{"id":1910,"date":"2012-03-13T00:17:34","date_gmt":"2012-03-12T23:17:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1910"},"modified":"2025-05-25T17:54:04","modified_gmt":"2025-05-25T15:54:04","slug":"predigt-2-konige-11-225","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-konige-11-225\/","title":{"rendered":"Predigt: 2.K\u00f6nige 1,1 &#8211; 2,25"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/P09-2K0101-0225.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Zwei Anteile von deinem Geiste<\/strong><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Und als sie hin\u00fcberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: Dass mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.\u201d <\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(2.K\u00f6n 2,9)<\/p>\n<p>Wir danken Gott, dass wir heute mit dem 2. Buch K\u00f6nige beginnen k\u00f6nnen. Im ersten Kapitel erfahren wir, wie Gott den gottlosen K\u00f6nig Ahasja warnte und sich um seine Umkehr bem\u00fchte. Im zweiten Kapitel erfahren wir von einem fast einmaligen Ereignis in der ganzen Geschichte, n\u00e4mlich von der herrlichen Entr\u00fcckung Elias in den Himmel, die ihm den Tod ersparte. Vor Elias Entr\u00fcckung bat Elisa darum, dass ihm zwei Anteile von seinem Geist zufallen w\u00fcrden. M\u00f6ge Gott uns heute helfen, die Bedeutung des Geistes f\u00fcr unser Leben zu verstehen und von Elisa zu lernen, um den Geist zu bitten!<\/p>\n<p><strong>I. Elia, der Mann Gottes (Kap. 1)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Machen wir uns am Anfang kurz klar, in welcher Situation das 2. Buch K\u00f6nige beginnt. Wie wir im 1. Buch K\u00f6nige erfahren haben, hatte Jerobeam Israel zum G\u00f6tzendienst und zum Abfall von Gott verf\u00fchrt. Alle K\u00f6nige nach ihm waren seinem Beispiel gefolgt. Den negativen H\u00f6hepunkt stellte der K\u00f6nig Ahab dar, der sich wie kein anderer verkaufte, Unrecht zu tun und durch G\u00f6tzendienst gegen Gott zu s\u00fcndigen, bis Gott schlie\u00dflich sein Gericht \u00fcber ihn und seine Nachkommen verk\u00fcndigte: <strong>\u201eSiehe, ich will Unheil \u00fcber dich bringen und dich vertilgen samt deinen Nachkommen und will von Ahab ausrotten, was m\u00e4nnlich ist, bis auf den letzten Mann in Israel\u201c<\/strong> (1. K\u00f6n 21,21). Das 2. Buch K\u00f6nige beginnt mit der Zeit von Ahabs Sohn Ahasja, also mit der Zeit, in der Gottes Gericht bereits beschlossen war und bevorstand. Dieses Wissen werden wir ben\u00f6tigen, um manche Ereignisse im heutigen Text besser verstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unser Text beginnt mit zwei Ereignissen, die ernste Probleme im Leben von Ahasja darstellten. Zum einen fielen nach Ahabs Tod die Moabiter von Israel ab, die nach einer langer Zeit der Unterordnung nun wieder eine Bedrohung f\u00fcr Israel wurden. Was Ahasja aber viel direkter betroffen hat, war, dass er im Obergeschoss seines Hauses durch das Gitter fiel und wohl beim Sturz ins Erdgeschoss sich so schwer verletzte, dass es fraglich war, ob er sich von seinen Verletzungen wieder erholen w\u00fcrde. Seine Notlage war f\u00fcr ihn eigentlich eine Gelegenheit, sich endlich an Gott zu wenden und seine Gnade zu suchen. Aber stattdessen sandte er Boten nach Ekron im Philisterland, damit sie f\u00fcr ihn den dort verehrten Baal-Sebub, den Gott der Fliegen, befragen. Dass er auch in seiner gro\u00dfen Not nicht bei dem lebendigen Gott Hilfe suchte, sondern bei einem toten G\u00f6tzen, war eine krasse Ignoranz und Beleidigung Gottes und eine schwere S\u00fcnde.<\/p>\n<p>Wie reagierte Gott? Die Verse 3-4 sagen: \u201e<strong>Aber der Engel des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong> redete mit Elia, dem Tischbiter:<\/strong> <strong>Auf und geh den Boten des K\u00f6nigs von Samaria entgegen und sprich zu ihnen: Ist denn nun kein Gott in Israel, dass ihr hingeht, zu befragen Baal-Sebub, den Gott von Ekron? Darum spricht der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>: Du sollst nicht mehr von dem Bett herunter\u00adkommen, auf das du dich gelegt hast, sondern sollst des Todes sterben. Und Elia ging.\u201c <\/strong>Obwohl Ahasja sich so gottlos verhalten hatte, gab Gott ihn nicht einfach auf, sondern ergriff die Initiative und lie\u00df Elia Ahasjas S\u00fcnde tadeln und ihm seinen Tod ank\u00fcndigen. Gottes Botschaft war seine ultimative Warnung an Ahasja und bot ihm erneut eine Gelegenheit, umzukehren und Gottes Gnade zu erfahren. Obwohl Ahasja sein Leben lang Gott so verachtet hatte, wollte er doch auch von ihm als Gott wahrgenommen werden und ihn aufgrund dessen segnen.<\/p>\n<p>Doch wie reagierte Ahasja auf Gottes Botschaft? Er erforschte, wer der Mann war, der seinen Boten diese Botschaft verk\u00fcndigt hatte. Als er herausfand, dass es Elia war, hei\u00dft es: <strong>\u201e<\/strong><strong>Und der K\u00f6nig sandte zu Elia einen Hauptmann \u00fcber f\u00fcnfzig samt seinen f\u00fcnfzig Mann\u201c <\/strong>(9a). Ahasja tat keine Bu\u00dfe. Anstatt Gottes Botschaft zu Herzen zu nehmen, sandte er einen Hauptmann mit 50 Soldaten, der Elia festnehmen sollte, vermutlich um ihn dann umzubringen. Ahasjas Verhalten war tragisch, besonders weil diese Botschaft von Gott nicht die erste Offen\u00adbarung war, die er erlebte. Er hatte davor auch schon die dreij\u00e4hrige D\u00fcrreperiode miterlebt, die auf Elias Ank\u00fcndigung hin gekommen war und auf seine Ank\u00fcndigung hin wieder aufh\u00f6rte. Er hatte gesehen oder zumindest davon geh\u00f6rt, wie Gott auf dem Berg Karmel Feuer vom Himmel fallen lie\u00df und Elias Opfer samt Altar und Wasser verzehrte und sich so als der wahre, lebendige Gott offenbarte. Er muss auch von der T\u00f6tung der 450 Baalspriester erfahren haben und schlie\u00dflich vom Tod seines Vaters Ahab. All das war nach dem Wort Gottes durch Elia geschehen. Aber Ahasja ignorierte alle diese Offenbarungen Gottes und lebte weiter so, als ob er nicht w\u00fcsste, dass Gott existiert, bzw. als ob es ihm egal w\u00e4re. Sein Herz war wie eine W\u00fcste, die jegliche Regenf\u00e4llen verschluckt und nie richtig feucht wird. Sein Herz Gott war gegen\u00fcber hart wie Stein. So rebellierte er beharrlich gegen Gott und verachtete auch jetzt Gottes Warnung und seine letzte Chance zur Umkehr.<\/p>\n<p>Was passierte, als er in seiner Rebellion gegen Gott Soldaten zu Elia schickte? Es hei\u00dft weiter: <strong>\u201e<\/strong><strong>Und als der zu ihm hinaufkam, siehe, da sa\u00df er oben auf dem Berge. Er aber sprach zu ihm: Du Mann Gottes, der K\u00f6nig sagt: Du sollst herabkommen! Elia antwortete dem Hauptmann \u00fcber f\u00fcnfzig: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine f\u00fcnfzig Mann. Da fiel Feuer vom Himmel und fra\u00df ihn und seine f\u00fcnfzig Mann\u201c <\/strong>(9b.10). Der Hauptmann wusste, dass Elia ein Mann Gottes war. Trotzdem behandelte er Elia ohne entsprechenden Respekt, sondern befahl ihm, als ob er ein gew\u00f6hnlicher Mann w\u00e4re, der dem K\u00f6nig gehorchen m\u00fcsste. Doch Elia bekam keine Angst vor den vielen Soldaten, sondern antwortete voll Geistes, dass er tats\u00e4chlich ein Mann Gottes war und dass Feuer vom Himmel fallen und sie verzehren sollte \u2013 und Gott erh\u00f6rte ihn. Auf diese Weise sch\u00fctzte Gott seinen Diener vor den Anschl\u00e4gen des K\u00f6nigs. Als Ahasja von diesem Ereignis h\u00f6rte, hatte er eine weitere Chance, in sich zu gehen und zu Gott umzukehren; aber stattdessen sandte er einen zweiten Hauptmann mit 50 Soldaten und schlie\u00dflich einen dritten, um Elia in seine Gewalt zu bringen, und rebellierte so bis zum Ende gegen Gott. Der zweite Hauptmann kam mit einer genauso hochm\u00fctigen Haltung gegen\u00fcber dem Mann Gottes wie der erste und musste das gleiche Schicksal erleiden. Die Bestrafung der Hauptleute und ihrer 100 Soldaten kann uns zu hart vorkommen, sie entspricht nicht dem Bild vom \u00fcberwiegend barmherzigen Gott, das wir haben, und wir k\u00f6nnen uns fragen, warum ihre Respektlosigkeit gegen\u00fcber Gott und seinem Knecht hier h\u00e4rter bestraft wird als \u00e4hnliches Verhalten von anderen Menschen in der Bibel. Um es zu verstehen, m\u00fcssen wir daran denken, dass diese Ereignisse in einer ganz besonderen Zeit passiert sind, in der Ahasja und seine Leute bereits unter Gottes Gericht standen; und die harte Bestrafung hier waren erste Anzeichen des Gerichts.<\/p>\n<p>Wie verhielt sich aber der dritte Hauptmann, den Ahasja zu Elia schickte? Es hei\u00dft: <strong>\u201eAls der zu ihm hinaufkam, beugte er seine Knie vor Elia und flehte ihn an und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, lass mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser f\u00fcnfzig, vor dir etwas gelten! Siehe, Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die ersten zwei Hauptleute \u00fcber f\u00fcnfzig mit ihren f\u00fcnfzig Mann gefressen; nun aber lass mein Leben etwas gelten vor dir\u201c<\/strong> (13.14). Dieser Hauptmann musste eigentlich dem Befehl des K\u00f6nigs genauso gehorchen wie die beiden anderen; aber er kam mit einer anderen Haltung. Er f\u00fcrchtete Gott und achtete Elia als Mann Gottes hoch und bat ihn dem\u00fctig darum, sein Leben und das seiner M\u00e4nner zu verschonen. Eigentlich befand er sich mit seinen Soldaten auch unter dem Gericht Gottes wie seine Zeitgenossen, da er auch in der Zeit lebte, in der die Menschen durch ihre chronische S\u00fcnde Gottes Zorn provoziert hatten. Aber er bat Elia dem\u00fctig um Gnade und Errettung \u2013 und erhielt sie. Der Engel des Herrn sagte zu Elia. <strong>\u201eGeh mit ihm hinab und f\u00fcrchte dich nicht vor ihm!\u201c<\/strong> Dieses Ereignis zeigt uns, dass jemand, der sich dem\u00fctigt und Gott um Gnade bittet, selbst angesichts des Gerichts noch Gottes Gnade und Rettung findet.<\/p>\n<p>Was geschah weiter? Elia gehorchte dem Wort des Engels und ging freiwillig in das Haus des K\u00f6nigs, der ihm nach dem Leben trachtete. Dort sagte er mutig dem K\u00f6nig Gottes Botschaft ins Gesicht: <strong>\u201e<\/strong><strong>So spricht der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>: Weil du Boten hingesandt hast und hast befragen lassen Baal-Sebub, den Gott von Ekron, als w\u00e4re kein Gott in Israel, dessen Wort man erfragen k\u00f6nnte, so sollst du von dem Bett nicht mehr herunterkommen, auf das du dich gelegt hast, sondern sollst des Todes sterben.\u201c <\/strong>Hier sehen wir Elias Mut und seine absolute Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber Gott und seinem Wort. Vor allem sehen wir, wie Gott einem gottlosen Mann bis zum Ende nachging und sich um seine Umkehr bem\u00fchte, obwohl der alle Offenbarungen Gottes ignorierte. Leider weigerte sich Ahasja bis zum Ende, zu Gott umzukehren. Vers 17 sagt: <strong>\u201e<\/strong><strong>So starb Ahasja nach dem Wort des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong>, das Elia geredet hatte. Und Joram wurde K\u00f6nig an seiner statt im zweiten Jahr Jorams, des Sohnes Joschafats, des K\u00f6nigs von Juda; denn Ahasja hatte keinen Sohn.\u201c <\/strong>Ahasja starb nach dem Wort Gottes, ohne einen Sohn zu haben. An seinem Leben sehen einerseits Gottes erstaunlich geduldige Bem\u00fchung, einen gottlosen Menschen zu erreichen und ihn zur Bu\u00dfe zu leiten. Andererseits sehen wir an ihm die Tragik eines Menschen, der sein Herz gegen\u00fcber Gott verschlie\u00dft und sich stur weigert, sich durch Gottes Offenbarungen ansprechen zu lassen. Sein tragisches Leben zeigt uns, wie entscheidend es ist, mit welcher Herzenshaltung wir auf Gottes Offenbarung reagieren. M\u00f6ge Gott uns davor bewahren, aus irgendeinem Grund unser Herz gegen\u00fcber Gott zu verschlie\u00dfen! M\u00f6ge Gott uns helfen, t\u00e4glich mit einer dem\u00fctigen Haltung auf Gottes Offenbarungen zu reagieren und ihn wirklich als Gott in unserem Leben anzuerkennen! M\u00f6ge Gott durch diese richtige Haltung das Leben von jedem von uns reichlich segnen!<\/p>\n<p><strong>II. Elisa, der Nachfolger (Kap. 2)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Das zweite Kapitel berichtet uns, wie Gott Elia zu sich in den Himmel holte und wie er trotz der gottlosen Zeit Elisa als seinen Nachfolger aufstellte und mit seinem Geist erf\u00fcllte. Der Text beginnt mit den Worten: <strong>\u201eAls aber der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> Elia im Wetter gen Himmel holen wollte, gingen Elia und Elisa von Gilgal weg.\u201c<\/strong> F\u00fcr Elia, der Gott jahrzehntelang treu gedient hatte, kam die Zeit, dass er zu Gott heimgehen sollte. Dabei sollte Elia nicht wie alle anderen sterben m\u00fcssen, sondern Gott wollte Elia im Wetter, also in einer Art besonderem Sturm direkt in den Himmel holen. Die Verse 2-8 beschreiben die kleine Reise von Elia mit Elisa, die Gott durch seinen Geist selbst leitete und die sie von Gilgal \u00fcber Bethel nach Jericho und von dort an den Jordan f\u00fchrte. Dreimal forderte Elia dabei Elisa dazu auf, dort zu bleiben, wo er gerade war. Aber Elisa antwortete jedes Mal entschlossen mit Worten: <strong>\u201eSo wahr der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong> lebt und du lebst: Ich verlasse dich nicht.\u201c <\/strong>Elisa wollte unbedingt bei seinem Hirten und Lehrer bleiben. Der Text sagt nichts dar\u00fcber, warum Elia ihn dreimal dazu aufforderte, nicht weiter mitzugehen. Aber die Tatsache, dass er dann doch jedes Mal zulie\u00df, dass er weiter mitging, und schlie\u00dflich im Vers 10 auch seine Bitte bef\u00fcrwortete, f\u00fchrt uns zu der Einsicht, dass Elia offenbar gar nicht wirklich dagegen war, dass Elisa bis zum Ende mit ihm geht. Seine wiederholte Aufforderung, zur\u00fcckzubleiben, war vielmehr eine Pr\u00fcfung von Elisas Treue in seiner Nachfolge. Und Elisa bestand die Pr\u00fcfung seiner Treue, da er sich jedes Mal weigerte, seinen Lehrer zu verlassen.<\/p>\n<p>Sowohl in Bethel als auch in Jericho fragten die dort lebenden Prophetenj\u00fcnger Elisa, ob er denn wisse, dass Gott Elia von ihm hinwegnehmen w\u00fcrde. Elisa hatte dies auch bereits erkannt, aber die Tatsache, dass sie alle dasselbe erkannt hatten, best\u00e4tigte, dass dies Gottes Offenbarung war, sodass es ganz sicher war, dass Gott Elia bald entr\u00fccken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Betrachten wir weiter den Text. Elia und Elisa gingen an den Jordan; f\u00fcnfzig Prophetenj\u00fcnger aus Jericho gingen ein St\u00fcckweit mit, hielten aber respektvoll Abstand. Elia wollte offenbar auf die andere Seite des Jordans gehen, wo er ganz ungest\u00f6rt mit Elisa reden konnte. Aber das Wasser des Jordans versperrte ihnen den Weg. Was tat Elia dann? Vers 8 sagt: <strong>\u201eDa nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug ins Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, sodass die beiden auf trockenem Boden hin\u00fcbergingen.\u201c<\/strong> Als er voller Geist mit seinem Mantel ins Wasser schlug, teilte es sich tats\u00e4chlich nach beiden Seiten, sodass sie trockenen Fu\u00dfes den Fluss durchqueren konnten. Elia war wirklich ein Mann Gottes, der sich nie an den Umst\u00e4nden orientierte, sondern vom Glauben und Geist erf\u00fcllt widrige Umst\u00e4nde herausforderte, um Gottes Werk auf beste Weise zu dienen.<\/p>\n<p>Welche Frage stellte Elia Elisa, als sie durch den Jordan hindurchgegangen waren? Vers 9a sagt: <strong>\u201e<\/strong><strong>Und als sie hin\u00fcberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde.\u201c <\/strong>Endlich stellte Elia die Frage, auf die Elisa schon lange gewartet haben musste. Endlich durfte er noch einen Wunsch \u00e4u\u00dfern, bevor sein Hirte und Lehrer in verlassen w\u00fcrde. Was h\u00e4tte er sich alles von dem Mann Gottes w\u00fcnschen k\u00f6nnen, dessen Gebete Gott so machtvoll erh\u00f6rt hatte. Doch Elisa bat nicht um etwas Materielles oder etwas anderes, das sein Leben angenehmer oder leichter gemacht h\u00e4tte. Vielmehr sagte er: <strong>\u201eDass mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.\u201d <\/strong>Was bedeutet diese Bitte? Im Allgemeinen kann man unter dem Geist eines Menschen etwas verstehen, das mit seinem Charakter, seinen F\u00e4higkeiten, seiner Lebenseinstellung und seinem Lebensziel zu tun hat. Aber das greift zu kurz, um Elias Geist zu erkl\u00e4ren. Viele Stellen in der Bibel sprechen davon, wie der Geist Gottes auf gew\u00f6hnliche Menschen kam und sie Gottes Leuten ver\u00e4nderte. So haben wir zum Beispiel im Buch Richter \u00fcber den Otniel gelesen: <strong>\u201eUnd der Geist des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong> kam auf ihn, und er wurde Richter in Israel und zog aus zum Kampf\u201c<\/strong> (Ri 3,10a). \u00dcber Gideon hei\u00dft es: <strong>\u201eDa erf\u00fcllte der Geist des Herrn den Gideon. Und er lie\u00df die Posaune blasen und rief die Abiesriter auf, ihm zu folgen\u201c<\/strong> (Ri 6,34). Simson, Samuel und sogar Saul wurden vom Geist Gottes erf\u00fcllt und wurden dadurch ver\u00e4ndert und bef\u00e4higt, die Werke zu tun, die sie nach dem Willen Gottes tun sollten. So war es auch Gottes Geist gewesen, der in Elia wirkte und ihn dazu bef\u00e4higte, so mutig zu reden und so m\u00e4chtig zu wirken, wie wir es in den letzten Wochen erfahren haben. Es war Gottes Geist, der Elia zu der gro\u00dfartigen Glaubenspers\u00f6nlichkeit geformt hatte, als die wir ihn kennen gelernt haben. Elias Geist war also nicht etwas, das von Elia stammte und sich einfach in ihm entwickelt hatte, sondern es war Gottes Geist, der in Elia gekommen war und in ihm gewirkt und ihn ver\u00e4ndert hat. Der Mensch ist demnach wie ein Gef\u00e4\u00df f\u00fcr Gottes Geist, der in ihm wirken und ihn ver\u00e4ndern und zu dem Leben bef\u00e4higen will, das er eigentlich f\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Wie wirkt der Geist Gottes dann in einem Menschen? Wir k\u00f6nnen sein Wirken am besten an einem Beispiel verstehen. Als Gott seinen Engel zu Gideon sandte, um ihn zum Richter und Retter f\u00fcr Israel zu berufen, drosch er gerade Weizen in der Kelter, aus Angst, von den Midianitern entdeckt zu werden. Sein Gespr\u00e4ch mit dem Engel offenbart, dass er sich zwar Hilfe f\u00fcr Gottes Volk w\u00fcnschte, dass er aber viele negative Gedanken und Zweifel \u00fcber Gott und sein Volk und seine eigene Person hatte. Er dachte, dass Gott sein Volk versto\u00dfen h\u00e4tte, und hielt es f\u00fcr ausgeschlossen, dass er selbst f\u00fcr sein Volk etwas tun k\u00f6nnte, weil seine Familie kein Ansehen in seinem Stamm hatte und er selbst der J\u00fcngste unter seinen Br\u00fcdern war. Weil er an diese Gedanken gebunden war, konnte Gideon keinen Mut fassen und seine vorhandenen F\u00e4higkeiten und Kraft nicht einsetzen, um etwas f\u00fcr Gott und sein Volk zu tun. Aber als er Gottes Berufung empfing und der Geist Gottes auf ihn kam, wurde er von allen Bindungen befreit und konnte seine Kraft und F\u00e4higkeit f\u00fcr Gottes Volks einsetzen und m\u00e4chtig wirken. Sein Beispiel zeigt, dass die Menschen, die vom Geist Gottes erf\u00fcllt werden, nicht von einer fremden Macht \u201ebesessen\u201c und zu Dingen gezwungen werden, die ihrem Willen und Wesen gar nicht entsprechen \u2013 das ist eine v\u00f6llig falsche Vorstellung. Vielmehr befreit Gottes Geist uns Menschen von negativen Gedanken, unn\u00fctzen Gef\u00fchlen wie Angst, Kleinmut, Minderwertig\u00adkeits\u00adgef\u00fchlen und nichtigen W\u00fcnschen, an die wir gebunden sind, und bef\u00e4higt uns dazu, unsere Kraft und F\u00e4higkeiten f\u00fcr Gottes Willen einzusetzen. Das ist auch der Grund, warum die Menschen, die von Gottes Geist erf\u00fcllt werden, nicht alle gleich werden oder in der gleichen Weise wirken, weil n\u00e4mlich ihr Charakter und ihre Kraft und F\u00e4higkeiten unterschiedlich sind. Der Geist ist zwar derselbe, aber er kommt in den verschiedenen Gef\u00e4\u00dfen in unterschiedlicher Weise zum Ausdruck. So machte er zum Beispiel Jeftah zu dem Jeftah, der er eigentlich sein sollte, Gideon zu dem streitbaren Held, den Gott gebrauchen wollte, und auch Elia zu dem Mann Gottes, der er sein sollte.<\/p>\n<p>Was war dann also <strong>Elias Geist<\/strong>? Elias Geist war der Geist der Kraft, der unerm\u00fcdlich die Umkehr der Menschen zu Gott herausforderte und aus dem heraus er auf Leben und Tod Gottes Wort gegen\u00fcber den Menschen vertrat. Mit diesem Geist hat Elia auf dem Berg Karmel alles f\u00fcr die Bu\u00dfe seines Volkes eingesetzt und dabei auch den K\u00f6nig ohne Furcht zur Bu\u00dfe aufgefordert. Doch als Elia sich am n\u00e4chsten Tag vor Isebels Rache f\u00fcrchtete und den Geist verlor, geriet in in Angst und Verzweiflung und wurde ein ganz anderer Elia. Doch als Gott ihn geistlich wiederherstellte, konnte er wieder entschlossen und eifrig f\u00fcr Gott wirken. Dies ist ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr, wie Gottes Geist einen Menschen zu dem Menschen macht, der er eigentlich sein sollte, und ihn zu den Werken bef\u00e4higt, die er vollbringen sollte.<\/p>\n<p>Was bedeutet es dann, dass Elisa um <strong>zwei Anteile<\/strong> von Elias Geist bat? Einfach gesagt begehrte er die doppelte Menge von Elias Geist. So lautet auch eine englische \u00dcbersetzung: \u201cLet me inherit a double portion of your spirit.\u201c Elisa bat um eine doppelte Portion von Elias Geist, wohl im Bewusstsein, wie schwer es sein w\u00fcrde, seine Aufgabe als Hirte des abtr\u00fcnnigen Volks zu erf\u00fcllen. Vielleicht bat er auch deshalb um zwei Anteile, weil er wusste, dass er selbst weniger Kraft und F\u00e4higkeiten als Elia hatte, aber die gleiche Aufgabe wie er erf\u00fcllen sollte.<\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr uns? Wir k\u00f6nnen hier lernen, wie wichtig es ist, dass auch wir um Elias Geist bzw. um Gottes Geist bitten. Auch wir ben\u00f6tigen den Geist, damit wir von allen negativen Gedanken, Gef\u00fchlen und Gewohnheiten frei werden, die uns hindern, so zu leben, wie wir leben sollten, und die Werke zu vollbringen, die wir eigentlich vollbringen wollen und sollen. Wir ben\u00f6tigen den Geist der Kraft, den Elia hatte, um die Schwierigkeiten in unserem Leben herauszufordern und zu bew\u00e4ltigen. Insbesondere ben\u00f6tigen wir f\u00fcr unsere Aufgabe, den Studenten in Heidelberg und in Deutschland zu helfen, an den lebendigen Gott und seinen Sohn Jesus Christus zu glauben und ihm nachzufolgen, den Geist Elias, der den Unglauben und G\u00f6tzendienst seines Volks unerm\u00fcdlich und unerschrocken herausgefordert hat. Darum sollen wir uns Elisas Gebetsanliegen zu eigen machen und Gott ernsthaft bitten, dass er uns zwei Anteil von Elias Geist gibt. Dieses Gebet gef\u00e4llt Gott, der durch den Heiligen Geist in uns wirken will. Die Bibel ermahnt uns Christen mit dem Wort: <strong>\u201eDen Geist d\u00e4mpft nicht.\u201c<\/strong> Also sollen wir mit inst\u00e4ndiger Haltung Gott um seinen Geist bitten und dem Wirken des Geistes bereitwillig gehorchen, damit er in uns ungehindert wirken und unser Denken und ganzes Leben leiten kann. M\u00f6ge Gott uns helfen, daf\u00fcr zu beten, dass er uns zwei Anteile von Elias Geist gibt, und m\u00f6ge er unser Leben und Wirken f\u00fcr ihn mit seinem Geist reichlich segnen!<\/p>\n<p>Wie reagierte Elia auf Elisas Bitte? Er sagte im Vers 10: <strong>\u201eDu hast Schweres erbeten. Doch wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir genommen werde, so wird&#8217;s geschehen; wenn nicht, so wird&#8217;s nicht sein.\u201c<\/strong> Elia reagierte auf Elisas Bitte positiv; aber Elisas Wunsch war so gro\u00df, dass Elia nicht sicher war, ob Gott ihn erf\u00fcllen w\u00fcrde. Aber Elia sagte ihm voraus, dass seine Bitte in Erf\u00fcllung gehen w\u00fcrde, wenn er selbst sehen w\u00fcrde, wie Elia von ihm genommen wird \u2013 wenn Elisa also bis zum Ende treu bei ihm bleiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Was geschah? Vers 11 berichtet: <strong>\u201e<\/strong><strong>Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.\u201c<\/strong> Ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden kam und fuhr zwischen Elisa und Elia und nahm diesen vor seinen Augen mit gen Himmel. Dieses herrliche Ereignis der Entr\u00fcckung berichtet uns die Bibel nur noch von einem anderen Menschen, n\u00e4mlich von Henoch, der mit Gott wandelte und Gott dabei so gut gefiel, dass er ihn direkt zu sich holte (1. Mose 5,24). So holte Gott auch Elia, der ihm so eifrig und treu gedient hatte, zu sich in sein Reich und ersparte ihm die Schmerzen des Todes. Elia hatte in seinem Leben f\u00fcr Gott vieles erleiden m\u00fcssen; aber Gott hat durch seine Entr\u00fcckung sein Leben in gro\u00dfartiger Weise best\u00e4tigt und mit himmlischer Herrlichkeit verziert.<\/p>\n<p>Wie reagierte Elisa, als sein Hirte vor seinen Augen gen Himmel fuhr? Es hei\u00dft im Vers 12: <strong>\u201e<\/strong><strong>Elisa aber sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater, du Wagen Israels und sein Gespann!, und sah ihn nicht mehr. Da fasste er seine Kleider, zerriss sie in zwei St\u00fccke \u2026\u201c <\/strong>Elisa war zutiefst bewegt, als er das g\u00f6ttliche Eingreifen und den Weggang seines Hirten erlebte. Er schrie bewegt: \u201e<strong>Mein Vater, mein Vater, du Wagen Israels und sein Gespann!\u201c<\/strong>, womit er die gro\u00dfe geistliche Bedeutung Elias f\u00fcr Israel ausdr\u00fcckte und seinen Schmerz \u00fcber den gro\u00dfen Verlust, den Elias Heimgang in Gottes himmlisches Reich f\u00fcr sein Volk bedeutete. Als Ausdruch seiner tiefen Schmerzen und Traurigkeit zerriss er seine Kleider.<\/p>\n<p>Doch Elisa blieb nicht in den Gef\u00fchlen der Trauer. Betrachten wir die Verse 13 und 14. Er nahm Elias Mantel, der ihm bei seiner Abholung mit der himmlischen Kutsche entfallen war, und schlug damit ins Wasser des Jordans und sagte: \u201e<strong>Wo ist nun der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>, der Gott Elias?\u201c<\/strong> Seine Handeln zeigt nicht nur, dass er seine Traurigkeit schnell \u00fcberwand, sondern dass er daran glaubte, dass er nun den Geist Elias hatte. Da teilte sich tats\u00e4chlich das Wasser des Jordans nach beiden Seiten, sodass Elisa hindurchgehen konnte. Gott hatte seine Bitte erh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wie reagierten die Prophetenj\u00fcnger, die auf der anderen Seite des Jordans standen und dieses Wunder mit ansahen? Sie erkannten sofort Elias Geist in Elisa und sagten beeindruckt:<strong> \u201eDer Geist Elias ruht auf Elisa\u201c<\/strong>, und sie gingen ihm entgegen und fielen vor ihm nieder zur Erde. Gott best\u00e4tigte so seinen Knecht, sodass auch die Menschen ihn anerkennen konnten. Die Verse 16-18 berichten, dass die Prophetenj\u00fcnger nach Elia suchen wollten, weil sie meinten, dass Gottes Geist ihn vielleicht auf irgendeinen Berg oder in ein Tal geworfen hatte. Elisa hielt so eine Suchaktion f\u00fcr unn\u00f6tig und stimmte ihr nur ungern zu, als sie ihn dazu n\u00f6tigten. Doch als die M\u00e4nner nach drei Tagen erfolglos zur\u00fcckkamen, sagte er: <strong>\u201eSagte ich euch nicht, ihr solltet nicht hingehen?\u201c<\/strong> Elisa hatte die richtige Einsicht gehabt und wurde auch so als Gottes Prophet best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Welches Wunder bewirkte Elisa danach f\u00fcr das Volk? Die Verse 19-22 berichten davon, dass die Menschen in Jericho darunter litten, dass das Wasser in der Stadt gesundheitssch\u00e4dlich war. Elisa nahm sich dieses Problems an und forderte es durch den Glauben heraus. Er lie\u00df sich eine neue Schale bringen und lie\u00df Salz hineintun. Dann ging er zur Wasserquelle und warf das Salz hinein und sprach: <strong>\u201e<\/strong><strong>So spricht der <\/strong><strong>Herr<\/strong><strong>: Ich habe dies Wasser gesund gemacht; es soll hinfort weder Tod noch Unfruchtbarkeit von ihm kommen.\u201c <\/strong>Diese Verse besagen nicht, dass Elisa ein genialer Chemiker war, sondern bezeugen seinen starken Geist und seinen praktischen Glauben. Vers 22 sagt \u00fcber das Resultat:<strong> \u201e<\/strong><strong>So wurde das Wasser gesund bis auf diesen Tag nach dem Wort Elisas, das er sprach.\u201c <\/strong>In diesem Werk k\u00f6nnen wir einen gewissen Unterschied zu dem Wirken Elias sehen. Elia hatte mehrfach Feuer vom Himmel fallen lassen, als gewaltige Demonstrationen von Gottes Macht, durch die die Menschen zur Bu\u00dfe gef\u00fchrt werden sollten. Elisas erstes Werk war ein reinigendes und Leben gebendes Werk, das ihrem unmittelbaren Wohl diente. So erwies sich Elisa als guter Hirte f\u00fcr das Volk.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich berichtet unser Text noch von einem anderen Ereignis. Als Elisa den Weg nach Bethel hinaufging, kamen Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn, indem sie zu ihm sagten: <strong>\u201eKahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!\u201c<\/strong> W\u00e4hrend Elia auffallend lange Haare hatte, hatte Elisa offenbar nur noch wenige oder keine Haare mehr. Das war aber nicht das Problem, sondern vielmehr die hochm\u00fctige ver\u00e4chtliche Haltung der Kinder gegen\u00fcber Gottes Knecht. Kein Mensch sollte einen anderen Menschen verspotten, den Gott geschaffen hat; aber dass man einen Diener Gottes hoch achten soll, lehren Eltern ihre Kinder bereits in jungem Alter, wenn sie denn selbst Gott f\u00fcrchten. Welche Folge hatte die Verspottung Elisas durch die Kinder? Vers 24 sagt: <strong>\u201e<\/strong><strong>Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong>. Da kamen zwei B\u00e4ren aus dem Walde und zerrissen zweiund\u00advier\u00adzig von den Kindern.\u201c<\/strong> Elisa war durch zwei Wunder bereits als Mann Gottes best\u00e4tigt worden, womit klar war, dass Gott durch ihn wirkte und er somit auch Gott repr\u00e4sentierte. Daher war seine Verspottung als Vertreter Gottes inakzeptabel. Trotzdem kann uns die Bestrafung der Kinder leicht als zu hart vorkommen. Doch wir m\u00fcssen sie im Zusammenhang mit der Tatsache sehen, dass das Volk damals bereits unter dem Gericht Gottes stand, das sich allm\u00e4hlich anbahnte. Au\u00dferdem k\u00f6nnen wir hier lernen, wie wichtig es ist, dass wir unsere Kinder von Klein auf in der Furcht des Herrn erziehen. M\u00f6ge Gott dazu auch die Kinderstunde und den neuen Kindergottesdienst jede Woche segnen und W. jr. und M. P. mit Gottes Geist erf\u00fcllen, damit die Kinder Glauben und Gottesfurcht lernen und mit seinem Geist erf\u00fcllt werden!<\/p>\n<p>Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <strong>\u201eUnd als sie hin\u00fcberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: Dass mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.\u201d<\/strong> M\u00f6ge Gott uns helfen, Elisas Gebetsanliegen zu verinnerlichen und Gott um seinen Geist bitten, bis er uns damit erf\u00fcllt! M\u00f6ge Gott uns durch seinen Geist befreien und uns mit Kraft und Mut erf\u00fcllen, damit wir das Leben f\u00fchren k\u00f6nnen, das wir eigentlich f\u00fchren wollen und sollen, und die Werke vollbringen k\u00f6nnen, die Gott f\u00fcr uns vorgesehen hat! M\u00f6ge Gottes Geist in uns bewirken, dass sein Reich unter uns, in Heidelberg und in Deutschland reichlich komme!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Zwei Anteile von deinem Geiste \u201eUnd als sie hin\u00fcberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: Dass mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.\u201d (2.K\u00f6n 2,9) Wir danken Gott, dass wir heute mit dem 2. Buch K\u00f6nige beginnen k\u00f6nnen. 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