{"id":1842,"date":"2012-01-16T00:10:20","date_gmt":"2012-01-15T23:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1842"},"modified":"2022-11-18T12:24:23","modified_gmt":"2022-11-18T11:24:23","slug":"predigt-4-mose-13-14-sonderbibelstudium-zum-neuen-jahr-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-4-mose-13-14-sonderbibelstudium-zum-neuen-jahr-2012\/","title":{"rendered":"Predigt: 4.Mose 13 \u2013 14 (Sonderbibelstudium zum Neuen Jahr 2012)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/2012-4Mose13-14_Predigt.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>ERKUNDE DAS VERHEISSENE LAND<\/strong><\/span><\/span><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Sende M\u00e4nner aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten<br \/>\ngeben will, aus jedem Stamm ihrer V\u00e4ter je einen Mann, lauter \u00c4lteste.\u201c<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">(13,2)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Unser heutiger Text berichtet \u00fcber ein Ereignis in einem entscheidenden Moment in der Ge<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u00adschich\u00adte des Volkes Israel. Die Israeliten waren durch Gottes m\u00e4chtige Taten aus ihrer Sklaverei in \u00c4gypten befreit worden. Sie hatten am Berg Sinai mit Gott einen Bund geschlossen und waren so Gottes eigenes Volk und sein Eigentum geworden. Nun standen sie am Eingang zu dem Land, das Gott ihnen verhei\u00dfen hatte. Wie sie sich in dieser entscheidenden Phase ver\u00adhielten, hatte eine weit reichende Auswirkung auf ihre Zukunft. Wir stehen alle am Anfang eines neuen Jahres. Mit welchem Glauben wir das neue Jahr beginnen, hat auch eine weit gehende Auswirkung, nicht nur auf dieses Jahr, sondern auch auf unsere Zukunft. Unsere Gemeinde steht im Jahr 2012 am Anfang der n\u00e4chsten 50 Jahre dieses Werkes. Wir wollen dar\u00fcber nachdenken, welches Land Gott uns verhei\u00dfen hat,  sowohl jedem pers\u00f6nlich als auch uns als Gemeinde, und welchen Glauben wir ben\u00f6tigen, um es einzunehmen. M\u00f6ge Gott unsere Augen \u00f6ffnen, dass wir das verhei\u00dfene Land sehen, das er uns gegeben hat! M\u00f6ge Gott uns den Glauben und den Geist von Kaleb und Josua geben, damit wir es einnehmen k\u00f6nnen!<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p lang=\"de-DE\">\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>I. Gott befiehlt die Erkundung des Landes (13,1-25)<\/strong><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Welchen Befehl gab Gott Mose, als die Israeliten in der W\u00fcste Paran und damit am Eingang des verhei\u00dfenen Landes waren? Betrachten wir die Verse 1 und 2: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eUnd der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> redete mit Mose und sprach: Sende M\u00e4nner aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will, aus jedem Stamm ihrer V\u00e4ter je einen Mann, lauter \u00c4lteste.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott befahl Mose, M\u00e4nner auszusenden, die das Land Kanaan erkunden sollten. Nach dem Bericht von 5. Mose 1,22.23 bekommen wir den Eindruck, dass der Gedanke, zuerst Kundschafter ins Land zu schicken, vom Volk kam. Unser Text betont, dass Gott Mose befohlen hat, Kundschafter auszusenden. Vermutlich hat Mose das Anliegen des Volks gut gefunden und damit zu Gott gebetet, und Gott hat es ihnen erlaubt und Mose damit beauftragt. Die Kundschafter sollten das Land, das sie bald erobern und besitzen w\u00fcrden, genau erkunden. Dadurch sollten sie wissen, wie das Land beschaffen war, sie sollten dem Volk berichten, wie gut es war! Es sollte in ihnen Dankbarkeit und einen starken Wunsch bewirken, das Land zu erobern. Dadurch sollten sie bewusst und mit entsprechender Erwartung und Entschlossenheit in das Land ziehen. Gottes Befehl, dass sie das Land erkunden sollten, erinnert uns an seinen Befehl an Abraham in 1. Mose 13,14.15. Als Lot sich von Abraham getrennt hatte, sagte Gott zu ihm: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eHebe deine Augen auf und sieh von der St\u00e4tte aus, wo du wohnst, nach Norden, nach S\u00fcden, nach Osten und nach Westen. Denn all das Land, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben f\u00fcr alle Zeit.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott will auch von uns, dass wir das Land erkunden, das er uns gegeben hat. Wir sollen durch den Glauben hineingehen, es mit geistlichen Augen betrachten und es in unseren Herzen in Besitz nehmen. Gott will dadurch, dass wir das Land erkunden und geistlich in Besitz nehmen, darin sein Reich kommen lassen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was ist das Land, das Gott uns verhei\u00dfen hat? <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wir k\u00f6nnen darunter unsere Uni und die ganze Stadt Heidelberg verstehen und dar\u00fcber hinaus alle Hochschulen in Deutschland; auch unsere Familie und unser Arbeitsplatz sind Land, das Gott uns verhei\u00dfen hat. Gott will, dass wir unsere Augen aufheben und das verhei\u00dfene Land ansehen und mit neuem Glauben darin eindringen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Auf uns selbst bezogen k\u00f6nnen wir unter dem verhei\u00dfenen Land verstehen, dass wir in die geistliche Welt eindringen und geistliche Reife bzw. ein Leben ganz in Jesus erlangen sollen. R\u00f6mer 8,28.29 sagt, dass Gott uns dazu vorherbestimmt hat, dass wir dem Bild Jesu gleich sein sollen. Dort hei\u00dft es: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201e\u2026 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Br\u00fcdern.\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> 1. Thess 4,2 sagt \u00fcber Gottes Willen f\u00fcr uns Christen:<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> \u201eDenn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung \u2026\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gott hat damit unsere Heiligung verhei\u00dfen. Die Heiligung geschieht an uns, wenn unser alter Mensch stirbt und wir den neuen Menschen anziehen; wenn wir den alten Menschen ablegen und den neuen Menschen anziehen, der nach Christus geschaffen ist; (Eph 4,22-24). Wie geschieht das? Daf\u00fcr hat Gott uns sein Wort und den Heiligen Geist gegeben. Wir m\u00fcssen den geistlichen Kampf darum f\u00fchren, dem Wort zu gehorchen und den alten Menschen abzulegen und den neuen Menschen anzuziehen, bis wir ganz in Christus sind. Dadurch sollen wir immer mehr das Leben ganz in Christus erfahren, ganz in ihm und ganz f\u00fcr ihn leben! Dieses Leben hat Jesus uns verhei\u00dfen, indem er gesagt hat: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eIch bin gekommen, damit sie das Leben und volle Gen\u00fcge haben sollen\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (Joh 10,10) (anders \u00fcbersetzt: \u2026 damit sie das Leben und es in F\u00fclle haben). Wir sollen sehen, wo wir in diesem Kampf stehen. Wir sollen dieses Leben in diesem Jahr neu herausfordern und das Leben in Jesus in F\u00fclle erfahren. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gehen wir zur\u00fcck zum Text. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Kap. 13,4-15 berichtet die Namen der zw\u00f6lf Leiter, die zur  Erkun\u00addung des Landes ausgew\u00e4hlt wurden. Sie waren alle \u00c4lteste in ihren St\u00e4mmen. Mose \u00e4nderte den Namen von Hoschea (Rettung) in Josua (Jahwe ist Rettung) (16). Sie sollten sich das Land und die Bewohner ansehen; wie das Volk darin war (stark oder schwach, wenig oder viel) und wie das Land war, ob gut oder schlecht, was f\u00fcr St\u00e4dte es gab, ob Zeltd\u00f6rfer oder feste St\u00e4dte, wie der Boden war, ob es B\u00e4ume gab oder nicht.  Sie sollten alles erkunden. Mose sagte zu ihnen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eSeid mutig und bringt von den Fr\u00fcchten des Landes\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (20). Sie hatten nicht nur eine gro\u00dfe Aufgabe, sondern es wurde auch gro\u00dfes Vertrauen in sie gesetzt. In so einer Situation konnten sie nur durch Glauben den Mut haben, den sie brauchten, um diese Aufgabe recht erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Die Verse 21-25 berichten, wie die zw\u00f6lf Kundschafter weite Teile des Landes erkundeten. Sie schnitten auch eine riesengro\u00dfe Weintraube ab und nahmen sie zusammen mit anderen Fr\u00fcchten des Landes mit zur\u00fcck in das Lager der Israeliten. Lasst uns im zweiten Teil betrachten, welche Berichte sie nach ihrer R\u00fcckkehr ablegten.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p lang=\"de-DE\">\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>II. Berichte \u00fcber die Erkundung (13,26-14,9)<\/strong><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Nach vierzig Tagen kehrten die zw\u00f6lf Kundschafter zur\u00fcck. Die <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">V. 25-26 sagen zweimal, dass sie der ganzen Gemeinde berichteten; es war keine private Erz\u00e4hlung, sondern ein Bericht vor Mose und Aaron, den Knechten Gottes, und vor der ganzen Gemeinde Gottes. Welchen Bericht legten zehn der Kundschafter vor Mose, Aaron und dem ganzen Volk der Israeliten ab? V. 27 lautet:<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> \u201eUnd sie erz\u00e4hlten ihnen und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, in das ihr uns sandtet; es flie\u00dft wirklich Milch und Honig darin, und dies sind seine Fr\u00fcchte.\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Zuerst war ihr Bericht ganz positiv. Sie hatten mit ihren eigenen Augen gesehen und konnten klar bezeugen, dass es wirklich das Land war, in dem Milch und Honig flie\u00dft (wie Gott gesagt hatte). Aber ab dann redeten sie negativ \u00fcber das Land! Sie sagten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eAber stark ist das Volk, das darin wohnt, und die St\u00e4dte sind befestigt und sehr gro\u00df; und wir sahen dort auch Anaks S\u00f6hne. Es wohnen die Amalekiter im S\u00fcdland, die Hetiter und Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, die Kanaaniter aber wohnen am Meer und am Jordan.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sie berichteten ab hier nur noch von den Problemen im Land und seinen starken Bewohnern. \u00c4u\u00dferlich gesehen, sprachen sie von Tatsachen, aber welche Tatsachen sie erw\u00e4hnten und wie es darstellten, war negativ, ohne eine Hoffnung auf Gottes Hilfe zu erw\u00e4hnen.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Aus Vers 30 deutlich<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">, dass das Volk bereits anfing, gegen Mose und Aaron zu murren. So wenige scheinbar neutrale Worte, die aber ohne Glauben gesprochen worden waren, hatten das Volk in Unruhe, Angst und Murren versetzt. Kaleb versuchte, das Volk zu beschwichtigen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eLasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir k\u00f6nnen es \u00fcberw\u00e4ltigen\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (30). Aber die zehn Kundschafter sagten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eWir verm\u00f6gen nicht hinaufzuziehen gegen dies Volk, denn sie sind uns zu stark.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ihre Botschaft war, dass sie nicht gegen das Volk im Land k\u00e4mpfen konnten, weil sie ihnen zu stark waren. Sie waren voll von negativen Gedanken der Unm\u00f6g\u00adlichkeit. Was war ihr Problem? Sie dachten ohne Glauben an Gott. Gott hatte verhei\u00dfen, dass er ihnen dies Land geben w\u00fcrde, ein Land, darin Milch und Honig flie\u00dft. Sie hatten selbst gesehen und auch bezeugt, dass darin wirklich Milch und Honig flie\u00dft. Aber trotz dieser Tatsache haben sie das Land ohne Glauben an Gott und seine Verhei\u00dfung gesehen. Sie hatten keinen Gott in ihrer Betrachtungsweise, ihren Herzen und ihren Worten. Als sie ohne Glauben an Gott dachten, kam Angst in ihr Herz. Dann brachten sie aus ihrer Angst heraus ein b\u00f6ses Ger\u00fccht \u00fcber das Land auf, mit dem sie offenbar das Volk von ihrer negativen Meinung \u00fcberzeugen wollten, damit sie nicht dorthin ziehen und k\u00e4mpfen m\u00fcssten. Sie behaupteten, dass das Land seine Bewohner fresse; und dass alles Volk darin Menschen von gro\u00dfer L\u00e4nge w\u00e4ren (obwohl nur ein Stamm gro\u00df war). Sie verga\u00dfen sogar jegliches Augenma\u00df und hielten sich selbst f\u00fcr Heuschrecken und die Feinde f\u00fcr Riesen. Sie bildeten sich auch ein, dass die Feinde sie auch wie Heuschrecken betrachten w\u00fcrden. Sie lie\u00dfen sich von ihrer Angst beherrschen und wurden so zu giftigen Quellen der Entmutigung f\u00fcr die anderen.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie reagierte darauf das Volk? Kap. 14,1-4 sagen: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eDa fuhr die ganze Gemeinde auf und schrie, und das Volk weinte die ganze Nacht. Und alle Israeliten murrten gegen Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach dass wir in \u00c4gyptenland gestorben w\u00e4ren oder noch in dieser W\u00fcste st\u00fcrben! Warum f\u00fchrt uns der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> in dies Land, damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere Kinder ein Raub werden? Ist\u2019s nicht besser, wir ziehen wieder nach \u00c4gypten?\u201c Und einer sprach zu dem andern: Lasst uns einen Hauptmann \u00fcber uns setzen und wieder nach \u00c4gypten ziehen!\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Der negative Bericht der zehn Kundschafter verf\u00fchrte das ganze Volk dazu, in negative, ungl\u00e4ubige Gedanken und in eine Art Massenhysterie zu st\u00fcrzen. Sie weinten die ganze Nacht. Sie klagten \u00fcber ihre scheinbar hoffnungslose Lage, weil sie ganz ohne Glauben an Gott dachten. Hier sehen wir zum einen, wie wirksam wenige Worte aus Unglauben sind. Ob wir aus Glauben denken und reden oder nicht, hat gewaltige Auswirkungen auf die Menschen um uns herum, besonders wenn sie noch nicht so gefestigt im Glauben sind. Zum anderen zeigen die Worte des Volks auch, dass sie selbst auch nicht in Gottes Verhei\u00dfungswort und in seinen Taten verwurzelt waren. Gott hatte ihnen die Einnahme des Landes mehrfach verhei\u00dfen. Aber sie dachten v\u00f6llig ohne Glauben an Gottes Verhei\u00dfung. Sie verga\u00dfen die Gnade Gottes und seine m\u00e4chtigen Taten, die sie mit ihm erlebt hatten. Gott hatte zehn Plagen \u00fcber \u00c4gypten kommen lassen und sie so aus der Hand des Pharao befreit. Gott hatte f\u00fcr sie das Schilfmeer geteilt und hatte sie mitten hindurchgef\u00fchrt. Gott hatte mit ihnen einen Bund geschlossen und hatte sie t\u00e4glich mit der Wolkens\u00e4ule am Tag und der Feuers\u00e4ule bei Nacht begleitet. Aber sie verga\u00dfen Gottes Gnade f\u00fcr sie und seine m\u00e4chtigen Taten v\u00f6llig. In ihrem Unglauben lie\u00dfen sie sich sogar dazu hinrei\u00dfen, Gott zu l\u00e4stern, indem sie behaupteten, dass es besser gewesen w\u00e4re, wenn sie in \u00c4gypten geblieben w\u00e4ren, wodurch sie Gottes Rettungswerk verachteten. Sie nahmen sich vor, wieder nach \u00c4gypten zur\u00fcckzukehren und rebellierten so frontal gegen Gottes offenbarten Willen. Damit gingen sie wirklich zu weit.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Vers 5 berichtet, dass Mose und Aaron <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">auf ihr Angesicht fielen. Sie erkannten offenbar, dass das Volk zu weit gegangen war und dabei war, sich Gottes Zorn zuzuziehen. Was taten Josua und Kaleb in dieser kritischen Situation? Die Vers 6 sagt, dass sie ihre Kleider zerrissen. Seine Kleider zu zerrei\u00dfen, war damals ein starker Ausdruck gr\u00f6\u00dften Entsetzens und gro\u00dfen Schmerzes. Das wirklich zu machen, war eine gro\u00dfe Entscheidung, weil viele nur einen Satz Kleider hatten und neue Kleider selten und teuer waren. Danach sagten sie zu dem murrenden, klagenden Volk: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist sehr gut.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Kaleb und Josua lie\u00dfen sich nicht vom starken Unglauben und der Massenhysterie mitrei\u00dfen. Sie bekannten weiterhin klar, dass das Land sehr gut ist. Die NIV-\u00dcbersetzung sagt hier \u201eexceedingly good\u201c, in heutigem Deutsch \u201esuper-toll\u201c. Im Vers 8 wird deutlich, warum sie das Land so ganz anders betrachten konnten, als die anderen zehn es getan hatten. Sie sagten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eWenn der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> uns gn\u00e4dig ist, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben, ein Land, darin Milch und Honig flie\u00dft.\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Ihre Sichtweise gr\u00fcndete auf dem Glauben an Gott und seine Gnade. Darum waren sie nicht abh\u00e4ngig davon Situation, wie die sichtbare Situation aussah. Sie hatten auch die befestigten St\u00e4dte und die hoch gewachsenen M\u00e4nner gesehen. Aber weil sie alles aus Glauben betrachteten und beurteilten, waren ihnen bewusst, dass bei Gott alle Dinge m\u00f6glich sind und alles davon abh\u00e4ngt, ob er uns gn\u00e4dig ist.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Schlie\u00dflich warnten sie das Volk: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eFallt nur nicht ab vom <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> und f\u00fcrchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> aber ist mit uns. F\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen!\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Dies ist der  H\u00f6hepunkt ihrer Rede. Hier zeigt sich ihr klarer, fester Glaube an Gott und ihre Zuversicht auf ihn. Wenn sie auf Gott vertrauten, w\u00fcrden sie die Feinde besiegen und das Land einnehmen k\u00f6nnen, es w\u00fcrde f\u00fcr sie so leicht sein, wie ein paar Scheiben Brot zu essen. Gleichzeitig warnten sie das Volk inst\u00e4ndig davor, von Gott abzufallen. Wenn sie in ihrer ungl\u00e4ubigen Gesinnung bleiben und sich seinem Willen widersetzen w\u00fcrden, w\u00fcrden sie von Gott abfallen. Wer aber von Gott abf\u00e4llt, wird seinen Segen verlieren und sich stattdessen Gottes Gericht zuziehen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Was k\u00f6nnen wir hier lernen? Gott hat uns das ewige Leben im Himmelreich verhei\u00dfen. Gott hat uns auch verhei\u00dfen, dass wir auf unserem Weg dorthin immer mehr geheiligt werden und das Leben in F\u00fclle erfahren sollen. Gott hat uns auch verhei\u00dfen, dass wir ein Segen f\u00fcr die anderen Menschen sein sollen. Wir d\u00fcrfen die Hoffnung auf Gottes Verhei\u00dfung nie aufgeben und aufh\u00f6ren, auf ihre Erf\u00fcllung zu hoffen, egal wie schwer uns der Weg dorthin erscheint. Denn wenn wir aufh\u00f6ren, auf die Erf\u00fcllung von Gottes Verhei\u00dfung zu hoffen und danach zu streben, fallen wir vom Herrn ab. Es bedeutet, den Glauben aufzugeben und Gott zu verwerfen. Auch wenn wir vor dem geistlichen Kampf Angst haben oder bef\u00fcrchten etwas zu verlieren, zum Beispiel unser bequemes Leben, unser Ansehen bei Freunden oder die Freunde selbst oder sogar unser Leben selbst in Gefahr kommt, sollen wir nie aufh\u00f6ren, auf Gott und seine Verhei\u00dfung zu vertrauen und dementsprechend seinem Willen zu folgen. Insbesondere kann uns der Kampf um ein heiliges Leben in Jesus bzw. der Kampf gegen die S\u00fcnde in uns manchmal zu schwer vorkommen. Aber wir sollen nie die Hoffnung darauf aufgeben und uns mit S\u00fcnde in unserem Leben abfinden, auch wenn sie stark und unbesiegbar zu sein scheint; wir sollten nie wie die zehn Kundschaft sagen: \u201eIch schaffe es nicht, meine schlechte Gewohnheit und S\u00fcnde sind zu stark.\u201c Vielmehr sollen wir mit Zuversicht auf Gottes Wort und auf das Blut Jesu immer weiter danach streben, geheiligt und dem Bild Jesus \u00e4hnlich zu werden und ganz in ihm zu leben. Gott wird uns helfen, denn er wird sein Wort erf\u00fcllen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Im Glauben an Jesus k\u00f6nnen wir auch die Verhei\u00dfung erlangen, f\u00fcr andere ein Segen zu werden, besonders f\u00fcr die Studenten in unserer Stadt und in unserem Land. Es gibt sicher Feinde und Hindernisse, die uns dabei im Weg stehen, zum Beispiel feste menschenzentrierte Gedanken und die Liebe zu einem vergn\u00fcgungsreichen Leben in dieser Welt usw. Aber Gott ist mit uns, und wenn wir im Vertrauen hineinziehen, werden wir die Feinde wie Brot auffressen. Darum sollen wir f\u00fcr alle Gedanken der Unm\u00f6glichkeit \u2013 ich kann nicht so gut einladen; ich habe zu wenig Zeit wegen meiner Pr\u00fcfungen, wegen meiner Arbeit, wegen meiner Familie; ich kann noch nicht genug Deutsch sprechen \u2026 usw. usw. usw. usw. Bu\u00dfe tun und im Vertrauen auf Gott hinziehen und die Studenten einladen und einsetzen, um ihnen geistlich zu dienen. Wir sollen keine Angst vor der Konfrontation mit ihren festen Gedanken und S\u00fcnden haben, sondern sollen im Vertrauen auf Gottes Verhei\u00dfung f\u00fcr sie beten und ihnen mit dem lebendigen Wort Gottes geistlich helfen. Gott hat jedem eine pers\u00f6nliche Berufung und Verhei\u00dfung gegeben. Er hat uns verhei\u00dfen: \u201eDu sollst ein Segen sein (1. Mose 12,2b) und uns den Befehl gegeben: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eGehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker.\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Wenn wir ihm im Glauben gehorchen, werden wir das Land geistlich einnehmen und Gottes Sieg erleben.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>III. Die <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Folgen des Ungehorsams (14,10-25)<\/strong><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">W<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">ie reagierte das Volk auf Kalebs und Josuas inst\u00e4ndige Ermahnung zum Glauben? Vers 10a sagt: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201e<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Aber das ganze Volk sprach, man sollte sie steinigen.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Tragischer Weise h\u00f6rte das Volk nicht auf sie. Anstatt Bu\u00dfe zu tun, wollten sie die zwei M\u00e4nner des Glaubens sogar steinigen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie reagierte Gott auf ihre Rebellion? <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eDa erschien die Herrlichkeit des <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> \u00fcber der Stiftsh\u00fctte allen Israeliten.<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Und der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> sprach zu Mose: Wie lange l\u00e4stert mich dies Volk? Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben trotz all der Zeichen, die ich unter ihnen getan habe? Ich will sie mit der Pest schlagen und sie vertilgen und dich zu einem gr\u00f6\u00dferen und m\u00e4chtigeren Volk machen als dieses.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Der Unglaube des Volks und ihr Murren und L\u00e4stern aus Unglauben waren f\u00fcr Gott nicht l\u00e4nger hinnehmbar, besonders da sie trotz all der Zeichen, die Gott unter ihnen getan hatte, schon zehn Mal Gott gel\u00e4stert und ihm nicht gehorcht hatten. Gott wollte darum das Volk vertilgen und Mose zu einem gr\u00f6\u00dferen und m\u00e4chtigeren Volk machen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wie reagierte Mose in dieser Situation? <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Mose betete flehentlich f\u00fcr das Volk zum Herrn. Die Verse 13-15 lauten: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201e<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Mose aber sprach zu dem <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herrn<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>: Dann werden&#8217;s die \u00c4gypter h\u00f6ren; denn du hast dies Volk mit deiner Kraft aus ihrer Mitte herausgef\u00fchrt. Auch wird man es sagen zu den Bewohnern dieses Landes, die da geh\u00f6rt haben, dass du, <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>, unter diesem Volk bist, dass du von Angesicht gesehen wirst und deine Wolke \u00fcber ihnen steht und dass du, <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>, vor ihnen hergehst in der Wolkens\u00e4ule am Tage und in der Feuers\u00e4ule bei Nacht. W\u00fcrdest du nun dies Volk t\u00f6ten wie <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em><strong>einen<\/strong><\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Mann, so w\u00fcrden die V\u00f6lker, die solch ein Ger\u00fccht \u00fcber dich h\u00f6ren, sagen: Der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> vermochte es nicht, dies Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zu geben geschworen hatte; darum hat er sie hingeschlachtet in der W\u00fcste.\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Mose betete von ganzem Herzen f\u00fcr das Volk, das so gegen ihn rebelliert hatte.<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Mose bat Gott, dass er das Volk nicht vertilge, nicht weil an ihnen etwas Gutes war, sondern <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">wegen Gottes Ehre, die auf keinen Fall besch\u00e4digt werden sollte. Sein Gebet basierte auf seinem Glauben an Gottes Eigenschaften, die er gut kannte und wie folgt bezeugte: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201e<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>So lass nun deine Kraft, o Herr, gro\u00df werden, wie du gesagt hast: \u00bbDer <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> ist geduldig und von gro\u00dfer Barm\u00adherzigkeit und vergibt Missetat und \u00dcbertretung, aber er l\u00e4sst niemand ungestraft, sondern sucht heim die Missetat der V\u00e4ter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.\u00ab\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott hat gro\u00dfe Kraft \u2013 besonders, um zu vergeben und zu erretten. Gott ist geduldig und von gro\u00ad\u00dfer Barmherzigkeit und vergibt den Menschen ihre Missetat und \u00dcbertretung. Gleichzeitig ist Gott auch gerecht und l\u00e4sst S\u00fcnde nicht ungestraft. Mose bekannte hier zwei grundlegende Eigen\u00adschaf\u00adten Gottes, n\u00e4mlich seine Liebe und seine Gerechtigkeit. Dabei wird klar, dass Gottes Barm\u00adherzigkeit \u00fcberwiegt. Denn er betete schlie\u00dflich: \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>So vergib nun die Missetat dieses Volks nach deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit, wie du auch diesem Volk vergeben hast von \u00c4gypten an bis hierher.\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Gottes Liebe und Barmherzigkeit zu uns Menschen ist noch st\u00e4rker als seine Gerechtigkeit. Deshalb sandte Gott sp\u00e4ter seinen Sohn Jesus in die Welt und lie\u00df ihn als Gottes Lamm die S\u00fcnde der ganzen Welt tragen, damit in ihm jeder Vergebung und Heil finden kann. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">W<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">ie reagierte Gott auf Moses Gebet? Vers <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">20 sagt:<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eUnd der <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Herr<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong> sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott vergab ihre schwere S\u00fcnde und vertilgte das Volk nicht. Hier sehen wir die gro\u00dfe Barmherzigkeit Gottes. Hier sehen wir auch die gro\u00dfe Bedeutung des Gebets eines Hirten. A<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">ber die ungl\u00e4ubigen, murrenden Menschen wurden doch f\u00fcr ihre S\u00fcnde bestraft, weil sie Gott nun schon zehnmal versucht und seiner Stimme nicht gehorcht hatten, w\u00fcrden sie das verhei\u00dfene Land nicht sehen, sondern in der W\u00fcste sterben. Unglauben ist eine schreckliche S\u00fcnde, die wir unbedingt \u00fcberwinden m\u00fcssen. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Inmitten der Verk\u00fcndigung der Strafe <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">lobte Gott Kaleb, weil er anders war als die anderen Kundschafter und als das ganze \u00fcbrige Volk. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Vers 24 lautet<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eNur <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen\u201c. <\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Gott lobt Kaleb, weil in ihm war ein anderer Geist war. Er war nicht fleischlich gesinnt, verlie\u00df sich nicht einfach blo\u00df auf seine Augen und seinen Verstand, sondern vertraute auf Gott und sein Wort. Und er lernte, die Situationen aus Glauben zu sehen und aus Glauben dar\u00fcber zu denken und aus Glauben dar\u00fcber zu sprechen. Durch diesen Glauben war er Gott treu nachgefolgt, die NIV-\u00dcbersetzung sagt hier: \u201e\u2026 followed me wholeheartedly.\u201c Kaleb suchte Gott von ganzem Herzen zu ehren. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Lesen wir noch einmal das Leitwort: <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>\u201eSende M\u00e4nner aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will, aus jedem Stamm ihrer V\u00e4ter je einen Mann, lauter \u00c4lteste\u201c<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> (13,2). Heute haben wir gelernt, dass Gott will, dass wir das Land, das er uns verhei\u00dfen hat, erkunden und erobern sollen. Gott hat uns unsere Heiligung und ein Leben ganz in Jesus verhei\u00dfen und hat uns verhei\u00dfen, ein Segen f\u00fcr die Studenten in dieser Stadt und in Deutschland zu sein. Damit wir dieses Land gut erkunden und erfolgreich einnehmen k\u00f6nnen, ist es wichtig, dass wir an seine Verhei\u00dfung fest glauben und uns selbst, die anderen Menschen und alle Situationen immer aus Glauben an Gott und seine Verhei\u00dfung sehen. M\u00f6ge Gott jedem von uns dabei helfen, und in diesem Jahr in das verhei\u00dfene Land mutig hineinzuziehen! <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download ERKUNDE DAS VERHEISSENE LAND \u201eSende M\u00e4nner aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will, aus jedem Stamm ihrer V\u00e4ter je einen Mann, lauter \u00c4lteste.\u201c (13,2) Unser heutiger Text berichtet \u00fcber ein Ereignis in einem entscheidenden Moment in der Ge\u00adschich\u00adte des Volkes Israel. 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