Vernichtung durch den \u00fcberm\u00e4chtigen Feind zu bewahren. Eine zentrale Rolle spielte dabei Elisas geistlicher Weitblick und Einsicht in Dinge, die hinter der sichtbaren Realit\u00e4t verborgen sind und f\u00fcr Menschen normalerweise nicht erkennbar sind. Durch seine geistliche Einsicht konnte Elisa sehen, dass Gott willens war, Naaman von seinem Aussatz zu heilen, und dass Naaman im Herzen grundlegend bereit war, Gott zu vertrauen, sodass er ihn zur Waschung im Jordan auffordern und seine Heilung voraussagen konnte, obwohl er ihn bis dahin nie gesehen hatte. Wegen seinem geistlichen Weitblick konnte Elisa auch Gehasis L\u00fcge durchschauen und sehen, wie er sich heimlich von Naaman hatte Silber und Feierkleider geben lassen, und konnte voraussehen, dass Gott seine S\u00fcnde der Habgier und L\u00fcge mit Aussatz bestrafen w\u00fcrde. Durch seinen geistlichen Weitblick konnte Elisa auch wiederholt die milit\u00e4rischen Pl\u00e4ne erkennen, die die Aram\u00e4er mehrere hundert Kilometer entfernt in geheimen Sitzungen besprachen, und den K\u00f6nig von Israel entsprechend warnen. Elisa hatte also in ganz unterschiedlichen Situationen geistliche Einsicht in die Gedanken und Taten der Menschen und in Gottes Willen und Plan. Wie konnte er solche Einsicht haben und so viel mehr sehen, als Menschen normalerweise sehen k\u00f6nnen? Elisa hatte tats\u00e4chlich den doppelten Geist von Elia empfangen. Durch Gottes Geist erhielt er geistliche Einsicht in Gottes Gedanken und in die Herzen der Menschen und konnte erkennen, was f\u00fcr Menschen normalerweise verborgen ist. Elisas geistliche Einsicht war also Gottes Gabe f\u00fcr ihn. Aber wir k\u00f6nnen auch zwei Dinge sagen, die Elisa seinerseits dazu beitrug. Zum einen dachte, redete und handelte Elisa in allen Situationen immer aus Glauben an Gott. Ein Vergleich mit Gehasi, der sicher auch gewissen Glauben hatte, macht das deutlich. W\u00e4hrend Gehasi in der kritischen Situation aufh\u00f6rte, aus Glauben zu leben, und seiner Habgier folgte und geistlich blind wurde und sich in S\u00fcnden verstrickte, dachte und handelte Elisa auch in der Versuchung aus Glauben und behielt so sein geistliches Sehverm\u00f6gen. Zum anderen hatte Elisa immer seine Aufgabe vor Augen. W\u00e4hrend Gehasi zum Beispiel nur teilweise f\u00fcr seine Aufgabe lebte und teilweise f\u00fcr seine eigenen Interessen, lebte Elisa ganz und gar f\u00fcr die Erf\u00fcllung seiner Aufgabe, Menschen von ihrer Krankheit zu befreien, sein Volk zu sch\u00fctzen und zu retten usw. Als Elisa st\u00e4ndig durch den Glauben f\u00fcr die Aufgabe Gottes lebte, stattete Gott ihn mit der n\u00f6tigen geistlichen Einsicht aus.<\/p>\n<p>Damit wir unser Leben so f\u00fchren k\u00f6nnen, dass es Gott gef\u00e4llt, und insbesondere um von Gott als Hirten f\u00fcr andere Menschen gebraucht zu werden, brauchen auch wir geistliche Einsicht. Zum einen ben\u00f6tigen wir geistliche Einsicht, damit wir Gott und sein Wort gut verstehen k\u00f6nnen und seinen Willen f\u00fcr die Menschen, denen wir begegnen, einsehen k\u00f6nnen. Zum anderen brauchen wir geistliche Einsicht, damit wir die Menschen gut verstehen und ihnen geistlich helfen k\u00f6nnen; denn dazu reichen menschliche Klugheit oder allgemeine Menschenkenntnis bei weitem nicht aus. M\u00f6ge Gott unser ernstes Gebet f\u00fcr zwei Anteile von Elias Geist segnen und uns zu Menschen mit geistlicher Einsicht machen, die seinen Willen erkennen und tun k\u00f6nnen! M\u00f6ge Gott uns insbesondere die n\u00f6tige Einsicht schenken, damit wir die Menschen richtig verstehen und erkennen k\u00f6nnen, wie wir ihnen nach Gottes Willen helfen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Was passierte, als der K\u00f6nig von Aram h\u00f6rte, dass Elisa der Grund f\u00fcr die fortw\u00e4hrenden milit\u00e4rischen Misserfolge der Aram\u00e4er war? Er sandte Rosse und Wagen und ein gro\u00dfes Heer, um Elisa, den Propheten Gottes, gefangen zu nehmen. Als der Diener Elisas morgens fr\u00fch aufstand und herausging, sah er, dass ein ganzes Heer mit Rossen und Wagen die Stadt umlagerte. Da bekam er Angst und sagte zu Elisa: <strong>\u201eO weh, mein Herr! Was sollen wir nun tun?\u201c <\/strong>Aber Elisa sagte zu ihm: <strong>\u201eF\u00fcrchte dich nicht, denn derer sind mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind! Und Elisa betete und sprach: <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>, \u00f6ffne ihm die Augen, dass er sehe!\u201c <\/strong>Hier zeigt sich nochmals Elisas geistliche Einsicht. Obwohl die Stadt von Feinden umzingelt war, hatte Elisa keine Angst, weil er sah, dass mehr auf ihrer Seite waren als auf der Seite der Feinde. Elisa betete daf\u00fcr, dass Gott seinem Diener die Augen \u00f6ffnen m\u00f6ge, damit er auch diese geistliche Realit\u00e4t erkennen k\u00f6nnte. Was passierte auf Elisas Gebet hin? <strong>\u201eDa \u00f6ffnete der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> dem Diener die Augen, und er sah, und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen um Elisa her.\u201c<\/strong> Gott hatte zahlreiche Engel gesandt, um Elisa und seinen Diener zu sch\u00fctzen. Elisa betete daf\u00fcr, dass auch seine Mitarbeiter geistlichen Durchblick bekommen und die geistliche Realit\u00e4t und Gottes Tun erkennen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Was passierte dann? Vers 18 berichtet: <strong>\u201eUnd als die Aram\u00e4er zu ihm herabkamen, betete Elisa und sprach: <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>, schlage dies Volk mit Blindheit! Und er schlug sie mit Blindheit nach dem Wort Elisas.\u201c<\/strong> Es kam nicht zu einer milit\u00e4rischen Konfrontation. Denn Elisa war ein ge\u00fcbter Beter und ein Mann, der im Glauben Gott alles zutraute. Nachdem er f\u00fcr seinen Diener gebetet hatte, dass er sehen k\u00f6nne, betete er f\u00fcr das aram\u00e4ische Heer, dass sie blind w\u00fcrden. Dann f\u00fchrte er die Feinde unter dem Vorwand, sie zu ihm selbst zu bringen, mitten in die Hauptstadt Samariens. Dann betete Elisa erneut, und den Aram\u00e4ern wurden die Augen wieder ge\u00f6ffnet, und sie fanden sich mitten in der Hauptstadt ihrer Feinde vor. Der K\u00f6nig von Israel fragte Elisa, ob er sie t\u00f6ten sollte, was ein leichtes Spiel gewesen w\u00e4re. Aber Elisa hatte Einsicht, dass dies nicht dem Willen Gottes entsprach. Er wies den K\u00f6nig an, ihnen zu essen und zu trinken zu geben und sie nach Hause ziehen zu lassen. Milit\u00e4risch gesehen erschien dieser Rat nicht zielf\u00fchrend. Aber Vers 23 berichtet: <strong>\u201eSeitdem kamen streifende Rotten der Aram\u00e4er nicht mehr ins Land Israel.\u201c <\/strong>Erneut bewies Elisa geistlichen \u00dcberblick. Die Ermordung der Kriegsgefangenen h\u00e4tte sicher einen neuen Krieg heraufbeschworen. Aber durch Elisas Rat an den K\u00f6nig wurde er zu einem Friedenstifter.<\/p>\n<p>Doch leider w\u00e4hrte der Friede nicht lange. Der K\u00f6nig von Aram versammelte erneut sein ganzes Heer und zog herauf und belagerte die Stadt Samaria. Diese Belagerung wurde so schlimm, dass eine furchtbare Hungersnot in der Stadt entstand. Die Beschreibung der beiden Frauen, die vereinbarten, ihre eigenen S\u00f6hne zu kochen und zu essen, und die das auch teilweise gemacht haben, ist nicht nur furchtbar entsetzlich. Es ist auch ein Zeichen, wie stark der geistliche Verfall der Israeliten war. Als der K\u00f6nig von Israel von der Tat der beiden Frauen und ihrem Streit erfuhr, zerriss er entsetzt seine Kleider, wodurch sein h\u00e4rener Schurz darunter sichtbar wurde. Aber dies war kein Zeichen von Bu\u00dfe. Denn er wandte sich angesichts dieser Not nicht etwa zu Gott, sondern beschloss, Elisa zu enthaupten. Elisa, der gerade in seinem Haus mit den \u00c4ltesten sa\u00df, sah auch den b\u00f6sen Plan des K\u00f6nigs voraus und warnte die \u00c4ltesten vor. Als der K\u00f6nig von Israel hereinkam, sagte er zu Elisa: <strong>\u201eSiehe, dies \u00dcbel kommt von dem <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong>! Was soll ich noch von dem <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong> erwarten?\u201c <\/strong>Seine Worte waren voller Rebellion gegen Gott und voller Verzweiflung. Eigentlich war die Not, in die Gott die Israeliten kommen lie\u00df, eine Gelegenheit f\u00fcr sie, zu Gott umzukehren und seine Gnade zu suchen. Aber der K\u00f6nig von Israel erwies sich bis zum Ende ungl\u00e4ubig und unbu\u00dffertig gegen Gott. Gott war bereit den Israeliten zu helfen, wenn sie nur zu Gott k\u00e4men und ihn um Hilfe b\u00e4ten. Aber sie taten das nicht, allen voran der K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Was sagte in dieser Situation Elisa? <strong>\u201eH\u00f6rt des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong> Wort! So spricht der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>: Morgen um diese Zeit wird ein Ma\u00df feinstes Mehl ein Silberst\u00fcck gelten und zwei Ma\u00df Gerste ein Silberst\u00fcck im Tor von Samaria.\u201c<\/strong> Trotz der ungl\u00e4ubigen Haltung der Menschen verk\u00fcndigte Elisa Gottes Wort. Er k\u00fcndigte an, dass am n\u00e4chsten Tag Nahrungsmitteln wieder zu niedrigen Preisen zu haben sein w\u00fcrden. Sie sollten wahrnehmen, was Gott ihnen sagte, und sollten sich darauf einstellen und neue Hoffnung fassen. Aber offenbar reagierte niemand darauf. Stattdessen antwortete der Ritter, auf dessen Arm sich der K\u00f6nig lehnte, dem Mann Gottes und sprach: \u201e<strong>Und wenn der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> Fenster am Himmel machte, wie k\u00f6nnte das geschehen?\u201c<\/strong> Er widersprach ganz direkt dem Wort Gottes, das Elisa verk\u00fcndigt hatte. Er litt nicht nur an Zweifeln, sondern verk\u00fcndete \u00f6ffentlich seinen Unglauben und rebellierte so gegen Gott. Elisa antwortete, dass es doch geschehen w\u00fcrde; der Ritter w\u00fcrde es sehen, aber nicht davon essen.<\/p>\n<p>Die Verse 3-20 beschreiben, wie zwei Auss\u00e4tzige entdeckten, dass die Aram\u00e4er inzwischen aus ihrem Lager vor der Stadt geflohen waren. Da sie sie aus ihrer Sicht nichts zu verlieren hatten, begaben sie sich mutig ins feindliche Lager. Dort entdeckten sie, dass es schon verlassen war. Denn Gott hatte die Aram\u00e4er ein Get\u00fcmmel von Rossen, Wagen und gro\u00dfer Heeresmacht h\u00f6ren lassen, sodass sie in der D\u00e4mmerung flohen und ihre Zelte, Rosse und Esel im Lager zur\u00fccklie\u00dfen, um ihr Leben zu retten. Gott hatte aus seiner Barmherzigkeit die Israeliten aus der schrecklichen Belagerung und der bevorstehenden Vernichtung befreit. Aber niemand der Israeliten erkannte das, au\u00dfer den vier Auss\u00e4tzigen. Zuerst pl\u00fcnderten sie zwei Zelte und a\u00dfen sich satt. Dann bekamen sie ein schlechtes Gewissen und einer sagte zum andern: \u201e<strong>Lasst uns so nicht tun; dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft.<\/strong> <strong>Wenn wir das verschweigen und warten, bis es lichter Morgen wird, so wird uns Schuld treffen. So lasst uns nun hingehen und es dem Hause des K\u00f6nigs ansagen.\u201c<\/strong> Sie gingen in die Stadt und sagten&#8217;s den Torh\u00fctern. Der K\u00f6nig von Israel konnte auch diese gute Botschaft nicht glauben, sondern reagierte noch einmal ungl\u00e4ubig und vermutete dahinter eine List der Feinde. Aber als sie eine kleine Truppe erfolgreich ins Lager der Feinde geschickt hatten, war es klar, dass die Feinde tats\u00e4chlich geflohen waren. Das Wort Elisas wurde wahr, denn tats\u00e4chlich kostete ein Ma\u00df feinstes Mehl ein Silberst\u00fcck und zwei Ma\u00df Gerste auch ein Silberst\u00fcck nach dem Wort des Herrn. Der Ritter, der Gottes Wort \u00f6ffentlich widersprochen hatte, wurde ins Tor bestellt und dort von dem Volk zertreten. So erf\u00fcllte sich auch dieses Wort, das Elisa gesagt hatte. Gottes Wort ist wahr und erf\u00fcllt sich, auch wenn die Menschen darauf nicht h\u00f6ren oder ungl\u00e4ubig reagieren.<\/p>\n<p>Heute haben wir gelernt, wie Gott gewirkt hat, indem er Naaman geheilt hat und die Nation Israel aus gro\u00dfer Not gerettet hat. Dabei hat Gott immer wieder gezeigt, dass sich sein Wort erf\u00fcllt. Gottes Wort ist absolut zuverl\u00e4ssig, und wir haben allen Grund, darauf zu h\u00f6ren und es zur Grundlage unseres Lebens zu machen. Zum anderen haben wir gesehen, dass Elisa ein Mann voller geistlicher Einsicht war. M\u00f6ge Gott uns helfen, auf sein Wort zu h\u00f6ren und es zur Grundlage unseres Lebens zu machen!  M\u00f6ge Gott unser Gebet f\u00fcr seinen Geist segenen und uns zu Menschen mit geistlicher Einsicht machen, damit wir ihm wirksam dienen k\u00f6nnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Elisa, ein Mann mit geistlicher Einsicht \u201eDa sprach einer seiner Obersten: Nicht doch, mein Herr und K\u00f6nig, sondern Elisa, der Prophet in Israel, sagt alles dem K\u00f6nig von Israel, auch was du in der Kammer redest, wo dein Lager ist.\u201d (2.K\u00f6n 6,12) Im heutigen Text erfahren wir von mehreren Ereignissen, in denen Gott seinem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1940","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1940"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1940\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11020,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1940\/revisions\/11020"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}