{"id":13332,"date":"2025-07-20T11:00:12","date_gmt":"2025-07-20T09:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=13332"},"modified":"2025-12-02T19:12:08","modified_gmt":"2025-12-02T18:12:08","slug":"predigt-1-mose-391-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-1-mose-391-23\/","title":{"rendered":"Predigt: 1. Mose 39,1-23"},"content":{"rendered":"<p><strong>Download [<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Genesis-391-23-P.odt\">ODT<\/a>]&nbsp; [<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Genesis-391-23-P.pdf\">PDF<\/a>]<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/1_mose\/39\/\"><strong>Bibeltext<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Gott war mit Josef<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eUnd der Herr war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles gl\u00fcckte. Und er war in seines Herrn, des \u00c4gypters, Hause.\u2002Und sein Herr sah, dass der Herr mit ihm war; und alles, was er tat, lie\u00df der Herr in seiner Hand gl\u00fccken.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(1. Mose 39,2.3)<\/p>\n<p>Unser heutiger Text kn\u00fcpft an Kap. 37 an, wo wir erfahren haben, dass Josef von seinen Br\u00fcdern aus Neid an ausl\u00e4ndische H\u00e4ndler verkauft und nach \u00c4gypten gebracht wurde. Das Leben von Josef, einem siebzehnj\u00e4hrigen Teenager, hat sich dadurch von heute auf morgen radikal ver\u00e4ndert. Der Lieblingssohn des Vaters zu Hause wurde ein Sklave im Ausland. Wie konnte Josef mit all den traumatischen Ereignissen fertig werden? Wie ging sein Leben weiter? Lasst uns heute durch die Person Josefs erfahren, mit was f\u00fcr einem Glauben er in \u00c4gypten lebte. Lasst uns vor allem Gott kennenlernen, der immer mit Josef war!<\/p>\n<p><strong>Teil 1: Josef als Sklave von Potifar (1-6)<\/strong><\/p>\n<p>Betrachten wir den Text. Josef wurde von den Kaufleuten nach \u00c4gypten gef\u00fchrt und von einem \u00c4gypter namens Potifar, einem hohen Beamten des Pharao, dem Obersten der Leibwache, als Sklave gekauft. Was f\u00fcr eine drastische Ver\u00e4nderung bedeutete das f\u00fcr Josef! Als Sklave hatte er keine Freiheit mehr und musste jeden Tag von morgens bis abends hart arbeiten und den Befehlen der Aufseher gehorchen. Sklaven bekamen f\u00fcr ihre Arbeit keinen Lohn, sondern nur zu essen, damit sie am n\u00e4chsten Tag wieder arbeiten konnten. Wenn sie nicht die erwartete Leistung erbrachten, wurden sie bestraft, oft mit Schl\u00e4gen. Als Jugendlicher war Josef der Allerunterste in der Hierarchie und musste allen gehorchen, die etwas von ihm wollten. Wir k\u00f6nnen uns kaum vorstellen, wie sehr er gelitten haben muss. Er hatte niemanden, an den er sich wenden konnte; er konnte noch nicht einmal ihre Sprache verstehen. Sklaven konnten weder k\u00fcndigen noch fliehen, sondern mussten bis zum Tod als Sklaven leben. Josefs Situation war leidvoll und sah dunkel und hoffnungslos aus.<\/p>\n<p>Was geschah aber? Die Verse 2 und 3 sagen:&nbsp;\u201eUnd der HERR war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles gl\u00fcckte. Und er war in seines Herrn, des \u00c4gypters, Hause.\u2002Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war; und alles, was er tat, lie\u00df der HERR in seiner Hand gl\u00fccken.\u201c Gott war mit Josef in Potifars Haus und stand ihm bei. Gott lie\u00df Josef alles gelingen, was immer er auch machen musste. Gott segnete sein Tun so sehr, dass er ein Mann wurde, dem alles gl\u00fcckte; w\u00f6rtlich hei\u00dft es, dass er \u201eein Mann des Gelingens\u201c wurde. Was immer er auch in die Hand nahm, gelang gut, sodass er in Potifars Haus arbeiten durfte. Dort konnte Potifar sehen, dass Gott mit Josef war und ihm alles gelingen lie\u00df, was er in die Hand nahm. Josef fand in Potifars Augen Gnade und wurde sein Diener. \u201eEr setzte ihn \u00fcber sein Haus; und alles, was er hatte, gab er in seine H\u00e4nde\u201c (5). Durch Gottes Segen wurde Josef schlie\u00dflich der Verwalter von Potifars ganzem Haushalt. Als hoher Beamter des K\u00f6nigs hatte Potifar sicher einen gro\u00dfen Besitz mit Landwirtschaft und vielen Bediensteten. Pl\u00f6tzlich war er f\u00fcr viele Dinge zust\u00e4ndig, die er nie gelernt hatte, zum Beispiel den Einkauf und Verkauf von Waren, das Personal, die Buchhaltung usw. Doch alle Arbeiten gelangen Josef gut, nicht nur weil er f\u00e4hig war und flei\u00dfig arbeitete. Die Verse 5 und 6a sagen: \u201eUnd von der Zeit an, da er ihn \u00fcber sein Haus und alle seine G\u00fcter gesetzt hatte, segnete der HERR des \u00c4gypters Haus um Josefs willen, und es war lauter Segen des HERRN in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde.\u2002Darum lie\u00df er alles in Josefs H\u00e4nden, was er hatte, und k\u00fcmmerte sich selbst um nichts au\u00dfer um das, was er a\u00df und trank.\u201c Gott war mit Josef und segnete seine Arbeit so sehr, dass in allen Bereichen von Potifars Haushalt Gottes Segen sichtbar wurde.<\/p>\n<p>Josef wusste nicht, warum er aus seiner Familie herausgerissen und nach \u00c4gypten verkauft worden war und als Sklave leben musste. Er hatte viele Fragen, auf die er keine richtige Antwort hatte. Aber Josef glaubte weiter an Gott und vertraute auf seine Souver\u00e4nit\u00e4t und Liebe und seinen guten Plan. In solchem Vertrauen nahm er die neuen Umst\u00e4nde in seinem Leben an und tat sein Bestes, um die jeweiligen Aufgaben, die er zu tun bekam, gut zu erf\u00fcllen, sodass Gott geehrt w\u00fcrde. Weil Josef auch in seinem Leiden Gott als Gott achtete und ihm vertraute, konnte Gott auch dann mit ihm sein. Weil Josef weiterhin Raum in seinem Herzen hatte, konnte Gott jeden Tag mit ihm Gemeinschaft haben und sein Leben sichtbar segnen. Wie sehr muss die t\u00e4gliche Gemeinschaft mit Gott Josef in seinem Kummer getr\u00f6stet haben. Wie sehr muss es ihn ermutigt haben, dass Gott auch sichtbar mit ihm war indem er ihm alles, was er tat, gelingen lie\u00df.<\/p>\n<p>Eigentlich hat kein Mensch es verdient, dass Gott mit ihm ist, nat\u00fcrlich auch Josef nicht. Auch er war ein S\u00fcnder. Aber Gott ist gn\u00e4dig und ist treu. Deshalb war Gott mit Josef und stand ihm bei, als er von allen Menschen verlassen wurde. Gott stand ihm bei und lie\u00df ihn vom untersten Sklaven zum Diener Potifars und zum Verwalter seines ganzen Haushalts werden. Gott war mit Josef, weil Gott Abraham, Isaak und Jakob verhei\u00dfen hatte, ihre Nachkommen zu segnen. Wie gn\u00e4dig und treu ist dieser Gott! Der Abschnitt endet mit den Worten: \u201eJosef war sch\u00f6n an Gestalt und h\u00fcbsch von Angesicht\u201c (6b). Diese Worte sind eine \u00dcberleitung zum folgenden Abschnitt, in dem Josefs Leben noch einmal eine dramatische Wendung nahm.<\/p>\n<p><strong>Teil 2: Josef widersteht der Versuchung durch Potifars Frau (7-20)<\/strong><\/p>\n<p>Der Vers 7 sagt: \u201eUnd es begab sich danach, dass seines Herrn Frau ihre Augen auf Josef warf und sprach: Schlafe bei mir!\u201c Nachdem Josef durch Gottes Segen zum Verwalter \u00fcber Potifars Haus aufgestiegen war, wurde er schwer versucht. Potifars Frau, die quasi Josefs Chefin war, versuchte Josef zu verf\u00fchren. F\u00fcr Josef, der ein junger Mann war und keine Perspektive hatte zu heiraten, war das sicher keine leichte Versuchung, zumal Potifars Frau ihn nicht nur einmal, sondern t\u00e4glich bedr\u00e4ngte (10). Aber wie reagierte Josef? Die Verse 8 und 9 sagen: \u201eEr weigerte sich aber und sprach zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr k\u00fcmmert sich selbst um nichts, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er in meine H\u00e4nde gegeben;\u2002er ist in diesem Hause nicht gr\u00f6\u00dfer als ich, und er hat mir nichts vorenthalten au\u00dfer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch gro\u00dfes \u00dcbel tun und gegen Gott s\u00fcndigen?\u201c<\/p>\n<p>Josef widerstand der Versuchung konsequent. Seine Antwort zeigt uns viel \u00fcber seine Einstellung und seine Haltung Gott und seinen Mitmenschen gegen\u00fcber. Er h\u00e4tte denken k\u00f6nnen, dass Potifar es wahrscheinlich nicht mitbekommen w\u00fcrde, wenn er einmal ihrem Dr\u00e4ngen nachgeben w\u00fcrde. Viele werden in so einer Situation schwach und lassen sich verf\u00fchren, indem sie sich mit dem Gedanken betr\u00fcgen, dass einmal nachzugeben nicht schlimm w\u00e4re. Aber Josef lebte nicht vor den Menschen, sondern vor Gott. Er achtete und liebte Gott und lebte in einer lebendigen Beziehung zu ihm; deshalb kam es f\u00fcr ihn nicht in Frage, gegen Gott zu s\u00fcndigen. Seine Antwort zeigt auch, dass er auch Potifar nicht betr\u00fcgen wollte, weil er dankbar f\u00fcr die Gunst war, die er ihm erwiesen hatte. Josef widerstand der Versuchung, weil er daf\u00fcr dankbar war, dass Gott mit ihm war.<\/p>\n<p>Durch Josefs Worte und sein Verhalten in diesem Abschnitt k\u00f6nnen wir besser verstehen, wie Josef gesinnt war bzw. wieso Gott mit ihm sein konnte. Er hatte es trotz all seinem Leiden und vielen Fragen, auf die er keine Antwort hatte, nicht erlaubt, dass sich Zweifel an Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t und Liebe in seinem Herzen festsetzen. Er hatte erfolgreich darum gek\u00e4mpft, den Glauben an Gottes Liebe und an seinen guten Willen festzuhalten. Dadurch hatte er verhindert, dass sein Herz von schicksalhaften Gedanken, Bitterkeit und Hass gegen seine Br\u00fcder erf\u00fcllt wird. Deshalb war er auch in der Lage, die Gnade und Gunst, die er von Gott und von Menschen bekam, wirklich wahrzunehmen und daf\u00fcr dankbar zu sein. Die Dankbarkeit gab ihm Kraft, weder Gott noch Potifar zu betr\u00fcgen. Wenn wir ohne lebendigen Glauben und ohne Dankbarkeit leben, k\u00f6nnen wir leicht zu verschiedenen S\u00fcnden verf\u00fchrt werden. Aber Josef konnte auch in schwierigen Zeiten die starke Versuchung \u00fcberwinden, weil er in seinem Herzen Glauben, Achtung und Liebe zu Gott und zu seinen Mitmenschen behielt.<\/p>\n<p>Was passierte dann, als Josef sich Tag f\u00fcr Tag standhaft weigerte, dem Dr\u00e4ngen von Potifars Frau nachzugeben? Eines Tages, als er im Haus seine Arbeit tat, erwischte sie ihn an seinem Kleid und bedr\u00e4ngte ihn, mit ihr zu schlafen. Aber Josef blieb auch da fest und riss sich von ihr los und rannte weg. Als Potifars Frau sah, dass Josef sie nicht verf\u00fchren konnte, beschloss sie, sich an ihm zu r\u00e4chen. Als Potifar nach Hause kam, behauptete sie, Josef habe sie vergewaltigen wollen und sei dann geflohen, und zeigte ihm Josefs Gewand in ihrer Hand als vermeintlichen Beweis. Potifar glaubte seiner Frau und wurde sehr zornig. Er lie\u00df Josef ins Gef\u00e4ngnis werfen, in dem die Gefangenen des K\u00f6nigs waren.<\/p>\n<p><strong>Teil 3: Josef im Gef\u00e4ngnis (21-23)<\/strong><\/p>\n<p>Josef erlebte nochmal einen Verrat und einen dramatischen Absturz in seinem Leben. Er hatte sich nichts zuschulden kommen lassen, sondern war Gott und seinem Herrn gegen\u00fcber treu geblieben. Er konnte nicht verstehen, warum Gott das zugelassen hat und er nun in einem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis war. Damals gab es kein Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren, schon gar nicht f\u00fcr Sklaven. Deshalb gab es f\u00fcr ihn menschlich gesehen keine Hoffnung, wieder herauszukommen, zumal er von einem hohen Beamten des K\u00f6nigs pers\u00f6nlich verurteilt worden war. Josef musste wieder gegen Zweifel an Gottes Liebe und gegen schicksalhafte Gedanken k\u00e4mpfen, auch gegen Hass und Rachegedanken gegen\u00fcber Potifars Frau. Er musste mehrere Jahre lang im Gef\u00e4ngnis bleiben.<\/p>\n<p>Doch wie half Gott Josef im Gef\u00e4ngnis? Die Verse 21-23 berichten: \u201eAber der HERR war mit Josef und neigte ihm die Herzen zu und schenkte ihm die Gunst des Amtmanns \u00fcber das Gef\u00e4ngnis,\u2002sodass der ihm alle Gefangenen im Gef\u00e4ngnis in seine Hand gab, und alles, was dort zu tun war, geschah durch ihn.\u2002Der Amtmann \u00fcber das Gef\u00e4ngnis k\u00fcmmerte sich um nichts; denn der HERR war mit Josef, und was er tat, dazu gab der HERR Gl\u00fcck.\u201c Gott war auch im Gef\u00e4ngnis mit Josef. Gott lie\u00df ihn die Gunst des Gef\u00e4ngnisdirektors erlangen, der ihm alle Gefangenen unterstellte. Gott lie\u00df alles gl\u00fccken, was Josef im Gef\u00e4ngnis tat, sodass der Gef\u00e4ngnisleiter ihm praktisch die Verwalter des ganzen Gef\u00e4ngnisses anvertraute und sich um nichts mehr k\u00fcmmerte, au\u00dfer darum, was er a\u00df und trank.<\/p>\n<p>Hier endet unser heutiger Text. Was k\u00f6nnen wir hier lernen? Wie leicht geraten wir in Zweifel an Gottes Liebe, wenn in unserem Leben Dinge nicht so laufen, wie wir es uns vorgestellt haben, oder wenn Probleme auftreten, f\u00fcr die wir keine L\u00f6sung haben, insbesondere, wenn wir denken, dass wir solche Probleme nicht \u201everdient\u201c h\u00e4tten. Mit so einer selbstgerechten Haltung wird unser Herz leicht verbittert und hart und verschlossen gegen\u00fcber Gott, sodass wir nicht mehr wahrnehmen, dass er uns weiterhin liebt, und keine richtige Gemeinschaft mehr mit ihm haben k\u00f6nnen. Unser Herz wird dann auch gegen\u00fcber anderen Menschen hart, sodass wir nicht mehr sehen k\u00f6nnen, was sie f\u00fcr uns tun, geschweige denn, was f\u00fcr Bed\u00fcrfnisse sie haben und was wir f\u00fcr sie tun k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wieso war Gott mit Josef? Gott war mit Josef, weil er ihn liebte. Gott konnte mit Josef sein, weil Josef auch nach diesem \u201eSchicksalsschlag\u201c nicht zulie\u00df, dass sein Herz von Zweifeln, schicksalhaften Gedanken oder von Hass erf\u00fcllt wird. Gott konnte Josefs Arbeit segnen, weil er im Herzen frei war und von ganzem Herzen arbeitete. Gott konnte mit Josef sein, weil Josef Raum f\u00fcr Gott in seinem Herzen hatte und Raum f\u00fcr seine Mitmenschen. Jemand k\u00f6nnte fragen: Warum hat Gott, der mit Josef war, ihn nicht ganz vom Sklavendienst befreit und ihn aus dem Gef\u00e4ngnis herausgeholt? Das ist eine verst\u00e4ndliche Frage, die nicht so leicht zu beantworten ist. Aber Gottes Liebe dr\u00fcckt sich in unserem Leben nicht immer so aus, wie wir es erwarten oder uns w\u00fcnschen w\u00fcrden. Gottes Liebe ist keine verw\u00f6hnende Liebe, die Menschen einfach so l\u00e4sst, wie sie sind, sondern sie hat ein Ziel. Gott lie\u00df in Josefs Leben verschiedene Leiden zu, durch die er im Glauben wachsen und in seiner Pers\u00f6nlichkeit rein und reif werden konnte. Die Leiden waren eine Schule, durch die Josef f\u00fcr die gro\u00dfe Aufgabe vorbereitet werden sollte, die Gott ihm in seinem Rettungswerk geben wollte. Aber Gott lie\u00df Josef keinen Moment allein, sondern war immer mit ihm und zeigte ihm praktisch seine Liebe, sodass er nicht nur die Schwierigkeiten ertragen, sondern daran wachsen und sich wertvolle Eigenschaften bilden konnte, wie Demut, festes Vertrauen und Treue zu Gott und wahre Liebe zu Gott und zu seinen N\u00e4chsten. In den kommenden Kapiteln werden wir sehen, wie diese edlen Eigenschaften tats\u00e4chlich in Josef entstanden sind und wie Gott ihn dadurch f\u00fcr ein gro\u00dfes Rettungswerk in wertvoller Weise gebrauchen konnte.<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott uns helfen, niemals an Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t und Liebe zu zweifeln, auch wenn in unserem Leben Dinge passieren, die wir nicht wollten und nicht verstehen. Lasst uns von Josef lernen, in allen Situationen an Gott zu glauben und auf seine Liebe und seinen guten Willen zu vertrauen, sodass er weiterhin immer mit uns sein und uns recht f\u00fchren kann und uns zu seiner Zeit f\u00fcr sein gro\u00dfes Rettungswerk gebrauchen kann!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download [ODT]&nbsp; [PDF] &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bibeltext Gott war mit Josef \u201eUnd der Herr war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles gl\u00fcckte. 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