{"id":1575,"date":"2011-08-01T21:39:52","date_gmt":"2011-08-01T20:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1575"},"modified":"2022-11-18T12:24:36","modified_gmt":"2022-11-18T11:24:36","slug":"predigt-matthaus-101-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-matthaus-101-15\/","title":{"rendered":"Predigt: Matth\u00e4us 10,1 &#8211; 15"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Mt-101-15-v8.doc\">Download<\/a><\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Die Aussendung der zw\u00f6lf Apostel<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<em><strong>Und er rief seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu sich und gab ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen.\u201c<\/strong><\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(1)<\/p>\n<p>Ein Kapitel zuvor haben wir erfahren, wie Jesus die ganze Gegend bereiste, um das Evangelium vom Reich zu predigen und wie er dabei alle Krankheiten und Gebrechen geheilt hat. Welches Problembewusstsein ging dem Evangeliumswerk Jesu voraus? Jesus handelte so, weil ihn der Anblick der Menschen von Herzen jammerte. Sie waren verschmachtet wie Schafe ohne Hirten. Jesus sah in ihnen eine gro\u00dfe Ernte, die eingefahren werden sollte. Die Ernte war gro\u00df, doch wenig waren die Arbeiter.<\/p>\n<p>Heute betrachten wir die Einsetzung der J\u00fcnger als Apostel und ihre Aussendung. Die J\u00fcnger sollten im evangelistischen Leben Jesu nicht nur Mitl\u00e4ufer sein, sondern sich als Erntearbeiter beteiligen. Als Erntearbeiter sollten sie zu aller erst und grundlegend das Herzensanliegen Jesu teilen und im Evangeliumswerk aktiv sein. M\u00f6ge Jesus uns durch dieses spezifische Ereignis im heutigen Text 1) sein Herzensanliegen vermitteln und 2) eine Lebensweise, die Jesu Lebensweise entspricht, damit kein gewaltige Unterschied herrscht, zwischen Jesus, dem Herrn und uns, seinen J\u00fcngern. M\u00f6ge Jesus uns durch sein Evangelium helfen, Fortschritte zu tun, damit wir mit ihm untrennbar vereint sind.<\/p>\n<p><strong>Teil I\tBerufung und Macht (1-4)<\/strong><\/p>\n<p>Was gab Jesus seinen J\u00fcngern, bevor er sie als Apostel aussandte? Betrachten wir Vers 1: <strong>\u201eUnd er rief seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu sich und gab ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jesus wollte seine J\u00fcnger als Segen f\u00fcr andere Menschen gebrauchen. Doch er sandte sie nicht machtlos aus. Er gab Ihnen die g\u00f6ttliche Macht, \u00fcber die unreinen Geister, sie auszutreiben und die Macht, alle Krankheiten und Gebrechen zu heilen.<\/p>\n<p>Die seelische Errettung der Menschen sowie Hilfe durch Heilung und Austreibung gingen bei Jesus Hand in Hand. Wo immer Jesus war, predigte er das Reich Gottes und k\u00fcmmerte sich um die Kranken, Besessenen und Hilfsbed\u00fcrftigen. Die J\u00fcnger sollten Jesu Beispiel folgen und tun, was sie an ihrem Herrn gesehen hatten.<\/p>\n<p>Warum gab Jesus seinen J\u00fcngern diese Anweisung? Im Kapitel 9 lesen wir: <strong>\u201eUnd als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.\u201c<\/strong> (Mt. 9,36) Und im Vers 6 lesen wir: <strong>\u201esondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.\u201c<\/strong> Der Anblick der hirtenlosen und verlorenen Schafe lie\u00df Jesus keine Ruhe. Dieser Anblick bereitete gro\u00dfe Schmerzen im Herzen Jesu. Sein Herz war bewegt und konnte nicht ruhig bleiben. Und das nicht weil er selbst ein Problem hatte oder seine Familienangeh\u00f6rige, Freunde oder J\u00fcnger. Jesus hatte ein jammerndes Herz f\u00fcr die Menschen, die ihn \u00fcberhaupt nicht kannten. Diesen geistlich Verlorenen wollte er mit allen Mitteln helfen. Dazu war er vom Vater gesandt und in die Welt gekommen, die Verlorenen selig zu machen. Er war bereit, alles hinzugeben, um die Verlorenen heimzurufen. Und wir wissen, dass er tats\u00e4chlich auch alles hingegeben hat. Er ging f\u00fcr sie zum Kreuz.<\/p>\n<p>Da war Jesus nun und rief seine J\u00fcnger. Jesus hatte ein Herzensanliegen, das in ihm brannte. Mit dieser Glut im Herzen rief er seine J\u00fcnger. Er rief sie alle, jeden einzelnen von ihnen. Ihre Namen sind aufgelistet: <strong>\u201eDie Namen aber der zw\u00f6lf Apostel sind diese: zuerst Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebed\u00e4us, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholom\u00e4us; Thomas und Matth\u00e4us, der Z\u00f6llner; Jakobus, der Sohn des Alph\u00e4us, und Thadd\u00e4us; Simon Kanan\u00e4us und Judas Iskariot, der ihn verriet.\u201c<\/strong> Jesus rief sie alle. Die Charismatischen (wie Petrus), die Ruhigen (wie Andreas), die Temperamentvollen (wie Jakobus), die Rationalen (wie Philippus), den Volksverr\u00e4ter (Matth\u00e4us), den Zweifler (Thomas) und sogar den Verr\u00e4ter (Judas). Die dutzend J\u00fcnger sahen bunt zusammengew\u00fcrfelt aus. Einige waren Fischer, einer Z\u00f6llner, einer Zelot. Sie waren beim besten Willen keine homogene Gruppe. Unterschiedliche Charaktere, Herk\u00fcnfte und Berufe machten die J\u00fcngertruppe aus. Und wir wissen, dass sie viele Makel und Schw\u00e4chen hatten. Doch Jesus machte keinen Unterschied. Er rief sie alle und zwar so wie sie waren.<\/p>\n<p>Durch diese ersten Verse sind wir Zeugen eines spezifischen Ereignisses in der Bibel geworden. Jesus gab seinen J\u00fcngern die Vollmacht \u00fcber unreine Geister und Krankheiten. Dennoch k\u00f6nnen wir wichtiges f\u00fcr unser Glaubensleben ableiten, da auch wir Jesu J\u00fcnger sind. 1) Wir sollen Jesu jammerndes Herz verstehen und sein Herzensanliegen teilen. Als J\u00fcnger Jesu sollen wir nicht nur bewegten Herzens sein, wenn es um uns geht oder um unsere Angeh\u00f6rigen. Mit seinem jammernden Hirtenherzen war Jesus bereit, alles hinzugeben, um ein Segen f\u00fcr die verlorenen Menschen zu sein. Dieses Anliegen sollen wir mit unserem Herrn teilen. M\u00f6ge Jesus uns sein Herz schenken, das, \u00fcber alle pers\u00f6nlichen Grenzen hinaus, f\u00fcr die Errettung anderer schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>2) Wir sollen Jesus nachahmen. Dazu sind wir berufen, ein Segen f\u00fcr andere zu sein, wie unser Herr Jesus Segen f\u00fcr andere ist. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Kann ich ein Segen f\u00fcr andere sein? Bin ich nicht zu\u2026 oder zu\u2026 oder zu\u2026? Habe ich nicht zu wenig\u2026 oder zu wenig \u2026oder zu wenig\u2026? Jesus wei\u00df was uns erwartet und welche Hilfe die Menschen ben\u00f6tigen. Und Jesus wird uns bef\u00e4higen, den Menschen auf bestm\u00f6gliche Weise zu helfen. Das wichtigste ist, dass wir trotz unserer Unvollkommenheit bei Jesus bleiben und seinem Wort folgen. Er wird uns mit dem heiligen Geist erf\u00fcllen und f\u00fcr die Genesung der haupts\u00e4chlich geistlich Kranken gebrauchen.<\/p>\n<p>Beten wir, damit diese 2 Punkte, Jesu Herz zu teilen und uns f\u00fcr sein Werk gebrauchen zu lassen, in die tiefsten Tiefen unseres Herzens gelangen. M\u00f6gen wir somit v\u00f6llig eins sein mit Jesus, unserem Herrn und wahrhaft seine J\u00fcnger.<\/p>\n<p><strong>Teil II\tDie Aussendung der Apostel (5-15)<\/strong><\/p>\n<p>Erstens, Evangelium und Heilung (5-8a)<\/p>\n<p>Was tat Jesus mit den Aposteln, nachdem er sie gerufen und ihnen Macht gegeben hatte? Betrachten wir Verse 5 und 6: <strong>\u201eDiese Zw\u00f6lf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jesus sandte seine J\u00fcnger aus. Warum sollten sie weder zu den Heiden noch zu den Samaritern gehen? Die J\u00fcnger sollten gezielt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gehen und ihnen das Evangelium predigen. Diese Vorgehensweise ist Gottes Methode, die Welt zu erreichen. Gott w\u00e4hlte ein Volk, Israel, aus um sie als Segen f\u00fcr alle V\u00f6lker zu gebrauchen. Diese Methode Gottes erfahren wir in der gesamten Bibel.  Und wenn wir auf die vergangene Geschichte zur\u00fcck blicken, erkennen wir, dass sich Gottes Weg bew\u00e4hrt hat. Das Evangelium hat sich aus dem Hause Israel \u00fcber ganz Jud\u00e4a und Samarien, bis an das Ende der Erde ausgebreitet. Gottes weiser Plan ist f\u00fcr unz\u00e4hlige Menschen aus hunderten von V\u00f6lkern zum Segen geworden, auch f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Betrachten wir nochmals Vers 6. Wie bezeichnete Jesus das Missionsfeld der Apostel? Jesus gebraucht die Worte: verlorene Schafe. Diese Menschen unterschieden sich vom bisherigen Volk, das die Gegenwart Jesu in gro\u00dfer Masse gesucht hatte. Diese Menschen waren wie verloren gegangene Schafe, die den Weg zu Jesus nicht von allein fanden. Sie mussten gesucht, gefunden und zusammenf\u00fchrt werden. Dadurch sehen wir, dass Jesus das ganze Volk im Herzen hatte, nicht nur diejenigen, die von sich aus kamen. Seine J\u00fcnger sollten gehen und die verlorenen Menschen suchen und sie ausfindig machen.<\/p>\n<p>Was sollten die Apostel tun, nachdem sie die verlorenen Schafe gesucht und gefunden hatten? Lesen wir Vers 7: <strong>\u201eGeht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.\u201c<\/strong> Diese Botschaft h\u00f6ren wir nicht zum ersten Mal im Matth\u00e4usevangelium. Johannes der T\u00e4ufer hielt sie, als Ank\u00fcndigung f\u00fcr das Kommen des Messias. Jesus selbst hielt sie als Er\u00f6ffnungsbotschaft f\u00fcr sein neuangebrochenes messianisches Werk. Nun sollten die Apostel diese Botschaft zu den verlorenen Schafen hinaustragen. Sie sollten hingehen und sie finden, sammeln und nachhause in den Stall, zum guten Hirten, f\u00fchren. Diese Botschaft war f\u00fcr die verlorenen Schafe die Rettung: \u201eAlle die ihr verloren seid, kommt, denn nun seid ihr endlich gefunden. Ihr hattet euch verirrt und zerstreut, doch nun k\u00f6nnt ihr endlich heim. Ihr k\u00f6nnt in das Reich. Denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.\u201c<\/p>\n<p>Diese heilsame Botschaft haben auch wir pers\u00f6nlich erfahren. Ohne Jesus waren wir zerstreut und verloren. Orientierungslos wanderten wir durch die Welt und hatten keine Hoffnung auf die Auferstehung in das Himmelreich. Doch das Evangelium f\u00fchrte uns zu Jesus und wir fanden unsere wahre Heimat. Wir wurden eingeladen, einzutreten in das himmlische Reich unseres Herrn.<\/p>\n<p>Es steht au\u00dfer Frage, dass diese Botschaft des Evangeliums: <strong>\u201eDas Himmelreich ist nahe herbeigekommen\u201c<\/strong> auch in unserer Zeit verk\u00fcndet werden und zum Segen f\u00fcr viele werden soll. Auch wir sind berufen, diese Botschaft zu predigen. Wir k\u00f6nnen sie unter uns verk\u00fcnden und uns gegenseitig ermutigen und erbauen, ein Leben mit Jesus, ein Leben im Himmelreich, zu f\u00fchren. Wir k\u00f6nnen diese Botschaft auch nach au\u00dfen verk\u00fcnden, damit die ansonsten geistlich unwissende Welt \u00fcberhaupt eine Chance erh\u00e4lt, Jesus kennen zu lernen und von der M\u00f6glichkeit erf\u00e4hrt, ein Leben im Himmelreich f\u00fchren zu k\u00f6nnen. M\u00f6ge Gott uns, sowohl als auch, mit seinem Evangelium erf\u00fcllen und als echten Segen f\u00fcr viele gebrauchen.<\/p>\n<p>Was geh\u00f6rte zum Evangeliumswerk dazu? Vers 8a lautet: <strong>\u201eMacht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Auss\u00e4tzige rein, treibt b\u00f6se Geister aus.\u201c<\/strong> Die Apostel sollten sich, nach dem Vorbild ihres Herrn, um alle Belange der Menschen k\u00fcmmern. Sie sollten mit dem Herzen Jesu dem ganzen Menschen helfen.<\/p>\n<p>Diese Wunder w\u00fcrden zudem Gottes Autorit\u00e4t und Vollmacht im Leben der Apostel offenbaren. Alle Zweifel waren vom Tisch. Das Evangelium, das die J\u00fcnger predigten, ist der Wille Gottes. Jesus kommt von Gott. Das Evangelium ist wahr. Es macht alle selig, die daran glauben und danach leben.<\/p>\n<p>\u201eWas ist, wenn ich nicht die Macht habe Kranke zu heilen, Tote aufzuwecken, Auss\u00e4tzige zu reinigen und b\u00f6se Geister auszutreiben? Keiner wird mir glauben, wenn ich das Evangelium predige\u201c, k\u00f6nnte jemand besorgt einwenden. Doch, es gibt ein Wunder, worauf du hinweisen kannst. N\u00e4mlich auf Jesu vollm\u00e4chtiges Werk in deinem Leben. Weil Jesus deine geistliche Krankheit geheilt hat, dich von den geistlich Toten zum Leben erweckt hat, dein Auss\u00e4tziges Herz gereinigt und deine b\u00f6sen Geister ausgetrieben hat. Das Evangelium hat ein Wunder an dir vollbracht. Wir sind ein lebendiges Zeugnis f\u00fcr das Werk Jesu.<\/p>\n<p>Zweitens, Gottes F\u00fcrsorge statt menschlicher Lohn (8b-10)<\/p>\n<p>Auf welche Art und Weise sollten die Apostel das Evangelium verk\u00fcnden? Betrachten wir Vers 8b ff. <strong>\u201eUmsonst habt ihr\u2019s empfangen, umsonst gebt es auch.\u201c<\/strong> Heutzutage gibt es viele Kurse f\u00fcr alle m\u00f6glichen Lebenslagen und \u2013aufgaben. Es gibt Motivationskurse, Kommunikationskurse, Kurse zur St\u00e4rkung des Selbstbewusstseins, der inneren Kraft, es gibt Wellnesskurse und sogar Lachkurse, wo Menschen zusammenkommen und auf Kommando anfangen gezielt zu lachen, um Stress abzubauen und gesund zu bleiben. Manche Kurse m\u00f6gen hilfreich sein, viele sind nat\u00fcrlich auch Quatsch. Doch sie alle haben in der Regel etwas gemeinsam. Sie kosten etwas. Sie sind in erster Linie Businessmodelle, ein lukratives Gesch\u00e4ft f\u00fcr den Betreiber. Es gibt kaum kostenfreie Kurse, die veranstaltet werden, um die Welt zu verbessern.<\/p>\n<p>Doch das Evangeliumswerk l\u00e4uft anders. Jesus hat es vorgemacht. Er gab seinen J\u00fcngern ein 3-j\u00e4hriges Intensiv-J\u00fcngerschaftstraining und das v\u00f6llig umsonst. Tag und Nacht verbrachte er mit ihnen und predigte das Evangelium und lebte es ihnen vor, ohne auch nur einen Groschen zu verlangen. Das Evangelium ist das wertvollste Gut dieser Welt. Als die J\u00fcnger das Evangelium Jesu schmeckten, konnten und wollten sie nicht davon absagen. Als viele anfingen Jesus zu verlassen, <strong>\u201efragte Jesus die Zw\u00f6lf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens\u201c<\/strong> (Joh 6,67.68). Obwohl das Evangelium der wertvollste Schatz ist, hatten die J\u00fcnger es umsonst empfangen und so sollten sie es auch weitergeben.<\/p>\n<p>So haben auch wir das lebenschenkende Evangelium, das uns unendlich bereichert hat, kostenfrei empfangen, z.B. in Form von Bibelstudium oder Botschaften, ohne daf\u00fcr zahlen zu m\u00fcssen. Umsonst sollen wir es auch weitergeben und niemandem zur Last fallen.<\/p>\n<p>Welche grundlegende Orientierung gab Jesus seinen J\u00fcngern bei der Evangelisierung noch? Verse 9 und 10 lauten: <strong>\u201eIhr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren G\u00fcrteln haben, auch keine Seitentasche, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.\u201c<\/strong> Warum hatten die J\u00fcnger die Orientierung Jesu n\u00f6tig? Es war sicher eine aufregende Zeit f\u00fcr die J\u00fcnger. Jesus sandte sie aus. Zum ersten Mal sollten sie im Missionswerk aktiv werden. Zum ersten Mal ohne Jesus, hauptverantwortlich wirken. Sie hatten Macht und Autorit\u00e4t und sollten losziehen.<\/p>\n<p>Wir kennen das vielleicht auch, wenn uns bspw. eine Reise in eine unbekannte Gegend bevorsteht. Wir \u00fcberlegen, was wir mitnehmen, wie gro\u00df unser Koffer sein soll, wie das Wetter sein wird, welche Kleidung wir einpacken, wie viel Geld und in welcher Form usw. usf. So h\u00e4tten sich die J\u00fcnger auch viele Gedanken und Sorgen \u00fcber ihre anstehende Missionsreise machen k\u00f6nnen. Doch Jesus nimmt ihnen ihre Sorgen. Sie sollten weder Gold, Silber noch Kupfer bei sich haben, also kein Geld. Sie sollten nicht einmal eine Reisetasche mitnehmen, keine zwei Hemden, keine Schuhe, keinen Stecken. Jesus begr\u00fcndet das alles mit den Worten: <strong>\u201eDenn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.\u201c<\/strong> Sie sollten sich voll und ganz auf ihren Missionseinsatz konzentrieren und Gottes F\u00fchrung und seine F\u00fcrsorge erfahren, der sich um seine Evangeliumsarbeiter bestens sorgt.<\/p>\n<p>Drittens, klare Haltung trotz Ablehnung (11-15)<\/p>\n<p>Welche weitere Hilfe gab Jesus ihnen bei der Mission? Betrachten wir die Verse 11-15. <strong>\u201eWenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; und bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht.\u201c<\/strong> Die J\u00fcnger sollten die Gastfreundschaft der Menschen in Anspruch nehmen und dort anfangen zu wirken.<\/p>\n<p>Woran w\u00fcrden sie erkennen, ob jemand es wert war oder nicht? Jesus liefert 2 Erkennungskriterien. Sicherlich gab es einige, wenn nicht viele, die nichts von den Aposteln wissen wollten. Anstatt sie h\u00f6flich hereinzubitten knallten sie ihre T\u00fcre zu. Solche Reaktionen kennen wir auch. In diesen F\u00e4llen ist der Sachverhalt eindeutig. Sie waren nicht wert, die Apostel und die Botschaft des Evangeliums in Empfang zu nehmen.<\/p>\n<p>In anderen F\u00e4llen wurden die Apostel aufgenommen. Jesus sagt: <strong>\u201eWenn ihr aber in ein Haus geht, so gr\u00fc\u00dft es; und wenn es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.\u201c<\/strong> Einige w\u00fcrden ihre T\u00fcre \u00f6ffnen und die Apostel hineinlassen. Das war j\u00fcdischer Brauch und nichts Ungew\u00f6hnliches. Doch unterschiedlich w\u00fcrden die Reaktionen auf das Evangelium sein. Die einen w\u00fcrden das Evangelium annehmen. Sie nahmen Jesus selbst an. Sie sprangen somit in das Himmelreich. Der g\u00f6ttliche Friede, mit dem die J\u00fcnger erf\u00fcllt waren, w\u00fcrde auf sie herabkommen. Allein aufgrund dieser Tatsache waren diese Menschen es wert, besucht zu werden und das Evangelium gepredigt zu bekommen. So warten drau\u00dfen sicherlich auch viele Menschen und Studenten, die bereit sind, den Frieden Jesu entgegen zu nehmen und sie sind es wert, von uns mit dem Evangelium besucht zu werden.<\/p>\n<p>Doch einige w\u00fcrden Jesus, die Apostel und das Evangelium strickt ablehnen. Doch vor solchen Menschen sollten sich die J\u00fcnger nicht f\u00fcrchten. Die Apostel w\u00fcrden ihren Frieden nicht verlieren. Jesus sagt: <strong>\u201eIst es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.\u201c<\/strong> Die J\u00fcnger w\u00fcrden den himmlischen Frieden nicht verlieren, sondern behalten. Sie brauchten sich also keine Sorgen zu machen und sollten keine Angst haben. Mit klarer Haltung sollten sie Predigen und das Resultat gefasst abwarten, wie auch immer es sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Vielmehr mussten sich die Ablehner der g\u00f6ttlichen Botschaft Sorgen machen und Angst haben. Durch das Staubabsch\u00fctteln der J\u00fcnger w\u00fcrde sie das g\u00f6ttliche Gericht treffen und schlimmer sein als das Gericht der beiden verfallen St\u00e4dte Sodom und Gomorra.<\/p>\n<p>Wir sehen, welche g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t und Macht den Aposteln Jesu gegeben war. Sie sollten hingehen und S\u00e4ulen des Evangeliumwerks sein.<\/p>\n<p>Auch wir brauchen uns vor m\u00f6glichen Eventualit\u00e4ten nicht zu f\u00fcrchten. Selbst wenn wir gezielt f\u00fcr Menschen beten und Bibelsch\u00fcler uns nach einiger Zeit verlassen, sollen wir gefasst sein und klare Haltung zeigen. Diese Orientierung schenkt uns Jesus gerade in seinem Wort. Au\u00dferdem ermutigt uns Jesus weitere Anstrengungen zu unternehmen, die Schafe zu erreichen, denn einige sind es wirklich wert, mit dem Evangelium besucht zu werden, weil sie bereit sind und ihre Herzen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Ermutigt werden wir auch durch die Geschichte, die zeigt, wie Jesus durch eine Handvoll unterschiedlicher J\u00fcnger tats\u00e4chlich Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Obwohl es nur eine Handvoll Apostel waren, ver\u00e4nderte sich die Welt durch das Evangelium. Das ist ein sicheres Zeichen f\u00fcr den g\u00f6ttlichen Ursprung des Evangeliums. Weil das Evangelium die Botschaft Gottes ist und Jesus der Gesandte Gottes, schreibt das Evangelium eine Erfolgsgeschichte f\u00fcr alldiejenigen, die es annehmen und danach leben. Das ist auch in unserer Zeit der Fall und wird es auch in Zukunft sein.<\/p>\n<p>Es ist Gottes Gnade, dass auch du und ich Empf\u00e4nger des Evangeliums geworden sind. Und es ist Gottes Gnade, dass auch wir uns an dieser geistlichen Erfolgsgeschichte beteiligen k\u00f6nnen. Jesus erf\u00fclle uns mit der n\u00f6tigen Macht und Autorit\u00e4t, haupts\u00e4chlich seines Wortes und seines heiligen Geistes. Somit haben wir, was wir f\u00fcr das Evangeliumswerk ben\u00f6tigen. Jesus nehme uns auch alle Sorgen und \u00c4ngste, bez\u00fcglich der Ablehnung der Welt. M\u00f6ge er auch uns, die sehr unterschiedlich sind, als eine segensreiche Gemeinschaft f\u00fcr viele gebrauchen.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich danke ich Jesus f\u00fcr den Einblick in sein Herz. Ich lerne sein Herzensanliegen kennen und m\u00f6chte davon angesteckt werden. Ich h\u00f6re auch seinen Ruf, mich am Evangeliumswerk zu beteiligen. Wenn ich es nicht tue, habe ich auch sein Herz nicht verstanden. Dann herrscht eine unheimlich gro\u00dfe Kluft zwischen Jesus und mir. Ich lerne aber, dass ich v\u00f6llig vereint und v\u00f6llig eins sein soll, mit meinem Herrn. Ich bete, dass ich im Sinne Jesu ein Segen f\u00fcr andere bin.<\/p>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;\"><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Die Aussendung der zw\u00f6lf Apostel<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\u201e<em><strong>Und er rief seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu sich und gab ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">(1)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Ein Kapitel zuvor haben wir erfahren, wie Jesus die ganze Gegend bereiste, um das Evangelium vom Reich zu predigen und wie er dabei alle Krankheiten und Gebrechen geheilt hat. Welches Problembewusstsein ging dem Evangeliumswerk Jesu voraus? Jesus handelte so, weil ihn der Anblick der Menschen von Herzen jammerte. Sie waren verschmachtet wie Schafe ohne Hirten. Jesus sah in ihnen eine gro\u00dfe Ernte, die eingefahren werden sollte. Die Ernte war gro\u00df, doch wenig waren die Arbeiter.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Heute betrachten wir die Einsetzung der J\u00fcnger als Apostel und ihre Aussendung. Die J\u00fcnger sollten im evangelistischen Leben Jesu nicht nur Mitl\u00e4ufer sein, sondern sich als Erntearbeiter beteiligen. Als Erntearbeiter sollten sie zu aller erst und grundlegend das Herzensanliegen Jesu teilen und im Evangeliumswerk aktiv sein. M\u00f6ge Jesus uns durch dieses spezifische Ereignis im heutigen Text 1) sein Herzensanliegen vermitteln und 2) eine Lebensweise, die Jesu Lebensweise entspricht, damit kein gewaltige Unterschied herrscht, zwischen Jesus, dem Herrn und uns, seinen J\u00fcngern. M\u00f6ge Jesus uns durch sein Evangelium helfen, Fortschritte zu tun, damit wir mit ihm untrennbar vereint sind.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><strong>Teil I\tBerufung und Macht (1-4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Was gab Jesus seinen J\u00fcngern, bevor er sie als Apostel aussandte? Betrachten wir Vers 1: <strong>\u201eUnd er rief seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu sich und gab ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Jesus wollte seine J\u00fcnger als Segen f\u00fcr andere Menschen gebrauchen. Doch er sandte sie nicht machtlos aus. Er gab Ihnen die g\u00f6ttliche Macht, \u00fcber die unreinen Geister, sie auszutreiben und die Macht, alle Krankheiten und Gebrechen zu heilen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Die seelische Errettung der Menschen sowie Hilfe durch Heilung und Austreibung gingen bei Jesus Hand in Hand. Wo immer Jesus war, predigte er das Reich Gottes und k\u00fcmmerte sich um die Kranken, Besessenen und Hilfsbed\u00fcrftigen. Die J\u00fcnger sollten Jesu Beispiel folgen und tun, was sie an ihrem Herrn gesehen hatten.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Warum gab Jesus seinen J\u00fcngern diese Anweisung? Im Kapitel 9 lesen wir: <strong>\u201eUnd als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.\u201c<\/strong> (Mt. 9,36) Und im Vers 6 lesen wir: <strong>\u201esondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.\u201c<\/strong> Der Anblick der hirtenlosen und verlorenen Schafe lie\u00df Jesus keine Ruhe. Dieser Anblick bereitete gro\u00dfe Schmerzen im Herzen Jesu. Sein Herz war bewegt und konnte nicht ruhig bleiben. Und das nicht weil er selbst ein Problem hatte oder seine Familienangeh\u00f6rige, Freunde oder J\u00fcnger. Jesus hatte ein jammerndes Herz f\u00fcr die Menschen, die ihn \u00fcberhaupt nicht kannten. Diesen geistlich Verlorenen wollte er mit allen Mitteln helfen. Dazu war er vom Vater gesandt und in die Welt gekommen, die Verlorenen selig zu machen. Er war bereit, alles hinzugeben, um die Verlorenen heimzurufen. Und wir wissen, dass er tats\u00e4chlich auch alles hingegeben hat. Er ging f\u00fcr sie zum Kreuz.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Da war Jesus nun und rief seine J\u00fcnger. Jesus hatte ein Herzensanliegen, das in ihm brannte. Mit dieser Glut im Herzen rief er seine J\u00fcnger. Er rief sie alle, jeden einzelnen von ihnen. Ihre Namen sind aufgelistet: <strong>\u201eDie Namen aber der zw\u00f6lf Apostel sind diese: zuerst Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebed\u00e4us, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholom\u00e4us; Thomas und Matth\u00e4us, der Z\u00f6llner; Jakobus, der Sohn des Alph\u00e4us, und Thadd\u00e4us; Simon Kanan\u00e4us und Judas Iskariot, der ihn verriet.\u201c<\/strong> Jesus rief sie alle. Die Charismatischen (wie Petrus), die Ruhigen (wie Andreas), die Temperamentvollen (wie Jakobus), die Rationalen (wie Philippus), den Volksverr\u00e4ter (Matth\u00e4us), den Zweifler (Thomas) und sogar den Verr\u00e4ter (Judas). Die dutzend J\u00fcnger sahen bunt zusammengew\u00fcrfelt aus. Einige waren Fischer, einer Z\u00f6llner, einer Zelot. Sie waren beim besten Willen keine homogene Gruppe. Unterschiedliche Charaktere, Herk\u00fcnfte und Berufe machten die J\u00fcngertruppe aus. Und wir wissen, dass sie viele Makel und Schw\u00e4chen hatten. Doch Jesus machte keinen Unterschied. Er rief sie alle und zwar so wie sie waren.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Durch diese ersten Verse sind wir Zeugen eines spezifischen Ereignisses in der Bibel geworden. Jesus gab seinen J\u00fcngern die Vollmacht \u00fcber unreine Geister und Krankheiten. Dennoch k\u00f6nnen wir wichtiges f\u00fcr unser Glaubensleben ableiten, da auch wir Jesu J\u00fcnger sind. 1) Wir sollen Jesu jammerndes Herz verstehen und sein Herzensanliegen teilen. Als J\u00fcnger Jesu sollen wir nicht nur bewegten Herzens sein, wenn es um uns geht oder um unsere Angeh\u00f6rigen. Mit seinem jammernden Hirtenherzen war Jesus bereit, alles hinzugeben, um ein Segen f\u00fcr die verlorenen Menschen zu sein. Dieses Anliegen sollen wir mit unserem Herrn teilen. M\u00f6ge Jesus uns sein Herz schenken, das, \u00fcber alle pers\u00f6nlichen Grenzen hinaus, f\u00fcr die Errettung anderer schl\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">2) Wir sollen Jesus nachahmen. Dazu sind wir berufen, ein Segen f\u00fcr andere zu sein, wie unser Herr Jesus Segen f\u00fcr andere ist. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Kann ich ein Segen f\u00fcr andere sein? Bin ich nicht zu\u2026 oder zu\u2026 oder zu\u2026? Habe ich nicht zu wenig\u2026 oder zu wenig \u2026oder zu wenig\u2026? Jesus wei\u00df was uns erwartet und welche Hilfe die Menschen ben\u00f6tigen. Und Jesus wird uns bef\u00e4higen, den Menschen auf bestm\u00f6gliche Weise zu helfen. Das wichtigste ist, dass wir trotz unserer Unvollkommenheit bei Jesus bleiben und seinem Wort folgen. Er wird uns mit dem heiligen Geist erf\u00fcllen und f\u00fcr die Genesung der haupts\u00e4chlich geistlich Kranken gebrauchen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Beten wir, damit diese 2 Punkte, Jesu Herz zu teilen und uns f\u00fcr sein Werk gebrauchen zu lassen, in die tiefsten Tiefen unseres Herzens gelangen. M\u00f6gen wir somit v\u00f6llig eins sein mit Jesus, unserem Herrn und wahrhaft seine J\u00fcnger.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><strong>Teil II\tDie Aussendung der Apostel (5-15)<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Erstens, Evangelium und Heilung (5-8a)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Was tat Jesus mit den Aposteln, nachdem er sie gerufen und ihnen Macht gegeben hatte? Betrachten wir Verse 5 und 6: <strong>\u201eDiese Zw\u00f6lf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Jesus sandte seine J\u00fcnger aus. Warum sollten sie weder zu den Heiden noch zu den Samaritern gehen? Die J\u00fcnger sollten gezielt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gehen und ihnen das Evangelium predigen. Diese Vorgehensweise ist Gottes Methode, die Welt zu erreichen. Gott w\u00e4hlte ein Volk, Israel, aus um sie als Segen f\u00fcr alle V\u00f6lker zu gebrauchen. Diese Methode Gottes erfahren wir in der gesamten Bibel.  Und wenn wir auf die vergangene Geschichte zur\u00fcck blicken, erkennen wir, dass sich Gottes Weg bew\u00e4hrt hat. Das Evangelium hat sich aus dem Hause Israel \u00fcber ganz Jud\u00e4a und Samarien, bis an das Ende der Erde ausgebreitet. Gottes weiser Plan ist f\u00fcr unz\u00e4hlige Menschen aus hunderten von V\u00f6lkern zum Segen geworden, auch f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Betrachten wir nochmals Vers 6. Wie bezeichnete Jesus das Missionsfeld der Apostel? Jesus gebraucht die Worte: verlorene Schafe. Diese Menschen unterschieden sich vom bisherigen Volk, das die Gegenwart Jesu in gro\u00dfer Masse gesucht hatte. Diese Menschen waren wie verloren gegangene Schafe, die den Weg zu Jesus nicht von allein fanden. Sie mussten gesucht, gefunden und zusammenf\u00fchrt werden. Dadurch sehen wir, dass Jesus das ganze Volk im Herzen hatte, nicht nur diejenigen, die von sich aus kamen. Seine J\u00fcnger sollten gehen und die verlorenen Menschen suchen und sie ausfindig machen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Was sollten die Apostel tun, nachdem sie die verlorenen Schafe gesucht und gefunden hatten? Lesen wir Vers 7: <strong>\u201eGeht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.\u201c<\/strong> Diese Botschaft h\u00f6ren wir nicht zum ersten Mal im Matth\u00e4usevangelium. Johannes der T\u00e4ufer hielt sie, als Ank\u00fcndigung f\u00fcr das Kommen des Messias. Jesus selbst hielt sie als Er\u00f6ffnungsbotschaft f\u00fcr sein neuangebrochenes messianisches Werk. Nun sollten die Apostel diese Botschaft zu den verlorenen Schafen hinaustragen. Sie sollten hingehen und sie finden, sammeln und nachhause in den Stall, zum guten Hirten, f\u00fchren. Diese Botschaft war f\u00fcr die verlorenen Schafe die Rettung: \u201eAlle die ihr verloren seid, kommt, denn nun seid ihr endlich gefunden. Ihr hattet euch verirrt und zerstreut, doch nun k\u00f6nnt ihr endlich heim. Ihr k\u00f6nnt in das Reich. Denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Diese heilsame Botschaft haben auch wir pers\u00f6nlich erfahren. Ohne Jesus waren wir zerstreut und verloren. Orientierungslos wanderten wir durch die Welt und hatten keine Hoffnung auf die Auferstehung in das Himmelreich. Doch das Evangelium f\u00fchrte uns zu Jesus und wir fanden unsere wahre Heimat. Wir wurden eingeladen, einzutreten in das himmlische Reich unseres Herrn.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Es steht au\u00dfer Frage, dass diese Botschaft des Evangeliums: <strong>\u201eDas Himmelreich ist nahe herbeigekommen\u201c<\/strong> auch in unserer Zeit verk\u00fcndet werden und zum Segen f\u00fcr viele werden soll. Auch wir sind berufen, diese Botschaft zu predigen. Wir k\u00f6nnen sie unter uns verk\u00fcnden und uns gegenseitig ermutigen und erbauen, ein Leben mit Jesus, ein Leben im Himmelreich, zu f\u00fchren. Wir k\u00f6nnen diese Botschaft auch nach au\u00dfen verk\u00fcnden, damit die ansonsten geistlich unwissende Welt \u00fcberhaupt eine Chance erh\u00e4lt, Jesus kennen zu lernen und von der M\u00f6glichkeit erf\u00e4hrt, ein Leben im Himmelreich f\u00fchren zu k\u00f6nnen. M\u00f6ge Gott uns, sowohl als auch, mit seinem Evangelium erf\u00fcllen und als echten Segen f\u00fcr viele gebrauchen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Was geh\u00f6rte zum Evangeliumswerk dazu? Vers 8a lautet: <strong>\u201eMacht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Auss\u00e4tzige rein, treibt b\u00f6se Geister aus.\u201c<\/strong> Die Apostel sollten sich, nach dem Vorbild ihres Herrn, um alle Belange der Menschen k\u00fcmmern. Sie sollten mit dem Herzen Jesu dem ganzen Menschen helfen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Diese Wunder w\u00fcrden zudem Gottes Autorit\u00e4t und Vollmacht im Leben der Apostel offenbaren. Alle Zweifel waren vom Tisch. Das Evangelium, das die J\u00fcnger predigten, ist der Wille Gottes. Jesus kommt von Gott. Das Evangelium ist wahr. Es macht alle selig, die daran glauben und danach leben.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\u201eWas ist, wenn ich nicht die Macht habe Kranke zu heilen, Tote aufzuwecken, Auss\u00e4tzige zu reinigen und b\u00f6se Geister auszutreiben? Keiner wird mir glauben, wenn ich das Evangelium predige\u201c, k\u00f6nnte jemand besorgt einwenden. Doch, es gibt ein Wunder, worauf du hinweisen kannst. N\u00e4mlich auf Jesu vollm\u00e4chtiges Werk in deinem Leben. Weil Jesus deine geistliche Krankheit geheilt hat, dich von den geistlich Toten zum Leben erweckt hat, dein Auss\u00e4tziges Herz gereinigt und deine b\u00f6sen Geister ausgetrieben hat. Das Evangelium hat ein Wunder an dir vollbracht. Wir sind ein lebendiges Zeugnis f\u00fcr das Werk Jesu.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Zweitens, Gottes F\u00fcrsorge statt menschlicher Lohn (8b-10)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Auf welche Art und Weise sollten die Apostel das Evangelium verk\u00fcnden? Betrachten wir Vers 8b ff. <strong>\u201eUmsonst habt ihr\u2019s empfangen, umsonst gebt es auch.\u201c<\/strong> Heutzutage gibt es viele Kurse f\u00fcr alle m\u00f6glichen Lebenslagen und \u2013aufgaben. Es gibt Motivationskurse, Kommunikationskurse, Kurse zur St\u00e4rkung des Selbstbewusstseins, der inneren Kraft, es gibt Wellnesskurse und sogar Lachkurse, wo Menschen zusammenkommen und auf Kommando anfangen gezielt zu lachen, um Stress abzubauen und gesund zu bleiben. Manche Kurse m\u00f6gen hilfreich sein, viele sind nat\u00fcrlich auch Quatsch. Doch sie alle haben in der Regel etwas gemeinsam. Sie kosten etwas. Sie sind in erster Linie Businessmodelle, ein lukratives Gesch\u00e4ft f\u00fcr den Betreiber. Es gibt kaum kostenfreie Kurse, die veranstaltet werden, um die Welt zu verbessern.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Doch das Evangeliumswerk l\u00e4uft anders. Jesus hat es vorgemacht. Er gab seinen J\u00fcngern ein 3-j\u00e4hriges Intensiv-J\u00fcngerschaftstraining und das v\u00f6llig umsonst. Tag und Nacht verbrachte er mit ihnen und predigte das Evangelium und lebte es ihnen vor, ohne auch nur einen Groschen zu verlangen. Das Evangelium ist das wertvollste Gut dieser Welt. Als die J\u00fcnger das Evangelium Jesu schmeckten, konnten und wollten sie nicht davon absagen. Als viele anfingen Jesus zu verlassen, <strong>\u201efragte Jesus die Zw\u00f6lf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens\u201c<\/strong> (Joh 6,67.68). Obwohl das Evangelium der wertvollste Schatz ist, hatten die J\u00fcnger es umsonst empfangen und so sollten sie es auch weitergeben.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">So haben auch wir das lebenschenkende Evangelium, das uns unendlich bereichert hat, kostenfrei empfangen, z.B. in Form von Bibelstudium oder Botschaften, ohne daf\u00fcr zahlen zu m\u00fcssen. Umsonst sollen wir es auch weitergeben und niemandem zur Last fallen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Welche grundlegende Orientierung gab Jesus seinen J\u00fcngern bei der Evangelisierung noch? Verse 9 und 10 lauten: <strong>\u201eIhr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren G\u00fcrteln haben, auch keine Seitentasche, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.\u201c<\/strong> Warum hatten die J\u00fcnger die Orientierung Jesu n\u00f6tig? Es war sicher eine aufregende Zeit f\u00fcr die J\u00fcnger. Jesus sandte sie aus. Zum ersten Mal sollten sie im Missionswerk aktiv werden. Zum ersten Mal ohne Jesus, hauptverantwortlich wirken. Sie hatten Macht und Autorit\u00e4t und sollten losziehen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Wir kennen das vielleicht auch, wenn uns bspw. eine Reise in eine unbekannte Gegend bevorsteht. Wir \u00fcberlegen, was wir mitnehmen, wie gro\u00df unser Koffer sein soll, wie das Wetter sein wird, welche Kleidung wir einpacken, wie viel Geld und in welcher Form usw. usf. So h\u00e4tten sich die J\u00fcnger auch viele Gedanken und Sorgen \u00fcber ihre anstehende Missionsreise machen k\u00f6nnen. Doch Jesus nimmt ihnen ihre Sorgen. Sie sollten weder Gold, Silber noch Kupfer bei sich haben, also kein Geld. Sie sollten nicht einmal eine Reisetasche mitnehmen, keine zwei Hemden, keine Schuhe, keinen Stecken. Jesus begr\u00fcndet das alles mit den Worten: <strong>\u201eDenn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.\u201c<\/strong> Sie sollten sich voll und ganz auf ihren Missionseinsatz konzentrieren und Gottes F\u00fchrung und seine F\u00fcrsorge erfahren, der sich um seine Evangeliumsarbeiter bestens sorgt.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Drittens, klare Haltung trotz Ablehnung (11-15)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Welche weitere Hilfe gab Jesus ihnen bei der Mission? Betrachten wir die Verse 11-15. <strong>\u201eWenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; und bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht.\u201c<\/strong> Die J\u00fcnger sollten die Gastfreundschaft der Menschen in Anspruch nehmen und dort anfangen zu wirken.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Woran w\u00fcrden sie erkennen, ob jemand es wert war oder nicht? Jesus liefert 2 Erkennungskriterien. Sicherlich gab es einige, wenn nicht viele, die nichts von den Aposteln wissen wollten. Anstatt sie h\u00f6flich hereinzubitten knallten sie ihre T\u00fcre zu. Solche Reaktionen kennen wir auch. In diesen F\u00e4llen ist der Sachverhalt eindeutig. Sie waren nicht wert, die Apostel und die Botschaft des Evangeliums in Empfang zu nehmen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">In anderen F\u00e4llen wurden die Apostel aufgenommen. Jesus sagt: <strong>\u201eWenn ihr aber in ein Haus geht, so gr\u00fc\u00dft es; und wenn es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.\u201c<\/strong> Einige w\u00fcrden ihre T\u00fcre \u00f6ffnen und die Apostel hineinlassen. Das war j\u00fcdischer Brauch und nichts Ungew\u00f6hnliches. Doch unterschiedlich w\u00fcrden die Reaktionen auf das Evangelium sein. Die einen w\u00fcrden das Evangelium annehmen. Sie nahmen Jesus selbst an. Sie sprangen somit in das Himmelreich. Der g\u00f6ttliche Friede, mit dem die J\u00fcnger erf\u00fcllt waren, w\u00fcrde auf sie herabkommen. Allein aufgrund dieser Tatsache waren diese Menschen es wert, besucht zu werden und das Evangelium gepredigt zu bekommen. So warten drau\u00dfen sicherlich auch viele Menschen und Studenten, die bereit sind, den Frieden Jesu entgegen zu nehmen und sie sind es wert, von uns mit dem Evangelium besucht zu werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Doch einige w\u00fcrden Jesus, die Apostel und das Evangelium strickt ablehnen. Doch vor solchen Menschen sollten sich die J\u00fcnger nicht f\u00fcrchten. Die Apostel w\u00fcrden ihren Frieden nicht verlieren. Jesus sagt: <strong>\u201eIst es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.\u201c<\/strong> Die J\u00fcnger w\u00fcrden den himmlischen Frieden nicht verlieren, sondern behalten. Sie brauchten sich also keine Sorgen zu machen und sollten keine Angst haben. Mit klarer Haltung sollten sie Predigen und das Resultat gefasst abwarten, wie auch immer es sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Vielmehr mussten sich die Ablehner der g\u00f6ttlichen Botschaft Sorgen machen und Angst haben. Durch das Staubabsch\u00fctteln der J\u00fcnger w\u00fcrde sie das g\u00f6ttliche Gericht treffen und schlimmer sein als das Gericht der beiden verfallen St\u00e4dte Sodom und Gomorra.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Wir sehen, welche g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t und Macht den Aposteln Jesu gegeben war. Sie sollten hingehen und S\u00e4ulen des Evangeliumwerks sein.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Auch wir brauchen uns vor m\u00f6glichen Eventualit\u00e4ten nicht zu f\u00fcrchten. Selbst wenn wir gezielt f\u00fcr Menschen beten und Bibelsch\u00fcler uns nach einiger Zeit verlassen, sollen wir gefasst sein und klare Haltung zeigen. Diese Orientierung schenkt uns Jesus gerade in seinem Wort. Au\u00dferdem ermutigt uns Jesus weitere Anstrengungen zu unternehmen, die Schafe zu erreichen, denn einige sind es wirklich wert, mit dem Evangelium besucht zu werden, weil sie bereit sind und ihre Herzen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Ermutigt werden wir auch durch die Geschichte, die zeigt, wie Jesus durch eine Handvoll unterschiedlicher J\u00fcnger tats\u00e4chlich Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Obwohl es nur eine Handvoll Apostel waren, ver\u00e4nderte sich die Welt durch das Evangelium. Das ist ein sicheres Zeichen f\u00fcr den g\u00f6ttlichen Ursprung des Evangeliums. Weil das Evangelium die Botschaft Gottes ist und Jesus der Gesandte Gottes, schreibt das Evangelium eine Erfolgsgeschichte f\u00fcr alldiejenigen, die es annehmen und danach leben. Das ist auch in unserer Zeit der Fall und wird es auch in Zukunft sein.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Es ist Gottes Gnade, dass auch du und ich Empf\u00e4nger des Evangeliums geworden sind. Und es ist Gottes Gnade, dass auch wir uns an dieser geistlichen Erfolgsgeschichte beteiligen k\u00f6nnen. Jesus erf\u00fclle uns mit der n\u00f6tigen Macht und Autorit\u00e4t, haupts\u00e4chlich seines Wortes und seines heiligen Geistes. Somit haben wir, was wir f\u00fcr das Evangeliumswerk ben\u00f6tigen. Jesus nehme uns auch alle Sorgen und \u00c4ngste, bez\u00fcglich der Ablehnung der Welt. M\u00f6ge er auch uns, die sehr unterschiedlich sind, als eine segensreiche Gemeinschaft f\u00fcr viele gebrauchen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">Pers\u00f6nlich danke ich Jesus f\u00fcr den Einblick in sein Herz. Ich lerne sein Herzensanliegen kennen und m\u00f6chte davon angesteckt werden. Ich h\u00f6re auch seinen Ruf, mich am Evangeliumswerk zu beteiligen. Wenn ich es nicht tue, habe ich auch sein Herz nicht verstanden. Dann herrscht eine unheimlich gro\u00dfe Kluft zwischen Jesus und mir. Ich lerne aber, dass ich v\u00f6llig vereint und v\u00f6llig eins sein soll, mit meinem Herrn. Ich bete, dass ich im Sinne Jesu ein Segen f\u00fcr andere bin.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Die Aussendung der zw\u00f6lf Apostel \u201eUnd er rief seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu sich und gab ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen.\u201c (1) Ein Kapitel zuvor haben wir erfahren, wie Jesus die ganze Gegend bereiste, um das Evangelium vom Reich zu predigen und wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1575","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1575"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1575\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11061,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1575\/revisions\/11061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1575"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}