{"id":13649,"date":"2026-01-04T11:00:15","date_gmt":"2026-01-04T10:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=13649"},"modified":"2026-01-04T20:35:22","modified_gmt":"2026-01-04T19:35:22","slug":"predigt-johannes-131-38-jahresleitwort-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-johannes-131-38-jahresleitwort-2026\/","title":{"rendered":"Predigt: Johannes 13,1-38 (Jahresleitwort 2026)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Download [<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/JLW2026_Johannes-13_P.odt\">ODT<\/a>]&nbsp; [<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/JLW2026_Johannes-13_P.pdf\">PDF<\/a>]<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/johannes\/13?hl=1#hl\"><strong>Bibeltext<\/strong><\/a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Liebt euch untereinander!<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eEin neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Johannes 13,34)<\/p>\n<p>In unserem heutigen Text gibt Jesus seinen J\u00fcngern ein neues Gebot. Jesus hat w\u00e4hrend seines dreij\u00e4hrigen Wirkens auf der Erde die Menschen mit verschiedenen Gleichnissen Gottes Einladung in sein Himmelreich gelehrt und hat dabei auch etliche Anweisungen f\u00fcr unser Leben gelehrt. Aber in der Nacht vor seiner Kreuzigung hat Jesus seine J\u00fcnger eine Anweisung gegeben, die er als ein \u201eGebot\u201c bezeichnet hat, und zwar als \u201eein neues Gebot\u201c. Dadurch hat er zum Ausdruck gebracht, dass diese Anweisung von allerh\u00f6chster Bedeutung ist und von allen Christen, die an ihn glauben, wirklich gehalten werden soll. Wir wollen den Text mit drei Fragen betrachten: Erstens, in welcher Situation gab Jesus seinen J\u00fcngern das neue Gebot? Zweitens, was ist das neue Gebot? Und drittens: Wie k\u00f6nnen wir nach dem neuen Gebot leben und welche Auswirkungen wird das auf uns selbst und auf unsere Gemeinde haben?<\/p>\n<p><strong>1. In welcher Situation gab Jesus seinen J\u00fcngern das neue Gebot?<\/strong><br \/>\nDie ersten drei Verse dieses Kapitels sagen uns ausf\u00fchrlich, in welcher Situation dieses Gespr\u00e4ch von Jesus mit seinen J\u00fcngern stattfand. Es war vor dem Passafest, dem h\u00f6chsten Fest, an die Juden Jahr f\u00fcr Jahr nach Jerusalem kamen, um dort ein Lamm zu opfern, um sich an die Rettung ihrer Vorfahren vor Gottes Gericht und ihre Befreiung aus der Sklaverei in \u00c4gypten zu erinnern. Vor diesem Passafest erkannte Jesus aber, dass er selbst aus dieser Welt zum Vater gehen w\u00fcrde. Er erkannte, dass er bei diesem Passafest selbst als das Lamm Gottes sterben w\u00fcrde. Das Wissen, dass Jesus noch in derselben Nacht gefangen genommen, misshandelt und gekreuzigt w\u00fcrde, muss ihn unvorstellbar betr\u00fcbt und belastet haben. Besonders schlimm war, dass einer der J\u00fcnger, einer aus Jesu engstem Freundeskreis, ihn verraten w\u00fcrde. Andererseits wusste Jesus, dass der Vater bereits alles in seine H\u00e4nde gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging. Aber was tat Jesus in dieser spannungsgeladenen und belastenden Situation? Der Vers 1b sagt: \u201eUnd wie er die seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.\u201c In gro\u00dfer Not besch\u00e4ftigt sich jeder irgendwie mit sich selbst. Aber Jesus dachte selbst in gr\u00f6\u00dfter Not angesichts seines bevorstehenden Todes nicht an sich selbst, sondern war weiter erf\u00fcllt von der Liebe zu seinen J\u00fcngern. Er wusste, dass sie auch nach seinem Tod in dieser Welt bleiben w\u00fcrden, und so liebte er sie bis ans Ende, bis zum letzten Atemzug. Der Ausdruck \u201ebis ans Ende\u201c kann auch mit \u201ebis zum \u00c4u\u00dfersten\u201c \u00fcbersetzt werden.<br \/>\nWas tat Jesus aus Liebe zu seinen J\u00fcngern? Jesus wollte ihnen ein neues Gebot geben; aber das tat er nicht ohne Vorbereitung. Die Verse 4 und 5 beschreiben, dass Jesus nach dem Abendessen aufstand, sein Gewand ablegte, sich ein Tuch als Sch\u00fcrze umband und den J\u00fcngern einem nach dem anderen die F\u00fc\u00dfe wusch. Damals waren die Stra\u00dfen nicht asphaltiert, und wenn man in Sandalen auf den staubigen Wegen lief, wurden die F\u00fc\u00dfe schnell schmutzig. Daher gab es einen unangenehmen Geruch im Raum, als sich die zw\u00f6lf M\u00e4nner mit ungewaschenen F\u00fc\u00dfen zum Essen hinlegten, wie es damals \u00fcblich war, und mancher hatte die stinkenden F\u00fc\u00dfe eines anderen vor der Nase. Eigentlich h\u00e4tte jeder vor dem Essen seine eigenen F\u00fc\u00dfe waschen sollen; sie hatten ja keine Knechte, die das bei reichen Leuten machten. Aber keiner der J\u00fcnger wusch seine F\u00fc\u00dfe. Aber Jesus, der Sohn des allm\u00e4chtigen Gottes, erniedrigte sich und wusch wie ein Sklave seinen J\u00fcngern einem nach dem anderen die schmutzigen F\u00fc\u00dfe. Als Jesus bei Petrus ankam, wehrte der sich dagegen, weil es f\u00fcr ihn unannehmbar war, dass sein Herr und Meister ihm die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht. Aber Jesus sagte ihm: \u201eWenn ich dich nicht wasche, hast du kein Teil an mir\u201c (8). Jesu Antwort zeigt, dass die Fu\u00dfwaschung auch eine geistliche Bedeutung hat. Jesus lehrte, dass wer sich nicht von ihm waschen l\u00e4sst, keine Gemeinschaft mit ihm und keinen Anteil an seinem Segen haben kann. Als Petrus das h\u00f6rt, bittet er Jesus, ihn von Kopf bis Fu\u00df zu waschen. Aber Jesus erkl\u00e4rt: \u201eWer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die F\u00fc\u00dfe gewaschen werden; er ist vielmehr ganz rein\u201c (11a). Wenn wir Jesus als unseren Herrn und Retter angenommen haben, werden wir von ihm gr\u00fcndlich gereinigt und gelten vor Gott als rein. Wir haben es dann aber dennoch n\u00f6tig, uns von Jesus immer wieder von den vielen S\u00fcnden, mit denen wir uns im Alltagsleben ungewollt doch wieder schmutzig machen, reinigen zu lassen, damit wir in einer richtigen Beziehung zu ihm bleiben k\u00f6nnen.<br \/>\nAls Jesus fertig ist, setzt er sich wieder und fragt die J\u00fcnger: \u201eWisst ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin\u2019s auch. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen. Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr und der Gesandte nicht gr\u00f6\u00dfer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst \u2013 selig seid ihr, wenn ihr\u2019s tut\u201c (12-17). Jesus will, dass diejenigen, die ihn als Herrn anerkennen, seinem Beispiel folgen und sich untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen, auch wenn das weder damals noch heute \u00fcblich war und etwas ist, was eigentlich jeder selbst tun sollte. Aber Jesus will, dass wir seinem Beispiel folgen und dem anderen dem\u00fctig dienen und die Hilfe geben, die er gerade braucht, auch wenn es f\u00fcr uns unangenehm ist. Das kann bedeuten, dem anderen praktisch beim Einkaufen, beim Putzen oder beim Umzug oder beim Studium zu helfen, oder ihm aufmerksam zuzuh\u00f6ren, wenn er uns etwas erz\u00e4hlen will, das uns vielleicht nicht sehr interessiert. Einem anderen die F\u00fc\u00dfe zu waschen, bedeutet insbesondere auch, ihm dabei zu helfen, sein geistliches Problem vor Gott zu erkennen und es vor Jesus zu bringen und von ihm gereinigt zu werden. Das erfordert wahre Liebe, Sensibilit\u00e4t und Demut. Jesus macht deutlich, dass es nicht reicht, wenn wir das nur theoretisch wissen oder vorhaben; er verhei\u00dft uns, dass wir selig sind, wenn wir es auch tun.<br \/>\nIm folgenden Abschnitt der Verse 18-30 sagt Jesus den J\u00fcngern den Verrat durch Judas Iskariot voraus. Er war jahrelang Teil ihrer Gemeinschaft gewesen und hatte \u00e4u\u00dferlich alles mitgemacht. Doch obwohl er Jesu Worte t\u00e4glich geh\u00f6rt hatte, hatte er Jesu Verhei\u00dfung vom Reich Gottes nie klar angenommen und seine Hoffnung darauf gesetzt. Stattdessen suchte er immer noch nach etwas in dieser Welt, insbesondere nach Geld. Viele haben das Problem, Geld oder etwas anderes in der Welt zu lieben, zum Beispiel der Z\u00f6llner Levi. Aber Judas hatte seine S\u00fcnde nie vor Jesus gebracht und seine reinigende Liebe nie angenommen. Als er sich keine praktischen Vorteile mehr von Jesus erhoffen konnte, wurde er bereit dazu, Jesus zu verraten. Jesus war deswegen tief bek\u00fcmmert, weil Judas durch diese S\u00fcnde allen ihm zugedachten Segen verlieren und in Ewigkeit furchtbare Konsequenzen erleiden w\u00fcrde. Jesus liebte Judas immer noch und gab ihm nochmal eine Gelegenheit zur Umkehr, indem er seine verborgene S\u00fcnde aufdeckte und ihm als Zeichen seiner Liebe ein St\u00fcck Brot gab. Aber Judas nahm auch Jesu letzte Einladung zur Umkehr nicht an, sondern nahm einfach das Brot und ging hinaus in die dunkle Nacht (30).<\/p>\n<p><strong>2. Was ist das neue Gebot?<\/strong><br \/>\nAls Judas hinausgegangen war, wusste Jesus, dass es nicht mehr lange dauern w\u00fcrde, bis er verhaftet w\u00fcrde. Jesus nutzte die Zeit, um seinen J\u00fcngern in den Versen 31-33 seinen baldigen Weggang anzuk\u00fcndigen und sie die wahre Bedeutung davon zu lehren, damit sie es richtig einordnen k\u00f6nnten. Jesu bevorstehender Tod war keine menschliche Trag\u00f6die, sondern w\u00fcrde ihn als Gottes Sohn und Christus verherrlichen und w\u00fcrde so auch Gott den Vater verherrlichen.<br \/>\nMit dieser Zuversicht fokussierte Jesus sich darauf, in der verbleibenden Zeit seinen J\u00fcngern noch das zu sagen, was sie unbedingt noch h\u00f6ren sollten. Was war das? Jesus sagte: \u201eEin neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.\u201c<br \/>\nJesus will, dass wir uns untereinander so lieben, wie er uns geliebt hat. Unsere Beziehungen zu den anderen in der Gemeinde sollen nicht oberfl\u00e4chlich sein oder von Bedingungen abh\u00e4ngen, wie viele Beziehungen in der Welt es oft tun. Sie sollen auch nicht von unserem eigenen Geschmack oder Vorteil abh\u00e4ngen, dass wir uns zum Beispiel nur mit denen unterhalten, die auf uns sympathisch oder interessant wirken, von denen wir uns Spa\u00df oder irgendeinen anderen Nutzen f\u00fcr uns erwarten. Sie sollen auch nicht davon abh\u00e4ngen, wie der andere sich mir gegen\u00fcber verh\u00e4lt. Wir sollen die Geschwister so bedingungslos, so rein, so dem\u00fctig und so konkret und hingebungsvoll lieben, wie Jesus uns geliebt hat. Das ist nicht nur Jesu Vorschlag oder sein inst\u00e4ndiger Wunsch f\u00fcr uns, sondern sein neues Gebot f\u00fcr alle, die an ihn glauben. Als Gebot ist es vergleichbar etwa mit den Zehn Geboten, die Gott dem Volk Israel im Alten Bund gab. Es hat gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit dem h\u00f6chsten Gebot, dass wir Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gem\u00fct und von allen unseren Kr\u00e4ften lieben sollen, und unseren N\u00e4chsten lieben sollen wie uns selbst. Das neue Gebot Jesu ist genauso verbindlich wie sie. Aber es ist ein neues Gebot, weil es von Jesus f\u00fcr uns Gl\u00e4ubige im Neuen Bund gegeben wurde, und weil wir unsere Glaubensgeschwister nicht nur so sehr lieben sollen, wie wir uns selbst lieben, sondern wie Jesus Christus uns geliebt hat. Im neuen Gebot ist Jesu Liebe sowohl die Grundlage als auch der Ma\u00dfstab f\u00fcr unsere Liebe.<\/p>\n<p><strong>3. Wie k\u00f6nnen wir nach dem neuen Gebot leben und welche Auswirkungen wird das auf uns selbst und auf unsere Gemeinde haben?<\/strong><br \/>\nJesus hat uns so sehr geliebt, dass er uns bedingungslos angenommen und alle unsere S\u00fcnden vergeben hat, indem er sie auf sich selbst genommen hat und am Kreuz daf\u00fcr gestorben ist, um uns f\u00fcr immer davon zu reinigen. Wir k\u00f6nnen Jesu Gebot nur halten und andere wirklich so lieben, wenn wir seine vergebende Liebe zu uns im Bewusstsein behalten und sie t\u00e4glich neu annehmen, indem wir mit unseren \u201eschmutzigen F\u00fc\u00dfen\u201c zu ihm kommen und sie von ihm \u201ewaschen\u201c lassen. Jesu Gnade der Vergebung macht unser Herz dem\u00fctig und erf\u00fcllt es mit Liebe, mit der wir andere dem\u00fctig annehmen k\u00f6nnen, wie sie sind, und sie mit reinem Herzen lieben und ihnen hingebungsvoll dienen k\u00f6nnen, allen voran unsere Glaubensgeschwister in der Gemeinde.<br \/>\nWarum hat Jesus uns geboten, dass wir uns untereinander lieben, wie er uns geliebt hat? Warum ist es ihm so wichtig? Wir finden im Text zwei Antworten, die wir zum Schluss kurz betrachten wollen. Zum einen sagt Jesus am Ende von Vers 34: \u201edamit auch ihr einander lieb habt.\u201c Jesus hat uns in unfassbarer Weise geliebt, indem er f\u00fcr uns auf die Erde kam und f\u00fcr uns gestorben ist, damit wir von der S\u00fcnde gerettet und Gottes Kinder werden konnten. Jesus liebt uns auch weiterhin mit dieser Liebe Tag f\u00fcr Tag, reinigt uns, erh\u00e4lt uns, f\u00fchrt uns und st\u00e4rkt uns. Die Worte \u201edamit auch ihr einander lieb habt\u201c dr\u00fccken aus, dass es f\u00fcr Jesus wie selbstverst\u00e4ndlich ist, dass wir, die seine bedingungslose Liebe erfahren haben und t\u00e4glich neu erfahren, uns auch untereinander so lieben. Es ist von Gott her gesehen selbstverst\u00e4ndlich, dass wir uns untereinander herzlich und hingebungsvoll lieben, weil wir von ihm so viel Liebe bekommen haben und t\u00e4glich neu bekommen. Jesu Herz ist vergleichbar dem einer Mutter, die ihre Kinder von ganzem Herzen liebt und sehr bek\u00fcmmert ist, wenn ihre Kinder einander nicht lieben, sondern lieblos miteinander umgehen. Wenn wir Jesu Liebe t\u00e4glich neu annehmen und sie uns bewusst machen, werden wir unsere Geschwister, f\u00fcr die Jesus gestorben ist, fast automatisch lieben und suchen, wie wir diese Liebe ausdr\u00fccken bzw. was wir f\u00fcr sie Gutes tun k\u00f6nnen. Deine Liebe wird den anderen erfreuen, tr\u00f6sten, ihn im Vertrauen auf Jesus st\u00e4rken, ihn ermutigen, auch in schweren Situationen den Glauben festzuhalten, sie auszuhalten und zu \u00fcberwinden und Gott trotz aller Schwierigkeiten zu danken. Deine ausge\u00fcbte Liebe ist f\u00fcr den anderen so wichtig. Du kannst dem anderen durch deine ausge\u00fcbte Liebe so viel mehr helfen, als du denkst. Gleichzeitig hilft es dir auch, selbst in Jesu Liebe zu bleiben, wenn wir nach seinem Gebot seine Liebe an anderen praktizieren.<br \/>\nZum anderen sagt Jesus im Vers 35: \u201eDaran wird jedermann erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.\u201c Hier weist Jesus uns auf die gro\u00dfe Bedeutung hin, die unsere Liebe untereinander f\u00fcr die Menschen hat, die ihn noch nicht erkannt haben. Die Menschen sind so verschieden. Jeder ist anders, und jeder hat seine eigenen Schwierigkeiten, Gott zu erkennen und ihm zu vertrauen, in seiner Pers\u00f6nlichkeit, wegen bestimmter Gedanken oder bestimmter Erfahrungen im Leben usw. Viele haben Vorurteile gegen\u00fcber Gott und Vorurteile \u00fcber dem Glauben, oft bedingt durch Christen, die nicht \u00fcberzeugend gelebt haben. Sowieso sind alle Menschen S\u00fcnder und haben ein s\u00fcndiges Streben in sich, Gottes Wesen und seine Herrschaft \u00fcber sich abzulehnen. Deshalb ist es oft schwer, Menschen dabei zu helfen, sich f\u00fcr Gott zu \u00f6ffnen, auch wenn wir uns noch so sehr darum bem\u00fchen. Aber selbst da, wo die besten Argumente nicht greifen und die beste Predigt nicht ankommt, gibt es ein Mittel, das jedem Menschen helfen und ihn zur Erkenntnis f\u00fchren kann, dass Jesus lebt \u2013 wenn wir Liebe untereinander haben. Wenn wir uns untereinander lieben, nicht nur oberfl\u00e4chlich und bedingt, sondern wie Jesus uns geliebt hat, kann selbst der \u00fcberzeugteste Atheist und der gr\u00f6\u00dfte Zweifler erkennen, dass es eine Liebe gibt, die von Gott kommen muss, und sein Herz f\u00fcr die Erkenntnis, dass Jesus lebt und die Liebe ist, \u00f6ffnen.<br \/>\nBeten wir, dass wir in diesem Jahr alle in Jesu Liebe bleiben und uns untereinander so bedingungslos, rein, herzlich und hingebungsvoll lieben, wie Jesus uns geliebt hat, sodass jeder in der Gemeinde Jesu Liebe erf\u00e4hrt und erkennt, dass Jesus wirklich lebt und die Liebe ist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download [ODT]&nbsp; [PDF] &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bibeltext&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Liebt euch untereinander! \u201eEin neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.\u201c (Johannes 13,34) In unserem heutigen Text gibt Jesus seinen J\u00fcngern ein neues Gebot. Jesus hat w\u00e4hrend seines dreij\u00e4hrigen Wirkens auf der Erde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[59,16,4,11],"tags":[],"class_list":["post-13649","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jahreswechsel","category-johannes","category-predigt","category-sonderlektion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13649"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13652,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13649\/revisions\/13652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}