{"id":1705,"date":"2011-10-10T21:07:52","date_gmt":"2011-10-10T20:07:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1705"},"modified":"2022-11-18T12:24:30","modified_gmt":"2022-11-18T11:24:30","slug":"predigt-matthaus-161-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-matthaus-161-28\/","title":{"rendered":"Predigt: Matth\u00e4us 16,1 &#8211; 28"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Botschaft-Mt.16.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>(Mt. 16. 16)<\/strong><\/p>\n<p>Wer ist Jesus? Menschen k\u00f6nnen auf diese Frage in unterschiedlichster Weise antworten. Was ist deine Antwort auf diese Frage? Lasst uns heute betrachten, welches Bekenntnis Petrus anl\u00e4sslich dieser Frage ablegte und was die unmittelbare Konsequenz aus diesem Bekenntnis ist.<\/p>\n<p><strong>Teil I: Der Unglaube der religi\u00f6sen Leiter und der Kleinglaube der J\u00fcnger (V. 1-12)<\/strong><\/p>\n<p>Die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er kamen zum Herrn Jesus. Warum? Um mit ihm zu streiten und ihn zu versuchen. Sie forderten ihn auf, ihnen ein Zeichen vom Himmel zu geben. Die Tatsache aber war, dass ihnen der Herr Jesus bereits eine Menge Zeichen gegeben hatte. Es waren die Zeichen der Zeit. Zu den Zeichen der Zeit geh\u00f6rte, dass der Herr Menschen heilte und Armen das Evangelium gepredigt hatte.<strong> <\/strong>Seine Wunder hatten die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er ignoriert bzw. willentlich nicht als Zeichen anerkannt, obwohl sie in der Schrift als Zeichen des Messias ausgewiesen waren.<\/p>\n<p>Der Herr Jesus seufzte in seinem Geist wegen ihres Unglaubens und sagte: <strong>Ein b\u00f6ses und abtr\u00fcnniges Geschlecht fordert ein Zeichen; doch soll ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. <\/strong> In den Augen des Herrn waren die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er b\u00f6se. Sie verlangten das Zeichen nicht, um zu glauben, sondern um dem Herrn Jesus eine Falle zu stellen. Ein weiteres Zeichen h\u00e4tte ihnen folglich nicht geholfen, an ihn zu glauben, da sie in ihrem Unglauben verharrten. So weigerte sich der Herr ihnen ein Zeichen am Himmel zu geben, doch zugleich wies er sie  auf das Zeichen des Jona hin.<\/p>\n<p>Was bedeutete das Zeichen des Jona? Jona kam aus dem Fischbauch und k\u00fcndete das Gericht an. Ebenso wollte der Herr Jesus nach Seiner Auferstehung von den Toten wiederkommen, um alle zu richten, die nicht an ihn glaubten. Kurz gesagt: Warnte der Herr Jesus seine Gegner vor dem Gericht. Dann verlie\u00df Er sie.<\/p>\n<p>Nach der ungl\u00fccklichen Begegnung mit den Pharis\u00e4ern und Sadduz\u00e4ern gab der Herr Seinen J\u00fcngern eine Warnung: <strong>Seht zu und h\u00fctet euch vor dem Sauerteig der Phari\u00e4ser und Sadduz\u00e4er!<\/strong> Er wollte Seine J\u00fcnger vor dem geheimen und subtilen Einfluss der heuchlerischen Lehre der Pharis\u00e4er und der Lehre der Sadduz\u00e4er warnen.<\/p>\n<p>Doch wie verstanden die J\u00fcnger die Warnung des Herrn? Die J\u00fcnger hatten das Bild vom Sauerteig wortw\u00f6rtlich genommen. Ihre Sorge, dass sie Nichts zum Essen mitgenommen hatten, lie\u00df sie die Worte des Herrn falsch verstehen. Sie waren um ihre Versorgung besorgt, obwohl sie der Herr bisher mehrere Male auf wunderbare Weise versorgt hatte. Deswegen tadelte sie der Herr Jesus mit scharfen Worten. Mit seinen scharfen Worten wollte Er seine J\u00fcnger aus der irrealen Sorgenwelt herausrei\u00dfen und sie auf den Boden der Tatsachen stellen. Die Tatsachen waren, dass der Herr mit wenigen Broten und Fischen f\u00fcnftausend Mann und ein anderes Mal viertausend Mann mit ihren Familien versorgt hatte. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen war die Sorge der J\u00fcnger total unrealistisch gewesen. Die J\u00fcnger sollten sich an diese wunderbaren Ereignisse erinnern und sich keine Sorgen machen. Stattdessen sollten sie sich vor dem Sauerteig der religi\u00f6sen Leiter h\u00fcten.<\/p>\n<p>Der Herr Jesus hatte bereits eine l\u00e4ngere Zeit lang gewirkt gehabt.  Aber die erw\u00fcnschte Reaktion blieb aus: Die religi\u00f6sen Leiter verharrten in ihren Unglauben und der Glaube der J\u00fcnger entsprach nicht Seiner Offenbarung.  Hatten die J\u00fcnger etwa immer noch nicht begriffen, wer Er war?<\/p>\n<p><strong>Teil II: Das Bekenntnis des Petrus<\/strong><\/p>\n<p>Nach diesen Begebenheiten zog der Herr Jesus mit seinen J\u00fcngern nach C\u00e4sarea Philippi. Lukas berichtet, dass der Herr betete, offenbar f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Glauben Seiner J\u00fcnger. Nach dem Gebet fragte Er seine J\u00fcnger: <strong>Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? <\/strong>(Mt. 16.13) Die J\u00fcnger erwiderten ihm, dass sie ihn f\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer oder f\u00fcr einen anderen gro\u00dfen Propheten des AT halten w\u00fcrden. Die Leute sahen in dem Herrn eine gro\u00dfe Pers\u00f6nlichkeit, erkannten aber nicht seine eigentliche g\u00f6ttliche Gr\u00f6\u00dfe. Ist das nicht heute auch so?<\/p>\n<p>Dann fragte der Herr Jesus auch seine J\u00fcnger: <strong>Wer sagt denn ihr, dass ich sei? <\/strong>(V.15).  Welche Antwort erhielt der Herr? Lesen wir Vers 16: Da antwortete Simon Petrus und sprach: <strong>Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn. <\/strong><\/p>\n<p>Petrus bekannte dass Jesus der in der Schrift verhei\u00dfene Christus und der Sohn Gottes sei. Petrus verband die Person des historischen Jesus mit der Person des verhei\u00dfenen Messias. Er dr\u00fcckte mit Seinem Bekenntnis sinngem\u00e4\u00df Folgendes aus: <em>\u201eDu, Mensch Jesus, der du in Nazareth aufgewachsen bist; Du, der du leibhaftig vor meinen Augen stehst; Du, dem ich schon l\u00e4ngere Zeit nachgefolgt bin;  bist der von Gott Gesalbte; bist  der, den die Schrift vorausgesagt hat; bist der Sohn Gottes und damit Gott h\u00f6chstpers\u00f6nlich!<\/em>\u201c Dieses Bekenntnis bedeutet auf heute \u00fcbertragen etwa: <em>\u201eDu, Mensch Jesus, der du vor 2000 Jahren in Israel gewirkt und gelebt hast; Du, von dem in den Evangelien berichtet wird; Du, von dem wir im Bibelstudium die ganze Zeit reden; Du, den wir im Gottesdienst besingen; Du, zu dem wir beten; Du, an den meine Eltern und die Menschen in der Gemeinde glauben; Du, f\u00fcr den wir das alles hier machen usw. &#8211; bist der  von Gott bestimmte Erl\u00f6ser f\u00fcr mich, bist der von Gott eingesetzte Herr \u00fcber mich; bist der Sohn Gottes;  Du bist Gott h\u00f6chtspers\u00f6nlich, der hier und jetzt lebt.\u201c <\/em> Kannst du das auch bekennen?<\/p>\n<p>Wenn du das bekennen kannst, dann gelten die folgenden Worte des Herrn Jesus auch f\u00fcr dich. Lesen wir Vers 17 b (ab \u201eselig\u201c): <strong>Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. <\/strong><\/p>\n<p>Selig bist du, wenn<em> <\/em>du Jesus als deinen Erl\u00f6ser, als deinen Herrn und als den Sohn Gottes bekennen kannst. Denn es war nicht dein Superhirn, auch waren es nicht deine gl\u00e4ubigen Eltern oder sonst jemand, sondern der Vater im Himmel war es, der dein Herz erleuchtet hat.<\/p>\n<p>Dieses Bekenntnis des Petrus war ein Licht inmitten dieser dunklen Zeit des Unglaubens und sollte eine gro\u00dfe Tragweite besitzen. Welche? Lesen wir Vers 18: <strong>Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der H\u00f6lle sollen sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen.<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Bekenntnis von Petrus sollte als felsenfestes Fundament dienen, auf das der Herr seine Gemeinde bauen wollte. Die  Gemeinde Christi sollte aus denen bestehen, die wie Petrus das wahre Bekenntnis ablegen k\u00f6nnen. Aufgrund ihrer felsenfesten Grundlage des Bekenntnisses sollte die Gemeinde un\u00fcberwindbar sein. Nicht einmal der Tod, die letzte Waffe des Satans, sollte sie zerst\u00f6ren k\u00f6nnen. Dies ist in zweierlei Hinsicht wahr: Erstens kann die Gemeinde durch die Kraft der Auferstehung den Tod \u00fcberwinden. Zweitens gab es in der Geschichte zahlreiche Versuche, die Gemeinde Christi zu zerst\u00f6ren. Aber die Folge war nicht die Ausrottung der Gemeinde. Nein, gerade in diesen Zeiten erfolgte ein Wachstum der Gemeinde, sowohl  in ihrer  Anzahl als auch in ihrer geistlichen Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Wie weit reichte die Tragweite des Bekenntnisses von Petrus? Im Vers 19 hei\u00dft es:<strong> Ich will dir die Schl\u00fcssel des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden l\u00f6sen wirst, soll auch im Himmel gel\u00f6st sein.<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Grundlage des Bekenntnisses sollten sich himmlische Vorg\u00e4nge vollziehen. Dies k\u00f6nnen wir uns so vorstellen: Petrus nahm in seine Gemeinde die auf, die dasselbe Bekenntnis wie er hatten. Solchen \u00f6ffnete er die T\u00fcren der Gemeinde und l\u00f6ste sie auf diese Weise aus dem Herrschaftsbereich der S\u00fcnde, des Todes und des Satans. Andere wiederum, die das wahre Bekenntnis leugneten, nahm er nicht in seine Gemeinde auf. Sie lie\u00df er weiterhin an der Macht der S\u00fcnde und des Todes gebunden.<\/p>\n<p>Die Absicht des Herrn war bisher gewesen, sich den J\u00fcngern als den verhei\u00dfenen Christus zu offenbaren. Mit dem Bekenntnis des Petrus hatte der Herr Jesus dieses Ziel erreicht. Seit der Zeit fing Er an, den J\u00fcngern etwas Neues zu offenbaren. Was war das?<\/p>\n<p><strong>Teil III: Das Werk des Christus<\/strong><\/p>\n<p>Lesen wir Vers 21: <strong>Seit der Zeit fing Jesus an, seinen J\u00fcngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden m\u00fcsse von den \u00c4ltesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und get\u00f6tet werden und am dritten Tage auferstehen.<\/strong><\/p>\n<p>Nun, nachdem die J\u00fcnger begriffen hatten, dass der Jesus von Nazaerth der verhei\u00dfene Christus ist, konnte Er ihnen das Werk des Christus offenbaren. Das Werk des Christus bestand darin, dass Er leiden, sterben und am dritten Tage auferstehen musste, um auf diese Weise S\u00fchnung und Ewiges Leben f\u00fcr die verlorene Menschheit zu schaffen.<\/p>\n<p>Dies <em>musste <\/em>so geschehen, weil dieses Werk von Gott so bestimmt und bereits in der Schrift vorausgesagt worden war. So hei\u00dft es in Jesaja (Jesaja 53. 4-5): <strong>F\u00fcrwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn f\u00fcr den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert w\u00e4re. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer S\u00fcnde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.<\/strong><\/p>\n<p>Doch wie reagierte Petrus auf die Ank\u00fcndigung des Herrn Jesus \u00fcber sein Leiden, Tod und Auferstehung? Betrachten wir Vers 22. Petrus sagte:<strong> Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht!<\/strong> Wie k\u00f6nnen wir die Worte des Petrus verstehen?<\/p>\n<p>Zu der Zeit, als der Herr Jesus den J\u00fcngern das Werk des Christus offenbarte, waren sie von C\u00e4sarea Phillipi, welches ziemlich im Norden von Israel liegt, auf den Weg nach Jerusalem. In C\u00e4sarea Phillipi hatte Petrus sein Bekenntnis abgelegt. Dann erfolgte ein Wendepunkt: Jesus wechselte die Richtung. Er schlug die Richtung nach Jerusalem ein. Auf dem Weg nach Jerusalem offenbarte er den J\u00fcngern, dass er in Jerusalem sterben und leiden m\u00fcsse. Der Herr musste ihnen das er\u00f6ffnen, weil Petrus und die J\u00fcnger eine ganz andere Vorstellung vom Werk Christi hatten. Sie hatten wie seine j\u00fcdischen Zeitgenossen die Vorstellung, dass der Christus die Israeliten von den R\u00f6mern befreien und das Reich von David wiederherstellen w\u00fcrde. Kurz gesagt: Die J\u00fcnger h\u00e4tten denken k\u00f6nnen: \u201eJuhhu, jetzt werden wir uns auf den Weg nach Jerusalem machen. Dort wird dann Jesus endlich zum K\u00f6nig erhoben werden und sein Reich aufrichten.\u201c Aber Jesus erkl\u00e4rte ihnen mit eigenen Worten gesagt: \u201eNein, da werde ich nicht zum K\u00f6nig erhoben, sondern gepeinigt und ermordet werden, aber am dritten Tag auferstehen.\u201c Petrus nahm Ansto\u00df am Werk Christi. So hatte er sich das Werk Christi nicht vorgestellt. Der Christus <strong>&#8211;<\/strong> sterben und leiden? &#8211; Das passte ihm nicht. Doch der Herr antwortete Petrus: <strong>Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein \u00c4rgernis; denn du meinst nicht, was g\u00f6ttlich, sondern was menschlich ist. <\/strong>Der Herr musste Petrus mit scharfen Worten zur\u00fcckweisen. Denn Seine Vorstellung vom Werk des Christus war nicht g\u00f6ttlich, sondern menschlich. Hierdurch lernen wir, dass wir Jesus und sein Werk aus der Perspektive Gottes und nicht aus unserer Perspektive betrachten sollen.<\/p>\n<p>Wir haben nun das echte Bekenntnis und das Werk Jesu Christi kennen gelernt. Was bedeuten sie f\u00fcr uns praktisch?<\/p>\n<p><strong>Teil IV: Die Nachfolge (V. 24-28)<\/strong><\/p>\n<p>Lesen wir gemeinsam Vers 24: Da sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: <strong>Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. <\/strong><\/p>\n<p>Wenn du von Herzen glaubst, dass Jesus dich von deinem alten s\u00fcndhaften Leben <em>erl\u00f6st<\/em> hat, wenn du von Herzen glaubst, dass Jesus der von Gott bestimmte <em>Herr <\/em>\u00fcber dich ist, wenn du von Herzen glaubst, dass Jesus der <em>Sohn Gottes<\/em> ist, dann ist die <em>Nachfolge Jesu Christi<\/em> die <em>unmittelbare<\/em> Konsequenz daraus.<\/p>\n<p>Und wenn du es im Herzen angenommen hast, dass das Werk Jesu Christi nicht auf weltliche Selbstverherrlichung, sondern auf <em>Leiden<\/em>, <em>Tod<\/em> und <em>Auferstehung <\/em>gr\u00fcndet, dann wirst du es auch  annehmen, dass deine Nachfolge nur \u00fcber den Weg der Selbstverleugnung und des Kreuzes f\u00fchrt. Die Selbstverleugnung meint, dass du das, was dein Ich will, ignorierst. Das bedeutet praktisch, dass du  dich nicht mehr vom Eigenwillen, sondern von den Willen des Vaters leiten l\u00e4sst. Das Kreuz auf sich nehmen bedeutet, dass du nach dem Vorbild des Herrn dein Leben zur Erl\u00f6sung der Menschen investierst, auch wenn dies mit  Spott und Leiden verbunden ist. Sein Weg, soll dein Weg sein. Sein Ziel soll dein Ziel. Dein Leben soll in tiefer Verbundenheit mit Christus stehen. Und wie soll das geschehen?<\/p>\n<p>Lese wir Vers 25:<strong> Denn wer sein Leben erhalten will, der wird\u2019s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird\u2019s finden.<\/strong><\/p>\n<p>Der nicht bekehrte Mensch hat eine Lebensperspektive, die nur bis zum Tod reicht. Bis dahin m\u00f6chte er sein Leben maximieren. Er m\u00f6chte m\u00f6glichst viel gewinnen und wenn es geht die ganze Welt, um sich selbst zu erhalten. Alles was nicht diesem Ziel dient, empfindet er mit einem Verlustgef\u00fchl.<\/p>\n<p>Doch du, der du glaubst, sollst aufh\u00f6ren danach zu trachten, dein Leben zu erhalten. Gebe stattdessen dein Leben f\u00fcr Jesus aus. Sch\u00fctte deine letzte Lebensm\u00fcnze f\u00fcr das Werk Christi aus. Investiere dein ganzes Leben f\u00fcr die Erl\u00f6sung der anderen Menschen. Was passiert dann, wenn du das tust? Wirst du dann untergehen?<\/p>\n<p>Nein, die Ironie bei dem Ganzen ist, dass du dadurch das Leben, n\u00e4mlich das ewige Leben erhalten wirst, w\u00e4hrend der ungl\u00e4ubige Mensch das Leben verlieren wird, n\u00e4mlich am Tage des Gerichts, selbst wenn es ihm gelungen ist, die ganze Welt zu gewinnen.<\/p>\n<p>Deswegen lasst uns die Person und das Werk Jesu Christ gut verstehen, damit wir den Weg der bedingungslosen Nachfolge einschlagen.<\/p>\n<p>Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: <strong>Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn (Mt. 16. 16)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn (Mt. 16. 16) Wer ist Jesus? Menschen k\u00f6nnen auf diese Frage in unterschiedlichster Weise antworten. Was ist deine Antwort auf diese Frage? Lasst uns heute betrachten, welches Bekenntnis Petrus anl\u00e4sslich dieser Frage ablegte und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1705","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1705"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1705\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1707,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1705\/revisions\/1707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}